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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Politiker, 14. November 2013
Von 
Albrecht Bär "albrecht_baer" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Immer wenn es mal wieder einen tödlichen Vorfall in Afghanistan gegeben hat, schafft es der Krieg am Hindukusch in die Schlagzeilen der deutschen Medien. Steril wird dann von Anschlägen, Attentaten oder Gefechten berichtet, bei denen deutsche Bundeswehrangehörige verwundet oder gar getötet wurden. Was aber die Soldaten konkret erlebten, was sie fühlten und wie sie dachten, bleibt außen vor. Dieses Buch versammelt elf authentische Erlebnisberichte von Kampfeinsätzen des Jahres 2010, von ihren juristischen Voraussetzungen sowie Generalstabsplanungen. So notwendig und wichtig es ist, daß endlich einmal diejenigen zu Wort kommen, die im Auftrage der Politik fern der Heimat ihre Haut zu Markte tragen, so kann der Leser sich des traurigen Eindrucks nicht verwehren, daß hier erneut eine Generation die Erfahrung macht, für eine letztlich verlorene Sache gefochten zu haben. Es ist abzusehen, daß der Krieg in Anghanistan zu Ende gehen wird, ohne daß die Lage im Land sich gebessert hätte. Standen nach 1918 und 1945 wenigstens die Frontkämpfer in hohem Ansehen der Gesellschaft, wurden ihre Leiden und Opfer gewürdigt, begegnet man ihnen heute unverdientermaßen mit erbärmlichem Desinteresse. In Deutschland interessiert heute eher, daß ein neues Smartphone-Modell auf dem Markt erscheint und weniger, wenn ein deutscher Landser bei Kunduz fällt. Die Gesellschaft scheut ein klares Plädoyer für die Sache und den Auftrag des Soldaten. Auch die wirklich eindringlichen Texte im Buch werden daran leider nichts ändern. Die Beschreibung, was ein Mensch fühlt, der plötzlich durch Verwundung hilflos wird, die Schilderung vom Tod eines Kameraden im Gefecht, mit dem man gerade noch gescherzt hatte, sind intensiv und sollten eigentlich zur Pflichtlektüre derjenigen gehören, die im Parlament so bereitwillig wie gedankenlos Einsatzmandate abnicken. Und für all die anderen, denen unsere Soldaten mehr sind als nur ungeliebte "Militär-Dienstleister", gilt dies erst recht.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Dies ist nun ein weiteres sehr gutes Buch über die Erfahrungen Deutscher Soldaten in Afghanistan, nichts wird beschönigt. Packende Erlebnisse, von Soldaten aller Dienstgradgruppen in vorderster Kampflinie.
Respekt den Kameraden!
Hab es heute Morgen bekommen und Abends schon durchgelesen, weil es mich so gefesselt hat.
Das lange warten, nachdem sich der Veröffentlichungstermin verschoben hat, war es wert! Das Buch wird seinen Stammplatz in meinem Bücherregal bekommen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert, 27. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Nicht nur (m)ein persönlicher Kauftipp, sondern es wurde auch unterm Weihnachtsbaum ein absoluter Erfolg bei Familie und Freunden und stellt für mich eine must-have" Pflichtlektüre in jedem Bücherregal dar.

Im ersten Anteil berichten Soldaten verschiedener Dienstgradgruppen und eingesetzt in diversen Aufgabengebieten ihre persönlichen Erlebnisse. Dadurch wird dem Leser ein breites Spektrum an Erfahrungsberichten zugänglich, man erhält einen kurzen Einblick in die Abläufe der Führung/ Stabsarbeit im Lager, die militärische Strategie und Taktik, aber wird hauptsächlich mitgenommen in die anschauliche sowie fesselnde Welt der realen Kampfeinsätze, der unschönen Konfrontation mit Verwundung und gefallenen Kameraden. Ich habe noch kein Buch gelesen, dass diesen vollumfänglichen Querschnitt geboten hat.
Dies macht aber auch einen entscheidenden Teil des Charmes aus, man spürt die Authentizität hinter den Berichten - hier reden/schreiben die die wirklich dabei waren offen, glaubwürdig und ehrlich. Die verschiedenen Schreibstile lassen beim Lesen eine Identifikation mit jedem einzelnen Autoren zu und jeder Bericht erzeugt dadurch sein individuelles Bild und zwingt zum Mitfühlen/Verstehen/Nachdenken.

