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47 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gott selbst ist schuld
Herrmann's Analyse unterscheidet sich wesentlich von anderen Büchern über dieses Thema. Es ist tiefgründig, erforscht die eigentlichen Ursachen und beschränkt sich nicht darauf, relativ oberflächliche Beschreibungen von Foltermethoden für Neugierige zu liefern. Das findet der Leser in anderen Büchern, das umfangreiche...
Veröffentlicht am 9. Juni 2001 von Norbert Krolla (Krolla-Titz@gm...

versus
25 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Buch...
...so dass es mich stellenweise richtig erschütterte. Doch wer hier nur Aufzählungen von Folter und Mord erwartet, der irrt. Es liest sich wie eine Abrechnung mit der Kirche. Nicht flüssig, nicht spannend, aber dennoch regt es mich zum nachdenken an und (er)klärt auf. Die Thematik dieses Buches reisst jedes Thema und alle wichtigen Figuren der Kirche...
Veröffentlicht am 3. Januar 2007 von Carpe Diem


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47 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gott selbst ist schuld, 9. Juni 2001
Herrmann's Analyse unterscheidet sich wesentlich von anderen Büchern über dieses Thema. Es ist tiefgründig, erforscht die eigentlichen Ursachen und beschränkt sich nicht darauf, relativ oberflächliche Beschreibungen von Foltermethoden für Neugierige zu liefern. Das findet der Leser in anderen Büchern, das umfangreiche Literaturverzeichnis von Herrmann's Werk gibt genügend Hinweise dazu.

"Wer die Folter ... abschaffen will, muß sich um die zugrundeliegende Ideologie und deren Milieu kümmern", sagt Herrmann. Er findet die eigentliche Ursache für das Verhalten der Christen, welches in der Verteufelung der menschlichen Sexualität und in der Anwendung grausamster Folter gegenüber den "Feinden" gipfelt, in Gott selbst. Der patriarchale Gott, der von seinen Jüngern immer wieder Opfer fordert, Blut fordert, erzwingt dieses Verhalten, wenn man die dahinter stehende Ideologie nur konsequent und fundamentalistisch genug anwendet. Laut Herrmann sind die Grausamkeiten der Kirche nicht Einzelfälle oder Entgleisungen, sondern sie sind in der Religion, in diesem Vater-Gott und seinen folgsamen Jüngern selbst angelegt.

Das Buch regt zum Nachdenken an, nicht nur über die christliche Religion, sondern über Religion, Fundamentalismus überhaupt. Ganz nebenbei zeigt Herrmann auch auf, warum Gott nie als Frau verstanden werden kann, warum eine feministische Theologie sich nicht durchsetzen kann. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich tiefer mit der Thematik von Folter im Abendland oder der Geschichte der christlichen Kirchen und des Judentums auseinandersetzen wollen. Der wissenschaftlichen Ansprüchen standhaltende Text eröffnet sich einem manchmal erst beim zweiten und dritten Lesen, doch es ist ja kein Buch zum drüberlesen, eher zum nachdenken.

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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sex und Folter in der Kirche, 12. Juni 2007
Es ist schade, daß man so einen reißerischen Titel gewählt hat. Ansonsten ist es wie bereits geschrieben wurde eine Abrechnung mit der Kirche.

Die Argumentationen von Horst Herrmann sind stets logisch und nachvollziehbar. Ich würde gerne eine Diskussion zwischen ihm und dem Papst sehen, um die Gegenargumente zu hören. Wenn es sie denn gibt. Denn Herrmann argumentiert mit Tatsachen, während dem gegenüber nur der Glaube steht und ist dieser wirklich von Gott gemacht? Doch eher von Patriarchen, die wie alle Vertreter der herrschenden Klasse erst einmal die eigene Position stärken wollen und das nunmehr seit zweitausend Jahren. Und es ist ja wirklich kaum zu erklären, wie ein Gott bei all den Ungerechtigkeiten des letzten Jahrhunderts untätig bleiben konnte, wenn man bedenkt, welche Strafen laut dem alten Testament früher von oben kamen.

