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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht!
Für mich gehört dieses Buch auf Platz 1 der Bestsellerliste. Weil es ein Feuerwerk an Originalität abfeuert, das mitten ins Herz trifft. Unfassbar, wie dieser wunderbare Autor mit seinen scheinbar nüchtern-kauzigen Figuren die ganze Klaviatur an Emotionen bespielt. Nie lag Weinen und Lachen näher beieinander. Mit Sätzen zum Niederknien,...
Vor 3 Monaten von Lea K. veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Zufälle gibt's...
"Das unerhörte Leben des Alex Woods" stand schon lange auf meiner Wunschliste. Viel Gutes hatte ich über das englische Buch rund um den jungen Alex gelesen und war somit erfreut zu lesen, dass es nun auch auf Deutsch verfügbar ist.

In diesem Buch dreht sich alles um Alex Wood, einen leicht autistisch veranlagten Jungen, der in seinem...
Vor 7 Monaten von Mioli veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht!, 9. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Für mich gehört dieses Buch auf Platz 1 der Bestsellerliste. Weil es ein Feuerwerk an Originalität abfeuert, das mitten ins Herz trifft. Unfassbar, wie dieser wunderbare Autor mit seinen scheinbar nüchtern-kauzigen Figuren die ganze Klaviatur an Emotionen bespielt. Nie lag Weinen und Lachen näher beieinander. Mit Sätzen zum Niederknien, hervorragend übersetzt, leise und weise und komisch. Das ist wuchtige, anrührende Unterhaltungsliteratur im allerbesten Sinne. Mehr davon!
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So unerhört ist es gar nicht!, 28. März 2014
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Denn in dem Moment, als ich das Buch am Ende zugeschlagen habe, habe ich Alex Woods ja bereits erhört. Und vor allem sein Leben. Denn ich habe ihn ein stückweit darin begleitet. Und ich habe ihn von der ersten Seite an total ins Herz geschlossen!

Alex ist 17 im Verlauf der Geschichte. Doch sein größtes Abenteuer erlebte er bereits sieben Jahre zuvor. Und zwar an dem Tag, an dem ein Meteorit aus dem Weltall auf seinen Kopf fällt. Was hier jetzt skurril klingt und als wäre es eine haarsträubende Fantasy-Geschichte, ist gar nicht so verrückt, wie man im weiteren Verlauf der Geschichte erfährt. Denn es kommt zwar nur sehr selten vor, dass so eine Handlung passiert, aber dennoch ist es nicht unmöglich. Als Folge dieses Unfalls bekommt Alex Epilepsie, die sein Leben natürlich komplett verändert. Er zieht sich zurück, taucht ab in Bücher und ist nicht gerade glücklich über diese Situation.

Durch einen Zufall lernt er irgendwann Mr. Peterson kennen. Einen sehr zurückgezogen lebenden alten Herrn, der auf den ersten Blick vielleicht sehr schräg wirkt, doch genau dieser alte Mann schafft es, eine Freundschaft zu Alex aufzubauen.

Mit seinen 17 Jahren ist Alex äußerst klug und vielseitig interessiert. Nicht nur, was das Universum angeht (ich habe die Stellen im Buch geliebt, die quasi auch dem Leser die Welt erklärten!), sondern auch der Literatur fühlt er sich sehr hingezogen. Vor allem die Bücher von Kurt Vonnegut haben es ihm angetan und aus der Liebe zu seinen Büchern entsteht auch später eine ganz tolle Idee, die Alex wunderbar umsetzt und zu einem weiteren Sinn in seinem Leben macht.

Das Buch ist einerseits sehr locker und leicht geschrieben, doch wenn man all die Worte wirklich verinnerlicht, fängt man an, sich Gedanken zu machen. Nicht nur über Alex und Mr. Peterson, sondern auch über sein eigenes Leben. Und das Universum. Und all das, was das eine mit dem anderen verbindet. Ich habe für mich zwischenzeilig sehr viele Weisheiten entdeckt, die ich super interessant fand.

