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Kundenrezensionen

108
4,3 von 5 Sternen
Blinde Vögel
Format: BroschiertÄndern
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2013
Inhalt:
Zwei Tote werden in Salzburg nebeneinander gefunden. Allerdings können Beatrice Kaspary und Florin Wenninger anfangs keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen den beiden feststellen. Schließlich findet sich auf ihren Computern eine Spur zu Facebook. Sie waren Mitglied in derselben Lyrik-Gruppe, wobei dort alle ganz harmlos zu sein scheinen. Doch mit der Zeit kriegt Beatrice Einblick hinter die Fassade, stößt auf geheime Nachrichten und muss erkennen, dass sie auf den richtigen Weg ist, als ein weiteres Gruppenmitglied stirbt.

Setting und Stil:
Der Roman spielt hauptsächlich in Salzburg. Viele bekannte Orte werden beschrieben und man glaubt, beinahe selbst vor Ort zu sein.
Die Facebook-Nutzung und die Gruppenstruktur werden gut beschrieben. Man merkt, dass es sich größtenteils um etwas ältere Facebook-Nutzer handelt, die vielleicht etwas antiquierter mit dem Medium umgehen, als die Jugend. Die Ringelnatz-Gedichte sind ein interessanter Ansatz, um sich mehr mit Lyrik zu beschäftigen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, der Roman liest sich so weg, ist durchgehend spannend und überrascht dank vieler im Sand verlaufender Spuren.

Charaktere:
Man merkt, dass das Ermittlerduo bereits eingespielt ist. Beatrice hat dabei den Hauptanteil, da sie sich zur Facebook-Spezialistin entwickelt und mit ihrem Pseudonym-Profil direkt mit der Lyrik-Gruppe interagiert.
Beide sind sehr gute Identifikationscharaktere. Ihre private Seite kommt nicht zu kurz und selbst als es hart auf hart kommt, kommt man nicht drum herum, mit ihnen zu fühlen.
Die Bösewichter sind diesmal gar nicht so klar zu erkennen. Ihr persönlicher Hintergrund überrascht und bekommt vielleicht etwas viel Raum im letzten Drittel des Buchs, wodurch allerdings auch sichergestellt wird, dass man ihr Vorgehen versteht und vielleicht sogar gut heißen kann.
Die Gruppenmitglieder sind schön unterschiedlich, haben eigene Beweggründe, sich mit Gleichgesinnten über Lyrik auszutauschen und bringen so eine schöne Vielfalt an falschen Ermittlungsmöglichkeiten mit sich.

Geschichte:
Die Geschichte teilt sich ein bisschen in zwei Abschnitte ein, der erste handelt von den Opfern, der Lyrik-Gruppe und den ersten Schritten, hinter die Struktur der Gruppe zu steigen. Das letzte Drittel macht schließlich eine überraschende Wendung, die zwar logisch ist, aber irgendwie doch einen Bruch darstellt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich diese nicht unbedingt haben müssen und wäre wohl mit einer einfacheren Lösung ebenso zufrieden gewesen. Trotzdem ist es durchgehend spannend, man muss einfach mitfiebern und es bringt Spaß den Ermittlern bei der Arbeit zuzusehen.

Hörbuch:
Andrea Sawatzki hat einen sehr angenehmen und schön betonenden Lesestil. Es bringt Spaß ihr zu lauschen und sich so richtig in der Geschichte zu verlieren. Sie ist genau die richtige Wahl, um uns als Beatrice Kaspary mit ermitteln zu lassen.

Fazit:
Ein sehr schöner Salzburg-Thriller der aktueller nicht sein könnte. Soziale Medien führen zu neuen Ermittlungsmethoden und Tatmotiven, über die man gerne mehr liest. Die Ermittler haben alle Hände voll zu tun, um durch das lyrische Wirrwarr zu steigen und kommen natürlich nicht drum herum, auch live vor Ort sich die Hände schmutzig zu machen. Ein moderner Thriller für Erwachsene, der vielleicht dem einen oder anderen neue Einblicke in soziale Netzwerke bieten kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2015
Wer gerne Krimis liest, die einen wie ein 'blinder Vogel' durch den Plot fliegen lassen, ist mit diesem Werk bestens (!) bedient.
Mir erschien der Titel im Nachhinein beinah metaphorisch anzumuten.
Der Hintergrund des Plots ist düster, so düster wie die Folgen von Krieg und Zerstörung in den Köpfen der betroffenen Menschen und in der dadurch verwüsteten Gemeinschaft.
Das hatte ich fast vergessen. Dieser Krimi erinnerte mich wieder daran, und weil dem so war, kam ich mir eben wie ein blindes Huhn vor, welches kaum begreift, was Schrecken sein können.

