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Als ein Mann während eines Spazierganges mit einem Hund durch dessen Herumschnüffeln eine Leiche findet, ahnt noch niemand, welche furchtbaren Ereignisse noch offenbart werden.
Das Team um Fredrika Bergman und deren Chef Alex Recht beginnt wieder zu ermitteln. Die gefundene Tote kann Alex Recht sehr schnell anhand eine Bauchnabelpircings identifizieren, hatte er doch vor 2 Jahren den Fall auf seinem Tisch, als nach dem Mädchen erfolglos gesucht wurde.
Es bleibt nicht bei der einen Toten. Das Ermittlerteam recherchiert in alle Richtungen und stößt dabei auf die ehemalige Kinderbuchautorin Thea Aldrin, die seinerzeit wegen Mordes an ihrem ehemaligen Lebensgefährten verurteilt wurde und in Verdacht steht, auch ihren Sohn getötet zu haben. Nun lebt sie nach einem Schlaganfall in einem Altersheim und spricht seit 30 Jahren nicht mehr.
Gibt es zu den aktuellen Leichenfunden eine Verbindung zu ihr und welche Verbindung gibt es zwischen den Toten, die unterschiedlich lange schon in ein und der selben Grabstelle liegen? ...

Wieder einmal ist es der Autorin Kristina Ohlsson gelungen, mich am Stück an ihr Buch zu fesseln.
Die Protagonisten haben sich weiterentwickelt und kämpfen mit ihren eigenen Dämonen.
Alex Recht ist gerade erst Witwer geworden und hat damit schwer zu kämpfen. Er versucht seinen Kummer mit Arbeit zu betäuben.
Peder und seine Frau versuchen es mit ihrer Ehe erneut und es sieht so aus, als wäre es wirklich ein Neuanfang für sie.
Fredrika Bergman ist inzwischen Mutter und genießt die Zeit zu Hause mit ihrer kleinen Tochter. Als ihr Spencer von einem Tag auf den anderen sagt, dass er nun den Erziehungsurlaub übernehmen wird, ist sie zwar erstaunt, freut sich aber andererseits auch auf die Arbeit.

Alex Recht taucht in diesen Fall sprichwörtlich ein, hat er doch bereits vor 2 Jahren den Fall des toten Mädchens bearbeitet und zu seinem Ärger nie zum Abschluss bringen können.
Immer wieder gelangen die Ermittler an Grenzen, die sie überwinden müssen. Neue Aspekte tun sich auf, die die Ermittlungen in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Nichts ist so, wie es sein soll.
Personen, die ihnen nahe stehen, sind in den laufenden Fall mit involviert, geraten sogar in Verdacht, etwas mit den Todesfällen zu tun zu haben.

Der Thriller wird wieder aus verschiedenen Richtungen erzählt. So hat der Leser sowohl Einblick in die Ermittlungen aus der Sicht der Ermittler, wie auch auf das Leben und die Situation der Kinderbuchautorin Thea Aldrin, die im Laufe des Buches immer mehr an Wichtigkeit zunimmt.
Der Autorin gelingt es mühelos, den Leser zu verwirren, immer neue Wege zu eröffnen und die Gedankengänge dessen, was man denkt, dass es sein könnte, durcheinander zu bringen. Man strebt dem Gedanken entgegen, es endlich wissen zu wollen, wie alles zusammenhängt.
Die Spannung, die bereits zum Anfang aufgebaut wurde, hält sich bis zum Ende und ließ zumindest mich endlich aufatmen.

