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85 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Überraschungen, aber eine gute Sammlung über das Bürokratiemonster EU
Sicher, die meisten Daten und Fakten aus diesem Buch sind dem aufmerksamen Zeitungs- und "achgut"- Leser wohlbekannt. Jeder kann eine Vielzahl schier unglaublicher Vorgänge aus dem Tollhaus "EU- Brüssel" aufsagen und reibt sich doch jeden Tag aufs Neue völlig überrascht die Augen, was dort noch alles möglich ist.
Genau in der komprimierten...
Vor 12 Monaten von T. Meier veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt, kaum ein Wort über die "gute Idee" !
Ich habe dieses populistische Pamphlet mit zunehmender Wut im Bauch aus einem einzigen Grund zu Ende gelesen: zu erfahren, was denn der Autor als die „gute Idee“ (Untertitel) betrachtet. Leider bin ich nicht fündig geworden.

Das Buch könnte wirklich nicht einseitiger sein. Auf über 200 Seiten nichts als geballte...
Vor 16 Tagen von geko veröffentlicht


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85 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Überraschungen, aber eine gute Sammlung über das Bürokratiemonster EU, 26. August 2013
Von 
T. Meier (Steinheim, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Sicher, die meisten Daten und Fakten aus diesem Buch sind dem aufmerksamen Zeitungs- und "achgut"- Leser wohlbekannt. Jeder kann eine Vielzahl schier unglaublicher Vorgänge aus dem Tollhaus "EU- Brüssel" aufsagen und reibt sich doch jeden Tag aufs Neue völlig überrascht die Augen, was dort noch alles möglich ist.
Genau in der komprimierten Aufzählung solcher Vorgänge und der Betrachtung mit dem gesunden Menschenverstand, anstatt mit einer rosaroten "Hurra- EU"- Brille, liegt der Charme und Wert dieses Buches. Es bringt das ungute Gefühl, dass die meisten Menschen in den Mitgliedsstaaten haben, wenn sie an Brüssel und die EU denken, pointiert auf den Punkt. Es setzt dem Pathos der Berufseuropäer a la Martin Schulz, Barosso (wie schreibt man den eigentlich richtig?) und Schäuble mit ihrem ermüdenden "Mehr EU(ropa) oder Weltkrieg"- Alarmismus eine angenehme, kluge und ironische Betrachtung entgegen.
Dabei gerät Broder nie in den Verdacht, dass er sich nicht als Europäer fühlt. Ganz im Gegenteil spricht er äußerst wohlwollend von den Errungenschaften und Liebenswürdigkeiten unseres Kontinents. Doch macht er nicht den entscheidenden Fehler, den die Herrschenden in Brüssel, Berlin usw. leider zu oft (bewusst oder unbewusst?) gerne machen: Er verwechselt die Brüsseler EU- Bürokratur nicht mit Europa, sondern weist auf die entscheidenden Unterschiede hin.
Gewiss, Broder schreibt sehr pointiert und ohne große Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer zu nehmen. Das kann man mögen oder nicht, aber dennoch ist dieses Buch in höchstem Maße empfehlenswert, als kleines Mosaiksteinchen, damit die Bürger der europäischen Staaten endlich bemerken, was in ihrem Namen für ein Unfug getrieben wird. Damit sie endlich ihr Schicksal wieder selbstbestimmt in die Hand nehmen und sich nicht von Eurokraten in Brüssel jeden Schritt vorschreiben lassen und ihnen nichts bleibt, als wütend die Faust in der Tasche zu ballen. Mit dem Ziel, den klassischen europäischen Idealen von Freiheit, Demokratie und Verantwortung auch wieder im Kontinent Europa Geltung zu verschaffen, gegen eine Behörde, die diese Werte ernsthaft gefährdet. Zu diesem Prozess leistet Broder mit seinem Buch einen wichtigen Beitrag.
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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich, offen und direkt, 3. Oktober 2013
Von 
Leoni57 (Mülheim an der Ruhr, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Wenn Sie sich schon immer gefragt haben sollten was denn die EU so treibt und wofür sie eigentlich nützlich ist, dann empfehle ich diese Lektüre. Humorvoll, offen und direkt bringt H.M. Broder dem Leser seine Recherchen über die EU nahe. Er kann es sich leisten die richtigen Fragen zu stellen und auch mit klaren Worten unsinnige Aktionen beim Namen zu nennen ohne sofort in die rechte Ecke gestellt zu werden. Er beobachtet seine europäischen Mitmenschen und zieht daraus messerscharfe Schlüsse, er entlarvt die oft widersprüchlichen Aussagen unserer Politiker und dies immer mit einem gewaltigen Schuss Humor. Natürlich hat er keinen Vorschlag wie es besser werden könnte, das war aber auch nie sein Anliegen und wenn es eine so einfache Lösung gäbe, dann wären wir jetzt auch nicht in dieser vertrackten Situation. Er wollte mit seinem Buch einen weiteren Beitrag leisten, das von der Mehrheit unserer gewählten Volksvertreter angestrebte vereinte Europa kritisch zu hinterfragen und den Bürger (Leser) ebenfalls dazu ermutigen. Wenn dadurch mehr Mitmenschen angespornt werden dieses Thema zukünftig auch öffentlich kontrovers diskutieren zu dürfen ohne dabei gleich als Ketzer und Nazi angeprangert zu werden, dann hat es sich schon gelohnt. Ein hervorragendes Geschenk für alle der deutschen Sprache mächtigen Europäer! Mein Vorschlag: Sollte unbedingt in alle Sprachen der EU- Mitgliedsstaaten übersetzt werden. Herr Broder: Antrag stellen, nach Brüssel schicken, vielleicht sind Subventionen möglich. Immerhin schafft es Arbeitsplätze (Übersetzer) und fördert das europäische Miteinander, vielleicht kann hierfür sogar ein neuer Ausschuss ins Leben gerufen werden? Ungeahnte Möglichkeiten tun sich hier auf ....
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58 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Pamphlet für mehr nationale Verantwortung und für einen Abbau der Brüsseler Diktatur !, 26. August 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
*

