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Kundenrezensionen

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Um die Rechtssprechung im Mittelalter geht es in diesem prächtigen Buch, mit seinen vielen zum Teil ganzseitigen Bildern. Gerade sie geben ein eindrucksvolles Bild aus der Zeit in der Gottesurteil und irdische Rechtssprechung zum Teil eng miteinander verwoben waren.

Ausgerechnet ein Jurist hat es geschrieben. Er listet bereits im Inhaltsverzeichnis die wichtigsten Themen auf. Selbstverständlich steht an erster Stelle das christlich - religiöse Rechtsverständnis. Es gab den rechtlichen und richtenden Gott in einer Person. Aber auch Gottesfrieden und den Teufel als Rechtssubjekt.

Im folgenden geht der Autor mit dem Kapitel Das lebenspraktische Recht, in den Alltag der Menschen damals hinein. Von der Rechtsstellung und der Ehre und auch von der Öffentlichkeit der Hinrichtung berichtet Wolfgang Schild.

Das rechtliche Verfahren heißt das dritte Kapitel. Hier beschreibt der Autor die Vielgestaltigkeit der Verfahren im Mittelalter. Es wurde zwischen Klage -, Verklage -, Anklage -, und Inquisitionsverfahren unterteilt.

Ob nun der Angeklagte später als Rechtsverletzer, Friedensverbrecher, landschädlich oder Teufelsbündner gebrandmarkt wurde, war für ihn keinesfalls unerheblich. Worin die Unterschiede bestanden erfährt der Leser im vierten Kapitel.

Das letzte Kapitel ist wohl das, welches größtes Interesse erregt. Die Grausamkeit der Strafen wird beschrieben. Von der bekannten Todesstrafe, über Verstümmelungsstrafen bis hin zu Ehrenstrafen und Strafen zu Haut und Haar waren unsere Vorfahren ziemlich einfallsreich und grausam. Sie waren dies nicht, weil sie besonders grausam oder unmenschlich waren, sie glaubten so ihrem Auftrag nach Ordnung nachzukommen.

Geschichtsinteressierte Leser werden dieses Buch mit Interesse verschlingen.
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am 27. September 2011
Zum Inhalt des Buches selbst gibt esschon genug andere Rezensionen; Anmerken möchte ich jedoch, dass sich die Aussagen des Buches immer wieder wiederholen, irgendwann überfliegt man nur mehr die Zeilen da schon wieder eine inhaltliche Wiederholung auftritt; Für mich erweckt das Buch den Eindruck, dass hier einfach ein paar Manuskripte zusammengelegt wurden, ohne die einzelnen Kapitel aufeinander abzustimmen - was auch die langweiligen Wiederholungen erklären würde. Im Vorwort verweist der Autor auf sein Buch "Alte Gerichtsbarkeit" aus 1980, dessen Inhalte nun aktualisiert und auf aktuellen Stand gebracht in "Folter, Pranger, Scheiterhaufen" dank neuer drucktechnischer Möglichkeiten gut bebildert neu aufgelegt werden konnten. Vielleicht hätte das neue Buch einem Lektor vorgelegt werden sollen, dieser hätte hier einiges verbessern und vor allem die zahlreichen Rechtschreib- bzw. Tippfehler eliminieren können.

Weshalb der Buchstabe "R" immer mit Abstand zum nachfolgenden Text steht, da dem "R" ein langgezogener Bodentrich folgt, ist mir nicht ganz ersichtlich - dies stört jedenfalls empfindlich beim Lesen, spätestens ab der 10. Seite.

Positiv hervorzuheben sind die vielen farbigen Abbildungen, auch wenn ab und an bei Verweisen im Fliesstext nicht erkennbar ist, auf welche der auf den nächsten Seiten folgenden Abbildungen sich der Autor bezieht.
Wer sich über die Vorstellungen vom Leben im Mittelalter ein Bild machen möchte, dem sei folgendes Buch ans Herz gelegt, indem auch auf das Thema "Folter, Pranger, Scheiterhaufen" eingegangen wird: Sterben und Tod im Mittelalter.
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am 23. Juni 2016
Dieses Buch hilft, Zeiten zu verstehen, die schwer vorstellbar sind, weil wir doch irgendwie dazu neigen, alles mit unseren Wertmaßstäben zu bewerten. Wie sich diese Wertmaßstäbe herausgebildet haben über die Jahrhunderte, wird hier einleuchtend bildreich und auch kenntnisreich erzählt. Eine gute Gesprächsgrundlage für Abende am Kamin. Dieses Werk ist zu empfehlen.
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am 8. Oktober 2013
Das Buch ist zwar sehr "gehoben" geschrieben, allerdings sehr lehrreich und man lernt so einiges dazu. Ekel - Details werden ausgespart, aber es wird unter anderem sehr in Sachen Rechtsprechung ins Details gegangen. Auch die Kapitelaufteilungen sind gut gemacht. An sich ein Buch in das man sich gern und schnell einliest. Auch die Bebilderung ist schlüssig und in großem Umfang vorhanden.
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am 28. Juni 2015
die Illustrationen sind echt toll
allerdings ist es wahnsinnig trocken geschrieben und ich habe bald aufgegeben
als meine mutter mich gefragt hat und ich ihr das ganze erklärte, meinte sie sie versuchte auch mal mit dem buch, aber auch nach kurzer zeit befand sie, es wäre auch ihn zu trocken und sie gab auf
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am 21. Mai 2013
Da wir aktiv auf Mittelaltermärkten einen Scharfrichter mit seiner Familie darstellen, dem größtenteils sehr interessierten, zahlreichen Publikum so ausführlich und authentisch wie möglich das Zustandekommen des Henker-/Scharfrichterberufes sowie dessen Leben und Wirken erzählen, benötigen wir entsprechende Informationsquellen. Dieses Buch ist eine solche Quelle, aus dem wir sehr viel Neues und Interessantes schöpfen konnten.
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am 29. November 2010
Ich habe mich, so wie vermutlich die meisten anderen auch, nach dem "Spiegel"-Bericht für dieses Buch entschieden.
Leider ist neben dem sperrigen Format auch die etwas zu spröde Schreibweise sehr anstrengend. Für Juristen mag es ja noch angenehm sein, aber für meine Begriffe hätte dieses Buch über das dunkle Kapitel des Mittelalters ruhig etwas flotter geschrieben werden dürfen.
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