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Kundenrezensionen

8
4,5 von 5 Sternen
Die Lady im Lieferwagen
Format: TaschenbuchÄndern
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2009
Alan Bennett ist ein Komiker, der sein Talent in vielen witzigen und äußerst fantasievollen Texten bewiesen hat.

In dieser Erzählung geht es um eine schrullige Alte, Miss Shepherd, die sich mit ihrem Lieferwagen in einer guten Wohngegend Londons eingenistet hat.
Dort lebt der gehobene Mittelstand, dessen Wohnkomfort im Kontrast zur politisch fortschrittlichen und aufgeklärten Haltung seiner Bewohner steht.

Miss Shepherd kann nichts aus der Ruhe bringen. Sie nimmt ihren Aufenthalt für selbstverständlich und die Hilfen der Anwohner ebenfalls. Ihr gelb verfärbter und verbeulter Lieferwagen ist Wohnort, Schlafstatt und Vehikel in einem und parkt auf Dauer am Strassenrand der Wohnsiedlung. Das Fahrzeug springt nicht immer an, so dass helfende Hände es anschieben müssen. Vorbeifahrende Flegel pöbeln Miss Shepherd an, und als Alan das nicht mehr aushält, bietet er ihr zunächst Unterschlupf in einem Schuppen auf seinem Grundstück. Nicht genug damit ist eines Tages der ganze Lieferwagen breit auf seiner Hauseinfahrt platziert. Nachdem aus dieser vorübergehend gedachten Lösung ganze zwanzig (!) Jahre werden, kann man sich vorstellen, wie es am Ende im und um den Wagen herum aussieht!
Bennett führt ein Tagebuch über die Alte, das durch die Jahre von 1969 -1989 führt.

Dank seines Humors und seiner Erfindungsgabe mangelt es Bennett nicht an witzigen und skurrilen Einfällen, mit denen ihn Miss Shepherd auf Trapp hält. Das Verkommen von Frau und Fahrzeug ist mit der Dauer des Aufenthalts vorprogrammiert. Da geht es um Hygiene und Abfälle, um Reinlichkeit, Wünsche und Vorschläge der Alten und um die Würde, die Miss Shepherd bis zuletzt zeigt.

Bennett gibt in seiner Geschichte über die Lady im Lieferwagen eine seiner typischen Menschenbeobachtungen wieder, die, wenn auch übertrieben, so doch zur Unterhaltung auf höchstem Niveau anregt. Die Grenze zwischen skurriler Unglaubwürdigkeit und Realitätsnähe ist fließend, so dass menschliche Schwächen und Verrücktheiten immer nahe am menschlichen Sein entlang gleiten.
Bennett ist der begabte Dramatiker und Autor, der eine verrückte Lebensgeschichte herbei zaubert, die ihresgleichen sucht. Mit seinem trockenen Humor, mit dem er auch noch in den absurdesten Situationen die komischen Seiten aufzeigt, bringt er uns wie immer zum Schmunzeln und Kichern.

Hervorragend wie immer, ergötzlich und spaßig eignet sich das Büchlein zum selber Lesen und Verschenken gleichermaßen!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2010
Würde es sich hier um einen Film handeln, wäre die Bezeichnung Tragikomödie wohl recht passend. Und tatsächslich hat die Geschichte der mürrischen Miss Shepherd auch 5 Sterne verdient. Wir begleiten das Leben der alten Dame über 20 Jahre (es sind ihre letzten). Alan Bennett erzählt die Story mit dem ihm eigenen Humor und zaubert dem Leser immer wieder ein Grinsen auf's Gesicht, obwohl die Handlung doch eher traurig ist.

Im Wesentlichen erfahren wir über die Lebensweise der Miss S., die in ihrem Lieferwagen lebt (haust). Ihre Umwelt drangsaliert die alte Dame mit kleinen aber feinen Gemeinheiten. Der Autor macht den Fehler sie und ihre fahrende Behausung auf seinem Grundstück aufzunehmen ohne zu ahnen, dass dieser Zustand Jahrzehnte anhalten wird. Die Geschichte kommt einem irgendwie bekannt vor und scheint auch ziemlich vorhersehbar zu sein. Doch Alan Bennett erzählt sie mit so viel Charme, und seine teils skurrilen Einfälle und Wendungen machen einfach Spaß beim Lesen.