Die Geschichte von Alex ist keine, die man "mal eben so zwischendurch" liest. An manchen Stellen ist es lustig, doch an anderen möchte man einfach nur weinen. Für mich war es ein langsames Buch, das Seite für Seite genossen werden wollte und das mich einerseits traurig, aber andererseits auch glücklich und hoffnungsvoll zurücklässt.

Und am Ende komme ich wieder am Anfang an. Denn das Leben von Alex Woods ist nicht unerhört! Es wäre lediglich unerhört, dieses Buch nicht zu lesen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerhört gut!, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Alex Woods ist in jeglicher Hinsicht kein normaler zehnjähriger Junge. Er hat eine besondere, sehr rationale Art zu denken und ihm passieren unwahrscheinliche Dinge. Zusätzlich hat er eine hellseherisch begabte Mutter, was ihm die Schulzeit nicht angenehmer macht.
Als er auf den übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson trifft, findet er einen ungleichen Freund, der ihm zeigt, dass das Leben einzigartig ist und man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.
Als Alex sieben Jahre später and der Grenze in Dover, mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche, gestoppt wird, ist er sich sicher das Richtige getan zu haben...

Fazit:

Dieses Buch ist sehr besonders. Die Geschichte und der Schreibstil fallen dabei besonders positiv auf. Der Leser erlebt Alex Woods Leben aus der Ich-Perspektive und erfährt somit all seine Gedanken zu fast allem. Dabei hat Alex, für sein Alter, keine typischen Gedanken. Es ist alles unheimlich reflektiert und intelligent geschrieben und der Leser erlebt die Geschichte nicht, sondern sie wird im erzählt. Dadurch gibt es hin und wieder Zeitsprünge, die jedoch sehr angenehm und gut umgesetzt sind. Es wirkt beinahe wie ein Märchen, nur dass die Geschichte durchaus ernst ist. Dabei bleibt der Schreibstil gleichbleibend fesselnd.

Die Charaktere sind lebhaft und interessant. Alex ist ein sehr besonderer Junge, der einen sehr realistischen Blick auf das Leben und die Geschehnisse um ihn herum hat. Er möchte auch aktiv daran teilnehmen, statt wie die anderen Kinder "sinnlos" zu spielen.
Seine hellseherisch begabte Mutter macht ihm das Leben nicht einfacher, aber wie man vielleicht feststellen wird, nicht unbedingt schwerer. Dennoch hat sie einen ausgeprägten Vormundcharakter und nutzt dies gerne.
Mr. Peterson ist ein zurückgezogen lebender Mann, der eigentlich keine Kontakte nach Außen pflegt. Doch wie der Zufall es so will, bringt das Schicksal ihn mit Alex zusammen und die Beiden werden, trotz aller Unterschiedlichkeiten, Freunde.

Die Geschichte ist untypisch und daher besonders interessant. Alex passieren unkonventionelle Dinge, und genauso denkt er auch darüber nach. Eigentlich ist er ein ganz normaler Junge, aber gleichzeitig auch nicht, denn er denkt ganz rational über die verschiedensten Themen und ist dadurch natürlich ein Außenseiter. So gerät er oft in Schwierigkeiten, ist allerdings mit sich selbst immer im Reinen, da er nur tut was er für richtig hält. Als er auf Mr. Peterson trifft, stellt er fest, dass man nur ein einziges Leben hat und dieses so gut nutzen sollte wie möglich, auch wenn man Entscheidungen trifft, die andere verurteilen.

Insgesamt ist das ein hervorstechendes Buch, denn es hat eine besondere Geschichte und eine besondere Schreibweise. Beides bereitet, trotz der Ernsthaftigkeit, vergnügen beim Lesen. Es animiert den Leser auch dazu über gewisse Dinge nachzudenken und sie zu hinterfragen. Ich finde das sehr gelungen und würde mich darüber freuen öfters solche Bücher zu lesen!

