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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist eine wahre Bereicherung - meine absolute Empfehlung!
"Wie können Tauben hören, wenn sie keine Ohren haben?"
"Wo wohnen die Sterne am Himmel denn nachmittags?"
"Warum bin ich ... anders?"
Seite 21

Inhalt:
Lara wusste, dass es in ihrem Leben irgendwann einen einschneidenden Augenblick geben wird, der alles verändert, denn etwas fehlte in ihrem Leben. Sie wusste nur nicht,...
Veröffentlicht am 13. Februar 2013 von B_Jones

versus
3.0 von 5 Sternen Wirklich gut, aber etwas fehlt
Rezension:

Zwar ist das Cover von Lola Jayes “Was fehlt, bist Du” bunt, verziert und schön anzusehen, aber irgendwie passt es nicht zu der eigentlich ernsten Geschichte, die es umschließt. Und genau wie das Cover ist im Prinzip das ganze Buch. Es ist gut, aber etwas fehlt.

Lola Jaye schreibt so, dass man den Text gerne liest...
Veröffentlicht am 16. Februar 2013 von Tialda


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist eine wahre Bereicherung - meine absolute Empfehlung!, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
"Wie können Tauben hören, wenn sie keine Ohren haben?"
"Wo wohnen die Sterne am Himmel denn nachmittags?"
"Warum bin ich ... anders?"
Seite 21

Inhalt:
Lara wusste, dass es in ihrem Leben irgendwann einen einschneidenden Augenblick geben wird, der alles verändert, denn etwas fehlte in ihrem Leben. Sie wusste nur nicht, wann dieser Augenblick sein wird.
Sie feiert gerade mit ihrer Familie und Freunden ihrem dreißigsten Geburtstag, als es an der Türe klingelt. Und Lara weiß - der Augenblick ist gekommen. Denn vor ihr steht plötzlich ihre leibliche Mutter Yomi, die Lara als kleines Baby in ihrer Heimat Nigeria in ein Waisenhaus gegeben hatte. Pat und ihr Mann haben sie adoptiert, mit nach England genommen und liebevoll aufgezogen. Aber Lara spürte schon als kleines Mädchen, dass sie irgendwie anders sein muss. Seit ihre Mitschüler sie wegen ihrer Hautfarbe hänselten und sie bewusst wahrnahm, dass ihre Eltern nicht ihre richtigen Eltern sein können, wünscht sie sich, dass ihre richtige Mutter sie zu ihrem Geburtstag besucht. Darauf musste sie aber noch viele, viele Jahre warten.
Und plötzlich muss sich Lara ihrer Vergangenheit stellen und muss Entscheidungen treffen, denn nur so kann sie die Gegenwart bewusst leben und erleben.

"Es ist klug, nur sich selbst zu Vertrauen.
Verlass dich auf niemanden.
Dann kann dich niemals jemand verletzen."
Seite 170

Handlung & Charaktere:
Lola Jaye hat mit "Was fehlt, bist Du" ein absolut ergreifendes und mitreißendes Werk geschaffen, dass einen mitnimmt auf eine unglaublich emotionale Reise. Eine Reise, die das Leben dreier Frauen beschreibt, die über Kontinente getrennt sind, die aber doch so viel verbindet.
In diesem Buch wartet eine Erzählung auf, die zwei Generationen verstrickt und die geschickt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her springt. Dieser Erzählstil fordert den Leser und zwingt ihn regelrecht, dieses Buch bewusst, mit Ruhe und Zeit zu lesen. Und genau das ist so wichtig, um alles in sich aufnehmen zu können. Ein großes Lob an die Autorin, die dies so optimal umgesetzt hat und wusste, wie sie ihre Leser mitnehmen kann, sie integrieren kann in diese Lebensreise dieser drei Frauen. Erzählt wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers, mal aus Lara's Sicht, dann wieder aus Yomi's und aus Pat's Sicht. Vergangenheit und Gegenwart verschmilzt und man lernt alle drei Protagonistinnen gleichzeitig kennen und versteht, wie sich deren Leben verstrickt. Während man mit Lara's inneren Kämpfen in der Gegenwart mitleidet, ihrem Versuch, ihr Leben vollständig in den Griff zu bekommen, erfährt man zeitgleich aus Yomi's Sicht , unter welchen Umständen sie aufwuchs und später heiratete - und natürlich auch die Hintergründe, wie und warum sie die kleine Lara, oder besser Omolara, in das Waisenhaus gegeben hatte. Und dann ist da noch Pat, die junge ambitionierte Frau, die von ihrer Familie im Stich gelassen wurde, als sie sich für eine Karriere als Sängerin entschied. Eine Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht, als eine Familie um sich zu haben und deren Wunsch leider nicht erfüllt wird - bis das Schicksal ihr die kleine Lara in die Arme legt.
Der Kreis schließt sich und dieses Schicksal bindet diese drei Frauen für ein Leben aneinander.

