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321 Rezensionen
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80 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr atmosphärisch
Simon Beckett ist mir durch seine David Hunter Bücher bekannt und so glaubte ich mit "Der Hof ", Ähnliches zu finden. Doch ein David Hunter Thriller ist dies definitiv nicht.Wenn Sie dies erwarten, werden sie eventuell enttäuscht werden. Ich war es zu Anfang auch, muss ich zugeben. Doch je weiter ich dieses Buch las, je mehr wurde ich in diese...
Vor 6 Monaten von robby lese gern veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas langatmig und vorhersehbar
Inhalt:
Der Engländer Sean ist auf der Flucht. Im Wald des französischen Bauern Arnaud verfängt er sich in einem Fangeisen, das dieser zum Schutz seiner Privatsphäre ausgelegt hat. Sean wird auf dem Dachboden der Scheune gesund gepflegt, aber auch eingesperrt. Was hat Arnaud zu verbergen? Und was Sean?

Meine Meinung:
Viele Leser...
Vor 1 Monat von Marie C. veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht spannend, aber atmosphärisch, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Sean, der in alle Falle tritt und dadurch auf den abgeschiedenen Hof in Südfrankreich landet, auf dem es eindeutig nicht mit rechten Dingen zu geht.
Sean ist nur ein Name. Selten habe ich einen so flachen, nichtssagenden Charakter gesehen. Man wird nie mit ihm warm oder kann sich auch nur annähernd mit ihm identifizieren. Er bleibt während des ganzen Buches nur ein Name. Eine leere Hülle ohne Bedeutung. Die anderen Figuren haben dagegen mehr Tiefe. Besonders zum Ende hin offenbaren diese ihr volles Potenzial. Vor allem Mathilda hat mir sehr gut gefallen. Sie ist ein starker Charakter, wohl die stärkste Person im ganzen Buch. Sie bildete einen spannenden Kontrast zu Seans Persönlichkeit.
Die Handlung ist noch schneller erzählt, denn eigentlich passiert während des ganzen Buches nichts. Es werden nur Seans langsamer Heilungsprozess und die Landschaft beschrieben. Das einzig interessante während der eintönigen Beschreibung des monotonen Tagesablaufs ist die von Seite zu Seite sich zuspitzende Darstellung der Beziehungen der einzelnen Figuren. Selbst die spannenden Momente und Höhepunkte lösen sich aber sehr schnell wieder auf und hinterlassen einen fahlen Beigeschmack.
Der Schreibstil ist gewohnt gut und Simon Beckett schafft es eine unglaublich eindrucksvolle Atmosphäre zu schaffen. Dies ist wohl der einzige Pluspunkt für diesen Roman. Er schafft es die Einsamkeit dieses Hofes zwischen den Seiten zum Leben zu erwecken und den Leser auf diesen zu entführen. Besonders die Beschreibungen der Sonnenuntergänge sind so gut getroffen, dass man ihn beinahe vor sich sehen kann. Nur dies hat mich dazu bewogen, dass Buch nicht weg zu legen, obwohl ich einige Male tatsächlich kurz davor stand.
Das Ende war weniger überraschend und schockiert, als der Autor wahrscheinlich geplant hatte. Ich selbst war sogar richtig enttäuscht von der Auflösung.

Fazit:

Ich habe dieses Buch gekauft, da ich ein großer Fan von Simon Beckett bin und seine David Hunter Reihe wirklich liebe. Wichtig ist schon vorher zu wissen, dass dies kein Thriller ist. Es ist zu keiner Zeit wirklich spannend oder nervenaufreibend. Auch das Ende ist wenig überraschend. Atmosphärisch ist dieses Buch wirklich gelungen und wer solche Bücher zu schätzen weiß, für den ist es sicher ein guter Kauf, doch mich konnte es wirklich nicht fesseln und ich war froh, als ich es dann tatsächlich zu Ende gelesen hatte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fesselnder Schreibstil aber enttäuschende Handlung, 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Man könnte es schon fast eine Erzählung nennen; der neue Thriller von Simon Beckett ist eher eine mäßig spannende Geschichte als ein Thriller, wie man es sonst von dem Autor gewöhnt ist.

