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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Killing me softly !!!
"Killing me softly" ..Diesen Musiktitel wünscht sich der Anrufer immer beim Radiosender .Inzwischen weiß man,dass kurz darauf jedesmal eine Frau verschwindet. Er wird sogar so dreist,den Namen vorher preiszugeben.

Durch den Prolog kennt der Leser den Mörder von Anfang an,kann ihn aber trotzdem im Buch nicht zuordnen.Man weiß nur soviel: Er...
Veröffentlicht am 27. Februar 2011 von Annette Lunau

versus
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspiriertes und enttäuschendes Ende
Dass es bei einem Werk wie "Krieg und Frieden" hilfreich sein kann, sich einen Notizzettel mit den Namen und charakteristischen Eigenschaften der Figuren zu machen, ist verständlich. Warum ich dies bei Frauenjäger auch machen musste, um die Damen und ihre vielfältigen Probleme auseinander zu halten, liegt einzig daran, dass sich die Atorin keine besondere...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von Amazon Customer


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspiriertes und enttäuschendes Ende, 16. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Dass es bei einem Werk wie "Krieg und Frieden" hilfreich sein kann, sich einen Notizzettel mit den Namen und charakteristischen Eigenschaften der Figuren zu machen, ist verständlich. Warum ich dies bei Frauenjäger auch machen musste, um die Damen und ihre vielfältigen Probleme auseinander zu halten, liegt einzig daran, dass sich die Atorin keine besondere Mühe bei der Einführung ihrer Figuren gegeben hat.
Die größte Schwäche dieses Romans liegt jedoch in der, man möchte schon fast sagen Lieblosigkeit, mit der Frau Hammesfahr diese spannend und interessant beginnende Geschichte zu Ende bringt. Der Schluss ist unkreativ, uninspiriert und schlichtweg enttäuschend. Ob der anstehende Abgabetermin oder ein Mangel an besseren Ideen zu dieser Katastrophe geführt hat, kann natürlich nur die Autorin beantworten. Als Leser macht man sich allerdings schon so seine Gedanken...
Eine Kaufempfehlung kann ich daher leider nicht geben. Schade
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Let it be, 20. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Let it be- lass es so, oder frei übersetzt lass das Buch zu, es lohnt nicht zu lesen.
Nach langer Zeit habe ich wieder mal ein Buch der Autorin zur Hand gemommen, nachdem ich sie in einem Radiointerview gehört und neugierig geworden war. Um so größer meine Enttäuschung.
Das Buch beginnt mit einem Donnerschlag im Forte und endet mit einem Pianissimo und dazwischen ist auch fast nichts.
Auf den ersten Seiten erhalten wir das Patho- Psychogramm eines Frauenmörders und Pseudo- Motive seines Mordens. Das ist alles eindrucksvoll dargestellt.
Danach konnte das Buch die Spannung eigentlich nur halten oder schlechter werden, und es wird nur viel schlechter. Die zwei miteinander verknüften und sich abwechselnden Handlungsstränge: hier das Leben von 4 Freundinnen und ihrer Familen, dort der Kampf von Nr. 9 um das nackte Überleben in einer dunkelen Höhle. Dabei ist das Finale des Buches, das heißt die Befreiung von Nr.9, das unmittelbar darauf folgende so flach und gespickt mit so naiven Ungereimtheiten, dass ich das Buch in die Ecke werfen möchte, wenn ich nicht prinzipiell einen riesigen Respekt vor Büchern hätte.
Das Buch ist wohl eines der schwächsten der Autorin und absolut nicht zu empfehlen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und langatmig, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch "Der Frauenjäger" gekauft, nach dem ich im Buchladen die ersten Paar Seiten durchgelesen hatte und es ganz spannend fand. Doch leider ist das einzig Spannende an dem Buch die Schilderungen aus der Perspektive des Mörders, welche nur in 2 Kapiteln vorkommen (Prolog und Epilog). Ich muss zugeben, dass mir so ein langweiliger "Krimi" schon lange nicht mehr unter die Finger gekommen ist. Hätte ich das Buch nicht gekauft, so hätte ich es schon nach der Hälfte zur Seite gelegt.

