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4.0 von 5 Sternen Morde ins Internet gestellt
Am Lake Superior in Minnesota wird scheinbar geplant ein Mann am zugefrorenen See in den Tod geschickt, für die dortige Polizei sieht es wie ein Unfall aus. Ein halbes Jahr später wird am Ufer des Mississippi die Drag-Queen Alan nachts von einem Unbekannten ertränkt, beobachtet wird dies von Wild Jim, der sich oft sturzbetrunken am Ufergelände...
Veröffentlicht am 19. September 2010 von Belle's Leseinsel

versus
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3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Im Abstand von einem halben Jahr werden an unterschiedlichen Orten zwei Tote aufgefunden: Ein abgestürzter Skifahrer und ein ertrunkener Transvestit im Brautkleid. Zunächst werden die Geschehnisse als Unfälle bzw. Selbstmord gesehen, doch plötzlich tauchen im Internet Snuff-Filme auf, die zeigen, wie die beiden ermordet werden. Das FBI versucht, die...
Veröffentlicht am 4. Januar 2011 von Jennifer Wunsch


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Morde ins Internet gestellt, 19. September 2010
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Gebundene Ausgabe)
Am Lake Superior in Minnesota wird scheinbar geplant ein Mann am zugefrorenen See in den Tod geschickt, für die dortige Polizei sieht es wie ein Unfall aus. Ein halbes Jahr später wird am Ufer des Mississippi die Drag-Queen Alan nachts von einem Unbekannten ertränkt, beobachtet wird dies von Wild Jim, der sich oft sturzbetrunken am Ufergelände aufhält. Durch Zufall entdeckt das FBI im Internet diese Morde. Da die Urheber dieser Snuff-Filme nicht zurückzuverfolgen sind, geht das FBI einen ziemlich unkonventionellen Weg und wendet sich an das Hacker-Team Monkeewrenche. Mit ihrer Hilfe erhofft sich Special-Agent Jon Smith Hinweise auf den Mörder zu erhalten. Schnell werden auch die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth vom MPD mit in die Fälle involviert, die ursprünglich beim Mord an der Drag-Queen von einem Selbstmord ausgegangen waren. Die Arbeit der Hacker ist schon bald erfolgreich, doch was sie im Netz entdecken, lässt sie das Schlimmste befürchten, denn Monkeewrenche haben eine Liste der Morde gefunden, bei denen einige noch nicht geschehen sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Das Autorenteam greift in ihrem neuesten Buch das Thema "Snuff-Filme" auf und baut hierum einen äußerst fesselnden Thriller auf. Ohne zu sehr in die Details zu gehen beschreiben sie die Arbeit des Hacker-Teams und zeigen auf, wie im Internet mutmaßliche Mörder unentdeckt operieren können. Selbst das FBI ist hier mit seinen Experten machtlos, sodass sie einen für sie ganz untypischen Weg einschlagen und zugeben müssen, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Natürlich gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem FBI-Agenten, der den sinnigen Namen Jon Smith trägt, und der Hacker-Crew Monkeewrenche anfangs etwas schwierig, da erst einmal das gegenseitige Misstrauen überwunden werden muss. Doch schon bald stellen Monkeewrenche wie auch Jon Smith fest, dass hier eine sehr konspirative Arbeit möglich ist und sich sogar so etwas wie Freundschaften entwickeln können.

In diese Zusammenarbeit schalten sich auch die beiden Detectives Gino Roshelt und Leo Magozzi ein, die das Monkeewrenche-Team bereits längere Zeit kennen und gerade Leo zu einer der Frauen des Teams eine mehr als komplizierte Beziehung pflegt. Mit ihrer bodenständigen Ermittlungsarbeit überzeugen sie auch bald den FBI-Agenten und so entwickelt sich zwischen den drei Parteien eine hervorragende Zusammenarbeit mit dem einzigen Ziel, den Mörder zu stellen.

Schon allein im Prolog gelingt es P.J. Tracy eine hohe Spannung aufzubauen, die zwar während der klassischen Ermittlungsarbeit der Detectives zwischenzeitlich etwas abflacht, nur um dann wieder kräftig anzuziehen und sich bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau zu halten. Die Kabbeleien von Magozzi und Gino sorgen immer mal wieder für etwas Entspannung und ihre herzliche, sehr menschliche Art überzeugt durchweg. So gestatten die Autorinnen den Beiden auch Gefühle zu zeigen und müssen keine abgebrühten Cops spielen, denen eine Leiche nichts mehr ausmacht. So wirken Gino und Magozzi äußerst sympathisch und durchaus authentisch. Auch die anderen Charaktere wie Jon Smith, Wild Jim, Grace, Annie wie auch Harley und Roadrunner sind gut herausgearbeitet und glaubwürdig in ihren Handlungen, wobei die eine oder andere Figur den Leser zu überraschen versteht.

