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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2014
Zweistein ist ein ganz normaler Kater. Sollte man meinen. Während er sich nach Außen wie jeder andere Stubentiger verhält, macht Zweistein sich ernsthafte Gedanken.

In jedem der fünfzig kurzweiligen Kapitel denkt Zweistein über die Eiengarten der Menschen nach und philosphiert über ihr merkwürdiges Verhalten.

Ich habe oftmals laut gelacht.
Zwar gehen die Gedanken nicht so tiefgründig, dass der Leser in schweres Grübeln gerät (zum Glück), dennoch hält man manches Mal innne und sinniert über sein eigenes Verhalten.

Philosophischer Humor aus dem Gedankengut einer Katze.
Wunderbar
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am 19. April 2015
Geschichten einer Katze von nicht geringem Verstand

Das Buch "Zweistein oder das Brummen der Welt - Geschichten einer Katze von nicht geringem Verstand" wurde von der deutschen Autorin Franziska Wolffheim geschrieben. Es wurde von Knaus Verlag am 10 März 2014 veröffentlicht.

Worum es geht?
Wer hat gesagt, wie Katzen die Welt sehen müssen? Denken Katzen wirklich nur an Futter, schlafen und Mäuse fangen? Sicherlich nicht Zweistein. Dieser Kater denkt über die Welt und seine Bewohner nach. Zum Teil werden bei einigen Ansichtsweisen des Katers doch die Gemeinsamkeiten mit einem gewissen "Einstein" sehr deutlich. Es handelt sich bei Zweistein wirklich um ein sehr schlaues Katerchen, welches den Leser dazu bewegt, sich doch einmal in die Welt aus der Sicht der Katze hinein zu versetzen.

Da es sich bei dem Buch um die Erzählung kurzweiliger Anekdoten, ohne festen Handlungsstrang, handelt, kann man hier getrost auch zwischendurch einmal nur kurz lesen. Vielleicht ist das auch zum Vorlesen für die Kleinen eine gute Alternative. Auch wenn einige Theorien und Philosophien des Katers auf den ersten Blick ein wenig wirr erscheinen mögen, ist die Erzählweise doch sehr leicht verständlich. Mit den Geschichten des Katers Zweistein wird man sowohl zum Lachen, zum Nachdenken und an der ein- oder anderen Stelle eventuell auch zum Weinen gebracht. Der Leser kann sich mühelos in die Lage des Protagonisten versetzen.

Mit den liebevollen Zeichnungen (welche ihr auch auf dem Cover bewundern könnt) von Stefanie Clemen werden die kurzen Geschichten wunderbar abgerundet und regen die Fantasie des Lesers noch weiter an. Es ist einfach stimmig.

