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52 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes
Jedes Jahr zu dieser Zeit komme ich plötzlich in Weihnachtsstimmung und dann suche ich mir ein schönes Weihnachtsbuch um mich auf die besinnlichen Tage des Jahres einzustimmen. In diesem Jahr habe ich erfreulicherweise das Buch "Wunder einer Winternacht" von Marko Leino entdeckt. Der Autor ist in Helsinki geboren und versteht es aus seinen Erfahrungen heraus,...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2008 von Daniela Möhrke

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Geschichte vom Weihnachtsmann neu erfunden
Ich weiss nicht, wem ich diese Geschichte als Lesestoff empfehlen sollte, zu wenig Aktion für junge Leser, zu viel Märchen für Realisten, zu wenig Happy-End für Romantiker. Von allem einfach zu wenig. Nicht, dass ich mich durch die Geschichte vom kleinen Jungen mit Talent zum Schnitzen durch gequält hätte, aber irgendwie nett gemeint, dennoch...
Vor 24 Monaten von Vera veröffentlicht


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52 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes, 18. Oktober 2008
Von 
Daniela Möhrke (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wunder einer Winternacht: Die Weihnachtsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Jedes Jahr zu dieser Zeit komme ich plötzlich in Weihnachtsstimmung und dann suche ich mir ein schönes Weihnachtsbuch um mich auf die besinnlichen Tage des Jahres einzustimmen. In diesem Jahr habe ich erfreulicherweise das Buch "Wunder einer Winternacht" von Marko Leino entdeckt. Der Autor ist in Helsinki geboren und versteht es aus seinen Erfahrungen heraus, das Leben im Norden mit viel Schnee und Eis, sowie Polarlichtern bildhaft zu beschreiben. Dies ist natürlich der perfekte Hintergrund für eine Weihnachtsgeschichte, wie sie gefühlvoller nicht sein könnte.

Der kleine Nikolas verliert am Weihnachtsabend beide Eltern und seine Schwester Ada. Eigentlich auf dem Weg zu einem Arzt für die kleine Ada kommen sie bei einem Unglück auf dem Meer ums Leben. Nikolas blieb allein zurück in ihrer Hütte, weil ja jemand darauf aufpassen musste. Da Nikolas erst 5 Jahre alt ist, kümmern sich von nun an die Bewohner eines Nachbardorfes um ihn. Doch für alle sind es harte Zeiten, da Essen und Vorräte schon so knapp sind. Jedes Jahr zu Weihnachten kommt Nikolas also in eine neue Familie, die sich um ihn kümmert. Es wird schon bald Tradition, dass Nikolas an jedem Weihnachtsabend selbstgeschnitzte Geschenke verteilt um so den anderen Kindern eine Freude zu machen. Nach einigen Jahren kommt Nikolas zum Tischler Isakki, der dafür bekannt ist, Kinder nicht ausstehen zu können. Aber vielleicht sind sich Isakki und Nikolas ja ähnlicher, als man vermuten würde...

