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24
4,1 von 5 Sternen
Robin Hood
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2009
Die Legende von "Robin Hood" kennt man natürlich aus zahllosen Filmen und Fernsehserien zur Genüge. Wenn man sich diese "ursprüngliche", schriftliche Version von Howard Pyle zu Gemüte führt, wird schnell klar, dass im Laufe der Jahre sehr viel interpretiert und hinzugedichtet wurde, vermutlich um die Handlung ein wenig aufzuwerten. Notwendig dürfte dies vor allem deshalb geworden sein, um ein modernes und "erwachseneres" Publikum zu bedienen.

In der vorliegenden Fassung ist "Robin Hood" nicht mehr und nicht weniger als ein schönes, angenehm zu lesendes Märchen. Abgefasst ist es in Kurzgeschichten - einzelne Episoden aus dem Leben eines Geächteten und seiner Anhänger. Altmodisch und für die heutige Zeit sehr ungewohnt ist dabei die Zeichnung der Charaktere: sie passen perfekt und ohne Nuancen in das triviale Gut-Böse-Schema. Gelegentlich necken sich die Guten zwar mit kleinen, harmlosen Späßen, insgesamt sind sie aber keines wirklich bösen Gedankens fähig. Auch der Grad der Brutalität entspricht heute am ehesten einer Kindergeschichte: mehr als ein paar Prügeleien mit Eichenknüppeln gibt es kaum, wobei diese an sich natürlich auch nicht gerade harmlos sind. Lediglich gegen Ende des Buches wird es ein wenig härter, aber alles bleibt in einem erträglichen Maß. Als erwachsener Leser ist man anderes gewohnt, für Kinder könnte das wiederum einen unerwünschten Nachahm-Effekt zur Folge haben. Allerdings dürfte man, wenn es danach geht, Kindern ohnehin keine Märchen vorlesen...

Alles in allem haben wir es hier mit einer netten, harmlosen, zeitweise spannenden und lustigen Geschichte zu tun, die niemandem weh tut und für Kinder sicherlich ansprechend ist. Als seit geraumer Zeit Erwachsener, der sich vorwiegend mit Literatur für Erwachsene beschäftigt (übrigens hielt ich "Robin Hood" vor der Lektüre für ebensolche und vor langer Zeit traf das wohl auch zu), würde ich dem Buch aufgrund der flachen und einseitigen Charaktere wahrscheinlich maximal 2 Sterne geben. Da ich aber nach heutigen Maßstäben kaum zur Zielgruppe gehöre und mich durchaus um einige Jahre in der Zeit zurückversetzen kann, gibt es 4 Sterne für eine zumindest ab der zweiten Hälfte abwechslungsreiche Geschichte. Übrigens finde ich das Eindeutschen der Namen, das bei meiner Ausgabe erfolgt ist, durchaus in Ordnung, auch wenn man nicht gleich weiß, wer beispielsweise "Will Rotwams" ist.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2006
Wie viele andere bin ich mit der Geschichte von Robin Hood aufgewachsen. Ich habe viel Filme über Robin Hood gesehen und war immer begeistert davon.

Vor kurzem ist ir aufgefallen, das ich zwar die Geschichte im Großen und Ganzen kenne, aber mich nie auf den Ursprung zurückbesinnt habe:

Das Buch von Howard Pyle.

Also habe ich mir dieses Buch gekauft und habe mich sogleich darauf gestürzt.

Das Buch ist in Kurzgeschichen über Robin Hood und seine Gefährten gegliedert. Das eignet dieses Buch für Gute Nacht Geschichten für Kinder.

Was mir aber wirklich negativ aufgefallen ist waren die Namen. Eigennamen sind für mich Dinge, die einfach nicht zu Übersetzen sind.

So wird aus John Little nicht little John sondern aus John Klein der kleine John.

Warum dies so ist steht hinten im Klappentext: "Howard Pyles Klassiker der Weltliteratur in einer neu bearbeiteten Ausgabe"

Damit ist wohl gemeint, für Kinder in klare verständliche Sätze ohne Fremdwöter umgewandelt.

