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Kundenrezensionen

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Der amerikanische Wissenschaftsautor Simon Winchester ist sicher gut 500 Mal über den Atlantik geflogen, wenn er seine zahlreichen Reisen zwischen Amerika und Europa unternommen hat. Der Atlantik trennt Nordamerika von Europa und Südamerika von Afrika und dieser Ozean ist, so Simon Winchester, weniger erforscht als der Mond oder der Mars.

In seinem breitgefächerten Wälzer "Der Atlantik: Biographie eines Ozeans" erzählt Winchester die Geschichte des großen Wassers, das vor knapp 3000 Jahren erstmals von Europa aus nach Amerika überquert wurde. Diese Krone" der Entdeckung gehört also nicht Columbus!

Mit beredtem Wissen und schier enzyklopädischer Vielfalt gelingt es Simon Winchester, seinen Lesern den Atlantik näher zu bringen.
Viele Anekdoten erzählt er, von sich als Jungen beispielsweise, der über das Wasser schipperte, von Entdeckern, von Geheimnissen, von Untiefen, die noch nie eines Menschen Auge erblickt haben, von Seemannsgarn und von vielen anderen Dingen mehr. Und von der Vergänglichkeit berichtet Winchester, malt dabei ein Szenario auf, wo die zusammentriftenden Kontinente alles Wasser zwischen sich wegdrücken und sich wieder nahe kommen. So nahe, wie sie einst als Urkontinent Gondwana waren.

Wem es gelingt, in eine Buchlesung mit Simon Winchester zu kommen, dem kann man eigentlich nur noch gratulieren, denn es ist schon sehr bewegend, wie dieser groß gewachsene Mann die Lesebühne mit dem ersten Satz erobert und wenn er dann beginnt, seine Sicht der Dinge vorzutragen, mag man im Raum keine Stecknadel zu Boden fallen hören.

Simon Winchester ist ein vorzüglicher Plauderer und wenn er uns an die Hand nimmt, um Geschichte und Geologie, Tierwelt und neuzeitliche Entwicklungen zu betrachten, dann ist er ein ganz, ganz Großer, dem es schier mühelos gelingt, zu unterhalten, zu fesseln und vor allem an keiner Stelle Langeweile aufkommen zu lassen. Und das ist wirklich ganz großes Kino!
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Simon Winchester erlaubt sich, recht kühn die Grenzen zwischen allerlei wissenschaftlichen Disziplinen und der Kultur und Kunst zu überschreiten. Geologie und auch Geografie, Geschichte, Soziologie, Biologie, Ökonomie und Ökologie sind nur einige wesentliche der berührten Disziplinen. Denn sobald der Atlantik nach ersten Überfahrten nicht mehr dimensionslos war, wurde er zu einer wirtschaftlichen Größe.
Dem Autor liegt die Verquickung so vieler Elemente am Herzen, denn sie alle charakterisieren den großen Ozean, der von Unruhe geprägt ist, von Tornados, der Sargassosee, dem Golfstrom, Schwarzen Rauchern, Eisbären im Norden und Pinguinen im Süden, und in dessen Mittelteil sich in der frühen Neuzeit gewaltige Dramen abspielten, während der äußerste Süden einen nicht unwesentlichen Teil zur Entwicklung der Menschheit beitrug. Die Sage von Atlantis gehört zu den Mythen, die sich um den rauen Ozean ranken.

Winchester zeigt den Mut auf, den die Entdecker früherer Jahrhunderte aufbrachten, selbst jene, die nahe den Küsten segelten, sich aber eben erstmals aus dem behüteten Mittelmeer herauswagten. Die Argonautenfahrt, von Wissenschaftlern mittlerweile als Nordatlantikfahrt gehandelt, wird hier allerdings nicht gewürdigt. Sklaverei und schnelles Geld durch den Handel mit Zuckerrohr sind ein zentrales Thema, aber auch die Kartierung des Ozeans, seine kargen oder auch romantischen Inseln ebenso und die Konflikte, die sich auch in jüngerer Zeit (zum Beispiel Falkland-Krieg) auf ihm zutrugen. Aber auch die großen ökologischen Katastrophen, die sich im Atlantikraum zutrugen, sind dem Autor ein Anliegen. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf künftige Entwicklungen der Erdoberfläche, an denen der Atlantik in einer Hauptrolle beteiligt sein wird.

