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Kundenrezensionen

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am 23. August 1999
Ein Klassiker, natürlich. Wer kennt das Buch nicht? Noch nicht gelesen? Dann sollte man's schleunigst nachholen. Nicht nur Kinder haben ihre Freude an diesem Buch (ach, welch stereotype Formulierung!), auch Erwachsene lesen es erfahrungsgemäß immer wieder mit Freuden, wenn sie sich an Wortspielen und elegant geschwungenen, völlig unglaubwürdigen Geschichten erfreuen können. Mir geht es zumindest so. Alice sieht im Park auf einmal ein weißes Kaninchen vorbeiflitzen, das auf einmal aus seiner Westentasche eine Taschenuhr hervorholt, daraufschaut und ruft "Ach, du meine Güte, ich komm' ja zu spät!". Worauf es in Eile in einem Kaninchenbau verschwindet. Das macht Alice natürlich neugierig, und so springt sie dem seltsamen Tier hinterher. Im Wunderland, in das sie hinabfällt, geschehen dann so einige Dinge, die inzwischen längst in literarischen Werken, Filmen etc. immerwiederkehrende Topoi geworden sind: die verrückte Teegesellschaft etwa, das Fläschchen mit der Aufschrift "Trink mich" (die Alice befolgt - woraufhin sie sogleich zu wachsen beginnt, bis sie riesenhafte Ausmaße angenommen hat), die Grinsekatze und das Krocketspiel bei der Herzkönigin. Alles äußerst eigenartig und äußerst unterhaltsam. Einziger Schönheitsfehler muß sein, daß diesem Buch bei der Übersetzung einige der Sprachspiele etc. verlorengehen, die das englische Original besitzt. Weshalb man zu selbigem raten sollte, wenn die avisierten Leser des Englischen mächtig sind. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. Februar 2005
Obwohl ich nun schon erwachsen bin, habe ich nun endlich mal "Alice im Wunderland" gelesen. Und war begeistert. Selten etwas so fantasievolles und schlaues gelesen. Ich bin mir nicht sicher, ob es mich als Kind so interessiert hätte bzw. ob ich alles verstanden hätte. Es ist also möglich, daß es eher für ältere Kinder und Erwachsene ist... Es ist zu schlau geschrieben, um einfach nur ein Kinderbuch zu sein. Die absurde Handlung, die komischen Gestalten, die intelligenten Dialoge und Logiken, einfach eine Seltenheit. Und - was ich selten sage -: Das Buch könnte dicker sein!
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am 16. September 1999
Wer kennt nicht "Alice im Wunderland", doch wer hat es gelesen? Oft einfach als Kinderbuch abgetan ist "Alice im Wunderland" vielmehr als das - Dodgson (so Carrolls bürgerlicher Name) war Logiker, verfaßte ein Logiklehrbuch, kleine Paradoxa (z.B.: Warum vertauscht ein Spiegel links und rechts, aber nicht oben und unten?) und zahlreiche Rätsel, die zur Lösung mittels Prädikatenlogik bestimmt sind.
In "Alice im Wunderland" (Alice in Wonderland) und mehr noch in "Hinter den Spiegeln und was Alice dort fand." (Through The Looking-Glass) finden sich so auch oft Wortspiele, kleine philosophische Probleme und logische Paradoxa. Wen wundert es da noch, daß z.B. Jorge Luis Borges seiner Erzählung "Die kreisförmigen Ruinen" ein Zitat aus "Hinter den Spiegeln" voranstellte? Fast ebenso berühmt wie der Text selbst sind die zahlreichen Illustrationen, die für neue Auflagen entstanden, am bekanntesten wohl die von Tenniel (von denen Carroll zunächst entsetzt war).
"Alice im Wunderland" ist ein Buch, das man am besten in einer gebundenen Luxusausgabe im Regal stehen hat, warum also das Taschenbuch von dtv kaufen, das nicht einmal den zweiten Teil enthält?
Zum einen ist es eine billige Methode an den englischen Originaltext zu kommen, billiger geht es aber beim "Project Gutenberg" im Internet (nur eben nicht in Buchform) oder auch bei ausländischen Verlagen (z.B. Wordsworth). Anders aber als eine englische oder amerikanische Ausgabe, bietet die dtv Ausgabe zwei Vorteile: Zum einen steht die Übersetzung stets eine Seite weiter, so daß man, falls man etwas nicht genau verstanden hat, nach links schielen kann, und zweitens sind die wichtigsten Wortspiele (allerdings auch nur die) im Anhang knapp erläutert (drei locker beschriebene Seiten) - nur dumm, das im Text nicht direkt auf den Anhang verwiesen wird: so schlägt man manches Wortspiel nach und stellt fest, daß die nächste erläuterte Textstelle erst zehn Seiten weiter hinten kommt.
Ärgerlich auch, daß aus dem zehnten Kapitel dreißig Zeilen gekürzt wurden - wegen Unübersetzbarkeit der Wortspiele. Gut, ich sehe ein, daß manche Wortspiele tatsächlich nicht zu übersetzten sind, aber warum muß man dann die entsprechende Passage auch aus dem englischen Original streichen? Sie nur in den Anhang zu verbannen wäre bereits schlimm genug gewesen!
Die Illustrationen im Buch sind die von Tenniel, allerdings gibt es nur eine pro Kapitel, was nur ein Bruchteil aller Illustrationen von Tenniel ist.

