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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen herrlich amüsante und schräge Fortsetzung der "Paul-WG" und ein ganz besonderer Road-Trip inclusive
Paul hat seinen letzten Herzschmerz wegen Iris, die einen anderen heiratete, noch nicht überwunden, da muss er sich auch schon mit ihrer Familie herumschlagen, die auf Mallorca lebt- es bleibt ihm nämlich auch nichts anderes übrig, da sie seine zukünftigen 'Brötchengeber' werden sollen.
Und Paul staunt nicht schlecht, denn die 'von Beutens'...
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 von Happy End Bücher - Nicole

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett
Nachdem ich mich bei "man tut was man kann" wirklich köstlich amüsiert hatte, musste ich mir sofort unbedingt die Fortsetzung der Geschichte zulegen. Leider kann der zweite Band meiner Meinung nach aber nicht mit dem ersten mithalten. Der locker-lässige teils erfischend bissige Stil wird vom Autor zwar durchgehalten, die Story wird aber nach ca. 2/3 des...
Veröffentlicht am 12. November 2010 von Ricarda Raab


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen herrlich amüsante und schräge Fortsetzung der "Paul-WG" und ein ganz besonderer Road-Trip inclusive, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Taschenbuch)
Paul hat seinen letzten Herzschmerz wegen Iris, die einen anderen heiratete, noch nicht überwunden, da muss er sich auch schon mit ihrer Familie herumschlagen, die auf Mallorca lebt- es bleibt ihm nämlich auch nichts anderes übrig, da sie seine zukünftigen 'Brötchengeber' werden sollen.
Und Paul staunt nicht schlecht, denn die 'von Beutens' entpuppen sich als recht versnobter Haufen- so gerät er sogleich mit der Patriarchin der Familie, Elisabeth von Beuten wegen seiner zu saloppen Abendgarderobe aneinander.
Aber Paul wäre nicht Paul wenn er diese unangenehme Situation nicht mit seinem ganz ureigenen und trockenen Humor nehmen würde.

Der Rest der Familie, besonders die weiblichen Angehörigen, scheinen Paul dagegen gleich in ihr Herz geschlossen zu haben. Während Audrey dem armen Paul unter der Dusche sogleich an die Wäsche geht, macht Melissa ihm erst einmal nur amouröse Avancen.
Paul braucht definitiv Hilfe! Und so beordert er, als es brenzlich wird, da Elisabeth von Beuten Pauls Lieblingsmitarbeiter und besten Freund 'Schamski' als seine rechte Hand nicht akzeptieren möchte, umgehend nach Mallorca. Und von diesem Zeitpunkt an überschlagen sich die Ereignisse'

'Da muss man durch' ist die rundum gelungene Fortsetzung des ersten Teils 'Man tut was man kann', um Paul und seine kuriose Männer WG. Paul weiß darin immer noch nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Iris, die Frau in die er sich verliebt hatte, heiratete Timothy und statt nun mit Iris glücklich zu sein, hat er aus beruflichen Gründen nun ihre restliche Familie am Hals. ;-)

Auch der zweite Teil steht dem Ersten in nichts nach: In Sachen Situationskomik und schrägen humoristischen Einlagen bei dem auch stets der trockene, manchmal auch rabenschwarze Humor vorherrscht, liegt 'Da muss man durch' ganz weit vorn. Besonders liebe ich die Romanpassagen in denen Paul sich Gedanken über sein momentanes menschliches oder tierisches Gegenüber macht und dabei unglaublich witzige Vergleiche 'aus dem Ärmel' schüttelt.

Während der erste Teil des Romans die Leser zunächst mit den snobistischen 'van Beutens' bekannt macht und hauptsächlich über Pauls und Schamskis beruflichen Werdegang erzählt, finden sich im zweiten Teil des Romans auch die restlichen Mitglieder der 'Männer WG, Günther und Bronko wieder ein und sorgen besonders auf den Zielgeraden der Geschichte noch mal für einen 'Road Trip' der besonderen Art, der mich haltlos loslachen ließ.