Was ich besonders mochte:

Der Schreibstil war einfach unglaublich gelungen - locker und doch intelligent.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alex Woods und Mr. Peterson, 31. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Alex Woods ist siebzehn, als er an der Grenze gestoppt wird. Obwohl er damit gerechnet hat, ist er geschockt und merkt, dass sich ein Anfall ankündigt, denn Alex ist Epileptiker.
Also macht er das Einzige was ihm hilft den Anfall aufzuhalten und stellt laut Musik an und meditiert. Kein Wunder das der Grenzbeamte geschockt ist. Der Verdächtigte hält zwar, reagiert aber nicht auf ihn, sondern hört Musik. Laut. Der Gedanke das Alex bekifft ist, ist da natürlich naheliegend, noch dazu, da jede Menge Marihuana im Auto und auf dem Beifahrersitz eine Urne mit der Asche seines Freundes Mr. Peterson ist.
Im Rückblick erzählt Alex, dass er am 3.7. 2004 mit 10 Jahren von einem Meteorit, der das Dach des Wohnhauses durchschlug am Kopf getroffen und dadurch sein Schädel gebrochen war. Seitdem leidet er an Epilepsie. Aber auch sonst ist Alex nicht wie die anderen Kinder der Schule und das macht ihn zum Außenseiter.
Mr. Peterson, auch ein Einzelgänger wird ihm ein Freund.
Ich habe nicht gewusst, dass es sich in diesem Buch vor allem auch um das Sterben und das Wie, also auch Sterbehilfe handelt und war überrascht, wie klug und sensibel der Autor über dieses Thema schreibt.
Respekt vor der Recherchearbeit.
Man erfährt nebenbei auch noch jede Menge über Meteoriten und den Unterschied zu Meteoroiden, Tarot, Homöopathie, den Unterschied zwischen Goth und Emo, sowie alles über die Bedürfnisse und den Anbau von Cannabis. Nicht zu vergessen die Regeln in der Mittelstufe ...
Ein einfühlsames Buch, das mir sehr gut gefallen hat, mit durchweg sympathischen Protagonisten, interessanten Dialogen und einer gleichbleibend spannenden Handlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eher das "sehr ungewöhnliche" Leben des Alex Woods!, 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Cover finde ich einfach perfekt. Es ist wie auf die Geschichte zugeschnitten und stellt den Anfang des "unerhörten" (oder viel mehr äußerst ungewöhnlichen) Lebens von Alex Woods dar. Viel mehr will und kann ich auch nicht dazu sagen ohne den einzigartigen Leseprozess bei diesem Buch zu stören.

Das Buch beginnt mit dem Ende, weshalb ich auch nur bedingt etwas zum Inhalt des Buches sagen werde. Unser Protagonist ist der 17-jährige Alex Woods, der in einem Auto mit einer Urne voller Asche, viel Geld im Kofferraum und 113 Gramm Marihuana an der Grenze von Dover bei seiner Rückkehr aus der Schweiz zurück nach England am Zoll angehalten wird. Der Zollbeamte erkennt ihn an seinem Gesicht, das er in etlichen Suchmeldungen gesehen hatte und Alex dreht plötzlich die Musik-Anlage im Auto voll auf und starrt konzentriert geradeaus. Der Zollbeamte denkt sich natürlich, dass er es hier mit einem Wahnsinnigen zu tun hat. Wie es zu dieser abstrusen Situation kommt, erklärt Alex in den nächsten 455 Seiten, wobei er 7 Jahre in die Vergangenheit zurückgeht und mit seinem "Unfall" beginnt. Nach und nach klärt sich dann auf, wie er in diese verrückte Situation gelangt.

Auf unfreiwillige Art und Weise lernt Alex den alten, mürrischen und zurückgezogen lebenden Mann Isaac Peterson kennen. Was anfangs eine sehr zwanghafte und steife Beziehung war, wird zu einer einzigartigen Freundschaft, denn Mr. Peterson und seine unerschütteliche, direkte und sture Persönlichkeit erweitern mit jedem amüsanten Schlagabtausch Alex' Horizont.

Nicht selten habe ich mir gedacht: "Wie? Wie kann sich ein Autor so eine ungewöhnliche Geschichte ausdenken? Und wie schafft er es, sie so glaubwürdig klingen zu lassen?" Es ist interessant und und amüsant zugleich, wie skurril und absolut ungewöhnlich und eigenartig diese Geschichte ist - und zwar in jeglicher Hinsicht, sei es die Handlung, die Charaktere und vor allem (!) der Protagonist selbst. Jede einzelne Etappe in Alex Woods Leben hat mindestens einen Aspekt, der einfach verrückt klingt. Warum also las ich immer weiter?