"Sie hatte davon gehört, wie manche Menschen in diesem Land behandelt wurden, bloß weil man sie für anders hielt. Aber was hieß das, anders? Menschen bluteten gleich, Herzen schlugen gleich. Das alles ergab für Pat keinen Sinn.
Seite 85

Geschrieben ist dieses Werk ganz unüblich in roter Schrift. Ich habe lange darüber nachgedacht, warum. Zuerst dachte ich, diese rote Schrift steht für die Liebe, denn die Liebe ist ja ein zentrales Thema. Aber nach einigem Nachdenken glaube ich, diese rote Schrift symbolisiert das Blut, dass durch die Adern der Familie fließt und das sie für ein Leben verbindet - egal, ob Kontinente die Menschen voneinander trennt.

Mein persönliches Fazit :
Die Autorin Lola Jaye ist für mich persönlich eine absolute Neuentdeckung und ihr Werk "Was fehlt, bist Du" eine wahre Bereicherung. Dieses Buch strotzt vor unglaublicher Sprachgewalt. Schnörkellos und doch so Emotionsgeladen. Ich habe mitgelitten, mitgetrauert, mitlacht - ich habe eine emotionale Achterbahn der Gefühle hinter mir! Ein tolles Buch - ein Buch über die Liebe, über die Familie, über Zusammenhalt. Meine absolute Leseempfehlung - und mein bisheriges Jahres-Lesehighlight!

© Rezension: Alexandra
buecherkaffee.blogspot.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Leseereignis diktiert von Emotionen, Liebe und dem großen Thema Familie!, 19. Januar 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Über Ländergrenzen und Kontinente hinweg leben die drei Frauen, von denen Lola Jaye in ihrem Roman erzählt. Sehr schnell wird mir als Leser deutlich, wie sehr die Frauen aus Nigeria und England doch miteinander verbunden sind.

Die eine gab ihr Kind nicht freiwillig her. Sie wusste nicht, wo es eines Tages wohl landen würde und doch hat die Autorin den Mut, Mutter und Tochter nach Jahren wieder aufeinandertreffen zu lassen.

Beim Lesen dieser beeindruckenden Geschichte wird mir schnell klar, es geht hier um große Emotionen und diese mir bislang unbekannte Autorin beherrscht ganz zweifelsfrei ihr Fach, aber es geht eigentlich noch um vieles mehr. Für mich spielen in diesem Roman auch die Themen Familie, Armut und Reichtum, Gerechtigkeit und das Leben schlechthin mit.

Eine Geschichte mit weinroten Buchstaben geschrieben, vielleicht auch deshalb, weil rot die Farbe der Liebe ist und bei Lola Jaye hat die Liebe eine Chance.

Ein gelungenes Leseereignis diktiert von Emotionen, Liebe und dem großen Thema Familie!
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5.0 von 5 Sternen Lola Jaye: Was fehlt, bist du, 11. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Zum Buch:

Nach ihren beiden Romanen “Für immer, Dein Dad” und “Bis du erwachst” ist “Was fehlt, bist du” Lola Jayes dritter Roman.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir gut und hat mit den roten Mohnblumen und den kleinen Blümchen und Schmetterlingen ein wenig Farbe in den noch so tristen “Restwinter” gebracht. Noch mehr Farbe ist im Innern dieses broschierten Romanes zu finden: Die Schrift ist nämlich durch das gesamte Buch hindurch rotbraun! Und keine Angst, die gewählte Farbe ist sehr angenehm zu lesen und macht die Augen nicht müder als schwarze Schrift.

Zum Inhalt (laut Buchrücken):

Lara hat einen Freund, einen guten Job, liebevolle Eltern. Doch irgendetwas fehlt…

Yomi hatte eine Tochter und musste sie weggeben. Der Schmerz lässt ihr keine Ruhe…

Patricia hat Ehemann und Tochter. Aber sie hat Angst, sie zu verlieren…

Drei Frauen, drei Leben, drei Schicksale – und die Erkenntnis, dass man seine Familie immer in sich trägt.