Fazit

Es handelt sich hier um ein sehr kurzweiliges und schön illustriertes Buch, mit dem man sich zwischendurch die Zeit vertreiben kann. Allen Katzenliebhabern, Katzenbesitzern und Katzenfreunden kann man dieses Buch auf jeden Fall empfehlen (oder auch schenken). Es ist geeignet für Groß und Klein und wird durch den spielerisch erzählten Humor der Autorin nicht langweilig. Sprachlich wunderbar verpackte Anekdoten lassen den Kater Zweistein direkt vor dem geistigen Auge auftauchen und versetzen den Leser selbst in die Welt des Katers.
Das Buch ist perfekt zum Verschenken geeignet und garantiert sicherlich viele schöne Lese-Momente.
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am 25. März 2014
Im Buch geht es um die Katze von Frau Fourgè. Auf der ersten Blick scheint es so als seie Zweistein ein ganz gewöhnlicher Kater. Er benimmt sich wie jede andere Katze auch doch in seinem Kopf spielt sich eine ganze Menge vor. Zweistein interessiert sich sehr für sein Umwelt und macht sich so einige Gedanken. Außerdem kann er sehr gut beobachten.
Das Buch ist in 50 kleine Kapitel unterteilt, in denen es um einen Gedanken von Zweistein geht. Das macht das Ganze sehr abwechslungsreich und ich musste auch immer wieder mal lachen, was der Kater da so beschreibt. Es ist sehr interessant solche Geschichten mal aus der Sicht eines Tieres zu lesen statt immer nur von Menschen. Es regt auch zum Denken an, z.B wie wir Menschen uns doch manchmal komisch verhalten und ich habe mich auch gefragt, was die Tiere womöglich alles so denken. Die einzelnen Geschichten sind einfach mit soviel Humor geschrieben, dass man davon nicht genug kriegen kann. Untermalt wird alles dann noch doch die wundervollen Illustrationen von Stefanie Clemen. Ich konnte einfach nicht anders und musste mir jedes Bild genau anschauen.
Das Büchlein lohnt sich auf alle Fälle und nicht nur für Katzenfans.
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am 19. Dezember 2015
Ich habe 4 Katzen  Und freue mich daher, heute das perfekte Last Minute Geschenk für alle Katzenbesitzer vorstellen zu können : „Zweistein oder das Brummen der Welt“ von Franziska Wolffheim ( Knaus Verlag ).
Zweistein lebt allein bei seinem französischen Frauchen Frau Fourgé. Frau Fourgé spricht sehr viel mit Zweistein, bekocht ihn und schaut mit ihm Fernsehen. Ansonsten ist Zweistein ein sehr glücklicher zweijähriger Kater, der frei ein und ausgehen kann und die Welt erkundet.
Zweistein ist eine sehr nachdenkliche Katze : Warum tauschen Menschen ihre Haarfarbe aus ? Wie wäre es, als Katze ins Weltall zu fliegen ? Wo gehen die Tage hin, wenn sie vorbei sind ? Wie sieht der Katzenhimmel aus und wohin geht der Geist eines Computers, wenn er aufgegeben hat ?
Solcherlei Gedankengänge sind in 50 kurzen Kapiteln sehr amüsant dargestellt. Jeder Katzenkenner wird unwillkürlich schmunzeln, weil er parallel vermutlich bei fast jeder Geschichte sofort eine Situation im Kopf hat, die er von seiner eigenen Katze kennt. Und dazu nun die vermutlichen Gedankengänge zu lesen, die die Katze gleichzeitig hat, ist wirklich komisch.
Das Buch ist aber eigentlich nicht ( nur ) witzig, sondern regt auch zum Nachdenken an. Ich persönlich finde, dass diese rührend einfache Sichtweise auf die typischen Verhaltensweisen eines Menschen auch gut zum Nachdenken anregt, warum wir eigentlich tun, was wir tun – warum wir immer nur der Zeit hinterherrennen, uns so viele Klamotten kaufen, uns schminken und die Haare färben etc. etc.
Es rückt einem doch wieder etwas den Kopf zu recht und teilweise macht das Buch sogar etwas traurig – Zweistein hat nämlich in der Nachbarschaft auch einige gesundheitlich eingeschränkte Menschen – die demente Frau Gregor, das behinderte Mädchen Elsa und den schielenden Max und führt uns durch seine Gedanken vor Augen, das auch solche benachteiligten Menschen nur normale Mitmenschen sind und unserer Hilfe und unseres Mitgefühls bedürfen.
Dann wieder wird man aber wirklich zum Lachen gereizt, wenn man sich vorstellt, wie Zweistein der nervigen, putzwütigen, hundefreundlichen Nachbarin Liebesgrüße in Form von toten Mäusen und Katzenpipi auf ihrem Grundstück hinterlässt  Zum Schluß wird noch etwas für den Adrenalinpegel getan, denn – da Katzen nunmal neugierig sind – wird Zweistein auf einmal auf einer seiner Erkundungstouren eingesperrt…..
Alles in allem wirklich ein sehr süßes Buch, das in zwei bis drei Stunden verschlungen ist und das ich wirklich jedem empfehlen kann, der eine Katze hat.
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Kater Zweistein lebt als glücklicher Freigänger bei seinem französischen Frauchen, Madame Fourgé (50) und wird ziemlich verwöhnt. Er ist, wie schon der Titel sagt, ein Kater „von nicht geringem Verstand“ und weiß, wie gut es ihm geht. Er wäre sogar bereit, persönliche Abstriche zu machen, wenn es dafür anderen Katzen ein bisschen besser ginge. Glück und Unglück scheinen ihm auf der Welt ziemlich ungleich verteilt zu sein, nicht nur unter den Katzen.

