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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut wie immer
Die Begleitbücher von Herrn Gross kaufe ich inzwischen blind. Das Vertrauen ist hier einfach da.

1. Wer braucht so ein Buch?

Jeder Fotograf (Ich schrieb nicht "Möchtegern-Fotograf" oder Laie...) kann jede Kamera (zumindest im Kleinbildsektor) ohne jedes Handbuch bedienen. Das hat einen ganz simplen Grund: Die Kameratechnik ist im Wesen...
Veröffentlicht am 19. Juni 2012 von motivkontrast

versus
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zweifelhaft ob sich der autor tatsächlich an d5 mk II nutzer wendet..
leider vermisse ich ausführliche erläuterungen speziell zur kamera. allgemeine tips zur bildgestaltung kann ich mir auch woanders holen. es wird kaum bis garnicht auf die einzelnen funktionen der kamera eingegangen. zur eos 550 d hatte ich das handbuch von "galileo design" das sehr gut war. dagegen war dieses buch wenig hilfreich...
Veröffentlicht am 8. November 2011 von Johan


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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut wie immer, 19. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
Die Begleitbücher von Herrn Gross kaufe ich inzwischen blind. Das Vertrauen ist hier einfach da.

1. Wer braucht so ein Buch?

Jeder Fotograf (Ich schrieb nicht "Möchtegern-Fotograf" oder Laie...) kann jede Kamera (zumindest im Kleinbildsektor) ohne jedes Handbuch bedienen. Das hat einen ganz simplen Grund: Die Kameratechnik ist im Wesen immer gleich. Es ändern sich allenfalls marginale Dinge, was bspw. die Bedienung angeht, die Lage von Bedienelementen und das Plus an Bedienkomfort (spezielle Automatiken, Konfigurationen etc.).
ABER: Jede neue Kamera bzw. jede für einen Fotografen neue Kamera selbst im Detail zu erkunden, kostet Zeit. Zeit, die Menschen, welche rund um die Uhr arbeiten, nicht haben. Deshalb ist es wichtig, sich schnell mal einen Überblick zu verschaffen, was an der jeweiligen Kamera besonders ist bzw. wie man sie technisch ausbeuten kann. Darum kauft man sich ein Buch, das schnell auf den Punkt kommt - bei dem man weiss, dass alles, was man nicht in diesem Buch gelesen hat, auch nicht vorhanden ist. Das ist das Geniale an Stefan Gross' Büchern...

2. Wer braucht dieses Buch nicht?

Fotografen, die mehr Zeit haben, brauchen dieses Buch nicht. Sie können die Kamera selbst erkunden und im Detail ausloten, ggf. auf die "Traumflieger-Seite" im Netz gehen.

3. Womit darf man dieses Buch nicht verwechseln?

Dieses Buch ist kein Fotografie-Einsteigerbuch! Es ist ein kamerabegleitendes Buch in dem Sinne, dass es wesentlich verständlicher und klarer die Kamera erklärt als es die Bedienungsanleitung der Kamera kann.
Bedienungsanleitungen sind selbst für gestandene Fotografen an manchen Stellen unklar, da ist es hilfreich, wenn man jemanden hat, der sich des Problems schon angenommen hat. Denn Zeit ist Geld.

Fazit :

