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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch einer wahren "Seelenchirurgin"
Hannah Luckraft, die Heldin des Romans ist Alkoholikerin, 36 Jahre alt und trinkt seit Schulmädchenzeiten. Sie ist besonders sensibel, intelligent und hat irgendwann einmal begriffen, dass diese Welt ein Irrsinn ist den, man ohne Alkohol eigentlich gar nicht ertragen kann. Sie kommt aus keiner „Katastrophenfamilie“, hat ganz liebevolle Eltern, die sich...
Veröffentlicht am 25. Januar 2006 von Carl-heinrich Bock

versus
11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Chance vertan
Sollte ich irgendwann eine Liste meiner Lieblingsbücher zusammenstellen, wäre der 2004 erschienene Roman „Alles was du brauchst“ von A. L. Kennedy auf jeden Fall dabei. Und ebenso sicher wäre es dieser hier nicht.
Hannah ist vierzig, Hannah ist Alkoholikerin. Die Fixpunkte ihres Lebens sind das Pub und Robert, ihr Freund. Hannah hat zwar...
Veröffentlicht am 16. Januar 2006 von Thomas Liehr


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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch einer wahren "Seelenchirurgin", 25. Januar 2006
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paradies (Gebundene Ausgabe)
Hannah Luckraft, die Heldin des Romans ist Alkoholikerin, 36 Jahre alt und trinkt seit Schulmädchenzeiten. Sie ist besonders sensibel, intelligent und hat irgendwann einmal begriffen, dass diese Welt ein Irrsinn ist den, man ohne Alkohol eigentlich gar nicht ertragen kann. Sie kommt aus keiner „Katastrophenfamilie“, hat ganz liebevolle Eltern, die sich mögen und die auch ihre Kinder lieben. Hannah trinkt eigentlich gegen diese Eltern und vor allem gegen die Mutter, die im Leben alles richtig macht. Sie ist gütig, doch die einzige Form von Liebe, die diesen Namen eigentlich verdient, ist die Sorge, die mütterliche Sorge. Hannah trinkt sich „das Hirn weich“, trinkt sich um den Verstand, sagt, ich habe ein goldenes Herz und wirft bei diesem Ausspruch eine Rollstuhlfahrerin aus dem Stuhl. Da spielt so ein „Güte-Grausamkeitsmoment“ hinein, denn sie sagt sich, das wird so wie so passieren, also lasse ich es passieren.
Es sind die berufliche Ausweglosigkeit, die Wehmut über das Ende einer behüteten Kindheit, die Sehnsucht nach Freunden und Familie, schließlich die Sehnsucht nach dem Paradies. Das Hauptthema ist, wie kann ich existieren, ohne das ich mich betrinke, oder sonst einer anderen Sucht erliege? Man braucht ja einen Freund in dieser kalten Welt, an dem man sich wärmen kann. Und für Hannah ist eben der beste und verlässlichste Freund der Alkohol. Ihr Zustand ist dauerhaft und unheilbar. Der Rausch ist, wie Liebe, ein ästhetischer Zustand, ein Berauschungszustand. Und dann ist da auch immer wieder die Rede vom Tod. Die Protagonistin sagt einmal explizit:“ Trunkenheit ist die Gnade eines vorübergehenden Todes“. So beschert ihr der Alkoholismus ständig diesen kleinen Tod. Sie weiß ja genau, dass wenn sie trinkt, sie sich auch dem Tode näher trinkt, dem wirklichen Tod, nicht nur diesem kleinen Tod.
Die Ehrlichkeit und Offenheit mit der Hannah ihr trostloses Leben schildert ist grandios. „Was voll ist, wird geleert“, das klingt zunächst wie ein banaler Trinkerspruch, doch die Autorin macht klar, dieser Satz ist ein Spiegel des Lebens. es ist nicht nur ein Buch über Alkoholismus, sondern auch eines über unsere Existenz. Und A.L. Kennedy beschreibt dies mit einem Gestus, der nicht herablassend diskreditiert, sondern der Hannah als beseeltes, interessantes, bedrückendes, zärtliches, einfühlsames Individuum darstellt, dabei auch eine „Erkenntnisrelation“ zulässt,nämlich dass jemand da ist der sagt, ich erkenne dich und ich weiß noch was du willst.
