Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Kinderfahrzeuge Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 21. Oktober 2011
Dieses Buch ist kein Diätbuch.Ganz im Gegenteil. Dieses Buch sagt dir: Schmeiß alle Diätbücher weg, die du hast. Vergiss das Kalorienzählen, das schlechte Gewissen und fang wieder an, einfach zu essen.
Die Autorin berichtet in diesem Buch, wie sie jahrelang auf die Diätschiene aufgesprungen ist. Das Umdenken kam durch eine Freundin, die ihr die Vielfältigkeiten der einzelnen Nahrungsmitteln gezeigt hat. Aber anstatt Diät zu halten, hat Frau Gröner immer wieder neue Nahrungsmittelkombinatonen ausprobiert und ab sofort selbst gekocht und sorgfältig eingekauft. Dabei hat sie alles gegessen, was ihr schmeckt, auch Schokolade und Fett in Form von Öl und Sahne z.B. Dinge, die man als Dicker normalerweise nicht essen will und wenn doch, dann hat man ein schlechtes Gewissen.
Frau Gröner hat nebenbei noch einige wissenswerte Fakten zusammengetragen, z.B. dass nicht bewiesen ist, dass Dicke die ganzen Krankheiten bekommen, die man ihnen nachsagt. Dass aber sehr wohl Dicke, die dauernd Diät halten, nichts Gutes für ihre Gesundheit tun. Das Thema Magenoperationen wird auch angesprochen und nun kann der Leser/die Leserin aus den vorliegenden Informationen eine Entscheidung treffen. Mache ich so weiter wie bisher oder ändere ich was, ändere ich mein Denken über mein Leben, über das Dicksein.
Erstaunlich ist, dass Frau Gröner obwohl sie sich immer satt gegessen hat und alles gegessen hat, was ihr schmeckte, abgenommen hat, ganz ohne Diät.

Ein sehr interessantes Buch. Das mich erstmal dazu gebracht hat mich mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen und mehr selbst zu kochen. Und was mein Denken angeht,ich hoffe, dass ich es schaffe umzudenken. Das ist mit das Wichtigste. Mir geht es nach diesem Buch gut und ich hoffe, dass noch viele es lesen und es ihnen danach auch gut geht.
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2013
Das Buch ist ein guter persönlicher Bericht über das genussvolle Erlernen von Essen.

Wer aber (wie ich) sein Leben lang kocht und bei Bauern einkauft und wer schon viele Bücher zuTat Acceptance gelesen hat und in vielen Foren seit Jahren diskutiert, der lernt hier nix neues.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2011
Heute möchte ich euch ein besonderes Buch vorstellen und zwar heißt es Nudeldicke Deern und geschrieben hat es Anke Gröner. Anke ist übergewichtig und hat immer unter ihrem Gewicht gelitten. Bis sie gelernt hat sich selbst zu akzeptieren und mit ihrem Gewicht zu leben. Wie es zu ihrer Körperakzeptanz gekommen ist, das erzählt sie uns in dem Buch.

