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am 7. März 2015
Das Preis-Leistungsverhältnis ist top und der Band weißt viele interessante Bilder auf, die das Leben des Imperators näher beleuchten. Sprachlich ist das Buch einfach verfasst und konzentriert sich mehr auf die bildliche Darstellung Caesars, die jedoch sehr gut verständlich und ohne Vorkenntnisse verständlich ist. Ein schöner Überblick über Caesar, wer mehr möchte muss sich die Biografien Caesars durchlesen :)
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am 23. Mai 2008
Als Cäsar im März 44 v. Chr. ermordet wurde, wusste wohl keiner, nicht einmal die Mörder, was für einen herausragenden Staatsmann da getötet wurde. Erst die Nachwelt hat ein ausgewogenes Urteil gefunden, wobei auch heute noch die unterschiedlichsten Ansichten über Cäsar vorherrschen.
Das Buch nimmt diese unterschiedlichen Richtungen auf, reißt sie aber nur an. Und genau dies ist der Vorteil des Buches: in sehr knapper Form führt es in das Leben, Sterben und Nachleben von Cäsar ein, reich bebildert, so dass der Leser sich ein gutes Bild über den momentanen Forschungsstand machen kann. Ausgewogen beschreibt der Autor die unterschiedlichen Forschungsrichtungen und läßt, nicht zuletzt aufgrund seiner hervorragenden Sprache, Cäsar vor dem geistigen Auge wieder lebendig werden. Ein unverzichtbares Buch für alle, die in die Thematik einsteigen wollen.
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Caesar-Biografien gibt es viele, Stephan Elberns, die aus einem Vortrag im Rahmen der Reihe "Große Herrschergestalten der Geschichte" in der Berlin Urania hervorgegangen ist, unterscheidet sich von den vielen anderen vor allem durch die zeitgemäße visuelle Komponente wie auch die überblicksartige Darstellung. Von der Konzeption her ist das Werke eine Mischung aus Biografie und Bildband, wobei sich Elbern vor allem für den prägnanten Text verantwortlich zeigt und die Bebilderung durch den Verlag erfolgt ist. Elberns Biografie ist ein erfolgreicher Versuch das Leben Caesars in einprägsame Absätze zerlegt ohne Aufbauschung und literarische Experimente zu vermitteln.

Elbern beginnt zunächst mit einer Darlegung der Gründe für die Staatskrise der Republik, welche in der römischen Expansion zu finden sind. Vor allem die Verfassung der Republik schein für das Großreich nicht mehr geeignet zu sein und die Praxis römischer Statthalter sich in den Provinzen jene Geldmittel zu verschaffen die sie zur Finanzierung ihrer politischen Karrieren benötigten trug noch ihr Scherflein bei das Fass zum Überlaufen zu bringen. Die Heeresreformen Gaius Marius, die eine engere Bindung der Legionen an ihren Feldherrn brachten sollten schließlich die Grundlage für eine Heeresklientel schaffen, die sich im Verlauf der Staatskrise als immer wichtiger erweisen sollte. Der Bürgerkrieg Sullas und Marius sollte schließlich zur ersten Zäsur im Leben des jungen Caesar werden, dessen patrizische Familie bis dahin keine große Rolle gespielt hatte.

Schon bei der Darstellung der frühen Jahre Caesars merkt man dass Stephan Elbern bei seiner Caesar-Biografie nicht möglichst hohe Seitenzahlen sondern eine Strukturierung und genaue Unterteilung der Lebensgeschichte Caesars im Sinn hatte. Der Althistoriker Elbern meidet Spekulationen, bringt aber durchaus manche der klassischen Caesar-Anekdoten ein. Übersichtlich aber auch ein wenig oberflächlich nimmt sich etwa die Darstellung Caesars Eroberung Galliens aus, die er nicht so sehr aus Sicht des Feldherrn sondern einer übergeordneten historiographischen Perspektive betrachtet. Eine wichtigere Rolle als der Feldherr nimmt schon der Politiker Caesar ein, dessen Versöhnung des Crassus und Pompeius, sowie die Installtion des ersten (informellen) Triumvirats er als großen politischen Wurf anerkennt. Caesars unter seinem ersten Konsulat vorangetriebene Landreform deutet Elbern als ein Beispiel dafür dass der Feldherr und Politiker weit größere Pläne geschmiedet haben könnte, auch in Hinsicht auf eine Reorganisation des römischen Staats. Seine Ungestümtheit bei der Umsetzung seiner Ziele sollte Caesar aber auch viele Feinde machen.