Warum das Wort "Krimi" in Anführungszeichen? Nun, weil das Genre in diesem Buch nur sehr mager vertreten ist. Obwohl das Cover und auch der Klappentext doch vielversprechend wirken und man deshalb Nervenkitzel und Spannung erwartet, wird man auf über hunderten von Seiten mit allen Details aus dem Leben der 4 Frauen gequält. Jede hat ihre eigene Lebensgeschichte, die dem Leser nicht vorenthalten und in allen Ausführungen erzählt wird. Dies mag am Anfang der Geschichte noch interessant und wichtig sein, um die Charaktere besser kennen lernen zu können. Doch nach der Hälfte des Buches fragt man sich, welche Hintergrundgeschichten noch erzählt werden müssen, damit es endlich einen Hinweis auf den Täter seitens der Autorin gibt. Auch sind viele Einzelheiten für die eigentlichen Mordfälle nicht relevant und man wird das Gefühl nicht los, dass die Autorin unbedingt auf die 400 Seiten kommen wollte.

Die Beschreibung der Flucht der Protagonistin, die anfangs recht fesselnd war, wurde nach der Hälfte des Buches nur noch ermüdend und schleppend. Auch hier wird in allen Details geschildert, wie sie sich langsam durch die Höhle robbt und schleift, wobei -nach dem sie auf über 200 Seiten gerobbt und gekrochen ist- man doch eine Abwechslung erwartet. Die erhoffte Abwechslung erfolgt dann in einem vollkommen unspektakulären Ende, das noch nicht einmal 1/10 des Buches ausmacht.

Das Buch kann gut zusammengefasst werden als eine Geschichte über Ehen- und Familiendramen, wobei einem noch beigebracht wird, wie man mit ein Paar Streichhölzern aus einer völlig dunklen Hölle entkommt. Elemente eines Krimis, wie z. B. Ermittlungen, die zum Täter führen oder eine spannungsgeladene Verfolgungsjagt findet man gar nicht. Deshalb ist das Buch trotz Cover und Titel für mich auch kein Krimi.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht gut, nicht schlecht, 24. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Heute mal wieder ein Buch von Petra Hammesfahr.

Vorweg muss gesagt werden, dass die Bücher von P.H. unterschiedlicher nicht sein könnten. Einmal von den Geschichten her aber auch von der Bewertung. Es gibt Bücher von ihr die ich mit vollen 5 Punkten bewerte, andere wiederrum bekommen gerade mal 1-2 Punkten und dieses hier bekommt 3 Punkte. Und zwar aus folgenden Gründen:

Wäre die Geschichte so spannend gewesen wie die Leseprobe und der Klapptext dann hätte das Buch volle 5 Punkte bekommen. Leider hat sich die Spannung nicht gehalten.

In dem Buch geht es um einen Mann der durch seine "verhurte" Mutter zum "Mörder" wird. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Frauen die auf den Kosten Ihres Ehemannes leben und diese noch betrügen zu bestrafen. Leider ließt man von diesem Mann nicht mehr viel, was ich schade finde, denn gerade diese Idee das ein Rachsüchtiger Mann durch seine Mutter so geworden ist, wäre Interessant gewesen.

Das Buch wird in 2 Erzählweisen bzw. an zwei Orten beschrieben. Einmal in der Vergangheit (kurz vor der Entführung von Marlene) und einmal während Ihres "eingesperrt sein".

Für mich war es sehr schwer den Ort wo Marlene festgehalten wird vor Augen zu sehen. Auch keine richtige Spannung kommt während dieser Erzählweise auf.

Die Geschichte aus den vorangegangen Tagen vor der Entführung waren da schon spannender, wobei sich je weiter man voran kommt immer länger gezogen hat. Es tauchen sehr viele Personen auf, es fallen viele Namen (Kinder, Freunde, Liebhaber u.s.w.) und irgendwann blickt man nicht mehr durch wer mit dem Verwand, Verschwägert ist.

