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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fredrikas persönlichster Fall
Als ein Mann während eines Spazierganges mit einem Hund durch dessen Herumschnüffeln eine Leiche findet, ahnt noch niemand, welche furchtbaren Ereignisse noch offenbart werden.
Das Team um Fredrika Bergman und deren Chef Alex Recht beginnt wieder zu ermitteln. Die gefundene Tote kann Alex Recht sehr schnell anhand eine Bauchnabelpircings identifizieren,...
Vor 13 Monaten von Kleeblatt Monika veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz so gut wie der erste
Habe bisher die ersten drei Teile der Reihe gelesen und fand diesen am wenigsten gut, nicht so spannend, aber dennoch unterhaltsam genug. Werde auch den nächsten Band lesen denn man muss ja wissen, wie es weitergeht im Leben der Ermittler...
Vor 2 Monaten von chiripa veröffentlicht


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fredrikas persönlichster Fall, 31. Oktober 2013
Von 
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Als ein Mann während eines Spazierganges mit einem Hund durch dessen Herumschnüffeln eine Leiche findet, ahnt noch niemand, welche furchtbaren Ereignisse noch offenbart werden.
Das Team um Fredrika Bergman und deren Chef Alex Recht beginnt wieder zu ermitteln. Die gefundene Tote kann Alex Recht sehr schnell anhand eine Bauchnabelpircings identifizieren, hatte er doch vor 2 Jahren den Fall auf seinem Tisch, als nach dem Mädchen erfolglos gesucht wurde.
Es bleibt nicht bei der einen Toten. Das Ermittlerteam recherchiert in alle Richtungen und stößt dabei auf die ehemalige Kinderbuchautorin Thea Aldrin, die seinerzeit wegen Mordes an ihrem ehemaligen Lebensgefährten verurteilt wurde und in Verdacht steht, auch ihren Sohn getötet zu haben. Nun lebt sie nach einem Schlaganfall in einem Altersheim und spricht seit 30 Jahren nicht mehr.
Gibt es zu den aktuellen Leichenfunden eine Verbindung zu ihr und welche Verbindung gibt es zwischen den Toten, die unterschiedlich lange schon in ein und der selben Grabstelle liegen? ...

Wieder einmal ist es der Autorin Kristina Ohlsson gelungen, mich am Stück an ihr Buch zu fesseln.
Die Protagonisten haben sich weiterentwickelt und kämpfen mit ihren eigenen Dämonen.
Alex Recht ist gerade erst Witwer geworden und hat damit schwer zu kämpfen. Er versucht seinen Kummer mit Arbeit zu betäuben.
Peder und seine Frau versuchen es mit ihrer Ehe erneut und es sieht so aus, als wäre es wirklich ein Neuanfang für sie.
Fredrika Bergman ist inzwischen Mutter und genießt die Zeit zu Hause mit ihrer kleinen Tochter. Als ihr Spencer von einem Tag auf den anderen sagt, dass er nun den Erziehungsurlaub übernehmen wird, ist sie zwar erstaunt, freut sich aber andererseits auch auf die Arbeit.

Alex Recht taucht in diesen Fall sprichwörtlich ein, hat er doch bereits vor 2 Jahren den Fall des toten Mädchens bearbeitet und zu seinem Ärger nie zum Abschluss bringen können.
Immer wieder gelangen die Ermittler an Grenzen, die sie überwinden müssen. Neue Aspekte tun sich auf, die die Ermittlungen in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Nichts ist so, wie es sein soll.
Personen, die ihnen nahe stehen, sind in den laufenden Fall mit involviert, geraten sogar in Verdacht, etwas mit den Todesfällen zu tun zu haben.

Der Thriller wird wieder aus verschiedenen Richtungen erzählt. So hat der Leser sowohl Einblick in die Ermittlungen aus der Sicht der Ermittler, wie auch auf das Leben und die Situation der Kinderbuchautorin Thea Aldrin, die im Laufe des Buches immer mehr an Wichtigkeit zunimmt.
Der Autorin gelingt es mühelos, den Leser zu verwirren, immer neue Wege zu eröffnen und die Gedankengänge dessen, was man denkt, dass es sein könnte, durcheinander zu bringen. Man strebt dem Gedanken entgegen, es endlich wissen zu wollen, wie alles zusammenhängt.
Die Spannung, die bereits zum Anfang aufgebaut wurde, hält sich bis zum Ende und ließ zumindest mich endlich aufatmen.