Zu Mörder und Motiv der Morde lässt P.J. Tracy ihre Leser lange im Dunklen tappen und die Auflösung ist äußerst überraschend und so wirklich nicht vorhersehbar. Ganz im Gegenteil, ihnen gelingt es sogar zwischendurch immer mal wieder neue Fährten auszulegen, bei denen man nie sicher sein kann, ob diese die Lösung des Falls sind.

Alles in allem ein spannender, komplex angelegter Thriller mit sympathischen Protagonisten, der ein Thema aufgreift, dass zwar schon oft erzählt wurde, hier aber sehr gut umgesetzt wurde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hackerkommando gegen Snuff-Mafia?, 16. August 2012
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Gebundene Ausgabe)
"Sieh mir beim Sterben zu" ist nach "Spiel unter Freunden", "Der Köder", "Mortifer" und "Memento" das 5. Buch des erfolgreichen amerikanischen Autorenteams P.J. Tracy. Aus dem Klappentext erfuhr ich ja schon, dass die Detektive Leo Magozzi und Gino Rolseth wieder am Start sind. Und da von Snuff-Filmen im Internet die Rede ist, war ich gespannt, wie die beiden, gemeinsam mit den Computerspezialisten von Monkeewrench, den Fall lösen werden.

Jedes der Vorgängerbücher war bisher ein abgeschlossener Fall, der sich jeweils wie eine eigenständige Geschichte lesen und verstehen ließ. Hin und wieder gab es zwar kurze Anspielungen auf vorherige Geschehnisse, die aber immer so gehalten waren, dass der Leser, der die vorherigen Bände kennt, nur kurz daran erinnert wird und andere Leser eher neugierig auf diese werden. Ich selbst habe die Reihe damals ohne das Wissen um die Vorgänger mit Buch 3 ("Mortifer" – ein Mängelexemplar aus der Wühlkiste) begonnen und fand es so Klasse, dass ich mir die anderen Bücher besorgte und diese dann ebenfalls mit Begeisterung las.

Bewährtes Rezept mit aktuellen Bezügen

Auch in diesem Buch haben die Autorinnen ein aktuelles, aber noch nicht komplett ausgelutschtes, Thema aufgegriffen. Kriminalität im Netz mit Verbrechen im "realen" Leben verbunden, hier jedoch ohne hauptsächlich sexuellen Hintergrund.

Wie gewohnt beginnen sie mit einem Paukenschlag. Die Damen tischen dem Leser dabei gleich zwei Morde auf, die jeweils fast überraschend kommen. In einem Moment wird noch scheinbar belanglos über die Landschaft oder Gefühle geplaudert und im nächsten Moment ist ein Mensch tot. Dabei verzichten sie jedoch bewusst auf blutige Schilderungen, sondern erzeugen das Grauen, das den Leser unweigerlich beim gewaltsamen Tod eines Menschen ergreift, durch gekonntes Weglassen und aktivieren damit dessen eigene Phantasie.

Die Spannung bauen sie auf, in dem sie sich verschiedener, zuerst scheinbar zusammenhangloser, Handlungsstränge bedienen. Das Geschriebene ist durch kurze Sätze flüssig zu lesen, der Stil so bildhaft, dass ich mich sowohl in die eisige Kälte Minnesotas am Lake Superior, als auch in die kurze Episode aus dem Leben des betrunkenen Transvestiten Alan oder die ungewöhnliche Hitze im Juni in Minnesota regelrecht hinein fühlen kann. Ich bin dabei, hautnah.

Mit einem ungewöhnlichen Seminar – FBI Agenten und bereits vorbestrafte Hacker an einem Tisch - welches der kurz vor der Zwangspensionierung stehende FBI Agent John Smith leitet, bekommt der Leser eine leise Ahnung über mögliche Zusammenhänge der beiden von definitiv unterschiedlichen Tätern begangenen Verbrechen. John Smith ist dann auch der FBI Agent, der für die Zusammenarbeit mit Monkeewrench verantwortlich ist.