Im zweiten Teil des Buches werden die juristischen Voraussetzungen sowie politische Hintergründe dargestellt. Daher ist das Buch in Gänze eine gelungene Symbiose aus Erfahrungsberichten und Hintergrundinformation.

Mein Respekt gilt den Kameraden im Einsatz, denen die schon waren, gerade sind und noch/wieder gehen werden. All jenen ein kräftiges Glück ab"!
Vielleicht trägt ja auch dieses Buch seinen Teil dazu bei, dass die Anerkennung die unsere Soldaten verdienen von der Gesellschaft endlich gezeigt wird - zu hoffen und wünschen wäre es.

Und somit schließt sich der Kreis und im Resümee bleibt mir nur wieder zu sagen: lesenswerte Pflichtlektüre.

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Ich danke den Kameraden für Ihre tolle literarische Leistung! Ihr habt mich zu Tränen gerührt, mein Herz berührt, mich nachdenklich gemacht, mir Einblicke in Eure Seele gewährt, Hintergründe aufgezeigt, Kameradschaft gelebt, mich auch schmunzeln lassen und ihr habt mich an eine trotzdem tolle Zeit mit vielen von Euch erinnert. Danke!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir können stolz sein!, 30. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Ich habe das Buch "Feindkontakt" gelesen und war sehr berührt davon. Meine Einsatzzeit von Januar bis Juli 2010 war mir wieder voll vor Augen. Jedes Detail. Dabei kamen mir auch die Erinnerungen an die Zeit in 2004 und sogar meine längere Inspizierung in 2007 wieder in den Sinn. Das Buch ist "ein Hammer". Es ist ehrlich, informativ und mitreißend. In so einer idealtypischen Zusammenstellung habe ich noch kein Buch über Afghanistan gelesen. Es ist authentisch und zeigt die Sicht der betroffenen Soldaten sehr deutlich und besonders glaubwürdig auf. Der Einsatz in Afghanistan und der dort zu leistende soldatische Dienst unserer Streitkräfte wird hier auch für nicht betroffene Menschen erstmals umfassend verständlich dargestellt. Für unsere Fallschirmjäger ist dieses Buch ein traditionsstiftender Gegenstand und eine Würdigung der gesamten Leistungen unserer Truppengattung. Deshalb bin ich den Herausgebern und Autoren sehr dankbar. Herzlichen Dank und ein kräftiges "Glück ab"
Ferdinand Baur, Oberst, Kommandeur der Luftlande-/Lufttransportschule der Bundeswehr
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seriöse Innensicht!, 22. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Der zivile Leser nähert sich diesem Buch mit einigem Vorbehalt. Feindkontakt: Das klingt nach Landserliteratur aus dem Bahnhofskiosk, martialisch, heroisch, kitschig. Doch dieses Vorurteil wird schnell widerlegt, wenn man es aufklappt und egal an welcher Stelle zu lesen beginnt. Denn in der Tat: Hier geht es um Gefechtsberichte aus Afghanistan, darum, wie Bundeswehrsoldaten ihren Einsatz wirklich erlebten. Das ist bewegend. Zumal durch die verdichtete Form der Darstellung und die Konzentration auf die Gefechtserlebnisse der Fallschirmjäger, die weniger aufwühlenden Aspekte des Einsatzes - und der Alltag der Truppe im Lager - außen vor bleiben. Die seriöse Aufbereitung des Themas und die Einbettung der persönlichen Erlebnisse in den Kontext der Operationsführung ist denn auch das Verdienst der drei Herausgeber. Ihnen ist es gelungen, die Schilderung so zu halten, dass berechtigte Interessen der Bundeswehr und der Soldaten gewahrt bleiben, ohne Spannung und Authenzität zu verwässern.
Viele Darstellungen und Analysen ganz unterschieldicher Qualität widmen sich bisher dem Warum und Wie des ISAF Einsatzes. Die Autoren von Feindkontakte setzen an, wo Bücher wie Bewährungsproben einer Nation: Die Entsendung der Bundeswehr ins Ausland. Mit einem Vorwort von Volker Rühe aufhören: Beim Soldaten. Von dessen Lebens- und Kampfeswelt ist den Bürgern bisher nur wenig bekannt. Nicht zuletzt weisst auch der Generalinspekteur immer wieder auf diese unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der Einsatzarmee und unserer Gesellschaft hin. Dieses Buch nimmt die Leser mit auf Patrouille und in die Stellungen. Es ist geeignet, unsere Wissenslücken zu schließen - Es macht betroffen, ohne dass Langeweile aufkommt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutschlands Krieg am Hindukusch, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
"Feindkontakt" ist ein aufrüttelndes Buch, das schnörkellos vom Soldat-Sein im 21. Jahrhundert berichtet, das Soldat-Sein legitimiert von einem demokratisch verfassten Staat, dessen verantwortlich handelnde Politiker Soldaten zu Kriegern gemacht haben. Dieses militärische Mandat wurde von einem ehemaligen Verteidigungsminister mit dem nachdenkenswerten Satz begründet: "Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt."

