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TOP 1000 REZENSENTam 1. März 2011
Was ich an modernen, zeitgenössischen Gedichten oft vermisse, ist der Nachhall, der bei Erich Fried zu finden ist.

Seine Texte hallen nach, haben Klang, Substanz. Sie sind nicht so verschachtelt, dass man sie kaum noch versteht, und er lässt auch die verbindenden Worte nicht weg, nein, er schreibt sie. Fried schreibt Gedichte mit scheinbaren Wiederholungen, die aber keine Wiederholungen sind, sondern Nuancen, Nachfühlungen, Interpretationen, die gleichzeitig zum eigenen Nachfühlen anregen. Frieds Gedichte entführen aus dem Hier und Jetzt in eine andere Welt, poetisch, mit einfachen, klaren Worten, die jeder, auch der Ungebildete, versteht. Man muss nicht studiert haben, um den Nachhall in Frieds Gedichten zu erkennen. Man muss nur den Mut haben, seine Texte zu lesen. Der Rest ergibt sich von selbst.

Hier eine kleine Entführung von Erich Fried, aus einem anderen Buch:

Am Meer

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes
einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen
nur Meer

Nur Meer

(dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen)
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am 17. Juni 2009
Dieser wunderschoene Gedichtband beinhaltet alles, was Erich Fried ausmacht: Sehnsucht und Provokation, Liebe und Streit, Freiheit und Verbissenheit. Zu jeder Tageszeit und in jeder Lebenslage zu genießen.
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am 24. Dezember 2010
'Es ist was es ist' ist vermutlich der beste Bband zeitgenoessischer deutscher Lyrik. Fried beherrscht die kunst selbst erlebte Gefuehle raffiniert und klar auszudruecken wir kaum ein anderer. Seine Kunst mit Worten umzugehen wirkt weder trivial noch gekuenstelt - trifft oft direkt ins Mark. Und er spricht an, was sich andere nicht trauen und laesst weg, was ohnehin keiner braucht.
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am 10. Dezember 2013
Es sind einfach wahre Gedichte, die das Herz berühren, tiefsinnig, scharfsinnig, lebensnah,
mal melancholisch, auch humorvoll. Diesen Band sollte man unbedingt gelesen haben.
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am 31. Oktober 2002
Ach
ohne dieses Buch
ohne die Gedichte von Erich Fried
wie wäre die Gegenwart
wie die Vergangenheit und die Zukunft
zu ertragen.
Erich Fried findet Worte, ganz einfach - so scheint es - und fügt genau die richtigen so kurz oder lang zusammen, dass es stimmt.
Er erzählt in verdichteter Form von Liebe, Sehnsucht, Angst und Schmerz. Wunderbar.
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Die Gedichte von Erich Fried sind kein Artikel, ich kann sie daher nicht "rezensieren". Lyrik ist eine Kunstform, für die es wenig Publikum gibt, außer den Leuten, die sich an "Bedeutendem" erfreuen, weil sie auf dem Ohr des Schönen taub sind. Lyrik kann beim Leser Resonanzen evozieren oder auch unverständlich bleiben. Das Einordnen und Bewerten fällt da auch den studierten Germanisten schwer.

Ich möchte da Harvey Fierstein (hoffentlich richtig) zitieren, einen Maler: "Was habe ich auf der Kunstakademie gelernt? Ich habe gelernt, dass Kunst der Prozess des Malens, nicht das Ergebnis ist."

Erich Frieds Gedichte gibt es auch im Internet zu lesen. Wer sie mag, kennt sie ohnedies auswendig, also wozu ein Buch kaufen. So ist es aber denn doch nicht, weil Auswendiglernen der "Glocke" einem Mittelschüler zum Abschlusszeugnis verhilft, aber man sich mit Gedichten, die einen berühren, ein Leben lang auseinandersetzen muss.

Die Erich Fried-Ausgabe, die ich bei Amazon gekauft und jetzt vielleicht doch noch rezensieren werde, ist dafür geeignet: Ein schön gestaltetes Buch, kein Paperback. Kein Printmedium, sondern ein bißchen was von einem Fetisch.
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am 10. Januar 2000
Das Buch stellt eine gut gewählte Auswahl aus Erich Frieds Gedichten dar. Es gibt einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt Frieds und kann demjenigen Leser empfohlen werden, der sich an dem leicht weinerlichen Ton Frieds nicht stört, sondern ihn vielleicht sogar genießen kann. Gerade bei Liebeskummer können die Gedichte Erich Frieds das Herz erwärmen.
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am 14. Dezember 2012
Anspruch, Tiefe und Realismus
kennzeichnen die Gedichte von Erich Fried. Die meisten sind gültig, unabhängig von der Zeit, in der sie verfasst wurden.
Andere legen beredetes Zeugnis von der Zeit und dem Denken, der Einstellung Erich Frieds ab, in der sie entstanden.
Sie eignen sich zur Reflexion eigenen Erlebens, zumal die Aufmachung dazu einlädt, ein Gedicht zu lesen, bei ihm zu verweilen und es in den Kontext zu dem zu setzen, was man selbst erlebt hat. Dass sich dabei auch neue Perspektiven öffnen, kommt nicht von ungefähr.
Inhalt und äußere Form ergänzen sich in gelungener Weise. Ein Band, den man immer wieder gerne aus dem Buchregal nimmt, um darin zu lesen.
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am 14. Februar 2015
Für mich ist Erich Fried immer wieder, ein wahrer Meister der Worte!
Dieses Buch enthält ein paar seiner schönsten Texte (wenn auch meiner Meinung nicht genug) die ich im Bücherregal einfach nicht missen möchte. Inspirierend, ehrlich, ein kleines Buch, für zwischendurch, um sich an das ein oder andere Mal zu erinnern.

"Es ist, was es ist." Ein Buch voller Erich Fried.
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am 1. Mai 2013
Das ist ein ganz entzückendes kleines Gedichtbändchen, das ich nur empfehlen kann. Manche Gedichte sind so aktuell wie nie,
ich denke dabei z.B. an das Gedicht vom Sparen. Sollte in keinem Bücherschrank fehlen!
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