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Die Armenierfrage in der Türkei
Format: TaschenbuchÄndern
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2011
und es wurde verübt an einem der ältesten christlichen Völkern der Welt: den Armeniern.

Ab 1895 wurden diese friedliebenden Bürger zweiter Klasse im Osmanischen Reich seitens der Regierung täglich schickaniert, unterdrückt und zT öffentlich totgeschlagen. Damit erging es den Armeniern ähnlich wie den Deutschen in den deutschen Ostgebieten, die seitens der Polen gegen jedes Völkerrecht 1918 besetzt und ab 1945 wie auch im Sudetengebiet gnadenlos "entdeutscht" wurden.
Die Archive der deutschen, englischen, belgischen, holländischen und US-amerikanischen auswärtigen Ämter sind gefüllt mit tausenden Augenzeugenberichten und diplomatischen Depeschen, welche den Völkermord ab 1915 unwiderlegbar beweisen und bis ins kleinste Detail beschreiben.

VÖLKERMORD darf man es trotzdem nicht nennen. Zum einen, weil es sich ja NUR um Christen gehandelt hat. Da gibt es andere "heilige Kühe", deren Dahinscheiden man viel lieber beweint. Und die Türkei wird gebraucht. Sie liefert uns die qualifiziertesten, gebildetsten, Arbeitskräfte, die man sich wünschen kann, versorgt uns tagtäglich mit frischesten Südfrüchten und erlesenstem Döner Kebap mit Weissesosse und dient als wichtiger strategischer Stützpunkt für die US-amerikanische Kriegsmaschinerie.

Dieses Buch wurde nicht unter Verwendung der LICENTIA POETARUM verfasst. Es liefert harte Fakten.

5 Sterne.
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6 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2010
Sibylle Thelen: 'Die Armenierfrage in der Türkei', Politik bei Wagenbach, 2010
Auf etwas über 80 Seiten befasst sich die Autorin mit dem hochpolitischen und kontrovers diskutierten, angeblichen Tabu-Thema 'Armenierfrage in der Türkei'. Dabei versucht sie die Festlegung auf den Begriff 'Völkermord' für die historischen Ereignisse von 1915/16 im untergehenden Osmanischen Reich möglichst zu umgehen, um 'nicht anzuklagen', wie sie schreibt, und dadurch ihre türkischen Leser nicht von vornherein zu verlieren. Sie folgt allerdings in ihren Beschreibungen weitgehend der armenischen Version der Geschichte, was auch an den zitierten Autoren und Werken im Anhang deutlich wird.
Nach der kritischen Auseinandersetzung mit einer türkischen Fernsehdokumentation und einem inzwischen nachgewiesen falschen Atatürk-Zitat macht sich die Autorin daran, Geschichten der Großmütter zu erzählen. Das nun nach und nach aufbrechende lange Schweigen der armenisch-stämmigen Großmütter in der Türkei soll Empathie bei den Lesern für deren erzählte Schicksale erwecken. Dadurch soll 'Zwischentönen' in diesem politischen Streit Gehör verschafft werden, und der Leser über das 'sich hineinversetzen' in die Geschichten dieser Menschen zu einem anderen Umgang mit den Ereignissen von 1915/16 kommen. Da sich das Thema des Buches auf die 'Armenierfrage' beschränkt, kommen jeweils nur armenische Schicksale zur Sprache. Das grausame Schicksal der muslimischen Vertriebenen derselben Zeit, immerhin 3 Millionen 'Flüchtlinge' aus dem Balkan, dem Kaukasus und der Krim-Halbinsel nach Angaben der Autorin, kommt zu kurz. Schließlich liefert die Autorin in einem Abschlusskapitel auch einen weitgespannten Bogen um aktuelle Ereignisse und Themen, die die 'Armenierfrage' direkt oder indirekt betreffen.
Aus dieser Perspektive betrachtet verfehlt Frau Thelen das von ihr beabsichtigte Ziel zu 'informieren' und 'behutsam aufzuklären': Wenn man die 'offizielle' türkische Geschichtsschreibung kategorisch als 'Einheitsdoktrin' brandmarkt, einseitig von türkischen 'ultranationalistischen Aktivisten' und 'Panik der Bewahrer' schreibt, die pro-armenische Darstellung jedoch unkritisch übernimmt, entledigt man sich der Unparteilichkeit. Dann greift der Leser doch lieber zu den Büchern, die sich eindeutig so oder anders zu der Frage 'Völkermord oder nicht?' äußern. Oder aber zu den Büchern, die die türkische und die armenische Versionen der Geschichte direkt und sachlich vergleichen, um sich der Frage 'Genozid?' anzunähern. Das Geld für Thelens Buch kann so besser ausgegeben werden.
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