Dieses Buch ist wirklich berührend und geht einem nahe. Das Schicksal von Nikolas und wie er mit seiner Situation umgeht, ist schlichtweg ergreifend. Wie eine langsam fallende Schneeflocke, weht die Geschichte voran. Man kann sich ihr nicht entziehen und wird immer tiefer hinein gezogen. Die Figuren sind sehr liebevoll beschrieben und wachsen einem schnell ans Herz. Plötzlich wird in einem selbst das Kind wieder wach und man erinnert sich zurück, wie aufregend es zu Weihnachten immer wahr und wie viel Freude das Schenken doch macht. Dieses Buch lässt den Zauber der Weihnacht aufleben und macht einem bewusst, was wirklich für jeden das Wichtigste ist. Es sind Familie und Freunde, die einem auch in schweren Zeiten beistehen und denen man vertrauen kann.
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine herzerwärmende Geschichte über den Weihnachtsmann und wie er zu seinem "Job" kam..., 4. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Roman erzählt die Geschichte vom kleinen Nikolas, der in einem kleinen Dorf lebt und den ein schwerer Schicksalsschlag trifft - an Weihnachten verliert er durch einen schweren Sturm seine Eltern und seine einjährige Schwester Ada. Die Dorfgemeinschaft führt ein kärgliches Leben und niemand kann sich leisten, ein weiteres Kind auf Dauer zu sich zu nehmen. Also beschliessen sie, dass Nikolas jeweils für ein Jahr zu einer Familie im Dorf zieht, so dass zunächst einmal die nächsten acht Jahre abgesichert sind.
Nähert sich der Weihnachtsabend muss Nikolas bald Abschied nehmen und um der jeweiligen Familie seine Dankbarkeit zu zeigen, schnitzt er für die Kinder Spielzeug aus Holz. Auch für seine Schwester schnitzt er jedes Jahr etwas und bringt es ihr ins Meer, denn er ist sicher, dass sie zu einer Meerjungfrau geworden ist.
Doch dann naht das Weihnachtsfest, an dem Nikolas bereits bei jeder Familie untergekommen ist und an dem die Dorfbewohner nicht wissen, wie es weitergehen soll. Das Jahr war schlecht und sie können Nikolas nicht mehr zusätzlich versorgen. So kommt er zu Isakki, einem grantigen bärbeißigen Tischler, der Kinder hasst und nur eine billige Arbeitskraft in Nikolas sieht.
Doch als Isakki das Geheimnis von Nikolas Weihnachtsgeschenken für die Kinder des Dorfes entdeckt, geschieht eine Wandlung und Isakki und Nikolas werden wie Vater und Sohn. Von nun an bleibt Nikolas bei dem Tischler und jedes Jahr werden es mehr Geschenke, die er fertigen und verteilen muss. Gleichzeit entfernt er sich von allen anderen und wird zu einem Einsiedler wie der Tischler. Erst nach vielen Jahren lässt er wieder jemanden an sich heran - die kleine Ada, Tochter seines einzigen Freundes, und sie erlebt mit, wie sich Nikolas weiter verändert...

Die Geschichte ist so wunderschön und so berührend, dass man immer wieder einmal ein paar Tränen verdrückt, da einem das Schicksal des Jungen so nahe geht. Man begleitet Nikolas in der Weihnachtsnacht, wenn er die Geschenke verteilt und fühlt besonders mit, wenn er wieder zu seiner Schwester aufs Meer geht und ihr ein kleines Geschenk ins Wasser reicht. Tief im Inneren wünscht man sich dabei, dass Ada tatsächlich zu einer kleinen Meerjungfrau geworden ist und sich über die Geschenke freut...
Auch das Leben im Dorf wird eindrücklich geschildert und selbst Isakki, den grantigen Tischler, schliesst man schnell ins Herz. Das Leben hält viele Schicksalsschläge für Nikolas bereit, aber nur dadurch findet er seine wahre Bestimmung. Und hört man nicht tatsächlich in der Weihnachtsnacht die Glöckchen des Rentier-Schlittens, wenn man innehält und lauscht...?