Leider ist dieser Teil des Buches schon nach etwas mehr als 60 Seiten vorbei. Da dies aber für ein Buch ein wenig kurz geraten wäre folgen noch drei Teile über Erinnerungen des Autors. Die Ausführungen über Straßenbahnen, einen im 1. Weltkrieg gefallenen Onkel oder auch das Verhältnis zu Büchern, welches der Autor im Kindesalter hatte, sind eher belanglos. Die 3 Teile wirken dann auch wie Lückenfüller und passen nicht so recht zur Titelstory, zudem fehlt den Erzählungen der Biss und Humor.

Auch wenn man die großartige Geschichte über Miss Shepherd betrachtet, so kann es dennoch für das Buch als Gesamtwerk nur 3 Sterne geben. Schuld daran sind die 3 lieblosen Restteile des Buches.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2010
Ich gebe zu, daß Buch unter dem Eindruck der "souveränen Leserin", die mich köstlich amüsierte, gekauft zu haben. Hinter dieses fällt "Die Lady im Lieferwagen" ganz klar zurück, aber es ist trotzdem eine äußerst kurzweilige, unterhaltsame und britische Lektüre.
Das Buch enthält vier mehr oder minder autobiographische Texte, den des Titels (in Form eines Tagebuchs), "Der Verrat der Bücher", "Die Straßenbahnen von Leeds" und "Onkel Clarence". Auch wenn es immer Bennett ist, läuft er m.E. nur in seinen Tagebucheinträgen über seine mehr oder minder freiwillige Gartenmitbewohnerin zur Höchstform auf, die anderen Texte sind gut aber recht unspektakulär.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2013
und amüsant, wie alle Bücher von Alan Bennett. Hinzu kommt die gute Ausstattung. Ein schönes Geschenk, besonders für die Liebhaber des englischen Humors.
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am 10. Oktober 2013
Beschreibt die pure Lust am Beobachten einer höchst orginellen Persönlichkeit. testet sich selbst und bringt den Leser an den Rand der Toleranz.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2009
Nach seinem grandiosen Erfolg mit "Cos fan tutte" liefert Alan Bennett weitere Einblicke in den oftmals skurril anmutenden Alltag unserer Nachbarn auf den britischen Inseln - und in sein eigenes Leben.
Es geht in dieser Erzählung um eine schrullige Alte, Miss Shepherd, die sich mit ihrem Lieferwagen in einer guten Wohngegend Londons eingenistet hat.
Dort wo der gehobene Mittelstand lebt, kann diese Miss Shepherd nichts aus der Ruhe bringen. Sie nimmt ihren Aufenthalt für selbstverständlich und die Hilfen der Anwohner ebenfalls. Ihr gelb verfärbter und verbeulter Lieferwagen ist Wohnort, Schlafstatt und Vehikel in einem und wird zur Dauerparkerin an einem Straßenrand der Wohnsiedlung.
In seiner Geschichte über die Lady im Lieferwagen gibt Bennet eine seiner typischen Menschenbeobachtungen wieder, die, übertrieben wie so oft in seinen Schilderungen, auf höchstem Niveau zur Unterhaltung anregt.
Als hervorragender Dramatiker und Autor zaubert er hier mit trockenem Humor eine verrückte Lebensgeschichte herbei die ihresgleichen sucht. Mit seinem trockenen Humor in den absurdesten Situationen bringt er den Leser wie immer zum Schmunzeln.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2010
ein kurzer, aber schöner lesespaß,... dazu in einer sehr hübschen aufmachung.
mit feinem englischem humor wird hier eine queen dargestellt, wie sie sein könnte...
die in ihren reifen jahren durch einen zufall ans lesen herangeführt wird...
und zu ihrem eigenen erstaunen spaß daran findet. so sehr, daß sich daraus mannigfache verwicklungen für ihre umgebung,
bis hin zur regierung ergeben.
wirklich empfehlenswert...
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2008
Das Buch besteht aus drei voneinander getrennten Storys.
Wie auch bei "Die souveräne Leserin" Alan Bennett in Höchstform. Ein wahres Lesevergnügen.
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