Kundenrezensionen

803
4,4 von 5 Sternen
Morgen kommt ein neuer Himmel: Roman
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88 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2014
Die Idee für das Buch ist ganz nett, wenn auch nicht ganz neu - wir erinnern uns an Cecilia Ahern. Deren Erstling wurde immerhin auch ein Bestseller und sogar verfilmt - da kann man schon mal auf den Zug aufspringen.
Der Einstieg ist immerhin gut gelungen, man möchte es nicht weglegen und der angenehme Schreibstil macht einem das Weiterlesen leicht.
Allerdings wird die Story mit zunehmender Dauer immer flacher, je mehr man sich über die Buchmitte hinausbewegt. Die Handlung wirkt dann doch oft sehr konstruiert und es müssen allerhand arg zufällige schicksalhafte Fügungen zusammenkommen, um nicht nur den Wandel Brett Bohlingers vom Saulus zur Paula zu vervollkommnen, sondern auch, um mit deren neu- oder wiederentdecktem, vollkommenen Gutmenschentum noch jede denkbare Randgruppe in weiche Zuckerwatte zu packen: Obdachlose, Behinderte, Homosexuelle, Drogenabhängige, Farbige, alleinerziehende Väter, schwer erziehbare Kinder, herrenlose Hunde...
Das ist im wahrsten Wortsinn des Guten zuviel und lässt ein anfangs gutes Buch zum Ende hin zu einem allenfalls noch durchschnittlichen zusammenschmelzen.
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174 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Brett ist 34 Jahre alt, als ihre über alles geliebte Mutter stirbt.
Sie hinterlässt bei Brett eine riesengrosse, schmerzende Lücke.
Zusammen mit ihren Brüder und Schwägerinnen steht sie vor der Testamenteröffnung;
denn ihre Mutter hinterlässt einen grossen, florierenden Kosmetikkonzern.
Da Brett seit Jahren für diese Firma arbeitet, rechnet sie fest damit, dass
ihr nun die Leitungsposition zufällt. Doch dem ist nicht so.
Stattdessen hinterlässt die Mutter ihrer Tochter eine Lebenswunschliste.
Diese Liste wurde von Brett selbst in Jugendzeiten verfasst.
Nun soll sie diese Lebenswünsche- und Ziele verwirklichen.
Verwirrt und oft ängstlich und mutlos macht sich Brett an die Arbeit...

Zugegeben...die Handlungsidee dieses Romans ist nicht neu.
Doch für mich wurde diese Idee auf ein neues wunderschön umgesetzt.
Die Lebensziele der Protagonistin wurden nicht einfach nur nacheinander "abgearbeitet",
sondern in einer wunderschönen und emotionalen Gesamtgeschicht miteinander verwoben.
Auch der Ausgang der Handlung war schnell vorhersehbar, doch auch diese Tatsache
störte mich nicht.
Tolle Charaktere machen die Geschichte rund. Charaktere, die ich am Ende mit einem
leichten Kloss im Hals, ungerne gehen ließ.

Der Roman handelt von Selbstverwirklichung. Den Mut zu haben, seine Stärken zu
erkennen und sie vor allem auch zu leben. Nicht immer den leichteren und bequemeren
Weg zu gehen, sondern etwas in seinem Leben zu riskieren und umzumodeln. Eben den
richtigen Weg für sich selbst zu finden. Er führt nicht immer geradeaus, manchmal
biegt man auch falsch ab. Aber mit dem Glauben an sich selbst und einer Portion
Mut, wird man schliesslich glücklich sein eigenes, erträumtes Lebensziel erreichen.

"Wenn Du Angst hast, dann pack Deinen Mut am Kragen und hol ihn hervor, denn er
gehört zu Dir" (S.112).

Es geht aber auch um Liebe in diesem Roman. Bedingungslose und ehrliche Liebe.
Um eine Mutter-Tochter-Beziehung, die inniger nicht sein könnte und die mich
manchmal vor Rührung schlucken liess.

