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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz 960 Seiten: Spannung pur!
Der Titel "Thron der Welt" ruft sehr viele Erwartungen hervor, die bei mir erfüllt worden sind, was Abenteuer-und Spannungsfaktor, Klarheit und Logik der Handlungsstruktur sowie Lesegenuss betrifft.
Allein der Anfang des Romans war sehr spannend und ließ den Leser sehr einfach in das historische Setting eintauchen. Der Leser wird demnach in das Jahr 1072...
Vor 24 Monaten von Schiller veröffentlicht

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Thron der Welt
Das Buch imponiert durch seinen Umfang von nahezu 1000 Seiten. Es hat ein sehr schön gestaltetes Cover , das sehr gut zu der Zeit passt, in der der Roman spielt.
Zur groben Orientierung gibt es am Anfang des Buches eine kleine Einführung in die Romanwelt in Form einer Chronologie und einer groben Übersichtskarte auf der man die Reise später...
Veröffentlicht am 16. März 2013 von Michelangelo


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5.0 von 5 Sternen traurig, dass das Buch schon durch ist ..., 7. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Kindle Edition)
Ohne Zweifel ist der Thron der Welt eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

A.D. 1054
Während seiner Flucht aus Frankreich trifft der fränkische Krieger Vallon in den Alpen auf den sizilianischen Medizinstudenten Hero. Dieser will zusammen mit seinem Meister eine Lösegeldforderung des seldschukischen Emirs nach England zu bringen. Für die Freilassung des normannischen Ritters Sir Walter verlangt der Emir vier weiße Gerfalken, die es nur im hohen Norden Grönlands gibt. Als Heros Meister unerwartet stirbt, beschließt Vallon, Hero auf seiner Reise zu begleiten.

In England angekommen, beschließen die beiden, die Gerfalken zu beschaffen und nach Anatolien an den Hof des Emirs zu bringen. Dabei schließen sich ihnen der stumme Falker Wayland, der deutsche Söldner Raul und Sir Walters jüngerer Bruder Richard an. Weil aber Sir Walters Halbbruder Drogo die Befreiung verhindern will, da er selbst gerne das Erbe seines Bruders antreten möchte, befindet sich die Truppe bald auf einer wilden Flucht vor Drogos Schergen. Durch Vallon geführt begeben sich die Gefährten auf eine lange und gefährliche Reise durch das wilde und düstere Europa des Mittelalters. Von England aus gelangen sie Island, danach führt der Weg in die eisigen Jagdgebiete Grönlands - die Grenzen der bekannten Welt. Von Stürmen halb zerschmettert und von Wikingern bedrängt, erreichen Vallons Gefährten schließlich das Weiße Meer. Nun beginnt der Weg durch die Weiten Rußlands: Wilde Skrälinge, unerbitterliche Steppennormaden und reißende Stromschnellen aber auch blühende Metropolen wie Kiew und Nowgorod erwarten die Reisenden. Als sie schließlich das schwarze Meer erreichen, liegt nur noch die anatolische Steppe vor ihnen...

Auf der Reise bekommt die Truppe immer wieder Verstärkung durch unterschiedliche Charaktere , beispielsweise durch Syth, die bald zu Waylands Freundin wird.
Einige Charaktere müssen auf dem Weg auch ihr Leben lassen.

Was mir an dem Buch sehr gefiel, war die Vielfalt und die nahezu perfekte Ausarbeitung und Tiefe der Protagonisten. Die Charaktere sind glaubhaft und oft jenseits jeglicher Unterscheidung von gut und böse. Einerseits handeln sie gut, aber Mancher hat auch seine Schwächen, seine dunklen Seiten. Jeder trägt auf seine Weise dazu bei, dass die Mission gelingt: Trotz der unterschiedlichen gesellschaftlichen Stände, Interessen und Charaktere der Einzelenen hällt die Gemeinschaft zusammen: Es geht darum, einander zu vertrauen, sich gegenseitig zu (er)tragen und zu akzeptieren, obwohl die Unterschiede sehr groß sind.

Der Schreibstil des Buches liefert einen spannenden Roman, der auch Zeit für tolle Landschaftsbeschreibungen lässt. Auch die zahlreichen Kampfszenen lassen die Action nicht zu kurz kommen, nicht zuletzt weil diese sehr realistisch und ausführlich beschrieben sind. Nimmt man sich Zeit zum Lesen, so kann man wirklich mit den Gefährten "mitreisen", mitfiebern und sie an die unterschiedlichen Handlungsorte zu begleiten. Kino im Kopf sozusagen...

Das Ende des Buches erscheint anfangs relativ berechenbar, aber die Handlung nimmt am Schluss noch einmal einige überraschende Wendungen, die man niemals erwartet hätte.

