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4.0 von 5 Sternen Sizilien hat auch unter Wasser viel zu bieten
Siziliens Antikenstätten sind weltbekannt. Die UNESCO hat die bronzezeitlichen Nekropolen von Pantalica, die imposanten Baureste des antiken Syrakus, die Tempel von Agrigent und die römische Villa del Casale zu Recht in den Rang von Weltkulturerbestätten erhoben. Auch ohne dieses Prädikat, zählen Orte wie Segesta, Selinunt, Solunto, das Theater...
Veröffentlicht am 29. Januar 2012 von Peter Amann

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3.0 von 5 Sternen Sehr schön, aber ...
Ein so toller Band mit wunderbaren Fotografien verdient es eigentlich, besser lektoriert zu werden. Hier springen einem schon beim in sehr großer Schrift gesetzten Vorwort gleich zwei Fehler innerhalb weniger Zeilen ins Auge ("... vor mindestens zehntausend Jahre"). Und so geht es leider auf fast jeder Seite (!) des dicken, großformatigen Bandes weiter. Leider...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2011 von Horst Hrubesch


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4.0 von 5 Sternen Sizilien hat auch unter Wasser viel zu bieten, 29. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie (Gebundene Ausgabe)
Siziliens Antikenstätten sind weltbekannt. Die UNESCO hat die bronzezeitlichen Nekropolen von Pantalica, die imposanten Baureste des antiken Syrakus, die Tempel von Agrigent und die römische Villa del Casale zu Recht in den Rang von Weltkulturerbestätten erhoben. Auch ohne dieses Prädikat, zählen Orte wie Segesta, Selinunt, Solunto, das Theater von Taormina oder die Insel Mozia, um nur einige mehr zu nennen, gleichfalls zu den archäologischen Highlights der größten Mittelmeerinsel.

Siziliens Reichtum an kulturellem Erbe vieler Jahrtausende reflektiert die zentrale Lage im Mittelmeer, Schnittpunkt auch der antiken Schifffahrtsrouten. Sebastiano Tusa, der u.a. in Trapani Unterwasserarchäologie lehrt, lenkt den Blick folgerichtig unter Wasser und öffnet damit für viele eine weitgehend unbekannte und faszinierende archäologische Welt. Gelegentlich, wenn spektakuläre Funde, wie jene des "Satyrs von Mazzara" gelingen, schaut die ganze Welt hin.

Jetzt bietet sich die Gelegenheit in aller Ruhe den prächtig illustrierten Band zur Hand zu nehmen, nicht nur um trockenen Fußes zahlreiche Wracks zu erkunden, sondern auch um Wissenswertes zum Schiffsbau im antiken Sizilien, den großen Seeschlachten, über Häfen und Ankerplätze, Handel und Kulturaustausch zu erfahren. Des weiteren werden die antike (!) Geschichte der Unterwasserarchäologie und ihre modernen Methoden anschaulich dargestellt.

Als Reisebegleiter für unterwegs eignet sich der opulente Band leider nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fokus Sizilien, 6. Februar 2015
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie (Gebundene Ausgabe)
Die Unterwasserarchäologie ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft, die regelmäßig mit spektakulären Funden für Aufmerksamkeit sorgt. Geschützt durch Sedimente und tiefes Wasser haben Stücke die Jahrhunderte überlebt, die an Land längst verrottet oder geplündert worden wären. Nicht dass Plünderung auch unter Wasser kein Problem wäre: So mancher antiker Fundort wurde regelrecht ausgeräumt und wird nun mit Unterwasserkameras rund um die Uhr bewacht.

