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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblick in die Theologie des Ratzinger -Papstes und scharfe Abrechnung mit ihr
Das hier erneut aufgelegte Gespräch zwischen dem bekannten italienischen Publizisten und Philosophen Paolo Flores d`Arcais und dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger, das die beiden vor Tausenden von Zuhörern im Jahr 2000 geführt haben, kann nach wie vor einen tiefen Einblick in die Theologie, den Glauben und die Persönlichkeit des späteren...
Veröffentlicht am 9. März 2011 von Winfried Stanzick

versus
8 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Deum summum necessario existere in confesso est" (Newton).
Gibt es Gott? Aber ja doch: "Dass die Existenz des höchsten Gottes eine unausweichliche Tatsache ist, ist allgemein anerkannt" (so die Übersetzung des lateinischen Titels dieser Rezension). Das schreibt Isaac Newton, 1713, in einem "Scholium generale" zu seinen "Mathematischen Grundlagen der Naturphilosophie"; ein Buch, das laut Harro Heuser zu den drei...
Veröffentlicht am 4. Januar 2007 von Ed Dellian


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblick in die Theologie des Ratzinger -Papstes und scharfe Abrechnung mit ihr, 9. März 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Das hier erneut aufgelegte Gespräch zwischen dem bekannten italienischen Publizisten und Philosophen Paolo Flores d`Arcais und dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger, das die beiden vor Tausenden von Zuhörern im Jahr 2000 geführt haben, kann nach wie vor einen tiefen Einblick in die Theologie, den Glauben und die Persönlichkeit des späteren Papstes Benedikt XVI. geben.

In der hier vorliegenden erweiterten vierten Auflage von 2009 hat der Philosoph in einem langen neuen Vorwort mit den ersten Jahren des Pontifikats von Ratzinger abgerechnet. Unter dem Titel "Kreuzzug gegen die Aufklärung" zeigt er nüchtern, aber auch ehrlich enttäuscht, auf, warum auf diesem Pontifikat kein Segen liegt und die Kirchenpolitik und die Theologie Benedikts XVI. nicht aufgehen kann.

Den Grund hat der katholische Theologe und langjährige Mitarbeiter Hans Küngs, Hermann Häring, in seinem eben erschienenen Buch "Freiheit in Haus des Herrn" so beschrieben:
"An der Basis christlicher Kirchen gelten schon viele Fragen der Lehre und der Ethik als gelöst, über die in offiziellen Rängen noch keine Einigung erkennbar ist. Es wird endlich Zeit, die Prozesse des Redens und des Hörens einmal umzukehren. Denn der Geist wirkt nicht nur unter Gelehrten und Geweihten. Er wirkt ebenso dort, wo glaubende Menschen im Geiste Christi und in der Erfahrung eines christlichen Lebens zusammenkommen. Die Ökumene ist viel weiter, als man es sich in Rom und in manchem Ordinariat vorstellen kann."