Der Autor kennt sich perfekt mit den Themengebieten aus, da er selbst als Falkner, Kletterer und Reisender unterwegs war.

Einzig und allein die religiösen Aussagen und Spekulationen des Buches halte ich für ausgesprochenen Blödsinn, aber das trübt die Lesefreude nur wenig, da dieses Thema nur am Schluss ein paar wenige Seiten durchzieht.

Ich kann das Buch wirlich jedem empfehlen, bei Kindern nicht einschränkungsfrei, da es zwei (eher kurze) Sexszenen gibt und die Kampfszenen teils sehr realistisch und brutal sind.

Doch da sich in unserer Zeit schon Grundschulkinder Egoshooter und Horrorfilme reinziehen, kann man darüber ja streiten...

Alles in allem: 960 Seiten lang ein tolles Buch mit super Charakteren und genialem Schreibstil. Fünf Sterne sind bei Weitem zu wenig...
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4.0 von 5 Sternen Der Thron der Welt, 13. Mai 2013
Von 
Hans-juergen Bode "Henning" (Uedem/Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Kindle Edition)
Spannend,unterhaltsam und auf fundierten Geschichtskenntissen basierend-für alle Liebhaber historischer Romane nur zu empfehlen.Ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung,die einfach kommen muss,
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5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Buch, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Kindle Edition)
Super Lesespaß durch einfach verständliches Schreiben.
Sehr kurzweiliges lesen möglich.
Zieht einen sehr in den Bann.
Mann kommt nach einer Pause immer wieder sehr gut "rein".
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3.0 von 5 Sternen Langatmig und ermüdend......, 28. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Kindle Edition)
Wer auf Bernhard Cornwell,Robert Low etc. steht,für den ist das nichts hier.
Das Buch ist viel zu lang,zu wenig Schlachten,zuviel Geplänkel was beschrieben wird.....Also kurz zusammengefasst......langatmig und stellenweise ermüdend.Nichts für mich!
Aber jeder Geschmack ist eben anders.
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4.0 von 5 Sternen Spannender Abenteuerroman, 7. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Kindle Edition)
Das Buch ist spannend zu lesen. Die Handlung entwickelt sich konsequent, wenn auch etwas vorhersehbar. Die Charaktere sind sehr stereotypisch angelegt. Die historischen Hintergrundinformationen sind spärlich.
Wer sich auf auf das Buch einlässt, wird insgesamt am Ende aber nicht enttäuscht.
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5.0 von 5 Sternen Spannend, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Broschiert)
Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist ein einziges Erlebnis, wenn man sich für historische Romane interessiert. Wenn man auch noch die History-Sendungen "Die Briten" und "Die Wikinger" gesehen hat, kann man vieles noch besser verstehen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Titel etwas reißerisch, Inhalt interessant, 12. Februar 2013
Von 
Markus Seidler (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Broschiert)
Es ist nicht das erste Buch, das einen irritierenden Titel bekommen hat. DER THRON DER WELT ist m.E. vom Verlag gewählt worden, um Ken-Follet-Fans abzuwerben.
Eine Inhaltsangabe nehme ich jetzt nicht vor.
Mich hat eher das Thema Falken zum Kauf bewogen, da ich selbst hierbei schon Erlebnisse hatte.
Das Buch liest sich leicht und flüssig, manchmal aber undeutlich formuliert bzw. mehrdeutig und schwammig geschrieben, das aber nur streckenweise.
Ich habe den Eindruck, dass der Autor eine Schreibschule besucht hat. Denn die permanenten Stromschläge aus Richtung der Antagonisten wirkt auf mich wie angelernt. Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn man mal 10 gefahrlose Seiten liest.
Die Story ist intelligent und clever durchkomponiert, verblüffend, aber (rückwirkend betrachtet etwas zu konstruiert). Alle Stationen der Handlung wirken wie mechanisch und so ausgeklügelt, weniger aus Originalität, sondern eher aus Panik vor logischen Fehlern. Ich mag auch Autoren, die nicht so korrekt und stur durchplanen, sondern eher intuitiv und träumerisch schreiben.
Die einzige Sexszene, am Ende des Buches, scheint mir vom Lektor nachträglich "eingekauft" worden zu sein. Denn sonst geht es in dem Buch nicht um Gefühle, nur um sachliche Reiseberichte und spulenhafte Dokumentation. Einmal nur war emotional tief getroffen, als der Hund stirbt, das hat mich wirklich bewegt. Aber sonst hat mich die emotionslose und achselzuckende Schreibe doch sehr an die prüden Engländer erinnert, passenderweise.
Die Figuren wirken alle wie Strichmännchen oder Mensch-ärger-dich-nicht-Männchen, etwas mehr "philosophisches" oder menschliches hätte doch gut getan.
Nun habe ich die Nachteile aufgezählt. Insgesamt war es aber ein gutes Buch, das nicht weniger als 4 Sterne verdient hat. Ich werde es aber nicht noch einmal lesen, dafür gibt es zuviele 5-Sterne-Bücher, da reicht die Zeit nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Thron der Welt, 23. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Broschiert)
1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon und der junge Gelehrte Hero sind unterwegs nach England, wo sie einem normannischen Ritter die Lösegeldforderung des türkischen Sultans für seinen Sohn Walter überbringen sollen. Doch der Preis für die Freiheit des jungen Sir Walter Olbec ist unglaublich hoch. Die Familie ist nicht annähernd so reich wie Sir Walter behauptet hat. Den Preis kann der Ritter Olbec nicht zahlen.