Für wen ist nun dieses Buch? Auf keinen Fall sollten Sie das Buch kaufen und nur den deutschen Text lesen. Auf keinen Fall sollten Sie das Buch kaufen und nur den englischen Text lesen. Kaufen sollten Sie das Buch wirklich nur, wenn Sie deutschen und englischen Text gleichzeitig vor Augen haben wollen.
Für alle anderen gibt es Ausgaben (sowohl englische als auch deutsche), die nur wenig teurer, dafür aber umfangreicher oder schöner sind.
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am 15. November 2009
Wer kennt nicht die Geschichte der kleinen Alice, die allerlei wunderliches im Kaninchenbau entdeckt? Herausragend ist diese Kindererzählung dadurch, dass die offensichtliche Klarheit, sonst üblich in Kinderbüchern, vollkommen abhanden kommt - das Unlogische ist die logische Erklärung, jedermann ist verrückt.

Zitat:"Aber ich habe keine Lust Verrückte zu besuchen", wandte Alice ein.
"Oh, das lässt sich nicht vermeiden!"
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier.", antwortete die Katze.

Eine logische Schlussfolgerung. Und so verhält es sich mit allem, dem Alice im Wunderland begegnet. Eine Grinsekatze ist nun einmal eine Katze die grinst. Wenn man keine Zeit hat, dann sollte man die gute Frau lieber suchen gehen - sonst ergeht es einem noch wie dem Hutmacher, der seit einem Streit dazu verdammt ist, seit Wochen Tee zu trinken, weil es immer Teezeit ist.
Die unsinnigen Gedichte und Liedtexte sind genauso erheiternd wie die vollkommen sinnlosen Erklärungen der Bewohner Wunderlands - die auf ihre skurile Art sehr wohl verständlich sind.

Alice im Wunderland ist eine Geschichte, die man zumindest einmal gelesen haben sollte. Ein Klassiker für Kinder jeden Alters!
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TOP 500 REZENSENTam 6. Dezember 2011
"...überlegte sie gerade, ob das Vergnügen, eine Kette aus Gänseblümchen zu flechten, die Mühe lohnte, aufzustehen und Gänseblümchen zu pflücken, als plötzlich ein weißes Kaninchen mit roten Augen dicht an ihr vorbeilief.
Daran war an sich gar nichts -gar- so Merkwürdiges; auch fand Alice es nicht gar so außergewöhnlich, dass das Kaninchen zu sich sagte: "Herrjemine! Herrjemine! Ich werde mich sicher verspäten."

Alice im Wunderland gehört zu den wunderbarsten Büchern in der großen Gemeinschaft der einzigartigen Werke, die es geschafft haben über ihre Seiten zu einem einmaligen Wesen heranzuwachsen. Und ich glaube es ist die Tatsache, dass dieses Buch für keinen einzigen Leser bestimmt zu sein scheint, die das Buch zugleich für alle zum Vergnügen werden lässt; mir fällt jemand ein, der Goethe nicht mag oder jemand der Ringelnatz von sich schiebt - aber an der Gerichtsverhandlung mit den applaudierenden Meerschweinchen und dem funkelnden Esprit von Witz und Fantasie, haben sich in meiner Bekanntschaft bisher alle erfreuen können.
Auch weil dies Buch unvergleichlich ist. Es vereint alle Vorzüge des Märchens mit den Gepflogenheiten höchster Literatur, die da wären: Unterhaltung, sowie Denkanreize und dem Glücksgefühl, wenn man auf Sätze stößt, die in keinem anderen Buch stehen könnten - und hier sind sie so voll von elegantem Humor.

Wie immer würde ich gern noch mehr Textbeispiele geben; aber einmal kann ich mich nicht entscheiden und dann bestünde ja auch andererseits die große Gefahr, dass dies wunderbare Buch auf ein-zwei Zeilen gemünzt werden würde. Und es wäre unvergleichlich traurig das zu tun.

