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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen985
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am 30. Mai 2016
Das würden vermutlich nicht viele von uns behaupten: dass die eigene Mutter einen besser kennt, als man sich selbst. In der Geschichte von Brett Bohlinger scheint dies aber so zu sein ...
Als ich gelesen habe, dass sich die kürzlich verstorbene Elizabeth von ihrer Tochter Brett wünscht, dass diese eine Liste voller Lebensziele, die sie vor 20 Jahren (mit 14) verfasst hat, abarbeiten soll, damit sie an ihr Erbe kommt, ist mir gleich mal die Spucke weggeblieben. Ich habe mir gedacht: »Wie kann man denn von seiner Tochter nur erwarten, irgendwelche Wünsche, die vor 20 Jahren mal aktuell waren, heute abzuarbeiten?« Und das Ganze dann auch noch innerhalb nur eines Jahres!
Auf dieser Liste stand zum Beispiel: ein Pferd und ein Haus kaufen, einen Hund haben, sich in den Richtigen verlieben, ein Kind bekommen, usw. - In meinen Augen sind das Wünsche, die Zeit brauchen und nicht so mir nichts dir nichts aus dem Ärmel gezaubert sind. Ich war ja sehr skeptisch, ob das alles innerhalb eines Jahres (ohne Druck!) zu bewerkstelligen ist. Hinzu kommt meiner Meinung nach, dass man als 14-jähriges Mädchen andere Träume und Wünsche hat, als mit 34, es sei denn, man verändert sich in 20 Jahren überhaupt nicht, dann würde das natürlich schon noch passen. Und erst empfand ich Elizabeths Bedingungen wirklich als Frechheit, na gut, auch Brett war ja dementsprechend sauer, dass sich Elizabeth so in ihr Leben drängt und es scheinbar auf eine merkwürdige Art und Weise zerstören will. Akzeptabel wäre das für mich nur, wenn annehmbar gewesen wäre, dass Elizabeth ihre Tochter besser kennt, als die sich selbst.

~ Wer soll jetzt mein Selbstbewusstsein stärken, da meine Mutter nicht mehr ist? ~
(S. 13)

Ich muss gestehen, dass ich ziemlich lang empört über die Abarbeitung der Lebensziel-Liste war und mir auch Bretts Mutter Elizabeth mit ihrer fast schon unheimlichen Fähigkeit, ihre Tochter so gut zu kennen, dass sie beinahe schon ihre Gedanken lesen kann, nicht ganz geheuer war. Aber wie die Handlung dann so vorangeschritten ist, habe ich mehr und mehr Freude beim Mitfiebern mit Brett gehabt, wie sie nach und nach (oft auch durch Zufall oder im Zuge eines anderen Ziels) ihre alten Träume wahrgemacht hat.

Den Schreibstil der Autorin fand ich von Anfang an fantastisch: schön flüssig zu lesen, einfach zum Eintauchen und sehr angenehm, ohne zu stolpern.
Ganz zu Beginn, als ich zum ersten Mal die Zielliste gesehen habe und darauf ja doch sehr (viele) einschneidende Lebensereignisse zu finden sind, habe ich schon befürchtet, dass das nicht sehr in die Tiefe gehen kann. Die Taschenbuchausgabe hat 363 Seiten und es hat natürlich auch ein paar Seiten gedauert, bis Brett überhaupt erst von dieser Liste erfahren hat, weswegen dann noch weniger Seiten zur Verfügung waren, um die Erfüllung von Lebenszielen, die einen derartigen Stellenwert haben, ausreichend, in die Tiefe gehend und für den Leser zufriedenstellend darzustellen.