Überhaupt verbringt Zweistein sehr viel Zeit mit Nachdenken. Sein schwarzer Katzenkumpel Gauß hat’s dafür mehr mit den Zahlen: er ist andauernd am Rechnen. Wie viele Katzen es auf der Welt gibt, will er berechnen, und wie lange Hunde durchschnittlich schwimmen können. Ob er damit jemals fertig wird? Und ob man jemals mit dem Denken fertig wird? Ist irgendwann mal alles gedacht, sind alle Fragen gestellt und zufriedenstellend beantwortet? Bei Kater Zweistein sieht es jedenfalls nicht danach aus. In 50 kurzen Texten sinniert er buchstäblich über Gott und die Welt.

Warum brummt die Erde, wenn er sein Ohr an den Boden legt? Und warum gibt der Katzenplanet, den er manchmal nachts am Himmel beobachtet, ein Geräusch wie Mäusefiepen von sich? Wohin verschwinden die vergangenen Tage? Und hat ein Computer tatsächlich einen Geist? Seine Dosenöffnerin, Madame Fourgé, behauptet das. Ihr Rechner habe den seinen gerade aufgegeben. Und wo ist er jetzt, der aufgegebene Computergeist?

Wozu sind die Löcher im Käse gut? Dienen sie vielleicht als Schatzkarte? Kann ein Teppich schlafwandeln? Warum muss man zu Besuchern nett sein, auch wenn sie einem auf die Nerven gehen? Und weshalb lügt Frauchen die Nachbarin schamlos an? Aus Höflichkeit, sagt sie. Und ob sie wirklich verstanden hat, was ihr der Tierarzt alles erklärt hat? Zweistein sagen Begriffe wie Miekro, Triecho, Dermatofüt und Dermatomük gar nichts, aber Madame hat dazu bestätigend genickt. Na ja, egal – zu diesem übergriffigen Kerl geht er sowieso nie wieder! Außerdem fragt er sich, ob er besser dran wäre, wenn er ein Vogel wäre – oder ein Hund. Ob der Nachbarshund aufgrund seiner Dummheit wohl zufriedener ist als er, der grüblerische Kater?

Er hat ja schon erstaunliche Einfälle, der schlaue graue Kater der Madame Fourgé! Manches ist zum Kichern und Schmunzeln, anderes bringt den überraschten menschlichen Leser zum Nachdenken und Hinterfragen, nachdem man es durch Zweisteins Katzenaugen gesehen hat. Wer Spaß hat an klugen und auch mal müßigen Gedankenspielen, der ist hier richtig.

An die lockeren Illustrationen der Künstlerin Stefanie Clemen muss man sich erst einmal gewöhnen. Gelegentlich muss man zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass sie sehr genau das wiedergeben, was Franziska Wolffheim in ihrem Text beschreibt.

Die graphische Gestaltung spielt überhaupt eine wichtige Rolle in dem Buch. Die Überschriften benehmen sich zum Beispiel gar nicht so, wie man es aus Büchern gewöhnt ist. Statt brav über dem Text zu stehen, rutschen sie auch mal an die Seite, stehen schräg oder schlängeln sich wild über einen Text. Auch der Fließtext macht Faxen: wellenförmige Seitenränder in einem Text über eine Reise ans Meer, runde weiße Lücken im Beitrag über die Löcher im Käse, und als es ums Fischefangen geht, rücken die Buchstaben gezielt beiseite, um Platz für eine Angelschnur zu lassen.

