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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 1999
Egal, ob Sie den ocarüberhäufte Streifen "Ben Hur" für einen der besten Filme aller Zeiten halten: lesen Sie doch einmal das Buch! Diese Geschichte geht wirklich bis in die Knochen und übertrifft den (m.E. fantastischen) Film jedenfalls bei weitem! Der dramatische Höhepunkt des Buches ist keineswegs das berühmte Wagenrennen aus dem Film, sondern etwas viel, viel Stärkeres!
Der Autor Lewis Wallace hat die Stimmungslage zur Zeit Christi in der Provinz Judäa aus historischen Quellen gründlichst recherchiert und literarisch unvergleichlich umgesetzt. Am Schicksal des Adelshauses Hur darf man miterleben, was sich da Anno Domini 33 (oder so) in Jerusalem an Ereignissen zusammengebraut hat...
Ich habe dieses Buch vor 25 Jahren zum ersten Mal in der Hand gehabt, aber ich spüre noch heute einen Schauer über meinen Rücken, wenn ich an meine damaligen Empfindungen beim Lesen denke.
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am 8. März 2005
Veröffentlicht wurde „Ben Hur" im Jahre 1880 und damit war einer der größten Bestseller der Weltgeschichte geboren und wurde mittlerweile mehrfach verfilmt. Der Klassiker 1956 heimste seinerzeit 11 Oscars ein, darunter Bester Film, Bester Hauptdarsteller etc. Zu bemerken sei, dass der Film einige Abweichungen vor allem gegen Ende der Geschichte aufweist, was wieder einmal typisch Hollywood ist (sogar 1956). Das Buch setzt die Story in ganz andere Richtungen fort und hat auch einen ganz anderen Höhepunkt, welcher bei weitem beeindruckender ist als der, welcher der Film aufweist.
Die Geschichte über den jüdischen Fürst Juda Ben Hur und dessen uneingeschränkte Liebe zu seiner Familie führt den Leser durch alle Länder der damaligen westlichen Zivilisation.
Verursacht wird das alles durch einen Streit unter alten Freunden, ein Streit, der den Tod für Juda nach sich ziehen sollte, jedoch zu guter Letzt zum Triumph des Guten über die Völlerei des alten Roms führen wird.
Das spannendste an der Geschichte ist Judas Treffen auf Jesus Christus, was den Leser eine Gänsehaut bekommen lässt.
Durch das ganze Buch ziehen sich sehr detaillierte Landschaftsbeschreibungen, welche der Geschichte von Zeit zu Zeit das Tempo nehmen. Da aber die Geschichte durch die Landschaft im heutigen Nahen Osten geprägt wird, ist es essentiell, zu wissen, mit welchen Gegebenheiten das biblisch angehauchte Thema zu tun hat.
Biblisch angehaucht, weil die Geschichte nämlich frei erfunden ist und obendrein einige historische Inkorrektheiten aufweist, wie zum Beispiel die Tatsache, dass auf römischen Galeeren keine Sklaven zum Rudern gezwungen wurden. Auch sind viele Beschreibungen, welche der Bibel entnommen wurden, stark übertrieben, um nicht zu sagen, romantisch dargestellt. Aber es passt zum großen Ganzen.
Es ist äußerst spannend, das Schicksal eines Menschen zu verfolgen, der zur gleichen Zeit gelebt hat wie Jesus Christus.
Ben Hur ist ein einmaliges Buch, welches neben einem hohen Unterhaltungswert auch obendrein dem Leser einen Einblick in die jüdische Mentalität eröffnet.
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am 6. Juli 2012
Die Handlung ist zeitlich rund um die Entstehung des Christentums angesiedelt in der die Römer die Vormacht der Welt innehatten. Der Leser taucht sofort ein in das Leben der damaligen Zeit mit all ihren religiösen, gesellschaftlichen und politischen Facetten. Die Erzählung bietet jede Menge Raum für die eigene Phantasie, außerdem ist sie stark mit der Geschichte und dem Wirken Jesu verwoben. Darüber hinaus beschäftigt sich dieser Klassiker mit grundlegenden Themen wie Rache, Liebe und Vergebung. Kurz gesagt lesen, sich einfangen lassen von damaligen Ereignissen.
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am 28. September 2015
Der Autor hat reale Figuren aus der bibel nach seinen Vorstellungen etwas "umgestaltet" und fiktive Figuren hinzugefügt und einen Roman daraus gemacht, wobei der rote Faden der sich durchs Buch zieht immer die Geschichte Jesus erzählt. Sozusagen Das Evangelium aus der sicht einer Fiktiven Figur nacherzählt.