Der Reporter der Welt-Gruppe, Henryk M. Broder, ist bekannt für seine subtilen und unverblümten Ansichten. Man mag sie oder
aber man mag sie nicht, aber der brandaktuellen Aktualität dieses Buches kann sich niemand verwehren. Es gibt keine neuen
Enthüllungen in diesem Buch, es ist auch kein Anti-Europa Buch, sondern es legt nochmals den Finger in Wunden, die wir
kennen, aber sicher nicht in dem Maße realisieren.

Broder zeigt in seinem neuen Buch auf, dass wir von wirklichkeitsfremden Bürokraten in Brüssel regiert werden, die mit einem
Hofstaat von teilweise 40 "Dienern" pro Beamter (heute sagt man Security Experts, Bürochefs, Assistenten, Terminverwalter, Büroboten,
Redenschreiber, Berater) von Brüssel nach Strasbourg und von Berlin nach Rom reisen! Das EU-Parlament hat kein Recht, Gesetze
zu initiieren, es segnet nur Beschlüsse der Kommission ab. Border spricht hier von einem "Protokollparlament" wie in der
Volkskammer der DDR. Wie auch in der DDR, verleiht sich der "Staat EU" seine Auszeichnungen selbst, so wie etwa letztes Jahr
den Friedensnobelpreis. Man verteilt Orden um sich herum, nörgelt an zu geringen Gehältern herum (auch 6-stelligen Gehälter
für Sekretärinnen wirken im Brüsseler Luxusstaat armselig) und erfindet tausend Vorschriften, um das Volk zu gängeln!

"Die EU löst keine Probleme, sie ist das Problem", sagt Broder. Seit dem Ende des real existierenden Sozialismus ist die EU der
massivste Versuch, die Bürger zu entmündigen und die Gesellschaft zu ENTdemokratisieren. Dazu gäbe es heute keine
Alternative, sagen die Politiker. Wir müssen also Menschen vertrauen, die den Karren an die Wand gefahren haben und uns nun
versichern, sie könnten den Karren und das Haus wieder reparieren.