In der Inhaltsangabe des Buches bzw. im Klappentext ist gestanden, dass es kein Diätbuch ist und das stimmt wirklich. Es ist kein Buch über Diäten oder wie halte ich Diäten am besten durch. Es ist ein Buch darüber wie man sich und seinen Körper akzeptieren kann. Anke hat von einer Freundin ein Food Coaching bekommen, bei dem sie gelernt hat wieder aus frischen Zutaten selber Gerichte herzustellen, die einfach lecker schmecken. Vorher hat Anke sehr viele Fertiggerichte gegessen, die nur irgendwelche unsinnigen Zusatzstoffe enthalten haben.
Als ich den Teil mit dem Foodcoaching gelesen habe, habe ich sofort Lust auf diese gesunden und frischen Lebensmittel bekommen. Ich bin gleich am nächsten Tag los und habe mir z.B. Schafskäse und Oliven gekauft, weil sie mir echt schmecken. Danach hat mein Körper auch gesagt. Schoko brauche ich aber heute nicht mehr. Ich bin satt und zufrieden vom Schafskäse und den Oliven. So geht es Anke bei vielen Dingen.
Das Buch ist echt toll. Anke hat Recht mit der Aussage man soll auf seine Körper hören, was er jetzt braucht und essen will. Man soll aber auf nichts verzichten sondern nur mal in seinen Körper reinhören. Auch ich habe das in mich reinhören verlernt und dadurch meist nur zugenommen. Vielleicht hat mich das Buch aber jetzt in die richtige Richtung gebracht und es hilft mir mich so zu akzeptieren wie ich bin und Essen zu genießen und nicht nur als Kalorienbombe zu sehen, sondern als das was es ist. Leckeres Essen.
Vielen Dank Anke, dass du dieses tolle Buch geschrieben hast und ich es lesen durfte.
Es bekommt von mir 5 Sterne, weil es mich zum Nachdenken und Umdenken gebracht hat.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 14. Oktober 2011
"Ich lerne essen. Mit 40. Irgendwann muss man ja anfangen. -
Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und hungrig. Und mies drauf."*
_
Diese Worte begegnen den Lesern als eine der vielen interessanten Kapitelüberschriften in diesem Titel, der sich von bereits erschienenen Diät-Büchern deutlich unterscheidet. Denn hier geht es nicht darum, möglichst wenig zu essen, sondern eine gesunde Einstellung zum Thema Essen und Ernährung zu generieren.
Der Weg dorthin, so die Autorin, führt über die Erkenntnis des "guten" Essens und gipfelt in einer besseren Akzeptanz des eigenen Körpers, ganz ohne Vorwürfe. Mit Hilfe eines speziellen Foodcoachings konnte ihre Einstellung zum Essen dauerhaft verbessert werden. Auch die Wichtigkeit einer selbst zubereiteten Mahlzeit machte das Foodcoaching deutlich.
In dem Text schildert Anke Gröner eine Reihe eigener Erfahrungen und Einstellungen zu häufig diskutierten Themen wie Bio-Markenlabels, Magen-Ops oder dem Wunsch, irrealen Bildern entsprechen zu wollen, die die Medien uns täglich präsentieren. Auf humorvolle Weise lernen die Leser Alltagserlebnisse der Autorin kennen und finden sich in so mancher Situation wieder. Ironisch, heiter und an keiner Stelle langweilig, Ein außergewöhnliches tagebuchartiges Werk, das zu sinnvillen neuen Sichtweisen führt. Ebenfalls zu empfehlen ist der zum Buch passende Blog!
_
Fazit: Ein befreiendes glücklich machendes Buch. Sprengen wir endlich die Ketten der Diätmaschinerien für einen angemesseneren Umgang mit uns selbst.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In “Nudeldicke Deern” rechnet Anke Gröner ab – mit sich selbst, mit der Lebensmittel- und Diätindustrie, mit einer Gesellschaft, die Schönheitsideale reproduziert, die den Vergleich mit einem sich immer enger zusammenschnürenden Korsett nahelegt. Sie schreibt von ihren Essgewohnheiten, davon, wie sie immer wieder abgenommen hat, um kurz darauf das gleiche Gewicht wieder zuzunehmen, darüber, wie sie sich trotz “Normalgewichts” bereits als Teenager fett und hässlich gefühlt hat, Komplimente nicht annehmen konnte, wie sie jahrelang heimlich gegessen hat, um von Außenstehenden nicht als “undisziplinierte, fressende Dicke” zu gelten. Und vor allem berichtet sie davon, wie unglücklich sie war, wie wenig Essen noch Genuss war, sondern Sünde. Geändert hat sich all das erst, als sie eine Bekannte einlud, die als Ernährungsberaterin arbeitete und Gröner und ihrem Partner gutes Essen zeigte, ihnen dabei half, gerne zu Essen und mit einer neuen Wertschätzung. Für Gröner begann eine Reise, eine Reise, auf der sie sich immer noch befindet: Auf der zur Selbstannahme.

