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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 9. September 2005
Mir hat das Debut der promovierten Literaturwissenschaftlerin Brenda Rickman Vantrease bis auf wenige Kleinigkeiten sehr gut gefallen. „Der Illuminator" ist leichte, aber keineswegs seichte, Unterhaltung vor dem Hintergrund der englischen Bauernaufstände und der englischen Reformation.
Sehr gut gefallen haben mir Vantreases Schilderungen des täglichen Lebens sowohl in Adelskreisen als auch beim „gemeinen" Volk, ihre Darstellungen der Verderbheit einzelner Personen sowie Julian von Norwichs Reflexionen über den Glauben.
Nicht ganz so gut gefallen hat mir, dass die ProtagonistInnen meist zu glatt sind. D.h. sie haben keine Ecken und Kanten und sind entweder zu eindeutig gut bzw. zu eindeutig böse. Ansonsten hat mich noch gestört, das die Geschichte gerade im zweiten Drittel in Richtung Kitsch abdriftet und nur ganz knapp davor halt macht. Aber immerhin handelt es sich hier um einen Erstling und dafür ist das m.E. schon okay;-)
Außerdem ist der Titel „Der Illuminator" etwas irreführend, denn der Illuminator ist nur einer von mehreren Hauptcharakteren.
Fazit: Lohnt sich! Freue mich auf den zweiten Roman von Brenda Rickman Vantrease.
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am 9. September 2005
Endlich mal kein süßlicher Mittelalter-Roman, sondern unglaublich lebendig, sehr detailgenau und fesselnd. Und das Thema (die erste Übersetzung der Bibel ins Englische fürs Volk - das bedeutet Ketzerei, also Lebensgefahr!) ist superspannend. Auch die Liebesgeschichte zwischen Lady Kathryn und Finn, dem berühmten Buchmaler, ist klasse! Man kann das Buch vor der letzten Seite nicht mehr weglegen. Und der Schluss ist einfach wunderbar: kein klassisches Happy-End, aber sehr, sehr bewegend. Für Fans des historischen Romans ein unbedingtes MUSS!
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Februar 2007
Mir hat das Debut der promovierten Literaturwissenschaftlerin Brenda Rickman Vantrease bis auf wenige Kleinigkeiten sehr gut gefallen. "Der Illuminator" ist leichte, aber keineswegs seichte, Unterhaltung vor dem Hintergrund der englischen Bauernaufstände und der englischen Reformation.

Sehr gut gefallen haben mir Vantreases Schilderungen des täglichen Lebens sowohl in Adelskreisen als auch beim "gemeinen" Volk, ihre Darstellungen der Verderbheit einzelner Personen sowie Julian von Norwichs Reflexionen über den Glauben.

Nicht ganz so gut gefallen hat mir, dass die ProtagonistInnen meist zu glatt sind. D.h. sie haben keine Ecken und Kanten und sind entweder zu eindeutig gut bzw. zu eindeutig böse. Ansonsten hat mich noch gestört, das die Geschichte gerade im zweiten Drittel in Richtung Kitsch abdriftet und nur ganz knapp davor halt macht. Aber immerhin handelt es sich hier um einen Erstling und dafür ist das m.E. schon okay;-)

Außerdem ist der Titel "Der Illuminator" etwas irreführend, denn der Illuminator ist nur einer von mehreren Hauptcharakteren.

Fazit: Lohnt sich! Freue mich auf den Nachfolger, der im März dieses Jahres im Original unter dem Titel "The Mercy Seller" erscheinen wird.
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am 29. Juni 2006
Ich bin auch sehr angenehm überrascht von dem Buch. Die Autorin hat wunderbar sperrige und fehlerhafte und somit lebensnahe Personen erschaffen. Die Liebesgeschichte ist schwierig und somit unglücklich, nichts wird gut zum Schluss. Alle Charaktere machen Fehler und handeln doch aus bestem Gewissen und Gefühl heraus. Ich finde, das hat Brenda Vantrease wirklich sehr gut gemacht. Mir kamen alle Figuren wirklich lebensecht vor.