ZWEISTEIN ODER DAS BRUMMEN DER WELT ist ein geistreiches und unterhaltsames Gesamtkunstwerk für Katzenfreunde.
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am 17. Mai 2015
Zweistein ist eigentlich ein ganz normaler, grauer Kater, der gerne isst und durch die Gegend streunt. Aber Zweistein ist auch besonders, denn er denkt nach und beobachtet, überlegt und zieht Schlüsse, ist verliebt und verwundert. Er hört das Brummen der Welt und fragt sich, wie der Katzenplanet klingt und ob die Katzen dort das Brummen der Erde hören können. Mit neuen Augen betrachtet er, was uns längst alltäglich geworden ist und verblüfft nicht nur sich selbst, sondern auch den Leser immer wieder aufs Neue.
Etwas einfach kommt er daher, in knappen Kapiteln, die eher Überlegungen gleichen. Zweistein macht sich Gedanken über dies oder das, macht Kopfstand und hat Angst vor Sylvester. Kätzisch eben. Und doch ist er so anders, als sein Freund Gauß, der natürlich mit Zahlen jongliert, der junge Kater aus der Nachbarschaft oder die Katzen, die ihn und die er beobachtet. Seine Welt ist gleichzeitig vertraut und doch immer wieder neu. Wer sich in ihr einmal zurecht gefunden hat, erkennt die Wahrheit im Stil, der auf den ersten Blick eben auch einfach ist und auf den zweiten neue Welten offenbart.
Mir hat das Buch immer besser gefallen. Irgendwie so schonungslos ehrlich und ehrlich naiv. Dieser erfrischende Blickwinkel, der uns im Alltag zu oft fehlt und dann im Lesen dieses Buches wieder aufkeimt, beruhigt, aufregt und verzaubert. Wer weiß denn schon, was in so einem Katzenhirn so alles vor sich geht oder vor sich gehen kann. Und wer weiß, was in unseren Köpfen passieren würde, wären wir nicht so beschränkt durch unsere Umwelt und unsere Erziehung.
Ja, etwas philosophischer hatte ich mir Zweistein gewünscht, dabei ist er im Grunde nichts anderes als ein Philosoph, so ein kleiner, reiner Philosoph der ersten Stunde, der noch nicht über „Was ist Wahrheit“ nachdenkt, sondern viel mehr über „Was ist“. Der keine Computer mag, keine Hunde und keine komischen Katzenbilder. Sympathisch auch deshalb, weil er so ohne Vorurteil an die Welt geht und an die Lebewesen in ihr. Er verurteilt nicht, nein, Zweistein lebt und beobachtet nur.
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am 4. Mai 2015
Kater Zweistein ist nur auf den ersten Blick gewöhnlich. Er liebt es zu dösen, zu fressen und durch sein Revir zu streifen. Allerdings macht er sich auch allerhand Gedanken zu seiner Umwelt, besonders über seine Besitzerin Frau Fourgé. Während er so an allen möglichen Verhaltensweisen und Situationen herumdenkt, kommt er auf erstaunliche Ideen.

Während mich der Titel des Buches mich sehr angesprochen hat, weil ich solche Titelformate sehr mag, konnte das Cover von der Gestaltung her leider nicht bestechen. Mir gefiel einfach die Art zu zeichnen nicht wirklich. Einen klaren Pluspunkt gibt es jedoch für das Material des Schutzumschlags, welcher aus einem dickeren Papier besteht und eine ähnliche Struktur hat wie z.B. Zeichenkarton. Dadurch fasst sich das Buch sehr schön an und liegt gut in der Hand.