Es wird viel über Marlenes Aufenthalt in der Höhle wo sie festgehalten wird erzählt. Allerdings auch sehr viel drum herum und es scheint als wenn P.H. willkürlich Geschichte aneinanderreit nur um das Buch dicker werden zu lassen. Es taucht immer wieder das Buch "Monas Tagebuch" auf, was irgendwie auch Hauptbestandteil zwischen Marlene und Ihrem Mörder darstellen. Dann geht es um das 8-ter Gespann rund um Marlene. Um einen Sohn der durch einen Unfall sein Bein verliert (die Geschichte passt so garnicht in das Buch). Um einen Ehemann der die Familie alleine läßt um in der Wüste rumzuturnen u.s.w.

Kurz vor Ende des Buches wo man denkt jetzt wird es richtig spannend. Jetzt passiert was, ist das Buch eigendlich schon zu Ende.

D.h. man quält sich seitenlang durch und da wo man etliche Seiten füllen könnte ist einfach nichts.

Auch wie das Opfer handelt sei es während des Aufenthaltes in der Höhle noch danach sind absolut nicht realistisch. Alles wirkt so stumpft und sinnlos, das ich zwischendurch immer wieder den Kopf schütteln musste.

Wirklich sehr schade, denn die Geschichte hätte durchaus viel spannender ausgebaut werden können.

Fazit: Ein netter Lesespaß aber kein Buch was man innerhalb einer Nacht durchlesen muss weil es so spannend ist. Ich hoffe P.H. gelingt es mal wieder ein Buch zu schreiben, welches man einfach nicht mehr weglegen möchte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade!, 25. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Taschenbuch)
Das Cover des Buches hat mich im Buchladen sehr angesprochen,ist toll und spannend formuliert, was man von dem Inhalt aber leider nicht behaupten kann.
Die ersten Seiten sind noch relativ spannend, dann wird des Buch zum Flop.
Es wird viel unnötiges Zeug erzählt, das sich in den Tagen vor der Entführung abgespielt hat. Wie auch Mimi bin ich der Meinung, dass die Autorin auf ihre Seitenzahl kommen wollte. Man fragt sich permanent, für was man all die überflüssigen Informationen benötigt.
Ich muss zugeben, dass ich die Seiten nach einer gewissen Zeit übersprungen habe, in denen vom Leben der Entführten berichtet wird. Es war einfach nur ermüdend.
Bin dann bei den Kapiteln gelandet, in denen die Gefangene in ihrer Situation beschrieben wird. Naja, auch das war nicht wirklich spannend. Es wird erzählt, wie sie Bonbons lutscht, durch die Höhle kriecht, Wassergeräusche hört und sich fragt, ob dahinter wirklich ihr Mann stecken kann. Wem das gefällt,okay,aber es war alles andere als fesselnd. Nach der Hälfte des Buches habe ich aufgehört zu lesen,weil es mich geärgert hat! Es ist echt schade, habe weit mehr von dem Buch erwartet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine von vier wird die Nummer Neun, 7. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
"Der Frauenjäger" beginnt mit dem Werdegang eines Mörders, der aus Hass auf seine Mutter Frauen tötet, die in seinen Augen Ähnlichkeit mit dieser aufweisen. Nicht unbedingt optisch, aber die sich so verhalten, wie die verhasste Person, die die Schlüsselrolle im Leben eines Kindes spielt. Ein Kindheitstrauma, das eine perfekte Vorlage für einen Krimi bietet.
Im weiteren Verlauf hat man jedoch das Gefühl, eher einen Liebesroman vor sich zu haben. Vier Busenfreundinnen, die sich ihren jeweiligen Traumprinzen in Form einer Viererclique angeln. Ein perfekter Freundeskreis, oder etwa nicht?
Marlene Weißkirchen, eine von den vier, in gewisser Weise "das hässliche Entlein" unter den Freundinnen, will sich eigentlich nur nützlich machen und dem Alltagstrott entfliehen - doch schon bald gerät sie in eine Falle...