Auf der negativen Seite haben wir den wirren Aufbau des Buches. Es ist zwar grob in Kapitel unterteilt, aber so richtig strukturiert ist es nicht. Da hat sich jemand etwas von der Seele geschrieben, das merkt man an dem Zorn, der aus den Sätzen klingt.

Ein Buch, welches den Glauben an die Kirche erschüttern kann.
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30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schande aus 2000 Jahren Katholizismus, 2. November 2000
Von Ein Kunde
Erst wenn man nach der letzten gelesenen Zeile das Buch "Sex und Folter in der Kirche", geschrieben von dem Theologieprofessor Horst Herrmann aus der Hand legt, wird einem bewußt wie mutig sich der Autor mit den Greueltaten der röm.-kath.-Kirche auseinandersetzt. Hatte der Leser bisher eher vage Vorstellungen über das Leid welches die Kirche im Namen Gottes über die gesamte Menscheit gebracht hat, muß man nun zu Kenntnis nehmen, daß diese Vorstellungen durch die Realität auf bisher nicht für möglich gehaltene Dimensionen auf das grausamste übertroffen werden. Unvorstellbar, daß ein Katholik nach der Lektüre dieses Buches noch ohne Ekel und Scham auch nur die Schwelle eines katholischen Gotteshauses betreten kann.
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25 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Buch..., 3. Januar 2007
...so dass es mich stellenweise richtig erschütterte. Doch wer hier nur Aufzählungen von Folter und Mord erwartet, der irrt. Es liest sich wie eine Abrechnung mit der Kirche. Nicht flüssig, nicht spannend, aber dennoch regt es mich zum nachdenken an und (er)klärt auf. Die Thematik dieses Buches reisst jedes Thema und alle wichtigen Figuren der Kirche an, stellt sie in Frage und erschüttert den Glauben an das Christentum (Paulismus) zu recht. Anschaulich wird hier erläutert, wie 2000 Jahre Kirchenglauben nichts verbessert haben und der Mensch nur sich selbst gegeißelt hat. Interessant, nachdenklich, eine Abrechnung? ist immer wieder spürbar.
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25 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Buch zum Thema, 29. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Ich sammle seit Jahren alle Bücher des international bekannten Autors. Dieses ist sein detailreichstes und informativstes. Es löste schon bei seinem Erscheinen Entsetzen aus, ist jedoch trotz erheblicher Widerstände auch in anderen Ländern erschienen. Ich habe das Buch - trotz oder wegen des unter die Haut gehenden Themas (Sexualängste, Foltermethoden und -werkzeuge, Gewaltphantasien) auf einen Zug durchgelesen. Und dann immer wieder. Es ist unglaublich, was sich Christen leisteten, um Andersdenkende von ihrer Wahrheit zu überzeugen. Und was sie sich noch heute in den christlichen Ländern leisten (Z.B. in Lateinamerika, wo Christen Christen foltern). Der Papst aber, der sonst zu allem etwas sagt, schweigt und schaut weg. Wer wissen will, was wirklich geschah und geschieht, muß dieses ultimative Buch zum Thema lesen. Unglaublich mutig, dieser Autor, der nichts verschweigt oder beschönigt, was im Namen Gottes passiert.
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25 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine glasklare Abrechnung ohne zu beschönigen, 6. Oktober 2001
Horst Herrmann's Buch öffnet einem die Augen - wenn man will. Da ich mich in letzter Zeit viel über Kirche, Papstum und deren Geschichte informiert habe, muss ich zugeben, dass mich dieses Buch noch mehr in meiner innerlichen Abneigung zur Kirche bestärkt hat. Herrmann macht deutlich, dass es weniger die Kirche selbst, als vielmehr "Gott" ist, der derartige Auswüchse bedingt - ja sogar von seinen Jüngern fordert. Die "Verfehlungen" Einzelner werden durch viele Beispiele zu einer einzigen "Lüge" der Kirche. Wie kann man nach dieser Lektüre, in der die Wurzeln von Gewalt, Folter, Frauenfeindlichkeit und Menschenverachtung dem wahren und einzigen Gott zugesprochen werden noch stolz sein, dieser Glaubensrichtung anzugehören? Vielleicht sind die Kirchenväter nicht in der Lage über Ihren Schatten zu springen - zum Wohle aller Christen