Dennoch entwickeln sich die Männer langsam weiter- sogar Paul stellt sein bisheriges Leben und seinen beruflichen Werdegang in Frage und sehnt sich insgeheim nach einem Sinn in seinem Leben. Den bekommt er allerdings auch schneller, als ihm lieb ist geliefert- und dieser Grund, der etwa am Ende dieser Geschichte Erwähnung findet, macht auch schon sehr neugierig auf die baldige Fortsetzung der 'Paul Reihe', die im Juni 2011 unter dem Titel 'Was will man mehr', erscheint.

Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das macht Spaß - Heitere, anspruchslose Lektüre mit Suchtpotential, 9. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
Gebt mir Schamski nur mal für eine Woche - ich würd mich von ihm in seinem verqualmten Prolliporsche durch die Gegend kutschieren lassen und das, bei Gott, auch noch unterhaltsam finden.

Der Nachfolgeband "Da muss man durch" steht dem ersten "Man tut was man kann" in nichts nach. Wieder tauchen die sowohl liebenswerten als auch teilweise schrulligen Charaktere Schamski, Günther, Bronko und nicht zuletzt Tierheimhund Fred auf, ergänzt durch eine ganze Armada neuer skurriler Figuren in Gestalt der Familie von Beuten. Und mittendrin ist also dieser Paul, die Hauptfigur.

Ist die Story an sich platt? Ja. Sind die Charaktere überzeichnet? Auch das. Aber das stört bei der Lektüre des überaus witzigen Buches ganz und gar nicht. Es eignet sich wunderbar zum Vorlesen - und es hat Suchtpotential. Mein Mann wollte nicht mal warten, bis ihm das Buch jemand zum Geburtstag schenken könnte - er musste es vorher haben, und wir lesen es uns zu unserer größten Erheiterung gegenseitig vor. Angefangen hat unsere Liebe zu Hans Raths Büchern mit einer Leseprobe in der DB Mobil. Die überzeugte uns, den ersten Band zu kaufen - und jetzt haben wir beim zweiten sofort wieder zugegriffen.

Der Knackpunkt ist Hans Raths Talent, unterhaltsame und ironische Vergleiche zu ziehen. Kostproben gefällig?
"Wie jeder andere halbwegs ordentliche Mensch käme ich nie auf die Idee, jemanden zu belauschen. Wie das BKA tue ich es aber trotzdem, wenn ich die Gelegenheit dazu habe..."
"Melissas Version der Geschichte beinhaltet auch, dass Schamski den bewusstlosen und bereits blau angelaufenen Jungen mittles Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung wiederbelebt. Fehlt eigentlich nur noch, dass Schamski aus Treibgut eine Kinderintensivstation gebastelt hat, dann könnte man langsam über eine Verfilmung nachdenken..."

Genau dieser Stil ist es, der das Buch zum Lesevergnügen macht. Und dass die Story an sich nichts Weltenbewegendes beinhaltet, macht es gerade so angenehm, sie zu lesen. Wenn man den ganzen Tag mit komplizierten Sachverhalten, Alltagssorgen und beruflichem Stress zu tun hat, dann ist die abendliche Lektüre von "Man tut was man kann" und "Da muss man durch" erfrischend wie eine kühle Dusche mit Lemonenduft. Sie macht den Kopf frei, entstaubt das Zwerchfell und entspannt.

Danke, Herr Rath - und bitte mehr davon!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett, 12. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
Nachdem ich mich bei "man tut was man kann" wirklich köstlich amüsiert hatte, musste ich mir sofort unbedingt die Fortsetzung der Geschichte zulegen. Leider kann der zweite Band meiner Meinung nach aber nicht mit dem ersten mithalten. Der locker-lässige teils erfischend bissige Stil wird vom Autor zwar durchgehalten, die Story wird aber nach ca. 2/3 des Buches doch ziemlich hanebüchen und rutscht ins Klamaukhafte ab. Auch das doch recht vorhersehbare happy end konnte mich nicht wirklich überzeugen. Daher von mir leider nur ein "nett"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOLLE, KURZWEILIGE UND FLOTTE FORTSETZUNG, 15. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
... und weiter geht`s mit den vier Lebenskünstlern aus MAN TUT WAS MAN KANN. Eine wirklich gelungene, unterhaltsame und amüsante Fortsetzung um die sympathischen 'Helden'.

