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5.0 von 5 Sternen Spitzentitel!
Wertvolle Tipps auch oder vielleicht besonders für Hobbyfotografen. Wunderschöne Bilder mit dem Hintergrund WIE diese eingefangen wurden. Auch Beispiele wie man es nicht machen sollte, so daß man auch beim Fotografieren im vorhinein weiß, wie man Fehler vermeidet und es nicht erst später auf dem Abzug sieht. "Spannend" geschrieben,...
Am 19. Juli 2001 veröffentlicht

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Nichts für reine Urlauber"
Der Anspruch des Buches ist leider auch die Schwäche. Der Autor widmet gleich ein ganzes Kapitel der Tatsache, dass "anspruchsvolle Reisefotografie nichts mit einer gewöhnlichen Urlaubsreise" zu tun hat.

Was zeigt nun dieses Buch? Ein internationaler Spitzenfotograf läßt sich über die Schultern schauen und schwingt sich auf, als...
Veröffentlicht am 22. Juli 2010 von Amazon Customer


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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzentitel!, 19. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reisefotografie (Gebundene Ausgabe)
Wertvolle Tipps auch oder vielleicht besonders für Hobbyfotografen. Wunderschöne Bilder mit dem Hintergrund WIE diese eingefangen wurden. Auch Beispiele wie man es nicht machen sollte, so daß man auch beim Fotografieren im vorhinein weiß, wie man Fehler vermeidet und es nicht erst später auf dem Abzug sieht. "Spannend" geschrieben, kann man von vorne durchlesen oder einfach mal blättern - Großes Lob an den Autor - ich wünsche mir mehr solcher Bücher!
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, besonders reich an Praxis Tips., 7. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reisefotografie (Gebundene Ausgabe)
Reinhard Eisele gibt in seinen gut verständlichen Buch, wertvolle Tips und Hinweise aus der Reisepraxis weiter. Besonders wertvoll finde ich die vielen kleinen Details die in anderen Büchern meist fehlen. Auch wenn das Buch "Reisefotografie" heißt, so möchte ich es doch jeden empfehlen der gern fotografiert. Da unter anderen auch Stadt-, Landschafts-, Luft- und Porträfotografie beschrieben werden. Meiner Meinung nach ist dieses Buch sein Geld wert!
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praxisgerechte Fotoschule, 24. Juni 2003
Von 
Juergen L. Hemm (Fränkische Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reisefotografie (Gebundene Ausgabe)
Reinhard Eisele nimmt einen bei der Hand und erklaert, wie er zu seinen tolleln Photos kam. Sehr hilfreich ist, dass er sein Buch klar gegliedert hat und genau darstellt worauf es ankommt.
Viel wichtiger als ein moeglichst lueckenloses Brennweitenspektrum und vollcomputerisiertes Kameragehaeuse ist, dass der Photograph die vorhandene Ausruestung optimal einsetzt. Wie das geht, beschreibt Eisele sehr ausfuehrlich und informativ. Man bekommt Lust, sofort die Kamera in die Hand zu nehmen und loszuziehen.
Mir hat das Buch viel gebracht, ich sehe es weniger als ein Buch ueber Reisephotographie, vielmehr ist es ein Buch fuer engagierte Photographen mit besonderer Betonung der Chancen und Risiken, die Reisen mit sich bringen (extreme Temperaturen, Feuchtigkeit, Diebstahl, Zollprobleme, ...). Man kann es aber auch gewinnbringend lesen, wenn man nie weiter als 5 km von seinem Heimatort entfernt photographiert.
Die Beispielphotos sind so beeindruckend, dass es sich auch als Bildband eignen wuerde. Die gute Ausstattung und die hohe Informationsdichte machen das Buch preiswert.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Nichts für reine Urlauber", 22. Juli 2010
Der Anspruch des Buches ist leider auch die Schwäche. Der Autor widmet gleich ein ganzes Kapitel der Tatsache, dass "anspruchsvolle Reisefotografie nichts mit einer gewöhnlichen Urlaubsreise" zu tun hat.

Was zeigt nun dieses Buch? Ein internationaler Spitzenfotograf läßt sich über die Schultern schauen und schwingt sich auf, als Dreingabe noch eine allgemeine Fotoschule zu vermitteln. Wir lernen etwas über die richtige Ausrüstung, über den goldenen Schnitt und über den Unterschied zwischen der mittenbetonten Integralmessung und der Spotmessung. Ausflüge in die Portraitfotografie und bis hin zur Luftbildfotografie. Das ganze garniert mit atemberaubenden Bildbeispielen - die immer wieder zeigen, wo der "Bartel den Most holt"....