Der erste Satz: Lara war jetzt ein Alien.

Meine Meinung:

Nachdem mich “Für immer, Dein Dad”, Lola Jayes Debütroman, sehr berühren konnte, wollte ich unbedingt noch ein Buch der Autorin lesen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich diesen Roman lesen durfte.

“Was fehlt, bist du” behandelt die Themen Adoption, Familie und auch die Suche nach sich selbst. Darüber hinaus bekommt der Leser einen Einblick in die Kultur Nigerias. Was ich dabei besonders spannend finde ist, dass Lola Jaye selbst adoptiert wurde und ursprünglich ebenfalls aus Nigeria stammt. In der Danksagung schreibt sie zwar, dass dieser Roman komplett erfunden ist, ich denke aber, dass Lola Jaye einige der Gefühle, die Lara im Laufe ihres Lebens durchläuft, selbst auch schon empfunden hat.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Lara, Yomi und Patricia. Wir begleiten diese drei Frauen auf ihrem emotionalen Weg, denn sie alle haben eine Geschichte. Neben dem “Hier und Jetzt” reist der Leser aber auch in die Vergangenheit der drei Protagonistinnen. Besonders gut hat mir Yomis Part gefallen, denn sie führt den Leser nach Nigeria, in eine fremde Kultur, eine fremde Welt. Sie hat es nicht leicht in ihrem Leben, denn sie muss sich gegen ihr Herz entscheiden.

Patricia hat das Leben eines Popstars geführt, doch nicht alles ist in ihrem Leben perfekt. Ihr Ehemann, der sie immer von ganzem Herzen unterstützt, ist ihr Fels in der Brandung und als sie dann ihre kleine Tochter adoptieren, bereichert diese ihr Leben. Doch es bleibt immer die Angst, sie könnte sie wieder verlieren. Und es gibt ein dunkles Loch in ihrem Herzen, dass mit ihrer Vergangenheit zu tun hat und dass ihr keine Ruhe lässt.

Lara wurde adoptiert. Sie ist eine erfolgreiche junge Frau, die von ihrem Freund und ihren Eltern geliebt wird. Und doch zweifelt sie an sich selbst. Wir erleben Laras Kindheit mit, die unendliche Liebe ihrer Eltern, aber auch ihre Unsicherheit, verursacht durch die komischen Blicke fremder Menschen, oder gemeine Kommentare von Mitschülern. Und obwohl ihre Kindheit in so viel Geborgenheit verlaufen ist, sie nun als 30-Jährige eine von Erfolg gekrönte Karrierefrau ist und man meinen könnte, dass sie ein perfektes Leben lebt, so lebt sie trotzdem nach dem Motto “Es ist klug, nur sich selbst zu vertrauen. Verlass dich auf niemanden. Dann kann dich niemals jemand verletzen.” (Seite 170). Und das schon seit sie ein kleines Mädchen war, was ich sehr traurig finde.

Dieser Roman steckt voller Gefühle. Er erzählt von Liebe, Sehnsucht, Zweifeln, Angst und das Ende hat mich doch ein paar Tränchen gekostet.

Fazit: Ein sehr gefühlvoller Roman, den es definitiv zu lesen lohnt!

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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3.0 von 5 Sternen Wirklich gut, aber etwas fehlt, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Rezension:

Zwar ist das Cover von Lola Jayes “Was fehlt, bist Du” bunt, verziert und schön anzusehen, aber irgendwie passt es nicht zu der eigentlich ernsten Geschichte, die es umschließt. Und genau wie das Cover ist im Prinzip das ganze Buch. Es ist gut, aber etwas fehlt.

Lola Jaye schreibt so, dass man den Text gerne liest. Nicht mit literarischer Höchstleistung, aber flüssig schreibt sie in der dritten Person und der Ich-Perspektive der Protagonistin Lara, die mir nicht immer ganz sympathisch war. Ungewöhnlich in einem Buch – der Text ist farbig gedruckt, eine Art rostbraun, das mich ein bisschen an eine Familienchronik erinnerte.

Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen. Die Kapitel finden in verschiedenen Zeitebenen statt und es wird auf die jeweiligen Geschichten von Lara, ihre Adoptivmutter Pat und der leiblichen Mutter Yomi eingegangen. Davon, wie Yomis Leben in Afrika war und wie ihre Liebe zerbrach, wie Pat einst ein Popsternchen war und sich danach mit ihrem Mann für die Adoption eines Kindes entschied und wie Lara als Mädchen mit schwarzer Hautfarbe im hauptsächlich weißen England aufwuchs und sich nicht nur deswegen oft schlecht fühlte.