~ Werde ich je damit leben können, den Menschen in meinem Leben zu vermissen, der mich bedingungslos geliebt hat? ~
(S. 15)

Also die Oberflächlichkeit habe ich leider etwas zu bekritteln, hinzu kommt, dass die Geschichte an manchen Stellen schon absehbar war und das Ende war mir einen Touch zu kitschig und auch zu schnell abgehandelt.
Mein Gesamteindruck ist trotzdem nicht so schlecht, wie man jetzt vielleicht vermuten würde. Aufgrund des herrlichen Schreibstils, der wirklich viel wieder gut gemacht hat, weil mir die Charaktere unheimlich gefallen haben und weil ich das eine oder andere Mal doch sehr gebannt und gerührt von den Geschehnissen war, fällt meine Bewertung doch noch überdurchschnittlich aus.
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am 28. Mai 2016
Bevor ich das Buch anfing, riefen mir schon viele Stimmen zu, dass das Buch "so schön" sei. Es gab aber hier und dort auch die ein oder andere kritische Stimme.. Daher war ich sehr gespannt, wie es auf mich wirken würde..

Die Idee an sich fand ich schon recht interessant. Denn wie oft kommt es vor, dass andere Menschen einen besser kennen als man sich selbst?! Manchmal wahrscheinlich viel zu oft.. Ich habe nicht daran gezweifelt, dass dies auch hier so geschehen wird.

Leider konnte mich die Story überhaupt nicht abholen.
Am Anfang gibt es ein paar emotionale Momente, die wohl jeden berühren, der schon mal einen geliebten Menschen verloren hat. Aber das war es dann auch.
Vorhersehbar. Klischeebehangen. Realitätsfern. ... Das sind so die Adjektive, die mir den Rest über in den Gedanken rumgegeistert sind.

Anfangs wurde ich auch ständig an "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern erinnert. Mit dem Unterschied, dass ihre Geschichte mir damals wirklich sehr gut gefallen hat, Lori Nelson Spielmans Protagonisten aber keinesfalls mithalten können. Irgendwann hab ich diesen Vergleich auch einfach aus meinem Kopf gestrichen.

Ebenso fand ich die Konstellation der Akteure nicht besonders einfallsreich, geschweige denn schön..
Zwar wollte uns die Autorin scheinbar immer mal wieder auf einen falschen Pfad lenken, aber durchschaut hat man das trotzdem ziemlich schnell.
Das gleiche mit den Charakteren. Weinerlich. Uneinsichtig. Oberflächlich. Unsympathisch. ...

An manchen Stellen hat Frau Spielman auch nicht wirklich überlegt. Beispiel? 202 - 203 / 295, als Brett meint: „[...] zünde ich ein halbes Dutzend Kerzen an [...] schlafe ich tief und fest [...]“
Oder eine andere Situation, die ich hier nicht nennen mag, weil ich sonst spoiler, die so aber im normalen Leben nie so stattfinden kann.
Es geht alles zu perfekt über die Bühne. Da ist kein Reiz da, keine Spannung.

Im Endeffekt ging mir alles viel zu schnell und war mir zu salopp. Einige Sachen wurden auch einfach nicht aufgelöst. Wahrscheinlich hätte dem Buch die ein oder andere Seite mehr ganz gut getan.

Das Einzige, was der Schriftstellerin zugute halte, ist der angenehme Schreibstil. Ansonsten würde ich dieses Buch wirklich nicht weiterempfehlen.

Auch wenn mir ein Satz im Buch ganz besonders gefallen hat, kann ich ihn mit diesem Buch irgendwie gar nicht in Einklang bringen:
"Ich glaube, dass jeder von uns die Macht hat, seine eigenen Wünsche wahr zu machen. Wir müssen nur den Mut dazu finden." (S. 269 / 295)

©2016
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am 21. Mai 2016
Die Mutter der 34-jährigen Brett ist an Krebs verstorben. Brett hatte im Familienunternehmen im Bereich Marketing gearbeitet und Elizabeth bis zum Schluss gepflegt. Bei der Testamentseröffnung geht sie davon aus, dass sie ein stattliches Vermögen erbt und die Geschäftsführung des Unternehmens übernehmen wird. Im Gegensatz zu ihren Brüdern geht Brett allerdings zunächst leer aus und wird von ihrer Mutter sogar post mortem entlassen. Ihr Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: Brett soll die Ziele verwirklichen, die sie sich als Teenager gesetzt hatte. Diese Ziele, wie sich einen Hund und ein Pferd anschaffen, ein Haus kaufen, eine Beziehung zu ihrem Vater aufbauen, wieder in ihrem Lehrberuf arbeiten, ein Kind bekommen etc., passen gar nicht zu Bretts aktuellem Leben und scheinen innerhalb eines knappen Jahres nur schwer umzusetzen. Fraglich ist auch, ob diese Ziele für Brett heute noch wichtig sind. Kannte ihre Mutter Brett besser als sie sich selbst? Ist Andrew der richtige Mann in ihrem Leben? Wie soll sie sich mit ihrem verstorbenen Vater versöhnen?