Auf höchstem Reflektions-Niveau untersuchen die Herausgeber in der Einleitung die militärischen und menschlichen Implikationen dieses Satzes. Und im Schlusskapitel geht Co-Herausgeber Sascha Brinkmann unter dem provokanten Titel "Dulce et decorum est - Soldatisches Töten und Sterben" dem Selbstverständnis des Soldaten in dieser Zeit und in dieser Welt nach. Ehre, Vaterland und Sterben lauten die Zwischenüberschriften seines Beitrags, resultierend in der Erkenntnis, dass "...althergebrachte Denkmuster nicht mehr ausreichen, um Töten und Sterben zu rechtfertigen..."

Seine besondere Authentizität gewinnt dieses Buch durch seine Gefechtsberichte. Sich mit diesen Berichten auseinandergesetzt zu haben, ist ein Muss für jeden verantwortungsbewussten Bürger in diesem Staat, der sich als Bürge des Souveräns ein Urteil über diese Kriegseinsätze bilden muss.

Gewidmet ist das Buch dem Gedenken an die 2010 gefallenen Seedorfer Kameraden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 16. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Dieses Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich mit der Realität des Einsatzes beschäftigen. In kurzen Berichten beschreiben militärische Führer ihre Einsatzerlebnisse. Realistische Beschreibungen lassen den Interessierten die Ereignisse in Afghanistan miterleben.
Auch der mit militärischen Begriffen nicht Vertraute kann den Berichten gut folgen, soldatischen Handeln verstehen und die Erlebnisse der Betroffenen gut einordnen. Man ist von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, fühlt mit und steht mitten im Geschehen.
Den Herausgebern ist mit der sorgfältigen Auswahl der Autoren ein Glücksgriff gelungen. Aufeinander abgestimmte Beiträge zeigen die Einsatzrealität von der Planung bis zur Durchführung.
Wer Führungsverantwortung hat oder zukünftig innehaben wird, muss dieses Buch gelesen haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feindkontakt, 19. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
„Kriegsliteratur“ zu Afghanistan, die bisweilen auch ein wenig an Erlebnisliteratur erinnert, die gibt es zu Hauf. Nichts gegen die sicherlich oftmals traumatischen Erlebnisse von noch sehr jungen und sehr lebensunerfahrenen Menschen, die an den Hindukusch geschickt werden und das Eingeschlossensein in den Camps als Trauma oder/und die tatsächlich schlimme und aufrüttelnde Dinge erleben, dennoch gibt es in diesem Bereich inzwischen sehr viele autobiographische und biographische Werke, die verarbeiten sollen und letztlich dann doch nicht wirklich wahrgenommen werden, denn wer interessiert sich schon (noch) für den Krieg in Afghanistan, gerade in den letzten Jahren vor Abzug der internationalen Truppen und dem fallenden Medieninteresse. Insofern ist „Feindkontakt“ eine herausragende Ausnahmeleistung, die eben nicht in das Genre eben dieser Literatur einzuordnen ist, bei der nicht wenige achselzuckend sagen, dass es nun mal die eigene persönliche Entscheidung der Betroffenen ist und war, dorthin zu gehen, sondern ein sehr gut recherchierter Sammelbericht (wenn man das so sagen kann) von insgesamt elf Soldaten und Bundeswehrangehörigen, die jeweils ihre Sicht der Erlebnisse und Angriffe- eben den direkten „Feindkontakt“- beschreiben. Gut ist die Mischung: es gibt Berichte, es gibt aber auch Erklärungen und es kommen auch obere Leitungsränge zu Wort, Hintergründe werden klar skizziert und beschrieben und dennoch kommen auch die menschlichen Seiten zum Zuge: Ängste, Wut, Verzweiflung, Angst ohne dabei jedoch in eine Art literarische Traumaaufbearbeitung zu „verfallen“. Auch die Afghanen werden nicht dämonisiert, zwar werden durchaus Probleme der Zusammenarbeit und auch Skepsis bezüglich der Zukunft des Landes unter der sog. „Afghan Ownership“ angesprochen, aber es wird differenziert und auch dargelegt, dass „der Afghane“ nicht gleich „der Taliban“ ist und so erfährt man auch einiges über die Gemengelage auf afghanischer Seite, die beileibe nicht einfach und in erstgenannter Literaturart oftmals gar nicht dargestellt wird. Es geht nicht um die Verherrlichung einer Armee (keiner, weder der deutschen noch der afghanischen oder sonst einer), es geht um Fakten, die dennoch nicht nur als trockene Fakten, sondern als Fakten mit Menschen, die mit diesen zu tun haben, zu tun haben. Schließlich wird auch darüber geschrieben und nachgedacht, was die Rolle einer Armee und eines Soldaten eigentlich heute bedeutet- was heißt es, zu töten und zu sterben? Sicherlich spaltet sich die deutsche Gesellschaft in der Beurteilung dieses Krieges. Die Rolle bzw. das Ansehen oder Nicht-Ansehen der Bundeswehr ist traditionell ein heikles Thema, welches von den Autoren jedoch nicht aufgegriffen wird bzw. wenn, dann so, dass sich der Leser sein eignes positives oder negatives Bild machen kann. Das Buch schildert offen, was dort alles geschieht und lässt auch Platz zum eigenen Nachdenken- dies ist sehr positiv, da auf einen Überschwang an Emotionen trotz des Themas weitgehend verzichtet wird, was gut tut, da man fast schon ideologisch in Deutschland entweder völlig pro oder völlig contra ist, was diesen Einsatz anbelangt. Sicherlich „stehen“ die Betroffenen in ihrem Berichten zu ihrem Tun, was auch OK ist, da sie letztlich die Entscheidung getroffen haben und es ihr Job ist,- dies bleibt jedoch ohne Wertung so stehen, diese kann der Leser persönlich für sich selbst finden. Folglich ein sicherlich nicht uninteressantes Buch, das trotz seiner mitunter gewöhnungsbedürftigen Sprache, die v.a. Anfangs etwas „militärisch“ anmutet und der Laie sich erst einlesen muss, einen eindringlichen, aber dennoch weitgehend neutralen Eindruck gewinnt. Die gewöähnungsbedürftige "Fachsprache" wäre ein kleiner Minuspunkt, v.a. beim Lesen der ersten Seite fällt die Vorstellung schon schwer, das ganze Buch zu lesen, obwohl man sich einliest.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vermittelt einen guten Eindruck vom Einsatz in Kundus und Baghlan, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Blog-Eintrag auf [...].