Eine wunderbare Lektüre, die das Herz wärmt und wieder an die wahren Werte des Weihnachtsfestes erinnert :)
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52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzerweichend schön [Hörbuch Rezension], 20. Dezember 2009
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nachdem die Familie des kleinen Niklas kurz vor Weihnachten bei einem Sturm auf dem Meer umkommt, müssen sich die Dorfbewohner überlegen, wie sie den Fünfjährigen gemeinsam großziehen können. "Korjavoki" ist ein armes Fischerdorf, niemand kann einen zusätzlichen Esser gebrauchen. So beschließen sie, dass jede Familie den Jungen für ein Jahr bei sich aufnimmt.
Am Ende jeden Jahres, an Weihnachten, bedankt sich Niklas bei der jeweiligen Familie, indem er den Kindern kleine Abschiedsgeschenke hinterlässt, selbst geschnitzte Puppen, Pferde & Co.
Als Niklas dreizehn Jahre alt ist, herrscht im Dorf eine große Armut. Die Dörfler wissen nicht, wie sie über den langen Winter kommen sollen, also bringen sie Niklas bei Isakki unter, einem griesgrämigen Tischler, der etwas außerhalb lebt. Er ist ein verbitterter Einzelgänger, der Schrecken aller Dorfkinder, der in Niklas eine kostenlose Arbeitskraft sieht.
Niklas gelingt, was niemand vor ihm geschafft hat: Innerhalb eines Jahres kocht er den harten Brummbär weich. Denn als Isakki kurz vor Weihnachten hinter Niklas Geheimnis des Beschenkens kommt, eine Tradition, die der Junge all die Jahre aufrechterhalten hat, öffnet er sich ihm. Der alte Tischler erzählt Niklas, wie er seine Familie verloren, und wie sehr ihn dieser Verlust getroffen hat. Von da an verbindet die Beiden eine tiefe Freundschaft, sie werden wie Vater und Sohn.

Als Isakki nach vielen Jahren stirbt, erlebt Niklas zum zweiten Mal das Trauma des Verlusts eines geliebten Menschen. Er beschließt, sich ganz aus der Welt zurückzuziehen, und das Beschenken zu seinem Lebensinhalt zu machen. Er möchte an Weihnachten nicht mehr nur den Kindern in Korjavoki eine Freude bereiten, sondern allen Kindern.
So wird Niklas zu einem Einsiedler, der keine Menschenseele an sich heranlässt, bis eines Tages Ada, die Tochter seines einzigen Freundes, herausfinden will, woher all die Geschenke kommen.

Ich sage es vorweg: Dieses Hörbuch ist ein Juwel unter den Audiobüchern und eine der schönsten Weihnachtsgeschichten, die ich kenne. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verlust, und über die Freude des selbstlosen Gebens.
Dabei hat der Autor, Marko Leino, auf jeglichen Kitsch verzichtet, sondern konzentriert sich in seiner Erzählung auf die Beziehungen in Nikolas Leben, und wie sie den Jungen verändern.
Mir ist das Schicksal von Nikolas teilweise so nahe gegangen, dass ich schon mal die ein oder andere Träne wegblinzeln musste. Dabei bleibt der Handlungsverlauf überraschend offen und nimmt immer wieder interessante und spannende Wendungen. Und das, obwohl schnell klar wird, wer Nikolas ist bzw. als wen wir ihn heute kennen. Gleichzeitig blitzt stets der Humor des Autors durch, der wahrscheinlich beim Schreiben ziemlich viel Spaß gehabt hatte, sich einen plausiblen Grund für den knallroten Anzug mit der roten Mütze auszudenken.

Zum Schluss möchte ich noch den Sprecher, Heikko Deutschmann, erwähnen, der mit diesem Hörbuch einen brillanten Job gemacht hat. Ich habe selten eine einfühlsamere, poientiertere und wärmere Erzählstimme gehört, die mir so unter die Haut gegangen ist, wie die von Heikko Deutschmann.

Ein rundum gelungenes Weihnachts-Hörbuch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Übrigens: Der gleichnamige Film, (Wunder einer Winternacht - Die Weihnachtsgeschichte), ist diesen November auf DVD erschienen. Noch habe ich ihn nicht gesehen, finde es jedoch interessant, dass der Autor auch das Drehbuch geschrieben hat. Das lässt auf eine vorlagengetreue Umsetzung hoffen.

Wunder einer Winternacht
von Marko Leino
Gekürzte Lesung
5 Std. 13 Min.
Gelesen von Heikko Deutschmann
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Weihnachtsmann gibt es wirklich..., 11. Dezember 2009
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
... und jedes Jahr zu Weihnachten dürft Ihr ihn neu erleben!