“Ich bin okay, ich mag mich”, diesen Gedanken sollten wir uns alle zum Ziel setzen, auch wenn es schwer fällt. Weil da ein bisschen zu viel Speck sitzt oder die Nase zu groß ist. Wir müssen lernen, auf unsere Körper zu hören, Vorurteile überwinden (Statistiken über die verfettende Gesellschaft sind vor allem der Pharmaindustrie dienlich, die jährlich milliarden mit Diätprodukten umsetzt – alleine in Deutschland!) und vor allem, sollten wir aufhören, Vorurteile selbst – bewusst oder unbewusst – zu reproduzieren. Früher, so Gröner, habe sie, beim Betreten eines Raumes immer Ausschau nach einer Person gehalten, die dicker als sie sei, um sich selbst aufwerten zu können, ein Verhalten, von dem niemand etwas habe. Besonders schön fand ich auch, wie Gröner darauf aufmerksam machte, dass wir in einer Zeit leben, in der alle nahezu krankhaft darauf aus sind, individuell zu sein – solange, bis es zum Gewicht käme, da müssen plötzlich alle gleich sein.

Zwei Dinge sind mir klar geworden. Zum einen, dass ich selbst bei mehreren Gelegenheiten diskriminierendes Verhalten an den Tag gelegt habe, dass Vorurteile, mit denen man aufwächst, sich so tief im Unterbewusstsein verankern, dass man entweder gar nicht oder erst sehr spät beginnt, sie zu reflektieren oder zu hinterfragen. Zum anderen, dass all die “Komplimente”, die ich im vergangenen Jahr erhielt, weil ich einige Kilo (ungewollt oder zumindest unbeabsichtigt, durch meine Ernährungsumstellung und, ähnlich wie Gröner, einer neuen Wertschätzung von Essen und Nahrungsmitteln geschuldet) abgenommen hatte. Von “Wow, echt krass, wie viel du abgenommen hast, das steht dir richtig gut!” bis hin zu “Wie hast du das denn gemacht? Ich will auch abnehmen?” - eine Aussage, die besonders von in meinen Augen dünnen bis sehr dünnen Menschen getroffen wurde. Indirekt implizieren mir alle Bemerkungen, mit denen ich konfrontiert worden bin: Mit knapp 68, 69 Kilo auf 1,76 Metern wurde ich als “irgendwie pummelig” wahrgenommen – etwas, das so absurd ist, dass man mit dem Kopf gegen die Wand laufen möchte. Auch die Spekulation, ich hätte für einen Typen abgenommen, stand im Raum – etwas, das mir zeigt, wie wenig mich die Leute kennen, die mir zu meinem Abnehmen “gratuliert” haben. “Du bist, was du wiegst – Hauptsache es ist nicht viel”, das müssen wir überwinden – und das schaffen wir nur gemeinsam und, leider, auch nicht von heute auf morgen.

Praktisch: “Nudeldicke Deern” ist im Februar als Taschenbuch erschienen, sodass ich es problemlos allen tollen Menschen schenken kann, die ein wenig mit sich hadern. Einen Versuch wäre es auch wert, es Menschen unterzujubeln, die einen Berg von Vorurteilen (“Was diese Dicken den Krankenkassen kosten! SCHRECK-LICH!”) mit sich herumschleppen. Danke jedenfalls für dieses tolle, informative und befreiende Buch, Anke!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2012
Ist mein Bauch zu dick, mein Hintern zu breit oder meine Oberarme zu schlaff?" Welche Frau kennt nicht diese quälenden Selbstzweifel beim Blick ins eigene Spiegelbild.

Anke Gröner, eine der bekanntesten Bloggerinnen Deutschlands und nach eigenen Aussagen selbst übergewichtig, hat mit Nudeldicke Deern" ein Buch geschrieben, das vor allem erreichen will, dass wir uns so annehmen wie wir sind. Egal ob dick, dünn, klein, groß oder mit Pickeln im Gesicht.