Mit der Unterstützung des Anwalts Brad, der die Briefe verwaltet, die Elizabeth Brett hinterlassen hat, beginnt sie peu à peu ihre vergessenen Ziele abzuarbeiten.

Durch die zahlreichen positiven Bewertungen war ich gespannt auf diesen Roman, dessen Grundidee vielleicht nicht ganz neu ist, aber dennoch ein interessanter Ansatz ist, um sich selbst besser kennenzulernen oder das eigene Leben zu überdenken. Brett ist - mittellos und ohne Job - gezwungen, zumindest zu versuchen, die von der Mutter auferlegten Ziele zu erreichen, um ihren Anteil des Erbes zu erhalten.

Der Roman ist, wenig überraschend, vorhersehbar und plätschert bis zum Happy End ein wenig ohne große Spannung aufzubauen, dahin. Durch viele passende Zufälle oder Schicksalsschläge anderer Personen fallen Brett die Ziele quasi ohne viel eigenes Zutun entgegen. Darüber hinaus ist ihr eigenes Verhalten von einem zunehmend nervenden Gutmenschentum und der Dominanz der Übermutter geprägt.

Brett setzt gezwungenermaßen ihre Teenagerziele bzw. die Ziele ihrer Mutter um, die sich ihre Tochter offenbar als Lehrerin und tierliebende Mutter vorstellte sowie mit ihrem bis dato Lebensgefährten Andrew nicht einverstanden war. Ob Brett mit dem kompletten Umkrempeln ihres Lebens am Ende glücklicher ist, bleibt ungeklärt.

"Morgen kommt ein neuer Himmel" war für mich aufgrund der hohen Erwartungen, die ich wegen der vielen überschwänglichen Rezensionen hatte, leider etwas enttäuschend und letztlich ein etwas seichter Roman, der an Cecelia Aherns "P.S. Ich liebe dich" erinnert.
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am 6. Mai 2016
Dieses Buch hat mich leider sehr enttäuscht! Die Geschichte ist flach, so durchschaubar und nicht sehr originell:
Das Material-Girl wird nach dem Tod ihrer Mutter durch deren recht brutale Lenkung (enterbt und binnen eines Jahres muss sie nicht nur den Mann ihres Lebens, der in den Augen Ihrer Mutter auf jeden Fall nicht ihr Lebensgefährte ist, sondern auch nebenbei ein Kind, ein Hund, ein Pferd und ohne Geld ein Haus bekommen) zum absoluten Gutmensch und rettet nicht nur sich sondern auch herrenlose Hunde, obdachlose Kinder und überhaupt den Rest der Welt...nebenbei natürlich der obligatorische Kitschroman, bei dem die Protagonistin am Ende den Mann ihres Lebens trifft. Sollte eine überraschende Wendung sein, doch wie der Rest der Geschichte schon von Anfang an sehr durchschaubar! Die Geschichte erinnert schon sehr an "Ps:Ich liebe dich!", nur dass man sich ständig fragt, wie schlecht denn die ach-so gerühmte Beziehung zur toten Mutter tatsächlich war, wenn sie ja nie darüber geredet haben, wie Sch... doch das gesamte (!) Lebenskonzept des Kindes war... eben erst klargestellt, wenn das Kind enterbt um den Tod der Mutter trauert...tolle Mutter!
Nachdem ich von "Ein ganzes halbes Jahr" und dem "Rosie-Projekt" ziemlich begeistert war, holt dieses Buch mich leider wieder auf den Boden derartiger Geschichten zurück. Echt schade!
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am 11. Mai 2014
Wer schwarz-weiß Platitüden liebt, keinen sprachlichen Anspruch hat und sich nicht an Kleinmädchen-Hauptfiguren stört, ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.
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am 22. Juni 2015
Habe mich hundert Seiten gequält, gelangweilt und gewundert.
Gewundert, dass so eine seichte Lektüre, die sich in vielerlei Hinsicht liest wie ein Groschenroman, ein Bestseller werden konnte.
An alle anspruchsvollen Leser: Finger weg!
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am 13. April 2014
Inhaltsangabe:

Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen. Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt. Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen? Wer tröstet uns bei Liebeskummer? Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen? Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung. Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten. Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film. Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern … Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?

Meine Meinung:

Das Buch hat mir gut gefallen, der Schreibstil von Lori Nelson Spielman ist fesselnd und flüssig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte ob Brett es schafft ihre Lebensziele zu erfüllen...

Die Charaktere im Buch sind richtig gut beschrieben, sodass man sofort entscheidet, wer einem sympathisch ist und wer eher nicht...Brett hab ich von Anfang an ins Herz geschlossen...das gesamte Buch hab ich mitgefiebert, dass sie alle Ziele innerhalb der gesetzten Frist von einem Jahr erreicht.

Am besten fand ich die Briefe im Buch von Bretts Mutter, man hatte das Gefühl als wären es richtige Dialoge - die Mutter wusste anscheinend im Vorfeld schon was Brett darauf antworten wird und hat Antworten auf diese Kommentare eingebaut...

Vom Ende des Buches war ich allerdings etwas enttäuscht...überhaupt hat das Buch ca. im letzten viertel ziemlich nachgelassen...das Buch hat so toll angefangen, hätte mich jemand nach der Hälfte gefragt, wie viele Sterne ich geben würde, hätte ich ohne nachzudenken 5 Sterne geantwortet, aber für das Ende gibt es nun einen Punkt weniger...das Ende wirkte irgendwie abgehackt, es fehlten einige Briefe der Mutter und auch Erklärungen für den Leser...ein Kapitel mehr hätte auf keinen Fall geschadet...

Aber trotz des (für mich) enttäuschenden Ende lohnt es sich das Buch zu lesen...es ist wirklich eine richtig schöne Geschichte, mit traurigen und lustigen Stellen...man sollte es gelesen haben...
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am 20. Oktober 2014
Morgen kommt ein neuer Himmel 2 Pkte

Vorhersehbar und weichgespült

Bretts Mutter verstirbt an Krebs. Alle gehen davon aus, dass Brett Geschäftsführerin des Familienunternehmens wird. Bei der Testamentseröffnung erleben sie jedoch eine große Überraschung. Bretts Brüder erben jeweils ihren Anteil. Ihre Schwägerin soll die Geschäftsführung übernehmen und Brett erbt nur dann etwas, wenn sie es schafft innerhalb eines Jahres ein paar Ziele zu verwirklichen, die sie als Teenager einmal auf einen Zettel gekritzelt und den Ihre Mutter aufbewahrt hatte.

Der Grundgedanke ist ja eigentlich ganz nett. Dass man nochmal überprüft, ob das was man tut auch wirklich das ist was man schon immer wollte. Auf der anderen Seite hat man als Jugendliche Wünsche, die man vielleicht später nicht mehr hat. Aber gut. Einmal abgesehen davon:

Mich hat die Geschichte nach kurzem schon ziemlich genervt. Irgendwie lief mir alles zu glatt und alle Zahnrädchen griffen ganz fein ineinander. So sollte sie – Achtung kleiner Spoiler – ein Pferd kaufen, aber was macht man in der Stadt mit einem Pferd? Also lernt sie jemanden kennen, der aus Kostengründen sein Pferd verkaufen musste, das bisher zum therapeutischen Reiten eingesetzt wurde. Und schwupps ist das Problem gelöst. Pferd kaufen, therapeutisches Reiten wieder ermöglichen und alle sind glücklich. So einfach ist das Leben!! Oder etwa nicht?