Ich danke der Autorin Lori Nelson Spielman, für diesen wunderschönen, mutmachenden
Roman.
Sie bedankt sich am Ende des Buches bei ihren Lesern, weil wir sie und ihren Roman
in unser Leben lassen.
Ich danke nun ihr, für einige wunderschöne Lesestunden, die leider viel zu schnell
vorbei waren !!!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. November 2014
Der Inhalt des Buches wurde ja schon zur Genüge beschrieben.

Mein Fazit: Schlechter wie ein Groschenroman. Die selbstgefällige Mutter, die wohl hellseherische Fähigkeiten besitzt und die versnobte Hauptdarstellerin sind für mich keinerlei Sympathieträger. Auch nicht die Ereignisse, die sich so passend und geschickt wie in einem Märchen aneinanderreihen. Das Buch ist mehr wie realitätsfern. Mal eben einen Hund adoptieren um ihn bei sämtlichen Verwandten zu parken? Super Idee. Kurz Lehrerin werden ohne jegliche Ausbildung hierfür? Kein Problem für Brett. Reittherapie sponsern? Also bitte, Brett kann das locker. Und ein Kind adoptieren? Ein Kinderspiel. Die reichen und gebildeten Männer stehen Schlange und warten nur auf das Erbe und Brett. Ja, ist klar. Fehlt nur noch, dass die Mutter wieder aufersteht. Dieses Buch geht mal gar nicht.
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2014
Ich hatte mit einem netten, leisen, tiefen Buch gerechnet. Gelesen habe ich eine komplett vorhersehbare Geschichte, mit einer ausgesprochen unsympathischen Akteurin. Naiv, jammernd und in Abhängigkeit zu ihrer Mutter lebend. Es macht ihr nichts aus, dass "Mama" über ihren Tod hinaus ihr Leben leitet und lenkt und am Ende dürfen wir alle erkennen, dass sie es nicht nur gut gemeint hat, sondern dies der einzige Weg zum Glück war.
Wirklich schlimm!
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84 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Brett Bohlinger hat gerade ihre geliebte Mutter verloren. Obwohl die Trauer sie schier überwältigt, reißt sie sich zusammen. Gilt es doch einen guten Eindruck zu machen und Stärke zu zeigen. Denn jetzt, nach dem Tod der Eigentümerin von Bohlinger Kosmetik, wird sie das Millionenunternehmen erben. Bei der Testamentseröffnung kommt dann aber alles ganz anders. Die florierende Firma geht an die Schwiegertochter Catherine und Brett geht leer aus. Für sie hat ihre Mutter lediglich eine Liste mit Lebenszielen hinterlassen. Lebensziele die sich die 14jährige einmal notiert und danach weggeworfen hatte. Die Mutter hatte diese Liste gefunden und über die Jahre aufbewahrt. Nun leitet sie diese über den Anwalt Brad Midar wieder zurück an die Tochter. Mit der Maßgabe zehn der damals formulierten Wünsche und Träume innerhalb eines Jahres umzusetzen, oder das gesamte Erbe zu verlieren!

“Morgen kommt ein neuer Himmel” von Lori Nelson Spielman ist ein Schmöker, den man nicht aus der Hand legt bis man weiß, ob und wie Brett “ihre Liste” abarbeitet und umsetzt. Die besondere Konstellation macht die Spannung dieses Romans aus. Brett lebt seit einigen Jahren mit ihrem Freund Andrew zusammen. Laut der Liste, muss sie sich nun aber “in den richtigen verlieben”. Bislang hatte sie in der mütterlichen Firma erfolgreich als Werbefachfrau gearbeitet. Jetzt soll sie plötzlich “eine tolle Lehrerin werden”. Ihr Vater Charles ist schon lange tot, dennoch lautet die Anweisung auf der Liste “eine gute Beziehung zu ihrem Vater” zu haben. Verwirrung und Unglauben der Ich-Erzählerin Brett ließen mich am Anfang fast ungeduldig weiterlesen, so begeistert war ich von der Grundidee des Buches.

