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5.0 von 5 Sternen Eine klare Bestandsaufnahme
Benedikt Herles gehört selbst zur „Elite“ moderner Prägung. Als promovierter Betriebswirtschaftler und durchaus erfolgreicher Unternehmensberater ist es sein tägliches Geschäft, in den „oberen Ebenen“ der Wirtschaft unterwegs zu sein. Und eben jene Berater-Branche ist es, die Herles offen und klar sehr kritisch in den Blick...
Vor 16 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu wenig daraus gemacht
Der Titel des Buches und auch der Werdegang des Autors stimmen hoffnungsfroh, dass hier eine fundierte und mit viel "Insight" unterfütterte Darstellung zu erwarten ist. Insbesondere, da es ja bereits einige externe Sichtweisen von selbsternannten Elite-Experten zu dem Thema gibt und dies immer wieder gern für kollektive Aufreger in den Talkshows sorgt...
Vor 6 Monaten von reviewer01 veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine klare Bestandsaufnahme, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Benedikt Herles gehört selbst zur „Elite“ moderner Prägung. Als promovierter Betriebswirtschaftler und durchaus erfolgreicher Unternehmensberater ist es sein tägliches Geschäft, in den „oberen Ebenen“ der Wirtschaft unterwegs zu sein. Und eben jene Berater-Branche ist es, die Herles offen und klar sehr kritisch in den Blick rückt

So kann man davon ausgehen, dass Herles hautnah miterlebt, wovon er berichtet und seine Einlassungen durch persönliche Erfahrungen gedeckt sind. Und es ist daher auch nicht „das eine“ Erlebnis, was ihn vielleicht persönlich schockiert hätte, jene „eine Ausnahme“ die vielleicht möglich und erklärbar wäre an „Kaputtheit“, sondern viele Erlebnisse, eher also eine Art „Grunderfahrung“ ist es, die jenes Bild der wirtschaftliche „Elite“ begründet, dass Herles im Buch nun zu Gehör bringt. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und dennoch überwiegend ohne Polemik.

Vom „Bulimie“ Lernen auf den „Elite Hochschulen“ (natürlich überwiegend privat getragen und durch Studiengebühren zu finanzieren) bis zum „großen Bluff“ in der späteren Berufspraxis (Hauptsache, Folien jonglieren und ein guter Zugang zu Google zur Hand), zeichnet Herles das Bild einer arroganten, menschlich nicht gereiften „Szene“ in der Wirtschaft, die deutlich mehr aus „Schein“ denn aus „Sein“ besteht und fast durchweg und generell nur darauf geeicht zu sein scheint, egozentrische Ziele zu verfolgen.

Schon die knapp geschilderten Erfahrungen der eigenen Bewerbungsphase mitsamt der Inhalte der Bewerbung und der dann erhaltenen „Standard Waffen der Profi Agenten“ zeigt auf, dass Herles hier nicht „Verwirrungen“ eines Systems beschreibt, sondern dass der „Bluff“ und das „Anschein von Kompetenz erwecken“ eher als Grundlagen des Systems (nicht nur des Beratersystems“ angenommen werden können.

„Einmal erfolgreich rekrutiert, ist Köpfchen nicht mehr gefragt. Junge Berater müssen Excel und Power Point beherrschen, sonst nichts“.

„Hübsch das noch mal auf“. „Gleich das mal optisch an“.

Das sind die Kernaufgaben, die Herles als ausgebildeter Akademiker (mit natürlich anderen Erwartungen versehen) zu „bewältigen“ hatte. Für teuer Geld natürlich, das den Auftraggebern in Rechung gestellt werden konnte.

„Machen, nicht denken“, das ist ein Teil seines Resümees der schicken Beraterwelt. Nicht nur fremdbestimmt, sondern zutiefst „entfremdend“ ist seine Zusammenfassung der eigenen Entwicklung in den ersten Wochen und Monaten seines Berufslebens als Unternehmensberater.

