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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch
Am Anfang des Buches dachte ich: Nicht schon wieder ein Buch über unterdrückte Mädchen und Zwangsheiraten. In der Mitte dachte ich: Ich habe keinerlei Ahnung von iranischer Geschichte. Keine Ahnung vom Shah und Irans Kommunisten. Und wie bewundernswert sich die Protagonistin durchs Leben schlägt. Gegen Ende des Buches hatte ich zwei wunderschöne...
Vor 14 Monaten von Fliegenpilz veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen gute einblicke
ein interessantes und informatives buch. gefällt mir persönlich von der schreibweise her nicht so sehr. extrem viel, und stellenweise zu langatmig in erzhälform geschrieben.
man erhält aber einen guten und persönlichen eindruck der vielfalt von iranischen mentalitäten, lebensweisen und geselschaftlichen gegebenheiten.
Vor 2 Monaten von Markus Krempels veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch, 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Was mir zusteht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang des Buches dachte ich: Nicht schon wieder ein Buch über unterdrückte Mädchen und Zwangsheiraten. In der Mitte dachte ich: Ich habe keinerlei Ahnung von iranischer Geschichte. Keine Ahnung vom Shah und Irans Kommunisten. Und wie bewundernswert sich die Protagonistin durchs Leben schlägt. Gegen Ende des Buches hatte ich zwei wunderschöne Liebesgeschichten gelesen und fühle mich nachdenklich und erfüllt..

Masumeh hat kein einfaches Leben: Zwangsverheiratet mit einem Mann, den sie anfangs nicht liebt, und mit dem sie sich irgendwie arrangieren muss, kommt sie zudem durch ihre Heirat in ein ganz anderes Milieu. Nach und nach bewältigt sie die Anpassungsschwierigkeiten, auch durch die Unterstützung ihres Mannes. Gerade, als sie in ihr neues Leben hineingefunden hat, bricht die Politik vornehmlich in Gestalt der iranischen Revolution in ihr Leben. Der Autorin gelingt es hervorragend die Situation eines Menschen zu schildern, der unverschuldet in größte Not gerät. Wie Masumeh für das Überleben ihrer Familie kämpft, ist absolut glaubwürdig und menschlich geschildert.

Man fiebert mit ihr mit, erlebt den Zerfall ihrer Familie mit und hofft am Ende nur eins: Dass sie ihr verdientes Glück findet. Ob sie bekommen wird, was ihr zusteht?

Fazit

Ein glaubwürdiges Portrait der iranischen Gesellschaft der 60er/70er Jahre, welches hilft, das Land näher zu verstehen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen der festen Klammer der Tradition und dem Wunsch nach eigenem Leben, 29. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Was mir zusteht: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Mit der letzten Bemerkung brachte ich sie alle zum Schweigen. Ich glaube aber, dass mein Vater sowieso nichts dagegen hatte, denn ich hörte ihn mehrfach voller Bewunderung sagen, dass seine Tochter jetzt auf ihren eigenen Beinen stehe und von niemandem abhängig sei“.

Als das im Raume steht, sind schon einige Auseinandersetzungen im Leben Masumehs, der Hauptperson dieses dichten Romans, durchlitten und durchkämpft worden. Beileibe aber ist dieser „Zwischenstatus“ des Kampfes der jungen Frau um ihre persönliche Freiheit in der engen Rahmung der iranischen Gesellschaft nicht als „Happy End“ zu verstehen. Gerade einmal gut die Hälfte der Geschichte ist gelesen, als Masumeh diese Sätze sagt. Masumeh wird, egal, wie sie es dreht und wendet, ihren Preis zu zahlen haben, das ist dem Leser an dieser Stelle des Romans und bis zum Ende schon klar. Denn auch ihrem Vater wird es nicht gelingen, das Denken in klaren, harten und eingefahrenen Bahnen selbst in der eigenen Familie aufzubrechen.

Nicht nur die ganz aktuellen Haltungen im Iran stehen dabei im Mittelpunkt dieser ein halbes Jahrhundert umfassenden Lebensgeschichte, sondern das Augenmerk der Autorin liegt eher grundlegend auf der Darstellung des Lebens in den festen, tradierten Formen der iranischen Gesellschaft. Formen, die auch schon zu Zeiten des Schah den Alltag massiv mitbestimmen und zu jeder Zeit ein hohes Maß an Zivilcourage und Mut zum Risiko erforderten, tatsächlich ganz eigene Wege zu suchen und zu wagen. Ohne eine Gewähr zum Erfolg, natürlich.