Das Leben einmal auf den Prüfstand stellen. Hinterfragen ob das was man bisher erreicht hat, wirklich bedeutsam oder vielleicht nur Ausdruck von Bequemlichkeit ist. Darüber nachdenken ob man noch Ziele hat, die es zu erreichen lohnt. Die Angst überwinden etwas Neues zu wagen. Brett hadert zu Beginn mit den Wünschen ihrer Mutter. Scheint ihr Leben doch bislang zufriedenstellend, harmonisch und glücklich gewesen zu sein. Gerade dieses vermeintliche Glück aber stellt der Nachlass der Mutter in Frage. Und Brett ist klug genug, sich auf ihre tote Mutter zu verlassen, die ihr im Leben immer mit Liebe, Fürsorge und gutem Rat begegnet ist. Sie lässt sich auf die Bedingungen ein und beginnt ihren persönlichen Wettlauf mit der Zeit.

Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich sage dass das Buch Hollywood Potential hat. Die Geschichte ist so rührend, romantisch, tragisch und voller Herz, dass sie förmlich nach einer Verfilmung schreit. Zumal alle Hauptfiguren in der Beschreibung vor gutem Aussehen nur so strotzen! Vom Aufbau her hat die Autorin bereits ganze Arbeit geleistet. Die Handlung führt präzise und vorhersehbar zum großen Happy End. Dabei ist der Weg das Ziel. “Morgen kommt ein neuer Himmel” ist Popcorn Literatur. Sehr zu empfehlen, wenn man leichte Unterhaltung zum Abschalten und Entspannen sucht. Kino für den Kopf!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2014
Vorhersehbarer Handlungsablauf. Die 34 jährige Protagonistin wirkt naiv. Sie ist der überirdisch rettende Engel für alle sozial Schwachen und vom Schicksal gebeutelten. Ständig lernt sie tolle gut aussehende Männer kennen die sich natürlich sofort in sie verlieben und/ oder sie wenigstens daten wollen. Der Schluss ist genauso langweilig wie das ganze Buch!
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45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2014
Wer schwarz-weiß Platitüden liebt, keinen sprachlichen Anspruch hat und sich nicht an Kleinmädchen-Hauptfiguren stört, ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.
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64 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2014
Morgen kommt ein neuer Himmel 2 Pkte

Vorhersehbar und weichgespült

Bretts Mutter verstirbt an Krebs. Alle gehen davon aus, dass Brett Geschäftsführerin des Familienunternehmens wird. Bei der Testamentseröffnung erleben sie jedoch eine große Überraschung. Bretts Brüder erben jeweils ihren Anteil. Ihre Schwägerin soll die Geschäftsführung übernehmen und Brett erbt nur dann etwas, wenn sie es schafft innerhalb eines Jahres ein paar Ziele zu verwirklichen, die sie als Teenager einmal auf einen Zettel gekritzelt und den Ihre Mutter aufbewahrt hatte.

Der Grundgedanke ist ja eigentlich ganz nett. Dass man nochmal überprüft, ob das was man tut auch wirklich das ist was man schon immer wollte. Auf der anderen Seite hat man als Jugendliche Wünsche, die man vielleicht später nicht mehr hat. Aber gut. Einmal abgesehen davon:

Mich hat die Geschichte nach kurzem schon ziemlich genervt. Irgendwie lief mir alles zu glatt und alle Zahnrädchen griffen ganz fein ineinander. So sollte sie – Achtung kleiner Spoiler – ein Pferd kaufen, aber was macht man in der Stadt mit einem Pferd? Also lernt sie jemanden kennen, der aus Kostengründen sein Pferd verkaufen musste, das bisher zum therapeutischen Reiten eingesetzt wurde. Und schwupps ist das Problem gelöst. Pferd kaufen, therapeutisches Reiten wieder ermöglichen und alle sind glücklich. So einfach ist das Leben!! Oder etwa nicht?

Ein Mann muss her, natürlich trifft sie einen reichen, wirklich gut aussehenden, immer extrem netten, verständnisvollen und sich selbst aufopfernden Mann, der ihr die Welt zu Füßen legt.