Ein Mann muss her, natürlich trifft sie einen reichen, wirklich gut aussehenden, immer extrem netten, verständnisvollen und sich selbst aufopfernden Mann, der ihr die Welt zu Füßen legt.

Und das sind nur zwei Beispiele von vielen. Alles greift wunderbar ineinander, immer trifft sie nur auf ideale Bedingungen und selbst in den schwierigsten Konstellationen trifft sie auf Menschen mit denen sie sich sofort auf wundersame Weise verbunden fühlt und mit denen sie zusammen sein kann, als würde man sich schon immer kennen.

Es ist einfach eine ziemlich seichte Geschichte über eine Frau, die gezwungenermaßen ihre Teenagerträume auslebt, ohne Höhen und Tiefen.
Zum Schluss habe ich nur noch quer gelesen, weil ich wissen wollte wie es ausgeht und ob der Schluss noch die ein oder andere Überraschung oder Lebensweisheit parat hält.

Aber leider Fehlanzeige.

Mein Fazit: Lohnt sich nicht.
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Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eigentlich führt Brett ein schönes Leben, ist behütet aufgewachsen ohne finanzielle Sorgen, hat einen netten Freund und einen guten Job in der erfolgreichen Firma ihrer Mutter. Lediglich mit ihrem schon lange verstorbenen Vater hatte sie kein so gutes Verhältnis. Als ihre Mutter nach kurzer Leidenszeit an einer Krebserkrankung stirbt, hinterlässt sie Brett ein Vermächtnis, das Bretts so nicht erwartet hat und ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Teils hält Brett ihre Mutter für verrückt und nie käme sie nach der Testamentseröffnung auf die Idee, dass ihre Mutter sich wirklich etwas sinnvolles gedacht hat als sie diese Forderungen an ihre Tochter formulierte …

Wer hatte als Kind nicht irgendwelche Träume, die er heute längst aufgegeben und vergessen hat? Verdrängt von der Realität hängt man Träumen doch immer weniger hinterher, je älter man wird. Genau so ist es der Protagonistin Brett in diesem Buch ergangen.

Brett war mir als Protagonistin wirklich sehr sympathisch. Wir erleben die Geschichte aus ihrer Perspektive, sie erzählt sie und so konnte ich als Leser eine wirklich enge Beziehung zu dieser Figur aufbauen und so richtig mit ihr mitfühlen. Hier hat die Autorin wirklich ganze Arbeit geleistet, so authentisch kommt Brett rüber.

Obwohl sie in der Geschichte gar nicht wirklich vorkommt, weil die Geschichte mit ihrer Beerdigung beginnt, war Bretts Mutter Elisabeth immerzu anwesend. Und wie. Durch Bretts Erinnerungen und Elisabeths Briefe kommt es mir so vor, als hätte ich auch diese Figur gut kennen gelernt und konnte so den Verlust, den Brett erlebt hat noch mehr nachvollziehen.

Auch alle weiteren Figuren in dieser Geschichte waren schön angelegt, bei den potentiellen Liebespartnern war ich mir allerdings tatsächlich bis zum Ende hin nicht sicher, für wen Bretts Herz nun wirklich schlagen wird. Das war ein wirklich schönes Verwirrspiel mit der Liebe und Gefühlen generell.

Die Geschichte selbst ist einfach bezaubernd. Natürlich auch irgendwie total abwegig, weil alles viel zu gut zusammen passt und hier ein Zufall auf den anderen trifft, anders sind die Ereignisse einfach nicht zu erklären, weil es ja kein Fantasy-Buch ist und hier niemand wirklich hellsehen kann. Aber wer wünscht sich nicht so eine Mutter, die einen wirklich in und auswendig kennt und einem alles Glück dieser Erde wünscht und sich auch noch über den eigenen Tod hinaus dafür einsetzt?