Warum war ich trotzdem nicht so zufrieden?

* für den Professional-Fotografen ist die Hälfte des Buches mit Banalitäten (Beichtungsmessmethoden und Ausflüge zur Schärfentiefen) eher langweilig - es liest sich manchmal so, als wolle Herr Eisele als Oberlehrer einem Schüler das Fotografieren beibringen. Ich hätte mir hier etwas mehr Substanz gewünscht (etwa Länderspezifische Hinweise, Rechtliche hinweise zum allgemeinen Panoramarecht, hinweise zur Akkreditierung bei Veranstaltungen oder auch den Umgang mit Bildagenturen) - hier bleibt das Buch zu "amateurhaft". Immerhin sind die Kapitel über das fotografieren von Menschen sehr lesenswert und sprechen mir in mancher Hinsicht aus der Seele.

* Leider ist das Buch für den Amateur oder den, der bessere Fotos von seiner Studienreise mit heim bringen möchte, nichts weiter als eine Inspiration, aber keine echte Hilfe. Herr Eisele, der als internationaler Spitzenfotograf mit dem Gegenwert eines Kleinwagens in der Fototasche auf Reisen geht, schöpft bezüglich Ausrüstung und Zeitbudget aus dem Vollen - und bezieht seine Hinweise immer wieder auf diese besondere Ausgangssituation. Der Durchschnitts-Fotograf kann sich aber nicht 2 Wochen auf die Lauer legen, um die schönste Frau im Monsun abzulichten, sondern steht mit seiner "EOS 1000" ratlos 1 Stunde vor dem Taj Mahal in der Mittagssonne und sucht die beste Einstellung. Auch der Geschäftsreisende kann allenfalls die "LUMIX" aus dem Sakko holen, nicht aber seine Sekretärin als Trägerin für ein Profistativ mißbrauchen. Und die Hinweise zum Bildaufbau, Belichtung und Schärfentiefe sind so allgemein gehalten, wie in jedem andern Fotobuch auch. Kleine Tipps und Tricks, wie man mit geschränkten Ressourcen zu guten Fotos kommen kann.

Mit diesem Buch hat Reinhold Eisele einmal mehr klargestellt, dass ein Professional-Fotograf absolut andere Ansprüche an die Fotografie stellt, als der Teilnehmer an einer Studienreise.
Für einen auszubildenden Fotograf oder Studierenden ist es sicher ein Muß, zu lesen, wie die fotografische Spitzengruppe arbeitet. Das Bildmaterial ist absolut erstklassig, aber das Buch ist eigentlich ein zu breit aufgestelltes Fotolehrbuch ....
Für den "Kollegen" oder "ambitionierten Amateur" ist das aber irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch....
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Lohnenswerte Sache für jeden Fotograf, 22. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Reisefotografie (Gebundene Ausgabe)
Egal ob Hobby oder Semiprofi, hier bekommt man wirklich was geboten. Auf den ersten Blick fallen die spektakulären Fotos des Autors auf. Die im Buch behandelten Themen sind sehr praxisnah, wobei mittlerweile evtl. etwas veraltet(film- und Kameratypen). Ebenfalls wird bei vielen der gezeigten Bilder auf Details zur Belichtung usw. eingegangen. Und man findet auch gleich ein paar Tipps für die nächste Urlaubsreise.
Zwei Gründe für die "nur" vier Punkte:
Erstens der preis von 20 € (wobei sich dieser durch die hochwertige Aufmachung wieder amortisiert)
Zweites: Der Autor setzt eine sehr intensive Beschäftigung mit der Fotografie vorraus, deshalb ist es für Gelegenheitsfotografen nicht vollständig geeignet.
Ich bereue bisher keinen Kauf aus dieser Buchreihe.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falscher Titel, falsche Zielgruppe, 10. April 2012
Lange habe ich überlegt, ob ich diesem Buch nun einen Stern oder fünf Sterne geben soll. Denn eigentlich ist es ein informatives Buch, allerdings nicht für diejenigen, für die es letztlich gedacht ist.