Zudem ist die Geschichte hochinteressant und gut dargelegt. Die Weigerung der Kirche, die Bibel fürs Volk verständlich zu machen und wie gefährlich es war, anders zu handeln oder auch nur zu denken, ist sehr gut beschrieben.

Rundum ein erfreuliches Lesevergnügen. Ein Buch, das sich wohltuend von dem Einheitsbrei abhebt.
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am 17. Juli 2006
Gut, das Buch ist sehr interessant, wenn es um historische Fakten und deren Vermittlung geht. Aber auf der anderen Seite packt die Autorin soviel Leid und Tragik in die Geschichte, dass es vollkommen unglaubwürdig wird und es absolut keinen Spass macht das Ende zu lesen, auch wenn man an sich nichts dageben hätte, wenn ein Buch nicht gut endet.

Die Charaktere handeln teilweise, auch wenn man die historische Perspektive berücksichtig, nicht nach gesundem Menschenverstand. Aufgeworfene Handlungsstränge und Personen (z.B. Alfred) gehen unter, viele Sachen wirken sehr konstriert oder sind von Anfang an klar (wer ist der Priestermörder) und schleppen sich durch das ganze Buch, dass ich mit der Zeit langweilig fand und mal schnell zum Ende geblättert hab.
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am 14. Februar 2008
Einmal ein historische Roman der die Bezeichnung "historisch" auch wirklich verdient.

Die Autorin versteht es ausgezeichnet die Handlung der verwitweten Lady Kathryn und ihr verzweifelter Versuch das Gut zu halten und ihre Söhne zu versorgen, mit der Handlung von Wycliffs Bemühungen das Übersetzen der Bibel ins Englische geheim zu halten, zu verweben. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht, fesselnd und ohne rührselige Wendungen. Die damalige Zeit war brutal und die Autorin zeichnet dies auf eine sehr realistisch und nachvollziehbare Art wieder. Finn, der Illuminator, kreuzt Kathryns Weg und die beiden finden zu einander. Wer aber nun eine romantische Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht werden. Einfühlsam und mit Fingerspitzengefühl nimmt einem die Geschichte und das Schicksal der Hauptdarsteller mit.

