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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine klare Bestandsaufnahme
Benedikt Herles gehört selbst zur „Elite“ moderner Prägung. Als promovierter Betriebswirtschaftler und durchaus erfolgreicher Unternehmensberater ist es sein tägliches Geschäft, in den „oberen Ebenen“ der Wirtschaft unterwegs zu sein. Und eben jene Berater-Branche ist es, die Herles offen und klar sehr kritisch in den Blick...
Vor 9 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alter Wein in neuen Gläsern - Versuch einer Bestandsaufnahme ohne Lösungsansatz
Das Buch basiert auf einer steilen These, welche die Elite auf den Kreis von Unternehmensberatern und Studenten privater Business Schools reduziert ohne dies zu fundieren. Daher ist auch der Blick auf die Chefetage auf eben diesen Blickwinkel beschränkt.

Geschickt werden Anekdoten aus dem aus dem Alltag der Business School und Unternehmensberatung...
Vor 5 Monaten von MRW veröffentlicht


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2.0 von 5 Sternen Keine neuen Erkenntnisse, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Wer sich mit der Consultingbranche beschäftigt oder darin zuhaus' ist bekommt hier nur aufgewärten Kaffee.

Aber selbst mit neutraler Sichtweise werden hier nur typische Klischees abgearbeitet und angeschnitten, dem Buch fehlt der Tiefgang.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schockierende Einblicke in die elitären Zirkel der Wirtschaft!, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
"Die kaputte Elite" bestätigte meine schlimmsten Befürchtungen. Dass in der Welt des Managements etwas schiefläuft, dürfte ja mittlerweile jedem klar sein. Doch wie sehr die Gehirnwäsche bereits in der Ausbildung beginnt, das war mir nicht bewusst.

Liesst sich spannend wie ein Krimi!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter (ernüchternder) Einblick in die Kaderschmiede der "Chicago Boys", 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Etliche Rezensenten hier bemängeln den Ausstieg des Autors in noch jungen Jahren als "Versagen" und sein Buch daher als wenig glaubwürdig. Wäre er denn glaubwürdiger, wenn er bereits ein Berufsleben als Bluffer und Abzocker hinter sich hätte? Wenn er als Raubtier nach verspeister Beute seinen Opfern öffentlich Krokodilsträner nachweinte? Nein - die anklagende Empörung beim Ausstieg aus einer Sekte ist ja bestimmt auch nicht dann am glaubhaftesten, wenn einer Jahrzehnte das üble Spiel mitgemacht und viele Karrierestufen erklommen hat.

Und wer - wie viele andere Rezensenten hier - die missionarische Selbstgefälligkeit einer "Unternehmensberatung" selbst mal miterlebt hat (als Mitarbeiter der Firma, die beraten wird), der findet in diesem Buch exakt bestätigt, was er bisher nur im kleinen Kollegenkreis argwöhnte: Verantwortungsscheue Manager verstecken sich für teures Geld hinter den phrasenhaften Empfehlungen einer Unternehmensberatung, die vom Innenleben des Kunden wenig Ahnung hat, aber es meisterhaft versteht, vorgefertigte Schubladen-Weisheiten mit großem Brimborium als maßgeschneiderte wissenschaftliche Analyse zu verkaufen.
Mag sein, dass das Traurige daran banal ist: Dass es nämlich nicht um einzelne schwarze Schafe geht, sondern um ein ganz überwiegend verdorbenes System, längst bekannt zumindest im Bereich der Konzerne. Aber gerade lezteres zeigt, dass sein Appell noch lange nicht zu spät kommt - die "Berateritis" hat den gesunden deutschen Mittelstand noch nicht so stark in den Klauen wie die Konzerne.
Allein um den Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft vor dieser modischen Sackgasse zu warnen, nicht wie die Konzerne auf des Kaiser neue (Luft-)Bekleidung hereinzufallen, ist dieses Büchlein eine dringende Empfehlung wert.

Dass er nicht ein gebranntes Kind ist, sondern über den Tellerrand seines ehemaligen Berater-Berufes hinausschauen kann, zeigt sich in seiner vernichtenden Kritik an der BWL und besonders an der VWL. Er legt den Finger in die zentrale Wunde: Hochkomplizierte VWL-Formeln täuschen eine Exaktheit vor, wie sie es höchstens in der Physik geben kann. Während aber die Physik sich der Grenzen ihrer Formeln bewusst ist und dennoch meisterhaft kritische Massen, Kernschmelzen und Urknall errechnet, hat die VWL nur Schönwetter-Formeln für Wissenschaftler mit Schönwetter-Theorien. Welcher VWL-Wissenschaftler konnte mit seinen monströsen Formeln denn die Krise von 2008 vorausberechnen? Sie hatten überwiegend ja nicht mal den Ehrgeiz, Crashs - immerhin ein mehr oder weniger regelmäßig wiederkehrendes Phänomen - vorauszuberechnen. Hinter den Formel-Monstern stecken nämlich so viele Vereinfachungen und Idealisierungen, dass das "Modell" der Wirklichkeit mit letzterer nicht mehr viel zu tun hat und aus gutem Grund den Praxis-Test scheut. In der "nicht-exakten Wissenschaft VWL" ist Mathematik daher vernünftigerweise ein nur sparsam einzusetzendes Hilfsmittel, kein Ersatz für Nachdenken über Zusammenhänge. Denn würden die Märkte alles regeln (ein beliebter Glaube, der hinter der Formel-Besessenheit der Ökonomen-Mehrheit steht), dann könnte man sich das Fach VWL doch sowieso gleich ganz sparen.