Petra Hammesfahr versucht in ihrem neuesten Roman, eine Mischung aus einer Liebesgeschichte und einem Thriller zu zeigen; macht deutlich dass aus einem (zumindest nach außen) perfekten Familienleben schnell eine Tragödie werden kann. An manchen Stellen wirkt es jedoch, als hätte die Autorin versucht, mehr in den Roman zu packen, als eigentlich gut ist. Schon am Anfang kommen zu viele Informationen zu den beiden Vierer-Cliquen, deren Familien, Kindern, Eltern, Nachbarn, sodass man teilweise zurückblättern muss um zu schauen, zu welcher Familie dieser Name gehört. Manche Passagen sind schlicht einfach unnötig, z.B. lange Erzählungen wessen Kinder wann bei wem übernachten.

Ist die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte von Marlene interessant zu lesen, wirkt die Krimihandlung dagegen eher flach: auf den wahren Täter wird kaum eingegangen, sein Motiv wird zu oberflächlich und eigentlich schon im Prolog erzählt.
Das Verhalten des Opfers ist in vielen Punkten unlogisch und nicht nachvollziehbar. Als sie aus der Höhle flieht, isst sie erstmal gemütlich ein Butterbrot im Haus des Täters, ohne zu wissen ob er da ist. Nach der Befreiung läuft zuhause alles wie bisher, nur dass ausnahmsweise Fertigessen bestellt wird, da Mama nicht imstande ist, zu kochen - zur Polizei geht man - obwohl man im Besitz wertvoller Beweismittel über weitere Opfer ist - erst Tage später, das kann ja warten.
Auch warum ausgerechnet Marlene zum Opfer fiel, ist fadenscheinig, da der Mörder ja sonst seine Opfer nach bestimmten Merkmalen sorgfältig auswählt, nur sie fällt eigentlich nicht in sein Raster, vermeintlich aber schon, weil er sie einmal gesehen hat.

Gelungen finde ich vor allem die stilistischen Mittel, die die Autorin einsetzt. Alleine schon die Überschrift der Kapitel erregt Aufmerksamkeit: jedes Kapitel über Marlenes Gefangenschaft ist mit "Nummer Neun" betitelt; die Rückblenden sind kursiv und mit Datumsangabe betitelt, im Tagebuchstil quasi. Auch wird immer wieder ein Stückchen aus den Geschehnissen der vergangenen Tage (ein gesprochener Satz z.B.) immer wieder geschickt in Marlenes Gedanken eingebaut, dessen Sinn erst später aufgeklärt wird. Solche Tricks erhalten einen Hauch von Spannung.

Die Szenen in der Höhle wirkten auf mich sehr langatmig und künstlich in die Länge gezogen, trotzdem bleiben Unklarheiten. Warum sie z.B. trotz geschundener Knie kriecht und nicht (vorsichtig) auf zwei Beinen vorwärts tappt, ist unklar.
Vielleicht bin ich durch einen weiteren Roman Hammesfahrs "vorbelastet", aber die Grundidee, die Motivation des Mörders, ist nicht neu und bereits mindestens in diesem einen weiteren Roman der Autorin das Kernthema.

Zusammenfassend fand ich den Roman leider enttäuschend, trotz einer vielversprechenden Leseprobe. Spannender Einstieg, der jedoch durch langatmige Passagen und verworrene Freundschafts- und Verwandschaftsgeschichten rasch abbaut und leider mit einem enttäuschenden Schluss endet.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Killing me softly !!!, 27. Februar 2011
Von 
Annette Lunau "die-rezensentin" (Frechen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
"Killing me softly" ..Diesen Musiktitel wünscht sich der Anrufer immer beim Radiosender .Inzwischen weiß man,dass kurz darauf jedesmal eine Frau verschwindet. Er wird sogar so dreist,den Namen vorher preiszugeben.

Durch den Prolog kennt der Leser den Mörder von Anfang an,kann ihn aber trotzdem im Buch nicht zuordnen.Man weiß nur soviel: Er hasst Frauen und ist der Meinung, dass er durch seine Morde den Ehemännern etwas Gutes tut,indem er sie von ihren untreuen Partnerinnen befreit.

Wie bei Hammesfahr oft üblich,wechselt die Geschichte immer hin und her; Sie erzählt von einer jahrelangen Freundschaft vierer Paare,von ihrem ziemlich alltäglichen Leben mit den kleinen Sorgen.
Parallel dazu wird Marlene in einer kalten,dunklen Höhle gefangen gehalten und muß um ihr Leben kämpfen.