Vordergründig geht es um Todesfälle in Salzburg, die auf den ersten Blick alle wie Selbstmord aussehen. Merkwürdig dabei ist, dass die Opfer Mitglieder einer Lyrik Gruppe im Internet sind. Man ahnt zwar schon ab der Mitte des Buches, dass Alles etwas mit dem verheerenden Krieg auf dem Balkan zu tun hat, aber trotzdem bleibt man bis zum Schluss ziemlich blind für die wirklichen Zusammenhänge.
Das Ganze ist in einer ausgewogenen Sprache erzählt, sodass man beim Lesen mitten im Geschehen bleibt.

Allein für die Nachwirkungen, Interesse zu wecken an der Geschichte des Balkan, an den Zusammenhängen europäischen Miteinanders, an der Bewertung von gut und böse, von Recht und Rache, allein dafür würde ich diesem Buch gerne einen Sonderstern geben.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2013
Nachdem ich schon das erste Buch für Erwachsene von Ursula Poznanski "Fünf" mit Begeisterung (und viel Nägelkauen) gelesen habe,
hat mich auch "Blinde Vögel" überzeugt.
Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und dabei nur wenig Schlaf bekommen. Ich konnte einfach nicht aufhören...
Die Spannung wird gut aufgebaut und bis zum Schluss gehalten. Man taucht in die Geschichte ein und fühlt mit den Protagonisten Bea und Florin.
Der Schreibstil ist ansprechend, für mich ein Krimi auf höherem Niveau.
"Fünf" ist vielleicht noch ein Fitzelchen besser, aber dieses Buch finde ich auch absolut empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2014
Sehr spannend. Wenn man auf teils brutale Todesfälle steht und auf sich anbahnende Love-Stories ... Gut ausgedacht ist die Entwicklung der Handlung über eine Lyrikseite, die als Ort geheimer Botschaften zu dienen scheint. Man denkt zuerst an Verabredungen zm Selbstmord, aber das ist natürlich ein Irrweg, der Hintergrund ist ein ganz anderer. Ich lese zwar lieber Romane rund um alltägliche Abgründe, die sich im Kleineren in Beziehungen zwischen Menschen aufbauen und irgendwann zum Drama führen, aber dieser Roman ist trotz hässlich zugerichteter - besonders eine - Toter in Serie wie schon der erste Roman der Autorin sehr packend - man kann sich sicher auf weitere Thriller freuen, die Geschichte der Kommissarin Kaspary ist auf Fortsetzung angelegt! Ein wenig gestört haben mich einzig die unterschiedlichen Schrifttypen - Passagen aus Perseptive des "Bösen", Facebook-Nachricten und normaler Erzähl-Text.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2015
In Falle von "Blinde Vögel" fand ich das Aktivitätenprotokoll der Facebook-Lyrik-Gruppe,in deren Umfeld der erzählte Kriminalfall spielt, teils durchaus ermüdend: Manchmal zog es sich meines Erachtens wie Kaugummi, wenn wieder wer ein geheimnisvolles Gedicht oder nur ein Fragment desselben zitiert wurde,in welchem eine versteckte Botschaft vermutet wurde. Auch wenn sich letztlich herausstellte, dass sie mit dieser Vermutung recht hatte, fand ich es zunächst mehr als sehr weit hergeholt, welche Bedeutung Beatrice Kaspary in einen bestimmten, sich wiederholenden Begriff hineininterpretierte. Das wirkte auf mich nichtmals wie ein Glückstreffer, sondern als habe die Autorin hier nun einfach endgültig eine kriminologische Verbindung zwischen den Figuren herstellen wollen, kurz: Ich habe der Figur der Beatrice Kaspary in diesem Fall einfach nicht glauben können, dass sie tatsächlich selbst auf die Idee gekommen wäre, in diese Richtung zu recherchieren.
Abgesehen davon, dass ich Geschichten, die ins Politisch-Verschwörerische abdriften (um das Ende nun ganz vage zu halten und nicht übermäßig zu spoilern), eigentlich gar nicht sonderlich gerne mag, erschien mir der Schlussteil von "Blinde Vögel", in dem relativ schnell alles aufgeklärt wurde, auch zu flott abgehandelt, zumal die Handlung zuvor über weite Strecken einfach auf der Stelle getreten hatte: Erst wusste man nur, dass man eigentlich nichts wusste und dann wusste man plötzlich alles; persönlich hatte ich zum Schluss hin auch ein wenig Schwierigkeiten, die nun miteinander verbundenen Personen noch ordentlich identifizieren und all die Vorkommnisse nachvollziehen zu können.
Prinzipiell fand ich das Facebook-Setting aber ungeheuer gut gemacht; ich hätte es nur spannender gefunden, wäre der Mittelteil nicht so ausschweifend gewesen, denn manchmal war mir die Konzentration auf die geteilten Gedichte doch wirklich zu viel. Persönlich hätte ich mir eben auch eine andere Auflösung gewünscht, die mehr internen Gruppenbezug geboten hätte. Andere Leser werden das Krimikonstrukt, welches sich schließlich zeigt, hingegen sicherlich als stark empfinden; mir war es nun zu präsent, zu wichtig, zu "ausufernd" für die vorherige eher leichte, unterhaltsame dargebotene Krimikost.