Der Engländer Sean ist auf der Flucht quer durch Frankreich und wird in einem Waldstück durch ein Treteisen schwer am Fuß verletzt. Als er Tage darauf am Hof von Mathilde, Gretchen und dem eigenartigen Vater Arnaud aufwacht, ahnt er schon, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmen kann. Langsam erholt sich Sean unter der Fürsorglichkeit Mathildes, doch Gretchens Flirtversuche und Arnauds grimmige und kalte Art machen ihn weiter misstrauisch. Als Arnaud ihm dann Arbeit auf dem Hof anbietet, verstrickt sich Sean immer weiter in das düstere Geheimnis, das den Hof umgibt.

Der zweite Handlungsstrang spielt in Seans Vergangenheit in London. Er beschreibt wie er seine damalige Freundin Chloe kennen gelernt und auch wieder verloren hat. Zum Ende des Buches verbinden sich beide Handlungen und der Leser erfährt, welches Geheimnis Sean mit sich rum trägt und was es mit der Flucht auf sich hatte.

Simon Becketts Art Geschehnisse spannend zu beschreiben, ist auch in diesem Buch wieder erkennbar. Es bauen sich viele Spannungen auf, doch immer wieder wird der Leser enttäuscht, die Geschichte wird ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach nicht mehr weiter vorangetrieben. Das Ende ist schlüssig und das Familiengeheimnis hält noch mal eine Überraschung bereit, aber alles in allem ein etwas zäher und langwieriger Thriller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wirklich ein Simon Beckett????, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich alle Simon Beckett Romane gelesen hatte und von dem Charakter David Hunter fasziniert war, beschloss ich mir auch dieses Buch zu kaufen, obwohl ich wusste dass dieser Roman "anders" war. Hätte ich gewusst wie "anders" hätte ich auf diesen Kauf verzichtet. Wo ich die vorherigen Beckett Roman nicht aus der Hand legen konnte, wurde dieser in meiner Hand immer schwerer. Er ist einfach langweilig. Zugegebenerweise setzt Beckett wunderschöne Stilmittel ein, baut Charaktäre auf. Die Spannung jedoch fehlt gänzlich. Gretchen, Matilde, Arnau werden zwar adequat aufgebaut, es fehlt jedoch etwas, das den Leser anstachelt mehr über sie wissen zu wollen. Auch der Umgebung der Figuren fehlt das was eben einen Thriller ausmacht. Ich muss, Asche auf mein Haupt, zugeben dass ich das Buch nach der Hälfte weggelegt habe, da es mich zu Tode gelangweilt hat. SCHADE.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein großer Name allein macht noch kein gutes Buch, 3. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Ich-Erzähler Sean ist auf der Flucht vor der Polizei. Er hat sich aus London nach Südfrankreich abgesetzt und trampt jetzt getarnt als Rucksacktourist in der flirrenden Sommerhitze über einsame Landstraßen. Zufällig gerät er dabei auf das Waldstück des Bauern Arnaud, wo er sich in einer rostigen Bärenfalle fast den Fuß abhackt. Arnauds Töchter Mathilde und Gretchen können den Verletzten gerade noch aus dem Eisen befreien. Weil ihr Vater das martialische Ding aber illegal aufgestellt hat (und zwar nicht gegen Bären, sondern unliebsame Nachbarn), bringen die Frauen ihn nicht ins Krankenhaus, sondern päppeln ihn auf dem Hof wieder auf. Ein baufälliges Gemäuer umgeben von Nichts als einem dichten Kastanienwald und einem spiegelglatten See. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Es gibt kein Telefon, keinen Computer, das Gelände ist mit Stacheldraht umzäunt. Schnell wird Sean klar, dass nicht nur er ein Geheimnis verbirgt, sondern auch seine Gastgeber etwas gezielt vor der Außenwelt verstecken. Und er scheint nicht der erste Fremde zu sein, dessen Spur sich auf dem Hof verliert....

