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5.0 von 5 Sternen GFM Ferdinand Schörner (1892-1973), einer der widersprüchlichsten Soldaten der deutschen Militärgeschichte
Rezension zu:

"Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner" - Biographie in 2 Bänden von Roland Kaltenegger

Diese Biographie erschien in 2 Teilen:

Teil 01: Vom Pour-le-Mérite zum Ritterkreuz: 1892-1943
Teil 02: Vom Kommandierenden General zu Hitlers letztem Oberbefehlshaber: 1943-1973

Zum historischen...
Vor 16 Monaten von Film- und Buchfreund veröffentlicht

versus
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1.0 von 5 Sternen Verfälschte Wirklichkeit
Schörner war einer der rücksichtslosesten Generale des 2. Weltkrieges. Ehrgeizig, gierig nach Beförderungen und Orden, fanatisch Hitler ergeben. Generale sind doch intelligent. Je höher sie aufgestiegen waren, desto mehr musste sie von den Verbrechen des NS-Staates wissen, mussten wissen, dass dieser Krieg von Hitler von Anfang an gewollt war, mussten...
Vor 4 Monaten von Jaroschek veröffentlicht


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GFM Ferdinand Schörner (1892-1973), einer der widersprüchlichsten Soldaten der deutschen Militärgeschichte, 4. August 2013
Von 
Film- und Buchfreund (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner - Teil 1: Vom Pour le Mérite zum Ritterkreuz 1892-1943 - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Rezension zu:

"Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner" - Biographie in 2 Bänden von Roland Kaltenegger

Diese Biographie erschien in 2 Teilen:

Teil 01: Vom Pour-le-Mérite zum Ritterkreuz: 1892-1943
Teil 02: Vom Kommandierenden General zu Hitlers letztem Oberbefehlshaber: 1943-1973

Zum historischen Hintergrund:

Ferdinand Schörner, 1892 in München geboren, diente nach dem Abitur zunächst als Einjährig-Freiwilliger
im bayerischen Infanterie-Leib-Regiment und studierte im Anschluß daran Philosophie und neue Sprachen
mit dem Ziel, Lehrer zu werden.

Bei Kriegsausbruch, im August 1914, wurde Schörner als Reserveoffiziersanwärter zum bayerischen Infanterie-
Leib-Regiment einberufen und bereits im November 1914 zum Leutnant der Reserve befördert. 1917 erhielt er
den höchsten preußischen Offiziersorden, den "Pour-le-Mérite", wurde in die aktive Offizierslaufbahn über-
nommen und beendete den Krieg als Oberleutnant.

Nach dem Krieg wurde Schörner als aktiver Offizier in die kleine Reichswehr übernommen, durchlief eine General-
stabsausbildung und machte nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten -als überzeugter Nationalsozialist-
schnell Karriere. Am 30. Januar 1933 noch Hauptmann, stieg Schörner in den folgenden 12 Jahren der nationalso-
zialistischen Herrschaft bis zum Generalfeldmarschall auf.

Hitler ernannte Schörner mit Wirkung zum 30. April 1945 zum Oberbefehlshaber der Heeres. Am 08. Mai 1945 kapitu-
lierte Schörner in seinem Hauptquartier in Tschechien vor der amerikanischen Armee und setzte sich am folgenden
Tag -in Zivilkleidung- mit einen "Fieseler Storch" nach Tirol ab. In Österreich wurde er von der amerikanischen
Armee verhaftet und wenig später an die Sowjetunion ausgeliefert....

Zur Bewertung:

Roland Kaltenegger hat eine Reihe interessanter Bücher über Offiziere der Gebirgsjäger-Truppe der ehemaligen
deutschen Wehrmacht geschrieben. Auch der spätere Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner war ursprünglich
einmal Gebirgsjäger-Offizier.

Bereits im ersten Weltkrieg bewies der junge Leutnant Schörner persönliche Tapferkeit und wurde 1917 mit dem
höchsten preußischen Tapferkeitsorden, dem Pour-le-Mérite ausgezeichnet. Dass er sich dabei selbst nicht schonte,
beweisen drei schwere Verwundungen, für die Schörner das Verwundetenabzeichen in Silber erhielt.