Der Thriller ist gut durchdacht und nachvollziehbar umgesetzt.
Mich hat die Autorin an ihrer Angel und ich bin schon gespannt, wann denn ihr nächstes Buch auf deutsch erscheinen wird.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der dritte Fall für Fredrika, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Seit ich vor zweieinhalb Jahren das erste Buch dieser Reihe gelesen habe, freue ich mich immer auf die Winterzeit. Denn etwa dann erscheint im jährlichen Rhythmus ein neuer Band der Krimireihe um das Ermittlerteam von Fredrika Bergmann, Alex Recht und Peter Rydh . Im letzten Jahr habe ich das Erscheinen irgendwie verpasst und mich dann im Frühjahr sehr gefreut, denn ich hatte ja schließlich noch ein ungelesenes Buch vor mir. Juhu!

Ich bin eigentlich längst aus dem Krimi- und Thrillerfieber raus, aber die Bücher von Ohlsson stellen genauso wie die des auch aus Schweden stammenden Autorenduos Hjorth & Rosenfeldt eine Ausnahme dar. Sie bieten für mich die perfekte Mischung aus einem interessanten Fall und dem Privatleben der Ermittler.

Bei dieser Reihe finde ich es besonders gelungen, dass die drei Hauptermittler von Buch zu Buch eine Entwicklung durchmachen. Sie bleiben sich treu, aber treten dabei nicht auf der Stelle. Es ist wirklich so, als würde man alten Bekannten begegnen, die man länger nicht gesehen hat: Man erkennt sich wieder, fühlt sich wohl und ist gespannt, was im Leben des Gegenübers passiert ist.

Ein kleines Manko in diesem Buch war für mich die Tatsache, dass die Vermischung vom Privatleben und dem Fall etwas sehr extrem und für mich nicht unbedingt glaubwürdig war.
Dies wurde aber definitiv dadurch ausgeglichen, dass die Autorin auf eine geniale Idee in der Erzählstruktur gekommen ist: Die eigentliche Handlung und die Aufdeckung des Falls wurden linear erzählt – unterbrochen allerdings durch kurze Befragungen der obigen Ermittler durch eine Art Untersuchungsausschuss. Man weiß als Leser also von Anfang an, dass bei den Ermittlungen etwas gewaltig schief gelaufen ist. Außerdem erfährt man Stück für Stück schon einige prägnante Details, die neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte machen. Ein wirklich genialer Schachzug!

„Sterntaler“ weiß durch Altbewährtes wie einem interessanten Ermittlerteam und der fesselnden Schreibweise der Autorin zu begeistern. Außerdem ist Kristina Ohlsson in Bezug auf die Erzählstruktur der Geschichte ein Geniestreich gelungen. Ich freue mich sehr auf den vierten Band dieser Reihe und vergebe 4,5 von 5 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannend und endlich auch mit überzeugenden Charakteren, 7. September 2014
Von 
Büchermonster (bloggt über (Hör-)Bücher aus den Genres Thriller, Mystery & Horror) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler (Hörbuch-Download)
Die Thrillerreihe der schwedischen Autorin Kristina Ohlsson um die Ermittler Alex Recht, Fredrika Bergmann und Peder Rydh ist für mich ein seltenes Phänomen: Auch nach den beiden Vorgängern “Aschenputtel” und “Tausendschön” bin ich immer noch mit keiner der drei Hauptfiguren richtig warm geworden und kann den Polizisten kaum Sympathien entgegenbringen. Das liegt bisher nicht etwa daran, dass Ohlsson ihren Protagonisten kein Leben einhauchen könnte und bei ihren Charakterisierungen oberflächlich vorgehen würde – im Gegenteil, denn selten erfährt man in einer Krimireihe so viel nicht nur über eine Ermittlerfigur, sondern gleich ein ganzes Team. Allerdings wirkten sowohl Recht, Bergmann als auch Rydh auf mich bisher eher kühl und fast schon arrogant. Trotzdem konnten mich beide Vorgänger der Reihe absolut überzeugen, was hauptsächlich an den spannenden und sehr geschickt konstruierten Kriminalfällen lag. Auch der dritte Band “Sterntaler” hat in dieser Hinsicht wieder einiges zu bieten – und hat es diesmal sogar geschafft, dass ich mich etwas mehr für die so ungeliebten Charaktere erwärmen konnte.

