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am 15. Oktober 2003
Thomas Fischer versucht in diesem Punkt die Geschichte des römischen Deutschland von den Feldzügen des Augustus über die Gründung der beiden römischen Provinzen bis zum Ende des Römerreiches im 5.Jahrhundert zu schildern. Es ist ihm gut gelungen. Besonders erfreulich ist, dass Fischer neuere und neueste Forschungen einbezieht. Da hat sich doch einiges getan, besonders was den Limesfall im 3. Jahrhundert, die Siedlungsgeschichte in den Provinzen oder die römischen Bauernhöfe betrifft. Für den Einsteiger ist es verständlich und gut lesbar; dem langjährigen Römer-Fan bietet es viele neue Informationen. Viele Farbbilder ergänzen die Berichte. Zwei kleiner Mankos hat das Buch aber doch: erstens sind die sporadischen Übersichtskarten etwas arg simpel geraten; zweitens ist eine Zusammenstellung am Ende des Buches mit empfehlenswerten Überresten und Museen etwas knapp und unübersichtlich.
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am 22. September 2014
Thomas Fischer, Professor für Archäologie der römischen Provinzen an der Universität Köln hat den (auch in zweiter Auflage 2001 erschienen) Band zur römischen Kultur, Politik, Wirtschaft und Kunst in Deutschland vorgelegt. In dem sehr umfangreich ausgestatteten, mit Karten, Fotos, Zeichnungen und Illustrationen hochwertig produzierten Buch, skizziert Fischer die Zeitläufte der römischen Herrschaft von den ersten Eroberungen, über die Blüte der römisch-germanisch-keltischen Kultur während der Kaiserzeit in den ersten beiden Jahrhundert nach Christi Geburt bis zur Ablösung der Römer durch die nachfolgenden, vor allem germanischen Völker. Fischer macht im Verlauf seiner historischen Darstellungen deutlich, dass es sich beim Ende der Römerherrschaft an Rhein, Mosel und Donau um einen längerfristigen Transformationsprozess handelte, der die ehedem kulturgemischten römischen Provinzen nach und nach in ein politisch und kulturell germanisch dominiertes Land überführte, in dem die alten Römerstädte – wenn auch mit weniger Einwohner – fortbestanden und so manche römische Sitte und auch das junge Christentum weiter transportierten. Ein abruptes Ende römischer Kultur hat es also - und so spricht Fischer auch mit der modernen historischen Forschung - nicht gegeben.
Nach ein Einführung zum Thema gliedert Fischer den Band in folgende Abschnitte:
1. Bevor die Römer kamen: Kelten und Germanen
2. Caesar und Augustus - Die römische Herrschaft beginnt: Die römische Armee, Lager und Kastelle; Die Bevölkerung in den Provinzen
3. Die Blütezeit der römischen Kultur: Regionalverwaltung - Das Erfolgsgeheimnis der Römerherrschaft; Städte im römischen Deutschland - Koloniestädte und Munizipien; Die Vici: Kleinstädtische Zentralorte: Der Einzelhof: Die Villa Rustica; Der Limes - Ausbau und Veränderungen; Erweiterungen des Verkehrsnetzes - Voraussetzung für den Handel; Ein stabiles Münzsystem – Grundlage der Wirtschaft; Romanisierung - Übernahme der verfeinerten Lebensart; Heilkunst und Körperpflege; Markomannenkriege - Zerstörungen - Unruhen; Götter - Kulte - Christentum; Totenbräuche und Jenseitsvorstellungen
4. Das 3. Jahrhundert: Krisen und Katastrophen
5. Spätantike - Reformen als Chance für das Imperium Romanum: Die Heeresreform; Tracht und Bewaffnung des spätrömischen Heeres; Von Constantin I bis Valentinian; Spätrömische Befestigungen; Der spätrömische Limes; Kultur - Wirtschaft - Siedlungen; Das Ende der römischen Herrschaft
6. Das frühe Mittelalter: Franken - Alamannen - Baiuwaren
Eine Übersicht über Museen und Geländedenkmäler, ein Register und ein Literatur- und Bildnachweis beschließen den Band.
Fischer ist ein durch und durch überzeugendes Buch gelungen, um einem auch nichtwissenschaftlichen Publikum Alltagsleben, Politik, Verwaltung, Militär und Religion des römisch beherrschten Deutschlands näher zu bringen. Freilich sind einige Ausführungen recht knapp und zusammenfassend, allerdings liegt auch der Schwerpunkt auf einer kompakten und reich illustrierten Wissensvermittlung auf großformatigen, aber letztlich knappen 200 Seiten. Und diese ist sehr gelungen.
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am 28. März 2016
Thiel zeigt auf, warum die Provinzen Germania superior und inferior im Zuge der Völkerwanderung langsam von römischen zu deutschen Ländern wurden, nachdem die Provinz Germania magna schon lange vorher verloren gegangen war. Aus der Schlacht am Teutoburger Wald gingen die Germanen als Sieger hervor und blieben es auch langfristig. Eigentlich hätte es ganz anders kommen müssen, dann wären die Germanen genauso wie die Kelten romanisiert worden. Weil Tiberius die Elbegrenze aufgab, wurden wir keine Römer
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus"
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am 5. Oktober 2015
Das Buch ist sehr schön und verständlich geschrieben, die architektonischen Bezüge machen es zu etwas ganz besonderen. Man bekommt damit einen sehr guten Eindruck vom Leben der Germanen und Römer in der Antike.
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am 13. Februar 2013
Einguter gesamtueberblick mit vielen Bildern vieles wusste ich schon anderes nicht das Buch kann ich guten gewisssens empfehlen es werden die Geschichte der orte mit Bildern gut dokumentiert
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