Allerdings ist das Buch ja schon ein paar Jährchen alt, darum ist der Schreibstil für "moderne Leser" etwas anstrengender, darum nur 4 Sterne :)
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TOP 500 REZENSENTam 10. August 2011
Judah Ben-Hur, wächst als jüdischer Prinz, als wohlbehüteter Sohn des verstorbenen jüdischen Kaufmanns Ithamar im Jerusalem der Zeit Jesu auf. Als Judahs römischer Freund aus Kindertagen, Messala, nach Jerusalem zurückkehrt, ist Judah enttäuscht und verletzt. Messala ist nicht mehr der Junge, den er kannte, er hat sich verändert, ist zu einem Römer geworden und behandelt seinen einsteigen Freund herablassend, kalt und zynisch.
Als der neue römischer Stadthalter Gratus seinen Dienst in der Stadt antritt, kommt es zu einem folgenschweren Unfall. Ein lockerer Ziegelstein löst sich vom Dach des Palastes der Familie Hur und verletzt den Römer. Die Soldaten unter Befehl Messalas stürmen das Haus Judahs, nehmen die Bewohner gefangen und konfiszieren das Hab und Gut der Familie. Judah wird zur Lebenslangen Strafe als Galeerensklave verurteilt, nur sein Streben nach Vergeltung lässt ihn überleben.

Jeder kennt Ben Hur zumindest als Verfilmung mit Charlton Heston und wenn nicht, so verbindet man mit der Geschichte vor allem eines: ein antikes Wagenrennen.
Diese Geschichte ist aber viel mehr. Zum einen ist sie ein klassischer historischer (Abenteuer-) Roman in der Tradition von Sir Walte Scott, den Lewis Wallace sehr verehrte. Wallace betrieb dabei, so wie heutige Autoren historischer Romane, die ihre Aufgabe ernst nehmen, detaillierte historische Studien (auch wenn ihm der katastrophale Fehler mit den Galeerensklaven unterlief, die es damals nicht gab, die aber bis heute in den Köpfen der Menschen herumspuken). Er studierte aber auch die Bibel, denn parallel zu Ben Hurs Leben, wird auch die Geschichte eines jüdischen Zimmermannssohns namens Jesus von Nazareth erzählt.

Gerüchteweise soll Wallace Atheist gewesen sein, der durch seine Recherchen und das Schreiben zu diesem Buch, zum wahren Glauben gefunden haben soll. Ich persönlich sehe das als gelungenen Marketinggag. Was heute Vampire sind, waren zur Zeit von Wallace religiöse Erzählungen. Romane waren damals verpönt, nur etwas für Frauen und selbst diese sahen Romane häufig eher als unchristliche Zeitverschwendung an und lasen lieber die Bibel. Wollte man, dass eine Geschichte Erfolg hatte, musste man sie aus der Schmuddelecke der Zeitverschwendung herausholen und zu einem christlich sinnvollen Zeitvertreib machen. Was bietet sie da besser an, als den Helden Ben-Hur dem Herrn Jesu begegnen zu lassen, ihn im Laufe der Geschichte den wahren Glauben finden zu lassen, und Jesus als Deus Ex Machina zu verwenden, um noch ein familiäres Problem zu beseitigen. Das noch in Verbindung mit der Aussage, dass der Autor durch seinen Recherchen zum Leben Christi zum Gläubigen wurde und der Bestseller ist perfekt und bekommt den Segen der Kirche.
Auch die Beschreibung Jesu erinnert an einige, bestimmte Romane der heutigen Zeit "Ein weicher Bart fiel wellenförmig über seine Brust. Seine ganze Erscheinung war anmutig, mild, vertrauenerweckend und machte den Eindruck vollendeter Schönheit." (Kapitel 34) "Die Frauen blickten in sein ruhiges, mit überirdischer Schönheit übergossenes Antlitz, aus dem ihnen seine Augen mitleidsvoll entgegenstrahlten." (Kapitel 38) Und natürlich hat Jesus auch wunderschöne blaue Augen und Wimpern, wie man sie sonst nur von Frauen her kennt. Wer will da keine Braut Gottes sein, wenn man sie die Männer um sich herum so betrachtet?