Wer sich Robin Hood für sich und seine Kinder kaufen möchte ist hier genau richtig, wer allerdings noch dem original Robin Hood sucht, nach diesm "Klassiker der Weltliteratur" sollte lieber zu einer anderen Ausgabe greifen oder gleich zum engl. Original.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2003
Endlich die Urgeschichte zu lesen, die Vorlage für unzählige Verfilmungen und Adaptionen war,
wird hier möglich. Allerdings war ich von dieser Ausgabe etwas erstaunt, wenn nicht sogar
enttäuscht:
Zum einen ist das ungewöhnliche Format (16 cm x 27 cm x 2,5 cm) etwas unpraktisch und vom
Gewicht her nicht gerade für die Hosentasche geeignet. Zum anderen täuscht das heroisch lächelnde
Gestalt auf dem Titelbild, denn alle farbigen Illustrationen im Inneren zeigen Robin stets als
alterndes, irgendwie hölzernes Omar-Sharif-Double.
Schade ist, daß die Illustrationen teilweise vorgreifen, obwohl man sich textlich noch nicht an dieser
Stelle befindet und somit schon ahnen kann, wie die Situation ausgeht.
Die Übersetzung schmerzt an einigen Stellen, z.B. wenn von "Will, dem Roten" gesprochen wird,
der im Englischen nur als "Will Scarlet" bekannt ist. Warum hat man aus Robin Hood nicht gleich
"Robin Kapuze" gemacht? Immerhin heißt die Originalausgabe nicht "Robin Hood" sondern
"Robin des bois", also quasi "Robin aus den Wäldern".
Ebenso wirkt es konfus, wenn einige seiner besten Freunde ihn siezen, während er sich mit anderen
duzt. Ein zur damaligen Zeit benutztes "Ihr" würde meiner Meinung nach eher in diese Landschaft
passen.
Ansonsten wird man, was die Handlung betrifft, an manchen Stellen bestätigt, bei anderen nicht,
z.B. daß nicht Lady Marianne an den alten Sir Tristram verheiratet werden soll, sondern ihre
zukünftige Schwägerin Lady Christabel.
Das Buch ist nicht unbedingt für Kinder geeignet, daß die Handlung und die Sätze teilweise etwas kompliziert und schleppend aufgebaut sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juli 2010
Ich finde bisher alle Bücher aus der Serie: Klassiker für Erstleser toll und kindgerecht umgesetzt. Unsre Tochter verschlingt sie regelrecht und auch wir Eltern haben etwas davon, wenn wir vorgelesen bekommen. Denn diese Klassiker sind inhaltlich genau das was die Erwachsenen-Ausgabe ebenso beinhaltet, nur längst vergessen wurde oder ( Schande über mein Haupt) nie gelesen wurde- trotz KLASSIKER. So frischt man so ganz nebenbei seine Allgemeinbildung auf, das Kind übt das lesen und bekommt gleich noch, so als Tüpfelchen auf dem i noch die Klassiker der Literatur gleich mit Freude und Spaß beigebracht. Topp!!!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2006
Robin Hood
Howard Pyle
„Nein, das war meine Idee. Und falls Ihr es noch nicht gemerkt haben solltet: Ich bin Robin Hood!"
Inhalt
Der achtzehnjährige Robin aus Locksley ist auf dem Weg zum Turnier nach Nottingham durch den Sherwoodwald, als Jäger ihn reizen, und Robin einen von ihnen unabsichtlich erschießt. Robin flieht ins Unterholz und lebt von da an fröhglich und mit seinen zahlreichen Gefährten im Wald. Sie laden reiche Wandersleut zu sich ein, und tischen ihnen ein Festmahl in ihrem „Wirtshaus" auf, wo die unfreiwilligen Gäste reichlich geschröpft werden. Robin Hood benutzt das Geld, um denen in Not zu helfen, und um die reichen zu ärgern.
Seine Treue liegt bei König Richard. Das und sein Mut, lassen ihn hoch in der Gunst desselben steigen, was Robin und all seinen Gefährten bald zum Vorteil gereicht wird.