28 Volkskommissare, 750 Abgeordnete und über 50.000 Beamte versuchen, die EU zu erweitern und zu homogenisieren, während
die einzelnen Staaten heute die Diversifikation gewählt haben. Die EU wird immer mehr zu einem totalitären System, das sich
verselbständigt, ohne Chef, ohne Verantwortung, fernab von den Wünschen und Nöten der Bevölkerung! Es gibt keine gemeinsame,
einigende Handlungsmöglichkeit, weder in der europäischen Innenpolitik, noch in der Außenpolitik. Denken wir nur an das
Waffenembargo über Ägypten von Mitte August. Die EU stoppt Waffenlieferungen, Deutschland natürlich auch, Italien und
Spanien überlegen es sich noch und Belgien liefert ganz klar weiter!

Der Reporter ist nicht gegen den tragenden Gedanken der EU, sondern ist stolz, Europäer zu sein! Er zeichnet aber mit feinen
Strichen den Unterschied zwischen Brüssel und Europa auf. Er erhebt eine warnende Stimme, sich nicht weiter bevormunden
zu lassen und die eigene Identität zu wahren! "Wir versenken Europa", warnt Broder und spricht dabei noch im Präsens. Es ist
demnach noch Zeit zu reagieren! Ein wirklich wertvolles Buch!
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachbuch mit sarkastischem Humor, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Broder ist diesmal ein besonderes Kunststück gelungen. Das vorliegende Werk bietet Sachinformation und (wenn es nicht so traurig wäre) amüsant Unterhaltung zugleich.

Zur Zukunft Europas mit gemeinsamer Währung sind zuletzt eine Reihe von Sachbüchern renommierter Wirtschaftsfachleute oder Finanzwissenschaftler erschienen. Mit solch fundierten Vorkenntnissen kann der Autor nicht aufwarten (unsere Staatenlenker/innen übrigens auch nicht) - dafür aber mit überzeugenden Plausibilitätsüberlegungen. Er ist durch persönliche Erfahrungen (u. a. Energiesparlampenverordnung) und nicht zuletzt im Rahmen seiner Europa-Safari mit Hamed Abdel Samad auf das Thema gestoßen und hat die vorgefundenen bizarren Umstände mit gründlicher Recherche unterlegt und mit genial grotesken Vergleichen gewürzt.

Für diese Vergleiche lieben wir ihn ja schließlich. Schlimm nur, dass die absurd anmutenden Vergleiche sich bei näherer Betrachtung als treffend erweisen und der Absurdität des Geschehens durchaus entsprechen.

Broder geißelt den mit den Jahren gigantisch herangewachsenen Bürokratie- Machtapparat mit seinem Homogenisierungswahn, der angesichts der unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturen nicht funktionieren kann und verurteilt die Verteufelung der Euroskeptiker durch die amtierenden Euro-Fundamentalisten.

In diesem Zusammenhang hätte ich mir noch einen Hinweis auf den m. E. höchst bedenklichen Umstand gewünscht, dass die Meinungen einer Vielzahl von renommierten Eurokritikern sich in unserer Volksvertretung einfach nicht wiederfinden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Ideen werden versenkt, 16. Februar 2014
Von 
Felix-Ine - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Henryk M. Broder ist Europäer und hat in seinem Buch "Die letzten Tage Europas" das Versenken einer guten Idee in seinen fünfzehn aufgeführten Kapiteln mit Wissen und Informationen aus öffentlichen und allgemein zugänglichen Quellen untermauert. Zur Seite stand ihm u.a. sein Freund Hamed Abdel-Samad, mit dem er zusammen für eine TV-Serie in europäischen Landen von Brüssel bis Krakau und von Island bis Kalabrien unterwegs war.

Der Leser selbst entscheidet, ob er das Buch dieses Autors als gelungen betrachtet. Aus der Perspektive des Europabefürworters im Gegensatz zum Europagegner dürfte die Meinung unterschiedlich ausfallen.