Das alles ändert jedoch nichts daran, dass Lewis Wallace ein wunderbarer Erzähler ist. Ben Hurs Geschichte ist spannend, sein Sinnen nach Rache, seine Suche nach der verloren gegangenen Familie und nach seinen Wurzeln gepaart mit einer gemeinen Intrige und Rache funktionieren auch heute noch und stehen modernen historischen Romanen in nichts nach. Wallace bedient sich dabei immer wieder eines Kunstgriffes, wie er heute auch noch ab und an verwendet wird, indem er den Leser zwischendurch direkt anspricht und parallelen zu späteren und heutigen Ereignissen zieht.
Erstaunlich ist auch Wallace genaue Beobachtungsgabe. "Ich kannte einen König, welcher Millionen von Menschen regierte und so vollkommen beherrschte, das Zutrauen eines Pferdes aber konnte er nicht gewinnen." (Kapitel 19) Heute werden Pferde daher in Managerseminaren eingesetzt, um deren Führungsstil zu verbessern, das konnte Wallace nicht wissen.

Unglücklich mutet heutzutage der Beginn des Romans an. Bevor es wirklich los geht muss man durch ca. 50 Seiten Weihnachtsgeschichte. Kaspar, Melchior und Balthasar treffen sich in der Wüste, erzählen sich ihre Geschichte und machen sich auf den Weg dem Jesuskind zu huldigen. Das erinnert teilweise sehr an "Life of Brian" und so wirkt die Szene mit Josef und Maria auf der Suche nach einer Herberge unfreiwillig komisch an:

"Du bist aus Bethlehem gebürtig und begibst Dich nun mit Deiner Tochter dahin [...]"
"Sie ist nicht meine Tochter"
"Deine Tochter ist schön!" flüsterte der Rabbi
"Sie ist nicht meine Tochter!" wiederholte Joseph ruhig.

Fazit: Ein gelungener historischer Roman aus der Zeit Jesu mit christlichen Touch, wie er auch heute noch in jedem christlichen Verlag aufgelegt werden könnte. Ein Klassiker, den man auch heute noch lesen kann und der so spannend ist, wie zu seinem ersten Erscheinen.

(Mir lag die Übersetzung von B. Hammer mit den Illustrationen von Ant. C. Baworowski vor)
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am 11. August 2013
Jeder der Bücher mag oder Geschichten / Erzählungen MUSS das Buch gelesen haben.
Wer nur den Film kennt, kennt das Buch / die Erzählung Ben Hur nicht.
Allein der Anfang des Buches hat mich begeistert.
Da aber so viele Menschen die dies besser können als ich über Ben Hur geschrieben haben, lasse ich es lieber ;-)
Einfach lesen!
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am 30. April 2014
Nach dem Genuss des Monumentalfilm-Klassikers musste ich unbedingt das Buch, nach vielen Jahren, wieder lesen. Wie gut, dass dieses Buch auch für den Kindle erhältlich ist.