Die beiden Brüder Tommi und Ossi finden beim Spielen ein kleines Holzkästchen mit einem geheimnisvollen, scheinbar wertlosen Inhalt. Ihr Großvater erzählt ihnen dann die Geschichte des kleinen Nikolas, der noch sehr klein war, als seine Schwester Ada krank wurde. Seine Eltern fuhren mit ihr in das nächste Dorf und sie kehrten nie zurück. Im weiten Meer fand man die Leichen seiner Eltern, doch die seiner Schwester wurde nie gefunden.

Die Bewohner des Nachbardorfes entschließen sich, den kleinen Jungen bei sich aufzunehmen. Da das Geld knapp ist, beschließen sie, dass jede Familie Nikolas für ein Jahr zu sich nimmt. Der Wechsel in die neue Familie soll immer zu Weihnachten stattfinden.

Als Nikolas die erste Familie nach einem Jahr verlassen muss, verspürt er einen ähnlichen Schmerz wie den, den der bei dem Tod seiner Familie erlebte. Es zeigt sich dankbar für die Nächstenliebe, die man ihm entgegenbrachte und macht den Kindern des Hauses ein kleines Geschenk. Dieses Ritual wiederholt er Jahr für Jahr. Und ebenfalls fährt er jedes Jahr ans Meer und wirft ein kleines Geschenk für seine Schwester Ada ins Wasser.

Wer bis zu diesem Zeitpunkt nicht an den Weihnachtsmann glaubte, wird es mit Sicherheit nach dem Lesen dieses Buches tun. Marko Leino hat diese Geschichte so rührend, emotional und wunderschön geschrieben, dass sie zu Tränen rühren.

Kleine Weisheiten wie 'Zur Liebe gehört immer auch der Verlust des Menschen, den man liebt. Das ist ein Teil unseres Lebens. Wenn du es nicht wagst, zu lieben und anderen zu erlauben, dich zu lieben, lebst du nicht wirklich.' und 'Je weniger die Menschen wissen, desto mehr können sie glauben.', vereinbaren sich zu einem wundervollen Geschenk an jeden Leser, der in diese Geschichte abtaucht.

Den Film dazu werde ich in einigen Tagen sehen und ich freue mich schon sehr darauf!

'Frohe Weihnachten, kleine Ada und Nikolas!'
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wunder von einem Buch, 7. Dezember 2010
Im letzten Jahr erstand ich die DVD mit dem Spielfilm, der für mich zum Schönsten gehört, was im Genre "Weihnachtsfilm" jemals auf die Leinwand gebracht wurde.

Nun habe ich mir für die diesjährige Vorweihnachtszeit das Buch besorgt und bin mindestens ebenso begeistert.

Durch einen tragischen Unfall verliert der kleine Nikolas seine Eltern und seine über alles geliebte Schwester. Die Bewohner des Dorfes Korvajoki nehmen sich der kleinen Waise an. Jede Familie bietet dem Jungen für ein Jahr ein Zuhause.
Immer am Weihnachtstag zieht Nikolas um und schnitzt aus Dankbarkeit für die Kinder seiner Gastfamilien Spielzeug als Geschenk. Als die wirtschaftliche Not es den Dorfbewohnern unmöglich macht, weiter für Nikolas zu sorgen, muss Nikolas zu dem bösartigen Tischler Iisakki ziehen, von dem es heißt, dass er Kinder hasst...

Marko Leino gelingt es, mit einfachen Worten eine so lebendige Welt mit so wunderbaren Figuren zu erschaffen, dass man es wirklich bedauert, dass dieses Buch nur ca. 280 Seiten stark ist. Gern würde man noch viel mehr über das kleine Dorf Korvajoki und seine Bewohner erfahren.
Was dieses Buch aber besonders auszeichnet, ist dieses Gefühl von Wärme, das es beim Leser erzeugt. Hier entsteht eine "heile Welt", die von Wärme, Liebe und Hoffnung durchströmt ist, ohne dabei ins Kitschige abzugleiten.
Nächstenliebe und die Freude am bedingungslosen Geben sind die beiden großen Themen dieses Buches, das überdies aber auch als wunderschöne, märchenhafte Geschichte funktioniert, die die Geschichte um die Herkunft der Weihnachtmannes und die Tradition der Weihnachtsgeschenke mal aus einer ganz neuen Perspektive erzählt.

