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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen78
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am 29. Mai 2013
Der englische Originaltitel lautet "Hawk Quest" - denn darum geht es hier, um die Suche nach Greifvögeln, die durch die gesamte damals bekannte Welt zu einem Seldschukenlager gebracht werden sollen. Der deutsche Titel "Der Thron der Welt" ist dagegen ein Titel, der wahrscheinlich schick klingen soll, aber mit der Handlung nichts zu tun hat. Zum Glück beschränkt sich diese Fehlübersetzung wirklich auf den Titel. Der Roman selbst ist in einem ansprechenden Stil geschrieben und die Übersetzung gelungen. Der Autor weiß mit Beschreibungen von Landschaften und Orten zu fesseln, die vor dem inneren Auge entstehen. Und solche Orte gibt es viele, reisen die Protagonisten doch durch mehr Länder, als ein realer Mensch des 11. Jahrhunderts gesehen haben dürfte.
Hier ist auch schon die größte Schwäche des Romans: Es handelt sich vor allem um einen Reisebericht, der in einem einzigen Handlungsstrang auf fast 1000 Seiten ausgebreitet wird. Man begleitet die Figuren auf einer Reise von A nach B, und der Fokus bleibt immer auf dieser Gruppe. Richtig überraschende Wendungen sind selten.
Die Charakterisierung der Reisegruppe selbst ist nur bedingt gelungen. Die Figuren sind allesamt zu glatt, zu tolerant und zu liebenswürdig, um glaubhaft zu sein. Selbst Bösewichte wie Drogo konvertieren irgendwie zu netten Kerlen. Am seltsamsten fand ich die Schilderung des Gelehrten Hero und seines Freundes Richard; die beiden werden als so quengelig und nah am Wasser gebaut dargestellt, dass man öfters denkt, es handele sich um kleine Kinder. Sie werden von ihrem Umfeld auch immer wieder getröstet und aufgebaut, und miteinander spielen und erkunden sie gerne wie es Kinder nun einmal tun. Andere Protagonisten wie der fränkische Krieger Vallon oder der junge Falkner sind weit besser gelungen. Frauen sind rar in diesem Geschehen, und die Schilderung romantischer Beziehungen ist Lyndons Sache nicht - irgendwie beschreibt er sie ebenso kühl und emotionslos wie die Landschaften.
Ich will das Buch nicht schlecht machen. Unterm Strich bleibt es ein lohnendes Leseerlebnis, allerdings mit einigen nicht wegzuredenden Schwächen. Letztlich ist es viel zu lang. Ein Epos mit dreidimensionalen Charakteren und packender Handlung kann ja gar nicht lang genug zu sein, bei diesem Buch hätte mir die Hälfte aber gereicht. So war ich am Ende doch erleichtert, bei der letzten Seite angekommen zu sein.
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am 12. Februar 2013
Es ist nicht das erste Buch, das einen irritierenden Titel bekommen hat. DER THRON DER WELT ist m.E. vom Verlag gewählt worden, um Ken-Follet-Fans abzuwerben.
Eine Inhaltsangabe nehme ich jetzt nicht vor.
Mich hat eher das Thema Falken zum Kauf bewogen, da ich selbst hierbei schon Erlebnisse hatte.
Das Buch liest sich leicht und flüssig, manchmal aber undeutlich formuliert bzw. mehrdeutig und schwammig geschrieben, das aber nur streckenweise.
Ich habe den Eindruck, dass der Autor eine Schreibschule besucht hat. Denn die permanenten Stromschläge aus Richtung der Antagonisten wirkt auf mich wie angelernt. Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn man mal 10 gefahrlose Seiten liest.
Die Story ist intelligent und clever durchkomponiert, verblüffend, aber (rückwirkend betrachtet etwas zu konstruiert). Alle Stationen der Handlung wirken wie mechanisch und so ausgeklügelt, weniger aus Originalität, sondern eher aus Panik vor logischen Fehlern. Ich mag auch Autoren, die nicht so korrekt und stur durchplanen, sondern eher intuitiv und träumerisch schreiben.
Die einzige Sexszene, am Ende des Buches, scheint mir vom Lektor nachträglich "eingekauft" worden zu sein. Denn sonst geht es in dem Buch nicht um Gefühle, nur um sachliche Reiseberichte und spulenhafte Dokumentation. Einmal nur war emotional tief getroffen, als der Hund stirbt, das hat mich wirklich bewegt. Aber sonst hat mich die emotionslose und achselzuckende Schreibe doch sehr an die prüden Engländer erinnert, passenderweise.
Die Figuren wirken alle wie Strichmännchen oder Mensch-ärger-dich-nicht-Männchen, etwas mehr "philosophisches" oder menschliches hätte doch gut getan.
Nun habe ich die Nachteile aufgezählt. Insgesamt war es aber ein gutes Buch, das nicht weniger als 4 Sterne verdient hat. Ich werde es aber nicht noch einmal lesen, dafür gibt es zuviele 5-Sterne-Bücher, da reicht die Zeit nicht.
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am 23. Januar 2013
1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon und der junge Gelehrte Hero sind unterwegs nach England, wo sie einem normannischen Ritter die Lösegeldforderung des türkischen Sultans für seinen Sohn Walter überbringen sollen. Doch der Preis für die Freiheit des jungen Sir Walter Olbec ist unglaublich hoch. Die Familie ist nicht annähernd so reich wie Sir Walter behauptet hat. Den Preis kann der Ritter Olbec nicht zahlen.