Und das sind nur zwei Beispiele von vielen. Alles greift wunderbar ineinander, immer trifft sie nur auf ideale Bedingungen und selbst in den schwierigsten Konstellationen trifft sie auf Menschen mit denen sie sich sofort auf wundersame Weise verbunden fühlt und mit denen sie zusammen sein kann, als würde man sich schon immer kennen.

Es ist einfach eine ziemlich seichte Geschichte über eine Frau, die gezwungenermaßen ihre Teenagerträume auslebt, ohne Höhen und Tiefen.
Zum Schluss habe ich nur noch quer gelesen, weil ich wissen wollte wie es ausgeht und ob der Schluss noch die ein oder andere Überraschung oder Lebensweisheit parat hält.

Aber leider Fehlanzeige.

Mein Fazit: Lohnt sich nicht.
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49 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
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Eigentlich führt Brett ein schönes Leben, ist behütet aufgewachsen ohne finanzielle Sorgen, hat einen netten Freund und einen guten Job in der erfolgreichen Firma ihrer Mutter. Lediglich mit ihrem schon lange verstorbenen Vater hatte sie kein so gutes Verhältnis. Als ihre Mutter nach kurzer Leidenszeit an einer Krebserkrankung stirbt, hinterlässt sie Brett ein Vermächtnis, das Bretts so nicht erwartet hat und ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Teils hält Brett ihre Mutter für verrückt und nie käme sie nach der Testamentseröffnung auf die Idee, dass ihre Mutter sich wirklich etwas sinnvolles gedacht hat als sie diese Forderungen an ihre Tochter formulierte …

Wer hatte als Kind nicht irgendwelche Träume, die er heute längst aufgegeben und vergessen hat? Verdrängt von der Realität hängt man Träumen doch immer weniger hinterher, je älter man wird. Genau so ist es der Protagonistin Brett in diesem Buch ergangen.

Brett war mir als Protagonistin wirklich sehr sympathisch. Wir erleben die Geschichte aus ihrer Perspektive, sie erzählt sie und so konnte ich als Leser eine wirklich enge Beziehung zu dieser Figur aufbauen und so richtig mit ihr mitfühlen. Hier hat die Autorin wirklich ganze Arbeit geleistet, so authentisch kommt Brett rüber.

Obwohl sie in der Geschichte gar nicht wirklich vorkommt, weil die Geschichte mit ihrer Beerdigung beginnt, war Bretts Mutter Elisabeth immerzu anwesend. Und wie. Durch Bretts Erinnerungen und Elisabeths Briefe kommt es mir so vor, als hätte ich auch diese Figur gut kennen gelernt und konnte so den Verlust, den Brett erlebt hat noch mehr nachvollziehen.

Auch alle weiteren Figuren in dieser Geschichte waren schön angelegt, bei den potentiellen Liebespartnern war ich mir allerdings tatsächlich bis zum Ende hin nicht sicher, für wen Bretts Herz nun wirklich schlagen wird. Das war ein wirklich schönes Verwirrspiel mit der Liebe und Gefühlen generell.

Die Geschichte selbst ist einfach bezaubernd. Natürlich auch irgendwie total abwegig, weil alles viel zu gut zusammen passt und hier ein Zufall auf den anderen trifft, anders sind die Ereignisse einfach nicht zu erklären, weil es ja kein Fantasy-Buch ist und hier niemand wirklich hellsehen kann. Aber wer wünscht sich nicht so eine Mutter, die einen wirklich in und auswendig kennt und einem alles Glück dieser Erde wünscht und sich auch noch über den eigenen Tod hinaus dafür einsetzt?

Fazit
Insgesamt ist dieses Buch für mich ein totaler Glücksgriff gewesen, ein absoluter Wohlfühl-Roman. Ich habe die Lektüre wirklich sehr genossen und war richtig traurig, als es schließlich vorbei war. Ich hätte wirklich gerne mehr von Brett gelesen, zumal das Ende auch recht abrupt kam und ich gerne noch mehr erfahren hätte, wie es weiter geht.
Abschließend muss ich hier einfach – trotz meiner kleinen Kritik – die volle Sternzahl vergeben, weil ich mich schon lange bei keinem Buch mehr so wohl gefühlt habe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2015
Inhalt:
Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen.
Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt.

Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen?
Wer tröstet uns bei Liebeskummer?
Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen?

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.
Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten.

Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film.

Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern …
Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?

Meinung:
Schreibstil & Story
Waren wir nicht alle schon einmal an einem Punkt wo wir uns dachten, ist dies wirklich dass was ich in Zukunft machen will? Was sind meine Ziele und wie könnte ich sie am besten umsetzen? Brett ist von Trauer erfüllt, ihre Mutter ist erst gerade gestorben und nun erfährt sie, dass ihr Erbe für ein Jahr gesperrt wurde. Sollte sie in dieser Zeit die 10 Ziele welche sie sich als 14. Jährige aufgeschrieben hat nicht erfüllen, würde sie ihr Erbe niemals zu Gesicht bekommen. Aber was sind das eigentlich für Ziele? Ein Pferd kaufen, sich in den richtigen verlieben, eine gute Lehrerin sein, ein Kind bekommen... Dass wollte sie doch heute alles gar nicht mehr, oder vielleicht doch?

Durch den gefühlvollen, lebendigen und flüssigen Schreibstil der Autorin taucht man von Beginn an in die Geschichte ein. Auch wenn verschiedene Ereignisse im Buch recht voraussehbar sind, konnte mich Lori Nelson Spielman mit verschiedenen unerwarteten Wendungen überraschen, was mir die Story natürlich noch versüsste. Vor allem die Briefe welche Brett's Mutter ihr hinterlassen hat fand ich immer sehr berührend, leider werden im Buch nicht alle aufgeschrieben was ich am Ende wirklich schade fand.

Charaktere:
Brett (*lach* was für ein Name für eine Frau ^^) als Hauptprotagonistin fand ich sehr sympatisch, sie hat überall Ecken und Kanten aber genau dass macht sie so real. Am Anfang liess sie sich viel zu leicht demotivieren, wenn etwas nicht sofort klappte was sie dann auch gleich völlig neben der Spur. Mit der Zeit jedoch akzeptierte sie ihr Schicksal und merkte, wie Recht ihre Mutter doch wieder einmal hatte. Am Ende des Buches erkennt man Brett fast nicht wieder, sie ist wirklich glücklich und freut sich auf die Zukunft die sich ihr nun bietet.

Gestaltung:
Ich finde das Cover von Morgen kommt ein neuer Himmel wirklich schön! Wie die Frau dort steht und in diesem Baum voller Sachen schaut, passt toll zur Geschichte und sieht auch noch super aus. Was mir noch ein bisschen besser gefallen hätte wäre ein dunkleres Blau beim Himmel sowie eine andere Schrift für den Titel. Dieses unregelmässige bei der Schrift finde ich nämlich nicht so schön.

Fazit:
Nach nur wenigen Tagen hatte ich *Morgen kommt ein neuer Himmel* bereits gelesen, ich konnte einfach nicht damit aufhören. Durch das gefühlvolle und lebendige Schreibstil der Autorin ist man sofort mitten drin, es führt zu einem Auf und Ab der Gefühle und animiert einem auch über sein eigenes Leben nach zu denken. Das einzige was mir an diesem Buch wirklich gestört hat, ist das Ende. Ohne dass sie ihre Ziele erfüllt hat, ohne das alle Briefe ihrer Mutter vorgelesen wurden endet die Geschichte auf einmal. Ich konnte es echt nicht fassen als das Buch einfach fertig war, einerseits kann ich mir nun selber vorstellen wie es für mich ausgegangen ist :) aber andererseits hätte ich wirklich gerne weiter gelesen. Ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen, während einer Minute kann man herzhaft lachen und während der nächsten kommen einem dann schon die Tränen. Lori Nelson Spielman hat hier eine sehr schöne Geschichte voller guter und schlechter Lebenserfahrungen geschaffen.
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