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am 21. Juli 2010
Was passiert eigentlich, wenn man abends in Dahlem spazierengeht und der Bundespräsident
mit Frau kommt einem entgegen? Oder ein ehemaliger Bundespräsident?
Sie werden ja lebenslang mit diesem Titel angesprochen.
Es passiert, das die einen freundlich grüßen. Selber kann man natürlich nicht einfach
grüßen und weil die wissen, dass sie erkannt werden und nicht als abgehoben gelten
möchten , es auch nicht sind, grüßen sie zuerst den überraschten Bundesbürger und seine
liebe Bundesbürgernormalfrau.

Ich habe lange gezögert dieses Buch zu kaufen, wegen einer
Abneigung gegen das Wort 'Prominente' im Buchtitel.

Wenn man aber dort wohnt oder wenigstens einen Spaziergangsbezug zur Gegend hat, ist es
doch sehr schön, wenn man etwas weiß über die Häuser, wer sie gebaut hat, und wer mal
da wohnte. Dass die grösste Villa an der Pacelliallee, wirklich ein riesiges Teil, wo schon
das Hausmeister-Gesinde -Haus eine mittlere Villa ist, jetzt immer von Polizisten
bewacht, weil die Irakische Botschaft Einzug gehalten hat, dass ausgerechnet der
Essig- Gurken- und Mostrichfabrikant Kühne da gewohnt hat.
Und dann der päpstliche Nuntius Pacelli, der spätere Papst Pius XII.

Irgendwie haben , scheints, alle mal hier gewohnt:

Lou Andreas-Salomé, Max Schmeling, Hilde Knef, Margret Boveri, Stefan George,
Karl Dönitz, Blandine Ebinger, Erich Kleiber, Curd Jürgens , natürlich viele Nobelpreisträger
und zwischendurch immer mal wieder Nazi-Größen.

Michael Michalsky, der Modedesigner, der sich vor einiger Zeit
ein Haus wo so ein Nazi-Untier mal wohnte, gekauft hat, hat eigens jemand bestellt,
der mittels irgendwelcher magischer Kräfte den bösen Zauber vom Haus genommen hat,
nennt sich 'spirituelle Reinigung'.

Dahlem ist Teil der größten Villenkolonie in Europa. Das geht vom Ende des Kurfürstendamms,
also Grunewald , Zehlendorf, Schlachtensee, Wannsee bis nach Potsdam.
Wer Berlin nur von Geschäftsbesuchen kennt, Hotel, Kudamm-Abendessen, oder Mitte und wieder
rein in den Flieger, sollte mal eine guided-tour hierher machen. Man kommt aus dem Staunen
nicht mehr raus.
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am 6. April 2016
Das Buch ist ein tolles Geschenk für alle Dahlemer ("Oxford Berlins") und für alle Freunde dieser schönen Gegend. Aufgrund der konkreten Zuordnung der Geschichten zu einzelnen Häusern sind tolle, geschichtliche Spaziergänge durch Berlin-Dahlem möglich, die sich mit interessanten Persönlichkeiten verinden lassen. Die Geschichte ist beeindruckend und im Buch sehr gut recherchiert und dargestellt. Ein schönes Geschenk für alle Berliner oder Berlin-Besucher.
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am 26. Februar 2013
Das Buch ist eine Freude. Es erzählt von Menschen, deren Leben auf kürzere oder längere Zeit mit diesem Berliner Ortsteil verbunden waren. Die Gründe Ihres Aufenthaltes waren so verschieden wie die Menschen und in der Schilderung ihrer Besonderheiten wird nicht nur die Geschichte des Ortes sondern auch ein bedeutender Teil der deutschen Geschichte des letzten Jahrhunderts spürbar. Die Zuneigung der Autoren zu diesem Fleckchen Berliner Erde verklärt nicht den Blick auf die sorgfältig recherchierten historischen Gegebenheiten. Wirklich empfehlenswert.
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