Zwischen "Fünf" und "Stimmen" angesiedelt fand ich diesen Kaspary/Wenninger-Roman nun doch klar am Schwächsten; zwar immer noch gut erzählt, aber die anderen beiden genannten Romane haben mich eben definitiv mehr begeistern und fesseln können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 13. April 2015
Nach ihrem Sensationserfolg " Fünf" legt Ursula Poznanski mit " Blinde Vögel " ihren zweiten Thriller vor, der mich sehr begeistern konnte.

Schon im ersten Thriller dieser Autorin lernten die Leser das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspari und Florin Wenniger kennen, die es diesmal gleich mit einem Doppelmord zu tun bekommen. Eine strangulierte junge Frau, die neben einem erschossenen jungen Studenten liegt. Dieses Szenario gibt Rätsel auf, da man nicht weiß, ob nun Mord oder Selbstmord vorliegt und warum dieser Mord, - oder Selbstmord ? Eine Spur führt ins Internet zu einer Lyrik Gruppe auf Facebook. Düstere Gedichte und scheinbar wahllose Bilder aus Salzburg lassen Beatrice, die sich unter fremden Namen dort angemeldet hat, ins Grübeln kommen. Und Florin ? Der scheint diesmal nicht ganz auf der Höhe zu sein, hat er doch private Probleme zu lösen.

" Blinde Vögel " war für mich ein spannendes und sehr unterhaltsames Lesevergnügen, dass mit einer tollen Geschichte und sympathischen, facettenreichen Charakteren aufwartet, die auf hoffentlich noch viele Fälle dieses Ermittlerduos hoffen lassen. Beatrice und Florin sind absolute Sympathieträger, Figuren zum Anfassen , die realistisch reagieren. Beatrice, als geschiedene Mutter zweier Kinder ist immer hin und hergerissen zwischen ihrem Beruf und ihrer Familie und Florin laboriert mit einer weniger gut funktionierenden Fernbeziehung herum. Dies hemmt seinen Einsatz bei diesem sehr interessanten Fall, dessen letztes Drittel mir immer noch Gänsehaut beschert. Der Balkankrieg und sein Grauen wird dem Leser in nur einem Kapitel so drastisch vor Augen geführt, das man sich fragt, wie können die Überlebenden damit leben und umgehen ?