Der Protagonist Zweistein ist mir irgendwie nicht sonderlich ans Herz gewachsen. Seine Art der Gedankengänge sollten wohl lustig und unterhaltsam klingen, allerdings waren es oft nur einzelne Sätze, welche wirklich den Charakter gehabt hätten lustig zu sein. Allerdings waren sie so in die Kurzgeschichten eingebettet, dass sie trotzdem nichts hermachen konnten. Was ich allerdings positiv fand war die Tatsache, dass in vielen Geschichten einem wirklich Dinge gesagt wurden, die zu unserem täglichen Leben dazu gehören, welche uns aber einfach nicht gut tun. Obwohl diese Zustände eigentlich klar auf der Hand liegen, ändern wir dennoch nichts an unserem Verhalten und fahren unseren Trott weiter, wohl auch der Bequemlichkeit wegen oder weil es halt immer schon so war. Beispiele hierfür sind z.B. sich über jede Kleinigkeit aufzuregen, Dinge erzwingen zu wollen, die von selbst kommen müssen oder nett zu Leuten/Besuchern zu sein, die einen schrecklich nerven, weil es sich eben gehört.

Außerdem gab es an vielen Stellen des Buches Illustrationen, welche ähnlich aufgemacht waren wie das Cover nur noch ein wenig mehr aussahen, als hätte man sie einfach aufs Blatt geworfen. Mir gefällt dieser Stil überhaupt nicht. Insgesamt hat es mich eher an Kinderzeichnungen erinnert deren Technik einfach noch nicht ausgereift war. Vielleicht sollte es den Anschein erwecken, dass Zweistein die Zeichnungen selbst angefertigt hat und deswegen wurde der Stil so minimalistisch gehalten, aber für meinen Geschmack waren die nichts.

Insgesamt kam ich in das Buch leider überhaupt nicht rein und habe mich sehr durchgequält. Normalerweise wäre ein illustriertes Buch mit einer solchen Seitenzahl quasi nur ein Zwischensnack, doch an diesem hier habe ich echt lange rumgekaut und kam weder wirklich rein noch voran. Am Ende habe dafür einen ganzen Tag gebraucht, weil ich das Buch immer wieder weglegen musste, weil es mich eher genervt hat. Von dem Humor und der Zärtlichkeit, welche angepriesen wurden, habe ich recht wenig mitbekommen, einzig den Tiefsinn habe ich finden können.

Dieses Buch war für mich leider eine ziemliche Enttäuschung. Ich hatte mir davon insgesamt wesentlich mehr versprochen und kann daher auch nur

2 von 5 Punkten

geben
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am 29. März 2015
"Warum wechseln Menschen so oft ihr Fell? Besitzen Zweibeiner einen Klagemuskel? Warum ist Glück nicht gerecht aufgeteilt?"
Fünfzig Anekdoten lose miteinander verflochten werfen einen Katerblick auf das Leben. Es ist ein Blick auf die Welt ebenso durchdringend wie entspannt, ebenso ernst wie amüsiert.

Miniaturen die einem zum Nachdenken bringen ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Geschichten die einem zum Lächeln bringen im geistreich verspielten Plauderton. Sie sind Balsam für die Seele des stressgeplagten Zweibeiners. Sie sind wie ein Schnurren das sich auf überreizte Nerven legt.

Philosophisch, leise und humorvoll, schleicht sich "Zweistein" in die Seele des Lesers. Ein guter Beobachter ist der Kater. Und nicht nur das.
Auch kleine Wunder vermögen ihn noch zum Staunen zu bringen. Den Wirrnissen des Lebens wirft er ein bezaubernd hintersinniges Lächeln zu. Von diesem Büchlein bin ich wirklich angetan. Ein herzerwärmendes Buch, ein Kleinod, sprachlich ebenso schön wie seine Illustrationen. "Zweistein und das Brummen der Welt" wird nicht nur einen festen Platz in meinem Bücherregal einnehmen.Zweistein Es ist ein Buch, das sich auch wunderbar verschenken lässt. Mir wäre Einiges entgangen ohne die Begegnung mit diesem liebenswerten Kater.