Hammesfahr schaltet immer wieder zurück in das friedliche Leben der Ehepaare und im nächsten Augenblick erlebt man das Grauen in der Höhle.
Durch Rückblicke erfährt man mehr und mehr,wie alles zusammenhängt und kann sich trotzdem nicht vorstellen,wer ausgerechnet Marlene umbringen will.
Denn sie ist die solideste unter den vier Frauen.
Bis kurz vorm Schluß ist es dem Leser ein Rätsel, warum der Mörder gerade sie umbringen will,aber das erhöht auch die Spannung. Wird sie ihm entkommen ??
Das Ende ist dann ziemlich überraschend und eigentlich doch wieder ganz klar ....

Um dem Buch 5 Sterne zu geben,muß man Petra Hammesfahrs Stil mögen,der ja wirklich nicht jedermanns Sache ist.
Ich habe alle Bücher von ihr gelesen,manche haben mir auch nicht gefallen,doch der Frauenjäger hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gottseidank ausgelesen...., 29. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Gerade habe ich das Buch (endlich) ausgelesen, und wollte nachschauen, wie andere Leser dieses Buch beurteilen. Ich liege mit meiner Beurteilung gar nicht so daneben, ich finde das Buch phasenweise total langweilig, umständlich geschrieben und unlogisch. Am Anfang verwirren zudem die vielen Freundinnen samt Männern und Kindern. Bis man sich merken kann wer zu wem gehört, dauert es eine Weile. Einzig die Abschnitte, in denen Marlene in der Höhle ist, sind einigermaßen spannend, obwohl sie sich nach meiner Meinung völlig anders verhält, als normalerweise in solch einer Situation. Dass sie sich vor ihrer Flucht aus dem Haus noch seelenruhig Cola, Milch und Salamibrote schmecken lässt, kann ich nicht nachvollziehen, da hat man doch nur einen Gedanken: raus....weg..... und zwar so schnell wie möglich.
So spannend und vielversprechend die ersten Seiten waren, so ist der Schluss lieblos zusammengeschustert, die letzten Seiten habe ich eigentlich nur noch überflogen und quergelesen. Schade.....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr enttäuschend, 29. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Taschenbuch)
Ich habe die Bücher von Petra Hammesfahr immer sehr gern und mit Freude gelesen! Dieses Buch hat sehr enttäuscht. Null Spannung, und überhaupt kein "roter Faden" Nichts was im Gegensatz zu früheren Werken, menschlich nachvollziehbar ist. Das Ende ist so, als ob Frau Hammesfahr einfach keine Lust zum Weiterschreiben gehabt hat. Schlimmes Buch, Finger weg!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überlebenskampf in völliger Dunkelheit, 23. Oktober 2011
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Von der deutschen Krimiautorin Petra Hammesfahr habe ich schon einige Bücher gelesen. Bei manchen ging ich regelrecht fest, von einigen war ich eher enttäuscht. Alles in Allem hatte ich

die Autorin

aber als gute Krimi-Schreiberin in Erinnerung. Petra Hammesfahr ist verheiratet und Mutter von 3 Kindern. Die 1951 in Titz (Nordrhein-Westfalen) geborene deutsche Schriftstellerin und Drehbuchautorin interessierte sich schon sehr früh für die Schreiberei. Allerdings wollte ihre Mutter, dass sie etwas Vernünftiges lernt, so dass sie erst einmal Einzelhandelskauffrau wurde. Als sie zum zweiten Mal verheiratet war, widmete sie sich wieder dem Schreiben. Allerdings musste sie erst einmal mehr als 150 Absagen hinnehmen, bevor eine Zeitschrift (Playboy - Juni 1989) erstmals eine ihrer Kurzgeschichten veröffentlichte. Ihr erster Roman erschien 1991. Seit Mitte der 90er Jahre zählt sie zu den erfolgreichsten deutschen Krimi-Autoren (Quelle: wikipedia.de)

Die Vorankündigung für ihr neues Buch "Der Frauenjäger":