„Oft hatte ich mich selbst gefragt, ob es wirklich so war, ob ich tatsächlich so etwas wie ein eigenes, unabhängiges Schicksal gehabt hatte, oder ob andere Menschen den Verlauf meines Lebens bestimmt hatten – vor allem die Männer“.

Ein Verlauf des Lebens, der sich einerseits äußerlich beugt, die Zwangsheirat damals annimmt, sich einfügt und dennoch innerlich das Eigene nicht aus den Augen verliert, in Widerstand zum Regime tritt, einen hohen Preis zahlt, nur um dann festzustellen, wie tief diese jahrhundertealten Traditionen jede Generation, auch die der eigenen Kinder, in der ein oder anderen Form mitprägen wird. Ein Leben, das über lange Zeit seine Chancen suchte, Bildung erfuhr (was für eine Frau im Iran zur Schah-Zeit in keiner Weise selbstverständlich war), aber als Frau eines später hingerichteten Dissidenten immer bedroht abläuft.

Und die Hoffnung auf neue Freiheiten, darauf, das nun alles anders wird, als das unterdrückende Regime abgelöst wird?

Auch diese erfüllt sich nicht. Unter neuem Namen mit alten Mitteln, so erlebt Mesumeh den „Aufbruch in die Moderne“ 1978, der doch nur ein Beharren auf alten Regeln und Traditionen mit sich bringt, in gewissen Hinsichten diese gar noch verhärtet und verschlimmert.

Nicht nur, vor allem aber den Frauen nimmt das Leben im Iran so ziemlich jede Möglichkeit der freien Entfaltung. Offener Widerstand dagegen ist lebensgefährlich, eins ich fügen innerlich abtötend, ein Versuch, wenige und kleine Möglichkeiten zu nutzen immer wieder von Frustration begleitet. Was, nicht ganz so offenkundig, aber durchaus auch spürbar, jede freiheitliche Denkrichtung betrifft, auch bei Männern (die dann auf ihre Weise „Gruppendruck“ erleben werden).

Ein Buch, das ungeschminkt zeigt, wie es ist. Das Leben in engen, unterdrückenden Gesellschaften. Das zum Nachdenken anhält und in seiner fast sachlich-kühlen sprachlichen Form der Darstellung den Blick auf das Ergehen der Protagonisten konzentriert beibehält. Und zu guter Letzt Mut macht, weiter den eigenen Weg zu suchen und zu versuchen.
Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt zwei Bücher..., 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was mir zusteht: Roman (Kindle Edition)
die man im Leben lesen muss und dieses gehört dazu! Ein wunderbares, ein faszinierendes Buch. Politik, Liebe, Familie - ein Blick in die iranische Geschichte, einfühlsam geschrieben. In diesem Buch erfährt man sehr viel über die unruhigen Zeiten, der Wandlungen des iranischen Volkes. Gleichzeitig eine familientragödie, unerfüllte Sehnsüchte und Liebe. Aber leider wird auch sehr klar und deutlich die Unterdrückung der Frauen symbolisiert. Trotz alledem einfach ein schönes Buch, eins der besten Bücher überhaupt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen im Iran, 28. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was mir zusteht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr beeindruckendes Buch. Die starke Ausdruckskraft der Autorin bewirkt, dass ich jede
einzelne Zeile aufmerksam gelesen habe. Es ist faszinierend das Leben der in dem Buch beschriebenen
Frau mitzuverfolgen und zu sehen, welche Kraft sie hat, jeden Tag ein Stück Freiheit mehr zu erobern.
Wir können uns in unserem Kulturkreis dieses eingeschränkte Leben einer Frau nicht vorstellen.
Sehr empfehlenswert !
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5.0 von 5 Sternen buch, 20. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was mir zusteht: Roman (Gebundene Ausgabe)
dieses buch hat mich sehr fasziniert und zeigt den iran aus zwei sicht weisen wer sich dsfür interessiert nur zu empfehlen
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3.0 von 5 Sternen gute einblicke, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was mir zusteht: Roman (Gebundene Ausgabe)
ein interessantes und informatives buch. gefällt mir persönlich von der schreibweise her nicht so sehr. extrem viel, und stellenweise zu langatmig in erzhälform geschrieben.
man erhält aber einen guten und persönlichen eindruck der vielfalt von iranischen mentalitäten, lebensweisen und geselschaftlichen gegebenheiten.
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Was mir zusteht: Roman
Was mir zusteht: Roman von Parinoush Saniee (Gebundene Ausgabe - 13. Mai 2013)
EUR 19,99
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