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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine klare Bestandsaufnahme
Benedikt Herles gehört selbst zur „Elite“ moderner Prägung. Als promovierter Betriebswirtschaftler und durchaus erfolgreicher Unternehmensberater ist es sein tägliches Geschäft, in den „oberen Ebenen“ der Wirtschaft unterwegs zu sein. Und eben jene Berater-Branche ist es, die Herles offen und klar sehr kritisch in den Blick...
Vor 8 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Plädoyer für eine „menschlichere“ Wirtschaft
Zunächst mal ist dieses Buch voller Widersprüche. Herles fängt mit der Kritik bei der privaten WHU an und endet bei der öffentlich rechtlichen Universität. Kritisiert wird zunächst der Unterricht an der privaten Wirtschaftshochschule - dieser wirft Herles das Ausbilden von Schmalspurkarrieristen vor, dann geht es aber weiter zur akademischen...
Vor 5 Monaten von helmut seeger veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Provozierend und schockierend - aber nicht mehr, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor beschreibt eindrücklich den Zustand der Wirtschaft und des Managements. Dessen sollten wir uns mehr und mehr bewusst werden. Leider kommt sein Ausblick auf etwas Wünschenswertes viel zu kurz und wird mit einem Satz als unrealistisch dargestellt. Schade - deshalb nur fünf Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Guter (ernüchternder) Einblick in die Kaderschmiede der "Chicago Boys", 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Etliche Rezensenten hier bemängeln den Ausstieg des Autors in noch jungen Jahren als "Versagen" und sein Buch daher als wenig glaubwürdig. Wäre er denn glaubwürdiger, wenn er bereits ein Berufsleben als Bluffer und Abzocker hinter sich hätte? Wenn er als Raubtier nach verspeister Beute seinen Opfern öffentlich Krokodilsträner nachweinte? Nein - die anklagende Empörung beim Ausstieg aus einer Sekte ist ja bestimmt auch nicht dann am glaubhaftesten, wenn einer Jahrzehnte das üble Spiel mitgemacht und viele Karrierestufen erklommen hat.

Und wer - wie viele andere Rezensenten hier - die missionarische Selbstgefälligkeit einer "Unternehmensberatung" selbst mal miterlebt hat (als Mitarbeiter der Firma, die beraten wird), der findet in diesem Buch exakt bestätigt, was er bisher nur im kleinen Kollegenkreis argwöhnte: Verantwortungsscheue Manager verstecken sich für teures Geld hinter den phrasenhaften Empfehlungen einer Unternehmensberatung, die vom Innenleben des Kunden wenig Ahnung hat, aber es meisterhaft versteht, vorgefertigte Schubladen-Weisheiten mit großem Brimborium als maßgeschneiderte wissenschaftliche Analyse zu verkaufen.
Mag sein, dass das Traurige daran banal ist: Dass es nämlich nicht um einzelne schwarze Schafe geht, sondern um ein ganz überwiegend verdorbenes System, längst bekannt zumindest im Bereich der Konzerne. Aber gerade lezteres zeigt, dass sein Appell noch lange nicht zu spät kommt - die "Berateritis" hat den gesunden deutschen Mittelstand noch nicht so stark in den Klauen wie die Konzerne.
Allein um den Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft vor dieser modischen Sackgasse zu warnen, nicht wie die Konzerne auf des Kaiser neue (Luft-)Bekleidung hereinzufallen, ist dieses Büchlein eine dringende Empfehlung wert.

