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Über römische Feldherren und Soldaten ist so ziemlich alles gesagt worden. Man weiß, wann sie wo von welchen Tellerchen gegessen haben, in welchem Bettchen sie geschlafen haben und aus wessen Becherchen sie getrunken haben. Ihre Hinterlassenschaften prägen bis heut das Bild des römischen Reiches. Doch kein Land der Welt kann es sich erlauben nur mit einer Armee zu existieren ' Nordkorea versucht es zwar immer noch. Aber das heißt ja nicht, dass es funktioniert'
Die einfachen römischen Einwohner machten Rom erst überlebensfähig. Umso erstaunlicher ist es, dass man so wenig über das römische Landleben weiß. Und schon gar nicht über das in Deutschland während der Römerzeit. Zeit, sich damit auseinanderzusetzen und endlich Klarheit ins Dunkel und unters Volk zu bringen.
Den beiden Herausgeberinnen Vera Rupp und Heide Birley ist nicht nur ein herausragender Bildband gelungen (knapp 200 Abbildungen auf 192 Seiten), sondern mit den Texten von 50 Autoren ein umfassender Überblick über das ländliche Leben im römischen Deutschland. Zahlreiche Konstruktionen zeugen von Fachwissen und zeigen deutlich auf wie ein vicus (Dorf) damals aufgebaut war. Als Archäologinnen benutzen sie natürlich zahlreiche Fachbegriffe. Doch die für den 'normalen, sich nicht permanent mit Archäologie beschäftigenden Leser' fremden Begriffe sind gut erklärt, und schon nach wenigen Seiten gehen sie in Fleisch und Blut über.
Nachdem sich der Leser einiges Fachwissen angeeignet hat, will er nun auch dieses vor Ort testen. Viele Bücher hören mit der Erläuterung der Umstände auf, sind einfach auf der letzten Seite angelangt. Den größten Teil des Buches macht die ausführliche Beschreibung von Museen und archäologischen Parks in Deutschland aus. Von der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) über Aquileia (Heidenheim) bis zur Mosella (Mosel) reichen die Ausflugstipps. Den Abschluss eines jeden Kapitels bilden Informationskästen mit Adressen und Homepages der Parks und Museen.
Somit ist 'Landleben im römischen Deutschland' mehr als nur ein purer archäologischer Band. Er verbindet auf natürliche Weise Wissensvermittlung und Reiseanleitung.
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am 7. März 2013
50 namhafte Autoren stellen in diesem Buch das Landleben vor 2000 Jahren unter römischer Herrschaft vor: vom Luxus der Oberschicht über den Alltag der Mittelschicht bis zur armen Landbevölkerung. Es gibt drei große Kapitel: Leben auf dem Land im römischen Deutschland; Villa rusticae, vici, archäologische Parks und Museen in Deutschland; Leben auf dem Landgut und im kleinen Gutshof. Und es gibt sehr viel Spannendes und Interessantes zum Schmökern!

Dieses Buch ist untermalt von Grundrissen, Fotos und Schätzen. Mit den „alten Römern“ beschäftige ich mich schon lange und sie faszinieren mich noch immer. Ja, sie hatten kaum eigene Kultur beziehungsweise eine Militär-Kultur, wenn man so will. Zuerst dachte ich: wieder so ein Titel über Römer in Deutschland. Und ja, es findet sich viel Bekanntes wider. Aber auch viel Neues und die Art der Zusammenstellung macht es nicht nur für Fachleute sondern gerade auch für Laien interessant! Ich konnte nicht mehr aufhören zu stöbern

Den größten Teil des Buches macht die ausführliche Beschreibung von Museen und archäologischen Parks in Deutschland aus. Von der Colonia Claudia Ara Agrippinensium in Köln über Aquileia in Heidenheim bis zur Mosella, die Mosel reichen die Ausflugstipps. Den Abschluss jeden Kapitels bilden Informationskästen mit Adressen und Internetseiten der Parks und Museen.
Die Herausgeber und Autoren verbinden ganz selbstverständlich und liebevoll Wissensvermittlung und Reiseleitung. Man möchte losfahren, selbst (neu) entdecken, mit eigenen Augen sehen, vor Ort und nicht nur im Buch lesen. Vorsicht ist geboten, denn der „Reiseführer“ ist ein Buch im Bildbandformat, also nicht geeignet für die Jackentasche und auch sonst eher zum Schmökern im Sessel :wink:!
Kaufen – lesen – reisen!
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TOP 1000 REZENSENTam 8. August 2012
Wenn es um die Römer geht geht es vor allem gerne um römische Militärgeschichte. Das ist allerdings ein Punkt, der mich persönlich nicht sehr anspricht. Mich interessiert mir, wie das "normale" Volk gelebt hat und wie die Römer die Landstriche beeinflusst haben, die sie erobert und besetzt haben. Wie also hat das zivile Leben funktioniert? Genau darum geht es in diesem Sachbildband, das Vera Rupp und Heide Birley vorgelegt haben. Genau gesagt geht es um das zivile Leben in den Nordwestprovinzen des Imperium Romanum.

