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4.0 von 5 Sternen Liebe und gesellschaftliche Abgründe, 30. Juni 2009
Von 
kfir "liesundlausch.de" (Langenbach, Oberbayern, Zonenrandgebiet zu Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Fischkind (Gebundene Ausgabe)
Serafin ist die nicht gerade schöne Promenadenmischung eines betuchten aber zerrütteten Haushaltes in einem Nobelvorort von Buenos Aires und muss immer wieder für Qualitätstests des Drogen herstellenden Sohnes herhalten. Sein junges Herrchen Lala liebt das Hausmädchen Guayi und möchte mit ihr in deren Heimat Paraguay durchbrennen. Doch zuvor macht sie noch zahlreichen Hausrat zu Geld und vergiftet ihren chronisch lebensmüden Vater Brontë. Zusammen mit Serafin reist Lala voraus, nicht wissend, dass Guayi für diese Verbrechen unschuldig eingesperrt wird. Lala kehrt zurück um Guayi zu befreien ...

Lucía Puenzo zeichnet mit diesem Buch in direkten Worten ein trauriges Gesellschaftsbild aus Argentinien. Ein Bild voller Sex, Drogen, Gewalt, Korruption, Ausländerfeindlichkeit, erstrebter Selbstverwirklichung und tatsächlicher Selbstentfremdung, in der die Liebe zweier Mädchen zueinander das einzig Hoffnung machende Element ist. Ein Hund, der mit derbem schwarzen Humor und nicht zurückhaltenden Worten seine unverblümte Sicht der Dinge schildern kann, ohne irgendwo anzuecken. Allein die ironischen Seitenhiebe und teilweise überspitzt wirkende Szenen lassen so manche schonungslose Situation noch erträglich wirken. So wird am Ende aus der Gesellschaftskritik ein rasantes und locker geschriebenes literarisches Road-Movie, bei der die Protagonisten Liebe und Geborgenheit suchen, jedoch Verzweiflung und Gewalt finden.

Ein spannender und gefühlvoller Roman zweier Mädchen, die die Liebe suchen und gesellschaftliche Abgründe finden.
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4.0 von 5 Sternen Voller schwarzen Humors aus der Perspektive eines Hundes erzählte Liebesgeschichte zweier Frauen, 3. März 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Fischkind (Gebundene Ausgabe)
Lucia Puenza ist eine international gefeierte Filmemacherin aus Argentinien, die ihren hier zum ersten Mal in Deutsch publizierten Erstlingsroman "Das Fischkind" schon vor zwölf Jahren mit gerade mal 23 Jahren in ihrem Heimatland veröffentlichte. In dem Roman geht es, temporeich und unterhaltsam erzählt, um die Liebesgeschichte von Lala, einer Tochter einer zur argentinischen Oberschicht gehörenden Familie mit Guayi, der aus Paraguay stammenden Haushälterin.

Es ist ein Roman, der alle Kategorien sprengt, von der Erzählerfigur, dem hauseigenen Hund Serafin bis hin zu einem furiosen Wechsel zwischen Thriller, Fluchtgeschichte und Korruptionskrimi. Die homosexuelle Beziehung zwischen den beide Frauen wird wie selbstverständlich geschildert. Nachdem Lala herausgefunden hat, dass ihr Vater Guayi missbraucht hat, tötet sie ihn und begibt sich mit ihren Gelibeten auf eine lange Flucht, von der der Hund erzählt.

Das Buch, das die Autorin unlängst auch verfilmt hat, ist ein turbulenter Roman voller schwarzen Humors und einer durch die Perspektive des Hundes ungewöhnlichen Form des Erzählens.
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Das Fischkind
Das Fischkind von Lucía Puenzo (Gebundene Ausgabe - 24. Februar 2009)
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