Herr Gross' Kamera-Begleitbücher sind immer (auch wenn sie sich LOGISCHERWEISE! ähneln) eine gute Wahl und dienen in ihrer Form wie eine Art "erweitertes Handuch" - besser gesagt: Ein Handbuch, das man schnell und gut nutzen kann und das ERKLÄRT, was im Originalhandbuch der Kamera nicht erklärt wird bzw. werden kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für Anfänger, 14. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
Habe mich nach langer Überlegung doch zum Kauf dieses Buches entschieden, obwohl die vielen Bewertungen mit unterschiedlichen Meinungen zur Qualität des informativen Inhaltes des Buches doch sehr unterschiedlich waren und eher zur Verwirrung als zum Kauf animiert haben. Da ich aber schon vom gleichen Autor das Handbuch zur Canon 40 D besitze, wusste ich, was mich erwartet.
Das Buch ist gewiss nichts für Fotoneulinge. Und die, die sich darüber beschweren, dass das Buch zu komplex und wenig informativ sei, denen muss man die Frage stellen, ob sie denn die richtige Kamera gekauft haben. Denn wer mit solch einem Gerät (EOS 5 D Mark II) zu Werke geht, versteht - so unterstelle ich einfach mal - welche Einflüsse Blende, Zeit, Brennweite usw. auf das Bildergebnis haben und kann nicht erwarten, dass Herr Gross hier Grundlageninformationen zum Thema Fotografie erteilt.
Da die Canon 5 D Mark II nun mal nicht für Anfänger geeignet ist, da die Kamera enorme Einstellmöglichkeiten bietet und im Umkehrschluss ebenso viele Möglichkeiten bietet Fehler zu machen (und wer will schon mit solch einer Kamera immer nur im Atomatikprogramm fotografieren?) ist natürlich auch das Buch, den Möglichkeiten der Kamera folgend, dementsprechend aufgebaut und für diese Nutzer komplex und schwierig. Andererseits mag es natürlich für "Fortgeschrittene" nicht als "Profi-Hanbuch" akzeptiert werden, da Profis natürlich andere Erwartungen und Ansprüche haben. Aber, ich denke, diese Zielgruppe hat Stefan Gross auch nicht im Fokus.
Das Buch ist eine gute Ergänzung zur (relativ) guten Bedienungsanleitung, ergänzend und informativ, mit Bildergebnissen zu den einzelnen Einstellmöglichkeiten belegt und natürlich - was nun mal aus Platzgründen eine Bedienanleitung nicht zu leisten vermag - sehr ausführlich beschrieben.
Mein Vorschlag ist: Das Buch nicht von Seite 1 bis 352 "durchlesen" sondern sich kapitelbezogen mit der Kamera in der Hand "durcharbeiten". Das bringt dann den erfreulichen Aha-Effekt.
Dennoch konnte ich dem gut aufgemachten Buch nur 4 von 5 Punkten geben, da ich aus Erfahrung weiß (schließlich habe ich vom gleichen Verlag schon das Profihandbuch zur Canon 40 D "zerlesen", da sich dieses Buch nach intensivem Gebrauch leider in Einzelblätter zerlegt. Und da das Buch zur Canon 5 D Mark II ebenso gebunden ist, bleibt zu befürchten, dass dies genauso passiert.
Trotz alledem, das Geld zum Kauf dieses Buches ist gut angelegt.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für Profis, aber gut für den Weg dahin, 26. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
Da ich mit meinen fotografischen Ergebnissen nicht mehr zufrieden war, bin ich aus dem Pentax Lager gewechselt und habe mir die 5D Mark II zugelegt. Für den besseren Einstieg hatte ich "Das Profi-Handbuch zur Canon EOS Mark II" von Stefan Gross gleich mitbestellt.
Nach der mehrmaligen Lektüre des Buches muss ich sagen, möglicherweise hätte ich mit meiner K20D viel bessere Ergebnisse erzielt, wenn ich das Wissen aus diesem Buch gehabt hätte. Stefan Gross beschreibt genau die Probleme, die ich beim Fotografieren gehabt habe und erläutert ausführlich die Ursachen und wie man am besten damit umgeht. Mir gefällt die Art und Weise, wie er die Themen aufbereitet. Stellenweise hatte ich den Eindruck, Stefan Gross ist ein Besessener, einer der für die Fotografie lebt, der immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist. Eine Begeisterung, die ich bei vielen professionellen Fotografen vermisse.
"Das Profi-Handbuch zur Canon EOS Mark II" ist wahrscheinlich nichts für Profis (aufgrund des irreführenden Titel auch nur 4 Sterne), aber genau das Richtige für einen ambitionierten Amateur-Fotografen wie mich.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zweifelhaft ob sich der autor tatsächlich an d5 mk II nutzer wendet.., 8. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
leider vermisse ich ausführliche erläuterungen speziell zur kamera. allgemeine tips zur bildgestaltung kann ich mir auch woanders holen. es wird kaum bis garnicht auf die einzelnen funktionen der kamera eingegangen. zur eos 550 d hatte ich das handbuch von "galileo design" das sehr gut war. dagegen war dieses buch wenig hilfreich...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbedingtes muß..., 24. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