Die Antwort lautet: der Schreibstil. Ich habe nur ganz selten so einen Schreibstil "erleben" dürfen und kann es einfach immer noch nicht fassen, dass dies der Debütroman des Autors sein soll. Einfach ganz große Klasse und großartig! Ich kann gar nicht beschreiben, was genau in seinen Worten steckt, dass es dem Leser erlaubt, so mühelos und fließend zu lesen. Es ist, als würde er einfach seine Gedanken direkt aufschreiben, dabei ist es kein chaotischer und zusammenhangloser Bewusstseinsstrom, sondern einfach eine Erzählung mit einem klaren, roten Faden. Die Erzählstimme ist sehr prägnant und ich hatte tatsächlich nicht den Eindruck zu lesen, sondern eher etwas vorgelesen zu bekommen.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass er sehr wichtige Themen und ernste Lebensfragen (mit denen sich jeder früher oder später beschäftigen wird) auf eine sehr subtile und "nebensächliche" Art und Weise anspricht und den Leser dabei indirekt und ganz ohne Zwang zum Nachdenken anregt. Er schreibt über Gott und die Welt, das Leben und den Tod, den freien Willen eines Menschen, über Logik, über Richtig und Falsch, Gewalt und Pazifismus, den gesunden (und fragwürdigen) Menschenverstand, über Selbstmord, die Wissenschaft und über Gerechtigkeit. Und das alles mit einer solchen Leichtigkeit und Weisheit, sodass man als Leser gar nicht merkt, dass man sich gerade im Bereich der Philosophie befindet. Auch wenn ich nicht immer einer Meinung mit Alex oder Mr. Peterson war, verstand ich ihre Einstellung und akzeptierte sie.

Am Ende fügt sich das Bild zusammen, als Alex sich in der Ausgangsituation wiederfindet. Als ich das Buch beendet hatte, überkam mich ein seltsames Gefühl der Klarheit. Es ist erstaunlich, was dieses Buch mit dem Leser anstellt und ich kann dieses ungewöhnliche (Wie oft habe ich dieses Wort schon in dieser Rezension benutzt?) Buch nur jedem empfehlen!