So lernt Hannah schließlich einen trinkenden Zahnarzt kennen, Robert, von dem man nicht weiß, ob er nun ihr Verderben oder ihr Retter sein kann. Oder ist es nur wieder eine neue Sucht, eine Liebessehnsucht? Sie kommen zusammen, verpassen sich dann aber immer wieder. Dieses Zusammenkommen ist ja nichts Finales, es ist keine wirkliche Liebesgeschichte, auch wenn Hannah die These vertritt, wenn ich mit diesem Mann leben will, dann muss ich auch mit ihm gemeinsam sterben und untergehen. Das alles ist verstörend schön geschrieben, wobei die Autorin, wie eine „Seelenchirurgin“ mit einer scharfen, einem Skalpell ähnlichen Sprache, nicht nur über den Alkohol sondern auch über die Lebenszumutungen schreibt. Und in gleicher Form schreibt sie nicht nur über den Rausch, sondern auch über diese Phasen der Trockenheit, die Passagen über die Nüchternheit, über die absolute Verzweiflung, die sie dann auf ihrem Weg der Selbstzerstörung überfällt, wenn sie nichts anzufangen weiß und dieser für sie beschissenen Welt hilflos ausgeliefert ist.
Es ist ein gewaltiges Buch, abstrakt geschrieben, unglaublich gut recherchiert, sehr intelligent, ergreifend, so glitzernd und zärtlich, gewalttätig und sanft zugleich. Trotz aller Verzweiflung, Delirien, Grausamkeiten und Unappetitlichkeiten ist es wegen der wunderbaren Sprache kein deprimierendes Buch. Und zum Schluss gibt es dann auch in einem grausamen Delirium gewalttätige Szenen, die unter die Haut gehen und wobei man aufpassen muss, sich festhalten muss, dass man nicht wie die Figur selber auch in den Abgrund abstürzt.
Es ist ein ausgesprochen obsessives Buch, eine epische Prosa, unerschöpflich in der Vielfalt der Sprachmöglichkeiten mit einer maximal differenzierten „Benutzeroberfläche“. Beeindruckend auch, wie die Autorin über die Sprache den Zustand der Sucht und die Berauschung zu duplizieren versteht, wie sie die Sprachregression im Vollrausch simuliert.
Einer der schönsten Sätze im Buch, der mir ganz besonders unter die Haut ging, als Hannah über ihren Bruder sagte, „ Ich sah in seinen Augen, dass ich weinte, also weinte ich wohl.“
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 27. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Paradies (Gebundene Ausgabe)
„Ich bin Trinkerin, und Trinker sind durchlässig und saugfähig", sagt Hannah. Sie trinkt seit ihrer Schulzeit. Nun ist sie knapp vierzig. Auf den ersten Buchseiten lernen wir sie kennen nach einem so vollständigen Filmriss, dass sie nicht weiß, an welchem Ort sich das Hotelzimmer befindet, indem sie aufgewacht ist.
Sich erinnernd setzt Hannah nach und nach ihr Leben wieder zusammen als wäre es ein Puzzlespiel. Und dieses Leben ist bestimmt von dem einen Gedanken, dem Gedanken ans Paradies. Das Paradies ist der erste Schluck oder der nächste. Das Paradies ist der nur schwer zu erreichende „ideale Grad der Trunkenheit". Aber das Paradies ist nicht zu haben ohne die Hölle. Einmal denkt Hannah: „Ich bin nur noch eine grinsende Haut, über den Anbruch der Hölle gespannt. Es ist gerade noch genug von mir übrig, um entsetzt zu sein."
A.L. Kennedy erzählt von Hannah als einer Ertrinkenden, einer, die nach dem lebensrettenden Halt sucht und doch die Fluten nicht verlassen kann, die ihr bis zum Hals stehen und manchmal auch darüber hinaus.
Robert, der Mann, in den sich Hannah verliebt hatte, ist auch ein Trinker, der die Komplizenschaft mit Hannah genießt und dennoch nach einer Weile aufkündigt, weil er nicht mit ihr untergehen will. Hannahs Liebe zu Robert ist aussichtslos, so wie ihre Liebe zu ihren Eltern, zum Bruder. Sie enttäuscht alle und kann gerade das am wenigsten ertragen. Aber ihre Selbstbezichtigungen führen zu nichts, außer in den nächsten Rausch, ins nächste Vergessen.