Dass er nicht ein gebranntes Kind ist, sondern über den Tellerrand seines ehemaligen Berater-Berufes hinausschauen kann, zeigt sich in seiner vernichtenden Kritik an der BWL und besonders an der VWL. Er legt den Finger in die zentrale Wunde: Hochkomplizierte VWL-Formeln täuschen eine Exaktheit vor, wie sie es höchstens in der Physik geben kann. Während aber die Physik sich der Grenzen ihrer Formeln bewusst ist und dennoch meisterhaft kritische Massen, Kernschmelzen und Urknall errechnet, hat die VWL nur Schönwetter-Formeln für Wissenschaftler mit Schönwetter-Theorien. Welcher VWL-Wissenschaftler konnte mit seinen monströsen Formeln denn die Krise von 2008 vorausberechnen? Sie hatten überwiegend ja nicht mal den Ehrgeiz, Crashs - immerhin ein mehr oder weniger regelmäßig wiederkehrendes Phänomen - vorauszuberechnen. Hinter den Formel-Monstern stecken nämlich so viele Vereinfachungen und Idealisierungen, dass das "Modell" der Wirklichkeit mit letzterer nicht mehr viel zu tun hat und aus gutem Grund den Praxis-Test scheut. In der "nicht-exakten Wissenschaft VWL" ist Mathematik daher vernünftigerweise ein nur sparsam einzusetzendes Hilfsmittel, kein Ersatz für Nachdenken über Zusammenhänge. Denn würden die Märkte alles regeln (ein beliebter Glaube, der hinter der Formel-Besessenheit der Ökonomen-Mehrheit steht), dann könnte man sich das Fach VWL doch sowieso gleich ganz sparen.

Die VWL müsste anstreben: das Verständnis von Zusammenhängen als Hilfe für Entscheidungen, insbesondere der (Wirtschafts-, Währungs- und Fiskal-)Politik. Es geht um wertende Entscheidungen, die Werte voraussetzen, aber nicht in Ideologie ausarten. Der Mainstream der Ökonomen ist aber der neoliberalen Ideologie der "Chicago-Boys" verfallen, die Werte des Stabilitätsgesetzes (was nach wie vor gültiges Gesetz ist), scheinen vergessen. Neoliberal heißt maximale Freiheiten für das Finanzkasino in der Bankenwelt und für "Heuschrecken", die über produktive Unternehmen herfallen.
Auf Alltags-Deutsch: Freie Fahrt für Drängler, Raser und Kamikaze-Fahrer aller Art, Abschaffung der Straßenverkehrsordnung, die wenigen verbleibenden Streifen-Polizisten werden "privatisiert" und nennen sich jetzt "Rating-Agentur" (sprich: vergeben ihr TÜV-Siegel an den Meistbietenden - der Marktpreis ist ja Maß aller Dinge und Märkte können nicht irren;-).

Wenn an dieser Stelle der letzte kapiert hat, dass mit Neoliberalismus die Korruption der (Super-)Reichen und Starken zum Staatsprinzip erhoben wird, dann stellt sich unwillkürlich die Frage nach den Helfern und Helfershelfern dieses "Staatsstreiches". Wie sich die Leute von z.B. Goldman Sachs im ganzen Wirtschafts- und Staatsapparat ausbreiteten und an den Schaltstellen festsetzten, konnte man in anderen Büchern auch schon lesen. Das Büchlein von Herles zeigt, wie die "Netzwerke", d.h. Seilschaften, ihren Nachwuchs rekrutieren und in den Kaderschmieden der "Berater"- und Finanz-Welt züchten und drillen. Nachwuchs - Kinder von Leuten wie dir und mir, die in einer immer egoistischer werdenden Welt sich auf die "richtige" Seite schlagen.