Ich bin durch den Film „Robin Hood - Der König der Diebe" mit Costners Kevin zu diesem Buch gekommen, da er mir sehr zugesagt hat. Das Buch ist auch nett geschrieben, allerdings haben die ersten Kapitel immer dieselbe Struktur: Robin zieht los, um ein Abenteuer zu suchen, trifft auf jemanden, wird aufs übelste verdroschen (der Ausdruck ist hier keinesfalls fehl am Platze!), und nimmt den, der ihn vertrimmt hat, in seine Bande auf. Deswegen sollte die erste Hälfte der Buches nicht auf ein mal gelesen werden, weil es dann auf die Dauer langweilig wird. Ab der zweiten Hälfte, geht es zügiger, allerdings hat der Spaß auch bald ein Ende.
Durch die ganze Geschichte hindurch, tauchen immer wider lustige, und spannende Stellen auf, die sehr ansprechend und lustig sind. Wer allerdings nur die Robin Hood-Verfilmungen kennt, sollte sich besser nicht auf diese stützen, da in ihnen meist nur kleinere Episoden des Romans auftauchen, und Maid Marian Robins einzig wahre Liebe ist. Auf sie muss man leider im Buch verzichten, da sie im Roman nicht ein mal erwähnt wir, und wir daraus, dass Robin Junggeselle bleibt, schließen können, dass Marian eine Phantasie Hollywoods ist,
Trotz all dem, ist es ein Buch, das ich jedem Liebhaber der Robin Hood-Filme, aber auch allen anderen (;-)) ans Herz legen möchte.
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Die Geschichte von Robin Hood und seinen fröhlichen Gesellen findet wohl in jeder Generation ihre Freunde - und auch imer wieder eine neue Auflage. Der hier zugrunde liegende Texte ist eine der bekanntesten Fassungen und erzählt die Geschichte in einem tatsächlich mittelalterlich anmutendem Erzählstil, der geneigte Leserinnen und Leser/Hörerinnen und Hörer, an die humoristischeren Passagen von Wolfram von Eschenbach erinnern mag.
Wie bei einer über mehrere Tage erzählte Geschichte finden sich auch in diesem Text darum immer wieder Wiederholungen der Darstellungen von Beschreibungen und von erzählerischen Grundstrukturen, was einen beim Zuhören - oder Lesen - ein wenig abdriften lassen kann. Hier zeigt sich dann die hohe Qualität von Herr von der Lippes Vortrag, der einen auch problemlos durch etwas zähere Textpassagen zieht und sprachlich originellere Textteile richtig aufstrahlen lässt. Alles in Allem dadurch ein zufriedenstellendes Hörerlebnis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2014
Der Preis passt. Der Einband ist wunderschön. Und wie gesagt, wo kriegt klassische Literatur für so einen guten Preis. Bin sehr zufrieden.
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am 13. Januar 2013
Die Geschichte von Robin Hood ist legendär und das auch mehr als zu Recht. Ich finde die Geschichte wird hier sehr schön erzählt und das Lesen macht noch viel mehr Freude, wenn schön gezeichnete Bilder dabei sind, die die Situationen unterstreichen. Ich habe das Buch vor einigen Jahren geschenkt bekommen und es steht immer noch in meinem Bücherregal, obwohl für eine "fast Erwachsene" wahrscheinlich ein Buch ohne Bilder angemessener wäre. Das ist mir aber ziemlich egal, weil ich das Buch schon als Kind wunderschön fand und ich dadurch mehr von Alexandre Dumas lesen wollte (Z.B. Die drei Musketiere).
Fazit: Eine Legende gut erzählt und mit wundervollen Bildern
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Ich kann dieses Produkt nur jedem empfehlen der die Geschichte von Robin Hood noch nicht gelesen hat. Jürgen von der Lippen verkörpert in seiner gewohnt humorvollen Art alle Figuren des Stückes so plastisch, dass man sie direkt vor sich sehen kann. Wer dieses Hörbuch genossen hat, verspürt direkt Lust es nochmals zu hören. Es ist ein echter Genuss es zu hören, denn mann kann wunderbar entspannen und auch mal herzlich lachen, wenn man sich Jürgen von der Lipee in den einzelnen Rollen (besonders als Bruder Tack) vorstellt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2012
Robin Hood von Howard Pyle ist einer der Klassiker, die man gelesen haben muss. Ich habe dieses Versäumnis jetzt auch nachgeholt. In 21 Kapitel wird die Geschichte des vogelfreien Robin Hood erzählt, der den Armen gibt und den Reichen nimmt.

Die Geschichten sind einfach und schnell gelesen, jede ca. 10 Seiten lang. Die einzelnen Kapitel könnte man auch unabhängig voneinander lesen, zusammen macht es aber mehr Spaß. Habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Es ist eine sehr einfache Sprache, die auch jüngere sehr gut lesen und verstehen können.

Spannend ist dieses Buch allerdings nicht gerade. Ich habe es eher auch nur gelesen, weil man es gelesen haben muss. Schadet aber auch nicht, es zu lesen ;-)
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