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83 Rezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hausfrau contra Psychopath
In diesen Krimi von Petra Hammesfahr muss man sich wirklich erst mal einlesen, bevor man ihn und seine Protagonisten zu schätzen lernt. Die Autorin verlangt ihren Lesern wirklich eine Menge ab.

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Vier junge Freundinnen seit Grundschulzeiten treffen vier gleichermaßen befreundete junge Männer und glauben...
Veröffentlicht am 28. März 2011 von Shiloh

versus
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspiriertes und enttäuschendes Ende
Dass es bei einem Werk wie "Krieg und Frieden" hilfreich sein kann, sich einen Notizzettel mit den Namen und charakteristischen Eigenschaften der Figuren zu machen, ist verständlich. Warum ich dies bei Frauenjäger auch machen musste, um die Damen und ihre vielfältigen Probleme auseinander zu halten, liegt einzig daran, dass sich die Atorin keine besondere...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von mia


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspiriertes und enttäuschendes Ende, 16. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Dass es bei einem Werk wie "Krieg und Frieden" hilfreich sein kann, sich einen Notizzettel mit den Namen und charakteristischen Eigenschaften der Figuren zu machen, ist verständlich. Warum ich dies bei Frauenjäger auch machen musste, um die Damen und ihre vielfältigen Probleme auseinander zu halten, liegt einzig daran, dass sich die Atorin keine besondere Mühe bei der Einführung ihrer Figuren gegeben hat.
Die größte Schwäche dieses Romans liegt jedoch in der, man möchte schon fast sagen Lieblosigkeit, mit der Frau Hammesfahr diese spannend und interessant beginnende Geschichte zu Ende bringt. Der Schluss ist unkreativ, uninspiriert und schlichtweg enttäuschend. Ob der anstehende Abgabetermin oder ein Mangel an besseren Ideen zu dieser Katastrophe geführt hat, kann natürlich nur die Autorin beantworten. Als Leser macht man sich allerdings schon so seine Gedanken...
Eine Kaufempfehlung kann ich daher leider nicht geben. Schade
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und langatmig, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch "Der Frauenjäger" gekauft, nach dem ich im Buchladen die ersten Paar Seiten durchgelesen hatte und es ganz spannend fand. Doch leider ist das einzig Spannende an dem Buch die Schilderungen aus der Perspektive des Mörders, welche nur in 2 Kapiteln vorkommen (Prolog und Epilog). Ich muss zugeben, dass mir so ein langweiliger "Krimi" schon lange nicht mehr unter die Finger gekommen ist. Hätte ich das Buch nicht gekauft, so hätte ich es schon nach der Hälfte zur Seite gelegt.

Warum das Wort "Krimi" in Anführungszeichen? Nun, weil das Genre in diesem Buch nur sehr mager vertreten ist. Obwohl das Cover und auch der Klappentext doch vielversprechend wirken und man deshalb Nervenkitzel und Spannung erwartet, wird man auf über hunderten von Seiten mit allen Details aus dem Leben der 4 Frauen gequält. Jede hat ihre eigene Lebensgeschichte, die dem Leser nicht vorenthalten und in allen Ausführungen erzählt wird. Dies mag am Anfang der Geschichte noch interessant und wichtig sein, um die Charaktere besser kennen lernen zu können. Doch nach der Hälfte des Buches fragt man sich, welche Hintergrundgeschichten noch erzählt werden müssen, damit es endlich einen Hinweis auf den Täter seitens der Autorin gibt. Auch sind viele Einzelheiten für die eigentlichen Mordfälle nicht relevant und man wird das Gefühl nicht los, dass die Autorin unbedingt auf die 400 Seiten kommen wollte.

Die Beschreibung der Flucht der Protagonistin, die anfangs recht fesselnd war, wurde nach der Hälfte des Buches nur noch ermüdend und schleppend. Auch hier wird in allen Details geschildert, wie sie sich langsam durch die Höhle robbt und schleift, wobei -nach dem sie auf über 200 Seiten gerobbt und gekrochen ist- man doch eine Abwechslung erwartet. Die erhoffte Abwechslung erfolgt dann in einem vollkommen unspektakulären Ende, das noch nicht einmal 1/10 des Buches ausmacht.