Die Parts die in der Gegenwart spielen handeln davon, dass Yomi zu Laras 30. Geburtstag nach England gereist ist, um sie kennenzulernen und wie vor allem Lara damit umgeht. Im Laufe ihres Lebens hat sie sich angewöhnt, ihre Gefühle größtenteils unter Verschluss zu halten und so will sie ihre leibliche Mutter anfangs nicht um sich haben, weil dies eine große Emotionslawine an Wut und Trauer auslöst. Darauf, wie sich Adoptivmutter Pat fühlt, wird leider nur wenig eingegangen, dafür aber umso mehr auf Laras durcheinander geratenes Gefühlsleben und wie sich dies auf ihr komplettes soziales Umfeld auswirkt.

Einerseits war ich oft genervt von Laras Reaktionen, aber andererseits kann ich das wohl einfach nicht nachvollziehen, da ich nicht adoptiert wurde. Die Autorin schreibt hier allerdings aus eigener Erfahrung, also ist das Verhalten der Protagonistin vielleicht doch nicht so unrealistisch, wie es mir vorkommt.

Im Großen und Ganzen betrachtet kam mir das Buch aber trotz des ernsten Themas manchmal wie ein nichtssagender Frauenroman vor und diese Tatsache überrascht und beeindruckt mich beinahe. Es fällt mir bei “Was fehlt, bist Du” wirklich schwer, einzugrenzen, welche Zielgruppe von diesem Buch begeistert sein könnte. Am besten selbst rausfinden ; ).

Fazit:

Nicht langweilig und sehr gut lesbar – aber der emotionale Funke springt leider nicht über.
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5.0 von 5 Sternen Wortreiche Lehrstunde in Toleranz und Akzeptanz, 15. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Der dreißigste Geburtstag markiert im Leben der meisten einen gewaltigen Wendepunkt. Dreißig! Klingt irgendwie nach Nicht-Mehr-Jung-Sein, nach Jetzt-Wird’s-Ernst, nach Kein-Herumtollen-Mehr. Eine Zahl, die den meisten eine gehörige Angst einjagt. Lara Reid aus dem beschaulichen Essex steht mitten im Leben und feiert gerade ihren dreißigsten Geburtstag. Ganz ohne Angst und Furcht vor dem, was da noch kommen mag. Im Gegenteil: Sie steht erfolgreich im Geschäftsleben, ihre Eltern sind das Beste, was ihr passieren konnte. Denn Lara Reid ist adoptiert. Pat und Barry sind ganz selbstverständlich Mum und Dad.
Lara wurde in Nigeria geboren – das weiß sie auch. Nach ihren Wurzeln forschen, war ihr bisher fremd. Nigeria ist zwar ein Teil von ihr, aber ihre Heimat – geografisch wie emotional ist Essex, England. Doch dann steht unvermittelt diese Frau vor ihr und nennt sie Omolara. Das sei schließlich ihr richtiger Name. Und diese Frau müsse es schließlich wissen. Denn sie ist: Ihre Mutter!
Da steht sie nun, Lara. Oder Omolara? Gerade noch will sie voller Freude die dreißig Kerzen auf ihrer Geburtstagtorte ausblassen und dann genüsslich die Glasur herunterschlecken und dann steht eine zweite Mutter vor ihr…
Das Gefühlschaos ist vorprogrammiert. Und Autorin Lola Jaye – selbst adoptiert – malt wortreich dieses Chaos aus, ohne dabei auf Klischees zurückgreifen zu müssen. Doch nicht nur in Laras Kopf rumort es. Auch Pat, einst eine erfolgreiche Sängerin mit Nummer-Eins-Hit in England bekommt mehr als nur feuchte Hände beim Anblick der attraktiven Frau, die mit bunter Klamotte und fürsorglicher Wissbegier ihre Tochter zu erreichen versucht. Pat hat Angst ihre Tochter an die andere Mutter zu verlieren. Auch Yomi, die den weiten Weg aus dem immer warmen Nigeria ins unbeständige London auf sich genommen hat, ist verunsichert. Wie wird die Tochter, die sie vor dreißig Jahren in ein Heim geben musste, reagieren?
Drei Frauen, drei Schicksale, die eng miteinander verwoben sind. Wir der Status als Mutter noch, schon oder endlich akzeptiert? Wie kam es zu der vertrackten Situation, in der sich die Frauen aus drei Generationen, aus zwei Kulturen, in einer Stadt nun gegenüberstehen?
Kein Showdown mit zuckenden Fingern, keine Kurzschlusshandlungen, lediglich ein rührendes Ende einer Jahrzehnte langen Odyssee. Lola Jaye schafft es immer wieder durch Rückblicke und überraschende Wendungen die Geschichte um Lara, Pat und Yomi am Laufen zu halten. Zu keiner Zeit besteht auch nur der Hauch von Langeweile. Und immer wieder kleine Verweise auf das Leben in Nigeria, auf Traditionen, die es dem Leser erlauben einen klaren Blick auf dieses so widersprüchliche Land zu werfen.
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5.0 von 5 Sternen Ein sehr schöner, berührender Roman, der m. E. auch viel Autobiographisches enthält., 13. Februar 2013
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Lara wurde im Alter von drei Jahren von einem englischen Ehepaar adoptiert. Patricia und Barry Reid hatten die Kleine, die vorher in einem Kinderheim in Nigeria lebte, sofort ins Herz geschlossen und nach London geholt. Dort wächst Lara behütet und in liebevoller Umgebung auf, wären da nicht die Sticheleien der Schulkameraden und manchmal auch wildfremder Leute, die ihr ins Bewusstsein bringen, dass sie anders ist als die Menschen in ihrem Umfeld. Mittlerweile ist Lara erwachsen und beruflich erfolgreich. Mit der Vergangenheit scheint sie abgeschlossen zu haben, zumindest hat dies äußerlich den Anschein. Aber vieles an ihrem Verhalten lässt darauf schließen, dass ihr etwas im Leben fehlt. Auch fällt es ihr schwer, sich selbst zu akzeptieren; sie kann nicht glauben, dass es wirklich Menschen gibt, denen etwas an ihr liegt. Über ihre Herkunft weiß sie nicht sehr viel, aber lange Zeit war ihr innigster Wunsch, eines Tages ihre leibliche Mutter zu treffen. Als dies dann wirklich geschieht, hat Lara schon nicht mehr damit gerechnet, und die Begegnung wirft sie völlig aus der Bahn. An ihrem dreißigsten Geburtstag holt Lara die Vergangenheit ein, denn plötzlich taucht Yomi auf der Party auf und stellt sich als Laras Mutter vor. Für Lara ändert sich alles; ihr komplettes Leben wird auf den Kopf gestellt, und sowohl sie selbst als auch Yomi und Patricia müssen einen Weg zueinander finden.