An vielen konkreten Beispielen, u.a. auch an „Märklin“, zeigt Herles die Einseitigkeit und Egozentrik des Geschäftes auf. Unter der Ägide ehemaliger Top Berater von McKinsey und Roland Berger wurde hier, aus einer Unfähigkeit zu Kommunikation, Einsicht und unternehmerischen statt rein pekuniärem Denken heraus Märklin konsequent vor die Wand zu fahren. Kein Einzelbeispiel im Übrigen, folgt man Herles im Buch.

Natürlich ist die umgehende Vision seines „naiven Traumes“ einer neuen Elite und einer „Marktwirtschaft reloaded“ wohl nicht zu erwarten Aber auch diese Gedanken im Buch überzeugen durch ihre Klarheit und Schlichtheit und treffen den Kern dessen, was viele mit Unbehagen an „Atmosphäre“ und Ausrichtung der „modernen Wirtschaftseliten“ schon länger verfolgen.

Ein wichtiges, gut lesbares und überzeugendes Buch eines „Insiders“, das wachrüttelt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu wenig daraus gemacht, 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Der Titel des Buches und auch der Werdegang des Autors stimmen hoffnungsfroh, dass hier eine fundierte und mit viel "Insight" unterfütterte Darstellung zu erwarten ist. Insbesondere, da es ja bereits einige externe Sichtweisen von selbsternannten Elite-Experten zu dem Thema gibt und dies immer wieder gern für kollektive Aufreger in den Talkshows sorgt. Diese Erwartung wird das Buch in meinen Augen leider nicht gerecht, die Gründe sind vielfältig.

Zunächst ist das Buch leider relativ dünn, es ist problemlos in 2-3 h durchgelesen. Der auffallend distanzierte Schreibstil mit vielen eingeflochtenen Zitaten aus Presseartikeln verleitet auch nicht dazu, besonders lange an einzelnen Absätzen zu verweilen. Positiv sind die ersten und letzten Kapitel zu nenenn, in denen der Autor seine persönliche Bewertung und Visionen für besseres wirtschaftliches Handeln darlegt (diese sind lesenswert und sicher nicht verkehrt).

Zweitens erfährt der Leser kaum etwas neues, das nicht bereits in Zeitungen nachzulesen wäre. Ausgerechnet die Beschreibung der Akteure und der Arbeit als Berater bleibt vage, obwohl gerade dies einen Insider-Bericht so interessant zu lesen machen würde. Kein Vergleich zu Greg Smiths "Die Unersättlichen" über die Arbeitsweise und auch die Entwicklung der Investment Bank Goldman Sachs. Ob dies auch rechtliche Gründe hat, kann spekuliert werden. Fakt ist, dass eine Reduzierung der Studenten und Berater auf "materiell orientiert und technokratisch" sowie der Kundenseite (ohne Rückgrat, Berater als Rechtfertiger für bereits getroffene Entscheidungen) eben keinen entscheidenden Neuheitswert hat.

Gerade weil der Autor selber jahrelang in den Kreisen unterwegs war, wäre es doch spanennd, wenn einmal detaillierte Profile skizziert würden von den Menschen, die da gleichförmig in unsere Management-Etagen streben (so die These). "Insecure overachiever" seien sie, aber was heißt das konkret, wie erlebt er dies, was treibt diese Menschen wirklich an, sind alle so gleichförmig oder gibt es auch dort "Zweifler"? Stattdessen werden sozusagen wieder aus einer Fernperspektive einige Lebensläufe von Vorständen nach Studienhintergrund und Geradliniegkeit analysiert.

Spätestens aber beim Versuch, Beispiele prominenter Management-Entscheidungen in die Grundthese zu pressen, wird deutlich, dass hier für gut 140 Seiten zu viele Fässe aufgemacht werden. Auf der einen Seite Unternehmen wie Apple (kreativ, innovativ) und amazon, auf der anderen die konventionellen Konzerne Hewlett Packard und Pfizer, die in einer Spirale aus Rationalisierung abdriften. Grundsätzlich ist das sicher richtig, ohne Innovation kein Gewinn von Marktanteilen und ein technokratischer CEO, der lediglich Bestandssicherung durch betreibt, ist fehl am Platz.