Die VWL müsste anstreben: das Verständnis von Zusammenhängen als Hilfe für Entscheidungen, insbesondere der (Wirtschafts-, Währungs- und Fiskal-)Politik. Es geht um wertende Entscheidungen, die Werte voraussetzen, aber nicht in Ideologie ausarten. Der Mainstream der Ökonomen ist aber der neoliberalen Ideologie der "Chicago-Boys" verfallen, die Werte des Stabilitätsgesetzes (was nach wie vor gültiges Gesetz ist), scheinen vergessen. Neoliberal heißt maximale Freiheiten für das Finanzkasino in der Bankenwelt und für "Heuschrecken", die über produktive Unternehmen herfallen.
Auf Alltags-Deutsch: Freie Fahrt für Drängler, Raser und Kamikaze-Fahrer aller Art, Abschaffung der Straßenverkehrsordnung, die wenigen verbleibenden Streifen-Polizisten werden "privatisiert" und nennen sich jetzt "Rating-Agentur" (sprich: vergeben ihr TÜV-Siegel an den Meistbietenden - der Marktpreis ist ja Maß aller Dinge und Märkte können nicht irren;-).

Wenn an dieser Stelle der letzte kapiert hat, dass mit Neoliberalismus die Korruption der (Super-)Reichen und Starken zum Staatsprinzip erhoben wird, dann stellt sich unwillkürlich die Frage nach den Helfern und Helfershelfern dieses "Staatsstreiches". Wie sich die Leute von z.B. Goldman Sachs im ganzen Wirtschafts- und Staatsapparat ausbreiteten und an den Schaltstellen festsetzten, konnte man in anderen Büchern auch schon lesen. Das Büchlein von Herles zeigt, wie die "Netzwerke", d.h. Seilschaften, ihren Nachwuchs rekrutieren und in den Kaderschmieden der "Berater"- und Finanz-Welt züchten und drillen. Nachwuchs - Kinder von Leuten wie dir und mir, die in einer immer egoistischer werdenden Welt sich auf die "richtige" Seite schlagen.

Reichlich Denkanstöße also. Aber die "Lösungen", die manche Rezensenten vorwurfsvoll vermissen, müssen schon wir alle selber suchen und vielleicht auch dafür "kämpfen". Das Leben ist nun mal kein Heft-Roman mit garantiertem Happy-End.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ehrliche Analyse, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Die beschriebene Berater-Leistung ist leider trauriger Alltag. Leider wird seine Vision vom Homo authenticus noch lange auf sich warten lassen
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastische Beschreibung eines Grundübels, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jeder der einmal mit den großen Beraterfirmen zu tun hatte, kann dies nur bestätigen. Auch das Fazit und die Vorschläge sich von den Powerpointjunkies zu lösen sind lesens-und wünschenswert. Mein eigener Vorschlag: Keine Aktien mehr von Unternehmen zu erwerben welche im Vorstand Firmenentwicklungsvernichtungsexperten von Beraterunternehmen beschäftigen - damit hilft man Unternehmen zu schaffen, welch dauerhaft Werte schaffen - durch Entwicklung und nicht durch Rationalisierungen als Ausdruck der geistigen Beschränktheit maßgeblich Handelnder ([...]).
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 16. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Ein richtig gutes Buch, das sehr viel Einblick in unsere verdorbenen Chefetagen bietet. Wenn man es gelesen hat, muss man sich nicht mehr wundern, dass von unseren Eliten Steuerstraftaten von Ihresgleichen als Fehler abgetan werden.
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18 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Inhalt, bescheidener Umfang, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gute Zusammenfassung der deutschen Managementkultur in Konzernen und wie wenig gleichgeschaltetes Denken und Führen vor Krisen bewahrt. Im Gegenteil, Monokulturen erweisen sich auch hier als sehr anfällig.

Insgesamt jedoch etwas einseitig.

Dennoch, 13,99 für ein etwas längeres Essay ist schon sehr nah dran an der im Buch verteufelten Morallosigkeit von Beratern und Konzernlenkern.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Punkt, 6. Dezember 2013
Ein sehr lesenswertes Buch, dass meiner Ansicht nach zudem nicht nur auf die Beratergilde zutrifft sondern sich problemlos auf weitere Berufsbilder und Branchen übertragen lässt. Deswegen ist die Umsetzung der skizzierten Vision am Ende des Buches momentan vielleicht nur ein frommer Wunsch doch mit Sicherheit ehr früher als später notwendiger denn je.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Provozierend und schockierend - aber nicht mehr, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor beschreibt eindrücklich den Zustand der Wirtschaft und des Managements. Dessen sollten wir uns mehr und mehr bewusst werden. Leider kommt sein Ausblick auf etwas Wünschenswertes viel zu kurz und wird mit einem Satz als unrealistisch dargestellt. Schade - deshalb nur fünf Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 28. November 2013
Sehr lesenswertes Buch. -Interessant v.a für alle Wirtschaftswissenschaftler. Liefert nicht nur einen kritischen Einblick ins BWL Studium, sondern beleuchtet auch noch die Beraterbranche und die allg. wirtschaftlichen Verflechtungen.
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Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen
Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen von Benedikt Herles (Gebundene Ausgabe - 8. Oktober 2013)
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