Auf gerade mal 150 Seiten erhält man in der ersten Hälfte des Buches (ca. 70 Seiten) Hinweise zur Fotoausrüstung, eine Einführung in die Kameratechnik und Grundlagen der Bildgestaltung. In der zweiten Hälfte folgen dann einzelne Kapitel, die sich mit den unterschiedlichen Bereichen der Fotografie beschäftigen: Portrait, Landschaft, Architektur. Hätte das Buch den Titel: "so machen sie bessere (Urlaubs)Fotos" und hätte man als Zielgruppe Einsteiger gewählt, würde ich diesem Buch 4 Sterne geben (5 würde es geben, wenn es etwas preiswerter wäre). Einsteiger, die einfach ein bisschen bessere Fotos machen möchte, finden in diesem Buch jede Menge nützliche Hinweise und Erklärungen. Dass Reinhard Eisele dabei nicht zu sehr ins Detail geht, kann man durchaus positiv sehen, wird der Einsteiger doch nicht gleich durch zu viel Fachwissen wieder demotiviert. Zudem regen die vielen guten Bilder zum Fotografieren an. Allerdings muss man sich dessen bewusst sein, dass Reinhard Eisele seit Jahrzehnten als Reisefotograf ständig in der Welt unterwegs ist und somit aus einem riesigen Fundus an sehr guten Fotografien seine Auswahl treffen konnte. Auch nach der Lektüre dieses Buches wird man sicherlich nicht gleich reihenweise derartige Spitzenbilder beim nächsten Jahresurlaub produzieren. Wahrscheinlich wäre es deshalb sinnvoller gewesen, mehr Bilder zu zeigen, die das geschriebene bildlich veranschaulichen.

Nun ist dieses Buch allerdings nicht für Einsteiger geschrieben, sondern es handelt sich um den Titel '"Reisefotografie" und als Zielgruppe sind angegeben: Profis und ambitionierte Hobbyfotografen. Diese werden allerdings wissen, was eine Belichtungsautomatik ist, vermutlich auch schon mal ein Zoomobjektiv gesehen haben und sicherlich die Grundlagen der Bildgestaltung beherrschen. Die ersten 70 Seiten sind also völlig nutzlos. Bei genauer Betrachtung haben aber auch die restlichen 80 Seiten nicht viel mit Reisefotografie zu tun, was dort erklärt und gezeigt wird, gilt letztendlich auch für Aufnahmen die man in heimischen Gefilden macht. Die angegebene Zielgruppe wird allerdings auch wissen, wie man z.B. Architektur fotografiert oder ein gutes Porträt erstellt, eine Einführung in diese Bereiche dürfte sie ebenfalls kaum noch interessieren. Wenn man die wenigen Tipps in diesem Buch, die sich speziell auf die Reise beziehen, einmal auf einigen Seiten zusammenfassen würde, käme man vielleicht auf 5-10 Seiten. Wer schon andere Bücher von Reinhard Eisele besitzt (Landschaft, Architektur), wird zudem vieles wieder finden, was er schon einmal gelesen hat.

Was hätte ich von einem Buch für Profis mit dem Titel "Reisefotografie" erwartet? Gerade mal in einem (kurzen) Absatz wird darauf hingewiesen, dass für die Veröffentlichung von Bildern oft ein PR oder MR erforderlich ist. Hier hätte ich mir ein ganzes Kapitel gewünscht: was ist in welchem Land erlaubt, wo bekommt man Genehmigungen, welche Erfahrungen hat der Fotograf im Bereich Reisefotografie mit Verlagen und Agenturen gemacht - worauf ist zu achten. Ein weiteres Kapitel hätte sein können: Aufnahmen unter Extrembedingungen, worauf muss ich achten, wenn ich mehrere Tage eine Expedition in die Wüste oder schneebedeckte Gebiete mache. Und da es bei der Reisefotografie nicht nur um '"schöne" Urlaubsfotos geht, wäre ein Kapitel '"Reisereportage" sicherlich auch interessant gewesen.