DIE STORY:

... spielt hier eigentlich nur eine untegeordnete Rolle; eigentlich geht es mehr um die einzelnen Szenen mit entsprechender Situationskomik und die Dialoge.

Dennoch:
Paul soll den Vorstandsposten des Verlages übernehmen. Allerdings leichter gesagt, als getan. Die Verlegerfamilie will ihn erst einmal "näher" kennenlernen. Also auf nach Mallorca, der Residenz der 'Patriarchen'. Dort angekommen muß Paul schnell feststellen, dass es sich um eine wenig harmonische, sich wenig einige Familie handelt. "Beherrscht" wird sie vielmehr von Elisabeth, die Paul von Anfang an nicht auf's Fell gucken kann. Ihre Tochter Melissa und die Enkelin Audrey haben nur Männer im Kopf und schließlich muß Paul feststellen, daß seine große Liebe Iris auch zum Clan gehört; auch sie ist die Enkelin der 'Patriarchin' und kommt eigens für die wichtige Familienentscheidung über das künftige Schicksal des Verlages auf die Insel - gemeinsam mit ihrem Mann. Da hilft nur eins: Paul braucht seine Freunde, die nach und nach auf der Insel entrudeln und dafür sorgen, dass die Hormone und Entscheidungen ihren Weg finden...

FAZIT:

Eine rundum unterhaltsame und spaßige Fortsetzung der Trilogie um die vier Freunde Paul, Schamski, Günther und Bronko. Wer an dem ersten Roman seinen Spaß hatte, der wird mit diesem zweiten Buch nicht enttäuscht sein! Im Gegenteil es macht Lust auf mehr und es ist schön, dass man weiß, dass es (mindestens) noch einen Roman um diese vier "Helden" gibt!

Also viel Spaß und heitere Unterhaltung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Witzig, aber nicht ganz so stark wie der Vorgänger, 5. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
Hans Rath ist ein guter Nachfolger gelungen, der in seinem Witz und seiner Skurilität nicht ganz an "Mann tut was man kann" heran kommt. Trotzdem lesenswert wenn man sich an guter deutscher Sprache erfreut und keine geistigen Höhenflüge erwartet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Sex and the City für Männer", 14. August 2010
Von 
Christof Bente "cbente" (Sprockhövel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
So muss das perfekte Männerbuch aussehen:
Bronko, Schamski, Günther, Hund Fred und natürlich Protagonist Paul erleben in "Da muss man durch" allerhand neue, zwar an den Haaren herbeigezogene, jedoch äußerst unterhaltsame und witzige Dinge.
Das Buch knüpft nahtlos an Teil 1 an, weswegen ich dringend empfehle "Man tut was man kann" auch vorher zu lesen. Denn nur dann versteht man einige verschrobene Charaktere, die in "Da muss man durch" nur Kurzauftritte haben, in Teil 1 aber ganze Seiten füllten. Dafür gibt es in "Da muss man durch" jede Menge neuer verrückter Personen mit völlig überzeichneten Charaktereigenschaften, skurilen Leiden(schaften) und überzogen klischeehaften Vorurteilen - herrlich.
Während man sich noch über die köstlichen Figuren freut, verstrickt Hans Rath erzähltechnisch den Leser geschickt in Pauls Privat- und Berufsleben, Bronkos Auf- und Wiederabstieg, Günthers Liebesleben und Schamskis Sexeskapaden - in gewohnt lockerer Erzählathmosphäre.