Auf 192 Seiten wird dem Leser auf interessante Art und Weise und unterstützt mit vielen Fotos und Grafiken gezeigt, wie das Landleben im Alten Rom ausgesehen hat. Über das Leben an der Straße, das Leben am Limes, das Leben in Kleinstädten und Siedlungen sowie dem Leben auf dem Landgut und im kleinen Gutshof gibt es diverse kleinere Aufsätze, die ein spannendes und fundiertes Bild des Themas vermitteln. Es gibt am Abschluss jedes Aufsatzes einen Hinweis wo man die Funde der jeweiligen Region besichtigen kann. Ausserdem werden Literaturhinweise gegeben, die für die interessant sind, die noch tiefer in die Themen einsteigen möchte.

Ich habe dieses Buch nach und nach durchgelesen und mir immer mal wieder einzelne Abschnitte und Aufsätze vorgenommen. Was ich wirklich sehr schätze ist die überhaupt nicht staubige Schreibweise, bei der ich als interessierter Laie wirklich gerne drangeblieben bin. "Landleben im römischen Deustchland" ist ein Buch, das ich sicher immer wieder mal zur Hand nehmen werde. Es bietet eine Fülle von Informationen. Und ich freue mich wirklich schon sehr auf den im Vorwort angekündigten möglichen Band zum Thema "Leben in den großen Römerstädten".

Von mir gibt es sehr gerne fünf Sterne für einen Band, in dem Geschichte fundiert und lebendig vermittelt wird. Hut ab und weiter so.
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am 16. September 2012
Eine ausführliche und punktgenau recherchierte Abhandlung über das Landleben im römischen Deutschland und Einblicke in den Alltag einheimischer und römischer Familien. Besonders die Ausflugstipps dabei sind lohnenswert, vieles kann man sich heute noch ansehen, was hier beschrieben wird.

Inhalt:
- Einführung
- Villae rusticae, vici, archäologische Parks und Museen in Deutschland
- Leben in unterschiedlichen Regionen
- Leben an der Straße
- Leben am Limes
- Leben in Kleinstädten und Siedlungen
- Leben auf dem Landgut und im kleinen Gutshof
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Nach wie vor ist die Archäologie ein spannendes und zugleich auch faszinierendes Thema. In diesem exzellenten und informativen Sachbildband sind die Autoren dem "Landleben im römischen Deutschland" auf der Spur.

Zu diesem Thema wurde in den letzten Jahren sehr viel gearbeitet, geforscht und haben Ausgrabungen vielerlei Meinungen unterstützt oder über den Haufen geworfen. In diesem Buch nun werden alle Formen des Landlebens im römischen Deutschland vorgestellt.

Eindrucksvoll fand ich, dass die Autoren auch die antiken Schriftsteller in ihre Forschungen mit einbezogen haben. So ist es dem Leser möglich auch zu erfahren was beispielsweise Vergil und Tacitus über Germanien dachten und wie sie es erlebt haben.

In jeweils farblich unterlegten Einschüben wird auf spezielle weiterführende Literatur zum Thema hingewiesen.Von ausgewählten Museen sind gleich Anschrift, und Internetadresse angegeben. Dieses Buch ist eine wunderbare Einladung um sich vorort der Geschichte zu stellen.

Dieses empfehlenswerte Buch macht neugierig auf Geschichte!
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am 16. September 2012
Wer sich für die Thematik interessiert ist hiermit sehr gut versorgt. Nichts für Mal-rein-Leser. Dazu ist es zu wissenschaftlich. Aber sehr informativ und gut illustriert.
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Wir wohnen in einer Gegend, in der es viele Reste römischer Besiedelung gibt und ich beschäftige mich intensiv mit dem Thema, weil ich öfter mal erlebnispädagogische Workshops gebe, in denen es um die Römer geht. Deshalb bin ich stets auf der Suche nach guter und didaktisch sinnvoll gegliederten Büchern mit möglichst vielen Bildern, die das Thema lebendig aufbereiten. Dieses Buch ist dafür prima geeignet, denn es beschäftigt sich mit einem Thema, das für Kinder (und auch Erwachsene) viel interessanter ist, als die üblichen Fakten zu römischen Herrschern, Eroberungen etc. Hier geht es nämlich um den Alltag von ganz normalen Menschen!
Auch als Reise(bild)band eignet sich das Buch! Man findet darin nämlich sowohl Anfahrtsbeschreibungen für die verschiedenen Reste römischen Lebens, die hier vorgestellt werden als auch Museen und Archäologieparks.
Zum Inhalt:
Das Buch bringt in anschaulicher Form zahlreiche Informationen. Zunächst führen einige Aufsätze von verschiedenen Autorinnen und Autoren in das Thema ein. Gerade diesen Teil finde ich besonders spannend und auch für den Einsatz im pädagogischen Bereich überaus geeignet. Es geht um Quellen, wie z.B. antike Schriftsteller oder Darstellungen römischen Landlebens in der Kunst. Auch die Verwaltung im römischen Deutschland, Wasser- und Landstraßen, Ackerbau und Viehzucht, landwirschaftliche Geräte und Mühlen, Kleidung, Religion sowie Spiel, Spaß und Wellness sind Themen.
Anschließend geht es in den Aufsätzen um konkrete Villae rusticae, vici und archäologische Parks und Museen in Deutschland. Der Fokus liegt zwar auf den Spuren römischen Landlebens im Westen von Deutschland, doch auch südlichere Landgüter werden vorgestellt.
Die Texte sind sehr lebendig und spannend geschrieben und werden von vielen Bildern begleitet. Das Buch kann auch hervorragend im Schul- oder (erlebnis)pädagogischen Bereich eingesetzt werden, da es sehr gut gegliedert und didaktisch ausgeklügelt ist.