In den Text eingebettete Schwarzweiß-Fotos sowie ein größerer Block mit farbigen Bildern ergänzen die Ausführungen optimal.
Eine umfassende, detaillierte und dabei spannend vorgetragene Betrachtung, die eine ganz neue Sichtweise auf den Ozean des Westens ermöglicht.
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am 4. Dezember 2013
ein fantastisches buch, wunderbar geschrieben, zwischen detailverliebtheit und großem rahmen alles drin, was das herz begehrt, lehrreich und anrührend. hier werden die vielleicht schon bekannten unwägbarkeiten (erste besiedlung durch die wikinger) um interessante aspekte bereichert, ohne verschwörungstheorien anheim zu fallen. ein buch, das viele aspekte aus unterscheidlichen wissenschaftsdisziplinen (ozeanographie, kriegsforschung, umweltprobleme) einander zugeführt und ausgesprochen anschaulich dargestellt. keine minute langeweile, schade, dass das buch schon aus ist.
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Winchester versucht hier eine "Biographie" des Atlantics zu schreiben und orientiert sich dabei an Shakespeares "7 stages of a man". Er erzählt, wie der Ozean entstand und als solcher erkannt wurde (Geburt), wie die Kunst ihn sieht (Künstler) etc. Klingt interessant? Dachte ich auch.
Leider hat sich Winchester enorm verhoben. Die Informationen sind zum Teil extrem kompakt und da Winchester z.T. mit sehr langen, verschachtelten und etwas gesteltzten Sätzen schreibt, enthalten die Kapitel insgesamt weniger interessantes, als man von der LÄnge erwartet ätte. Vieles bleibt an der Oberfläche, manches hat den Charakter einer Aufzählung (das ist besonders arg im Kapitel über Kunst, in der Winchester z.T. mehr oder weniger Gemälde herunterleiert, die irgendwas mit "Ozean" zu tun haben). Einiges ist extrem redundant, zumal sich der Autor nicht immer an die Kapitelthemen hält, bzw. oft merkt, dass seine Einteilung schlicht ungeeignet ist.Manches ist nur drin, weil es irgendwie mit dem Atlantik zusammenhängt, ohne dass es irgendwie einen Wissenszuwachs ermöglicht. So werden unter Städte Städte wie New York oder Kapstadt kurz angerissen. Warum? Weil sie am Atlantik liegen. Mehr haben sie nicht gemein. Oh und der Autor war mal dort. Die Reisen des Autoren werden immer mal wieder reingeworfen, bleiben aber nicht im Gedächtnis und sorgen weder für Persönlichkeit noch für interessante Anekdoten.

Ehrlich gesagt bin ich von den Buch enorm enttäuscht. Ich habe zweib Anläufe gebarucht und das Buch immer wieder weggelegt. Es sind ein paar nette Dinge drin (z.B. über Bojador), aber das meiste ist zu sperrig für mich. Vielleicht habe ich zu viel erwartet (ich lese gerne Bryson, Paul Collins, Roach oder auch Tony Horwitz), aber mir hat das Buch zu sehr den Charakter einer Aufzählung von Fakten. Winchester hat es für mich nicht geschafft, aus den Fakten ein interessantes Buch zu machen. Für ein Nachschlagwerk á la "Dont know much about Geography" ist es aber zu unorgnanisiert. Schade!
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am 11. März 2015
Man kann unsere Welt auch von den Meeren her deuten. Unsere Welt, da wo die Menschen wohnen, sind Gebirge, die über dem Meeresgrund sind. Die Kontinente werden getrennt durch Wasser, durch Meere. Der Atlantik wurde vor allem zum Thema, als 1492 Kolumbus glaubte, er könne westlich nach Japan segeln. Aber, den Atlantik durchquerend, entdeckte er Amerika, was er bis zu seinem Tod nicht erkannte. Erst Americo Vespucci entdeckte, dass das ein unbekannter, neuer Kontinent sein müsste, die Neue Welt. Von ihm hat der Kontinent seinen Namen, dazu gibt es einen Roman von Stefan Zweig.. Also: ein spannendes Buch, aus dem Blick auf einen Wasserraum, eines Meeres, dass das Welt bewußstein neu definierte. Nach der Lektüre sehen wir anders auf die Welt, das Land und die Meere.
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am 2. Januar 2013
Meinem Mann gefällt das Buch sehr. Einziger Ninuspunkt ist die lange Einleitung. Warum,weshalb das Buch geschrieben wurde.
Ich habe ihm das Buch, nach dem ich im WDR4 die Buchvorstellung gehört habe und die mir gefiel, zu Weihnachten geschenkt.
Mein Mann würde das Buch weiterempfelen.
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am 1. März 2013
So schnell habe ich noch niemals eine Buchsendung erhalten.
Das Buch trotz gebraucht ,wie neu.
Zum Inhalt kann ich nichts sagen, da es ein Geschenk für meinen
Sohn war.
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am 12. Januar 2013
Nachdem es mir nicht so einfach gelang, o.g.Buch im örtlichen Handel zu kaufen, kam ich auf die Idee, es einfach mal über amazon zu versuchen. Es gelang auf Anhieb und die Auslieferung erfolgte prompt an die von mir genannten Adresse.
Das Buch selbst konnte ich bereits vorher schon einmal einsehen, daher entspricht es voll meinen Erwartungen.
Auch der Preis ist OK, sodaß ich äußerst zufrieden damit bin.
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