Das Buch kann gut zusammengefasst werden als eine Geschichte über Ehen- und Familiendramen, wobei einem noch beigebracht wird, wie man mit ein Paar Streichhölzern aus einer völlig dunklen Hölle entkommt. Elemente eines Krimis, wie z. B. Ermittlungen, die zum Täter führen oder eine spannungsgeladene Verfolgungsjagt findet man gar nicht. Deshalb ist das Buch trotz Cover und Titel für mich auch kein Krimi.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ...hält nich annähernd das, was es verspricht, 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir weit mehr versprochen, als das Buch am Ende wirklich her gibt.

Unwahrscheinlich scheint mir nicht nur, dass Marlene einfach so aus dem offenen Haus spaziert, sondern sich vorher in aller Ruhe noch warm ankleidet und lieber die Freundin anruft, als die Polizei. Und das, obwohl Sie kurz vorher die DVD sieht und das beängstigend genug sein sollte. Sie scheint in der ganzen Geschichte eher zurückhaltend und wenig mutig und kampflustig zu sein, um sich dann dem Entführer mit einem Messer einfach so im Haus zu stellen.

Das keine andere der Frauen den gleichen Weg zum Ausgang gefunden hat, scheint mir auch nicht ganz einleuchtend.

Als Ihr Ehemann Werner dann auch noch in aller Seelenruhe die DVD anschaut und mit Marlene lieber noch eine Spritztour dreht und in aller Ruhe Kaffee und Kuchen bestellt, anstatt zur Polizei zu fahren erscheint mir doch sehr realitätsfern.

Mein Fazit: Dieses Buch kann man nur mögen, wenn man keinen Höhepunkt bei einer Geschichte erwartet. Ein packendes Ende blieb mir leider verwehrt. Ich kann keine Kaufempfehlung für dieses Buch abgeben und warne alle vor dem Kauf. Mit dem Geld kann man weitaus mehr anfangen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nix für mich, 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Mein erster Eindruck zu diesem Buch war ein sehr sehr guter, umso mehr war ich allerdings enttäuscht worden.
Der Autor gibt dem Leser einen super Start vor, um ihm dann mit seitenlangen Per-sonenbeschreibungen zu langweilen. Schon ich der Leseprobe habe ich einige Sei-ten übersprungen um zu den schaurigen Stellen zu kommen. Diese waren jedoch außerordentlich Spannend und gut beschrieben.
Leider habe ich das Buch dennoch nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Zum einen lag es daran das es schlicht und weg zu langweilig war (dabei meine ich die Beschrei-bungen der Personen, Beziehungen zueinander...) und mein Bücherstapel mit vllt spannenderen Büchern nach mir schrie.
Ich denke nicht, dass Der Frauensammler" ein schlechtes Buch ist, aber zurzeit ha-be ich keine Lust und Zeit mich bis zu den spannenden Stellen durchzukämpfen. Da gebe ich lieber anderen Lesern die Chance, es lesen zu können und vertausche es.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ein treuebonus hält auch nicht ewig!, 10. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
gleich vorweg: 2 sterne, da es sich um eine bereits bekannte autorin handelt, von der man annehmen sollte, dass sie ihr handwerk versteht. und wenn man sich bemüht, kann man das buch auch zu ende lesen. es ist allerdings eine qual:

derart langatmig (150 seiten weniger hätten es auch getan) und langweilig, das man sich wünscht, beim nächsten buch möge sich die autorin mehr zeit vor dem herausbringen nehmen - und jemanden zu rate ziehen, der das machwerk entsprechend kürzt und/oder ihr anleitungen dazu gibt, wie man personen charakterisiert.

so macht die autorin sich nicht einmal die mühe, die personen am anfang so zu beschreiben, dass man sie sich auch merken kann - fordert dann aber gleichzeitig für mehr als 400 seiten die aufmerksamkeit des lesers. wie gesagt - die bekommt sie nur deshalb, weil man sie schon kennt. andernfalls hätte ich das buch weg geschmissen.

vor allem das ende absolut haarsträubend: welches entführungsopfer nimmt erst mal im haus seines entführers in aller ruhe eine mahlzeit zu sich?!? jeder normale mensch hätte die füsse in die hand genommen und den ort des schreckens so rasch als möglich verlassen.

nicht so die heldin (vielleicht wirklich so dumm und nutzlos, wie vom entführer gesehen?) stöbert zunächst mal in aller ruhe im haus herum. und dann ihr ehemann: sieht sich in aller ruhe die entführungsvideos an, bevor er es dann - mit unzähligen stunden verspätung - der mühe wert findet, sie zur polizei zu tragen!