Sebastiano Tusa beschreibt in seinem Buch zunächst in groben Zügen die Geschichte der Unterwasserarchäologie, die sich (genau wie die frühe Archäologie an Land) zunächst als reine Schatzgräberei zeigt. Erst im Laufe einiger Jahrzehnte erlauben Tauch- und Grabungstechnik detaillierte und wissenschaftlich aussagekräftige Dokumentationen. Der Fokus des Buches liegt sehr klar auf den Fundstellen rund um Sizilien, was im zweiten Kapitel noch deutlicher wird. Hier werden alle relevanten Grabungsorte in sizilianischen Gewässern vorgestellt, von denen einige im Rahmen von geführten Tauchgängen auch als archäologischer Tauchpfad erschlossen sind. Die zahlreichen Abbildungen zeigen Befunde aus den Grabungskampagnen, wichtige Einzelfunde und teilweise Kartenmaterial, allerdings muss man berücksichtigen, dass die Aufnahmequalität z. T. sehr mäßig ist, was man bereits auf dem Titelfoto erkennen kann. Zum einen sind die Mängel dem Alter der Fotos geschuldet, zum anderen den Schwierigkeiten der Unterwasserfotografie im Allgemeinen. Vor allem Randunschärfe ist ein generelles Problem, das nur mit hochwertigster Kameratechnik überwunden werden kann.
Im beschreibenden Text werden alle wichtigen Erkenntnisse der Grabung, sowie die bedeutendsten Einzelfunde zusammengefasst. Spätestens hier kommen die Stärken der Unterwasserarchäologie zum Vorschein: Antike Handelsrouten lassen sich durch die meistens ungestörten Fundzusammenhänge besonders gut rekonstruieren und in einigen Fällen können alte Wracks sogar spezifischen geschichtlichen Ereignissen zugeordnet werden. Oft sind unter sauerstoffarmen Bedingungen sogar organische Materialien erhalten, die zusätzliche Erkenntnisse liefern.
Den antiken Häfen und Ankerplätzen wurde ein eigenes Kapitel gewidmet. Durch Absenken des Meeresbodens rund um Sizilien sind viele Hafenbauwerke mittlerweile unter der Wasseroberfläche verschwunden und haben so Befunde konserviert, die ansonsten sicherlich überbaut worden wären. Viele antike sizilianische Hafenstädte haben bis heute als Siedlung von einiger Bedeutung überdauert (Syrakus, Catania...) und in den Beiträgen wird deutlich, wie sehr der Mittelmeerraum schon in antiker Zeit durch den Handel vernetzt war. Eine erste Phase der Globalisierung wird hier erkennbar. Ein weiteres Einzelkapitel widmet sich genau diesem Thema.
Die Problematik der Unterwasserarchäologie in internationalen Gewässern wird von zwei Aspekten dominiert: Dem internationalen Seerecht und dem Arbeiten in großen Tiefen. Tusa berichtet von rücksichtslosen "archäologischen Beutezügen" und sorgfältigen Grabungen mit enormem technischen Aufwand. Einige der wertvollsten Funde des letzten Jahrhunderts (Krieger von Riace) stammen aus solchen Tiefseebergungen.
Das letzte, leider recht kurz geratene Kapitel handelt von den Methoden der Unterwasserarchäologie, insbesondere den Konservierungstechniken. Anders als Landfunde müssen Salzwasserfunde zunächst sehr aufwändig präpariert werden, damit sie an der Luft nicht zerfallen. Auch hier wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht.

Insgesamt ist "Unterwasserarchäologie" eine interessante und gut lesbare Zusammenfassung zum Thema, allerdings ist der Titel insofern irreführend, als dass der Fokus sehr stark auf Sizilien und die angrenzenden Inseln liegt. Wer eine umfassende Darstellung erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht. Auch erreichen viele Fotos aus besagten Gründen nicht den aktuellen Qualitätsstandard. Wer sich allerdings für das antike Sizilien und seine Handelsbeziehungen interessiert, der findet hier eine sehr umfangreiche und ziemlich vollständige Bestandsaufnahme.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr schön, aber ..., 1. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie (Gebundene Ausgabe)
Ein so toller Band mit wunderbaren Fotografien verdient es eigentlich, besser lektoriert zu werden. Hier springen einem schon beim in sehr großer Schrift gesetzten Vorwort gleich zwei Fehler innerhalb weniger Zeilen ins Auge ("... vor mindestens zehntausend Jahre"). Und so geht es leider auf fast jeder Seite (!) des dicken, großformatigen Bandes weiter. Leider schmälert das meine Freude an dem sonst wirklich sehr schönen (und ja auch sehr teuren) Buch ungemein. Deshalb zwei Punkte Abzug.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker mit schönen Bildern, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie (Gebundene Ausgabe)
Dieses Werk ist in der Szene bekannt und auch geschätzt. Es geht nicht in die Tiefe (inhaltlich), ist also nicht für Spezialisten mit großem Vorwissen, eher für Interessierte.
Sehr schöne Bilder. Eine Vielzahl an Fundorten, die bearbeitet werden.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Repräsentativer Bildband mit sachkundigen Hintergrundinformationen, 29. Juli 2011
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie (Gebundene Ausgabe)
Die Unterwasserarchäologie hat in den letzten Jahrzehnten einen beachtlichen Aufschwung genommen. Sensationelle Funde haben das Interesse auf die verschollenen Welten unter Wasser gelenkt. Das liegt an den häufig komplexen Funden, wie etwa vollständige Schiffe samt Ladung, alten Hafenanlagen oder versunkenen Wohnstätten.