Wieder einmal bewunderte ich die Autorinnen, wie geschickt sie ihre Hauptfiguren einführten. Sie verzichten auf langwierige Beschreibungen und nutzen die jeweiligen Begebenheiten. Für mich sind ja die Detektivs und das Monkeewrench-Team schon alte Bekannte. Ich kann mir jedoch sehr gut vorstellen, dass auch ein "Neuling" die Eigenschaften und Macken der Protagonisten in den von, teilweise sogar sehr, humorvollen Dialogen getragenen Situationen erkennt und sich schnell ein Bild machen kann. Sicher sind wieder Hinweise auf vorangegangene Ereignisse versteckt. Aber, wie im allgemeinen Teil oben schon einmal erwähnt, so, dass es einen neuen Leser eher neugierig macht und den "alten Hasen" nicht nervt.

Da die Ermittlungen, um realistisch zu wirken, nur langsam voran gehen können, mussten sich die Autorinnen auch immer wieder etwas einfallen lassen, damit die aufgebaute Spannung erhalten bleibt. Neben weiteren erschreckenden Verbrechen und Schwierigkeiten mit Trittbrettfahrern, nutzen sie dazu auch Gespräche und kleine Sticheleien zwischen den Ermittlern, die den Leser unterhalten. Humorvolle Vergleiche, haben mich hier nicht nur einmal kurz zum Auflachen gebracht. Aber auch sehr ernsthafte allgemeine Themen, die zum Nachdenken und Vergleichen anregen, werden zwischen den Protagonisten ausgetauscht.

Die Auflösungen an sich finde ich erschreckend nah an der Realität. Ich möchte mir nicht wirklich vorstellen, dass hier im Netz, wo ich mich selbst ja auch allzu gern herum treibe, gleichzeitig kranke Hirne unterwegs sind. Arme Würstchen, die im realen Leben nicht klar kommen und sich ihre Erfolge dann auf diese Art holen. Andererseits weiß ich das ja. Geschehen im realen Leben Unfälle, Verbrechen oder Katastrophen, sind auch immer eine große Anzahl Sensationstouristen unterwegs, deren Fotos man dann zu Hauf im Internet finden kann…

"Sieh mir beim Sterben zu" war leiser als die Vorgängerwerke der beiden Autorinnen, ernsthafter, realitätsnaher. Aber genau damit hielten sie mich von Anfang bis Ende in unterschwelliger Spannung und die humorvollen Auflockerungen zwischen durch kamen für mich immer genau zum richtigen Zeitpunkt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

In Kürze erscheint mit "Todesnähe" der 6. Teil der Reihe. Ich freu mich schon drauf!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 4. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Gebundene Ausgabe)
Im Abstand von einem halben Jahr werden an unterschiedlichen Orten zwei Tote aufgefunden: Ein abgestürzter Skifahrer und ein ertrunkener Transvestit im Brautkleid. Zunächst werden die Geschehnisse als Unfälle bzw. Selbstmord gesehen, doch plötzlich tauchen im Internet Snuff-Filme auf, die zeigen, wie die beiden ermordet werden. Das FBI versucht, die Filme zurückzuverfolgen und den Täter zu finden, doch der hat sich über ausländische Server abgesichert und ist selbst für die Spezialisten des FBI nicht auffindbar. Aus diesem Grund heuern sie die Softwarefirma Monkeewrench an - professionelle Hacker, die nicht immer mit legalen Mitteln arbeiten. Sie werden schon bald fündig und entdecken neben Ankündigungen der beiden Morde, die in einem bestimmten Code verschlüsselt sind, nur kurze Zeit später auch eine Liste, die zusätzlich zu den beiden Toten die Namen von einigen weiteren Personen enthält. Von nun an sind alle bemüht, diese geplanten Morde zu verhindern, versuchen deshalb eine weitere aufgefundene Ankündigung zu entschlüsseln und das Gebiet anschließend einzugrenzen. Vor Ort sollen dann die beiden Polizisten Leo Magozzi und Gino Rolseth den Mörder an seinen Plänen hindern. Wird es ihnen gelingen und kann der Mörder durch die vereinten Kräfte gefasst werden?