"Während dein Leben perfekt scheint, lauert Er im Dunklen.
Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen.
Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene ältere Kinder, ein Haus ' kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl, gebraucht zu werden, das fehlt ihr oft. Nur zu gerne hilft sie ihrem alten Freund Andreas Jäger aus der Klemme.
Kurz darauf erwacht Marlene in totaler Schwärze und erinnert sich nicht, wie sie in diese Finsternis geraten ist."

weckte mein Interesse, die Leseprobe fand ich sehr ansprechend. Deshalb bewarb mich für eines von 100 Vorableseexemplaren. Die Glücksfee war mir hold, so dass ich das Buch noch vor dem Erscheinungstermin (15.02.2011) lesen durfte.

Was hat Marlene getan?

Der Prolog bediente wirklich alle Klischees, die man als Vielleser von Krimis und Thrillern so kennt. Aber im Gegensatz zu anderen Büchern, in denen mich so etwas stört, las ich das in diesem Buch mit einer nahezu morbiden Faszination. In einem schwarzhumorigen, sehr flüssigen und wertungsfreien Schreibstil, berichtet die Autorin in der Erzählperspektive, wie sich bei dem noch unbekannten Mörder, der Hass auf fremdgehende Frauen entwickelte und wie er dann später - als Rächer der betrogenen Männer - seine ersten Opfer fand.

Die Haupthandlung beginnt mit Opfer Nummer 9. Marlene Weißkirchen. Das erste Opfer, das von der Autorin namentlich erwähnt wird und das erst einmal überhaupt nicht weiß, dass sie ein Opfer ist. Ich erfahre im weiteren Verlauf sowohl ihre, als auch die Lebensgeschichten ihrer Freundinnen, die seit der Grundschule stets und ständig in ihrer Nähe sind. Irgendwann geht Marlene natürlich auf, dass ihre Situation weder den Kopfschmerzen noch einem bösen Traum geschuldet ist. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, kämpft sie.

Der flüssig zu lesende und trotzdem sehr bildhafte Schreibstil setzte sich auch in der Haupthandlung fort. Die Unterteilung in zwei Handlungsstränge - Gegenwart und Vergangenheit von Marlene - empfand ich anfangs als sehr spannungsfördernd. Vor allem, da Marlene, nach allem was ich von ihr und ihrem Leben lesen kann, eigentlich überhaupt nicht in das Beuteschema des im Prolog kennengelernten Mörders passt.

Doch zwischenzeitlich kam dann bei mir das Gefühl auf, dass die Autorin in der Vergangenheit zu weit ausholte und in der gegenwärtigen Situation nicht recht voran kam. So kämpfte ich mich bis zu dem Zeitpunkt, an dem Marlene richtig klar wurde, dass sie in Gefahr schwebt und mit ihrem Überlebenskampf begann, durch einige Längen. Dann wiederum konnte ich das Buch bis kurz vor dem Schluss kaum noch aus den Händen legen.

Fesselnder Überlebenskampf

Zum Einen gestaltete sich der Kampf von Marlene in der Dunkelheit als überaus mitreißend, zum Anderen legte die Autorin mit ihren Rückblicken Spuren aus und ließ viel Spielraum für Verdachtsmomente und Spekulationen. In dieser Phase ließ sich die Autorin auch wieder zu etlichen schwarzhumorigen Äußerungen hinreißen, die mich trotz der prekären Lage von Marlene, hin und wieder zu einem lauten Lacher veranlassten.

Das Ende war mir dann fast zu ernüchternd und ein bisschen zu viel Happy End. Aber vielleicht lag das auch nur daran, dass sich keiner meiner Verdachtsmomente auf die mir im Laufe des Romans bekannt gewordenen Charaktere bestätigte. Alles in allem empfand ich "Der Frauenjäger" aber doch als recht unterhaltsame Zwischendurch-Krimi-Lektüre. Persönlich würde ich es mir selbst aber nicht als gebundene Ausgabe kaufen, sondern eher auf die Taschenbuchausgabe warten.
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Der Frauenjäger
Der Frauenjäger von Petra Hammesfahr (Gebundene Ausgabe - 24. Februar 2011)
EUR 19,95
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