Henryk M. Broder spricht den Leser an und nennt in seinem Buch genügend Beispiele, die der Bürger Europas wohl genauso empfunden haben dürfte. Der Autor bezeichnet Europa als eins der Bürokraten und nennt die Gleichschaltung Totalitismus, propagiert von einer Politikerkaste, die nichts anderes zu tun hat, als dem Bürger ein Menschheitsbeglückungsprogramm überzustülpen.
Dabei beschreibt er den Beginn des gut gemeinten offenen Europas, die fallenden Grenzen, die damit verbundene Reisefreiheit und den folgenden Euro, der die Leichtigkeit einer gemeinsamen Währung vermitteln sollte.
"Die da in Brüssel wissen schon, was sie tun." Dass mit der Umstellung des Euro eine Preissteigerung in vielen Fällen auf das Doppelte verbunden war, leugnen auch heute noch die Verantwortlichen dieser Währungsumstellung. Der Bürger fühlt sich betrogen.
Broder führt in seinem Buch Beispiele unverständlicher Verordnungen der EU - Kommission auf, die der aufmerksame und informierte Leser nur noch bestätigen kann und mit Kopfschütteln quittiert.
Sehr amüsant beschreibt Broder : "Würde die EU - Kommission dem Bürger verordnen einmal am Tag für drei Minuten den Atem anzuhalten, um damit den CO/2 Ausstoß zu reduzieren, hätte das nicht überrascht."

"Reform",das Zauberwort der EU. Der Bürger hat diese Reformen anzunehmen ob er will oder nicht. Broder spricht von der Herrschaft der Brüsseler Technokraten. Er nimmt u.a. Bezug auf die Verordnung der Energiesparlampen. Dass diese Lampen nicht ungefährlich sind ist bekannt. Sie leisten noch nicht einmal einen Beitrag zur Energieersparnis, da Benutzer dieser Energiesparlampen sie "länger" brennen lassen, da sie ja so wenig Energie verbrauchen...
Oh, heiliges Brüssel, was habt ihr dem Bürger schon alles verordnet!

Der Autor Henryk M. Broder hat es wunderbar verstanden dem Bürger aus der Seele zu sprechen. Er beschreibt Themen der EU - Förderungsmaßnahmen, geht ins Detail der Verantwortung der Europäischen Zentralbank und bindet den roten Faden bis zur Staatspleite.
Der "Präsident des Europäischen Parlaments", so steht es in den Statuten, "verkörpert das Parlament nach außen und in seinen Beziehungen zu den übrigen Organen und Einrichtungen der EU." Dabei wird er von vierzehn Vizepräsidenten unterstützt. Sein "Kabinett" besteht aus 38 Mitarbeitern, einem Chef des Kabinetts und einem stellvertretenden Chef dieses Kabinetts, die ihrerseits über acht Assistenten und Berater und weitere Mitarbeiter verfügen. Aufgeblähte EU.

Henryk M. Broder möchte kein Europäer honoris causa sein, noch zwangsverpflichtet werden sich als Europäer fühlen zu müssen.
Der Autor hat es meines Erachtens in seinem 224 Seiten umfassenden Buch mit gut verständlichen Worten und Beispielen verstanden den Begriff Europa zu vermitteln. Als Leser fühle ich mich in meiner persönlichen Meinung verstanden. Der Schriftsteller hat dieses Buch inhaltlich gepaart mit Ernsthaftigkeit und Humor, dass das weitumfassende Thema "Europa", von denen in dieser Rezension nur einige angeschnitten wurden, leicht und locker zum Leser hinüberbringt. Ein lesenswertes Buch!

Henryk M. Broder wurde 1946 in Katowice, Polen, geboren. Er ist Journalist beim "Spiegel" und lebt in Berlin und Jerusalem. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. 2005 erhielt Henryk M. Broder den traditionsreichen Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen und 2007 den Ludwig-Börne-Preis.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klug und lesenswert!, 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Was ist nur aus der guten, alten Europaidee von Freiheit und Vielfalt geworden? Klug und scharf beobachtet Broder, woran das real existierende System krankt! Endlich lichtet mal jemand die Nebelschwaden und redet Tacheles. Brillant und packend geschrieben. Unbedingte Leseempfehlung für Mitdenker!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Broder erklärt die Euro-Krise messerscharf, 31. August 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Wie jeder weiß, ist es im Haus Europa derzeit nicht zum Besten bestellt, die Fronten sind verhärtet, gerade zwischen dem Norden und dem Süden. Da tut es gut, wenn sich ein Satiriker wie Broder des Themas annimmt und versucht, die starren Fronten mit seinem satirischen Blick aufzubrechen.