Ein Tipp in diesem Buch lautet, man müsse sich manchmal mehrere Stunden an einen ausgesuchten Ort stellen, um abzuwarten, bis eine Situation so eintritt, wie man sie sich vorstellt um zu einem wirklich herausragenden Foto zu kommen. Auch weist Reinhard Eisele daraufhin, dass geführte Bustouren nicht geeignet sind, um gute Fotos zu machen. Sie können als erste Orientierung dienen, um dann an einem Folgetag die interessanten Orte zum Fotografieren erneut aufzusuchen. Diese Hinweise kann man zwar durchaus unterstreichen, hier zeigt sich aber, dass es Unterschiede zwischen Profis und Amateurfotografen gibt. Der Amateurfotograf wird in seinem zweiwöchigen Jahresurlaub kaum jeden Tag mehrere Stunden an einer Stelle verharren, um ein optimales Foto zu schießen oder nach einer geführten Busrundfahrt, die gleichen Orte am nächsten Tag noch einmal erneut aufsuchen um nun in Ruhe zu fotografieren (oder gar nach einer Busrundreise anschließend die gesamte Reisestrecke noch einmal selbst abfahren). Gerade für diese Fälle hätte ich mir ein Kapitel gewünscht, in dem Tricks und Tipps aufgezeigt werden, wie man trotz solcher nicht optimalen Umstände zu Fotos kommt, die vielleicht keine Meisterwerke werden, sich aber zumindest von den üblichen Touristenknipsbildern unterscheiden.

Fazit: ein gutes Buch für Einsteiger (4 Sterne), ein bedingt geeignetes Buch für angehende Fotografen, sie sollten besser gleich ein Buch kaufen, dass das anvisierte Interessensgebiet (Architektur, Landschaft,...) umfassender behandelt (3 Sterne), Profis und ambitionierte Hobbyfotografen die sich in Richtung Reisefotografie weiterbilden möchten, dürften aus diesem Buch nur wenig Neues erfahren (1 Stern).
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas dünn..., 19. Oktober 2009
Die Bilder sind überwiegend gut. Aber das Buch ist insgesamt recht dünn (Ohne Inhaltsverzeichnis und Register nur 148 Seiten). Gut die Hälfte der Seiten ist mit Bildern belegt. Man bekommt also letztlich nur ca. 70 Seiten mit Informationen in Textform. Bei so wenig Text können viele Themen zwangsweise nur sehr oberflächlich angeschnitten werden. Und insofern ist das Buch eher ein Grundlagenbuch für absolute Anfänger. Ambitionierte Hobbyfotografen oder gar Profis werden in dem Buch nicht viel Neues finden. Wie schon ein anderer Rezensent schrieb, fehlt dem Buch die inhaltliche Tiefe.

Eisele mag ein sehr guter Fotograf sein. Aber nicht jeder, der in seinem Fachgebiet glänzt, ist gleichzeitig ein guter Lehrer und Erklärer. Das Buch ist meines Erachtens auch didaktisch nicht gut aufbereitet. Viele Sätze klingen nach überflüssigen "Füllsätzen" ohne Inhalt. Bei einem Preis von 20 EUR hätte ich noch 4 Sterne vergeben. Für 32 EUR ist das Gebotene im wahrsten Sinne des Wortes etwas dünn; 3 Sterne und die auch nur ganz knapp.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn einer auf Reisen geht..., 24. August 2011
Praxiswissen eines weit gereisten Profis heisst der Untertitel des Buches. Ich habe - selbst auf den Sprung in den Urlaub - mir also sehr viele Praxistips und Tricks erwartet die ich schnell umsetzen kann. Schon mal vorweggenommen, meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Vieles aus dem Buch kann man auf einer Urlaubsreise sofort umsetzen, auch wenn Reinhard Eisele immer wieder betont das es ein großer Unterschied zwischen den Wünschen und Bedürfnissen eines Urlaubers und dem eines Reisefotografen gibt.

Aber zurück zum Buch. Was einem beim ersten Durchblättern sofort auffällt sind die Auswahl an hervorragenden Fotografien die nicht nur durch Ihre Exotik leben sondern auch durch die gute Druckqualität. Man bekommt sofort Lust mit der Kamera loszuziehen.

Die einzelnen Kapitel des Buches geben ziemlich gut die Bandbreite einer Reise wieder. Schreibt der Autor in Kapitel 1 noch allgemein über die Reisefotografie und spricht mir beim Absatz über die Wichtigkeit des Wartens bei der Fotografie aus der Seele, wird es im zweiten Kapitel erst mal technisch. Hier wird detailliert die Ausrüstung besprochen. Reinhard Eisele legt sich dabei nicht auf seine eigene Ausrüstung als die einzig Richtige fest sondern lässt durchaus Raum für Alternativen. Hier wird aber auch die Grenze zwischen Amateur und Profi sichtbar. Ein Zweitgehäuse der gleichen Qualitätsklasse wird sich kaum ein Amateur leisten. Die Auswahl der Objektive die für die Reise empfohlen werden, sind dafür aber sicher nicht überzogen und finden sich wahrscheinlich in den Kamerataschen der meisten ambitionierten Amateure in der ein oder anderen Qualitätsstufe wieder.