Das gilt vor allem für Alex Recht, der noch den viel zu plötzlichen Tod seiner Frau verarbeiten muss, und für Peder Rydh, der den eher abstoßenden Schürzenjäger endlich abgelegt und wieder zu seiner Frau zurückgefunden hat. Während man für ersteren also erstmals richtiges Mitgefühl aufbringen kann, wirkt Rydh als bemühter Ehemann schon gleich deutlich sympathischer als zu Zeiten, als er noch schamlos jede weibliche Person schmierig angegraben hat. Nur Fredrika Bergmann bleibt für mich immer noch das schwarze Schaf des Trios, da diese im dritten Band auf mich auch weiterhin gefühlskalt und herablassend wirkt – und das, wo man aufgrund der erst wenige Monate zurückliegenden Geburt ihrer Tochter vielleicht eine etwas weniger verbitterte Frau erwartet hätte. So finde ich es zum Beispiel immer noch befremdlich, dass es in allen drei Bänden in ihrer Beziehung zu ihrem deutlich älteren Lebensgefährten eigentlich keine einzige liebevolle Szene gab, aber man inzwischen zusammengezogen ist und ein Kind bekommen hat. Aber nun gut, zwei von drei “Sympathieträgern” ist immerhin besser als keiner von drei wie in den Vorgängern…

Bei dem Krimiplot bleibt sich Kristina Ohlsson aber zum Glück auch weiterhin treu und hat wieder eine sehr spannende und komplexe Geschichte erschaffen, die viele Fragen aufwirft, häufig für Verwirrung sorgt und mit nahemdem Ende kaum noch Zeit zum Luftholen lässt. Zudem sorgen einige geschickt platzierte Cliffhanger dafür, dass man das Buch nur noch schwer weglegen kann. Und auch wenn die Handlung sich wieder über einige scheinbar zusammenhanglose Nebenstränge und insgesamt über einen Zeitraum von rund drei Jahrzehnten erstreckt, so wirkt diese doch keinesfalls unglaubwürdig oder zu konstruiert, wie es bei “Tausendschön” manchmal der Fall war. Zur enormen Spannung der Geschichte trägt auch die Tatsache bei, dass alle drei Hauptfiguren diesmal auch persönlich in den Fall verwickelt werden – zwar auf jeweils unterschiedliche Weise, aber immer so, dass diese gezwungen werden, aus ihrer beherrschten Haltung herauszubrechen und tiefe Einblicke in ihr Seelenleben zu offenbaren.

Somit ist “Sterntaler” für mich insgesamt der bisher beste Band der Thrillerreihe von Kristina Ohlsson: Die Story ist packend, durchweg auf einem hohen Spannungsniveau und nicht selten verstörend, die rückblickende Erzählweise mit hin und wieder eingestreuten kurzen Gegenwartsszenen clever gewählt und die Charaktere diesmal so angelegt, dass man nun nach langem Warten endlich mit ihnen mitfiebern kann. Somit fällt mein Hauptkritikpunkt an den Vorgängern fast komplett weg, sodass der dritte Band in der Wertung noch einen Punkt zulegen kann. Wenn es Kristina Ohlsson dann im nächsten Buch (“Himmelschlüssel”, erscheint am 24. November) auch noch schafft, Fredrika Bergmann zumindest ein wenig menschlicher darzustellen, bin ich wirklich wunschlos zufrieden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich gelungener Thriller, 24. November 2013
Von 
Thomas P. (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Nach dem grausamen Mord an einer jungen Frau, welche zerstückelt in einem Waldstück gefunden wird, ist nach ersten Ermittlungen bald klar, dass es sich hierbei um die 23 Jahre junge Literaturstudentin Rebecca Trolle handelt, die seit zwei Jahren vermisst wird.
Das Ermittlungsteam, bestehend aus Fredrika Bergmann und Alex Recht, stößt bei Untersuchungen des Fundortes auf eine weitere Leiche. Dabei handelt es sich um einen älteren Mann, der allem Anschein nach, bereits Jahrezehnte dort vergraben liegen könnte.
Vermutungen führen sie auf die Spur von Thea Aldrin, einer ehemals berühmten Kinderbuchautorin, die bereits seit Jahren in einem Pflegeheim lebt, da sie wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten lange Zeit im Gefängnis verbrachte, und nun durch einen Schlaganfall völlig verstummt zu einem Pflegefall wurde. Auch ihr Sohn gilt seit Jahren als verschollen.
Hat Thea Aldrin tatsächlich mehr Menschen, als ihren Lebensgefährten auf dem Gewissen? Und welche Verbindung besteht zwichen den beiden Leichen?