Reichlich Denkanstöße also. Aber die "Lösungen", die manche Rezensenten vorwurfsvoll vermissen, müssen schon wir alle selber suchen und vielleicht auch dafür "kämpfen". Das Leben ist nun mal kein Heft-Roman mit garantiertem Happy-End.
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5.0 von 5 Sternen Auf den Punkt, 6. Dezember 2013
Ein sehr lesenswertes Buch, dass meiner Ansicht nach zudem nicht nur auf die Beratergilde zutrifft sondern sich problemlos auf weitere Berufsbilder und Branchen übertragen lässt. Deswegen ist die Umsetzung der skizzierten Vision am Ende des Buches momentan vielleicht nur ein frommer Wunsch doch mit Sicherheit ehr früher als später notwendiger denn je.
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5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 28. November 2013
Sehr lesenswertes Buch. -Interessant v.a für alle Wirtschaftswissenschaftler. Liefert nicht nur einen kritischen Einblick ins BWL Studium, sondern beleuchtet auch noch die Beraterbranche und die allg. wirtschaftlichen Verflechtungen.
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4.0 von 5 Sternen Fantastische Beschreibung eines Grundübels, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jeder der einmal mit den großen Beraterfirmen zu tun hatte, kann dies nur bestätigen. Auch das Fazit und die Vorschläge sich von den Powerpointjunkies zu lösen sind lesens-und wünschenswert. Mein eigener Vorschlag: Keine Aktien mehr von Unternehmen zu erwerben welche im Vorstand Firmenentwicklungsvernichtungsexperten von Beraterunternehmen beschäftigen - damit hilft man Unternehmen zu schaffen, welch dauerhaft Werte schaffen - durch Entwicklung und nicht durch Rationalisierungen als Ausdruck der geistigen Beschränktheit maßgeblich Handelnder ([...]).
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues Enthüllungsbuch aus den Chefetagen - von einem 29jährigen, 30. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Irgendwas stimmt "da oben" nicht. Wer könnte das besser beschreiben als einer von ihnen, die grosse Pläne haben. Benedikt Herles. Ein Ex-Berater berichtet über unsere Top-Manager und die, die das noch werden wollen. Was genau? Hier ein Auszug:[...]
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5.0 von 5 Sternen Überfällig, 13. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Ein Muss für alle vernünftigen Menschen, die an der Sinnhaftigkeit und Daseinsberechtigung von Unternehmensberatungen und Investmentbanken in der aktuellen Ausprägung zweifeln. Es ist ein Hoffnungsschimmer, dass ein junger Ex-Insider die Perversität und geistige Entleerung in diesem Gewerbe schonungslos darstellt und dessen Banalität offenlegt. Danke, Herr Herles!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Explosiv wie Sprengstoff, 9. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Ein echter Schadensbericht! Es sollte viel mehr von solchen jungen und mutigen Autoren geben, die endlich mal Klartext reden! Super
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Knaller zur rechten Zeit, 9. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Interessantes Buch. Ein Absolvent einer Business-Schhool fordert die Abschaffung von BWL als Studienfach, bzw. dessen verpflichtende Ergänzung durch ein geisteswissenschaftliches Nebenfach. Als 42-jähriger Soziologe kann ich Herrn Herles etwas verraten: Freie Geister, Denker und Querköpfe sind in der deutschen Elite nicht gefragt. Sie würden die Tricks, Finten und Fehler dieser Eliten viel zu schnell durchschauen und wie Sand im Getriebe wirken. Fragen Sie sich bitte mal, warum Businessschoolleute nach zehn Jahren bei einer Bank mit einem Jahresgehalt von 225000 Euro rechnen dürfen während Magistersoziologen wie ich froh sein können am Ende des Monats über Null zu stehen. Übrigens schreibe ich auch Bücher, bin aber leider nicht sehr erfolgreich. Dieses Buch von Herles hat Kraft und Saft und wird womöglich einen Denkprozess in Gang setzen, denn es kommt genau im richtigen Zeitpunkt auf den Markt.
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5.0 von 5 Sternen Als hätte ich es selbst geschrieben., 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Das ideale Geschenk für den BA, MBA, CFA, CVA, Dr. der Wirtschaftsinformatik.
Was ich schon lange gesagt habe wurde nun bestätigt.
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Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen
Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen von Benedikt Herles (Gebundene Ausgabe - 8. Oktober 2013)
EUR 16,99
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