In Kapitel 3 geht es dann wieder wirklich los mit den Reisevorbereitungen. Die Tips die hier gegeben werden waren für mich sehr hilfreich. Habe ich mich bisher nach der Auswahl der Objektive und des Zubehörs mit dem guten Gefühl für alle fotografischen Aufgaben ausreichend gewappnet zu sein entspannt zurückgelehnt, habe ich mir diesmal aufgrund der Hinweise im Buch wirklich einige 'Aufgaben und Schwerpunkte' vorgenommen die ich fotografisch erfassen wollte.

Kapitel 4 und 5 wenden sich wieder mehr der allgemeinen Fotografie zu. Während in Kapitel 4 die technischen Grundlagen wie z. B. die Belichtungsmessung oder die Schärfentiefe gestreift werden, wendet sich Kapitel 5 der Bildgestaltung zu. Die Bilder die zur Verdeutlichung verwendet werden sind dabei sehr gut ausgesucht und stellen die jeweilige Situation sehr gut dar. Besonders das Kapitel der Bildgestaltung mit den Anmerkungen zur Farbe und den Wechselwirkungen der Farbe konnte ich gut verwenden und gezielt einsetzen.

Im Kapitel 6 geht es dann rund um die Landschaftsfotografie. Bin ich normalerweise eher ein Schönwetterfotograf regen die Tips und die entsprechenden Bilder im Buch an auch bei Regen raus in die Natur zu gehen und die Kamera gezielt mitzunehmen. Natürlich werden auch die Tageszeiten und die damit verbundenen Lichtstimmungen besprochen. Es zeigt sich das sogar das harte Mittagslicht durchaus seine Vorzüge haben kann.

Die Städtefotografie ist dem nächsten Kapitel gewidmet. Nachdem das nicht unbedingt zu meinen Stärken gehört habe ich hier besonders auf hilfreiche Tips und Tricks gehofft. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Viele der Standardsituationen wie z.B. Fotos in Innenräumen und Abend- bzw. Nachtaufnahmen werden anhand der Beispielbilder gut erklärt. Ausführlich wird auch auf die Problematik der stürzenden Linien eingegangen. Sogar die Verwendung eines Tilt-/Shift-Objektives wird beschrieben auch wenn die Anschaffung solch eines Objektives bei den meisten Amateuren keine hohe Priorität hat.

Will man eine Gegend fotografisch erfassen kommt man um Bilder der dortigen Bewohner sicher nicht herum. Dieser komplexen Thematik ist auch ein komplettes Kapitel gewidmet. Interessant sind dabei die Belichtungstips des Autors bei der Fotografie von farbigen Personen. Hilfreich sind auch die Hinweise wie er fotografiert und Kontakt zu den Menschen aufnimmt um das Einverständnis zu erhalten. Bei manchen Situationen kann es da, wie der Autor lebendig beschreibt durchaus kritisch werden.

Der Luftbildfotografie ist Kapitel 9 gewidmet. Ob auf dem Linienflug zum Reiseziel oder im Ballon langsam über die Landschaft gibt Reinhold Eisele auch hier gute Tipps.

Kapitel 10 bildet mit einigen Hinweisen wie ein Partner auf einer Fototour helfen kann und ein paar Gedanken zur digitalen Nachbearbeitung den Schluss des Buches.

Fazit: Insgesamt hat mir das Buch einiges an neuen Informationen und hilfreichen Tips gebracht. Durch die angenehme Schreibweise des Autors und durch die mit Aufnahmehinweisen informativen Bildbeispiele ist das Buch gut und kurzweilig zu lesen. Selten beziehen sich die Tricks ausschliesslich auf den professionellen Reisefotografen, fast alles kann auch vom engagierten Amateur gut umgesetzt werden. Nachdem ich mir auch einige andere Werke über Reise- und Landschaftsfotografie angeschaut habe, kann ich das Buch dem Amateur, der bereits über ein gewisses Basiswissen verfügt, wirklich nur empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reisefotografie, 3. Februar 2011
Reisefotografie: Praxiswissen eines weit gereisten Profis