Meine Meinung:
Ich muss vorne weg sagen, dass ich zuvor noch keinen der Thriller rund um Fredrika Bergmann und Alex Recht gelesen habe. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl etwas nicht zu verstehen, da mir eventuell Hintergrundwissen fehlt.
Man erfährt zunächst, dass Alex Recht gerade Witwer geworden ist und versucht seine Trauer mit Arbeit beiseite zu schieben.
Außerdem ist Fredrika Bergman frischgebackene Mutter und genießt die Zeit, die sie nun zu Hause mit ihrer kleinen Tochter verbringen kann. Als ihr der Vater jedoch mitteilt, dass er den Erziehungsurlaub übernehmen wird, ist sie perpelex, freut sich letztendlich aber doch auf die Arbeit.
Alex Recht hat ein besonderes Verhältnis zu dem neuen Fall, da er das Verschwinden der jungen Frau bereits vor zwei Jahren auf dem Tisch hatte, jedoch ohne Erfolg.
Generell sind die Protagonisten sehr vielschichtig und glaubwürdig. Jeder hat neben dem aktuellen Fall eigene Probleme, mit denen er zusätzlich zurecht kommen muss. Das macht sie verletzlich und nachvollziehbarer.
Die Erzählsicht wechselt regelmäßig zwischen den Ermittlungsarbeiten und dem Leben der Kinderbuchautorin im Pflegeheim, was das Lesen abwechslungsreicher und spannend macht.
Der Autorin gelingt es fabelhaft den Leser immer wieder auf neue Fährten zu locken, nur um diese im nächsten Moment schon wieder zunichte zu machen. Mit jeder Seite mehr, die man gelesen hat, möchte man unbedingt wissen, wie denn letztendlich nun alles zusammenhängt und man möchte gar nicht aufhören zu lesen, bis es endlich raus ist.

Fazit:
Sterntaler ist perfekt durchdacht und hält einen stets bei der Stange. Der Spannungsbogen wird langsam aber sicher gespannt um sich letztendlich mit einem Knall zu lösen.
Ich werde mir defintiv früher oder später noch ihre zuvor erschienenen Bücher zulegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger dritter Teil der Reihe!, 6. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Taschenbuch)
"Sterntaler" ist der dritte Teil der Krimiserie um Alex Recht und sein Team von der Stockholmer Kriminalpolizei - und wohl der bisher beste Roman der jungen Krimiautorin Kristina Ohlsson. Der Krimi ist äußerst packend inszeniert und durchgeplant, vom ersten Leichenfund bis hin zu seinem schmerzhaften Ende, wobei Ohlsson sich diesmal eines besonderen Stilmittels bedient: Immer wieder wird die Handlung durch Vernehmungsprotokolle unterbrochen, in denen Alex Recht, Peder Rydh und Fredrika Bergman selbst Rede und Antwort stehen müssen zu der Katastrophe, die der Fall um Rebecca Trolle ausgelöst hat. Der Leser weiß also schon von Anfang an, was sich hier anbahnt, wird der Fall doch quasi als Rückblende erzählt, an deren Ende ein großer Knall steht. Dies tut der Spannung allerdings keinen Abbruch, eher im Gegenteil: Das nahende Unheil schleicht sich hier richtig fies heran und sorgt für Hochspannung, aber auch für stetig wachsendes Unwohlsein beim Lesen.