Fazit:
5 von 5 Punkten! :)
Eher, das "sehr ungewöhnliche" Leben des Alex Woods!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das unerhörte Leben des Alex Woods, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist wirklich außergewöhnlich, eine ungewöhnliche, aber sehr interessante Geschichte mit skurrilen Charakteren.
Dabei ist mir der Einstieg in das Buch nicht leicht gefallen. Nicht, weil es sich schlecht lesen lässt oder weil mich die Geschichte nicht angesprochen hat, sondern des Schreibstils wegen. Er ist zwar flüssig und auch gut zu lesen, aber Gavin Extence verrennt sich immer wieder in Nebensächlichkeiten, kommt von diesem zu jenem und verliert den roten Faden – er findet ihn zwar wieder und nimmt ihn dann auch auf, aber mir war das zu umständlich. So habe ich das erste Drittel des Buches nicht so sehr gemocht.
Der Roman beginnt eigentlich mit dem Ende der Geschichte, Alex Woods wird in seinem Wagen von der Polizei vor Dover angehalten, und nicht nur, dass er in dem Moment einen epileptischen Anfall kriegt, bei ihm wird neben einer großen Menge Marihuana auch noch eine Urne, gefüllt mit menschlicher Asche, gefunden. Wie Alex in diese Situation rutschen konnte, erfährt man beim weiteren Lesen - er blickt auf sein bisheriges Leben zurück und erzählt seine Geschichte.
Und die ist interessant und ungewöhnlich. Von einem Meteoriten getroffen zu werden, ist schon ein Ereignis für sich, die daraus sich ergebende schwer zu behandelnde Epilepsie eine tragische Folge. Beide Themen sind zwar interessant, mir aber ein bisschen zu ausführlich dargestellt. Dabei ist Alex mir zwar sympathisch, aber manchmal hat er mich auch genervt mit seiner altklugen Art und seinen skurrilen Interessen.
Erst als Mr. Peterson in der Geschichte auftaucht, wird es für mich viel interessanter und endlich hat mich der Roman auch gepackt. Mr. Peterson ist ein zurückgezogener älterer Herr, der als übellaunig und ein bisschen spinnert gilt. Zwischen ihm und Alex entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft – endlich jemand, der Alex zuhört und ihn ernst nimmt. Ihre Gespräche sind wirklich ein Genuss – zwar geht es auch um ernste Themen, oft ist es aber auch ein witziger, dennoch charmanter Schlagabtausch, bei dem ich häufig schmunzeln musste. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Entwicklung dieser ungewöhnlichen Freundschaft verfolgen zu dürfen, und ich bin froh, dass der Schwerpunkt des Buches nicht auf den Meteoriten liegt, sondern eben auf dieser mich wirklich berührenden Freundschaft.
Doch nicht nur Alex und Mr. Peterson waren gut gezeichnet, auch andere Charaktere hatte ich bildlich vor mir: Alex Mutter mit ihrem esoterischen Laden oder seine Freundin Ellie, die sich zwar als coole Gothic-Göre gibt, dennoch aber das Herz am rechten Fleck trägt.
Da man zu Beginn des Buches schon weiß, dass Mr. Peterson sterben wird, war ich natürlich neugierig, wie die Geschichte weitergeht und warum Mr. Peterson sterben wird. Ich will nicht zu viel verraten, aber mit dem, was noch kommt, habe ich wirklich nicht gerechnet und es gibt dem Buch eine wirklich tolle Wendung. Zwischen Alex und Mr. Peterson besteht ein Band, das über den Tod hinaus geht, eine Freundschaft, die nicht nur ungewöhnlich ist, sondern Loyalität über die Grenzen hinweg zeigt. Ich habe das Lesen sehr genossen und finde es gut, ein solch schwieriges Thema in einen solchen Roman zu stecken.

Mein Fazit
Man sollte sich vom ersten Drittel des Buches von dem umständlichen und langatmigen Geschreibsel nicht irritieren lassen, sondern weiterlesen, dann wird man mit einer tollen Geschichte belohnt, die nicht nur von Meteoriten handelt, sondern von Freundschaft und Loyalität über alle Grenzen hinaus. Eigentlich hätte es ein 5-Sterne-Buch sein können, doch wegen des ungelenken Einstiegs muss ich leider einen Stern abziehen – auf jeden Fall aber würde ich das Buch weiterempfehlen!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Philosophisch und Flüssig. Ein großartiges Buch, 12. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Da das Buch wirklich neu auf dem Markt ist, hier der Hinweis, das der folgende Absatz den Inhalt zusammenfasst!

Alex Woods ist einmalig. Tatsächlich ist er sichtbar einmalig, denn nachdem ihm ein Meteorit auf den Kopf gefallen ist, hat er eine Glatze und eine riesige Narbe, mit gerade mal zehn. Nicht die beste Optik um beschwerdefrei durch die Schule zu kommen. Seine skurrile Mutter und Alex Liebe zu seiner Katze tun ihr Übriges. Folglich ist er eher ein Einzelgänger, denkt viel und liest. Eher unfreiwillig macht er die Bekanntschaft von Isaac Peterson, einem alten, zurückgezogenen Witwer. Noch unfreiwilliger besucht er den Mann fortan jedes Wochenende. Bald wird aus der vermeintlichen Strafe Vergnügen. In Mr. Peterson findet Alex einen Lehrer, einen Freund und einen Mitstreiter. Mr. Peterson füttert Alex Geist mit Lesestoff, mit Philosophie und einer ganz eigenen Weltanschauung. Als sein Freund tödlich erkrankt, trifft Alex eine Entscheidung, die beider Leben verändert.