Die Autorin Franziska Wolfheim, 1962 geboren, ist Journalistin und Autorin und lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Stefanie Clemen ist Zeichnerin, Buchillustratorin und lebt in Hamburg.

"Zweistein und das Brummen der Welt" ist 2014 in der RandomHouse Verlagsgruppe bei Knaus erschienen.
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TOP 500 REZENSENTam 23. März 2014
Wer Katzen kennt, weiß auch, manchmal scheinen sie, ihrem Blick nach zu urteilen, über Gott und die Welt zu sinnieren. So auch der Kater Zweistein, der irgendwann die Sprache der Welt verstehen möchte. So stellt er Fragen. Wo sind die vergangenen Tage hin? Warum gibt es Unkraut und Unmenschen, aber von Unkatzen hat er noch nie gehört. So kämpft er gegen Fliegen und die Langeweile und glaubt, es gibt sicher Menschen, die sogar ihren Kopf umtauschen würden, weil er ihnen nicht mehr gefällt.

Katzen mag ich sehr, trotzdem begeistern mich Bücher wie das vorliegende eher weniger. Vom Autor werden Gedankengänge, die den Menschen eigen sind, auf das Tier übertragen, was aus meiner Sicht keinen Sinn ergibt. Mögen Katzen noch so klug sein, aber aber zum Philosophieren sind sie doch wohl kaum in der Lage. Trotzdem ist dieses Büchlein bei mir nicht vollkommen durchgefallen. Ich sehe es eher als eine gewitzte Art der Autorin, den Leser aufzufordern selbst Fragen zu stellen und über Alltäglichkeiten nachzudenken. Das ist ihr recht gut gelungen. Immer wieder habe ich beim Lesen innegehalten, habe mir Gedanken gemacht und musste natürlich auch schmunzeln, denn manche Gedankenanstöße sind wirklich amüsant. So waren die 144 Seiten schnell gelesen. Das Buch wird abgerundet von Stefanie Clemens Illustrationen.

Wer sich nicht wie ich daran stößt, philosophische Themen durch die Katerbrille zu betrachten, wird mit „Zweistein“ eine angenehme und bereichernde Lesezeit verbringen können.
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am 11. Mai 2015
Jeder Katzenbesitzer fragt sich irgendwann, was seine Lieblingskatze wohl gerade denkt. Ich stelle mir die Frage immer, wenn Nero, mein Kater, auf seiner Decke liegt und mich minutenlang ununterbrochen anstarrt. Was mag eine Katze wohl denken, wenn ihr ein Hund über den Weg läuft? Zweistein, der freundliche und nachdenkliche Kater von Frau Fourgé, gibt uns nun die Antwort auf unsere Fragen. Auf 144 Seiten nimmt uns der Kater mir auf seine Reisen durch Gärten und Keller. Aber Zweistein ist nicht irgendeine Katze, nein, er liebt es Dinge zu hinterfragen.

Mir gefällt das Buch alles in allem wirklich sehr gut. Der einzige Minuspunkt ist der Preis. Dieses Minibüchlein mit seinen 144 Seiten kostet leider ganze 12,99€. Der Preis ist sicher durch den Fakt, dass dieses Buch einen Hardcover-Einband hat, so hoch. Auch wenn ich dieses Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen hätte, bin ich mir sicher, dass ich es mir gekauft hätte. Einfach wegen des Punktes, dass es dabei um die Gedanken einer Katzen geht.

Klein und kompakt, sowie lustig und liebevoll gestaltet. Dieses Buch ist wirklich sehr niedlich. „Zweistein oder Das Brummen der Welt“ bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

★★★★☆

Das ganze Review findet Ihr auf meinem Blog.-> http://wp.me/p5phF6-6e
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