"Sterntaler" ist für die drei Protagonisten von Ohlssons Reihe diesmal auch der persönlichste Fall ihrer Laufbahn, denn alle drei sind aus verschiedenen Gründen ziemlich angeschlagen - dabei sollten sie doch einen klaren Kopf bewahren, um den Mordfall aufzuklären. Alex Recht kämpft mit den Nachwirkungen des Todes seiner geliebten Frau; Fredrika muss sich mit einem ungeheuerlichen Verdacht auseinandersetzen, der ihren Mann Spencer betrifft; Peder scheint sich zunächst berappelt zu haben und endlich glücklich zu werden - doch dann bricht seine Welt zusammen. Es ist interessant zu lesen, welche Entwicklung die Figuren durchgemacht haben seit dem ersten Teil (Aschenputtel), als Fredrika neu zum Team stieß und einen sehr schweren Stand hatte.

Fazit: Mit "Sterntaler" legt Kristina Ohlsson einen großartigen dritten Teil ihrer Krimiserie vor: enorm spannend, komplex inszeniert, gegen Ende immer dramatischer werdend. Nicht nur die Mordermittlungen stehen hier im Vordergrund, sondern vor allem die persönlichen Verstrickungen der Ermittler in den Fall. Für mögliche Fortsetzungen ist jetzt schon klar: Mit diesen Ereignissen ist für Alex Rechts Team nichts mehr, wie es vorher war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine wirklich fesselnde Story!, 11. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Gebundene Ausgabe)
~Inhalt~

Eine junge Literaturstudentin wird ermordet und zerstückelt in einem Waldstück in Midsommarkransen gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um die 23jährige Studentin Rebecca Trolle handelt, die vor zwei Jahren als vermisst gemeldet wurde. Als die Polizisten den Tatort und das vermeintliche Grab näher untersuchen, entdecken sie eine weitere Leiche. Diesmal ein Mann, womöglich schon seit mehreren Jahrzehnten vergraben. Die Ermittlungen führen das Team rund um Alex Recht, Peter Rydh und Fredrika Bergmann zu der ehemals berühmten Kinderbuchautorin Thea Aldrin, die jahrelang wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten im Gefängnis saß und nun ganz und gar „verstummt“ ihr Leben in einem Pflegeheim fristet. Da der Sohn von Thea Aldrin seit einigen Jahren als verschollen gilt, geht die Polizei davon aus, dass er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Hat seine Mutter womöglich auch ihn auf dem Gewissen? Zudem führen Rebeccas letzte Spuren zu dem Pflegeheim, in dem die einst so gefeierte Kinderbuchautorin lebt. Es gibt Gerüchte die besagen, Rebecca hätte Beweise für Aldrins Unschuld gehabt. Musste sie deswegen sterben? Doch wer ist der ältere Mann in dem Grab? Und warum musste letztendlich noch ein weiterer Mensch sterben? Denn während den laufenden Ermittlungen wird noch eine dritte Leiche gefunden. Doch diesmal betrifft es einen der Ermittler ganz persönlich …