Die Geschichte, die A.L. Kennedy uns erzählt, ist nicht besonders spektakulär, aber wie sie sie erzählt, ist eine Sensation. Atemberaubend in ihrer Suggestion nimmt sie uns mit hinein in Hannahs Erleben, in die Gefühls- und Gedankenwelt einer Frau, die noch als Taumelnde hinreißend witzig, deftig erotisch und auf sanftmütige Weise zärtlich sein kann, und die nie um Worte verlegen ist. Hannah ist intelligent, und sie hat für alles, was im Suff in ihr vorgeht, eine Übersetzerin, die bei aller sprachlichen Artistik, immer die Balance hält, nie mit ihrer Heldin abstürzt.
A.L. Kennedy kann auch das Schwerste, nämlich über Sexualität schreiben in all ihren Facetten, vulgär und zart, romantisch und schnoddrig, sinnlich und abstoßend, denn sie hat für alles neue, nie gehörte Worte, und die alten setzt sie so, dass sie unbenutzt erscheinen.
Kennedy schafft es außerdem, einen geheimen Subtext zu formulieren, der so wirkt, als blicke die Ich-Erzählerin zwar mit der sprichwörtlichen Wahrhaftigkeit der Trinkerin auf sich selbst, mit einer so scharfen Wahrnehmung, dass sie nur verletzt werden kann, aber dahinter scheint immer noch etwas anderes auf. Der Hannah, die sich quält, scheint eine Verheißung zu winken, Hannah, die Selbstgewisse, in Trostlosigkeit zu versinken. Und so spiegelt Kennedy das Trinkerdasein ihrer Heldin auf mehreren Ebenen, wissend und unwissend zugleich. Alles fließt. Nicht ist sicher. Am Ende steht kein Bild, das sich in einen Rahmen fügt. Am Ende steht der Verlust jeder Struktur, jeden Halts. Am Ende steht nicht Bewusstheit, sondern Bewusstlosigkeit.
Für den Leser, die Leserin bedeutet das Leseglück, „Gleißendes Glück", um mit einem früheren Buchtitel von A.L. Kennedy zu sprechen. Für dieses Glück ist auch dem Übersetzer Ingo Herzke zu danken. „Pardies" erlaubt eine inhaltliche, eine sprachliche Erfahrung, die Spuren hinterlässt, zumindest die, ein einzigartiges Buch gelesen zu haben, das beweist, wie großartig Literatur sein kann, die einen mitnimmt und erschüttert, die einen weinen und lachen lässt über ein Leben, das man nur ums Verrecken selbst führen könnte, das aber für jeden, der Alkohol trinkt, fühlbar ist in seinen Verlockungen und seinem Fluch, und das einem so nah kommt, dass es einen das Fürchten und Bewundern lehrt.
Ob Hannahs Hellsicht Grund oder Ergebnis der Sucht ist, darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Eindeutig ist hingegen, dass A.L. Kennedy mit ihrem furiosen Roman beweist, dass eine Frau mit ihrer Wahrnehmungsstärke und Sprachkraft, mit ihrem Mut zur literarischen Unbedingtheit und Modernität nichts anderes werden konnte als eine singuläre, souveräne Schriftstellerin, deren Werk nun in die Kategorie nobelpreisverdächtig gehört.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grinsen über dem Bierglas, 7. Oktober 2005
Von 
Klaus Grunenberg (97447 Gerolzhofen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paradies (Gebundene Ausgabe)
Mühevoll beginnt sich Hannah zu besinnen, sich zusammenzuflicken nach diesem Abend mit dem Struppeligen, der doch Frau und zwei reizende Kinder hat. Und warum tut er oder sie dies? Und ist das Paradies doch schon unter uns, hier auf Erden, dort wo der Apfelbaum steht und blüht?
Alles Fragen, die man sich stellt, um diesen Roman mitzuerleben, richtig einzutauchen in die Phasen von Sucht und der Zeit danach. Wo es zu ganz genauen Hirnarbeiten kommen kann, zu ganz klaren Umrissen auch und dann wieder hin zu der Erwartung, hin zu Träumen, hin zur Wirklichkeit.
A.L. Kennedy hat mit diesem großen Roman einmal mehr aufgezeichnet, wie es sich anfühlt in der Einsamkeit, wie die Sehnsucht nach der Kindheit sich einstellt und doch wieder die Wirklichkeit, die Alltäglichkeit überfallartig (gottseidank!) zurückkommt, wenn man nur will. Wenn man sich nur herauswagt aus der eingeschlossenen Einsamkeit.