Feindkontakt wurde von mehreren Autoren geschrieben, die in unterschiedlichen Kapiteln über ihre Erlebnisse vom Bundeswehreinsatz in Kunduz und Baghlan (Afghanistan) berichten. Dabei stehen vor allem das Karfreitagsgefecht 2010 und die anschließende Operation Halmazag im Vordergrund.

Was mich besonders an diesem Buch beeindruckt ist, dass sowohl die persönlichen Eindrücke der Soldaten aber auch die militärische Strategie und Taktik behandelt werden. Dabei ergänzen sich diese beiden Sichtweisen sehr gut zu einem Gesamteindruck der Geschehnisse.

Wer mehr über den Afganistan-Einsatz der Bundeswehr erfahren möchte, dem möchte ich dieses Buch empfehlen (das schließt gerade auch Personen ein die dem Einsatz kritisch gegenüber stehen). Bisher habe ich im deutschen Fernsehn noch keine Reportage gesehen, welche den Einsatz so gut schildern wie dieses Buch.

Als Ergänzung möchte ich auch noch das Buch "Vier Tage im November" von Johannes Clair empfehlen. Da dieses weniger fachlich ist und mehr die persönlichen Erlebnisse des Autors schildert, ergänzt es sich gut mit "Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan (Broschiert)
Auch als ungedienter ist das Buch gut lesbar. Der Militärische Jargon hält sich in Grenzen oder wird ausreichend erklärt. Die Berichte sind sehr packend und können einen kleinen Einblick in die Einsatzrealität gewähren.

Mich persönlich würden allerdings gerade die Dinge interessieren, die da nicht drin stehen - insbesondere, die Dinge, die aus verständlichen Gründen geheim gehalten werden müssen.

Das tut meinem positiven Urteil über das Buch jedoch keinen Abbruch.
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Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan
Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan von Wolfgang Schröder (Broschiert - 20. August 2013)
Gebraucht & neu ab: EUR 11,49
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