Fazit: Ein wunderschöner, spannender und informativer Bildband, der einen tollen Überblick liefert und den man rundum empfehlen kann!
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am 21. Mai 2012
Als im Jahr 15 v. Christus die römischen Feldherren Drusus und Tiberius in einem großangelegten Feldzug über die Alpen bis zur Donau vordringen, hatten sie eine bisher unüberwindbare Grenze überschritten standen aber bald schon vor immensen logistischen Problemen. Denn die mitgebrachten Soldaten und das Heerespersonal mussten mit Lebensmitteln versorgt werden und das in einem Gebiet, das sie antrafen ohne die ihnen von zu Hause bekannte landwirtschaftliche Struktur.

Also gingen die Römer daran eine solche Struktur aufzubauen. Sie ließen Handwerker, Bauern und Händler nachkommen, gründeten Dörfer, errichteten landwirtschaftliche Betriebe und schafften so Zug um Zug die logistischen Voraussetzungen für den weiteren Siegeszug ihres Militärs durch den Süden des heutigen Deutschland.

Überall haben sie damals ihre Spuren zurückgelassen, denen der vorliegende prächtige Band in Wort und Bild nachgeht. Wie haben die Menschen damals gelebt und gearbeitet? Gab es Annehmlichkeiten oder gar Luxus, wie ihn die Römer gewohnt waren? Wie gestaltete sich der Alltag, die Religion, die Kultur?

Neben sehr lehrreichen und unterhaltsamen kulturgeschichtlichen Informationen bietet der Band auch die Vorteile eines für an Geschichte Interessierten Reiseführers. Denn an zahlreichen Orten, vorzugsweise im Süden Deutschlands haben die archäologischen Grabungen zu wunderbaren Rekonstruktionen großer Landgüter geführt, die man mit seiner Familie besichtigen kann.
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am 3. Mai 2012
Das Buch bietet eine hervorragende Ergänzung zu Das alte Rom ' Leben und Alltag; während letzteres tiefgründig in alle Aspekte des römischen Lebens einführt, konzentriert sich *Landleben im römischen Deutschland* auf die Eigenheiten des Landlebens.

Nachdem 60 Seiten die römische Kultur auf dem Land (jenseits der Alpen) vorgestellt wurden sind, werden Überreste von Villen, Bauernhöfen und Dörfer vorgestellt. Die Orte sind dabei auf Bayer, Südhessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und NRW westlich des Rheins verteilt; für Leser, die weit von diesen Regionen weg wohnen, sind die Vorstellungen der Ausflugsorte daher nur sehr bedingt von Wert.

Positiv fällt auf, dass die Karten, Fotos und Texte sehr übersichtlich gestaltet sind und mit einer roten (in aller Regel Anfahrtsbeschreibungen) und einer blauen (weiterführende Literatur) Info-Box enden. Allerdings ist die weiterführende Literatur oft relativ als, teilweise aus den 80er Jahren, was evtl. das Recherchieren per Schneeballsystem in Leere laufen lassen. Ich habe es allerdings nicht ausprobiert, es ist lediglich eine Vermutung, da es z.B. über die Haselburg ein aktuelles Buch aus dem Theiss-Verlag gibt. Es hat mich gewundert, dass die Möglichkeit vertan wird, auf eigene Produkte hinzuweisen.
Pro Objekt stehen zwei Seiten zur Verfügung, lediglich die Saalburg bekommt mehr Platz. Was mir fehlte waren Anfahrtsskizzen, sodass man dafür auf die angegebenen Internet-Seiten gehen muss.

Fazit:

Die ersten 60 Seiten sind für alle aufschlussreich, die am römischen Landleben interessiert sind; die Reiseziele wenden sich eher an Bewohner Süd- und (Süd)west-Deutschlands.
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