Eigentlich geht es in dem Buch nur zweitrangig um Alex‘ Geschichte. Sie bildet mehr den Rahmen für die Philosophie dahinter. Nicht umsonst verweist der Autor auf Kurt Vonnegut und dessen Texte. Die Frage, ob Sterbehilfe moralisch richtig ist oder nicht, dominiert und beschäftigt den Leser. Sie bleibt nicht unbeantwortet, und auch nicht wertfrei. Die Nähe zu Alex, die vorher aufgebaut wird, ist entscheidend, damit auch der Leser seine Entscheidung versteht und mittragen kann. Doch es geht auch um Freundschaft und darum, dass füreinander in jeder Lebenslage da zu sein kein einfacher Weg ist.

Alex ist ein intelligenter Junge. Er weiß viel, interessiert sich für Physik und Neurobiologie. Seine Entscheidung trifft er nicht emotional und übereilt, er denkt sie durch und wägt sie ab. Der Verweis zu Amnesty International macht klar, dass es um Menschenrechte geht, dass Sterbehilfe wie Freundschaft gleichermaßen zum Menschsein dazu gehören (sollten). Die Ratlosigkeit der Behörden, die dies eben nicht verstehen, macht die Kritik des Autors aus. Es geht nicht um schwarz und weiß, um richtig und um falsch, sondern um persönliche, moralische Entscheidungen. Weder der Autor, noch Alex als Erzähler sagen, dass sein Handeln der perfekte Weg ist, sondern allein, dass seine Entscheidung für ihn die richtige war. Der Leser wird darum nachdenklich zurück gelassen, mit der Möglichkeit (und vielleicht auch der Notwendigkeit) bisherige Anschauung zu überdenken und zu einer wirklich persönlichen Ansicht zu kommen.

Dabei ist das Buch großartig geschrieben. Der Stil ist locker und dennoch treffsicher, selbst in der deutschen Übersetzung. Die Vergleiche und intertextuellen Verweise zeugen von der Arbeit des Autors, der sein Buch von Grund auf durchdacht hat und eben nicht einfach nur eine Meinung hinschmeißt, die andere jetzt fressen sollen. Ganz langsam nähert er sich seinem Thema an und baut dabei Alex Geschichte gekonnt auf, so dass sich das Buch wunderbar flüssig lesen lässt. Eine absolute Empfehlung meinerseits.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternenstaub im Kopf, Marihuana im Kofferraum..., 10. Juni 2014
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Das Buch beginnt mit einem Ende – mit dem Ende der Geschichte des siebzehnjährigen Alex Woods und Mr. Peterson, seinem Freund, der ihn in einer Urne zurück nach Hause begleitet.
Von Geschichten, die mit einem Ende beginnen, möchte man – wenn sie spannend beginnen – unbedingt erfahren, wie es soweit kommen konnte und wie das Ganze begann. Genau das ist hier bei Alex Woods der Fall, denn der Autor Gavin Extence hat mit seinem Ich-Erzähler Alex sofort den Ton getroffen, der den Leser nicht nur neugierig macht, sondern der ihn auch auf Anhieb für diese ungewöhnliche Figur einnimmt.

Alex ist hochintelligent und Epileptiker, seit ihn ein Meteorit am Kopf getroffen hat. Seine Intelligenz und der ungewöhnliche Beruf seiner Mutter (sie ist Kartenlegerin), machen ihn in der Schule zu einem Außenseiter. Als er im Dorf Mr. Peterson kennenlernt, entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem alten Vietnam-Veteran und dem Jungen. Wie weit diese Freundschaft gehen wird, kristallisiert sich erst langsam und im Laufe der Handlung heraus…

Man könnte sich nun überlegen, dass das Ganze Stoff für eine traurige Geschichte bietet, in der ernste Gespräche geführt werden und die eine moralische Botschaft rüberbringen möchte und eigentlich will sie das tatsächlich, doch es kommt eben sehr auf die Verpackung an.
Dem jungen Autor ist es hier unglaublich locker und leicht gelungen, ein ernstes Thema, über das in der Gesellschaft viel diskutiert wird, ungeheuer sympathisch zu verpacken. Zusammen mit Alex, der mit seiner ungewöhnlich analytischen Denkweise oft sehr emotionslos und unfreiwillig komisch an ernste Themen herangeht, verliert man ebenfalls die Furcht, lässt sich auf die Handlung ein und setzt sich mit ihm mit Krankheit, Sterben und Freundschaft auseinander.