Wie so oft wählt Beckett ein abgelegenes Plätzchen sowie eine überschaubare Zahl an Figuren für seinen Plot, sodass sich eine fast kammerspielartige Atmosphäre einstellt. Das Problem ist, dass man durch diese beschränkten Mittel auch sehr schnell darauf kommt, welche Geheimnisse dieser Ort womöglich birgt. Das ging mir aber auch schon bei Becketts Debüt "Chemie des Todes" so, den einzigen anderen Krimi, den ich bisher von diesem Autor gelesen habe. Damals wusste ich auch ziemlich flott, wer der Mörder ist (es war der Gärtner, wenn ich mich recht entsinne, und es hatte irgendwas mit einer speziellen Blumenerde zu tun). Ich bin wirklich keine detektivische Leuchte, aber auch in "Der Hof" blinken die etwas zu auffällig platzierten Hinweise wie große Neon-Werbetafeln in der Wüste.

Ich hab das Buch dennoch fast in einer Rutsche weggelesen. Allerdings nicht, weil ich mir vor Spannung fast die Fingernägel abgekaut hätte, sondern weil ich natürlich wissen wollte, ob ich mit meinen Vermutungen recht behalten würde. Ich fand es dann auch durchaus interessant zu beobachten, wie die einzelnen Fäden zu einem durchaus catchy Showdown im Mondenschein zusammenlaufen. Für mich war aber der eigentliche Star des Romans der titelgebende Hof. Beckett schildert den Verfall des Anwesens wie die Verwesungsstadien einer Leiche, in allen schillernd morbid-verrotteten Farben. Man riecht den Moder und den Schimmel.