Aber: Es fällt gerade an diesen Beispielen ins Auge, dass die Welt nicht derart schwarz-weiß ist. Apple und amazon sind nicht nur deshalb erfolgreich, weil sie innovative Unternehmen sind, sondern gleichzeitig auch ihr operatives Geschäft (Fertigung, Logistik) bis zum äußersten optimieren. Hier unterscheiden sie sich sicher nicht von anderen Unternehmen und bauen vermutlich genauso auf klassisches Beratungs-KnowHow auf.

Zusammenfassend: Herles beschreibt einen kleinen Teil der vermeintlichen "Wirtschafts-Elite" des 21. Jh. aus eigener Sichtweise und liefert mit seiner kritischen Bewertung sicher Stoff zum Nachdenken und Umdenken. Eine tiefgehende Betrachtung, wie etwa in Greg Smiths Pendant (der dabei auch Details verraten hat, die seinen ehemaligen Arbeitgeber und ihn selbst öffentlich in arges Bedrängnis brachten), findet sich jedoch weniger. Das kann auch positiv sein, da es den Anschein einer Abrechnung vermeidet, lässt das Buch jedoch auch an einer gewissen Oberflächlichkeit kranken.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen aufrüttelnd und mutig, 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Aufsatz von Herles liest sich sehr flüssig. Er ist gut strukturiert und schildert den Alltag in großen internationalen Beratungsgesellschaften. Der Autor zeichnet den typischen Werdegang eines solchen Beraters nach und weist auf die zahlreichen Schwächen hin, die diese sowohl in Bezug auf die persönliche Entwicklung als auch für die Gesellschaft als Ganzes nach sich ziehen. Ich finde es gut und richtig, dass so etwas in dieser Form diskutiert wird - allein der Breitenwirksamkeit wegen. Es ist auch mutig von Herles, da eine solche Arbeit doch den Bruch mit seinem bisherigen Werdegang offen zur Schau stellt und nun eine aktive Weiterentwicklung auf Grundlage der gewonnenen Einsichten unabdingbar ist. Der Autor baut damit für sich selbst einen gewissen Druck auf und man kann nur hoffen, dass er sich dessen bewusst ist.

Denn auf den zweiten Blick lassen sich einige Dinge auch wieder relativieren. Wer kennt in seinem direkten Arbeitsumfeld - über alle Berufsgruppen hinweg - keine Dinge, die ähnlich stupide Züge tragen und er nicht gern mal lauthals anprangern möchte? Sind die Berater hier wirklich allein für die Missstände verantwortlich, denen wir uns heute ausgesetzt sehen? Sicher, ein solides Feindbild zu haben bzw. einen Verantwortlichen für die Misere benennen zu können, das zieht immer und man kann sich der Unterstützung der Massen gegen diese ungeliebte Minderheit sicher sein. Aber ist es auch gerecht und trifft es den Kern?

Die von Herles beschriebenen Probleme selbst wird jeder, der zumindest die Entwicklung der letzten Jahre aktiv mitverfolgt hat, sofort unterschreiben. Der Autor führt als Ursache vor allem die fehlenden sozialen Kompetenzen und die starren, eingeprügelten Managementmethoden und Denkmuster ins Feld. Ein Mehr an Flexibilität und Kreativität würde die Welt doch viel besser werden lassen. All das klingt irgendwie plausibel und hört sich intuitiv erst einmal gut an. Aber eben auch etwas romantisch. Die Wahrheit liegt wohl (wie so oft) irgendwo dazwischen und die Realität pendelt stetig zwischen den Extremen. Dieses Pendel ist derzeit stark in Bewegung, da eben auch von diesen Beratern und späteren Managern selbst doch mehr reflektiert wird, als es von außen erkennbar ist – Herles ist selbst ein Beispiel dafür.

