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4.0 von 5 Sternen „Wer taub, blind und stumm ist, lebt hundert Jahre in Frieden.“
Ein Dorfplatz in Sizilien: Der Autobus Richtung Palermo wartet vollbesetzt auf einen letzten Fahrgast. Der kommt angelaufen und wird kurz vor Betreten des Busses von zwei Schüssen niedergestreckt. Ein Mafiamord. Obwohl genug Personen anwesend sind, will niemand etwas gesehen haben. Doch der Carabinieri-Hauptmann Bellodi setzt alle seine Fähigkeiten daran, diesen...
Vor 2 Monaten von Gulan veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mord auf Sizilien
Mitten am hellichten Tag wird der Mitinhaber einer Baugenossenschaft auf offener Straße erschossen. Für den ermittelnden Carabinieri ist klar, daß hier die Mafia ihre Finger im Spiel hat. Und tatsächlich gelingt es ihm mit Hilfe eines Informanten, der natürlich kurz später ebenfalls auf gewaltsame Weise das Zeitliche segnet, den Mörder...
Veröffentlicht am 17. November 2011 von Krimi-Vielfraß


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mord auf Sizilien, 17. November 2011
Von 
Krimi-Vielfraß "N.F." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tag der Eule: Ein sizilianischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Mitten am hellichten Tag wird der Mitinhaber einer Baugenossenschaft auf offener Straße erschossen. Für den ermittelnden Carabinieri ist klar, daß hier die Mafia ihre Finger im Spiel hat. Und tatsächlich gelingt es ihm mit Hilfe eines Informanten, der natürlich kurz später ebenfalls auf gewaltsame Weise das Zeitliche segnet, den Mörder und seine zwei Hintermännder zu entlaven. Doch das heißt noch lange nicht, daß es zu einer Verurteilung kommen muß, denn auf Sizilien wirken merkwürdige Kräfte im Hintergrund.
Ein ungewöhnlicher Erzählstil prägt diesen Roman, der den Leser zwingt genau und konzentriert den Text zu verfolgen. So wird hier fast schon literarisch die Macht der sizilianischen Mafia niedergelegt, und genau darum geht es in diesem Roman auch. Nicht der Mord oder die Fallauflösung oder das Recht oder die Gerechtigkeit stehen im Fordergrund der Betrachtungen, sondern die Fädenzieherei der Organisatoren im Hintergrund wird be- und ausgeleuchtet. So entsteht ein interessantes fiktives, literarisches Konstruckt über das organisierte Verbrechen und die Ermittler. Auch das Romanende, das weder fulminant noch gerecht daherkommt, paßt sich nahtlos in das Gesamtkonzept dieser Geschichte ein.
Fazit: Empfehlenswertes und interessantes Werk, aber nicht unbedingt für jeden eingefleischten Krimifan geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Wer taub, blind und stumm ist, lebt hundert Jahre in Frieden.“, 25. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Tag der Eule: Ein sizilianischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Ein Dorfplatz in Sizilien: Der Autobus Richtung Palermo wartet vollbesetzt auf einen letzten Fahrgast. Der kommt angelaufen und wird kurz vor Betreten des Busses von zwei Schüssen niedergestreckt. Ein Mafiamord. Obwohl genug Personen anwesend sind, will niemand etwas gesehen haben. Doch der Carabinieri-Hauptmann Bellodi setzt alle seine Fähigkeiten daran, diesen Fall gegen alle Widrigkeiten aufzuklären.

Der Autor Leonardo Sciascia war Sizilianer und hat in vielen seiner Werke die italienischen Machtverhältnisse, insbesondere die Verstrickungen mit der Mafia, beschrieben. Dieser Roman erschien erstmalig im Jahr 1961. Wer hier ein Mafia-Epos erwartet, liegt allerdings völlig verkehrt. Der Autor beschreibt beispielhaft anhand eines einzigen Kriminalfalls, dem Mord an dem Bauunternehmer Colasberna, auf knapp einhundert Seiten die sizilianischen Verhältnisse. Dabei schreibt Sciascia flüssig und auf den Punkt gebracht, mit besonderem Augenmerk auf den Dialogen. Seine Perspektivwechsel geraten manchmal vielleicht etwas zu abrupt. Die Beschreibung der Charaktere bleiben aufgrund dieser Kürze zwangsläufig etwas oberflächlich, dies stört in diesem Fall aber nicht.

Hauptfigur ist der Hauptmann Bellodi, der aus Parma nach Sizilien versetzt wurde und sich von der Lethargie und der Resignation der einheimischen Polizisten absetzt. Zunächst scheint der Fall wie üblich an der Omertà zu scheitern: Niemand hat etwas gesehen, selbst die Angehörigen des Toten haben kein Interesse an der Aufklärung. Doch dann wird ein weiterer Mann vermisst und Bellodi vermutet richtigerweise einen Zusammenhang zwischen den Fällen. Er zieht alle polizeilichen Register, setzt Zeugen unter Druck, versucht Verdächtige gegeneinander auszuspielen, ist aber immer darauf bedacht, die Legalität zu wahren. Bellodi stößt mit seinen Ermittlungen in ein Wespennest und bringt selbst hochrangige politische Persönlichkeiten in Bedrängnis.

Ein kurzer, zeitlos guter Krimi über einen ganz normalen Mord im Lande der Mafia. Für zwischendurch durchaus empfehlenswert.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der literarische Mafia-Klassiker, 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Tag der Eule: Ein sizilianischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Der Roman "Der Tag der Eule" von Leonardo Sciascia ist von höchster literarischer Qualität und ein absolutes Muss für Jeden, der wissen will, was "Mafia" ist.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Tag der Eule, 17. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tag der Eule: Ein sizilianischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Ein sizilianischer Kriminalroman. WT # 619.
Mit "Der Tag der Eule" schrieb der Sizilianer Leonardo Sciascia seinen ersten und wohl berühmtesten Roman, dem später noch einige Mafia-Romane folgten.
Am frühen Morgen wird an der Bushaltestelle auf der Piazza ein Bauunternehmer des kleinen Ortes niedergestreckt als er gerade den bereitstehenden Bus besteigen will.
Zwei Schüsse, doch keiner hat etwas gesehen: Weder der Fahrer oder der Schaffner des Buses, schon garnicht einer der fast fünfzig bereits eingestiegenen Fahrgäste.
Capitano Belodi soll den Fall aufklären. Und dabei lässt der "höfliche Herr aus dem Norden" auch keine Ruhe. Ärgerlicherweise für die Bewohner des kleinen Dörfchens lässt der nicht locker um den Fall aufzuklären, auf den Grund zu gehen. Während vieler Nachforschungen und Verhören geht es schliesslich um die Mafia, die zu diesem Zeitpunkt von den Sizilianern und von den Einwohnern als nicht existent abgestritten wird.
Ein früher, spannender und typisch italienischer Roman um die Mafia und ihre Wege.
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Tag der Eule: Ein sizilianischer Kriminalroman
Tag der Eule: Ein sizilianischer Kriminalroman von Aus dem Italienischen von Arianna Giachi (Taschenbuch - 18. August 2009)
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