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Kundenrezensionen

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am 5. April 2011
Ein schönes Buch! Carlo Cipolla, im Jahr 2000 verstorbener Wirtschaftshistoriker, hat sich mit der Entstehung und Verbreitung der mechanischen Uhr beschäftigt. Dabei steht weniger die Technik im Vordergrund. Cipolla betrachtet technische Neuerungen und deren Diffusion im größeren Kontext, eingebettet in wirtschaftliche, soziale und mentale Zusammenhänge.

Gekonnt, mit wenigen, gezielt gesetzten Strichen zeichnet Cipolla die Entwicklungsgeschichte der mechanischen Uhr nach. Er analysiert Konstellationen, die für technische Innovationen förderlich sind, Wanderungsbewegungen von Handwerkern und das Aufkommen von regelrechten Uhrmacherzentren, die Furcht einheimischer Uhrmacher vor ausländischer Konkurrenz, schließlich die Verbreitung von Uhren, angefangen von öffentlichen Uhren bis hin zu Taschenuhren, und die Rezeption der mechanischen Uhren in Asien. Er spürt Ursachen für die unterschiedliche Aufnahme der Uhr in China und Japan nach.

Damit hat seine Geschichte der mechanischen Uhr weit über das unmittelbare Thema hinaus Relevanz. Viele Fragestellungen bewegen uns heute immer noch: Was muss getan werden, damit technische Innovationen gefördert werden? Wie gehen wir mit ausländischer Konkurrenz um? Gibt es einen Aufstieg und Niedergang von Nationen, was technische Entwicklung und wirtschaftliche Prosperität anbelangt?

Cipolla kann erzählen. Das Thema wird in schlichter, aber kunstvoller Prosa entwickelt. Das Buch ist wie eine jener dort abgebildeten fein gearbeiteten Taschenuhren: Ein Kleinod!
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am 14. September 2015
Cipolla ist unterhaltsam wie immer, besonders gut ist der Teil über den Uhrenimport von China und Japan.
Allerdings ist der an sich kurze Text auf 130 Seiten gestreckt, durch großzügiges Setzen und viele schwarzweiße Abbildungen, die leider wenig auf den Text abgestimmt sind und keine Erklärungen bieten. Soll wohl den Preis von über 10.- Euro für einen -wenn auch interessanten- Aufsatz rechtfertigen.
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am 5. November 2011
Ich habe dieses Buch zufällig in der Uni-Bibliothek entdeckt - und es stellte sich als tolles Fundstück heraus!
Die Geschichte der mechanischen Uhr bzw. der immer genaueren Zeitmessung ist viel spannender, als man auf den ersten Blick denken mag:
Sie hatte weitreichende Auswirkungen auf soziales Leben, Handel und Politik in Mittelalter und Neuzeit, stand eng in Verbindung mit der Aufklärung und der wissenschaftlichen Revolution im 17. Jahrhundert...
Der Autor versteht es, die Entwicklung der Uhrmacherkunst in großen Zusammenhängen zu erzählen; viele überraschende Beispiele, sowie Bilder und Zitate machen das Buch lebendig. Ich hätte mir noch ein Inhaltsverzeichnis, ein Glossar und vielleicht eine Zeitlinie gewünscht ... vielleicht in einer künftigen Auflage.
Ansonsten stimmt der Preis, das Buch ist trotz der Fülle an Informationen einfach und spannend zu lesen; also eine eindeutige Empfehlung - für Mittelalter- oder Uhrenfans, aber auch gerade für Leser, die vielleicht noch gar nicht über solche Themen nachgedacht haben.
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am 1. Februar 2016
Wer sich von der technischen Abbildung eines Uhrwerks auf der Titelseite und dem Titel "Wie die mechanische Uhr das Leben veränderte" versprochen hat, etwas über die technische Entwicklung der Uhren und die Auswirkungen auf das Leben in dieser Zeit zu erfahren, wird enttäuscht sein. Das Buch beschreibt vielmehr wirtschaftliche Entwicklungen von Handel und Handwerk, wobei die Uhrenherstellung lediglich als Beispiel dient, nicht aber das eigentliche Thema ist. Das zeigt sich auch an den zusammenhanglos und ohne jegliche Erläuterung in den Text eingestreuten Schwarz-weiß-Abbildungen irgendwelcher Uhren. Nebenbei: Bei der auf S. 55 als "federgetrieben" bezeichneten Pendeluhr findet man keine Federn, dafür aber Antriebsgewichte.
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am 17. Februar 2014
Wie beschrieben eine wissenschaftliche Arbeit, die auch das behandelt, was im Buchtext steht. Vom Layout her bin ich etwas unglücklich, da Abbildungen teilweise relativ unmotiviert eingefügt wurden, bzw. die Auflösung nicht ausreicht, um Details zu erkennen.
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am 25. Februar 2014
Es hat mir sehr gefallen. Carlo M. Cipolla ist sehr gut . Er kennt gut die mittelalterliche Geschichte. Werde andere Bücher von ihn lesen!
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