"Der Hof" bietet also viel Sphäre, aber auch viel heiße Luft. Denn allein ein unheimlicher Ort trägt noch keine Geschichte. Vielleicht ist es aber auch ein großes Missverständnis, diesen Roman als "Thriller" zu bezeichnen (was explizit auf dem Cover steht). Beckett selbst wehrt sich in einem Interview auf seiner Homepage gegen dieses Genre-Korsett. Er will sich nicht unbedingt als Spannungsautor verstanden wissen. Das ist okay, irgendwie bescheiden, vielleicht aber auch ausweichend. Denn um mehr zu sein, psychologisiert oder poetisiert er zu wenig. Auf welcher Mission ist dieser Mann also? Ich jedenfalls bin unschlüssig, was ich von diesem Roman halten soll. Als Thriller ist er bestenfalls Durchschnittsware. Möglicherweise würde das Buch sogar in der Masse komplett untergehen, wenn nicht Beckett draufstehen würde. Für Fans ist der Roman möglicherweise ein Fest, das fällt mir schwer zu beurteilen. Für alle anderen ist "Der Hof" kein Must-have für diese Saison. Nach dem neuen Don Winslow die nächste große Enttäuschung.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine große Action, aber mit jeder Menge Atmosphäre, Spannung und Thrill, 1. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
In seinen neuen stand-alone-Thriller “Der Hof” entblättert Simon Beckett erst nach und nach die Umstände, unter denen sein sympathischer Held Sean die Flucht nach Frankreich angetreten hat. Mit seinem atmosphärisch dichten Erzähltstil zieht er uns in den Bann und entführt uns in die eigenwillig-düstere Stimmung auf dem still in der Sommerhitze liegenden, heruntergekommenden Hof. Fast schon wie in einem Kammerspiel agieren seine wenigen Protagonisten auf engem Raum und halten die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Dazu trägt auch bei, dass der Autor es geschickt versteht, die Geschehnisse im fernen London in die Entwicklungen auf dem Hof einzubauen. So kommt “Der Hof” ohne große Action, aber mit jeder Menge Atmosphäre, Spannung und Thrill aus.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eher Roman als Hunter-Thriller, trotzdem sehr lesenswert!, 27. Februar 2014
Von 
€nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Mir ist es so gegangen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis ich es beendet hatte. Es ist kein Thriller im üblichen Sinne mit Mord ---> Ermittlung samt forensischen Details ---> Aufklärung, sondern eher ein psychologisch ausgerichteter Roman. Die Personenkonstellation hat mich total gefesselt, besonders Arnaud und Gretchen haben in mir sehr starke Emotionen (Wut, Ablehnung) ausgelöst. Die Darstellung des Arnaud ist genial: er ist ein absolut unsympathisches Ekel, aber eine der fesselndsten Romanfiguren, die mir bisher begegnet sind. Selten ist eine Romanfigur für mich so lebendig geworden.
Auch sonst ist es dem Autor gelungen, mich emotional sehr zu "involvieren": z.B. in der Szene im "Schlachthaus", die einen Tierfreund nicht kaltlassen kann.
Die Atmosphäre des heißen, drückenden Sommers mit der durch unausgesprochene Geheimnisse verbundenen unterschwelligen Angst wird sehr gut rübergebracht.
Der zweiteilige Aufbau sorgt für Abwechslung, wobei der extreme Kontrast zwischen dem modernen Lebensstil im lauten, schnelllebigen London und dem total abgeschotteten, stillen Leben auf dem Hof in Südfrankreich bereichernd ist.
Mich hat dieses Buch sehr intensiv angesprochen und mir mindestens(!) so gut gefallen wie die David Hunter-Romane, wobei diese Bücher nicht vergleichbar sind. Für mich gehört "Der Hof" auf jeden Fall zu den Lesehighlights des Jahres.
4,5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein aktueller Bestseller !, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Kindle Edition)
"Der Hof" ist ein Thriller wie ich ihn mag: subtil und unter die Haut gehend. Bedrückend und drückend wie ein schwüler Sommer. Eine Spannung wie vor einem schweren Gewitter: die Luft ist träge und gleichzeitig hoch elektrisiert. Man sehnt sich das Gewitter herbei und fürchtet gleichzeitig, dass es tatsächlich eintritt. Das Lesen war für mich ein Hochgenuss. Zum Schluss las ich ganz langsam, aus Sorge, ich könnte das Buch bald ausgelesen haben, und mich dann in der Stimmung finden, in der ich jetzt bin: noch ganz beeindruckt und zugleich leer, denn ich weiß, dass ich so bald nicht wieder so ein tolles Buch in den Händen haben werde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elektrisch aufgeladene Luft mit Elmsfeuer!, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte ist großes Kino im Stil des Autorenfilms "Novelle Vague".
Und sie ist aufregend für den, der die leisen Töne liebt und sich ganz darauf einläßt, ein Gespür für unterschwellige Nuancen zu entwickeln. Denn ich finde es überaus spannend, wenn Handlungsstränge Zeit haben, sich zu entwickeln und es dem Leser ermöglichen, in atmosphärisch dicht gestalteten Erzählräumen zu verweilen.
Für diejenigen Kritiker, die meinen, die Geschichte sei langweilig, ziehe sich hin und lasse sich kurz zusammenfassen:
Möglichweise hat der Autor seinen Zielgruppe erweitert...?
Chapeau, Monsieur Beckett!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beckett steht drauf, Beckett ist drin., 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Polarisierende Bücher kaufe ich besonders gerne und wie man hier sehen kann, ist "Der Hof" durchaus ein Stoff, der polarisiert.
Warum erwarten so viele Leser von Autoren, die eine Buchreihe mit einem Seriencharakter entwickelt haben, wie Becketts Hunter oder Mankells Wallander etc., dass jedes ihrer Bücher genauso sein muss, wie diese Reihe? Bei "Der Hof" steht nicht drauf: David Hunters 5. Fall....

