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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam erzählt, 24. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn: Roman (Taschenbuch)
Ich kann mich nicht ganz der Meinung anschließen, das dies ein Montalbano Roman ist, der einfach nur in einer anderen Zeit spielt.
Zwar geht es auch um ein bischen Krimi, aber noch vielmehr um das "Drumherum". Und vor allem: Wer geht mit wem ins Bett?
Die Grundstory handelt von einem neuen Finanzbeamten, der die Mühlen in der Umgebung kontrolliert, ob diese auch ordentlich ihre Abgaben leisten. Aber um ihn herum geschieht viel mehr als nur ein bischen Finanzwesen. Bestechung, die Altlasten des Vorgängers und zu guter Letzt die vielen Verhältnisse wichtiger Leute im Dorf.
Camilleri erzählt viele geschichten, die sich ineinander verschachteln. Zum Teil spannend, dann wieder nur amüsant gibt er uns einen Einblick in die Welt des alten Sizilien.
Kein Buch für den reinen krimileser. Für alle anderen wirklich empfehlenswert!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Amusement von Mord und Totschlag, 18. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch zum zweiten Mal gelesen, weil es eben so gelungen ist. Camilleris einzigartiger Stil ist es, der bewirkt, sich über Mord, Totschlag, eheliche Untreue, Habgier, Prostitution, fortgesetzten Bruch des Zölibates, Begünstigung im Amt, Fälschung und Unterschlagung von Beweisen, Anstiftung zu Kapitalverbrechen und was noch an Verstößen gegen Gesetz, Anstand und Moral möglich ist, köstlich zu amüsieren.
Mein Sohn, hat verschiedene Bücher im Original, also in italienisch gelesen, und sagt, daß die noch besser sind. Weil die sprachlichen Feinheiten und Rafinessen der Unterschiede zwischen italienisch und sizilianischem Dialekt noch besser zum Tragen kommen. Leider kann ich nicht italienisch. Daher mein ausgesprochenes Lob an Übersetzer Moshe Kahn, daß diese sprachlichen Finessen, die für die Handlung (und das Amusement) so wichtig sind, auch in deutsch so gut ankommen.
Ein wenig erinnert mich der Stil von Camilleri an den Stil von Ingrid Noll, bzw. umgekehrt. Leicht beschwingt, sarkastisch und humorvoll die dunklen Seiten des Menschen zum Lesevergnügen werden zu lassen, das ist wahrlich schriftstellerische Kunst.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erst Montalbano, dann die Mühlen des Herrn!, 5. August 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn: Roman (Taschenbuch)
Wer gerne die Comissario Montalbano Bücher liest, wird die Mühlen des Herrn lieben! Hier haben wir praktisch Montalbano um 1870. Giovanni lebt offensichtlich am gleichen Ort, im gleichen Haus und hat die selben kulinarischen/weiblichen Vorlieben. So wäre Montalbano vor 130 Jahren geschrieben worden. Dies eröffnet sich aber erst, nachdem man schon einige Montalbano Bücher gelesen hat.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss vom ersten bis zum letzten Wort, 12. Juli 2001
Von Ein Kunde
Camilleri beherrscht wirklich die Kunst des Erzählens (und auch ein Lob an die Übersetzung). In einer heiterer Geschichte verpackt er ohne moralistisches Gehabe düstere Machenschaften der Mafia am Ende des XIX. JH. Die Mechanismen der Korruption sind in einer wunderschönen Sprache so nebenbei erklärt. Alle Bücher von Camilleri, die ich bis jetzt gelesen habe, sind hervorragend, "die Mühlen des Herrn" hat mich vielleicht ein stückchen mehr berührt.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SEX AND CRIME AUF SIZILIEN, 25. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn (Gebundene Ausgabe)
Giovanni Bovara, geboren in Vigata, aber im Alter von 3 Monaten mit seinen Eltern nach Genua ausgewandert, soll die über 80 Mühlen, die dem Finanzpräsidium von Lucca unterstehen, kontrollieren:Es geht um die Mahlsteuer, die aber den Brotpreis verteuert. Keine leichte Aufgabe, denn immerhin kam ein Vorgänger des Mühleninspektors auf dem Meer um bzw. starb ein zweiter durch einen Schuß aus einer Lupara. Ja, und welche Rolle spielt Padre Artemio Carnazza? Und welche Trisina Cicero? Wie nicht anders zu erwarten, brennt Camilleri (wieder) ein Feuerwerk ab - auch wenn er, wie er freimütig zugibt, so manches bei Autoren "entwendet" hat. Im Prinzip gibt es nur einen Vorschlag: CAMILLERI LESEN!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inhalt ist tiefgründiger, 16. Dezember 2009