Oft wünscht man, eingreifen zu können, so greifbar nahe scheinen die Ereignisse. Faszinierend und wunderbar erzählt - mit absolut unerwartendem Schluss..........
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am 8. November 2010
Was kann ich meinen Vorrezendenten noch hinzufügen, eigentlich ist alles bereits erwähnt. Auch ich war versucht das Buch wegzulegen. Wegzulegen deshalb, weil an mancher Stelle der Roman durch etwas zu lang geratener Monologe bzw. Gedankenergüsse der Protagonisten, die zwar historisch belegt sind, den Roman beabsichtigt oder unbeabsichtigt in die Länge zogen. Die Autorin hatte sich für ihren Debütroman viel vorgenommen. Ein Spagat zu wagen in dem sie berichtet von den Lebensbedingungen der Bauern, Leibeigenen, dem niederen Adel und dem Selbstverständnis von Hochadel und Klerus im 14.Jh., vor dem Hintergrund des engl. Bauernaufstandes und der beginnenden reformistischen Auflehnung des Volkes gegen die Kirche. Mit Hilfe der gut charakterisierten Protagonisten ist ihr das auch gelungen.
Lady Kathryn,die Herrin von Blackingham Manor, die von einer Pechsträhne verfolgt wird,die typisch ist für eine Person ihres Standes und für die Zeit in der sie lebt. Tragisch ist auch das Schicksal von Finn dem Buchmaler,der,durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle, von gedachten, gesagten und nicht gesagten Worten in eine für ihn sehr missliche Lage gerät, die sein glückliches Verhältnis zu Lady Kathryn je trübt und verändert. Dann sind da noch die fast erwachsenen Kinder, die Söhne der Lady: die Zwillinge Alfred und Collin und die schöne Tochter des Illuminators.
Am Ende des Buches war ich froh, dass es noch einen 2.Band "Die Schriftenhändlerin" gibt, den ich möchte doch wissen, wie es weiter geht. Mit wem, das verrate ich nicht, dass sollte jeder selbst lesen. Eines möchte ich noch klar stellen, ein "Schmöker" wie ich mehrfach in Buchbeschreibungen und auf dem Klappentext gelesen habe, das ist das Buch oder sind die Bücher nicht.
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am 3. September 2007
In "Der Illuminator" geht es in erster Linie
um den Buchmaler Finn und seine Tochter Rose.
Finn muss für den Abt von Broomholm das Johannes-Evangelium illuminieren.
Da er mit Rose aber nicht in der Abtei wohnen möchte,
bringt der Abt die beiden bei Lady Kathryn unter,
die vor kurzem erst Witwe wurde.
Diese lebt mit ihren beiden Söhnen Alfred und Colin auf dem Gut "Blackingham Manor".
Um das Erbe ihrer Söhne zu sichern,
nimmt sie die beiden bei sich auf.
Was Kathryn nicht weiß, ist dass,
Finn an einer englischen Übersetzung der Bibel arbeitet.
So dass jeder die Bibel lesen kann, auch das gemeine Volk.
Dies war zu der damaligen Zeit strengstens verboten.
Anfangs tun sich Katryn und Finn im Umgang miteinander
sehr schwer, doch mit der Zeit merken beide,
dass sie mehr verbindet
und die beiden beginnen eine heimliche Beziehung.
Damit sich ihr ältester Sohn Alfred,
nicht an die junge Rose heranmacht,
schickt die Lady ihn zu ihrem Verwalter.
Denn diesen hat sie schon lange im Auge.
Sie befürchtet das der Mann sie bestiehlt.
Als Kathryn und Finn sich ihrer heimlichen Affäre hingeben,
merken beide nicht das sich zwischen
Rose und Kathryns Sohn Colin
eine zarte Liebesgeschichte entwickelt.
Das Glück wird jedoch überschattet
als ein Priester umgebracht wird,
der kurze Zeit vorher noch in Blackingham weilte
um Geld der Lady einzutreiben.
Kurze Zeit später wird er tot aufgefunden
und Kathryns Sohn beschuldigt.
Um ihn zu schützen, verrät sie ihre heimliche Liebe.
Doch wer hat den Priester wirklich getötet?
Finn wurde zwar wegen des Mordes an dem Priester festgenommen.
Aber war er es wirklich?
Oder können sie ihm außer der verbotenen Übersetzung
sonst nichts vorwerfen?
Das Buch fand ich war sehr gut.
Hab es gestern zuende gelesen und habe es auch nicht bereut.
Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat
und deshalb auch einen Stern Abzug zur Folge hatte,
war, dass die Autorin sehr viel Leid
in dieses Buch hat einfließen lassen.
Für meinen Geschmack etwas zu viel.
Und der Schluss. Den hätte ich mir etwas anders vorgestellt.
Liebe zwar Happy-Ends.
Es muss nicht immer gut ausgehen,
aber in diesem Fall hat mir der Schluss nicht so gefallen.
Nichts desto trotz war es ein sehr schönes Buch.
Leicht zu lesen mit sehr detaillierten Beschreibungen.
Wie zum Beispiel die Adligen leben und die Armen.
Wie Julian von Norwich die Liebe zu Gott empfindet.
Ein gelungener Roman in dem noch allerhand