Die Alternative wäre, vier weiße Gerfalken, kostbare Vögel, die überaus selten sind, zu beschaffen. Doch nur hoch im Norden, im ewigen Eis, hat man schon Exemplare davon gesehen.

Sir Walters Mutter bittet den fränkischen Krieger die Reise zu unternehmen, natürlich nicht umsonst.

Vallon und Hero machen sich mit einigen Gefährten auf den Weg. Richard, Sir Walters Stiefbruder ist auch mit dabei. Der Falkner Wayland mit seinem riesigen Wolfshund und der deutsche Krieger Raul sind die anderen Gefährten. Verfolgt werden sie von Richards Bruder Drogo und den Normannen, der mit Vallon noch eine Rechnung offen hat.

Eine spannende Reise in den hohen Norden beginnt. Es geht durch England und weiter nach Schottland und Island, wo Vallon sich mit dem Isländer Helgi anlegt. Wayland versucht in Grönland mit waghalsigen Klettertouren die Falken aus den Nestern zu holen. Auch Drogo ist inzwischen in Grönland aufgetaucht. Auf dem Weg nach Norwegen werden Vallon und seine Gefährten und auch die Isländer von Wikingern angegriffen...

Der Roman gefällt mir sehr gut, ich bin richtig begeistert. Der Schreibstil ist flüssig und es ist absolut spannend geschrieben. Ein paar ziemlich brutale Details werden erwähnt, was manchmal doch etwas heftig war. Mit der Zeit lernt man die Protagonisten näher kennen. Sie halten alle zusammen, es gibt alte und neue Freundschaften. Jeder ist auf seine Art sympathisch dargestellt.

Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Man erkennt gleich, dass es sich um einen historischen Roman handelt.

Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen. Es ist sehr umfangreich und doch hätte ich gerne noch weitergelesen. Ich finde es von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Für Fans von historischen Romanen ein Muss.
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4.0 von 5 Sternen Der Weg ist das Ziel, 11. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Kindle Edition)
Faszinierende Reise durch das mittelalterliche Europa von England bis in den Orient.
Leider 200 Seiten zu lang. Das Ende der Reise ist eher belanglos.
Für Freunde des mittelalterlichen Abenteuerromans auf alle Fälle zu empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher Vorgangsbeschreibung denn packender Historienroman, 26. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Broschiert)
Ich habe das Buch weder über den Klappentext noch des irreführenden Titels wegen gekauft. Eher waren die vielen positiven Resonanzen auf Amazon.de dafür verantwortlich. Irreführender kann der Titel "Der Thron der Welt" nicht sein, denn es geht fast ausschließlich um Fang und Abrichtung von Gerfalken im Mittelalter, inklusive der verschiedenen Techniken in unterschiedlichen Bereichen der damals bekannten Welt.

Der Autor ergeht sich leider viel zu sehr in der Beschreibung des Umgangs mit den Tieren als mit den Protagonisten, die allesamt flach und unpersönlich bleiben. Auch Action und packende Intrigen bleiben gänzlich auf der Strecke. Der Schreibstil mag zwar recht flüssig gelungen sein, allerdings hatte ich bei Dialogen oftmals den Eindruck, es unterhalten sich Ghettokids miteinander und nicht ein paar mittelalterliche Herrschaften.

Zudem fallen sehr oft Ungereimtheiten und auch geschichtlich gravierende Fehler auf, wie z. B. die Beschreibung des Wikingerüberfalls auf Lindisfarina im 12. Jahrhundert, der aber schon im 8. Jahundert stattgefunden hat. So geht es den ganzen Roman durch weiter, da geschehen Dinge, die wichtig anmuten, aber im weiteren Verlauf keine Rolle mehr spielen, die Situation sogar ist, als wäre nie etwas geschehen. Da wusste ich nicht so recht damit umzugehen.

Insgesamt kann der Roman nicht überzeugen, wenn gleich er noch meilenweit besser als der minderwertige Schrott von Simon Scarrow ist.
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Der Thron der Welt
Der Thron der Welt von Robert Lyndon (Broschiert - 2. Januar 2013)
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