Die Handlung ist eine Sache, die moralische Einordnung eine andere. Der Mühleninspektor dient einem korrupten, verwerflichen Staat, der Steuern selbst noch von stillgelegten Mühlen eintreibt. Die Reaktion der Betroffenen/Beschuldigten und die Einbindung der Mafia in ihre Verteidigung durch Gegenkorruption ist nur folgerichtig. Das Faszinierende an der Geschichte ist, daß ausgerechnet ein aufrechter Staatsdiener, ein Staatsanwalt, den Mühleninspektor nicht untergehen läßt, wiewohl die korrupte Politik auch ihn schon am Schlawittchen hat und vom Fall abzieht. Er und ein Ermittlungsrichter begreifen die Verteidigungsstrategie des Inspekors, dem ein Mord vorgeworfen wird, der aber unschuldig ist und sich mit einer unwahren, zweiten Aussage rettet. Beider Perspektive, Staatsanwalt und Ermittlungsrichter, auf lange Frist zu den Zuständen: Resignation. Italien ist vermutlich heute noch so. Dennoch: ein Unbestechlicher an der richtigen Stelle kann auch in einem völlig korrupten System mit etwas Glück für individuelle Gerechtigkeit sorgen. Ausklang der Geschichte ist die Beschreibung der Albträume der Beteiligten, famose Idee. Die in den Roman eingebetteten Briefwechsel zwischen Inspektor, Gendarmerie, Carabinieri, Finanzbehörde, Präfektur und Staatsanwaltschaft sind erstklassig. Der beste Roman, den ich seit langem gelesen habe. Ein Meisterwerk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Korrupt und trotzdem zum Lachen, 4. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn: Roman (Taschenbuch)
Als Inspektor Giovanni Bovara in seine frühere Heimat Sizilien zurückkehrt, trifft er auf einen ungeheuren Filz von Korruption. Nichts ist was es scheint und alle machen mit, vom Pfarrer über die schöne Witwe Donna Trisìna bis zu den lokalen Polizei- und Wirtschaftsgrößen. Nur Bovara versucht, sich nicht beirren zu lassen und seiner Pflicht nachzugehen. So kommts, wie es kommen muss und ein ungleicher Kampf Gesetz gegen Korruption beginnt.
Es wäre nicht Camilleri, wenn dabei Verfolgungsjagden und Schiessereien eine Rolle spielen würden. Der Leser vollzieht den Versuch Bovaras, das Gesetz durchzusetzen, anhand von Briefen, Berichten und kurzen Szenen nach. Dabei ist die teils trockene Sprache im Gegensatz zu den immer witzigen und unverschämten Schachzügen der Mafia. Immer wieder musste ich spontan loslachen und trotzdem ist das eine oder andere déjàvu dabei...
Auf jeden Fall lesenswert und italienisch, aber auch bei uns gibt es ja immer wieder Schlagzeilen zum Thema Korruption...
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wenn ich nur aufhörn könnt....., 5. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn: Roman (Taschenbuch)
nur am anfang waren die vielen italienischen namen und titel verwirrend. dann muss man einfach wissen, wie es giovanni geht und welche die nächste intrige ist und liest und liest.... auch wenn das buch ende des 19. jh. spielt, ist es immer noch aktuell, denn intrigen gibt es leider immer noch.
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4.0 von 5 Sternen Lustvoller, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn: Roman (Taschenbuch)
Roman - die mafiösen Strukturen gibt es heute noch, niht nur in Italien - das Ende ist ein bisschen " dünn", deswegen 1 Punkt Abzug
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5.0 von 5 Sternen Die Mühlen des Herrn, 17. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mühlen des Herrn (Taschenbuch)
Sehr gut geschrieben - zwar kein Montalbano - aber trotzdem sehr gut! Man gibt des Buch ungern aus der Hand, bevor man es nicht ausgelesen hat!
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Die Mühlen des Herrn
Die Mühlen des Herrn von Andrea Camilleri (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 2000)
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