Gerade weil Alex ohne viele Emotionen berichtet, steht alles, was er zu sagen hat, kurze Zeit neutral im Raum, bevor man als Leser seine eigene Gedanken und Gefühle hinzufügt. Das hat für mich die große Erzählkraft dieses Buches ausgemacht, das mir als etwas ganz Besonderes in Erinnerung bleiben wird. Alle fünf Sternchen dafürn, weil das Ganze ohne Kitsch, Klischees und bewusste Stimulation der Tränendrüsen auskommt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Favorite of the year 2014, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Sehr zu empfehlen, ganz tolles Buch, einfach wunderschön geschrieben.
Traurig, witzig, komisch, poetisch und wissenschaftlich zugleich!

Ich bin nicht der Fan, von dem Sizieren eines Buches, aber der Schriftsteller hat es verdient, alle 5 Sterne zu bekommen, so dass das Buch evtl. noch von vielen mehr gelesen wird und so viel Freude und Weitsicht verbreitet.
Wirklich ein grandioses Werk und das noch als Erstlingswerk.

Ich bin halb Kopf- und halb Gefühlsmensch, habe einen Hang zu schrulligen alten Männern und naiven aber sehr klugen Kindern.
Somit Volltreffer, mein persönlich schönstes Buch seit langem ... und ich hab dieses Jahr bestimmt schon 20 gelesen!

Mit Freude warte ich auf ein neues Buch von Gavin Extence.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alex Woods wurde erhört., 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Worum gehts?
Das Buch beginnt damit, dass der 17jährige Alex Woods im Auto in Dover aufgegriffen wird. Neben ihm steht eine Urne und im Handschuhfach befindet sich Bargeld und Marihuana. Zunächst weiß man als Leser eigentlich gar nicht genau, was los ist. Bis Alex beginnt, die Geschichte rückblickend zu erzählen. Das Buch beginnt nämlich mit dem Ende der Geschichte. Es ist eine Art Autobiografie über den Protagonisten Alex Woods, der diese selbst erzählt. Alex kommt aus einem kleinen Dorf in England und wurde, als er 10 Jahre alt war, von einem Meteoriden am Kopf getroffen. Klingt komisch, ist aber so. Nachdem er einige Wochen im Koma lag, erwacht er im Krankenhaus und bekommt letztendlich sogar den Gesteinsbocken, der ihn getroffen hat, zu Gesicht. Seitdem interessiert er sich total für Astronomie. Nach einigen Monaten stellt sich heraus, dass Alex Epilepsie hat, begründet durch diesen Unfall. Dadurch muss er viel Zeit zuhause verbringen und findet Zugang in die Welt der Bücher, die er allesamt regelrecht verschlingt. Er ist für sein Alter sehr klug und hinterfragt die Welt auf seine ganz eigene, logische Weise. Sein Leben ist ungewöhnlich, dazu hat er eine Mutter, die Kartenlegerin und Wahrsagerin ist und ein Geschäft für allerlei okkulte Dinge betreibt. All das Zusammen macht ihm das Leben in der Schule schwer, in die er irgendwann zurück kehren muss. Alex ist anders - und das lassen ihn seine Klassenkameraden in der Mittelstufe deutlich spüren. Durch einen unglücklichen Zufall, begründet durch eine Hetzjagd seiner Klassenkameraden, landet er auf dem Grundstück des alten Mr. Peterson. Mr. Peterson lebt alleine, seine Frau ist verstorben und er selbst ist ein Veteran, der im Vietnamkrieg gedient hat. Dadurch wurde er Pazifist, was Alex allerdings anfangs nicht weiß. In den darauf folgenden Wochen muss Alex bei Mr. Peterson seine Strafe abarbeiten, für das, was im Rahmen dieses unglücklichen Umstandes passiert ist. Doch diese Strafarbeit nimmt nie ein Ende, denn die beiden lernen sich zu schätzen und es entwickelt sich eine einzigartige Freundschaft.