...für jeden der eine EOS 5D MK II hat und sich professionell und schnell einarbeiten will oder muß!
Hier bleiben keine Fragen offen, toller Autor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II, 6. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
ein schönes Handbuch, gut und erklärlich geschrieben, hat mir sehr gut gefallen!
Hatte solch ein Buch schon für die Canon EOS350D, das war auch super - bloß die Entwicklung der Kameras geht natürlich schneller voran
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht informativ! Trägt nichts zum Verständniss der Kamera bei, 15. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
Ich bin total enttäuscht von diesem Buch! Zur Kamerabedienung erfährt man aus jedem Forum mehr.
Es geht von den ersten seiten bis zum Schluss belanglos dahin, ohne das interresante Informationen übermittelt werden!
Ich bin ein durchschnittlicher Kamerabenutzer, sicher kein Profi, aber auch kein Anfänger und ich hätte mir von diesem Buch einige Tipps für den Umgang und den Workflow mit der Kamera erwartet, wurde leider enttäuscht!
Ich kann es leider nicht empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
Das Buch entspricht genau dem was ich erwartet hattte. Dinge die in der Bedienungsanleitung nur kurz oder gar nicht angesprochen werden sind hier anschaulich dargestellt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke!, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
Tolles Buch!
Sollte man unbedingt haben, wenn man mit einer EOS5D Mark II anfängt zu fotografieren!
Bestellung ist über Amazon sehr gut abgelaufen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht enttäuscht , sondern entsetzt und fassungslos., 9. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II (Gebundene Ausgabe)
Vorab: Ich habe das Buch vollständig gelesen und nachvollzogen. Es ist zweifellos hilfreich für einige Feinheiten der 5 D Mk. 2, die man nur mit deutlich mehr Zeitaufwand herausfinden würde. Als erweiterte Gebrauchsanleitung deshalb nicht schlecht, und ich habe davon profitiert. Eine andere Frage ist, ob es das Geld wert ist und ob der in der Einleitung formulierte Anspruch erfüllt wird. Das ist meines Erachtens nicht der Fall. Ein Profi-Handbuch ist es jedenfalls nicht, und auch dem erfahrenen Fotografen, dem die Zusammenhänge von Blende, Zeit und ISO-Zahl vertraut sind, werden ärgerliche, grobe und nicht tolerierbare Fehler gleich mehrfach auffallen. Diese Fehler machen deutlich, daß - in der Generation Digitalfotografie nicht selten - Grundlagenkenntnisse schlicht fehlen.
Beispiele:
S. 150 zum Thema Zerstreuungskreise:
"Die Schärfentiefe hängt dabei vom Zerstreuungskreis-Durchmesser ab, der für das Kleinbildformat mit 1/30 mm angenommen wird. Das heißt, der Zerstreuungskreis darf umso kleiner werden, je geringer die Sensordiagonale ist. Man spricht daher auch von einer höheren Schärfentiefe bei kleineren Bildsensoren". Das ist Unfug. Der Zerstreuungskreisdurchmesser hängt überhaupt nicht von der Sensorgröße ab. Gibt es das Problem nicht auch in der analogen Fotografie ? Die Fotografie ist nicht erst mit der Erfindung der digitalen Bildspeicherung entstanden. Ausgangspunkt ist das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges. Ein Punkt wird in der Bildwiedergabe nur in einer einzigen Ebene auch als Punkt wiedergegeben. Auf Grund des begrenzten Auflösungsvermögens des Auges werden aber auch Punkte als "scharf" empfunden, die außerhalb der exakten Schärfeebene liegen und deshalb eigentlich keine Punkte mehr sind, sondern kleine Scheibchen. Die sogenannte Auflösungsgrenze liegt im Idealfall bei etwa zwei Bogenminuten. Auf dieser Grundlage gelangt man zu dem Ergebnis, daß der zulässige Zerstreuungskreisdurchmesser etwa 1/1500 des Betrachtungsabstandes ist. Vergrößert man den Betrachtungsabstand, so vergrößert sich auch der tolerierbare Durchmesser des Zerstreuungskreis. Reduziert sich der Betrachtungsabstand, so verkleinert sich der tolerierbare Durchmesser. Hinzu kommt der Abbildungsmaßstab. Wird dieser vergrößert, so wird der tolerierbare Durchmesser des Zerstreuungskreises kleiner. Deshalb hat man als Objektive noch eine Schärfentiefeanzeige hatten, die Schärfentiefe nach den Werten der Blende 5,6 ermittelt, aber die Blende 11 eingestellt, wodurch man sich Reserven für große Vergrößerungsmaßstäbe verschafft hat. Nachlesen könnte man diese Zusammenhänge nicht nur in Wikipedia, sondern auch in Fotobüchern aus den 30er und 40er Jahren. Zur Klarstellung: Kleinere Bildsensoren haben damit nichts zu tun, sondern nur die angesprochenen Faktoren. Da die normalen Objektivbrennweiten bei kleineren Formaten aber kürzer sind, sinkt der Abbildungsmaßstab. Deshalb und nicht wegen der Sensorgröße ändert sich die zulässige Grenze des Zerstreuungskreises.