Die Situation der drei Frauen in diesem Roman ist nicht einfach. Lara möchte einerseits mehr über ihre Wurzeln erfahren, um ihre eigene Identität vollends entwickeln zu können, aber sie liebt ihre Adoptiveltern und möchte diese nicht verletzen. Patricia, ihre Adoptivmutter, war einst eine gefeierte Sängerin- Ihr wahres Lebensglück erfüllte sich erst mit Laras Adoption. Sie geht völlig in ihrer Aufgabe als Mutter auf und hat Angst, Lara zu verlieren. Aber da ist Yomi, Laras leibliche Mutter, die ihre kleine Tochter aus Sorge und Liebe weggegeben hat. Nach dreißig Jahren ist sie in der Lage, mit ihr Verbindung aufzunehmen. Einerseits verunsichert es sie, aber sie kann auch gut verstehen, dass Lara sie nicht mit offenen Armen empfängt. Zu viele Fragen sind noch ungeklärt, und alle Beteiligten müssen sich erst an die neue Situation gewöhnen.
Die Autorin geht in diesem Roman sehr feinfühlig ans Werk. Abwechselnd werden Laras Lebenssituation in der Gegenwart und die Entwicklung in der Vergangenheit beleuchtet, wo man mehr über die beiden Mütter der jungen Frau erfährt. Nach und nach fügt sich alles zu einem Gesamtbild, und sowohl Yomis als auch Patricias Beweggründe werden klar. Jede der drei Protagonistinnen für sich kann man gut verstehen, und auch für Laras Adoptivvater Barry hat man Verständnis, wenn man weiß, welche Gefühle und Gedanken hinter seinen Handlungen stecken.
Dass Lara, die nach außen hin erfolgreiche Geschäftsfrau, insgeheim nicht völlig glücklich ist und von Verlustängsten geplagt wird, spürt man deutlich, wenn man ihr Verhältnis zu ihrem Freund Tyler betrachtet. Lara kann nicht glauben, dass sie geliebt wird und für andere Menschen wichtig ist. Mit ihrem daraus resultierendem Verhalten stößt sie diejenigen, die sie eigentlich liebt, immer wieder vor den Kopf.
Es ist ein sehr emotionaler Roman, und ich könnte mir vorstellen, dass die Autorin auch Autobiographisches in die Geschichte gepackt hat, denn sie selbst lebt ebenfalls in London und hat auch einige Zeit in Nigeria, dem Land ihrer Vorfahren, verbracht. So gesehen weiß sie, wovon sie spricht und kann Laras Geschichte sensibel und glaubwürdig vermitteln.
Dieser großartige Roman geht einem nahe und zeigt, wie wichtig es für die individuelle Entwicklung eines Menschen ist, die eigenen Wurzeln zu kennen sowie seinen persönlichen Platz in der Familie und im Leben zu finden.
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4.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach sich selbst, 3. Februar 2013
Von 
Silke Ingenbold-kowanda "Büchermurmel" (Oberhausen, Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Lara ist 3 Jahre alt, als sie von Patricia und ihrem Mann, aus Nigeria adoptiert wird.
Beide lieben das Kind wie ihr eigenes. Doch schon bald merkt Lara, dass sie anders
ist als alle anderen und sie fühlt sich irgendwie unvollständig.
Sie wird wegen ihrer Hautfarbe gehänselt und Lara fängt an, unter Zwangshandlungen zu
leiden. Ihre Eltern klären sie schon früh über die Adoption auf und in Lara wächst
der Wunsch ihre wahren Eltern kennenzulernen.
Doch dieser Wunsch erfüllt sich erst völlig unvorhergesehen an ihrem 30. Geburtstag.
Wie gehen nun Lara, ihre Adoptiveltern sowie Laras leichliche Mutter mit dieser
Situation um?