Während des Zweiten Weltkrieges erwies sich Schörner als fähiger General und Truppenführer, der auch in diesem
Krieg wieder höchste Kriegsauszeichnungen erhielt. Im Januar 1945 erhielt Schörner das Ritterkreuz mit Eichenlaub,
Schwertern und Brillanten.

Schörner war beim Gegner, aber auch in der eigenen Truppe gefürchtet. Man nannte ihn den "eisernen", aber auch den
"blutigen Ferdinand". Schörner griff an der Front hart durch und verfügte Standgerichte und Hinrichtungen. Wo sich
Schörner aufhielt galt: "Mehr Angst im Rücken, als von vorne". Schörners rücksichtsloses Durchgreifen stabilisierte
die Front, ruinierte aber seinen Ruf nachhaltig.

Als Schörner nach zehnjähriger sowjetischer Kriegsgefangenschaft in die Heimat zurückkehrte, wurde ihm die Pension
verweigert und er musste sich in jahrelangen Prozessen wegen zahlreicher verhängter Todesurteile rechtfertigen.
So ließ Schörner in seinem Kommandobereich die rückwärtigen Bereiche nach "Drückebergern" durchkämmen. Wer sich dort
ohne triftigen Grund aufhielt, der verlor als "Fahnenflüchtiger" sein Leben. Im Jahre 1957 wurde dann Schörner selbst
wegen Fahnenflucht angeklagt, da er -wie oben erwähnt- sich im Mai 1945 in Zivilkleidung von seiner Truppe "abgesetzt" hatte.

Ferdinand Schörner war NSDAP-Mitglied und galt als überzeugter Nationalsozialist. Adolf Hitler verlieh ihm am 30. Januar
1943 das "Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP". Schörner galt als Einzelgänger und hatte selbst bei seinen Offizierskamera-
den in der Wehrmacht kaum Freunde und keinerlei Rückhalt, so dass er nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft bei
den anstehenden Prozessen völlig alleine dastand.

FAZIT:

Es gab in der Vergangenheit schon Biographien über Ferdinand Schörner, die vereinzelt in eine bestimmte politische Richtung
tendierten und daher mit Vorsicht zu betrachten sind.

Roland Kaltenegger veröffentlichte in den letzten Jahren einzelne interessante Biographien über Offiziere der Gebirgsjäger-
Truppe der ehemaligen Deutschen Wehrmacht.

Seine 2-bändige Biographie über den -aus der Gebirgsjägertruppe hervorgegangenen- späteren Generalfeldmarschall Ferdinand
Schörner ist sehr interessant und darüberhinaus sehr gut geschrieben.