Kein reines aber wohl ein vordringliches Männerbuch - unser "Sex and the City".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hörbuch ist nicht gleich Hörbuch, 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Audio CD)
Das Sprichwort " Der Ton macht die Musik" trifft leider auch auf so manches Hörbuch zu. Leider ist dieses Hörbuch sooooo langweilig und monoton gelesen das es keinen Spaß macht es zu hören.
Leider. Denn wer das Buch kennt hätte mehr erwartet.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sommer kann kommen, 7. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
Ein Buch das beides hat - spritzigen und klugen Witz zum mitlachen und eine Portion ordentliches Gefühl zum mitfühlen (zwei wunderschöne Liebesszenen!!!!)
- und dann noch ein bisschen Lebensphilosophie. Die Fortsetzung von "Man tut was man kann" enttäuscht keineswegs - sie setzt sogar noch einen drauf ohne ins alberne abzudriften, und ist damit eine Steigerung zum ersten - auch das ist selten. Wieder für das weibliche und männliche Geschlecht. Man lernt die Figuren noch mehr lieben als im ersten Buch und der Verlauf der Geschichte ist unerwartet und originell an Ideen.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nee, muss man nicht, 23. Juli 2010
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
Auf der Suche nach Urlaubslektüre landete "Da muss man durch" eher zufällig auf dem Stapel - nach Cover, Autorenbio, Klappentext und Leseprobe (erste zwei Seiten) meinte ich, eines dieser lässigen, amüsanten, nicht unschlauen, vielleicht sogar hippen Jungsbücher á la Sachau, Uschmann usw. zu kaufen. Von Hans Rath hatte ich bis dato noch nichts gehört, und auch die Tatsache, dass es einen Vorgängerroman mit dem Titel "Man tut, was man kann" gibt, erfuhr ich erst später.

Aber das ist auch alles herzlich egal.

Der Mittvierziger Dr. Paul Schuberth soll "Vorstandschef" (welche Position damit genau gemeint ist, erklärt Rath nicht, aber das ist symptomatisch) des Verlags werden, in dem er bis jetzt Personalchef war. Deshalb, vor allem aber, weil die Entscheidung noch nicht endgültig gefallen ist, muss er zum Antrittsbesuch nach Mallorca, auf das Anwesen der Familie, der der Verlag gehört. Diese Familie besteht aus verhaltensauffälligen Knalltüten, etwa dem duckmäuserischen Sohn des weiblichen Familienoberhaupts, das wiederum nicht ohne Grund Elisabeth heißt, denn die Dame erinnert an eine gewisse britische Monarchin aus dem 16. Jahrhundert (Tudor-Dynastie). Außerdem gibt es eine promiske Enkelin, einen tumben Urenkel, einen saufenden Ehemann und so weiter. Und, natürlich, Iris, mit der Paul Schuberth kurz vor ihrer Hochzeit eine Affäre hatte.

Der Held bewältigt die ganze Nummer aber vergleichsweise locker, setzt sogar seinen Kumpel Schamski als stellvertretenden "Vorstandschef" durch, gesteht nebenbei Iris seine Liebe, pimpert aber auch mit ihrer Schwester Audrey.

Und so geht es dann (in Deutschland) weiter. Leider.

Hin und wieder findet Rath einen schönen Vergleich, und es gibt sogar ein, zwei richtig pfiffige Abschnitte, etwa jenen, in dem der Protagonist darüber nachdenkt, dass es eine hübsche Idee ist, wenn sehr reiche Menschen ihre Besitztümer mit den Namen alter Kommunisten versehen (die Yacht der Familie heißt "Bertolt Brecht"). Meistens aber quält "Da muss man durch" mit lapidarem Geschehen, höchst simpler Sprache, vorhersehbaren Entwicklungen und aufgesetzt lustigen Einfällen. Der Autor brilliert mit Kenntnissen auf BUNTE-Niveau (z.B. juristische Recherche in Sachen "Schadenersatz" wäre durchaus angebracht gewesen) und arbeitet gerne mit haarsträubenden Zufällen, die sich auch noch häufen.

Es gibt eine Stelle, an der merkt Paul - als andeutungsweise selbstironisches Alter Ego des Autors - an, dass die gesamte Geschichte gut für einen Groschenroman wäre. Ich konnte das beifällige Nicken nicht unterdrücken. "Da muss man durch" ist ein Groschenroman "in etwas schlauer", ausgedehnt auf 270 Seiten. Klischees, Stereotypen, Halbwissen, ein bisschen Sex, hin und wieder ein Gag, vermeintliche (aber unauthentische) Einblicke in die Welt "derer da oben" - und fertig.

Gut, ich hatte ein anderes Buch erwartet, aber ich habe prinzipiell auch nichts gegen seichtere Unterhaltungsliteratur - so lange es gut gemacht ist.
Ist es aber nicht, sondern vor allem nervtötend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer, 1. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Da muss man durch (Broschiert)
Super Buchreihe, genialer Autor, interessante Geschichte die eine unerwarteres Ende nimmt. Für alle Fans nur zu empfehlen wenn ihr mal wieder was neues wollt.
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