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Wann tauchten sie zum ersten Mal auf? Drehlinge, Bohrer, Zahnräder - wer war der Erste der eine Vorstellung von einer Kette hatte? Und noch spannender, was war alles möglich wenn man diese Handwerkszeuge besaß?

Es ist ein spannendes und äußerst folgenreiches Thema in das der Professor der Technischen Universität Cottbus mit seinem Buch einführt. Er schaut auf die Schöpfer und setzt diese -und dies ist wichtig für uns heute- gut überschaubar in ihren Kontext. Gut auch, dass Bayerl einzelne Erfindungen gleich ihren Sachgebieten zuordnet, siehe Landwirtschaft - Wald - Gewerbe - Waffen.

Jeder Leser wird es sicher von seinem Standpunkt her unterschiedlich gewichten, für mich war das letzte Kapitel das spannendste. Sehr deutlich wird dort wie die neuen Meisterleistungen im Bereich der Technik den gewaltigen Schritt in die Zeit der Industrialisierung beflügelten. Obwohl es sich zweifellos um ein Geschichtswerk handelt, wirken die Zeilen des Autors auch in unsere Gegenwart.

Ich mag Bücher die aus der Geschichte heraus auch die Gegenwart berühren. Dieses Buch tut dies!
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am 2. Februar 2014
Der Text alleine verdient 5 Punkte, aber das Buch könnte über den Text hinaus noch einiges bieten, was das Lesevergnügen erleichtern und steigern würde - daher als Gesamtnote doch nur 4 Punkte.
Moderne Technik interessiert mich nicht - zu kompliziert, zu viel Metall. Aber einfache Mechanik finde ich spannend - Zahnräder, die in einander greifen, simple Antriebskräfte, auch grundlegendes Handwerkszeug, außerdem habe ich eine große Affinität zu Holz - insofern ist dieses Buch genau auf meiner Wellenlänge. Darüber hinaus schreibt Prof. Bayerl anschaulich und gut verständlich für einen Laien wie mich und das Buch ist sehr ansprechend (farbig und schwarzweiß) illustriert.
Das Werk beginnt mit ein paar knappen Epochenabgrenzungen und wendet sich dann dem zu, was der Autor als „Technische Intelligenz“ bezeichnet - den Leistungen von Handwerkern und Baumeistern der vorindustriellen Periode. Technik wird dabei nicht losgelöst vom Alltagsgeschehen gesehen, sondern in das Leben eingebettet - die Bedeutung der Mönchsorden für die technische Entwicklung (Kirchenbauten, Klosteranlagen) wird ebenso erwähnt wie diejenige der Städte (Vielzahl von Handwerkern).
Das Buch ist in fünf Großkapitel gegliedert:
I Das Mittelalter und die frühe Neuzeit - eineinhalb Jahrtausende Geschichte
(kurz - nur zur Einstimmung)
II Praxis und Theorie - die technische Intelligenz
III Technik definiert Räume und Lebensverhältnisse
(Landwirtschaft, Wald, Stadt, Infrastruktur)
IV Vom Handwerk zur Manufaktur - die lange Vorgeschichte der Industrialisierung
V Umbruchzeiten - der Beitrag von Mittelalter und früher Neuzeit zur Industrialisierung
Besonders faszinierend fand ich das Unterkapitel über Mühlen und Wasserbau (in Kapitel IV) - mir war die Bedeutung der Mühlen in vielen Industriebereichen nicht bewusst.
Mich stört an dem Buch, dass es nicht bequem zu handhaben ist. Warum werden die einzelne Abschnitte nicht im Inhaltsverzeichnis erwähnt? Das würde die Suche, wenn man etwas nachlesen möchte, erheblich vereinfachen. Eine Zeitschiene wäre schön, ein Glossar sehr wünschenswert, ebenso wie eine oder mehrere Landkarten, insbesondere, wenn alte deutsche Ortsnamen erwähnt werden, die heute (in Polen, Slowenien, Tschechien, usw.) ganz anders heißen und die ich erst mühsam im Atlas suchen muss.
Es gibt ein paar Einschübe im Buch, die jedoch nicht deutlich markiert sind - ich dachte mehr als einmal, beim Setzen sei ein Fehler passiert und Textmaterial sei verloren gegangen. Ein Textsprung von S. 127 auf S. 135 ist schon beträchtlich. Die im Text erwähnten Bildnummern stimmen nicht immer mit den tatsächlichen Bildnummern überein - hier hat jemand nicht aufgepasst.
Das sind Schönheitsfehler, die allerdings der Qualität des Texts, in meinen Augen, keinen Abbruch tun. Zutiefst beeindruckt haben mich auch die Schlussworte des Autors:
„Man könnte aus dem historischen Vergleich auch lernen, dass nicht jede Technik, die derzeit als Fanal des Fortschritts gefeiert wird, auch wirklich zukunftsfähig ist. Das ist der Schrecken, vielleicht auch Trost der Geschichte - dass sie immer wieder Haken schlägt! Die nur bedingte Planbarkeit der Zukunft kann auch Anlass zur Hoffnung sein.“
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am 5. Juni 2013
Dieses anschauliche, mit vielen Illustrationen und Abbildungen versehene und sehr verständliche Buch des in Cottbus lehrenden Technikhistorikers Günter Bayerl gibt einen hervorragenden Überblick über die Vorläufer der heutigen Industrie- und Technikwelt im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Nach einer Einführung, in der er die verschiedenen Phasen des Zeitraums, den sein Buch abdeckt, eingrenzt (Frühmittelalter 5.-10. Jahrhundert, Hochmittelalter 11.-13. Jahrhundert, Spätmittelalter 14. und 15. Jahrhundert und Frühe Neuzeit 16.-18. Jahrhundert) reflektiert er in einem faszinierenden Essay über die Technische Intelligenz in Praxis und Theorie, von der Technik zum „höheren Ruhm Gottes“ bis zur der technischen Intelligenz in der Frühen Neuzeit, die viele der heutigen Standards vorbereitet hat.

Es folgen die beiden Hauptteile des Buches:

* Technik definiert Räume und Lebensverhältnisse
Hier geht es um die Landwirtschaft und den Wald als Lebensraum, den Modernisierungsraum der
Stadt und die Vernetzung im Raum durch Infrastruktur, Kommunikationsrevolution und Fernhandel

* Vom Handwerk zur Manufaktur – die lange Vorgeschichte der Industrialisierung
Hier werden die Entstehung des Gewerbes aus dem bäuerlichen Heimwerk beschrieben, die
Mühlen und der Wasserbau als technologisches Kernsystem und der Zusammenhang von Metallen
und Macht (Waffenprodution!)

Ein abschließender Essay reflektiert die Umbruchzeiten und fasst den Beitrag von Mittelalter und Früher Neuzeit zur Industrialisierung noch einmal zusammen.

Besonders hat mir aus heutiger Sicht gefallen dass der Autor dem Faktor Zeit, dem immer schneller werdenden Rhythmus der Erfindungen eine ganz besondere Aufmerksamkeit widmet. Dieses Phänomen ist offenbar so alt wie die Technik selbst und hat sich in der Gegenwart nur noch einmal potenziert.
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am 23. Mai 2015
nie mam zastrzeżeń książka przyszła w bardzo dobrym stanie i nie można mieć zastrzeżeń do pośrednika ani wydawcy super i ok
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