Meine stille, lächelnde Empfehlung: Lesen sie dieses Buch. Es hat seine philosophischen, seine märchenhaften und seine illustren-lustigen Seiten - man kann es auf keine einzelne Sache reduzieren.
Aber vor allem hat es doch eins: Herz und Seele.
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am 9. Oktober 2015
wunderschön, Natürlich vom Schreibstil etwas "gewühnungsbedürftig" (und wenn man sich auf Lewis Carroll einlässt ist das durchaus positiv gemeint) aber einfach eine schöne Geschichte. Ein Schönes "Märchen" (wenn man das so nenen kann) das vllt nicht so leuchtend bunt und freundlich / positiv ist wie manche Filme es einen glauben lassen.
Durchaus eine ernste Geschichte.
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am 8. Juni 2015
Jeder kennt, oder sollte zumindest Alice im Wunderland kennen. Egal ob die Kinderserie, die auf KiKa lief oder die vielen Verfilmungen, die es bis zum heutigen Tage gibt. Ich bin ein großer Fan der Filme und wollte nun einfach das Buch dazu lesen. Etwas überrascht war ich über die doch wenigen Seiten, aber der erste Blick täuscht. Auf den ca.120 Seiten wird einem viel Unterhaltung geboten. Die schöne Geschichte von Alice im Wunderland, dem Hasen und dem Hutmacher. Wer nur die Filme kennt, wird schnell merken, dass einige Passagen ganz anders sind. Das hängt damit zusammen, dass viele Filme aus beiden Büchern bestehen. Manchmal muss man einige Abschnitte zwei oder sogar drei mal lesen, bis man den Zusammenhang wirklich versteht. Während des Lesens taucht man aber immerwährend in eine wundervolle Fantasiewelt ein, in der Alice zwischen Verwirrung und Faszination schwelgt und die verschiedensten Kreaturen trifft.
Wem die Filme gefallen und das Buch noch nicht gelesen hatte, sollte dies schnellst nachholen. Dieses Buch ist nicht nur für Kinder geeignet!
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am 20. August 2000
Lewis Carrol schrieb nur unter diesem Pseudonym und war im wirklichen Leben Mathematiker. Das merkt man gerade im Buch „Alice in Wonderland" (Alice im Wunderland), das voll von logischen Irrtümern und Rätseln ist, was das Buch zum eigentlichen Genuß macht. Es fängt mit dem Märzhasen an, der Alice fragt, ob es das gleiche ist, wenn man sagt: „ich sehe alles, was ich esse" und „ich esse alles, was ich sehe", geht über den Hutmacher, der keinen seiner Hüte besitzt, weswegen der König vermutet, er sei ein Dieb und hört mit der Grinsekatze noch lange nicht auf, bei der man sich fragt, ob man ihr den Kopf abhacken kann, wenn nur der Kopf existiert. Nicht nur für Kinder ein Genuß!
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am 20. August 2000
Lewis Carrol schrieb nur unter diesem Pseudonym und war im wirklichen Leben Mathematiker. Das merkt man gerade im Buch „Alice in Wonderland" (Alice im Wunderland), das voll von logischen Irrtümern und Rätzeln ist, was das Buch zum eigentlichen Genuß macht. Es fängt mit dem Märzhasen an, der Alice fragt, ob es das gleiche ist, wenn man sagt: „ich sehe alles, was ich esse" und „ich esse alles, was ich sehe", geht über den Hutmacher, der keinen seiner Hüte besitzt, weswegen der König vermutet, er sei ein Dieb und hört mit der Grinsekatze noch lange nicht auf, bei der man sich fragt, ob man ihr den Kopf abhacken kann, wenn nur der Kopf existiert. Nicht nur für Kinder ein Genuß!
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am 20. Februar 2013
Wer kennt sie nicht, die Geschichten vom Kaninchen, das immer zu spät kommt,
die Schlafmaus in der Teetasse oder Kuchen, auf denen "Iss mich" steht?
Dieses Buch ist gestalterisch sehr schön gearbeitet und es beinhaltet auch
die gängigsten Wunderland-Geschichten, herausgeputzt mit einigen Schwarzweiß-Bildern.
Leider wurde diese Ausgabe, obgleich für Kinder, liederlich gekürzt und manche
Übergänge machen so einfach keinen Sinn mehr.
Für Kinder oder zum Vorlesen mag diese Ausgabe ausreichend sein,
für diejenigen, die an der ganzen Welt des Wunderlands und an Lewis Carrolls Phantasie
interessiert sind und daran teilhaben wollen, empfehle ich die Ausgabe des Verlags
insel Taschenbuch.
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