Eine besondere Rolle spielte dabei die Unterwasserarchäologie rund um Sizilien, denn die Insel war in der Antike eine Schnittstelle des gesamten Mittelmeerraumes. So verdanken wir zahlreiche Kenntnisse über die antike Welt besonders dem sizilianischen Unterwasserkulturerbe.

Sebastiano Tusa, Professor für Kunst, Paläonthologie und Unterwasserarchäologie an verschiedenen italienischen Universitäten, hat nun in seinem wunderbaren Bildband "Versunkene Antike" aus dem Verlag Philipp von Zabern die Schatztruhe der mediterranen Geschichte und Kultur geöffnet. Zunächst führt Tusa den Leser in die lange Geschichte der Unterwasserarchäologie ein, die von Generationen von begeisterten Tauchern und Forschern mit ihren zum Teil wagemutigen Unternehmungen geprägt war.

Dann stellt der Autor einige der spektakulärsten Unterwasserfunde der letzten Jahrzehnte in Wort und Bild vor. Da ist das mittelalterliche, normannische Wrack von Mondello, das in der Bucht von Neapel entdeckt wurde, oder die Wracks an der gefährlichen Untiefe am Capo Graziano. Hier sind immerhin ein Dutzend Wracks vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum Endes des 20. Jahrhunderts dokumentiert.

Auch in der berüchtigten Straße von Messina zwischen der Südspitze des italienischen Festlandes und Sizilien sind zahlreiche Schiffbrüche bekannt. Rumpf und Ladung der Wracks erzählen nicht nur von den ehemaligen Schiffen und ihren Mannschaften sondern sind auch wichtige historische Zeitdokumente.

Im Anschluss gibt Tusa einen Überblick über die Techniken und Methoden des antiken Schiffbaus, diese Erkenntnisse sind fast ausschließlich der Unterwasserarchäologie zu verdanken. In dem Kapitel "Häfen und Ankerplätze" ist der Autor auf der Spur von alten Hafenanlagen auf der Mittelmeerinsel. Da die Küsten Sizilien häufig Schauplatz von Seeschlachten war, gibt es auch dazu eine historische Betrachtung. Zum Abschluss erfährt der Leser noch Wissenswertes über moderne Methoden und Techniken der Unterwasserarchäologie.

Mithilfe eindrucksvoller und großformatiger Bilder dokumentiert Sebastiano Tusa die versunkenen Schätze rund um Sizilien, deren Entdeckung erst durch die Unterwasserarchäologie möglich wurde. Das Vorwort dazu stammt übrigens von George Fletcher Bass, der als Vater der Unterwasserarchäologie gilt.

Fazit: Ein repräsentativer Bildband mit sachkundigen Hintergrundinformationen. Den Bildern und Texten sind die Faszination für das Thema anzumerken.

Manfred Orlick
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5.0 von 5 Sternen Versunkene Antike, 28. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie (Gebundene Ausgabe)
Sehr umfangreiches und reich bebildertes Werk, das vorallem für interessierte Laien gedacht ist.
Auf Grund des Titels hätte ich gern auch weitere Fundstellen außer Sizilien erwartet.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch ..., 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist informativ und enthält tolle Fotos. Für alle Schatzsucher, aber auch für Nicht-Taucher ist es interessant. Es ist sehr empfehlenswert.
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Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie
Versunkene Antike. Faszination Unterwasserarchäologie von Sebastiano Tusa (Gebundene Ausgabe - 28. März 2011)
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