mögen wir davor bewahrt werden, dass sich in der realität derartige geschichten unter mitwirkung von derart dummen personen zutragen - schon in buchform die reinste zumutung!

ein zweiter stern deshalb, da die grundidee gut war und sich das buch auch jeder kaufen kann, der gerne vollständige gesamtausgaben von seinen lieblingsautoren hat (...). dafür reicht allerdings auch die taschenbuchausgabe - und mehr als die wird es beim nächsten buch der autorin auch ganz sicher auch nicht werden. man sollte meinen, petra hammesfahr hätte schon genug geld verdient, um auch mal eine pause einzulegen - und nicht ein buch herauszubringen, das sich so liest, als ob sie die grundidee beigesteuert - die ausführung dann aber ihrem praktikanten überlassen hätte!

what a waste of time and money!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Let it be, 20. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Let it be- lass es so, oder frei übersetzt lass das Buch zu, es lohnt nicht zu lesen.
Nach langer Zeit habe ich wieder mal ein Buch der Autorin zur Hand gemommen, nachdem ich sie in einem Radiointerview gehört und neugierig geworden war. Um so größer meine Enttäuschung.
Das Buch beginnt mit einem Donnerschlag im Forte und endet mit einem Pianissimo und dazwischen ist auch fast nichts.
Auf den ersten Seiten erhalten wir das Patho- Psychogramm eines Frauenmörders und Pseudo- Motive seines Mordens. Das ist alles eindrucksvoll dargestellt.
Danach konnte das Buch die Spannung eigentlich nur halten oder schlechter werden, und es wird nur viel schlechter. Die zwei miteinander verknüften und sich abwechselnden Handlungsstränge: hier das Leben von 4 Freundinnen und ihrer Familen, dort der Kampf von Nr. 9 um das nackte Überleben in einer dunkelen Höhle. Dabei ist das Finale des Buches, das heißt die Befreiung von Nr.9, das unmittelbar darauf folgende so flach und gespickt mit so naiven Ungereimtheiten, dass ich das Buch in die Ecke werfen möchte, wenn ich nicht prinzipiell einen riesigen Respekt vor Büchern hätte.
Das Buch ist wohl eines der schwächsten der Autorin und absolut nicht zu empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht gut, nicht schlecht, 24. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Heute mal wieder ein Buch von Petra Hammesfahr.

Vorweg muss gesagt werden, dass die Bücher von P.H. unterschiedlicher nicht sein könnten. Einmal von den Geschichten her aber auch von der Bewertung. Es gibt Bücher von ihr die ich mit vollen 5 Punkten bewerte, andere wiederrum bekommen gerade mal 1-2 Punkten und dieses hier bekommt 3 Punkte. Und zwar aus folgenden Gründen:

Wäre die Geschichte so spannend gewesen wie die Leseprobe und der Klapptext dann hätte das Buch volle 5 Punkte bekommen. Leider hat sich die Spannung nicht gehalten.

In dem Buch geht es um einen Mann der durch seine "verhurte" Mutter zum "Mörder" wird. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Frauen die auf den Kosten Ihres Ehemannes leben und diese noch betrügen zu bestrafen. Leider ließt man von diesem Mann nicht mehr viel, was ich schade finde, denn gerade diese Idee das ein Rachsüchtiger Mann durch seine Mutter so geworden ist, wäre Interessant gewesen.

Das Buch wird in 2 Erzählweisen bzw. an zwei Orten beschrieben. Einmal in der Vergangheit (kurz vor der Entführung von Marlene) und einmal während Ihres "eingesperrt sein".

Für mich war es sehr schwer den Ort wo Marlene festgehalten wird vor Augen zu sehen. Auch keine richtige Spannung kommt während dieser Erzählweise auf.

Die Geschichte aus den vorangegangen Tagen vor der Entführung waren da schon spannender, wobei sich je weiter man voran kommt immer länger gezogen hat. Es tauchen sehr viele Personen auf, es fallen viele Namen (Kinder, Freunde, Liebhaber u.s.w.) und irgendwann blickt man nicht mehr durch wer mit dem Verwand, Verschwägert ist.