Der Thriller ist gut durchdacht und nachvollziehbar umgesetzt.
Mich hat die Autorin an ihrer Angel und ich bin schon gespannt, wann denn ihr nächstes Buch auf deutsch erscheinen wird.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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am 30. September 2014
Nachdem ich bereits die beiden vorgehenden Bücher "Aschenputtel" und "Tausendschön" gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie das Ermittlertrio Alex Recht, Fredrika Bergmann und Peter Rydh sich 3. Teil entwickeln. In den ersten beiden Bücher bekam ich den Eindruck, dass sie selbst arg mit verschiedenen Dämonen zu kämpfen haben.
Im Wald wird von einem Passanten und dessen Hund eine zerstückelte Leiche gefunden. Und schon ist das Trio mit ihrem nächsten Fall konfrontiert. Aufgrund der ersten Ermittlungen handelt es sich um eine junge Frau, der der Kopf und Hände fehlen. Doch anhand eines Pirsings findet Recht schnell heraus, um wen es sich hier handelt, da er diesen Fall bereits vor zwei Jahren auf dem Tisch hatte. Das Ermittlerteam recherchiert in alle Richtungen. Dabei stösst es auf die bekannte Kinderbuchautorin Thea Aldrin. Diese selbst wurde seinerzeit wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zudem stand sie unter Verdacht, auch ihren Sohn umgebracht zu haben, da dieser einfach verschwunden ist. Thea Aldrin darf nach einigen Jahren krank das Gefängnis verlassen und zieht in ein Pflegeheim. Doch seit der Verurteilung hat sie beschlossen kein Wort mehr zu sprechen. Bei der gefundenen Rebecca Trolle wird in unmittelbarer Nähe eine weitere männliche Leiche gefunden. Der einzige Unterschied, diese lag einige Jahre länger im ihrem kühlen Grab.
Man fragt sich, welche Verbindungen zwischen Aldrin und den aufgefunden Leichen bestehen. Zudem taucht immer wieder der Hinweis auf, was für eine Rolle die früheren Freunde Aldrins mit "Sterntaler" spielten.

Der Autorin ist es gelungen, mir wiederum spannende, gruselige und atemlose Lesestunden zu bescheren. Fast ohne Unterbruch habe ich das über 500-seitige Werk durchgelesen. Mit all den abwechslungsreichen Ermittlungen und Spuren wird man immer wieder in eine gewisse Sackgasse geführt. Die Hauptprotagonisten haben in meinen Augen sehr menschliche Züge, die selbst mit eigenen und fremden Konflikten zu kämpfen haben.

Der Spannungsbogen steigt langsam aber stetig, bis ich es fast nicht mehr ausgehalten habe. Sicher ist, das ich mir auch das nächste Buch von Kristina Ohlsson zu Gemüte führen werde. Bin gespannt, wie sich das Ermittlerteam weiter entwickelt.
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am 10. Februar 2015
Kann man einfachso aufhören zu sprechen, obwohl man es nicht verlernt hat? Verleitet einen nicht doch etwas dazu, den Mund aufzumachen? Die Autorin Thea Aldrin im Roman "Sterntaler" hat genau das getan, aufgehört zu sprechen. Es sind viele Verbrechen geschehen um sie herum und auch sie wurde wegen Mordes angeklagt und noch schlimmere Vergehen werden ihr angehängt...

Es sind viele Jahre vergangen seit die Kinderbuchautorin Thea Aldrin ihren Erfolg gefeiert hatte. Dieser wurde jäh unterbrochen, als sie des Mordes an ihrem Mann angeklagt wurde und auch ihr Sohn ist verschwunden, welchen sie scheinbar auch ermordet haben sollte. Thea sitzt im Pflegeheim und hat das Sprechen aufgegeben, doch jeden Samstag erhält sie Blumen mit einem Zettel daran, auf welchem "Danke" steht. Eine junge Studentin besucht sie im Pflegeheim und wird kurz darauf ermordet und zerstückelt in einem Waldstück gefunden. Und auch eine weitere Leiche, die Jahrzehnte da liegt, wird gefunden. Was für Geheimnisse gibt es um die stumme Autorin? Die Polizei ermittelt und tappt ewig lange im Dunkeln...