Ein Buch, spannend , dramatisch und mit einem großen Nachhall. Sehr zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 14. April 2013
~Inhalt~

Das aus dem Vorgänger-Buch “Fünf” bekannte Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist auch in diesem Thriller mit von der Partie. Zwei Tote werden in Salzburg auf einem Campingplatz entdeckt. Die schöne Friseurin Sarah Beckendahl aus Hannover wurde stranguliert, der unscheinbare, füllige Germanistikstudent Gerald Pallauf aus Salzburg hat sich augenscheinlich selbst erschossen. Alles deutet auf eine Beziehungstat hin. Aber waren die beiden so unterschiedlichen jungen Menschen wirklich ein Paar? Nach Beatrices Bauchgefühl wohl eher nicht. Einzige Verbindung zwischen den Toten ist offenbar die Facebook-Gruppe “Lyrik lebt”. Beide waren dort Mitglieder …

„Ein weißes Schloss in weißer Einsamkeit.
In blanken Sälen schleichen leise Schauer.
Todkrank krallt das Gerank sich an die Mauer
und alle Wege weltwärts sind verschneit.

Darüber hängt der Himmel brach und breit.
Es blinkt das Schloss. Und längs den weißen Wänden
hilft sich die Sehnsucht fort mit irren Händen …
Die Uhren stehn im Schloss: es starb die Zeit.

(Rainer Maria Rilke)
Aus der Sammlung Gaben an verschiedene Freunde“

Über solche Gedichte tauscht sich die Facebook-Gruppe “Lyrik lebt” unter anderem aus.
Manchmal sind es nur ein paar Zeilen, die Themen rund um den Tod und die Angst behandeln. Manchmal werden auch Fotos gepostet, die den Eindruck erwecken, dass es um versteckte Botschaften geht. Aber von wem – und viel wichtiger FÜR WEN sind diese Botschaften bestimmt?

Als ein anonymer Anrufer behauptet, es handelt sich keineswegs um eine Beziehungstat, steht für die sympathische Ermittlerin fest: dies wird nicht der letzte Mord in diesem Zusammenhang gewesen sein. Und so geschieht es auch – und Facebook ist “live” dabei …

~Einschätzung~

“Blinde Vögel” ist bereits der zweite Thriller für Erwachsene von Ursula Poznanski und ich bin überzeugt, dass auch dieses Buch ein Bestseller wird. Bekannt wurde die in Wien geborene Autorin durch ihre erfolgreichen Jugendbücher “Erebos”, “Saeculum” und “Die Verratenen”.

Besonders gut gelungen finde ich, wie Beatrice Kaspary in die Identität von Tina Herbert schlüpft, um inkognito auf Facebook in der Lyrik-Gruppe zu recherchieren. So toll und hilfreich neue Medien auch sind, so gefährlich und beängstigend können sie auf der anderen Seite sein – das muss auch Kaspary einsehen. Was ist Fake? Ist der Mörder unter den Mitgliedern der Gruppe zu finden? Das Ermittler-Team dreht sich im Kreis, aber mit jedem weiteren Mord bzw. Selbstmord kommen sie dem eigentlichen Tatmotiv näher. Im Nachhinein betrachtet, hätte man eher auf den Täter kommen können. Die Autorin ist aber extrem gut darin, falsche Fährten zu legen ;-) Der Spannungsbogen wird durch den tollen, flüssigen Schreibstil, die verschiedenen Morde und Mordtheorien bis zum Schluss konstant aufrecht erhalten. Auch den Bezug zur Lyrik und zum Umgang mit Sozialen Netzwerken finde ich sehr gelungen. Besonders interessant war die Situation, als ein Mitglied der Gruppe seinen Selbstmord ankündigte und wie die anderen User darauf reagierten. Leider habe ich den 1. Teil von Ursula Poznanski bisher noch nicht gelesen und somit fehlen mir einige Hintergrundinformationen zu Beatrice und Florin. Trotzdem sind sie mir in “Blinde Vögel” bereits ans Herz gewachsen. Beatrice Kaspary ist nicht “Superwoman” ;-) , sondern – was ich persönlich viel sympathischer finde – eine geschiedene, zweifache Mutter mit einem schlechten Gewissen, weil sie ihre Ehe nicht retten konnte und immer zu viel arbeitet, weswegen nur wenig Zeit für Kids und Haushalt bleibt. Eine ganz normale Frau also, aber gerade das macht sie für mich so glaubwürdig.