Es wird viel über Marlenes Aufenthalt in der Höhle wo sie festgehalten wird erzählt. Allerdings auch sehr viel drum herum und es scheint als wenn P.H. willkürlich Geschichte aneinanderreit nur um das Buch dicker werden zu lassen. Es taucht immer wieder das Buch "Monas Tagebuch" auf, was irgendwie auch Hauptbestandteil zwischen Marlene und Ihrem Mörder darstellen. Dann geht es um das 8-ter Gespann rund um Marlene. Um einen Sohn der durch einen Unfall sein Bein verliert (die Geschichte passt so garnicht in das Buch). Um einen Ehemann der die Familie alleine läßt um in der Wüste rumzuturnen u.s.w.

Kurz vor Ende des Buches wo man denkt jetzt wird es richtig spannend. Jetzt passiert was, ist das Buch eigendlich schon zu Ende.

D.h. man quält sich seitenlang durch und da wo man etliche Seiten füllen könnte ist einfach nichts.

Auch wie das Opfer handelt sei es während des Aufenthaltes in der Höhle noch danach sind absolut nicht realistisch. Alles wirkt so stumpft und sinnlos, das ich zwischendurch immer wieder den Kopf schütteln musste.

Wirklich sehr schade, denn die Geschichte hätte durchaus viel spannender ausgebaut werden können.

Fazit: Ein netter Lesespaß aber kein Buch was man innerhalb einer Nacht durchlesen muss weil es so spannend ist. Ich hoffe P.H. gelingt es mal wieder ein Buch zu schreiben, welches man einfach nicht mehr weglegen möchte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine von vier wird die Nummer Neun, 7. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
"Der Frauenjäger" beginnt mit dem Werdegang eines Mörders, der aus Hass auf seine Mutter Frauen tötet, die in seinen Augen Ähnlichkeit mit dieser aufweisen. Nicht unbedingt optisch, aber die sich so verhalten, wie die verhasste Person, die die Schlüsselrolle im Leben eines Kindes spielt. Ein Kindheitstrauma, das eine perfekte Vorlage für einen Krimi bietet.
Im weiteren Verlauf hat man jedoch das Gefühl, eher einen Liebesroman vor sich zu haben. Vier Busenfreundinnen, die sich ihren jeweiligen Traumprinzen in Form einer Viererclique angeln. Ein perfekter Freundeskreis, oder etwa nicht?
Marlene Weißkirchen, eine von den vier, in gewisser Weise "das hässliche Entlein" unter den Freundinnen, will sich eigentlich nur nützlich machen und dem Alltagstrott entfliehen - doch schon bald gerät sie in eine Falle...

Petra Hammesfahr versucht in ihrem neuesten Roman, eine Mischung aus einer Liebesgeschichte und einem Thriller zu zeigen; macht deutlich dass aus einem (zumindest nach außen) perfekten Familienleben schnell eine Tragödie werden kann. An manchen Stellen wirkt es jedoch, als hätte die Autorin versucht, mehr in den Roman zu packen, als eigentlich gut ist. Schon am Anfang kommen zu viele Informationen zu den beiden Vierer-Cliquen, deren Familien, Kindern, Eltern, Nachbarn, sodass man teilweise zurückblättern muss um zu schauen, zu welcher Familie dieser Name gehört. Manche Passagen sind schlicht einfach unnötig, z.B. lange Erzählungen wessen Kinder wann bei wem übernachten.

Ist die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte von Marlene interessant zu lesen, wirkt die Krimihandlung dagegen eher flach: auf den wahren Täter wird kaum eingegangen, sein Motiv wird zu oberflächlich und eigentlich schon im Prolog erzählt.
Das Verhalten des Opfers ist in vielen Punkten unlogisch und nicht nachvollziehbar. Als sie aus der Höhle flieht, isst sie erstmal gemütlich ein Butterbrot im Haus des Täters, ohne zu wissen ob er da ist. Nach der Befreiung läuft zuhause alles wie bisher, nur dass ausnahmsweise Fertigessen bestellt wird, da Mama nicht imstande ist, zu kochen - zur Polizei geht man - obwohl man im Besitz wertvoller Beweismittel über weitere Opfer ist - erst Tage später, das kann ja warten.
Auch warum ausgerechnet Marlene zum Opfer fiel, ist fadenscheinig, da der Mörder ja sonst seine Opfer nach bestimmten Merkmalen sorgfältig auswählt, nur sie fällt eigentlich nicht in sein Raster, vermeintlich aber schon, weil er sie einmal gesehen hat.