Genau, so ist es mit den Menschen und deshalb ist es gut, daß A.L. Kennedy sich wiederum traut, krass und einfühlsam, mit ungeheurem Humor und auch ehrlich all das zu zeigen, was eben auch existiert, die Sucht nach dem Pradies, die sich im Alkohol oder der ungeheuren Sucht nach der Nähe des Menschen ausdrücken kann und soll. Besser im Letzteren, ohne das Maß nach dem anderen zu verlieren.
Gleichzeitig ist dieser Roman auch ein Bild europäischer Zivilisation mit der Sehnsucht nach alkoholischen Getränken, nach dem billigen Abenteuer auf Sportplätzen und dergleichen, also den kleinen Genüssen des Lebens.
Einfühlsam immer und hart und scharf getroffen ab und zu, diese Mischung im Roman ist das Kennzeichen dieser großen Romanschreiberin, von der wir sicher noch manches lesen werden.
Man muß es langsam und mit Genuss lesen und in sich entwickeln lassen, dann kommt die Wirkung, wie nach einem guten Schluck.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung, 9. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Paradies (Gebundene Ausgabe)
Gehöre nicht zu den Fans von Kennedy, aber dieses Buch hat mich restlos überzeugt. Es ist die Geschichte einer Trinkerin und so unerbittlich geschrieben, daß man immer wieder zugleich fasziniert und abgestoßen ist von der Protagonistin. Das Buch romantisiert die Sucht an keiner Stelle, aber es zeigt durchaus auch das kreative Potential einer Rauscherfahrung. Unter allen Trinkbüchern, die ich gelesen habe - einschließlich Moskau-Petruski - hat es mich am meisten überzeugt und mitgerissen.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Chance vertan, 16. Januar 2006
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paradies (Gebundene Ausgabe)
Sollte ich irgendwann eine Liste meiner Lieblingsbücher zusammenstellen, wäre der 2004 erschienene Roman „Alles was du brauchst“ von A. L. Kennedy auf jeden Fall dabei. Und ebenso sicher wäre es dieser hier nicht.
Hannah ist vierzig, Hannah ist Alkoholikerin. Die Fixpunkte ihres Lebens sind das Pub und Robert, ihr Freund. Hannah hat zwar einen Job, den sie im Lauf des Romans verliert, um ausgerechnet als Barfrau anzufangen. Sie hat auch Familie, etwa Simon, den Bruder, der einem völlig konträren Lebensparadigma folgt, und gelegentlich als Retter einspringt. Oder die Eltern, die in Erwartung immer neuer Hannah-Katastrophen zuhause zu hocken scheinen. Aber sonst funktioniert in ihrem Leben nichts, jedenfalls, wenn sie nicht besoffen ist. Therapieversuche scheitern, und am Ende steht eine Art Delirium – auch literarischer Art.
Ich habe wirklich versucht, diesem Buch eine Chance zu geben, nicht zuletzt, weil mich „Alles was du brauchst“ so begeistert, vereinnahmt, berührt hatte. Es ist mir nicht gelungen. Hannah wirkt gekünstelt, unsauber skizziert, überintellektuell, dann wieder zu lyrisch. Ihre Probleme kommen nicht nahe, weil sie in Formulierungen ertrinken. Es ist, als hätte Kennedy einfach nicht gewußt, über wen sie da schreibt. Schlimm, daß sogar Langeweile aufkommt. Es ist mir nicht bekannt, ob diese Geschichte authentische oder autobiografische Züge hat, jedenfalls wirkt es nicht so – ganz im Gegenteil. Unauthentisch, unecht: "So stelle ich mir eine Alkoholikerin vor." Hannahs Reflexionen aber passen da nicht hinein, obwohl einige von ihnen durchaus spannend, interessant und lesenswert sind. Die Geschichte insgesamt ist es nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr schön, 13. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Paradies: Roman (Taschenbuch)
"Paradies" habe ich sehr gern gelesen, die Stimmung ist melancholisch und doch blitzt immer wieder Kennedys Humor zwischen den Zeilen auf. Zwar ist die Handlung nicht ganz schlüssig, dafür aber überraschend und spannend zu lesen.
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Paradies
Paradies von A L Kennedy (Gebundene Ausgabe - 23. August 2005)
EUR 22,50
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