In einem eigenen Kapitel befasst sich der Autor auch mit der für einen Bildband fast idealen "Geburt einer kaiserlichen Metropole" und den durchaus monarchistische Züge annehmenden Baupogrammen Caesars, wie der Umgestaltung des Forum Romanum oder den Bau des Caesarforums. Gleich anschließend folgt darauf ein Kapitel dass sich die Frage stellt ob Caesar denn die Monarchie angestrebt hätte. Nach der jüngeren Forschung könnte ihm die Macht seines Amtes als Diktator genug gewesen sein, doch Elbern konstatiert Caesar wäre auf jeden Fall klug genug gewesen bei entsprechenden Ambitionen doch den Titel rex zu vermeiden. Seine Ermordung sei daher nicht aufgrund dessen erfolgt was er hätte werden können, sondern dessen was er war, ein Diktator dessen Machtfülle dem senatorischen Adel suspekt geworden war. Nach den Iden des März wagt sich Elbern schließlich an eine Untersuchung der Persönlichkeit Caesars, soweit das überhaupt möglich ist. Vor allem zur gesundheitlichen Verfassung liegen dabei allerdings widersprüchliche Informationen vor, die auf Caesars Zeitgenossen zurückgehen. Neben einem Exkurs in Sachen "Cäsar und die Frauen" endet das Werk nach einer Unteruschung seines literarischen Vermächtnisses und seiner Erben mit einer Betrachtung Caesars Ruhms durch die Jahrtausende.

- Resümee -
Von Format und Umfang (dünn und großformatig) her kann man Elbern Caesar-Biografie durchaus als Bildband bezeichnen. Inhaltlich wirkt dieser sehr stark strukturiert und auf die Fakten ausgelegt, was sich auch stilistisch bemerkbar macht wenn der Althistoriker sehr gerne Abkürzungen wie "d. Gr." verwendet. Das hat Vor- wie Nachteile, denn die Darstellung ist so eben eine auf das Notwendigste reduzierte. Zugutezuhalten ist dem Werk auf jeden Fall dass es verständlich geschrieben ist und alle wichtigen Details umfasst, als Einführung zu Caesar ist es so auf jeden Fall geeignet.
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Feldherr, Tyrann, Schriftsteller, Staatsmann und Geliebter der ägyptischen Königin Kleopatra - all das war Gaius Julius Caesar. Seine steile Karriere vom Emporkömmling zum Neugestalter des römischen Weltreichs sowie sein tragischer Tod üben seit über zweitausend Jahren eine nahezu einmalige Faszination aus. Nur wenige Gestalten der Weltgeschichte sind sowohl von ihrer Zeit als auch von der Nachwelt mit derselben Bewunderung betrachtet worden wie Caesar.

Der Historiker Stephan Elbern legt mit seinem Buch keinesfalls eine weitere Biografie vor, vielmehr versucht er, Caesars dramatischen Lebenslauf von der Geburt bis zur Ermordung in den Iden des März in zahlreichen Bildern nachzuzeichnen. 68 Farb- und 19 Schwarz-Weiß-Abbildungen geben einen Eindruck von Caesars bewegtem Werdegang. Damit folgt der Bild-Text-Band den Sehgewohnheiten des optisch orientierten Lesers unserer Tage. Die Fülle und Vielfalt des Bildmaterials (Münzen, Bauten, Skulpturen und Gemälde) reicht von der Antike bis zum Historismus des 19. Jahrhunderts.

In seinem informativen und äußerst spannenden Begleittext geht der Autor neben den biografischen Daten auch den Fragen nach: Wie äußert sich die historische Größe von Caesar und wie ist seine fortdauernde Wirkung bis heute zu erklären.

Der Leser lernt anhand des Textes und der umfangreichen Illustration Caesar als bekannteste und vielleicht wichtigste Persönlichkeit des alten Roms kennen. Immerhin schuf er mit Ehrgeiz, Skrupellosigkeit und Machtbesessenheit ein gewaltiges Imperium, das von den britischen Inseln bis zu den Ufern des Nils reichte und das nach seinem gewaltsamen Tod noch Jahrhunderte überdauern sollte. Elbern zeigt aber nicht nur Caesars Höhenflug sondern auch sein Scheitern in der Politik, was letztendlich zum Untergang Roms auf dem Höhepunkt seiner Macht führte.

Das Abschlusskapitel "Ruhm durch Jahrtausende" veranschaulicht das schwankende Bild, das sich die Nachwelt durch mehr als zwei Jahrtausende von Caesar gemacht hat, es reicht von kritikloser Verehrung bis zu abgrundtiefem Hass. Auch unsere modernen Medien wandten sich seiner Person zu, von der monumentalen Hollywood-Verfilmung bis zur Comicfigur in "Asterix und Obelix".

Der großformatige Bild-Text-Band ist ein vortrefflicher Beweis dafür, dass Geschichtsbücher nicht langweilig sein müssen. Mit seiner lebendigen Anschaulichkeit ist er auch bestens für den Schulunterricht geeignet. Eine wirklich faszinierende Lektüre!

Manfred Orlick
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