Schreibstil

Ich finde den Schreibstil des Buches wirklich unheimlich toll. Es ist voller Ironie und Sarkasmus, Witz und Charme, die sich vor allem in Alex Woods wiederspiegeln. Er legt die Dinge oft auf eine unheimliche komische Art und Weise dar, sodass man im ersten Moment den Ernst der Lage übersieht. Gavon Extence gelingt es hier, den moralischen Zeigefinger so zu erheben, dass er genau in die Wunde trifft und trotzdem zunächst überhaupt nicht den Anschein einer Standpauke erweckt. Alex Woods ist ein intelligenter Junge, der unglaublich liebenswürdig ist. Als Leser schließt man ihn sofort ins Herz. Er ist der, der immer von den anderen in seiner Klasse die Hucke vollkriegt. Man möchte sich vor ihn stellen und ihn beschützen. Anhand dieses Charakters zeigt Gavin Extence, wie schwer es Menschen in unserer Gesellschaft haben, die anders sind und nicht der Norm entsprechen. Alex hat soviel Charme und schleicht sich durch seine intelligente, unschuldige und arglose Art sofort in jedes Leserherz. Als kleiner Junge versucht er sich die Dinge mit seiner eigenen Logik zu erklären, wofür man ihn einfach nur in die Wange knuffeln will. Das Buch ist wirklich so lustig, dass man stellenweise einfach lauthals loslachen will. Das äußert sich in so kleinen Sachen, wie den folgenden Sätzen.

"Er (Mr. Peterson) war in einem besonderen Briefklub. [...] Mr. Petersons Briefklub hieß "Amnesty International."

"[...] er legte Musik auf. Es war, so erklärte er mir, ein Schuh-Bart-Quintett."

Diese Unbedarfheit des kleinen Alex hinterlassen immer wieder ein dickes Schmunzeln. Andererseits ist der Hintergrund des Buches nicht witzig, sodern ernst und tiefgründig. Am besten wird es durch folgendes Zitat beschrieben, dass eigentlich aus einem im Buch vorkommenden Kurt Vonnegut Werk stammt. Ich denke, das Gavin Extence es absichtlich eingebaut hat, um sein eigenes Buch zu beschreiben.

"Je lustiger der Scherz, je unbeschwerter der Ansatz, desto ernster ist der Hintergrund. [...] Gelächter, Geringschätzung, Absurdität - diese Dinge sind oft in tiefer Verzweiflung verwurzelt."

Meine Meinung
Ich muss wirklich sagen, dass dieses Buch eines der ungewöhnlichsten und einzigartigsten Bücher ist, die ich bisher gelesen habe. Es hat so viele Facetten und thematisiert so verschiedene Dinge, die im Buch alle wie Zahnräder ineinander greifen. Es zeigt, wie grausam Kinder sein können, wie schwer es ist, anders zu sein. Es verdeutlicht den Wert von Freundschaft und dass es dafür keine Beschränkungen gibt. Gavin Extence versteckt sehr viel Moral in seinem Werk. Es geht darum, das Richtige zu tun. Egal was andere sagen. Für sich selbst das Richtige zu tun, dass man moralisch vertreten kann. Es geht darum, eigene Entscheidungen zu treffen und sein Leben so zu leben, wie man es möchte. Er zeigt, dass wahre Freundschaft nicht dadurch bestimmt wird, dem Anderen vorzuschreiben, was das Beste für ihn ist, sondern ihn selbst Entscheiden zu lassen und diese Wahl zu aktzeptieren und zu unterstützen. Außerdem bringt er das Ganze auch noch in einen Kontext mit Wissenschaft, genauer gesagt mit Astronomie, Physik und Neurologie, was nochmal einen ganz anderen, sehr spannenden Aspekt im Buch darstellt. Das ganze Werk ist so vielfältig und abwechslungsreich, dass einmal Lesen eigentlich nicht ausreicht, um es komplett zu entdecken. Gavin Extence erweckt Emotionen, ohne dabei schmalzig zu werden. Er entlockt dem Leser die ein oder andere Träne, ohne auf die Tränendrüse zu drücken.

Was soll ich noch sagen? Ich liebe dieses Buch und danke Gavin Extence für dieses unglaubliche Werk. Ihr müsst es unbedingt lesen, ich schwöre.
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