Hauptsächlich handelt Nudeldicke Deern" vom Kampf gegen überflüssige Pfunde. Frau Gröner hat dabei allerdings nicht den millionsten Diätplan niedergeschrieben, sondern klärt viel mehr über Nahrung und Essverhalten auf.
Da geht es zum Beispiel darum, wie viel Erdbeere in einem Erdbeerjoughurt wirklich enthalten ist oder wie die Fleischindustrie funktioniert. Immer wieder verweist Anke Gröner dabei mit Fußnoten auf weiterführende Lektüre.
Ebenso geht die Autorin auf die teilweise haarsträubenden Methoden der Schönheitschirurgie ein, die eine Gewichtsreduktion versprechen. Besonders grausam fand ich Tongue Patch-Methode".
Trotz all dieser eher negativ besetzten Themen in Verbindung mit Gewicht und Nahrung, kommt die Bedeutung von Genuss in dem Buch trotzdem nicht zu kurz. Frau Gröner selbst hat sich einem fünftägigen Foodcoaching unterzogen und dabei mit 40 Jahren das Essen erlernt. Ihre neue Begeisterung für bewusstes einkaufen und kochen war so ansteckend, dass ich sofort in meine Küche stürmen wollte, um selbst etwas auszuprobieren.

Am Ende des Buches finden sich viele interessante Internetseiten zu den Themen Gewicht, Essen und Körperakzeptanz, die ich sicher in den nächsten Tagen besuchen werde.

Besonders angenehm fand ich während der Lektüre auch, dass die Autorin nicht für sich selbst in Anspruch nimmt, der Weisheit letzter Schluss gefunden zu haben. Die Unsicherheit und Wut die zwischen einigen Zeilen herauszulesen ist, machen die Lektüre besonders glaubwürdig und authentisch.

Einziger kleiner Kritikpunkt waren die vielen Statistiken im Mittelteil des Buches, die mich in ihrer Fülle manchmal überfordert haben.