mehr passiert als hier aufgelistet ist.
Spannend und mitfühlend. Ich muss zugeben.
Ein paar mal hab ich schlucken müssen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen
und ich kann es nur weiter empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. September 2007
Der Roman "Der Illuminator" ist ein gutes Buch über das mittelalterliche England. Der Titel ist zwar etwas irreführend (die Hauptperson ist eigentlich nicht der Illuminator, sondern die Burgherrin Lady Kathryn), aber die Geschichte ist eingängig und recht unterhaltsam. Der Buchmaler Finn und dessen Tochter Rose wohnen bei Lady Kathryn und ihren beiden Söhnen Colin und Alfred auf Blackingham. Dort illuminiert Finn das Johannesevangelium. Doch durch Intrigen der Mächtigen, darunter auch der Bischof, gerät Finn in Gefangenschaft und Lady Kathryn in moralische, politische und familiäre Probleme. Alles spitzt sich am Ende zusammen und fällt mit dem Aufstand der Bauern gegen Lancaster zusammen. Insgesamt hat das Buch leider Passagen, die nicht sonderlich spannend sind und eigentlich einen Leser beinahe nerven können. Die Figuren handeln manchmal vollkommen irrsinnig, was nicht unbedingt schlecht sein muss, außer man hat auch am Ende des Buches das Gefühl, dass es einfach zu viele Fehlentscheidungen und unrationale Handlungsweisen gab. Die Schilderungen des mittelalterlichen Lebens sind nicht schlecht, aber leider etwas zu farblos. Besonders störend fand ich neben dem seltsamen Verschwinden und plötzlichen Auftauchens von verschiedenen Figuren (immer wenn sie halt gepasst haben), auch die enormen und zahlreichen Schicksalschläge, die Lady Kathryn ereilen. Insgesamt wirkt dies zu aufgebauscht. Dennoch war es eine angenehme Lektüre. Die Autorin bzw. die Übersetzerin schreibt flüssig und verständlich. Manche Seiten, bis auf die zuvor erwähnten langweiligen, fliegen nur dahin. Meiner Meinung nach kommt sie an Rebecca Gable nicht hin, aber dies ist auch wirklich schwer. Somit kann man guten Gewissens drei Sterne geben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Februar 2006
Die kürzlich verwitwete Lady Kathryn nimmt den Illuminator Finn und dessen Tochter Rose
auf ihrem Gut Blackingham als Gäste auf. Finn soll für die nahegelegene Abtei Broomholm eine Ausgabe des Johannes-Evangeliums illustrieren, konnte aber wegen seiner jungen Tochter dort nicht wohnen. Lady Kathryn kommt dies sehr entgegen, da sie in ziemlichen Geldnöten ist und ihr der Abt von Broomholm für die Unterbringung der Gäste eine Entschädigung zahlt. Das einzige Problem scheint darin zu bestehen, ihren Sohn Alfred, der auf seinen Vater kommt und hinter allen jungen Mädchen her ist, aus dem Weg zu schaffen.
Da Kathryn dem Verwalter Simpson sowieso misstraut, schickt sie ihren Sohn Alfred in dessen Haushalt, damit er gleichzeitig den Verwalter im Auge behalten und mehr über seine Tätigkeit lernen kann. Ihr zweiter Sohn Colin ist musisch interessiert, eher schüchtern und daher keine Gefahr für die Tochter des Buchmalers.
Gerade an dem Tag als Finn und Rose in Blackingham eintreffen, kommt auch der Sheriff Sir Guy mit der Nachricht, daß Pater Ignatius ein ungeliebter Priester der regelmäßig vorbeikam um für die Kirche mehr oder weniger freiwillig Geld einzusammeln, ermordet wurde.
Durch unglückselige Umstände gerät Finn in Verdacht und Kathryn, die ihm ein Alibi geben könnte, schützt lieber ihren Sohn Alfred den sie selbst verdächtigt. So kommt es daß Finn unschuldig auf der Burg von Bischof Despenser eingesperrt wird. In der Zwischenzeit bekommt seine Tochter Rose ein Kind von dem vermeintlich harmlosen Colin und stirbt bei der Geburt. Sir Guy der Sheriff erpresst derweil Lady Kathryn mit Finn’s Gefangenschaft und dem Wohl ihrer Söhne, damit sie in eine Heirat einwilligt und er so in den Besitz ihrer Ländereien kommt. Durch den Bauernaufstand kann Finn von der Burg des Bischofs entkommen, die beiden Söhne Katheryns kommen durch tragische Umstände zu Tode und Kathryn wird auf Blackingham von dem inzwischen entlassenen Simpson überfallen.
Das Buch ist in der ersten Hälfte sehr spannend und wunderbar zu lesen, dann hat sich die Autorin anscheinend für einen tragischen Ausgang entschieden und es passieren eigentlich nur noch schlimme Dinge. Trotzdem ein Buch das sich zu lesen lohnt, da es den Zeitgeist gut wiedergibt. Leider kann ich das Ende nicht so ganz nachvollziehen und hätte auf den Epilog gut verzichten können.
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