~Fazit~

Was für ein Thriller! Sehr spannend, unberechenbar und aufgrund der Aktualität von Sozialen Netzwerken sehr modern! Für mich volle Punktzahl – 5 von 5 Punkten! (SM)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2014
Nach dem Geocaching-Fall haben es Beatrice Kaspary und Florin Wenninger erneut mit einem anspruchsvollen Mordfall zu tun. Ein junger Mann wird erschossen aufgefunden, neben ihm liegt eine erdrosselte junge Frau. Die Ermittler glauben zunächst an ein Paar, eine Tat aus Eifersucht, doch schnell rückt ein neuer Aspekt in den Mittelpunkt. Beide waren aktiv in einer Facebook Gruppe, in der die Teilnehmer sich über Gedichte ausgetauscht haben und scheinen sich bis vor einigen Tagen gar nicht persönlich gekannt zu haben. Als ein weiteres Mitglied der Gruppe seinen Selbstmord ankündigt, ist sich Beatrice Kaspary sicher, dass die Lösung des Falls nur in der Gruppe zu finden ist und beginnt sich mit einer falschen Identität intensiv in die Gespräche einzuschalten.
„Blinde Vögel“ ist einfach unglaublich spannend und mitreißend. Die Ermittler sind sympathisch beschrieben und bringen auch private Aspekte mit in die Geschichte, ohne dass diese die Geschichte dominieren. Auch wenn einem die Story am Anfang etwas absurd vorkommt, nimmt sie einen schnell gefangen und überzeugt durch eine klare Struktur und spannende Wendungen, die anfangs nicht zu erwarten waren. Auch die Ermittler scheinen von der Entwicklung der Geschichte genauso überrascht wie man als Leser selbst, was sowohl die Story als auch die Charaktere so glaubhaft macht.
Ich war von dem zweiten Thriller von Ursula Poznanski absolut begeistert und hoffe schon jetzt sehr auf einen dritten Band mit Kaspary und Wenninger als Ermittler.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2014
Der zweite Teil nach "Fünf" um die Ermittlergruppe rund um Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.
Aber es gibt nur ganz wenige Andeutungen auf die Ermittlungen im Geocaching-Umfeld.
Man kann die beiden Bücher also wunderbar unabhängig voneinander lesen.
Sie bauen nicht aufeinander auf.

Bei diesem Fall sind die einzigen Schnittpunkte, die die beiden ersten Opfer miteinander haben, bei Facebook. Sie sind in einer Lyrik-Gruppe in der Riesen-Community, aber noch nicht mal miteinander befreundet. Oder handelt es sich doch um eine Beziehungstat?

Leider hat das Buch erst in der 2. Hälfte merklich an Fahrt aufgenommen. Der 1. Teil war zwar auch schon gut, aber eben ein "normaler" Krimi, ...eben gut.
Dann wurde es aber wieder so mitreißend, ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Dann wurde es hervorragend und deshalb habe ich dann doch die vollen 5 Punkte gegeben.

Aber das Frau Poznanski gut schreiben kann, hat sie ja mittlerweile schon oft bewiesen.
Für mich war es mein 4. Buch von ihr und das 5. liegt schon bei mir und wartet darauf, gelesen zu werden
Gerne weiter so...
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am 16. Februar 2014
Mehrere professionelle Morde an Personen, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben. Alle Fäden laufen bei einer harmlosen Facebook-Gruppe von Lyrik-Fans zusammen. Die ziemlich verschrobenen Lyrik-Liebhaber teilen offensichtlch mehr als ihre Liebe zu Rilke-Gedichten.
Die toughe, aber überaus menschliche und sympathische Ermittlerin Beatrice Kaspary macht sich - in der realen Welt, und auch im Netz - auf die Fährte des Killers und fügt die Puzzlesteine zusammen. Dabei gerät sie allerdings selbst ins Fadenkreuz des Killers.
Die Story ist von der ersten bis zur letzten Seite überaus spannend und hat auch mehrere interessante Wendungen. Auch die Idee, einen Großteil der Ermittlungen über Facebook laufen zu lassen, fand ich sehr interessant.
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