Diese 2-bändige Biographie [ Format: 17x24 cm; ca. 320 Seiten; ca. 120 s/w-Bilder ] ist lesens- und empfehlenswert.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verfälschte Wirklichkeit, 1. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner - Teil 1: Vom Pour le Mérite zum Ritterkreuz 1892-1943 - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Schörner war einer der rücksichtslosesten Generale des 2. Weltkrieges. Ehrgeizig, gierig nach Beförderungen und Orden, fanatisch Hitler ergeben. Generale sind doch intelligent. Je höher sie aufgestiegen waren, desto mehr musste sie von den Verbrechen des NS-Staates wissen, mussten wissen, dass dieser Krieg von Hitler von Anfang an gewollt war, mussten spätestens nach Stalingrad wissen, dass dieser Krieg nicht gewonnen werden kann. Ein Krieg ist verloren, wenn der größte Teil des Landes besetzt ist, wenn die Truppen nicht mehr mit dem Nötigsten ausreichend versorgt werden können, wenn die Menschenverluste nicht mehr ersetzt werden können. Kaum Ausgebildete 16jährige an die Front zu schicken, ist ein Verbrechen. Nur Generale wären in der Lage gewesen, den Wahnsinn zu beenden. Der einzige Sinn, damals den längst verlorenen Krieg weiterzuführen, war es, Hitlers Leben zu verlängern. Das aber kostete Tausenden das Leben. Im letzten Kriegsjahr verloren mehr Menschen das Leben als in den 4-5 Jahren zuvor.
Natürlich kann man auch eine Schörner-Biographie schreiben. In der wäre zu erörtern, wieso ein intelligenter Mensch so verblendet sein konnte, wieso er nicht erkannte, dass das, was er als preußische Tugenden geschätzt hatte, längst pervertiert war.
Mit zu vielen Bildern schrieb Roland Kaltenegger diese zweibändige ‚wissenschaftliche‘ Schörner Biographie. Weder im Buch noch im Internet ist zu erfahren, wer der Autor ist. Das Buch enthält 11 Seiten Anmerkungen, 38 Seiten Literaturhinweise und ein sechs Seiten langes Personenregister nur mit Namensnennungen, aber ohne Seitenangaben.
Eins ist gewiss, der Autor kennt den Krieg nur aus Büchern. Seitenlang werden ‚Heldentaten‘ Schörners aufgezählt. Der Autor erkennt nicht, dass diese Taten eines höheren Offiziers mit sehr viel Blut erkauft wurden. Wie Schörner seine Erfolge schaffte, beschreibt der Autor mehrfach: „Mit den schärfsten Mitteln griff er (Schörner) durch“, „Schörner war rücksichtslos hart“, „Schörner peitschte seine Gebirgssoldaten um so erbarmungsloser vorwärts.“ Das spricht wirklich nicht für Soldaten, die begeistert darauf brennen, Helden zu sein. Und Goebbels schrieb am 12. März 1945 in sein Tagebuch verbunden mit dem Lob, dass Schörner Deserteure aufhängen ließ: „Jedenfalls weiß der Soldat, dass er vorne sterben kann und hinten sterben muss.“ Mut und Ehre der Soldaten soll nicht geschmälert werden, es ist eine ambivalente Situation, in der ein zum Wehrdienst gezwungene Soldat sich befindet. Wer fiel, wollte kein Held sein, sondern wollte in Ruhe und Frieden leben. Mit seinem Heldengerede, mit dem Hochjubeln Schörners verfälscht der Autor gefährlich die Geschichte. Schörner wurde am 14.März 1944 von Hitler zum Chef der neu eingeführten NSFO’s ernennt- den nationalsozialistischen Führungsoffizieren. Viele Generale ernannten in ihrem Umfeld Offizier zu NSFO’s, über deren Distanz zum NS-Geist sie informiert waren. Auch Franz Josef Strauß wurde so NSFO. Ein verblendeter ‚Pimpf‘ wäre als NSFO höchst gefährlich gewesen. Schörner wusste, welch verbrecherische Ideologie er als NSFO-Chef durchsetzen sollte, und er tat es widerspruchslos und begeistert.
Der Autor beschränkt sich weitestgehend auf die rein militärische Seite Schröders, klammert weitgehend alles Politische aus. So entstand eine Biographie im Sinne der verlogenen Landserromantik Diese Einseitigkeit ist eine gefährliche Verfälschung. Ein falsches, verzerrtes, die Realität verschweigendes Geschichtsbild sollten wir absolut vermeiden, weil es das nötige Denken ‚Nie wieder Krieg‘ konterkariert.
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5.0 von 5 Sternen Einer der umstrittensten deutschen Heerführer, 24. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner - Teil 1: Vom Pour le Mérite zum Ritterkreuz 1892-1943 - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner war einer der umstrittensten Heerführer der gesamten deutschen Wehrmacht, der für seine Härte gegen sich und gegen seine untergebenen bekannt und teils auch gefürchtet war. Dieser erste Teil seiner Biographie aus der Feder des bekannten ehemaligen Gebirgsjägers und bekannten Sachbuchautors der deutschen Gebirgsjägertruppe Roland Kaltenegger zeichnet ein detailliertes Bild über das Leben und Wirken des späteren Feldmarschalls bis ins Jahr 1943.
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