Welch ein Genuss. Zurückversetzt in die Antike, ist die Begegnung mit diesen heroischen Helden immer wieder faszinierend. Es fasziniert mich allerdings auch, dass dieses Werk ursprünglich aus dem Jahre 1880 (Erstausgabe) stammt.

Ungewohnt für unser heutiges Literaturverständnis, ist es sicher teilweise schwierig in diese Schriftwelt einzutauchen, allerdings mit dem nötigen Ehrgeiz, erschliesst sich eine "fantastische" Welt. Ich finde die bemängelten, historischen Ungenauigkeiten, persönlich nicht dramatisch. Lese ich dieses Buch, mit heutiger Sicht, doch eher wie einen Fantasy-Roman ;-)
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TOP 1000 REZENSENTam 26. August 2014
in einer sehr guten Veröffentlichung als
KINDLE E-Book.

Mit der Geschichte des Hauses HUR
verknüpft sich die Geschichte Christi
bis zum Kreuzestod und die Erlösung
der Mutter und der Schwester Ben Hurs.

Ein uneingeschränkt empfehlenswerter
Klassiker!
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am 30. Januar 2010
Der Roman ,,Ben Hur'' von Lewis Wallace ist ein Klassiker der Weltliteratur. Er spielt zur Zeit des Alten Roms und erzählt die Geschichte des Juden Judah, der fälschlicherweise eines Mordversuchs beschuldigt und zu lebenslanger Galeerenstrafe verurteilt wird. Ein glücklicher Zufall rettet ihm nicht nur das Leben, sondern gibt ihm die Möglichkeit, in der römischen Gesellschaft in höchste Ränge aufzusteigen. Trotzdem geht Judah seine Familie, die nur noch aus seiner Mutter und seiner Schwester Tirzah besteht, nicht aus dem Kopf und er macht sich auf die Suche nach ihr. Als er erfährt, dass sein einstiger römischer Jugendfreund Messala hinter der Verurteilung steckt und für den möglichen Tod seiner Familie mitverantwortlich ist, schwört Judah Rache. Und nicht nur Messala sondern ganz Rom soll für sein erduldetes Leid bezahlen. Da kommt der verheißene ,,König der Juden'', von dem überall die Rede ist ganz recht. Doch gerade dieser König wird Judah zeigen, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Lewis Wallace hat mit seinem Roman ein Meisterwerk der Literatur geschaffen. Vor allem die bildhaften Naturbeschreibungen machen einen großen Teil der Schönheit dieses Romans aus. Auch die Hauptgeschichte, nämlich die Abenteuer des Judah, geht zu Herzen und ist stellenweise sehr spannend.
Leider ist Wallace Versuch, das Leben Judahs mit der Gschichte Jesu zu verbinden, nur teilweise gelungen. Während der Anfang noch gute Verknüpfungen aufweist, wirkt das Ende eher angehängt und unpassend. Man hat den Eindruck, der Autor hätte seinen Roman möglichst schnell beenden wollen. Zudem finde ich die Bezeichnung ,,historischer Roman'' nicht ganz passend, da es ziemlich viele historische Ungenauigkeiten und Fehler gibt, die bereits in anderen Rezensionen erwähnt wurden. Die Figuren sind eher eindimensional und lassen sich relativ genau in Gut und Böse einteilen. Da die Geschichte aber trotzdem wunderschön ist, fasse ich alle diese Makel zusammen und ziehe nur einen Stern ab.
Ich denke nicht, dass dieser Roman unbedingt gelesen werden muss. Wer sich aber für Religionen interessiert und/oder gerne Klassiker liest, sollte sich dieses Buch ruhig zu Gemüte führen.
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am 24. Juli 2014
Dieses Buch gehört einfach in jede Bibliothek. Es ist sehr ansprechend geschrieben und toll zu lesen. Die Geschichte ist zwar uralt und jedes Jahr auf ein neues im Fernsehen anzusehen aber lesen ist doch viel schöner.
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