Becketts Schreibstil finde ich persönlich brillant und wurde auch hier nicht enttäuscht. Er schafft es in dieser Geschichte eine sehr subtile Spannung aufzubauen. Die Atmosphäre, die er schafft, kann man riechen, schmecken, fühlen – wenn man sich darauf einlässt. Mich hat das Buch wirklich in seinen Bann gezogen und bestens unterhalten. Was anderes muss es nicht tun.

Wer also Lust auf eine gute Geschichte hat und nicht erwartet, dass David Hunter auf der nächsten Seite um die Stallecke kommt, dem kann ich "Der Hof" nur ans Herz legen und viel Genuss beim Ein- und Abtauchen wünschen...
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Flucht des Sean und Arnaud der Unberechenbare bringen Spannung, 4. Februar 2014
Von 
Felix-Ine - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hof (Gebundene Ausgabe)
Jeder hat so sein Geheimnis...

Der junge Engländer Sean aus London ist in einem blutverschmierten Auto quer durch Frankreich auf der Flucht. Die Fahrt endet in Südfrankreich in einem Waldgebiet, als das Benzin zur Neige geht und der junge Mann das Auto verlassen muss. Die Gegend ist ihm unbekannt. Während seines Fußweges tritt er in eine Bärenfalle und kann sich nicht befreien. Die Schmerzen und der Blutverlust rauben ihm die Besinnung. Nach drei Tagen erlangt er das Bewusstsein und findet sich auf einem heruntergewirtschafteten Bauenhof des Schweinezüchters Arnaud, einem launischen und unberechenbaren Mann, brutal und tyrannisch, wieder. Mathilde und Gretchen leben mit dem kleinen Michel ebenfalls auf dem Hof und sind der Willkür des Vaters ausgeliefert. Einzig dem kleinen Jungen gegenüber zeigt Arnaud liebevolle Gefühle.

Sean wird von Mathilde gepflegt, zwischen beiden entwickeln sich die ersten Gefühle, die von Gretchen misstrauisch und neidisch beäugt werden. Sean verbringt die Tage der Genesung auf diesem Hof mit kleinen Gefälligkeitsarbeiten und stellt dabei fest, dass rund um das Haus Fallen aufgestellt sind. Angeblich sollen sie unliebsame Besucher vom Hof fernhalten.
Die aufgeladene Spannung in dieser Familie wird durch Arnaud, dem fünfzigjährigen Schweinezüchter des Hofes verursacht. Er tyrannisiert seine Töchter und würde Sean am liebsten vom Hof verscheuchen.
Als Sean sich eines Tages bei einem Besuch im nächsten Dorf aufhält, kommt er mit dem Dorfbewohner Jean Claude ins Gespräch. Von ihm erfährt er, dass dessen Bruder seit gut einem Jahr vermisst wird. Im Dorf gehen die Gerüchte um, dass Arnaud damit etwas zu tun haben könnte.

Der Schriftsteller Simon Beckett hat in seinem Thriller zwei Verbrechen miteinander verbunden. Er lässt den Leser zwischen dem flüchtenden Sean und dem Tyrannen Arnaud hin und her pendeln. Beckett hat verstanden seinen Protagonisten Charaktere zuzuschreiben, die fesseln. Seine Personen, Mathilde die sanfte, Gretchen die gerissene, Arnaud die tyrannische und unberechenbare Person gepaart mit Sean, dem ruhigen, eigentlich ausgeglichenen Mann.
Die Hintergründe der Flucht dieses jungen Mannes erfährt der Leser ziemlich zum Schluss.
Ein spannender 464 Seiten umfassender Thriller!

Simon Beckett wurde 1968 geboren. Nach Abschluss eines Englischstudiums war er als Immobilienhändler tätig, lehrte Spanisch und war Schlagzeuger. 1992 wurde er freier Journalist und schrieb für bedeutende britische Zeitungen wie "Daily Telegraph", "Times" und "Observer." Als Romanautor trat er erst 1994 an die Öffentlichkeit.
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Der Hof
Der Hof von Simon Beckett (Gebundene Ausgabe - 1. Februar 2014)
EUR 19,95
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