Warum kauft man sich ein Buch über Reisefotografie?
Weil man reist und fotografiert , oder weil man fotografiert und reist?
Ich meine , in dieser Unterscheidung liegt der Anspruch begründet, den man an dieses Buch stellen soll.
Vorwegnehmen möchte ich, dass mir das Buch im Großen und Ganzen schon wegen der Bilder gefallen hat, denn die Bilder zeugen vom außerordentlichen Können des Autors. Deutlich werden im Buch auch seine Leidenschaft zur Fotografie und die hohen Anforderungen, die der Autor an sich selbst beim Fotografieren stellt.
Auf der anderen Seite fragt man sich beim Lesen, an wen das Buch eigentlich gerichtet ist, an den mit Spitzenprodukten ausgestatteten Berufsfotografen oder den Amateur mit wesentlich schlichterer Ausrüstung.
Zwar stellt der Autor schon bald zu Beginn klar, ' Anspruchsvolle Reisefotografie hat nichts mit einer gewöhnlichen Urlaubsreise zu tun.....', aber er meint in vielen Punkten den normalen Urlauber, der eben auch fotografiert. Diesem erklärt er z.B., dass das Morgen - oder Abendlicht oft eindrucksvollere Stimmungen liefert als die hochstehende Mittagssonne, oder er erläutert den Einsatz von Matrixmessung, Spot- und Integralmessung. Den Profifotografen oder den engagierten Amateur hat er dabei sicherlich nicht im Sinn, da sich diesen die Frage des fotografischen Grundwissens bereits nicht mehr stellt.
Vielleicht meint er aber doch den Profi, wenn er z.B. vorschlägt zum Erzielen ungewöhnlicher Bilder eventuell einen Helikopter zu mieten oder ein Sportflugzeug zu chartern, bei welchem man für eine bessere Sicht die Tür ausbauen lassen sollte. Auch sollte man sich bei dieser Gelegenheit die Kamera besser um den Hals hängen, damit der Luftstrom sie einem nicht entreißt.
Das trifft dann doch mehr auf Leute zu, die in erster Linie Fotografen sind und auch deshalb beruflich reisen.
An diesen Beispielen sollte deutlich werden, wo das Problem des Buches liegt. Der Autor möchte das ganze Gebiet der Fotografie abdecken, angefangen von der Ausrüstung und von den technischen Grundlagen über die Bildgestaltung bis zur Landschafts - und Städtefotografie. Er nimmt die Fotografie von Menschen zum Thema und auch die Luftbildfotografie. Und das alles ist aufbereitet für den reisenden Urlauber mit fotografischen Ambitionen bis zum Profi , der Sonderaufträge erfüllt. Im Ergebnis kann er auf diese Weise bei keinem Thema in die Tiefe gehen und vieles wird nur angeschnitten und allgemein abgehandelt.
Meiner Meinung nach hätte ein Eingrenzen dem Buch gut getan. Natürlich kann man heute die Leserschaft nicht mehr strikt in Amateurfotograf und Berufsfotograf auf Grund der Bilder einteilen, weil die Grenze fließend ist. Aber der Autor, der ohne Zweifel ein großes fotografisches Können hat, hätte sein Wissen gezielter vermitteln können.
Dennoch erfährt man auf verschiedenen Seiten hilfreiche Hinweise für diese oder jene besondere Situation, die einen für die oft allgemein gehaltenen Textpassagen entschädigen. Am Ende einiger Kapitel gibt es Zusammenfassungen, die das Dargestellte noch einmal auf den Punkt bringen, nützlich für manche Leser sich das Gelesene zu merken.
Die Bilder , welche den Text begleiten, sind sehr gut ausgewählt und demonstrieren einprägsam das jeweilige Thema. In ihnen - fotografiert rund um die Welt - zeigt sich der geduldige und ausdauernde Profi, der auf das einmalige und besondere Motiv warten kann und sein Bild dann auch bekommt, welches am Ende zeigt, was mit einer Kamera alles möglich ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schönes Buch, aber kaum Tiefe, 24. August 2009
Von 
Brian Eberle "Brian" (Bad Homburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das Buch ist sicher schön gemacht. Ich würde es mir trotzdem nicht nochmal kaufen. Es werden viele Bereiche angesprochen und an schönen Beispielbildern erläutert, jedoch wird in den einzelnen Kapiteln kaum in die Tiefe gegangen. Für einen Hobbyfotografen, der bisher wenig Fotoliteratur durchforstet hat gibt es hier sicher neue und lehrreiche Kapitel. Für einen Fotografen in Ausbildung, wie auf dem Einband zu lesen ist, wird das Buch kaum Neues bringen. Daher nur 3 Sterne.
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Reisefotografie
Reisefotografie von Reinhard Eisele (Gebundene Ausgabe - 2000)
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