Die Alternative wäre, vier weiße Gerfalken, kostbare Vögel, die überaus selten sind, zu beschaffen. Doch nur hoch im Norden, im ewigen Eis, hat man schon Exemplare davon gesehen.

Sir Walters Mutter bittet den fränkischen Krieger die Reise zu unternehmen, natürlich nicht umsonst.

Vallon und Hero machen sich mit einigen Gefährten auf den Weg. Richard, Sir Walters Stiefbruder ist auch mit dabei. Der Falkner Wayland mit seinem riesigen Wolfshund und der deutsche Krieger Raul sind die anderen Gefährten. Verfolgt werden sie von Richards Bruder Drogo und den Normannen, der mit Vallon noch eine Rechnung offen hat.

Eine spannende Reise in den hohen Norden beginnt. Es geht durch England und weiter nach Schottland und Island, wo Vallon sich mit dem Isländer Helgi anlegt. Wayland versucht in Grönland mit waghalsigen Klettertouren die Falken aus den Nestern zu holen. Auch Drogo ist inzwischen in Grönland aufgetaucht. Auf dem Weg nach Norwegen werden Vallon und seine Gefährten und auch die Isländer von Wikingern angegriffen...

Der Roman gefällt mir sehr gut, ich bin richtig begeistert. Der Schreibstil ist flüssig und es ist absolut spannend geschrieben. Ein paar ziemlich brutale Details werden erwähnt, was manchmal doch etwas heftig war. Mit der Zeit lernt man die Protagonisten näher kennen. Sie halten alle zusammen, es gibt alte und neue Freundschaften. Jeder ist auf seine Art sympathisch dargestellt.

Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Man erkennt gleich, dass es sich um einen historischen Roman handelt.

Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen. Es ist sehr umfangreich und doch hätte ich gerne noch weitergelesen. Ich finde es von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Für Fans von historischen Romanen ein Muss.
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am 11. Januar 2015
Faszinierende Reise durch das mittelalterliche Europa von England bis in den Orient.
Leider 200 Seiten zu lang. Das Ende der Reise ist eher belanglos.
Für Freunde des mittelalterlichen Abenteuerromans auf alle Fälle zu empfehlen.
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am 26. Februar 2013
Ich habe das Buch weder über den Klappentext noch des irreführenden Titels wegen gekauft. Eher waren die vielen positiven Resonanzen auf Amazon.de dafür verantwortlich. Irreführender kann der Titel "Der Thron der Welt" nicht sein, denn es geht fast ausschließlich um Fang und Abrichtung von Gerfalken im Mittelalter, inklusive der verschiedenen Techniken in unterschiedlichen Bereichen der damals bekannten Welt.

Der Autor ergeht sich leider viel zu sehr in der Beschreibung des Umgangs mit den Tieren als mit den Protagonisten, die allesamt flach und unpersönlich bleiben. Auch Action und packende Intrigen bleiben gänzlich auf der Strecke. Der Schreibstil mag zwar recht flüssig gelungen sein, allerdings hatte ich bei Dialogen oftmals den Eindruck, es unterhalten sich Ghettokids miteinander und nicht ein paar mittelalterliche Herrschaften.

Zudem fallen sehr oft Ungereimtheiten und auch geschichtlich gravierende Fehler auf, wie z. B. die Beschreibung des Wikingerüberfalls auf Lindisfarina im 12. Jahrhundert, der aber schon im 8. Jahundert stattgefunden hat. So geht es den ganzen Roman durch weiter, da geschehen Dinge, die wichtig anmuten, aber im weiteren Verlauf keine Rolle mehr spielen, die Situation sogar ist, als wäre nie etwas geschehen. Da wusste ich nicht so recht damit umzugehen.

Insgesamt kann der Roman nicht überzeugen, wenn gleich er noch meilenweit besser als der minderwertige Schrott von Simon Scarrow ist.
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am 19. Februar 2013
Super Lesespaß durch einfach verständliches Schreiben.
Sehr kurzweiliges lesen möglich.
Zieht einen sehr in den Bann.
Mann kommt nach einer Pause immer wieder sehr gut "rein".
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am 27. Juni 2013
Mich hat die geschichte von Anfang an gepackt. Es war eine wirklich tolles, packendes und mitreißendes Abenteuer in einer mittelalterlichen Zeit. Super Abwechselung zu den sonst üblichen Thriller.
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am 13. Mai 2013
Spannend,unterhaltsam und auf fundierten Geschichtskenntissen basierend-für alle Liebhaber historischer Romane nur zu empfehlen.Ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung,die einfach kommen muss,
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am 19. April 2014
Ein super Buch. Viele kritisieren den langatmigen Erzählstil, doch ich fand das Buch durchweg spannend und trotz weit ausholender detailreicher Erzählung genau richtig abgestimmt. top!
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am 15. September 2013
Spannend, mittreissend, gut geschrieben, umfassende Kenntnisse vom Mitelalter, man könnte das Buch am Stück durchlesen.
Nur zu empfehlen. Sehr gute Alltagsliteratur.
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