Eine wirklich überzeugende Lösung der angeprangerten Probleme liefert er nicht - der letzte Abschnitt wirkt für mich eher zahnlos. Angesichts der Tatsache, dass sich mit diesen Fragen schon Generationen von (Wirtschafts-) Philosophen beschäftigt und daran teilweise auch die Zähne ausgebissen haben, ist das aber kein Beinbruch. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass eine Gegenbewegung erforderlich scheint, um den eingeschlagenen Irrweg zu korrigieren. Wenn das neben vielen anderen Akteuren z.B. jene Kunden, die bei ihren Investitionen auch noch auf die zweite Nachkommastelle der Rendite achten, und die Konzernlenker, die sich Berater als mit Denkverboten belegte Erfüllungsgehilfen unliebsamer Rationalisierungsmaßnahmen ins Haus holen, gleichermaßen erkennen und ihr Handeln entsprechend ändern, dann stimmt zumindest die Richtung wieder.

Fazit: Aus meiner Sicht insgesamt lesenswert, weil anregend und diskussionsfördernd.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interressant, 19. Februar 2014
..aber auch gleichzeitig nichts was man nicht schon erahnt hätte. Er spricht von Eliten die nicht Refletieren...nun dann sinds auch keine Eliten. Insofern beisst sich der Titel schon etwas ins eigene Fleisch. Auf der anderen Seite finde ich es durchaus amüsant wenn er beschreibt wie er auf der sogenannten Eliteuni den angeblich so intelligenten Mitstudierenden das Märchen vom Goldman-Sachs Mitarbeiter der nur alle zwei Nächte mal schlafen muss auftischt. Wer dann sowas glaubt und ehrfürchtig bewundert, den sollte man auch nicht zur Elite zählen.

Der Titel : "Die kaputte selbsternannte Elite " wäre also passender.

Wie sagte doch schon Herr Priol treffend: Unternehmensberater sind Eunuchen....Sie wissen theoretisch wie es geht
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fehler im System, 10. Oktober 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Der Autor wendet sich im Buch gegen die These, dass Eigennutz und Förderung von Egoismus für eine Gesellschaft gut wären, weil sie der entscheidende Motor für gesellschaftlichen Fortschritt und Reichtum wären. Herled führt hier die berühmte Metapher von Adam Smith von der "unsichtbaren Hand" des Marktes an, die ohne staatliche Steuerung für Wachstum und Reichtum sorgt. "Nicht vom Wohlwollen des Fleischers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von ihrer Bedachtnahme auf ihre eigenen Interessen" hatte Smith damals geschrieben. Der Markt richtet alles hatte man damals und bis vor kurzem auch in unserer Zeit gedacht.

Wie falsch diese lange gepflegte neoliberale These war und ist, schildert der Autor dann eindrucksvoll anhand der Banken- und Finanzkrise 2008, als die Selbstsicherheit der marktgläubigen Ökonomen erschüttert wurde. Blind vor Zuversicht glaubten sie zu lange an die Stabilität des Marktes. Und dann stand der Kapitalmarkt plötzlich am Rande des Abgrunds, Investmentbanken kollabierten und rissen die globale Wirtschaft in die Rezension. Nur Milliarden von Steuergeldern konnten das Kartenhaus der Hochfinanz vor dem Einsturz retten. Kaum ein Experte hatte das kommen gesehen- die mathematischen Prognosemodelle versagten völlig.

Hier sei nochmal auf die oben erwähnte Metapher von der "unsichtbaren Hand" zurückgekommen: Es gibt im Buch ein schönes Zitat des Nobelpreisträgers Stieglitz: "Vielleicht ist die unsichtbare Hand auf vielen Märkten deshalb unsichtbar, weil sie gar nicht da ist." Besser kann man wohl den derzeitigen Erklärungsnotstand der neoliberalen Wirtschaftsdenker nicht beschreiben.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abrechnung mit der Power-Point-Generation, 11. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Zuerst einmal Gratulation für den Mut, den der junge Autor mit diesem Buch bewiesen hat, die überhebliche Art und Arroganz der Aufstrebenden aufzuzeigen. Auf dem Weg nach oben ist ihnen jedes Mittel Recht, sie lernen über Leichen zu gehen und ihre Kunden über den Tisch zu ziehen. Bereits auf den Elite-Schulen lernen sie mit der copy and paste Technik Diagramme und Grafiken zu erstellen um irgendwelche fingierten Zahlen zu ihren Gunsten zu verdrehen und so die ganze Welt mit miesen Tricks zu bluffen. Sie verdienen sich ja immer eine goldene Nase, egal ob ein Unternehmen gerade einen kometenhaften Aufstieg feiert oder seinem Ende zusteuert. Dass sich einige von diesem Buch ans Bein gepisst fühlen zeigen die Rezensionen mit nur einem oder zwei Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen the challenge of change, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klar ist das viele Manager ihre Unternehmen nicht so dogmatisch weiter führen können wie bisher.
Digitalisierung, Internationalisierung und Globalisierung führen dazu das die schablonhafte Geschäftsmodelle nicht mehr funktionieren. Innovationen, Mitarbeiter Empowerment und absolute Kundenfokus führen zu Erfolg.
Dieses Buch liefert ein wichtigen Beitrag auf diese spannende Reise!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top!, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch während eines Praktikums bei einer Beratung gelesen und bin noch immer begeistert davon, wie klar und sauber der Text geschrieben ist und wie realitätsnah einzelne Personen beschrieben werden - genau so findet man sie in jeder Beratung und an jeder Business School. Aus meiner Sicht eine definitive Pflichtlektüre für jeden Wirtschaftsstudenten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alter Wein in neuen Gläsern - Versuch einer Bestandsaufnahme ohne Lösungsansatz, 21. April 2014
Das Buch basiert auf einer steilen These, welche die Elite auf den Kreis von Unternehmensberatern und Studenten privater Business Schools reduziert ohne dies zu fundieren. Daher ist auch der Blick auf die Chefetage auf eben diesen Blickwinkel beschränkt.

Geschickt werden Anekdoten aus dem aus dem Alltag der Business School und Unternehmensberatung verknüpft und um die Sinn- und Methodenkrise in der VWL angereichert. Dabei heraus kommt eine Mischung aus Weidens "Folienkrieg-Bulls***bingo: Handbuch für Unternehmensberater, Opfer und Angehörige", von Friedrichs "Gestatten: Elite" und Leifs "Beraten und Verkauft" mit einem Hauch Selten, Soros und Krugman. Auch wenn das Buch unterhaltsam zu lesen ist, neue Einsichten sucht der Leser vergeblich. Auch einen ernsthaften Versuch eines Lösungsansatzes wagt das Buch leider nicht. Daher ist für mich das Buch leider mehr "Versuch einer Bestandsaufnahme ohne Lösungsansatz" als echter "Schadensbericht aus unseren Chefetagen". Etwas schade, das Thema hat mehr verdient: Echte Analyse und Lösungsansätze.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutreffend & hoffentlich anregend..., 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen (Gebundene Ausgabe)
...für die Verantwortlichen in Politik & Wirtschaft. – Denn: Bildung ist Staatsaufgabe! Private Hochschulen tragen zur weiteren sozialen Spaltung der Gesellschaft und dem statuosoritentierten, NICHT-nachhaltigem allein an maximalen Gewinn und somit materiellem Wachstumsparadigma unserer Gesellschaft bei. --- Liebe Unternehmen, wenn Ihr soviel Gewinne habt, gebt diese doch (ggf.) an öffentliche Unis (oder falls Euch nix Besseres einfällt: KiTas, weniger Arbeitsstunden, eigene Solar-Anlagen-Investition uvm.). --- Da profitierten dann beide mehr von (--- und letztlich auch die mega-gestressten Profs. an den private business schools, die ja kaum publizieren). --- Also -> Abkehr & zurück zu wahren Werten und wahrer Verantwortung / Wissenschaft - prviate sponsored without elite.
Wer diese Ansichten – ggf. Ansicht teilt - freut sich beim Lesen und muss manchmal richtig laut lachen.
Wer nicht ( und ggf. eine Kreditaufnahme für MBA an private business school plant): LESEN!!!
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Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen
Die kaputte Elite: Ein Schadensbericht aus unseren Chefetagen von Benedikt Herles (Gebundene Ausgabe - 8. Oktober 2013)
EUR 16,99
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