Wer mit diesem Buch (und auch dem Film) nicht in eine - nostalgische - Weihnachtstimmung kommt, oder zumindest das Gefühl entwickelt, das Nächstenliebe und Wärme noch möglich sind, hat einfach ein Herz aus Stein...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll und unglaublich traurig, 11. Dezember 2011
Worum geht es:

Nikolas Eltern sterben bei der Überfahrt von der Insel auf der sie wohnen, zu der benachbarten Insel. Nikolas kleine Schwester Ada ist sehr krank, und damit das Kind nicht in ein kaltes Haus zurück kehren muss, lassen die Eltern Nikolas zurück, schließlich planen sie nicht lange fort zu bleiben. Doch als sie nicht zurück kehren, wird der Junge in das nächste gelegene Dorf gebracht, am heiligen Abend. Die Bewohner, alle samt arme Fischer, haben Mitleid mit dem Jungen, und beschließen obwohl sie selbst kaum was besitzen, ihn jeweils für ein Jahr bei sich aufzunehmen.

Meine Meinung:

Das Buch ist furchtbar gut, und ganz furchtbar traurig. Obwohl es nur ein sehr dünnes Buch ist, habe ich doch recht lange fürs Lesen gebraucht, weil ich immer wieder aufhören musste, um nicht gleich völlig in Tränen auszubrechen. Was diesem Kind geschieht ist so traurig, und noch viel rührender ist aber, wie Nikolas in den folgenden Jahren damit umgeht, und besonders sein Ritual am Weihnachtsabend, wenn er aufs Eis geht.

Es soll die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann geben, und wüsste ich nicht, dass meine Freunde und Familie die Geschenke unter den Tannenbaum legen, ich könnte die Geschichte so sogar glauben.

Alles macht Sinn, und der Grund warum Nikolas zum Weihnachtsmann wird, ist absolut schlüssig, berührend und unfassbar schön, dass ich beschlossen habe ab sofort wieder an den Weihnachtsmann zu glauben '

Lesen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines, aber hochfeines Juwel!, 17. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Wunder einer Winternacht: Die Weihnachtsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Liebe Leserinnen und Leser, dieses besondere Buch möchte ich Ihnen wärmstens ans Herz legen! Es ist eines der berührenden Bücher, die einen noch lange Zeit begleiten werden. Gekauft habe ich es mir aufgrund des ausgefallenen und interessanten Umschlags. Der Klapptext las sich sehr interessant, so dass ich erwartungsvoll mit der Lektüre begonnen habe.
Der Roman schildert auf eindringliche, rührend altmodische Art und in einer schönen, klaren Sprache die Geschichte des Weihnachtsmannes. Die Lektüre hat mich in eine längst zurückliegende Zeit versetzt. Das Schicksal von Nikolas ist so anrührend, traurig und dramatisch, ohne jemals kitschig zu sein. Das Buch enthält viele Lebensweisheiten und eine märchenhafte Stimmung. Es ist ein Buch zum Träumen, zum Schmunzeln und zum Weinen.
Das Schicksal des kleinen, aber sehr tapferen Jungen ging mir nah.
Ganz besonders schön fand ich die Einteilung der Kapitel in 'Türchen'; jedes Kapitel ist ein Türchen, es gibt insgesamt 24 Türchen. Eine schöne Idee, die Vorweihnachtszeit auf diese Art zu begehen: Jeden Abend ein Kapitel dieses wunderschönen Büchleins zu lesen!