"Sieh mir beim Sterben zu" ist der 5. Teil der Reihe um die Monkeewrench-Crew des Autorenteams P.J.Tracy. Vor dem Lesen war mir das nicht bewusst, aber im Nachhinein wird mir dadurch einiges klar. Viele der auftretenden Personen sind einfach nicht gut genug beschrieben, um einem Neuling wie mir die Charaktere nah zu bringen. Leider ist es eines dieser Bücher, in denen mir die Protagonisten völlig fremd blieben, ich konnte mir kaum ein Bild von ihnen machen und hatte daher während der Lektüre nur blasse Schatten vor Augen, was den Lesespaß natürlich stark eingeschränkt hat. Außerdem war ich von Anfang an hoffnungslos überfordert mit der Menge an Protagonisten: Da wäre der FBI-Agent John Smith, die Monkeewrench-Crew bestehend aus Harley, Grace, Annie und Roadrunner, die beiden Polizisten Leo und Gino und der ehmalige Richter Jim, die alle einen etwa gleich wichtigen Stellenwert im Buch einnehmen. Ich empfehle also in jedem Fall, vor dieser Buch die vorherigen Teile (Spiel unter Freunden, Der Köder, Mortifer und Memento) zu lesen.

Die Buchidee an sich, speziell aber der Bezug zur aktuellen Internetkriminalität, ist durchaus interessant, wurde aber leider nicht immer gut umgesetzt. Nachdem der Mörder und seine Motive lange Zeit im Dunkeln bleiben und der Leser immer wieder geschickt auf falsche Fährten gelockt wird, erscheint die Auflösung über wenige Seiten dann leider etwas plötzlich, weiß aber andererseits auch positiv zu überraschen. Der Epilog, der mir recht überflüssig erscheint, stellt für mich leider keinen guten Abschluss dar und auf über 50 Seiten wird ein Vorfall eingebunden, der mit dem Rest der Handlung in meinen Augen kaum etwas zu tun hat, weshalb er eher wie ein schlechter Lückenfüller wirkt.
Davon abgesehen hat mir aber vor allem der Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und weiß, abgesehen von einigen etwas zu tief geratenen Abschweifungen, zu fesseln. So habe ich mich mit "Sieh mir beim Sterben zu" nie gelangweilt, mich trotz der aufgezählten Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und kann es daher jedem Thriller-Liebhaber ans Herz legen, der neben den üblichen Ermittlungen auch gerne mal PC-Spezialisten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und sich in ihre Denkweisen hineinversetzen möchten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Straight-klassischer US-Thriller, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Gebundene Ausgabe)
Zwei coole Polizisten, eine schräge Programmierertruppe, ein spießiger FBI-Agent, der auf den perfekten Tarnnamen John Smith hört, und eine Reihe fieser Snuff-Videos - die Zutaten in dem neuen Thriller "Sieh mir beim Sterben zu" des Mutter-Tochter-Autorengespanns P. J. Tracy sind perfekt gemischt. Die Figuren bewegen sich geradlinig, die Dialoge haben die typische amerikanische Schlagfertigkeit und die Story weiß mit einigen Überraschungen aufzuwarten. So ist "Sieh mir beim Sterben zu" ein ungemein spannender, straight-klassischer US-Thriller ohne Anspruch auf größeren Tiefgang.
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3.0 von 5 Sternen Morde fürs Internet, 17. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Gebundene Ausgabe)
P.J. Tracy ist das Pseudonym von P.J. Lambrecht und Traci Lambrecht, ein Mutter-Tochter-Team, das als Drehbuchautoren begonnen hat. Nachdem sie mit dem ersten Teil der Monkeewrench-Reihe "Spiel unter Freunden" einen internationalen Durchbruch schafften, folgten noch weitere Bücher. "Sieh mir beim Sterben zu" ist der fünfte Teil der Monkeewrench-Reihe.

Im Internet tauchen mehrere Videos von realen Morden auf. Das FBI versucht mit Hilfe von Hackern und den Programmieren des Monkeewrench-Teams - Grace, Annie, Roadrunner und Harley - den Mördern auf die Spur zu kommen. Diese verstehen es jedoch ausgezeichnet, ihre Spuren im Internet zu verwischen, so dass es nahezu unmöglich scheint, einen der Mörder zu entlarven. Als eine Drag-Queen in Minneapolis ertrunken aufgefunden wird, werden die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth hinzugezogen. Was zunächst wie ein Selbstmord aussieht, stellt sich schnell als Mord heraus als wieder ein Video im Internet auftaucht. Es gibt zwar einen vermeintlichen Zeugen: Wild Jim - ein ehemaliger Richter - aber der kann sich an nichts erinnern. Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth machen sich mit Hilfe des Monkeewrench-Teams und dem FBI auf die Suche nach dem bzw. den Mördern.

Als Fan des Autorenduos konnte ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen und wurde leider, wie auch schon beim Vorgänger, enttäuscht. Irgendwie scheint bei den Autorinnen die Luft draußen zu sein. Die Kriminalhandlung ist durchaus spannend und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten aber die Figuren wirken doch recht blass auf mich - vorallem die neu eingeführten sind auswechselbar, scheinen keine eigene Persönlichkeit zu haben. Auch die Protagonisten, die in jedem Band auftauchen sind zum Stillstand gekommen. Sie entwickeln sich nicht weiter, sondern scheinen auf der Stelle zu stehen. Das kauzige Monkeewrench-Teams ist immer gleich und die Detectives bringen zwar immer wieder humorvolle Dialoge ein, aber auch diese sind so ähnlich schon da gewesen. Irgendwie scheinen alle Figuren ihre Seele verloren zu haben.

Gut an den Krimis von P.J. Tracy gefällt mir, dass sie sich mit aktuellen Themen beschäftigen, wie hier in diesem Buch mit Snuff-Filmen - also der filmische Aufzeichnung eines Mordes. Sie schicken ihre Protagonisten quasi im Internet auf Mördersuche, hierbei sind die Hacker bzw. Softwareentwickler des Monkeewrench-Team bestens geeignet. Für die "Laufarbeit" sind die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth dann zuständig - eine gute Verbindung, die sich in den Büchern davor aufgebaut hat. Machmal sind die Computerkünste des Monkeewrench-Teams vielleicht etwas zu phantastisch aber es handelt sich ja hier auch um einen Roman.

Leider haben die Autorinnen dieses Mal drauf verzichtet, die private Story - Leser der Vorgänger-Bücher werden sicher wissen was ich meine - weiter zu bringen. Mir haben die ersten drei Bücher der Reihe unter anderem auch deshalb so gut gefallen, weil auch das Privatleben durchaus spannend war - so was kann ich leider nicht oft sagen. Das Buch hätte gut noch ein paar mehr Seiten vertragen können.

Eine nicht so ganz gelungene Fortsetzung der Krimireihe um das Monkeewrench-Team, der etwas mehr Tiefgang gut getan hätte. Trotz allem kann ich das Buch durchaus - mit obigen Einschränkungen - empfehlen, denn einen am Schluss überraschen, das kann das Mutter-Tochter-Team auf jeden Fall.
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5.0 von 5 Sternen 4 Jahre warten haben sich gelohnt, 17. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Gebundene Ausgabe)
2006 erschien der 4. und bis dato letzte Thriller um das Ermittlerteam Leo Magozzi und Gino Rosleth - nun ermitteln sie wieder. Diesmal dreht sich alles rund um das Thema Internet, oder besser gesagt "Abgründe des Internets".

Der Plot: Jemand (oder doch mehrere?) kündigt seine Morde vorher im Internt an, filmt sie anschließend und stellt sie letztendlich auf weltweit bekannten Internetnetzwerken online... dabei benutzt er verschlüsselte Software, sodass er nicht zu orten ist. Das Ermittlertem muss schnell handeln um weitere Morde zu verhindern. Dabei erhalten sie (wie immer) Unterstützung vom Monkeewrench-Team um Roadrunner, Grace, Davidson und Annie (ist eine Gruppe von Freunden, mit einem wahnsinnigen Computer Know-How),sowie von einem FBI Agenten...

Das Autorinnenduo aus Mutter und Tochter hat auch im 5. Band, beeindruckend zur Schau gestellt wie ein guter Thriller sein muss. Rasant wird die Handlung erzählt und so kommt nie Langeweile auf, dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die einzelnen Charaktere nicht noch mal großartig vorgestellt werden bzw. ihre Geschichte noch einmal erzählt wird. Allerdings fällt es dadurch auch Lesern, die die ersten Bücher gelesen haben am Anfang kurzzeitig schwer in die Handlung hineinzukommen (nach spätestens 40 Seiten kehrt aber das Erinnerungsvermögen zurück ;) ).
Für "Neueinsteiger" ist es aber wahrscheinlich kein 100%iger Lesegenuss, weil sie nicht viel über die Charaktere erfahren und einige "Insider" nicht verstehen - den Thriller an sich versteht man aber auch, wenn man vorher noch nie etwas von P.J. Tracy gehört hat.