~Einschätzung~

Schon der Prolog hat mich total gefesselt und meine Neugier geweckt. Eine Frau findet ältere Filmaufnahmen. Diese Aufnahmen wurden merkwürdigerweise im Gartenpavillon ihres Elternhauses gemacht. Ein maskierter Mann betritt den Raum und tötet eine junge Frau auf bestialische Art und Weise. Es handelt sich hier um einen sogenannten Snuff–Film. Dieser grausame Mord soll zur Belustigung und Unterhaltung dienen. Obwohl der Mann maskiert ist, weiß die Frau, die sich diese Aufnahmen ansieht, dass ihr Leben nie mehr wie zuvor sein wird. Die Autorin Kristina Ohlsson springt in ihrer Erzählung immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. D.h. zum einen haben wir die Polizisten Alex Recht, Peter Rydh und Fredrika Bergmann, die an den laufenden Ermittlungen rund um den ominösen Mord an Rebecca und der weiteren Leiche beteiligt sind. Zum anderen erfahren wir von diversen Vernehmungsgesprächen im Hier und Jetzt, in denen Alex und Fredrika als Zeugen geladen werden und Rede und Antwort zu dem Fall und ihrem Kollegen Peter stehen müssen. Aber warum? Was genau passiert ist, erfahren wir erst im Laufe der Geschichte. Diese Erzählweise hilft natürlich, den Spannungsbogen über die gesamte Story aufrecht zu erhalten. Die abwechslungsreichen Charaktere sind der Autorin besonders gut gelungen. So haben wir den Witwer Alex Recht, der erst lernen muss, mit seinem Verlust umzugehen und seinem Leben wieder eine Perspektive zu geben. Trost findet er bei der Mutter der ermordeten Studentin Rebecca – der Tod geliebter Menschen lässt scheinbar so manche Brücke bauen. Zum anderen haben wir die Ermittlerin Fredrika Bergmann, die nach einer jahrelangen Affäre mit dem verheirateten Professor Spencer Lagergren nun eine Tochter mit ihm hat. Nicht ganz leicht für beide. Sowohl Fredrika als auch Spencer bemühen sich, ihre Probleme vor dem anderen zu verbergen. Doch genau diese Geheimnisse werden noch schwerwiegende Folgen haben, den Spencer zählt plötzlich zum dem Kreis der Tatverdächtigen. Dann gibt es noch den etwas herben Peter Rydh, der versucht, sein Berufsleben nicht über das der Familie zu stellen. Mal gelingt es ihm mehr und mal weniger. Besonders sympathisch an ihm ist die große Zuneigung und Fürsorge gegenüber seinem behinderten Bruder Jimmy, der in einer speziellen Jugendeinrichtung betreut wird.

Die Story rund um „Sterntaler“ beginnt mit einer Verzweiflungstat und endet in einem dreifachen Mord an Menschen, die zum einen zu viel wussten und alte Wunden aufrissen und zum anderen einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Die 1979 in Kristianstad geborene Autorin Kristina Ohlsson studierte Staatswissenschaften an verschiedenen schwedischen Universitäten. Danach arbeitete sie für das schwedische Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismus-Expertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel (2011) gelang ihr sofort der internationale Durchbruch als Thrillerautorin.

~Fazit~

Fesselnde Story mit konstantem Spannungsbogen. Einzig das Ende hat mich nicht zu 100% überzeugen können. Deswegen 4 von 5 Punkten. Ich selbst habe die Vorgänger von Kristina Ohlsson „Aschenputtel“ (2011) und „Tausendschön“ (2012) leider nicht gelesen – das ist für „Sterntaler“ aber auch nicht zwingend notwendig gewesen. (SM)

Fredrika Bergman-Reihe
Aschenputtel (2011)
Tausendschön (2012)
Sterntaler (2013)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend vom Anfang bis zum Ende, 10. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Taschenbuch)
Ich fand schon den ersten Roman von Frau Ohlsson außergewöhnlich gut. Mit ihrem dritten Buch hat sie alles wieder rausgeholt. Sehr gut beschriebene Charaktere, die sich im Laufe der Geschichten weiterentwickeln. Der Plot ist spannend, auch wenn man von Anfang an ahnt, wer oder was dahinter steckt. Das tut dem Lauf der Geschichte aber keinen Abbruch. Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen, weglegen war nicht.
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5.0 von 5 Sternen Verhängnisvolles Schweigen, 7. Oktober 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Taschenbuch)
Bei einem Spaziergang entdeckt ein Mann eine Leiche. Schnell ist die Identität der Toten ermittelt. Vor zwei Jahren verschwand die Studentin Rebecca Trolle spurlos, Kommissar Alex Recht ermittelte damals in dem Vermisstenfall und übernimmt nun mit seinem Team um Fredrika Bergmann und Peder Rydh den Mordfall. Doch es soll nicht bei der einen Leiche bleiben und die Spuren führen immer wieder zur Kinderbuchautorin Thea Aldrin. Diese soll vor rund 30 Jahren ihren Ex-Mann ermordet haben, lebt heute in einem Altersheim und hat seit der Mordanklage kein Wort mehr gesprochen. Was verschweigt die Autorin seit gut drei Jahrzehnten?

Mit einem grauenhaften Prolog steigt Kristina Ohlsson in ihren dritten Band um die Ermittlerin Fredrika Bergmann in den Thriller ein, um dann sehr zügig zum Auffinden der ersten Leiche zu wechseln.

Die Story entwickelt sich äußerst vielschichtig und undurchsichtig. Schnell stellt sich heraus, dass Rebecca sich stark mit der Autorin Thea Aldrin und deren Fall beschäftigt hat und war von der Unschuld der älteren Dame überzeugt. Aber auch ein Freund von Rebecca verhält sich äußerst verdächtigt. Ist die junge Frau Opfer einer Beziehungstat geworden? Dagegen spricht allerdings der Fund einer weiteren Leiche. Alex Recht und sein Team ermitteln in alle Richtungen. Und plötzlich taucht immer wieder der Name Spencer Lagergren bei den Ermittlungen auf, der Lebensgefährte von Fredrika.

Als hätten die Polizeibeamten nicht schon genug mit den rätselhaften Mordfällen zu tun, trauert Alex immer noch sehr um seine Ehefrau Lena, die vor knapp einem Jahr an Krebs starb. Der Kommissar hat den Tod immer noch nicht verwunden, aber auch Fredrika hat private Probleme. Deutlich spürt sie, dass Spencer ihr etwas Entscheidendes verschweigt, doch hat es etwas mit dem Fall zu tun oder belastet den Professor etwas völlig anderes?

Hochspannung ist praktisch von der ersten Seite vorhanden, im Verlauf nimmt die Story immer wieder überraschende Wendungen, Verdächtige tauchen auf, werden wieder verworfen, nur um dann wieder in den Fokus der Ermittlungen zu rücken. Und ständig stellt man sich die Frage, welch schreckliches Geheimnis die Kinderbuchautorin verbirgt. Hinzu kommt, dass fast bei jedem Kapitelabschluss ein Auszug aus einem internen Verhör folgt, bei dem die Ermittler als Zeugen vernommen werden.

Neben der komplexen, wohldurchdachten Story überzeugt wieder der einnehmende, nachdenkliche und packende Schreibstil von Kristina Ohlsson sowie die hervorragend beschriebenen, facettenreichen Charaktere, die jederzeit lebendig und nachvollziehbar agieren.

Fazit: Hier ist mal wieder Hochspannung garantiert. Neben der düsteren, fesselnden Story überzeugen die authentisch gezeichneten Charaktere.
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5.0 von 5 Sternen Hochspannung, grausam und nichtvoraussehbar, 30. September 2014
Von 
Camenisch Silvia "wcamenisch" (Maienfeld, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Kindle Edition)
Nachdem ich bereits die beiden vorgehenden Bücher "Aschenputtel" und "Tausendschön" gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie das Ermittlertrio Alex Recht, Fredrika Bergmann und Peter Rydh sich 3. Teil entwickeln. In den ersten beiden Bücher bekam ich den Eindruck, dass sie selbst arg mit verschiedenen Dämonen zu kämpfen haben.
Im Wald wird von einem Passanten und dessen Hund eine zerstückelte Leiche gefunden. Und schon ist das Trio mit ihrem nächsten Fall konfrontiert. Aufgrund der ersten Ermittlungen handelt es sich um eine junge Frau, der der Kopf und Hände fehlen. Doch anhand eines Pirsings findet Recht schnell heraus, um wen es sich hier handelt, da er diesen Fall bereits vor zwei Jahren auf dem Tisch hatte. Das Ermittlerteam recherchiert in alle Richtungen. Dabei stösst es auf die bekannte Kinderbuchautorin Thea Aldrin. Diese selbst wurde seinerzeit wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zudem stand sie unter Verdacht, auch ihren Sohn umgebracht zu haben, da dieser einfach verschwunden ist. Thea Aldrin darf nach einigen Jahren krank das Gefängnis verlassen und zieht in ein Pflegeheim. Doch seit der Verurteilung hat sie beschlossen kein Wort mehr zu sprechen. Bei der gefundenen Rebecca Trolle wird in unmittelbarer Nähe eine weitere männliche Leiche gefunden. Der einzige Unterschied, diese lag einige Jahre länger im ihrem kühlen Grab.
Man fragt sich, welche Verbindungen zwischen Aldrin und den aufgefunden Leichen bestehen. Zudem taucht immer wieder der Hinweis auf, was für eine Rolle die früheren Freunde Aldrins mit "Sterntaler" spielten.