Der Roman an sich fängt schon sehr spannend an. Die Autorin entführt den Leser in eine grauenvolle Geschichte der Morde und Verzwickungen, Geheimnisse und derbe Situationen. Die Polizei, allen voran Alex und Fredrika sind ratlos und haben auch dazu noch ihre eigenen Probleme. Die Personen sind alle gut gezeichnet, man hat sie direkt vor Augen, auch die stumme Thea. Dennoch hat die Autorin derart viele Personen eingebaut, dass es anfangs etwas schwierig ist, diese zuzuordnen.

Die ganze Zeit fragt sich der Leser selbst, kann Thea sprechen oder wirklich nicht - und wieso überhaupt schweigt sie, anstatt das alles aufzuklären? Wie in jedem Roman gibt es auch hier eine Nervensäge von Polizisten, der an einem Fall hängengeblieben ist und nicht aufhören mag, darin zu ermitteln, obwohl er abgeschlossen wurde und er keine Befugnis mehr dazu hat. Dieser ist auch Fredrika und Co. ein Dorn im Auge.

Die Situation spitzt sich immer mehr zu, als auch plötzlich Fredrikas Lebensgefährte zum Kreise der Verdächtigen gehört, auch hier erhöht sich die Spannung immens.

Die Fäden sind so gezogen, dass man ständig quer denkt und überhaupt nicht darauf kommt, wer denn nun hier der Bösewicht ist. Die Autorin hat gekonnt so viele Situationen geschaffen, dass es einem unmöglich ist, gleich zu erkennen, wer hier die Fäden zieht. Erst nach und nach erschafft sich einem im Kopf ein Bild, welches zu erkennen gibt, wie das alles zusammenhängen mag.

Ein grandioses Werk, das einen in die tiefsten Abgründe der Macht entführt und einen zum Nachdenken anregt während des Lesens, man ist ständig gefangen und kann eigentlich kaum aufhören zu lesen. Empfehlenswert an die Krimifans unter uns!
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Bei einem Spaziergang entdeckt ein Mann eine Leiche. Schnell ist die Identität der Toten ermittelt. Vor zwei Jahren verschwand die Studentin Rebecca Trolle spurlos, Kommissar Alex Recht ermittelte damals in dem Vermisstenfall und übernimmt nun mit seinem Team um Fredrika Bergmann und Peder Rydh den Mordfall. Doch es soll nicht bei der einen Leiche bleiben und die Spuren führen immer wieder zur Kinderbuchautorin Thea Aldrin. Diese soll vor rund 30 Jahren ihren Ex-Mann ermordet haben, lebt heute in einem Altersheim und hat seit der Mordanklage kein Wort mehr gesprochen. Was verschweigt die Autorin seit gut drei Jahrzehnten?

Mit einem grauenhaften Prolog steigt Kristina Ohlsson in ihren dritten Band um die Ermittlerin Fredrika Bergmann in den Thriller ein, um dann sehr zügig zum Auffinden der ersten Leiche zu wechseln.

Die Story entwickelt sich äußerst vielschichtig und undurchsichtig. Schnell stellt sich heraus, dass Rebecca sich stark mit der Autorin Thea Aldrin und deren Fall beschäftigt hat und war von der Unschuld der älteren Dame überzeugt. Aber auch ein Freund von Rebecca verhält sich äußerst verdächtigt. Ist die junge Frau Opfer einer Beziehungstat geworden? Dagegen spricht allerdings der Fund einer weiteren Leiche. Alex Recht und sein Team ermitteln in alle Richtungen. Und plötzlich taucht immer wieder der Name Spencer Lagergren bei den Ermittlungen auf, der Lebensgefährte von Fredrika.

Als hätten die Polizeibeamten nicht schon genug mit den rätselhaften Mordfällen zu tun, trauert Alex immer noch sehr um seine Ehefrau Lena, die vor knapp einem Jahr an Krebs starb. Der Kommissar hat den Tod immer noch nicht verwunden, aber auch Fredrika hat private Probleme. Deutlich spürt sie, dass Spencer ihr etwas Entscheidendes verschweigt, doch hat es etwas mit dem Fall zu tun oder belastet den Professor etwas völlig anderes?

Hochspannung ist praktisch von der ersten Seite vorhanden, im Verlauf nimmt die Story immer wieder überraschende Wendungen, Verdächtige tauchen auf, werden wieder verworfen, nur um dann wieder in den Fokus der Ermittlungen zu rücken. Und ständig stellt man sich die Frage, welch schreckliches Geheimnis die Kinderbuchautorin verbirgt. Hinzu kommt, dass fast bei jedem Kapitelabschluss ein Auszug aus einem internen Verhör folgt, bei dem die Ermittler als Zeugen vernommen werden.

Neben der komplexen, wohldurchdachten Story überzeugt wieder der einnehmende, nachdenkliche und packende Schreibstil von Kristina Ohlsson sowie die hervorragend beschriebenen, facettenreichen Charaktere, die jederzeit lebendig und nachvollziehbar agieren.

Fazit: Hier ist mal wieder Hochspannung garantiert. Neben der düsteren, fesselnden Story überzeugen die authentisch gezeichneten Charaktere.
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In einem kleinen Waldstück wird eine Leiche geborgen. Die Kommissare Alex Recht, Peder Rydh und Frederika Bergman - den Lesern bereits aus den früheren Teilen bekannt - werden mit der Ermittlung betraut. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine junge Studentin handelt, die vor zwei Jahren verschwand. Diese war aufgrund einer Seminararbeit mit einer Autorin verbunden, die seit ca. 30 Jahren kein Wort mehr gesprochen hat, nämlich seitdem sie wegen des Mordes an ihrem Lebensgefährten verurteilt wurde. Aber warum war die Studentin Rebecca bei der Autorin? In welchem Zusammenhang stehen sie? Und was hat es mit der zweiten Leiche auf sich, die in der Nähe der ersten gefunden wird, die aber offenbar schon viele Jahre länger in dem Grab lag? Jeder der Ermittler gerät während der Nachforschungen zu diesem Fall persönlich immer tiefer in eine abstruse Story.

Ich mag dieses Buch. Es ist aufgrund der schlüssigen Geschichte und der vielen tollen Wendungen innerhalb selbiger für mich ein gelungener Krimi. Als Thriller würde ich es nicht gerade betiteln, dafür fehlen zu viele Fingernagelkaumomente oder Psychomomente. Aber dennoch empfehle ich Ihnen dieses Buch gern weiter. Sie müssen die ersten Teile von Kristina Ohlsson nicht unbedingt kennen, um diesen hier zu verstehen. Ihnen fehlten aber dann die persönlichen Hintergründe, die in diesem Buch hier einige Schlüsselszenen bilden, daher empfehle ich, zuerst Aschenputtel und danach Tausendschön zu lesen.

FAZIT: kuriose Wendungen - tolle Auflösung - gefällt
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am 23. Dezember 2014
Sterntaler ist das 3.Buch um das Ermittlungsteam Alex Recht.Ich war wie bei Aschenputtel und Tausendschön begeistert.Es ist einfach fesselnd und spannend geschrieben.Ich habe in jeder freien Minute gelesen,konnte nicht aufhören und war traurig als ich nach 2Tagen zum Schluss kam.Normalerweise lese ich ca.1Woche an einem Buch,aber hier musste ich lesen,lesen,lesen.Super Buch,empfehlenswert für alle Krimifans.
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am 21. Januar 2014
nachdem ich im vergangenen jahr einige enttäuschungen bei meinen lieblingsautoren "hinnehmen" musste, bin ich bei diesem (hör)buch ( natürlich die ungekürzte fassung ), doch sehr positiv überrascht worden:
ok, einiges ist konstruiert, aber für mich nicht in dem maße, dass es unangenehm oder gar peinlich wurde. auch thea aldrin ist keine figur aus dem wahren leben.
mir haben aber die 3 hauptprotagonisten gut gefallen ( pedder, alex und frederica - für die rechtschreibung der namen kann ich auf grund des hörbuchs nicht bürgen ). ich habe mich mit allen 3en identifizieren können.
ja, das buch lebt auch davon, dass die fast gleichwertigen geschichten der 3 hauptpersonen sich mit der der morde gut verflechten.
auch ohne die beiden vorgänger gehört zu haben ( ich habe sie nun auch bei audible gekauft, da ich doch neugierig bin ), konnte ich die geschichte gut einordnen.
allein dass spencer so einfach davon gekommen ist, hat mir auch nicht behagt. er war mir nicht geheuer!
also: solide krimi-kost, nordisch, deutlich von einer frau geschrieben ( aber nicht im sinne von karen rose etc ) und unbedingt empfehlenswert ( übrigens auch als hörbuch - uve teschner liest - wie immer - klasse!)!
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am 20. Juni 2014
Seit ich vor zweieinhalb Jahren das erste Buch dieser Reihe gelesen habe, freue ich mich immer auf die Winterzeit. Denn etwa dann erscheint im jährlichen Rhythmus ein neuer Band der Krimireihe um das Ermittlerteam von Fredrika Bergmann, Alex Recht und Peter Rydh . Im letzten Jahr habe ich das Erscheinen irgendwie verpasst und mich dann im Frühjahr sehr gefreut, denn ich hatte ja schließlich noch ein ungelesenes Buch vor mir. Juhu!

Ich bin eigentlich längst aus dem Krimi- und Thrillerfieber raus, aber die Bücher von Ohlsson stellen genauso wie die des auch aus Schweden stammenden Autorenduos Hjorth & Rosenfeldt eine Ausnahme dar. Sie bieten für mich die perfekte Mischung aus einem interessanten Fall und dem Privatleben der Ermittler.

Bei dieser Reihe finde ich es besonders gelungen, dass die drei Hauptermittler von Buch zu Buch eine Entwicklung durchmachen. Sie bleiben sich treu, aber treten dabei nicht auf der Stelle. Es ist wirklich so, als würde man alten Bekannten begegnen, die man länger nicht gesehen hat: Man erkennt sich wieder, fühlt sich wohl und ist gespannt, was im Leben des Gegenübers passiert ist.

Ein kleines Manko in diesem Buch war für mich die Tatsache, dass die Vermischung vom Privatleben und dem Fall etwas sehr extrem und für mich nicht unbedingt glaubwürdig war.
Dies wurde aber definitiv dadurch ausgeglichen, dass die Autorin auf eine geniale Idee in der Erzählstruktur gekommen ist: Die eigentliche Handlung und die Aufdeckung des Falls wurden linear erzählt – unterbrochen allerdings durch kurze Befragungen der obigen Ermittler durch eine Art Untersuchungsausschuss. Man weiß als Leser also von Anfang an, dass bei den Ermittlungen etwas gewaltig schief gelaufen ist. Außerdem erfährt man Stück für Stück schon einige prägnante Details, die neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte machen. Ein wirklich genialer Schachzug!

„Sterntaler“ weiß durch Altbewährtes wie einem interessanten Ermittlerteam und der fesselnden Schreibweise der Autorin zu begeistern. Außerdem ist Kristina Ohlsson in Bezug auf die Erzählstruktur der Geschichte ein Geniestreich gelungen. Ich freue mich sehr auf den vierten Band dieser Reihe und vergebe 4,5 von 5 Sterne!
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am 21. Dezember 2014
Ein spannendes Buch, was den Leser bis zum Schluss fesselt. Sehr empfehlenswert für alle die skandinavische Krimis lieben. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Kristina Ohlsson.
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am 23. Januar 2015
ich bin ohnehin fan der ersten stunde dieser wunderbaren autorin, die weiß, wie man spannungsbögen herstellt und auch erhält. das buch hab ich verschlungen - es war ihr bestes bisher!
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