S. 163 rechts unten: "Die Schärfentiefe dehnt sich in beide Richtungen gleichmäßig aus (Ausnahme ist der Makrobereich, der 2/3 in den Hintergrund wirkt."
Unfug, wie ein Blick auf die Schärfentiefeskala eines Objektivs zeigt. 2/3 der Schärfentiefe liegen immer hinter der Einstellebene. Das ist deshalb der Fall, weil sich zwischen beispielsweise 1 m und 2 m Abstand der Abbildungsmaßstab stärker ändert als zwischen 100 m und 101 m, obwohl die absolute Änderung der Entfernung in beiden Fällen nur 1 m beträgt.

S. 302 rechts unten:
"Abhängig vom Millimeterdurchmesser der Zwischenringe sinkt die Nahgrenze".
Völliger Blödsinn. Der Durchmesser der Zwischenringe in Millimeter ist immer in etwa gleich, denn sonst gäbe es Abschattungen im Strahlengang (Vignettierungen). Maßgebend ist die Länge der Zwischenringe.

S.303: "Der Abbildungsmaßstab ist eine Größenangabe, die ... den Vergrößerungsfaktor im verhältnis zur Sensorgröße angibt".
Falsch. Der Abbildungsmaßstab gibt das Maß an, indem ein ein Gegenstand bekannter Größe auf dem Sensor (unabhängig von der Gesamtgröße des Sensors wiedergegeben wird. 1:1 ist 1:1 unabhängig davon, ob auf einem Großbild oder einem Minoxbild. Ob das Format ausgefüllt wird oder nicht, ist völlig unerheblich, es bedeutet allein, daß ein 1 cm großes Objekt auch 1 cm groß auf dem Bild ist. Dabei bleibt es, auch, wenn das Bild selbst 1 m groß ist.

Auf der gleichen Seite heißt es, der Bildwinkel verändere sich durch die Änderung des Abbildungsmaßstabes. Bereits der "Strahlensatz" zeigt, daß dies nicht der Fall ist. Es ändert sich bei gleichem Bildwinkel der Betrachtungsabstand. Hierdurch reduziert sich die Größe des von der Kamera erfaßten Objektes.

S. 304: "Balgengeräte sind unhandlicher." Mag sein, wenn man nur das auf Seite 303 abgebildete Großbalgengerät von Novoflex vor Augen hat. Gerade für die Canon EOS liefert Novoflex ein kleineres Balgengerät, das keineswegs unhandlich ist und sogar die vollen Automatikfunktionen hat mit Ausnahme des Autofokus, den im Nahbereich ohnehin niemand braucht.Derartige Geräte gab es im übrigen bereits in der analogen Foto-Zeit als man noch richtig fotografieren können mußte und Photoshop nicht Unkenntnis und Mängel korrigiert hat.

S. 304: "... Sie (Telekonverter, Zusatz des Anmerkungsverfassers) wirken dabei ganz ähnlich wie Zwischenringe und führen zu einer Auszugsverlängerung. Die Optik ist dabei praktisch ohne Einfluß auf die Größe der Motivabbildung."
Was hat den Autor nur da geritten. Die brennweitenverlängernde Wirkung eines zusätzlichen optischen Elementes im Strahlengang als unerheblich abzutun. Geometrieunterricht der zehnten Klasse. Die größere Bildwiedergabe beruht auf dem Eingriff in das optische System und nicht auf der Auszugsverlängerung, sonst müßte ja auch die kürzeste Naheinstelldistanz geringer werden. Die aber bleibt beim Konvertereinsatz gleich, obwohl die Motivabbildung größer wird. Warum wohl ?

S. 306: Der beschriebene Trick zur Retrofotografie ist schlicht unbrauchbar. In dem hier interessierenden Vergrößerungsbereich ist die verfügbare Schärfentiefe so minimal (wenige mm), daß jede Bewegung nach der Einstellung, wie das Entfernen und Umdrehen eines Objektives zu unbrauchbaren Bildern führt, weil die Schärfenebene nicht mehr getroffen werden kann.

Betrafen die Beispiele bisher die fotografischen Elementarkenntnisse, so möchte ich ein abschließendes Beispiel nicht verschweigen, über das sich eventuell der Canon-Service freut, wenn jemand versucht, den Anregungen des Buches zu folgen.

S. 300 rechts unten:
"Das vielleicht meistgekaufte - im Bundle mit der EOS 5 D Mark II vielfach angebotene - Objektiv Canon EF-S 18-55 ,, bzw. das Canon EF-S 17-85 verfügen z.B. über Nahdistanzen von 28 und 35 cm und sind damit bereits geeignet, um im Nahbereich zu operieren und eindrucksvoll vergrößerte Aufnahmen zu realisieren".
Das gilt aber nur dann, wenn der Objektivwechsel mit dem Hammer vollzogen wird, was den Canon-Service freuen dürfte, denn er bekommt viel Reparaturarbeit, da die genannten Objektive an die vollformatige 5 D Mark II überhaupt nicht adaptierbar sind. Der Autor weist hierauf auf Seite 50 und Seite 337 im übrigen zu Recht hin.

Unter Berücksichtigung dieser Mängel gehört dieses Buch, sofern keine Überarbeitung erfolgt, weitestgehend in die Tonne. Zwei Sterne erhält es von mir allein wegen der eingangs erwähnten Wirkung als erweiterte Bedienungsanleitung einiger Einstellungen. Diese sind aber den Preis nicht wert, den man nur als Abzocke bezeichnen kann.
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Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II
Das Profihandbuch zur Canon EOS 5D Mark II von Stefan Gross (Gebundene Ausgabe - April 2012)
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