Fazit: Ein lohnenswertes Buch für alle, die immer wieder mit ihrem Körper hadern.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2011
Schon seit Monaten habe ich mich auf das Erscheinen der Deern gefreut. Erstens weil Anke Gröners Art zu schreiben einfach Freude macht und zweitens ich auch dick bin. Und wegen Punkt zwei war es für mich nicht einfach dieses Buch zu lesen. Es war schmerzhaft von Gefühlen, Gedanken und Ereignissen (Zug!) zu lesen, die ich so oder so ähnlich auch habe oder mir passiert sind. Soweit so bäh!
Aber: es war sowas von befreiend "meine" Gefühle so geordnet und auf den Punkt gebracht zu lesen, zu sehen wie tief dieses ganze "dünn hui - dick pfui" meine Gedanken, meine Gefühle in Besitz genommen hat und plötzlich die Möglichkeit eines Perspektivenwechsels in der Hand zu haben.
Und was soll ich sagen, Anke Gröner wirkt. Mit komplett anderem Blickwinkel bin ich heute durch die Stadt gegangen, habe mich positiv wahrgenommen, habe andere Menschen positiv wahrgenommen und das alles mit einem Lächeln im Gesicht und einem Lächeln im Bauch.
Was soll ich sagen: DANKE!
0Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2013
Der erste Teil von Anke Gröners Buch hat mir sehr gut gefallen. Sie beschreibt, wie es ihr gelang, von Fastfood weg zu kommen, gutes, hochwertiges Essen als solches wieder mehr zu genießen und vor allem auch selbst aus frischen Zutaten zuzubereiten und wie ihre Lebensfreude damit zunahm. Das las sich alles ermutigend und schlüssig und zauberte gute Laune und den Wunsch, es ihr nachzutun. Leider befindet sich nicht jeder in der Situation, seine ganze Energie, Zeit und auch recht umfangreiche finanzielle Mittel von nun an auf die Essensvorbereitungen zu richten. Eine berufstätige Mutter mit kleinen Kindern hat leider nicht die Zeit, stundenlang ungestört über Märkte zu bummeln, und Durchschnittsfamilien verfügen meist auch nicht über das Geld, alles frisch und in Bioqualität zu erwerben. So oder so ist die Rückkehr zu "slow food" wichtig und der Gesundheit auf jeden Fall zuträglicher als sinnlose Crash-Diäten.
Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin sich mit ihrem "dicken" Körper ausgesöhnt hat, sich annimmt, wie sie ist, und ihr Leben genießt. Dass sie als junges Mädchen als zu dick bezeichnet wurde, obwohl sie offensichtlich Normalgewicht hatte, ist leider eine Erfahrung, die viele, nicht gazellenhaft gebaute Teenager und inzwischen auch Grundschüler machen und die sie geradezu in Essstörungen hineintreiben.
Was ich bedenklich fand, waren die Schlussfolgerungen aus ihren Erfahrungen. Es las sich so, als wäre Dicksein für alle und jeden ein unabwendbares Schicksal, Diabetes etc. bekäme man völlig unabhängig davon in Abhängigkeit von den Genen, und man könne essen, worauf man Lust hat, dann regelt sich alles von allein. Ganz so einfach ist es aber auch nicht. Gerade die Insulinresistenz, die Anke Gröner anspricht, ist mit einiger Sicherheit nicht einfach nur angeboren, sondern wird durch die überreichliche Aufnahme von Zucker/ Fruchtzucker und Weißmehl verstärkt, und leider führt sie bei vielen Menschen zu erhöhtem Blutzucker und langfristig Diabetes. Die Blutzuckerwerte für eine Diagnose von Diabetes werden nicht nach Lust und Laune herabgesetzt, um mehr Menschen als Diabetiker bezeichnen zu können, sondern liegen immer noch nachweislich weit höher als der Blutzucker von wirklich gesunden Menschen, der sich bei nüchtern unter 85 bewegt und eine Stunden nach den Mahlzeiten bei 120. Ein Zuviel an Zucker/ Weißmehl bringt u.a. den gesamten Hormonhaushalt durcheinander, und Hormone regeln alles - Appetit, Sättigungsgefühl, Stimmung, Schlaf etc. Außerdem hat Zucker/ Fruchtzucker eine süchtig machende Komponente, d.h. die Gier nach immer mehr ist Teil des Programms.
Wer als Frau adipös ist, braucht mit Sicherheit keine Crash-Diät, sollte sich aber mal gründlich untersuchen lassen: Schilddrüse, PCOS, Insulinresistenz sind nur einige Stichwörter.
An vollwertigem Essen abseits von Fastfood führt kein Weg vorbei, wenn man langfristig gesund und glücklich sein möchte. Der Weg dahin ist für zuckersüchtige Menschen leider nicht ganz einfach zu gehen und erfordert einiges an Energie. Empfehlen möchte ich an dieser Stelle, die LOGI-Ernährung, die genau in diese Richtung geht und vielen Menschen langfristig hilft. Und nein, ich bekomme kein Geld für diese Werbung, sondern spreche von mir selbst und meinen guten Erfahrungen damit. Einfach mal reinschauen ins Forum...
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2011
Damit keine Missverstädnisse aufkommen, dieses Buch ist: kein Diätbuch.
Keine Bedienungsanleitung für den Körper und keine für das "richtige" Leben.

'Nudeldicke Deern "Free your mind and your fat ass will follow" handelt vielmehr davon,
wie man eines Tages auf die Idee kommen kann (und möglichst schnell sein muss beim Senden der betreffenden Email!),
sich mit seinen Ernährungsgewohnheiten auseinanderzusetzen, OHNE den Fokus zu legen auf Abnehmen oder
Gesundheit - sondern mit Blick auf Lebensqualität und Freude am Tun.

Ich habe das Buch mit großem Gewinn gelesen und empfehle es jedem, der sich mit Anke Gröner zusammen auf diesen Weg machen will.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2012
Sehr informativ und aufschlussreich gerade auch im Hinblick auf "Normwerte" und Statistiken. Die Autorin schreibt und gibt sich locker, genauso wie eigentlich jeder nicht normgewichtige sich sehen sollte. Dabei kommen auch lustige Episoden nicht zu kurz.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden