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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen stimmungsvolle Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen
Eigentlich kann für mich nichts ein "richtiges" Buch ersetzen, aber durch meine im Alter erblindete Großmutter, für die ich seinerzeit schon regelmäßig Hörbücher auslieh, noch bevor diese auch für ein breites, nicht durch ein körperliches Handicap darauf angewiesenes Publikum in Mode kamen, bin ich schon relativ früh mit...
Vor 6 Monaten von Berlinoise veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Cover getäuscht
Eine typisch "britische" Familiengeschichte war das, was ich mir von diesem Buch erhoffte. Es fing auch eigentlich ganz gut an. Die Familie trifft sich in New York, um den 99. Geburtstag der kränklichen Addie zu feiern. Als die Enkelin Clemmie vor ihr steht, spricht sie diese mit dem Namen "Bea" an. Clemmies Familie schweigt sich darüber aus, was es mit dieser...
Vor 5 Monaten von Steine 22 veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Cover getäuscht, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Gebundene Ausgabe)
Eine typisch "britische" Familiengeschichte war das, was ich mir von diesem Buch erhoffte. Es fing auch eigentlich ganz gut an. Die Familie trifft sich in New York, um den 99. Geburtstag der kränklichen Addie zu feiern. Als die Enkelin Clemmie vor ihr steht, spricht sie diese mit dem Namen "Bea" an. Clemmies Familie schweigt sich darüber aus, was es mit dieser "Bea" auf sich hat, und so macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Der erste Handlungsstrang der Geschichte ist geboren.

1906. Addie wird nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrem Onkel nach Ashford Park geschickt. Der Empfang ist eisig, und für Addie beginnt eine schwierige Zeit. Die Tochter des Hauses Beatrice wird zu ihrer engsten Vertrauten. Dies ändert sich schlagartig als Frederic in beider Leben tritt. Der zweite Handlungsstrang der Geschichte.

Was geschah damals, was Addies und Beas Leben so sehr veränderte? Eine Frage, die eine spannende Geschichte erwarten ließ.

Familengeheimnisse, verbunden mit Erzählsträngen auf zwei Zeitebenen, sind nicht nur gerade der Renner, sondern ziehen auch mich regelmäßig in ihren Bann. (Hier darf Kate Morton nicht unerwähnt bleiben!). Lauren Willig hat einen sehr dichten und flüssigen Erzählstil. Warum sprang dann der Funke doch nicht über?

Zum einen war ich enttäuscht, dass so wenig Handlung in England spielt. Ein Großteil der Geschichte spielt in Afrika, wobei ich sagen muss, dass die Autorin es nicht fertig brachte, dass man in dieses Land eintauchen konnte. Rote Erde, Sand, ja,..., okay..., aber ansonsten hätten die Dinge auch überall sonst auf der Welt passieren können. Schade, ich finde es wichtig, dass ich beim Lesen das Gefühl habe, ich wäre selbst am Ort des Geschehens.

Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Addie wirkt naiv, fast schon ein wenig dümmlich, Bea hingegen kühl und egozentrisch. Alles in allem sind beide wenig herausgearbeitet oder durchlaufen irgendeine Entwicklung.

Tja, englische Familiengeheimnisse....? Ja, irgendwie schon. Wer dieses Thema mag, sollte zugreifen, denn es liest sich wirklich recht spannend. Nur,..., wirklich englisch sind eigentllich nur der Titel "Ashford Park" und das Cover...

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ashford Park, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Gebundene Ausgabe)
Adeline Gillecote-Ashford, genannt Addie, feiert in New York 1999 ihren 99. Geburtstag.
Als sie ihre Enkelin Clementine öfter mit dem Namen „Bea“ anspricht, beginnt Clemmie in der Familiengeschichte nachzuforschen, wer eigentlich diese geheimnisvolle Bea ist.
Sie erfährt, dass Addie in Ashford Park in England bei Onkel und Tante aufgewachsen ist und Addies Cousine Bea ihre beste Freundin wurde. Addie war damals in Frederick verliebt, der jedoch Bea geheiratet hat. Bei einem Besuch in Kenia sind Addies Gefühle für Frederick wieder erwacht.
Clementine forscht weiter nach erfährt einiges aus Addies Leben und kommt einem Familiengeheimnis auf der Spur.

Das schöne Cover des Buches passt gut zur Geschichte und gefällt mir sehr.
Die Handlungsstränge dieser Familiengeschichte wechseln sich ab zwischen Gegenwart und Vergangenheit. In dem einem Handlungsstrang forscht Clemmie in ihrer Familiengeschichte nach und in dem anderen wird Addies Geschichte erzählt.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Charaktere sind ganz gut beschrieben.
Der Roman konnte mich jedoch leider nicht so überzeugen. Obwohl mir der Anfang sehr gut gefallen hatte, konnte mich die Geschichte einfach nicht richtig fesseln. Der Spannungsbogen wird ziemlich flach gehalten und die Geschichte plätschert so vor sich hin.
Ich hatte irgendwie etwas mehr von diesem Roman erwartet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen stimmungsvolle Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Audio CD)
Eigentlich kann für mich nichts ein "richtiges" Buch ersetzen, aber durch meine im Alter erblindete Großmutter, für die ich seinerzeit schon regelmäßig Hörbücher auslieh, noch bevor diese auch für ein breites, nicht durch ein körperliches Handicap darauf angewiesenes Publikum in Mode kamen, bin ich schon relativ früh mit Hörbüchern in Kontakt gekommen.
Abgesehen davon, daß man in so mancher Situation (Autofahren, Hausarbeit) ja schlichtweg nicht selber lesen kann, macht es mir manchmal auch einfach Spaß, mir etwas vorlesen zu lassen und da ich Familiengeschichten auf mehreren Zeitebenen ohnehin mag, habe ich bei "Ashford Park" von Lauren Willig, hier eingelesen von Ulrike Hübschmann, gerne zugegriffen.

Da ein Hörbuch natürlich immer mit seinem Sprecher steht und fällt, zunächst ein paar Worte dazu, Ulrike Hübschmann kommt nicht nur vom Theater, sondern ist auch seit Jahren als Synchron- und Hörbuchsprecherin tätig und diese Erfahrung merkt man ihr auch an:
Mit ihrer angenehm ruhigen Stimme schafft sie es, dem Geschehen und den Protagonisten wirklich Leben einzuhauchen, ohne dabei jedoch zu übertreiben - für mich eine perfekte Interpretation, zumal die Stimme Hübschmanns für mich sehr gut zu der stimmungsvollen Familiengeschichte passt.

1999, New York:
Im Kreise ihrer Familie feiert Adeline "Addie" ihren 99. Geburtstag.
Die Tatsache, daß die teilweise schon etwas verwirrte alte Dame ihre Enkelin Clementine "Clemmi" immer wieder mit "Bea" anspricht, ist für Clemmi Anlass genug, um ein wenig in der Familiengeschichte zu forschen, um herauszufinden, was es mit dieser ihr unbekannten Bea auf sich hat.
Die alte Familiengeschichte, die, wie es bei solchen Geschichten üblich ist, natürlich ein zu lüftendes Geheimnis birgt, beginnt noch vor dem Ersten Weltkrieg, als die früh verwaiste Addie zu ihrem Onkel und ihrer Tante auf das titelgebende Anwesen Ashford Park kommt.
Schon als Teenager verliebt sich Addie in den jungen Frederick; eine Liebe, der weder der Krieg noch langjährige Trennungen noch die Tatsache, daß Frederick sich schließlich für Addies Cousine Bea entscheidet und mit ihr nach Kenia geht, etwas anhaben können...

Die Geschichte springt immer wieder zwischen den beiden Handlungsebenen hin und her, wobei mir die Geschichte um die junge Addie deutlich besser gefallen hat als die um die Jahrtausendwende spielende Geschichte um ihre Enkelin Clemmi.
Dies tut der Spannung aber keinerlei Abbruch und wahrscheinlich liegt es einfach in der Natur der Sache, daß bei solchen Geschichten auf zwei Zeitebenen der früher spielende Handlungsstrang alleine schon aufgrund des historischen Hintergrundes meistens der interessantere ist.
Dennoch bildet der in der Gegenwart spielende Handlungsstrang einen guten Gegenpol zu der alten Familiengeschichte und die Tatsache, daß sich eigentlich relativ früh abzeichnet, worauf das Ganze hinausläuft und worin das aufzuklärende "Geheimnis" besteht, tut der Spannung keinen Abbruch, zumal der Roman ohnehin zu einem großen Teil von der gut eingefangenen Atmosphäre der Zeit um den Ersten Weltkrieg in der britischen High Society und später in der britischen Kolonie Kenia lebt.
Die letztendliche Auflösung des "Geheimnisses" kam mir ein wenig kurz und knapp daher und hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein dürfen, aber dennoch hat mir "Ashford Park" gut gefallen und ich kann den Roman, auch in der mir vorliegenden Hörbuchversion, allen Freunden spannender Familiengeschichten vor historischem Hintergrund und auf mehreren Zeitebenen empfehlen.

Die Hörbuchfassung (459 Minuten auf sechs CDs) ist nach Angabe des Audiobuch Verlages gekürzt;
da ich die "normale" Buchausgabe nicht kenne, kann ich nicht sagen, wie massiv die Kürzungen sind, aber auf jeden Fall sind sie geschickt genug vorgenommen worden, daß ich keine Sprünge oder Lücken bemerkt habe und auch an keiner Stelle das Gefühl hatte, es fehle irgendetwas zum Verständnis Wichtiges.
Die CDs haben selbstverständlich eine Kapitelanwahl; für mich bei einem Hörbuch immer unerlässlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine einerseits unterhaltsame Familiensaga auf zwei Zeitebenen erzählt, die berühren und auch über weite Strecken überzeugen...., 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Gebundene Ausgabe)
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen gleich zwei Frauen; Clemmie und Addie, denn die Autorin treibt ihre Story auf mehreren Zeitebenen voran. Während Clemmie im Jahre 1999 dabei ist, wie ihre stark verwirrte Großmutter Addie ihren 99. Geburtstag feiert und von dieser als Bea angesprochen wird, erfährt man auch Addies Werdegang im Laufe der Zeit und natürlich auch was es mit der geheimnisvollen Bea auf sich hat.

Im Jahre 1909 wird die kleine Waise Addie von ihrem Onkel und seiner Familie aufgenommen. Addies Onkel gehört zum Hochadel und lebt mit seinen Lieben auf dem pompösen Landsitz Ashford Park. Das Mädchen wird eher stillschweigend geduldet, als mit Liebe und Zuwendung überschüttet. Onkel und Tante sind überaus streng und lediglich die drei Jahre ältere Cousine Bea nimmt Addie unter ihre Fittiche. Beide Mädchen verbringen eine fast unbeschwerte Kindheit zusammen, doch Beas impulsive Einfälle, ohne die Folgen zu bedenken, bringen vor allem Addie von Seiten der Tante allerhand Scherereien ein, da allein Addie für alle Streiche zur Verantwortung gezogen wird. Kurz nachdem Bea ins heiratsfähige Alter gekommen ist, lernt sie einen attraktiven Mann kennen, der sich als gute Partie herausstellt und auch Addie verliebt sich Hals über Kopf in Frederick, den sie bereits seit Kindertagen kennt. Aber der 1. Weltkrieg fordert seinen Tribut und als Beas Ehe vor dem Scherbenhaufen steht, kommt es zur Katastrophe…

Im Jahre 1999 muss sich Addies Enkelin Clemmie in Sachen Liebe und Beruf neu orientieren. Als Addie ins Krankenhaus kommt, kreuzen sich auch Clemmies und Jons Wege erneut. Jon ist der Stiefsohn von Clemmies Tante und beide hatten vor Jahren in Italien eine kurze Affäre. Nachdem Clemmie von Addie als Bea angesprochen wurde, versucht die Enkelin nun neugierig herauszufinden, wer diese ihr unbekannte Frau war und stößt bei ihren Nachforschungen auf ein bislang gut gehütetes Familiengeheimnis…

Der 507 Seiten lange Roman lässt sich recht schnell lesen; dafür sorgt Lauren Willigs eingängiger Schreibstil. Ich lese sehr gerne Romane im Stile einer Kate Morton, in denen die Protagonisten dunkle Familiengeheimnisse ergründen müssen und so fiel mir auch “Ashford Park” gleich ins Auge.

Die geschilderten Ereignisse in Addies und Beas Kindheit haben mich dann auch gebannt ans Buch gefesselt, da sie sowohl unterhaltsam, aber auch anrührend zugleich geschrieben wurden. Auch kann man sich sehr gut in Addies und Beas Wesen hineindenken, doch ab dem Moment, als beide Frauen erwachsen sind, verliert sich die Autorin meiner Meinung nach ein wenig in den vielen Zeitsprüngen- die Konflikte zwischen Bea und Addie, die auf Grund eines Ereignisses entstehen, werden überhaupt nicht angesprochen und auch die Momente in denen Bea und Addie sich nach einigen Jahren in Afrika wieder treffen, empfand ich leider als nur ziemlich oberflächlich angerissen.
Zwar erwarten einen klärende Dialoge zwischen Frederick und Addie, doch zwischen den beiden Cousinen gibt es abermals keine Aussprache, was ich ehrlich gesagt als recht unglaubwürdig empfand, denn Addie und Bea standen sich doch Zeit ihres Lebens sehr nah .

In der Gegenwart versucht die neugierige Clemmie mehr über Bea zu erfahren und muß ihr Leben in die Reihe bekommen- obwohl ich diesen Handlungsstrang ebenfalls als sehr spannend zu lesen empfand, entpuppte sich das große Geheimnis am Ende für mich als ebenfalls nicht nachvollziehbar. Leider kann ich zu diesem Punkt nicht spoilern; sonst würde ich zu viel verraten, doch hinsichtlich des Geheimnisses hätte die Autorin Bea und Addie zumindest eine einzige klärende Unterredung auf den Leib schreiben müssen, damit alles einen Sinn ergibt.
Addies sehr passives Verhalten zu diesem Zeitpunkt ist völlig untypisch für ihren Charakter. Das ist besonders schade, da “Ashford Park” ansonsten so ein mitreißender Roman ist und Fredericks Liebeserklärung an Addie in diesem Buch einfach so sehr zu Herzen geht, dass sogar kleine Romantiker wie ich hier auf ihren Kosten kommen werden. Die Love Story zwischen Clemmie und Jon hat ebenfalls ihre gewissen Momente und so stehe ich nun vor der schwierigen Aufgabe dieses Buch zu bewerten, was mir in diesem Fall nicht leicht fällt.

Kurz gefasst: Eine einerseits unterhaltsame Familiensaga auf zwei Zeitebenen erzählt, die berühren und auch über weite Strecken überzeugen kann, ein faszinierendes Sittengemälde der Jahrhundertwende sicherlich, dem leider aber auch gewisse erzählerische Schwächen anhaften und dem hier und da mehr Tiefe hinsichtlich der Charakterisierung der Nebenfiguren nur gut getan hätte. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine spannende Familiengeschichte, 22. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Gebundene Ausgabe)
New York im Jahr 1999: Auf der Geburtstagsfeier ihrer 99 jährigen Großmutter Addie, stürzt Clementine in ein tiefes Loch. Nicht nur, dass es Oma Addie immer schlechter geht, nein, sie spricht ihre Enkelin auch mit dem Namen „Bea“ an. Natürlich versucht Clementine die Verwechslung richtig zu stellen, doch fragt sie sich auch, wer diese „Bea“ ist.

Langsam beginnt sie zu forschen und so startet sie mit Addies Geschichte im Jahre 1906. Damals, auf dem Familiensitz in Ashford Park, begann für die junge Addie ein neues und nicht immer leichtes Leben, das sie später in einen Konflikt stürzen wird, der auch noch Clementine betrifft.

Für Clementine ist dies alles neu, sprach die Großmutter doch nie über ihre Vergangenheit und die ihrer Familie...

Von „Ashford Park“ habe ich bereits vor dem Lesen des Buches sehr viel gehört. Sei es durch Plakate, Leseproben und die allgemeine Werbung. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.

Momentan scheint es ja wieder einige Familiengeschichten zu geben und für mich war „Ashford Park“ von Lauren Willig ein kleines Highlight. Von der Autorin hatte ich zuvor zwar noch nichts gehört, aber ihr Schreibstil ist unheimlich fesselnd und ihre Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet.

Für den Leser öffnet sich hier die Tür in zwei verschiedene Zeiten. Zum Einen lernen wir Clemmie (Clementine) kennen, die von heute auf morgen mit einem Familiengeheimnis konfrontiert wird und vieles erfährt, was für sie, bis dato unbekannt war. Ihre Geschichte spielt Ende 1999/ Anfang 2000.

Und dann begleiten wir im Jahre 1906 die sehr junge Addie. Sie wurde von jetzt auf gleich zur Vollwaisin und wird daraufhin zu ihren Verwandten nach Ashford Park geschickt, die sie dulden, aber nicht wollen. Sie gehört immer nicht richtig dazu, freundet sich aber schnell mit ihrer Cousine Bea an, die aber kein 100% loyaler Mensch ist, was sie immer wieder feststellen wird. Aber Addies Herz ist aus Gold und ich habe sie bereits in mein Herz geschlossen.

Und da wären wir auch wieder, denn alle Figuren sind, wie geschrieben, sehr gut ausgearbeitet. Besonders Addie und auch Clemmie, waren für mich zum Greifen nahe. Ich hatte schnell ein Bild zu beiden aufgebaut und empfand sie sogar als gute Bekannte. Denn sie wirken doch sehr real.

Lauren Willig wechselt in ihrem Erzählstil immer zwischen den Zeiten hin und her. Das bedeutet, dass wir in einem Kapitel mal mit dem Jahr 1999 beginnen und dann zum Ende hin in die Vergangenheit wechseln, oder anders herum. Das Geschehene wird immer greifbarer und Handlungen immer schlüssiger, was für mich zu keinem Zeitpunkt verwirrend oder langweilig gewesen ist. Ganz im Gegenteil!
Ich hing am Buch, konnte es kaum zur Seite legen und kann es nur wärmstens empfehlen.

Mein Fazit:
Ihr sucht eine spannende, rührende und gut geschriebene Familiensaga? „Ashford Park“ bietet all dies und noch viel mehr. Der Schreibstil der Autorin Lauren Willig ist so flüssig, dass man sich dem Buch kaum entziehen kann.
Für mich ein richtiger Buchtipp! Unbedingt lesen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein tolles Hörbuch, 31. Dezember 2013
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Audio CD)
Eine Familiensaga in zwei verschiedenen Zeiten des zwanzigsten Jahrhunderts, die zwischen den Jahren 1909 und 1999 spielt.
Der Titel im englischen “The Ashford affair” ist treffender, als die deutsche Übersetzung. Auffällig das wirklich wunderschöne Cover, das schon Nostalgie verströmt.
Ich bin eigentlich kein Freund von Hörbüchern, aber hier habe ich mich doch einmal für diese Version entschieden und muss sagen, dass ich vollkommen überzeugt wurde. Die Sprecherin Ulrike Hübschmann, liest seit 2005 Hörbücher, was man ihr auch anhört, denn sie haucht dem Hörbuch wirklich Leben ein. Man wird in die Zeiten und die Personen entführt und meint sie wirklich vor sich zu sehen.
Die Handlung springt immer wieder zwischen den einzelnen Zeitebenen hin und her und somit ist es kein Hörbuch das man einfach so nebenbei hören sollte, zumal auch immer wieder andere Orte dem ganzen noch mehr Komplexität mitgeben. Dennoch ist der rote Faden der durchs Buch führt zu erkennen und es werden immer mehr Fakten an die Oberfläche gespült.
Die Protagonistinnen Clementine und Großmutter Addie sind sehr anschaulich und werden von der Sprecherin wirklich bestens dargestellt, aber auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben und werden von Ulrike Hübschmann in ihren Eigenheiten schön herausgestellt.
Fazit: Wer das Buch mag, wird das Hörbuch lieben. Auf sechs CDs kommt von der ersten bis zur letzten Minute keine Langeweile auf.
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4.0 von 5 Sternen ashford park, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Kindle Edition)
spannend- vor allem dem Schluss entgegenlesend ist diese Liebesgeschichte ein Sittenbild der damaligen Zeit und schön zu lesen, man kann jederzeit aufhören und findet dann aber sofort wieder in die Handlung hinein
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5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Familiengeschichte, die so manches Geheimnis birgt, 26. März 2014
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Audio CD)
Die mir vorliegende Hörbuchausgabe von audiobuch.com ist eine gekürzte Fassung des gleichnamigen Romans von Lauren Willig, gelesen von Ulrike Hübschmann. Sie umfasst 6 CDs, mit einer Laufzeit von insgesamt 459 Minuten.
Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 1999, zur Feier von Grandma Addies 99. Geburtstag; der andere Erzählstrang führt nach England, zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Man erfährt, wie Addie, damals noch ein kleines Mädchen, nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrer aristokratischen Verwandtschaft nach Ashford Park kommt und sich mit der Tochter des Hauses, ihrer Cousine Bea, anfreundet.
Damals schon lernte sie Frederick kennen und fühlte sich von Anfang an zu dem attraktiven Mann hingezogen. Nach Kriegsende beginnt dieser jedoch eine Affäre mit der inzwischen unglücklich verheirateten Bea, mit schwerwiegenden Folgen. Erst viele Jahre später begegnen sie sich wieder, als Addie ihre Cousine Bea in Afrika besucht, wo diese mittlerweile mit Frederick lebt.
Ulrike Hübschmann ist es gelungen, die Atmosphäre der Geschichte perfekt einzufangen, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.
Durch feine Nuancierung der Stimmlage und der Sprache verleiht sie den verschiedenen Charakteren ihre Persönlichkeit. Besonders der Darstellung der beiden ungleichen Cousinen wird sie hier hervorragend gerecht. Stimmungen hat sie eindrucksvoll eingefangen und macht so die Geschichte für die Hörer fesselnd und erlebbar. Gerade in den Abschnitten, die in der Vergangenheit spielen, wird man in eine faszinierende Welt versetzt; die Sprecherin entführt den Hörer bis tief in den Dschungel Kenias, wo sich Addies weiteres Schicksal entscheidet. Der Zauber Afrikas kommt dabei sehr gut zum Ausdruck.

Den Roman hatte ich vorher nicht gelesen, habe jedoch den Eindruck, dass die Kürzungen für das Hörbuch sehr sorgsam und vorsichtig erfolgt sind, denn das Verständnis und die Flüssigkeit der Handlung haben in keiner Weise darunter gelitten. Entsprechend der sorgfältigen Bearbeitung und der erfahrenen Sprecherin erhält man mit dieser Aufnahme ein kurzweiliges und zugleich eindrucksvolles und fesselndes Hörerlebnis.
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5.0 von 5 Sternen Spannend, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Kindle Edition)
Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende, dass mn so nicht erwartet wurde. Absolut empfehlenswert. Habe es nicht wieder aus der Hand legen können.
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4.0 von 5 Sternen Ein gut gehütetes Geheimnis, 12. März 2014
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ashford Park (Kindle Edition)
Der Roman besteht aus zwei Handlungssträngen, die sich um zwei Frauen drehen. Beide Frauen haben viel gemeinsam. Clemmie kommt 1999 zu Addies 99. Geburtstag nach New York. Sie lenkt sich mit dieser Reise von ihrem turbulenten Liebes- und Berufsleben ab, die neu geordnet werden wollen. Ihre betagte Großmutter ist wegen der Festlichkeiten aufgeregt und bringt offenbar Namen und Dinge durcheinander. Clemmies Neugier wird geweckt, als Addie sie mit dem Namen Bea anredet. Die Rechtsanwältin fängt an, in alten Dokumenten zu lesen und setzt so einzelne Fakten zusammen, die ihr am Ende ein überraschendes Bild zeigen.

Die Geheimnisse dieser Familiengeschichte liegen in den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts verborgen. Die junge Addie lebt als Waise bei ihren Verwandten auf Ashford Park und lernt dort Frederick kennen. Die nur wenig ältere Bea weiß ihre Reize geschickt einzusetzen und heiratet den von ihrer Cousine verehrten jungen Mann. Erst Jahre später finden die beiden Frauen in Kenia wieder zusammen, wo Bea auf mysteriöse Weise verschwindet.

Lauren Willig spickt diese Familiengeschichte mit Leidenschaft, Trauer, Spannung und auch etwas Fernweh. Die New Yorkerin Clemmie kommt in das traditionelle London, um an einer Familienfeier teilzunehmen. Die Ereignisse der vergangenen Zeit sind bildhaft, sodass die Hitze Afrikas fast spürbar ist. Die Beschreibungen der unterschiedlichen Handlungsorte sind der Autorin atmosphärisch gelungen. Auch die Bindungen der jeweiligen Beteiligten sind nachvollziehbar. Sowohl Addie als auch Clemmie werden sympathisch gezeichnet und wecken Empathie. Leider können versierte Leser das Geheimnis schon früh erahnen. Wegen des mitreißenden Schreibstils und der wechselnden Perspektiven konnte ich das Buch dennoch nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hat einen hohen Unterhaltungswert und ist für alle ein Lesetipp, die auch Kate Morton oder Kathrine Webb mögen. Ein zweiter historischer Roman von Lauren Willig wird im Juni 2014 erscheinen.
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Ashford Park
Ashford Park von Lauren Willig (Gebundene Ausgabe - 20. September 2013)
EUR 19,95
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