sollten sie dies aber schnellstens tun. Herrmann macht deutlich, dass das Grundübel aller Verfehlungen in den "Aussagen Gottes" selbst zu suchen ist. Dieser allerorts als mildtätiger Vater beschriebene Patriarch ist allerdings eher ein blutrünstiger und menschenverachtender Tyrann - warum sollten seine Jünger nicht seinem Vorbild nacheifern. Auch wenn der Titel des Buches etwas irreführend ist, so ist dessen Inhalt alles andere als enttäuschend - er öffnet auch dem Blindesten die Augen. Dieses Buch hat mich in meiner Überzeugung gestärkt, dass jeder nicht Christ mir wesentlich näher steht, als frömmelnde Geister, die sich bei jeder Gelegenheit auf Gott berufen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schreckliches Thema, aber wichtig zu wissen, 27. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes (Gebundene Ausgabe)
Das Thema des Buches ist entsetzlich und zeigt ganz deutlich, dass Nächstenliebe predigen und Leben in den christlichen Kirchen, vor allem der Römisch Katholischen nie zusammen gehörten. Die Römisch Katholische Kirche war eine Diktatur und hat gnadenlos jeden verfolgt und getötet, der nicht ihren Glaubensvorstellungen entsprach. Dabei ging es lediglich um Machterhalt. Ich find es sehr gut, dass Horst Herrmann schonungslos aufdeckt, wie die Kirche brutal und rücksichtslos mit Menschen umgegangen ist und sich auch nicht scheute, politische Diktaturen zu unterstützen.
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28 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Blattschuß, 5. August 2001
Von Ein Kunde
Wie ich aus vielen Diskussionen unter Bekannten weiß: Die getroffenen Hunde bellen. Wer noch immer frömmelt (Theologiestudenten, Papstfans) oder aber sich, typisch zeitgeistig, als "religionskritisch" tarnt, zumal er sich manches angelesen hat, ohne je etwas von der Sache selbst zu verstehen, muß sich getroffen fühlen und dieses Buch niedermachen. Denn es ist mit hoher Sachkompetenz geschrieben und stellt wie kein zweites neue, unangenehme Fragen zum Thema, bevor es sie umfassend beantwortet. Ich kenne kaum vergleichbare Bücher, die wie dieses die Kriterien Nietzsches an ein gutes Buch erfüllen: Es macht seine Leser ehrlich, denn es lockt bei diesen Haß und Liebe hervor. Schade, daß ich meinen Namen nicht veröffentlichen kann: Ich habe beruflich mit der Kirche zu tun und kenne die Mentalität, die verantwortlich ist für das, was Herrmann auf so einmalige Weise schildert. Das Buch ist ein Muß. Zigtausende, die es kaufen, wissen das. Wer kann, der kann eben, und wer nie was kapiert, der soll es bleiben lassen.
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20 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochkarätig, 29. August 2001
Von Ein Kunde
Gewiß, der Buchtitel wirkt "anmachend". Doch der Inhalt ist alles andere als bloße Anmache. Im Gegenteil: Hier schrieb ein ehemaliger Theologieprofessor, der sein Metier noch immer beherrscht und die ganze Zunft der Abwiegler aufwiegt, weil er frei schreiben kann und nicht mehr duckmäuserisch denken muß wie seine früheren Kollegen, über das, was Sache ist: Das Christentum, die blutigste aller Religionen. Dieses Buch läßt einen nicht mehr beiseitestehen, es zwingt zur Entscheidung. Entweder man hält es für ein Standardwerk, am dem sich auch Theologen trotz ihrer jesuitischen Künste und Verdrehungen nicht mehr vorbeidrücken können, oder man wirft es - unter dem Stichwort Abrechnung - weg, um sich seinen Thesen nicht aussetzen zu müssen.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kirche: Zu wenig des Guten!, 11. Januar 2010
Von 
Joachim Woerner "Buchprüfer" (Mainz Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes (Gebundene Ausgabe)
Diese überarbeitete Neuauflage stellt die beste, weltweite, komprimierte Darstellung kirchlicher Unmenschlichkeiten und Mängel sowie deren Konsequenzen bis in die Gegenwart dar. Dem entsprechen leider weder der Titel noch das Bild auf dem Buchdeckel. Heutzutage haben manche Verlage Marketing-Abteilungen statt Lektorate. (Siehe auch die 5 weißen Seiten am Buchende statt der fehlenden Quellen-Details!) Das kostet einen Stern.