Gelungen finde ich vor allem die stilistischen Mittel, die die Autorin einsetzt. Alleine schon die Überschrift der Kapitel erregt Aufmerksamkeit: jedes Kapitel über Marlenes Gefangenschaft ist mit "Nummer Neun" betitelt; die Rückblenden sind kursiv und mit Datumsangabe betitelt, im Tagebuchstil quasi. Auch wird immer wieder ein Stückchen aus den Geschehnissen der vergangenen Tage (ein gesprochener Satz z.B.) immer wieder geschickt in Marlenes Gedanken eingebaut, dessen Sinn erst später aufgeklärt wird. Solche Tricks erhalten einen Hauch von Spannung.

Die Szenen in der Höhle wirkten auf mich sehr langatmig und künstlich in die Länge gezogen, trotzdem bleiben Unklarheiten. Warum sie z.B. trotz geschundener Knie kriecht und nicht (vorsichtig) auf zwei Beinen vorwärts tappt, ist unklar.
Vielleicht bin ich durch einen weiteren Roman Hammesfahrs "vorbelastet", aber die Grundidee, die Motivation des Mörders, ist nicht neu und bereits mindestens in diesem einen weiteren Roman der Autorin das Kernthema.

Zusammenfassend fand ich den Roman leider enttäuschend, trotz einer vielversprechenden Leseprobe. Spannender Einstieg, der jedoch durch langatmige Passagen und verworrene Freundschafts- und Verwandschaftsgeschichten rasch abbaut und leider mit einem enttäuschenden Schluss endet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade!, 25. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Taschenbuch)
Das Cover des Buches hat mich im Buchladen sehr angesprochen,ist toll und spannend formuliert, was man von dem Inhalt aber leider nicht behaupten kann.
Die ersten Seiten sind noch relativ spannend, dann wird des Buch zum Flop.
Es wird viel unnötiges Zeug erzählt, das sich in den Tagen vor der Entführung abgespielt hat. Wie auch Mimi bin ich der Meinung, dass die Autorin auf ihre Seitenzahl kommen wollte. Man fragt sich permanent, für was man all die überflüssigen Informationen benötigt.
Ich muss zugeben, dass ich die Seiten nach einer gewissen Zeit übersprungen habe, in denen vom Leben der Entführten berichtet wird. Es war einfach nur ermüdend.
Bin dann bei den Kapiteln gelandet, in denen die Gefangene in ihrer Situation beschrieben wird. Naja, auch das war nicht wirklich spannend. Es wird erzählt, wie sie Bonbons lutscht, durch die Höhle kriecht, Wassergeräusche hört und sich fragt, ob dahinter wirklich ihr Mann stecken kann. Wem das gefällt,okay,aber es war alles andere als fesselnd. Nach der Hälfte des Buches habe ich aufgehört zu lesen,weil es mich geärgert hat! Es ist echt schade, habe weit mehr von dem Buch erwartet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gottseidank ausgelesen...., 29. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Gerade habe ich das Buch (endlich) ausgelesen, und wollte nachschauen, wie andere Leser dieses Buch beurteilen. Ich liege mit meiner Beurteilung gar nicht so daneben, ich finde das Buch phasenweise total langweilig, umständlich geschrieben und unlogisch. Am Anfang verwirren zudem die vielen Freundinnen samt Männern und Kindern. Bis man sich merken kann wer zu wem gehört, dauert es eine Weile. Einzig die Abschnitte, in denen Marlene in der Höhle ist, sind einigermaßen spannend, obwohl sie sich nach meiner Meinung völlig anders verhält, als normalerweise in solch einer Situation. Dass sie sich vor ihrer Flucht aus dem Haus noch seelenruhig Cola, Milch und Salamibrote schmecken lässt, kann ich nicht nachvollziehen, da hat man doch nur einen Gedanken: raus....weg..... und zwar so schnell wie möglich.
So spannend und vielversprechend die ersten Seiten waren, so ist der Schluss lieblos zusammengeschustert, die letzten Seiten habe ich eigentlich nur noch überflogen und quergelesen. Schade.....
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Der Frauenjäger
Der Frauenjäger von Petra Hammesfahr (Gebundene Ausgabe - 24. Februar 2011)
EUR 19,95
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