Oft sind aber seine Ausführungen schon ernster und nachdenklicher, als es solche lustigen Überschriften wie "Das Nichts läuft auf vollen Touren" oder "Wann geht es dem Leberkäse an den Kragen" erwarten lassen. Hier nur ein Beispiel: die extrem unterschiedliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zwischen den Euro-Staaten. Zitat: " Der deutsche wirtschaftliche Erfolg, dem deutschen Fleiß und der deutschen Sparsamkeit zu verdanken, hat zwangsläufig dazu geführt, dass wir unser Modell genau so exportieren wollen, wie Volkswagen aus Wolfsburg, Schrauben von Würth oder Armaturen von Grohe. Doch weder unsere Geschichte, unser protestantischer Arbeitsethos, noch unsere Mentalität lassen sich in die katholischen Länder Südeuropas exportieren. Das ist die tragische Falle, in die uns die Europa-Euphoriker hinein manövriert haben."

Meine Meinung: genauer und zugespitzter kann man die derzeitige Euro-Krise nicht erklären.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Broders Europainventur fällt nicht gut aus, 26. August 2013
Von 
Rhyskant (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Der Autor legt kein objektiv gehaltenes Buch vor; er zieht aus der Summe seiner Betrachtungen des Brüsseler Elitenprojektes, den 500 Millionen Bürgern des Raumes einen EU-Zentralismus, der fern demokratischen Strukturen wie etwa dem Fehlen des Gewaltenteilungsprinzips keinen Vergleich mit dem der ehemaligen UdSSR scheuen muss, aufzudrücken , seine Schlüsse, geißelt den Euro-Rettungswahn, die Brüsseler Bürokratiekrake, die EU- Förderpolitik und vieles mehr. Für ihn ist es unverständlich, das Projekt Europa und dessen Vehikel, dem Euro, einer Religion gleichzusetzen, die jeden, der es anders als politisch correct, also konstruktiv innerhalb des erlaubten Rahmens kritisiert, als Häretiker verurteilt.

Er nimmt bei seinem in fünfzehn Kapiteln gefasstem Streifzug durch das Europa unserer Tage, das erfolgt dann quasi en passant, genüsslich auch seine Favoriten aufs Korn. Martin Schulz widmet er doch nicht wenige giftige Zeilen, Herrn van Rompuy bezeichnet er ungeniert als puren Grüßaugust, der wohl in der Erinnerung als der Herr, der für die Eröffnung der Büfetts zuständig war, stellt Barroso in eine Reihe mit kommunistischen Führern, analysiert Aussagen Schäubles und die der Kanzlerin im Zuge der Rettungspolitik und vergisst auch seinen Lieblingsintimus, dem er das Prädikat Salonlinken verleiht, nicht.

Broder verwendet hier und da sehr drastische, gleichwohl eingängige Vergleich, um manchen EU-Irrsinn, mit dem Brüssel die Menschen beglückte, zu illustrieren. Manche Sätze sind wie Pfeile, die wohl nur ein, wie er sich selbst spitz bezeichnet, ein Beutedeutscher mit polnisch-jüdischem Migrationshintergrund (vgl. Seite 21), ungestraft abschießen darf.

Der Autor stellt die EU, sprachlich scharf, sarkastisch, bisweilen moderat ironisch, in einem Licht dar, wie sie auch gesehen werden kann, der Vergleich mit einem Irrenhaus drängt sich auf.
Für die zu entscheidenden Kernfragen, die aus seiner Sicht bestehen, hält er, weil er einräumt, die Antworten nicht zu kennen, keine Lösungen parat, allerdings, so hat man den Eindruck, behagt ihm die Aussicht auf ein alternativloses weiter so, nicht unbedingt.

Für mich ein typischer Broder. Ob das Buch zu empfehlen ist…die einen sagen so, die anderen sagen so…schätze ich….ich sag so, wie an der Anzahl der Sterne ersichtlich.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verständlich und amüsant, 9. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon die ersten Seiten sind so fesselnd, dass man weiterlesen muss. Herr Broder hat die Gabe, komplizierte Sachverhalte verständlich zu erklären.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Darstellung des Wahnsinns, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lockere und unterhaltsame Lektüre - es zeigt recht deutlich auf warum die "gute Idee versenkt" wird. Die dargestellte Verschwendung von Geldern ist schon ernüchternd. Vor den Europawahlen sicherlich ein notwendiger Anstoss um sich (für ein weiter so) zu entscheiden?
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Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken
Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken von Henryk M. Broder (Gebundene Ausgabe - 26. August 2013)
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