Eines weiß ich jetzt schon - denn die Geschichte lässt mich nicht los - : dies ist ein Buch für immer. Eine Geschichte, die mich immer begleiten wird und die ich nicht vergessen werde. Ich wünsche diesem Buch noch ganz viele begeisterte kleine und große Leser/innen!

Eine klare Kauf- und Geschenkempfehlung von mir!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörbuch-Highlight 2009, 21. Januar 2010
Von 
Bianca Wenzel (MKK, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wow, was für ein tolles Hörbuch (mein Highlight 2009)! Die Geschichte ist wunderschön, der Sprecher hervorragend - nix zu meckern.
Marko Leino, Heikko Deutschmann, Niklas und all die Menschen aus Korvajoki haben mir heute den Tag verschönert und ich habe jede Minute genossen. Anfangs noch fürs Neben-dem-Putzen gedacht, kuschelte ich mich schon bald unter die Decke und lauschte exklusiv.
Der Autor hat eine Geschichte über die Entstehung von Weihnachten geschrieben, er macht uns mit dem kleinen Waisen Niklas bekannt, der jeweils für ein Jahr bei einer Familie in Korvajoki unterkommt und diesen zum Abschied Geschenke schnitzt. Als er beim Tischler Iisaakki, der eigentlich sehr hart und verschroben ist, verändert sich bald alles...
Heikko Deutschmann liest die finnische Geschichte mit soviel Wärme und Gefühl, das man alles um sich herum vergisst und nur noch mit Niklas mitfiebert und ihm alles nur erdenklich Gute wünscht. Eine rundum gelungene Produktion und dementsprechende Empfehlung! Toll, toll, toll!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schönste Weihnachtsgeschichte...., 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...die ich je gelesen habe!
Ich möchte nicht alles wiederholen, was meine Vorredner hier aufgeführt haben, aber diese Geschichte wirkt bei mir noch heute nach, obwohl ich das Buch bereits vor Weihnachten gelesen habe. So anrührend und einfühlsam geschrieben, kann man sich ihr nicht entziehen.
Wer z.B. ein Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen sucht, kann hier sorglos zuschlagen oder einfach selbst immer wieder lesen und hie und da ein Tränchen vergießen.
Mein absolutes Lieblingsbuch der letzten Jahre!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als eine Weihnachtsgeschichte, 22. Dezember 2013
Von 
Marko Leino ist eine wunderbar schöne und zugleich traurige, lebensbejahende und zugleich melancholische Geschichte gelungen. Einfühlsam und mitfühlend lässt er das Leben von Niklas vor unseren Augen entstehen und erzählt dabei fast beiläufig von den wesentlichen Dingen im Leben ohne dabei aber schwer und sentimental zu werden. Trauer und Glück, Schicksal und Einsamkeit, Armut und Tod, aber auch tiefe Freundschaft und Liebe sind es, die das Leben von Nikolas bestimmen. Alles zu seiner Zeit. Am Ende kann er feststellen, was alleine zählt: ja, es war ein gutes Leben.

Die Erzählung greift gleich zu Beginn ans Herz. Jäh und grausam wird das heile und glückliche Leben des kleinen Jungen Nikolas und seiner Familie zerstört. Das Schicksal schlägt hart und kalt zu und kümmert sich nicht um die schönen Träume und hoffnungsfrohen Zukunftspläne der Familie. Aus heiterem Himmel macht das Schicksal aus dem kleinen Nikolas einen Waisen, der abwechselnd jedes Jahr zu Weihnachten von einer der armen Fischerfamilien im Dorf hoch oben im Norden Finnlands aufgenommen und erzogen wird.

Der Verlust geliebter Menschen und die Trauer wird eine lebenslange Bürde für Nikolas sein und die Einsamkeit wird sein ganzes Leben beherrschen. Wie sehr wir doch vom Schicksal nicht nur äußerlich getroffen werden.