Zwar fehlt es auch nicht an Sex und Folter in diesem Buch. Aber es geht dem bekannten Autoren und Professor aus Münster als Religionssoziologen um weit mehr. Seine vielfältigen Beweisführungen sind so überzeugend, daß sie die objektiv mitdenkenden Leser zwangsläufig zu der Frage führen: Und was nun? Aber in seinem letzten und kürzesten Kapitel geht leider der Autor darauf nicht mehr ein.

Nach alter Schamanen-Erfahrung brauchten die Menschen der Antike immer einen Ober-Menschen als Führer und Götter-Kontakter. So entstand der Mose des AT. Und als die christlichen Zeiten dann ein NT erforderten, um sich vom Judentum abzuheben, benötigte man ein neues Pendant, möglichst noch eine Art "Über-Moses". So schufen die alten Kirchenväter die Legenden um den längst schon wieder verstorbenen Jesus mit seinen Aposteln und machten ihn zum Sohn Gottes. Ein engerer und besserer Kontakt zum Allmächtigen war somit nicht mehr denkbar.

Solche Vorgänge müssen wir als Führungskunst der Vorzeit begreifen lernen. Nur verbreiteten die Kirchenväter damals die Überzeugung, der ganze Lebensspuk auf der Welt würde zum Jahr 1000 nach Jesus durch dessen Wiederkehr bzw. einen Messias mit einem Jüngsten Gericht, einer Apokalypse enden. Das machte die Kirche zwar unermeßlich reich, verbot ihr aber quasi, auch das NT der weiteren Zeit- und Menschenentwicklung wieder anzupassen. Stattdessen verschob man mehrmals den Termin der Apokalypse und deutete um, wenn immer sonst sich etwas nicht mehr reimte.

Das vorliegende Buch ist besonders empfehlenswert für den heutigen Klerus, denn es enthält viele Ursachen für die anhaltenden Kirchenaustritte in der aufgeklärteren Gegenwart. Die Forderung des Autors, die Kirche möge sich zu ihren Unmenschlichkeiten bekennen, ist weder realistisch noch zukunfts-orientiert. Wir brauchen nämlich den religiösen Neu-Anfang eines ökumenischen Kirchensystems im Hinblick auf die Weltlage mit ihren dringend zu bewältigenden Naturschutz-, Bevölkerungs- und Globalisierungs-Problemen. Wenn die Kirchen voll-herzig und erfolgreich dabei mitwirken, könnten die Menschen von morgen alle Sünden der Vergangenheit als Lehrzeit abtun. Eine andere Rehabilitation gibt es nicht mehr!
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Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes
Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes von Horst Herrmann (Gebundene Ausgabe - 11. Mai 2009)
EUR 9,95
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