Der Autorin ist es gelungen, mir wiederum spannende, gruselige und atemlose Lesestunden zu bescheren. Fast ohne Unterbruch habe ich das über 500-seitige Werk durchgelesen. Mit all den abwechslungsreichen Ermittlungen und Spuren wird man immer wieder in eine gewisse Sackgasse geführt. Die Hauptprotagonisten haben in meinen Augen sehr menschliche Züge, die selbst mit eigenen und fremden Konflikten zu kämpfen haben.

Der Spannungsbogen steigt langsam aber stetig, bis ich es fast nicht mehr ausgehalten habe. Sicher ist, das ich mir auch das nächste Buch von Kristina Ohlsson zu Gemüte führen werde. Bin gespannt, wie sich das Ermittlerteam weiter entwickelt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener dritter Fall, 3. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sterntaler: Thriller (Gebundene Ausgabe)
"Sterntaler" ist der dritte Fall um Alex Recht und Fredrika Bergman, die diesmal tief in die Vergangenheit eintauchen müssen, um ihren Fall zu lösen. Dabei rollen sie alte Ermittlungen wieder auf, setzen sich mit veränderten Tatmustern auseinander und treffen auf Verdächtige, die zuvor keine Rolle spielten. Eine Arbeit, die mit Sorgfalt und Intuition vorgenommen wird, allerdings auch ausreichend Spielraum für persönliche Belange lässt. Und so passiert es, dass ausgerechnet Fredrika Bergman einen schweren Fehler begeht, als der Name ihres Lebenspartners in alten Unterlagen auftaucht. Aber auch die Kollegen Recht und Ryd haben ihr Päckchen zu tragen und kommen nicht ohne Blessuren aus den nervenaufreibenden Ermittlungen heraus. Ereignisse, die mit knappen Worten, in kurzen Kapiteln und durch glaubwürdige Dialoge geschildert sind und den Leser in ihrem Werdegang immer wieder aufs Neue überraschen.

Neben dem komplexen und gut durchdachten Plot weiß auch der Aufbau des Thrillers zu überzeugen. So wird der Leser nach einem brutal geschilderten Mord mit Auszügen aus Vernehmungsprotokollen konfrontiert, in dem die Ermittler der Stockholmer Kriminalpolizei die Befragten sind. Unterlagen, die im Verlauf des Buches immer wieder auftauchen und eine nahende Katastrophe dokumentieren. Aber nicht nur sie tragen neben den, aus der Sicht verschiedener Charaktere anschaulich beschriebenen Geschehnissen, zum Spannungsaufbau bei. Auch geschickt vollzogene Zeitsprünge, regelmäßig auftauchende Andeutungen und gut gesetzte Cliffhanger halten den Leser am Ball und lassen ihn nicht mehr los. Ein gut erzählter Schwedenkrimi, der neben einer spannenden Mordermittlung auch das Privatleben der Ermittler thematisiert.

Fazit:
"Sterntaler" ist ein gelungener Roman, der mit knappen Schilderungen, einer kalten Atmosphäre und einem geschickt konstruierten Plot gute Krimiunterhaltung verspricht. Eine Empfehlung für Leser, die Wert auf eine akribische und tiefgründige Ermittlungsarbeit legen und auf blutige Szenen verzichten können.
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Sterntaler: Thriller
Sterntaler: Thriller von Kristina Ohlsson (Gebundene Ausgabe - 8. Oktober 2013)
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