Um den Abschiedschmerz zu lindern, bastelt er jedes Jahr zu Weihnachten für die Kinder seiner Gastfamilie und schließlich fürs ganze Dorf Weihnachtsgeschenke. Er hat eine Familie verloren, aber alle Familien des kleinen Fischerdorfes, die ihn aufnehmen, lieb gewonnen.

Schließlich jedoch nimmt ihn der hartherzige und gemeine Einsiedler Iisakki, der Kinder nicht ausstehen kann, bei sich auf, um eine billige Arbeitskraft zu bekommen, aber auch um ihn zum Tischler auszubilden. Was zunächst wie ein großes Unglück für Nikolas scheint, wird sein großes Glück. So lernt er das Tischlerhandwerk. Unglück und Trauer zeichnen einen Menschen fürs Leben. Aber so schmerzhaft das Unglück auch sein mag, es öffnen sich immer wieder neue Türchen zu etwas Neuem und Hoffnungsfrohem.

Hinter dem harten Kern Iisakkis verbirgt sich ein weiches Herz. Er und Nikolas werden über die nächsten Jahre enge Freunde. Denn beide verbindet ein ähnliches Schicksal, nämlich der harte Verlust geliebter Menschen. Beide sind von diesen Schicksalschlägen innerlich und äußerlich gezeichnet. Jetzt erst beginnt die anrührende Lebensgeschichte Nikolas eine neue Wendung zu bekommen. Jetzt erst beginnt die eigentliche Weihnachtsgeschichte. Es beginnt das Wunder des Weihnachtsmannes.

Mit dem Tod von Iisakki muss Nikolas wieder von einem geliebten Menschen für immer Abschied nehmen. Wie nach dem frühen Tod seiner Eltern und der geliebten Schwester beschließt er in seiner erneuten Trauer, nie wieder jemanden nahe an sich heranzulassen. Einen weiteren Verlust eines geliebten Menschen kann er nicht mehr vertragen, wie er meint.
Das ganze Jahr arbeitet er an seiner Lebensaufgabe, dem Herstellen der Geschenke für die Kinder der Gegend. Am Weihnachtstag schließlich fährt er Jahr um Jahr mit dem Rentierschlitten aus seiner Einsiedelei hinaus, um diese zu den Häusern zu bringen.

Wahrheiten müssen manchmal reifen, um verstanden zu werden. So begreift Nikolas schließlich erst im hohen Mannesalter, dass zur Liebe immer auch die Angst vor dem Verlust dieses geliebten Menschen gehört. Das ist ein Teil unseres Lebens. Wenn man ein Leben lang seinen Gefühlen ausweicht und bindungslos bleibt, dann erlaubt man sich nicht zu lieben, dann hat man nie gelebt.

Nikolas' einsiedlerisches Leben kann sich daher noch einmal grundlegend ändern, weil er bereit ist, Ada, die Tochter seines Jugendfreundes, an sich heran zu lassen und weil diese hartnäckig genug ist, bis sie durch die abweisende Schale des Nikolas zu dringt. Immer ist es die Liebe, die antreibt, solche Widerstände zu brechen. Immer ist es die Liebe im anderen, die zulässt, diese harte äußere Schale zu durchbrechen. Nikolas gewinnt also die heranwachsende Ada lieb. Er freundet sich mit ihr so eng an, dass er ihr als Einzige erlaubt, sein Geheimnis der Weihnachtsnacht mit ihm zu teilen. Adas regelmäßige Besuche in seiner abseits gelegenen Einsiedlertischlerei bringen wieder Licht und Freude in sein Leben.

Sicher ist das Wunder einer Winternacht eine Weihnachtsgeschichte. Aber sie kann und muss auch als packende, kluge und weise Schilderung eines Lebens gelesen werden, das von Schicksalsschlägen gezeichnet trotzdem offen bleibt für die Liebe und Freundschaft.
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Wunder einer Winternacht: Die Weihnachtsgeschichte
Wunder einer Winternacht: Die Weihnachtsgeschichte von Marko Leino (Gebundene Ausgabe - 6. Oktober 2008)
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