Ich als absoluter Fan dieser Autorinnen vergebe in jedem Falle 5***** und hoffe nicht bis 2014 auf den nächsten Band warten zu müssen ;)
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4.0 von 5 Sternen interessant, aber nicht hervor ragend, 17. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Gebundene Ausgabe)
anfangs etwas schwierig zu verstehen und etwas langwierig. Wird aber dann interessant und lässt sich gut lesen. War interessant , wird aber nicht mein Lieblingsbuch.
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5.0 von 5 Sternen Der kauf lohnt sich, 25. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Kindle Edition)
Gutes Buch, hab es in 2 Tagen gelesen, ein muss für jeden der die Reihe von P. J. Tracy gerne ließt.
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3.0 von 5 Sternen es gibt bessere Bücher von P. J. Tracy, 17. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Taschenbuch)
Ich habe bereits alle Bücher von P.J. Tracy gelesen. Nicht jeder Roman konnte mich fesseln, dabei liebe ich die Storys um das Team der verkrachten Computerfreaks der Monkeewrench sowie Leo Magozzi und Gino Rolseth von der Minnesota Police. Das Gekappel untereinander ist schon recht amüsant zu lesen, die Charaktere, vor allem die der Monkeewrench Leute, sind ziemlich schräg.

Das Buch beginnt durchaus recht spannend, mit gleich zwei Morden. Der Leser "erlebt" diese Morde quasi als Voyeur mit. Bald darauf tauchen Mord-Videos im Internet auf und die Suche beginnt.

Mir persönlich zerfasert die Handlung mit der Zeit zu sehr, anfänglich ins Spiel gebrachte Personen erscheinen im weiteren Verlauf der Handlung nicht mehr, die Motive zweier Mordversuche bleiben im Dunkeln. Dafür kommen Trittbrettfahrer (für mich ein überflüssiger Handlungstrang) dazu, die dem Buch zwar Spannung verleihen, die Hintergründe bleiben aber auch hier verschwommen. Ebenso die des tatsächlichen Täters. Da hätte ein wenig mehr Tiefe gut getan. Hier bin ich doch etwas ins "Leere" gelaufen.

Das Buch hat aber auch recht nervenaufreibende Momente, vor allem nachdem Monkeewrench Mordankündigungen im Internet rausfiltern kann und die verzweifelte Jagd, diesen Mord zu verhindern, beginnt. Dieser Teil des Buches war für mich absolut fesselnd. Und natürlich Wild Jim, ein dauerbesoffener Ex-Richter, der bald mit ins "Spiel" kommt. Interessante Person!

Blass fand ich diesmal allerdings die Beziehung zwischen Grace Mac Bride und Leo Magozzi, das Ende , wie immer, offen.

Alles in allem aber ein durchaus lesenswerter Krimi, auch wenn er nicht zu den Besten des Autorenteams gehört. Das nächste Buch "Todesnähe" steht bereits auf meinem Wunschzettel, die Kurzbeschreibung liest sich zumindest spannend.
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3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie die Anderen, Aber Empfehlung (+), 25. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Sieh mir beim Sterben zu (Taschenbuch)
Ich fand diesen Teil leider nicht so gut wie die bisherigen. Zunächst mal einen großen Rüffel an die Übersetzerin (vielleicht auch direkt an die Autorinnen): NIEMAND sagt so oft "Großer Gott!" wie es im Buch geschieht! Ich z.b. habe diese Worte in meinem Leben vielleicht einmal gesagt! Trotz der anderen Bücher. Dafür gibt's schonmal nen dicken fetten Punkt Abzug, denn das hat mich sehr genervt beim Lesen!

einen weiteren Punkt ziehe ich ab wegen der Story. Manchmal hängt's irgendwie... Die Teile mit Monkeewrench fand ich wie immer super; Die Software, die Witze... Ich mag die Charaktere sehr gerne.
Bzgl. Der Story finde ich jedoch, dass das Ende etwas plötzlich kam, dafür aber die Story zwischendrin etwas konstruiert aussah. SEHR gut hat mir der Teil mit den beiden Teenies gefallen. Da musste ich sehr lachen!

Insgesamt gab es in meinen Augen wieder die typischen Witze mit den charakteren, die Story war wieder ähnlich aufgebaut wie die bisherigen, diesmal mit einer aktuelleren Problematik.
Ich empfehle das Buch denen, die die Bücher von PJ-Tracy gerne lesen, auch wenn der Handlungsstrang zwischenzeitlich etwas konstruiert wirkt. Über manche sprachliche Eigenheiten muss man eben hinwegsehen.
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Sieh mir beim Sterben zu
Sieh mir beim Sterben zu von P. J. Tracy (Gebundene Ausgabe - 17. September 2010)
EUR 4,99
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