Dieser Roman hat mich sehr berührt und ich konnta Laras Zerrissenheit voll und ganz
nachvollziehen.
Jeder Mensch möchste seine wahre Herkunft wissen und vor allem die Gründe zu einer
evtl. Adoptionsfreigabe.
Zusätzlich hat die Protagonistin noch mit ihrer Hautfarbe zu kämpfen. Zwischen zwei
völlig unterschiedlichen Kulturen zu stehen, muss erstmal gestemmt werden.

Dieser Roman ist nicht schnell weglesbar. Er ist nicht nur aus drei Perspektiven erzählt,
sondern springt auch noch in Gegenwart und Vergangenheit hin und her.
Es ist eine wunderschöne Geschichte, die viel erzählt.
Mir persönlich haben die Erzählungen von Yomi, Laras leiblicher Mutter, am besten
gefallen. Ihre Geschichte habe ich oft kopfschüttelnd in mich aufgenommen und so
einiges über eine mir völlig fremde Kultur erfahren..

Fazit: Eine schöne und interessante Geschichte, die in rot gedruckt wurde und es
absolut wert ist, oft gelesen zu werden!
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5.0 von 5 Sternen wieder ein gelunges Buch von Lola Jaye, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Lola Jaye schreibt so, dass man den Text gerne liest. Nicht mit literarischer Höchstleistung, aber flüssig schreibt sie in der dritten Person und der Ich-Perspektive der Protagonistin Lara.

Lara ist adoptiert und was sie eigentlich immer wissen wollte, spielt mit zunehmenden Alter dann doch nicht mehr die große Rolle: Sie hat sich abgefunden, dass ihre leibliche Mutter sie nicht haben wollte. Als dann gerade an ihrem 30igsten Geburtstag eine bunt gekleidete Frau vor ihr steht und sie mit ihren vollständigen Namen: Omulara, anredet, ist ihre Welt aus den Fugen geraten. Ihre Mutter hat sie gefunden. Doch zwischen Lara und Yomi steht das Leben der verlorenen gemeinsamen Jahre.

Ein Buch das Einblick in die Gefühlswelt der jungen Frau gibt, der immer etwas gefehlt hat und dann als sie das fehlende Teil plötzlich vor sich hat, mit der Situation überfordert ist.
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5.0 von 5 Sternen toll!, 8. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was fehlt, bist Du (Broschiert)
Ein sehr sehr schönes Buch mit toller Geschichte für gemütliche Abende und zum träumen. Super Schreibstil und ich freue mich auf das nächste Buch
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Was fehlt, bist Du
Was fehlt, bist Du von Lola Jaye (Broschiert - 18. Januar 2013)
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