Fazit
Insgesamt ist dieses Buch für mich ein totaler Glücksgriff gewesen, ein absoluter Wohlfühl-Roman. Ich habe die Lektüre wirklich sehr genossen und war richtig traurig, als es schließlich vorbei war. Ich hätte wirklich gerne mehr von Brett gelesen, zumal das Ende auch recht abrupt kam und ich gerne noch mehr erfahren hätte, wie es weiter geht.
Abschließend muss ich hier einfach – trotz meiner kleinen Kritik – die volle Sternzahl vergeben, weil ich mich schon lange bei keinem Buch mehr so wohl gefühlt habe.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. März 2014
Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Brett Bohlinger hat gerade ihre geliebte Mutter verloren. Obwohl die Trauer sie schier überwältigt, reißt sie sich zusammen. Gilt es doch einen guten Eindruck zu machen und Stärke zu zeigen. Denn jetzt, nach dem Tod der Eigentümerin von Bohlinger Kosmetik, wird sie das Millionenunternehmen erben. Bei der Testamentseröffnung kommt dann aber alles ganz anders. Die florierende Firma geht an die Schwiegertochter Catherine und Brett geht leer aus. Für sie hat ihre Mutter lediglich eine Liste mit Lebenszielen hinterlassen. Lebensziele die sich die 14jährige einmal notiert und danach weggeworfen hatte. Die Mutter hatte diese Liste gefunden und über die Jahre aufbewahrt. Nun leitet sie diese über den Anwalt Brad Midar wieder zurück an die Tochter. Mit der Maßgabe zehn der damals formulierten Wünsche und Träume innerhalb eines Jahres umzusetzen, oder das gesamte Erbe zu verlieren!

“Morgen kommt ein neuer Himmel” von Lori Nelson Spielman ist ein Schmöker, den man nicht aus der Hand legt bis man weiß, ob und wie Brett “ihre Liste” abarbeitet und umsetzt. Die besondere Konstellation macht die Spannung dieses Romans aus. Brett lebt seit einigen Jahren mit ihrem Freund Andrew zusammen. Laut der Liste, muss sie sich nun aber “in den richtigen verlieben”. Bislang hatte sie in der mütterlichen Firma erfolgreich als Werbefachfrau gearbeitet. Jetzt soll sie plötzlich “eine tolle Lehrerin werden”. Ihr Vater Charles ist schon lange tot, dennoch lautet die Anweisung auf der Liste “eine gute Beziehung zu ihrem Vater” zu haben. Verwirrung und Unglauben der Ich-Erzählerin Brett ließen mich am Anfang fast ungeduldig weiterlesen, so begeistert war ich von der Grundidee des Buches.

Das Leben einmal auf den Prüfstand stellen. Hinterfragen ob das was man bisher erreicht hat, wirklich bedeutsam oder vielleicht nur Ausdruck von Bequemlichkeit ist. Darüber nachdenken ob man noch Ziele hat, die es zu erreichen lohnt. Die Angst überwinden etwas Neues zu wagen. Brett hadert zu Beginn mit den Wünschen ihrer Mutter. Scheint ihr Leben doch bislang zufriedenstellend, harmonisch und glücklich gewesen zu sein. Gerade dieses vermeintliche Glück aber stellt der Nachlass der Mutter in Frage. Und Brett ist klug genug, sich auf ihre tote Mutter zu verlassen, die ihr im Leben immer mit Liebe, Fürsorge und gutem Rat begegnet ist. Sie lässt sich auf die Bedingungen ein und beginnt ihren persönlichen Wettlauf mit der Zeit.

Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich sage dass das Buch Hollywood Potential hat. Die Geschichte ist so rührend, romantisch, tragisch und voller Herz, dass sie förmlich nach einer Verfilmung schreit. Zumal alle Hauptfiguren in der Beschreibung vor gutem Aussehen nur so strotzen! Vom Aufbau her hat die Autorin bereits ganze Arbeit geleistet. Die Handlung führt präzise und vorhersehbar zum großen Happy End. Dabei ist der Weg das Ziel. “Morgen kommt ein neuer Himmel” ist Popcorn Literatur. Sehr zu empfehlen, wenn man leichte Unterhaltung zum Abschalten und Entspannen sucht. Kino für den Kopf!
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