Wollen wir es hoffen.
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist der neue Papst und wie denkt dieser?, 11. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus (Broschiert)
Das Streitgespräch, wie es in diesem Buch niedergeschrieben ist, gibt dem Leser aufschlußreiche Informationen über den neuen Papst Benedikt XVI. und dem Atheisten Paolo Flores d'Arcais. Wer glaubt, dass die Diskussion sich nur um die Frage:"Gibt es Gott?" dreht, liegt falsch. Es geht um den Unterschied zwischen Gläubigen und Atheisten, Vernunft und Glaube, Abtreibung und Mord, und vielem mehr, was uns Menschen heute an Themen bewegt. Von beiden Gesprächspartnern wurde jeweils ein kurzer essay abgedruckt. Lesenswert ist vorallem der Teil, wo darüber diskutiert wird, warum Gläubige, Atheisten und alle anderst Denkenden andauernd von ihrem Glauben überzeugen wollen, hingegen Atheisten niemals einem Gläubigen seinen Glauben wegnehmen werden. Dieses Buch erweitert den Horizont und ich kann es nur jedem, der sich nicht mehr sicher ist, was Religion und Kirche eigentlich heute repräsentieren, weiter empfehlen.
Das veröffentlichte Gespräch fand am 21.Februar 2000 im Teatro Quirino in Rom statt und dauerte ungefähr zweeinhalb Stunden.
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4.0 von 5 Sternen Ein kluges Buch, jedoch der Titel verspricht zuviel, 16. April 2014
Allzu häufig bleiben Gespräche zwischen Atheisten und Christen, wie man sie aus Talksendungen kennt, oberflächlich und gehen nicht in die Tiefe. Als Nicht-Gläubiger, habe ich den Eindruck es liegt daran, dass Gläubige nicht mehr wirklich danach Trachten Gottesbeweise zu erbringen(Atheismus zu widerlegen) und statt dessen diese oder jene Argumente bringen, warum es denn eine Gute Sache sei an Gott zu glauben.
Paolo Flores d'Arcais teilt diesen Eindruck und, wie ich finde, wird im Gespräch zwischen den Beiden auch deutlich das er Recht hat.
Im Gespäch geht um alles mögliche von Ethik bis Politik, aber die Frage ob es Gott gibt oder nicht wird nur gestreift. Somit ist der Titel des Buches etwas irreführend. Zwar liefert Flores d'Arcais im hinteren Teil die üblichen Argumente gegen die Existenz Gottes, wie Ratzinger diese widerlegen will erfahren wir jedoch nicht. Dafür einen Punkt Abzug.
Das Buch gefällt mir dennoch, weil es schlicht ein Vergnügen ist den Gedankengängen dieser beiden klugen Menschen zu folgen, ganz unabhängig davon ob man etwas neues lernt oder nicht.
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verleugnet die katholische Kirche die Wahrheit?, 27. Mai 2006
Von 
Thomas Holtbernd "Thomas Holtbernd" (Bottrop) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus (Broschiert)
Im Mittelpunkt des Buches steht ein Gespräch zwischen Joseph Ratzinger und Paolo Flores d'Arcais. Quasi als Vorwort erläutert Joseph Ratzinger seine Vorstellung von Vernunft. Dem Gespräch nachgestellt ist eine Abhandlung von Paolo Flores d'Arcais, in der er eindringlich die katholische Kirche vor einem Relativismus in Fragen der Wahrheit ermahnt. Die Ausführungen des Philosophen sind das wirklich Spannende an diesem Buch. Das Gespräch dümpelt vor sich hin, die beiden Diskutanten reden nicht wirklich miteinander, sondern verbleiben in ihren Denkgebäuden. Nur an manchen Stellen beziehen sie sich wirklich aufeinander. Der Vernunftbegriff, den Ratzinger beschreibt leidet darunter, dass er im geschlossenen System der Theologie verbleibt. Der Wahrheitsbegriff Flores dagegen ist im offenen System der Philosophie eingezwängt. In der Abhandlung Flores d'Arcais allerdings wird deutlich, wohin die philosophische und theologische Diskussion gehen kann. Religion darf keine Versüßung von Sinnangeboten sein, die katholische Kirche muss vielmehr ihren ursprünglichen Impetus beleben und ihren Anspruch der Wahrheit diskutieren. Die Theologen machen es sich zu leicht, wenn sie lediglich moralische Fragen disputieren, es geht um mehr. Im Gegensatz zu Habermas dringt hier Paolo Flores d'Arcais zum Kern des katholischen Problems vor: Die Sinnfrage auf dem Hintergrund der Wahrheit. Wenn die katholische Kirche mit ihren Events lediglich die Sinnfrage versüßt und die brutale Frage nach der Wahrheit und dem Theodizeeproblem ausspart, dann geht mehr und mehr der Inhalt verloren. Dass Ratzinger sich als Papst Benedikt XVI. dem Medienrummel entzieht, lässt hoffen. Und vielleicht sind die Theologen dadurch wieder angespornt, über Vernunft und Wahrheit nachzudenken. Das Buch jedenfalls sei jedem empfohlen, der das schonungslose Nachdenken noch nicht aufgegeben hat.
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16 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahrheit oder Glaube!, 31. Juli 2006
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus (Broschiert)
Am 21. Februar trafen sich der atheistische Philosoph und Journalist Paolo Flores d'Arcais und Kardinal Joseph Ratzinger, heute besser bekannt als Papst Benedikt XVI, zu einem Streitgespräch in Rom. Die Diskussion stand unter keiner geringeren Leitfrage als der nach der Existenz Gottes.

Um es gleich zu sagen, das Gespräch hat mich ziemlich enttäuscht. Meistens referierten die beiden ihre Positionen herunter ohne auf den jeweils anderen näher einzugehen. Nur selten ging es kontrovers zur Sache, unter anderem bei der Frage vom Verhältnis des Christentums zur Aufklärung.

Sehr lesenswert sind jedoch die beiden dem Band beigefügten Essays von d'Arcais und Ratzinger, in denen beide ihren Standpunkt deutlich formulieren. Der damalige Vorsitzende der Glaubenskongregation vertritt in seinem Beitrag "Der angezweifelte Wahrheitsanspruch" die These, dass das Christentum einen allgemeinen und universellen Wahrheitsanspruch darstelle. Begründen tut er diese auf den ersten Blick recht vermessene These wie folgt:

"Das Christentum, können wir vereinfachend sagen, überzeugt durch die Verbindung des Glaubens mit der Vernunft und durch das Ausrichten des Handelns auf die Caritas, auf die liebende Fürsorge für die Leidenden, Armen und Schwachen, über alle Standesgrenzen hinweg. Die Kraft des Christentums, die es zur Weltreligion werden ließ, bestand in der Synthese von Vernunft, Glaube und Leben; genau diese Synthese ist dem Wort von der religio vera zusammengefasst" (12f.).

Hier interpretiert Ratzinger das Christentum als die Vollendung der Aufklärung und leitet so den Wahrheitsanspruch der "religio vera" ab.

Dass der ehemalige Kardinal ein recht eigentümliches Verhältnis zur Wahrheit hat, zeigt sich in seiner Bewertung der Evolutionslehre. Er legt dar, dass das Ethos der Evolution als Kampf ums Überleben und Aussortierung des Schwächeren "wenig Tröstliches zu bieten hat" (18). Deshalb brauche es die "religio vera" um dem Leben einen Sinn zu geben. Doch was will Ratzinger denn jetzt eigentlich? Die Wahrheit oder eine kuschelweiche Wunschwelt? Seit mehr als 140 Jahren beweist die Evolutionslehre, dass der Mensch das zufällige Ergebnis eines auf natürlicher Selektion beruhenden Prozesses ist, ohne dass ein metaphysisches Wesen seine Hände mit im Spiel hatte. Das ist die Wahrheit und keiner hat das Recht dies mit einer unhaltbaren These zu bestreiten, nur weil einem das nicht gefällt. Der Mythos eines gutmütigen und allmächtigen Gottes mag zwar für einige Menschen tröstend sein, doch mit der Wahrheit hat er nichts zu tun.

Genau auf diesen Punkt konzentriert sich auch die Kritik von d'Arcais. Er vermutet, dass der Mensch zuflucht in der Religion sucht, da er sich vor der Aufgabe fürchtet, verantwortlich für sein eigenes Leben zu sein:

"Sich als Herr und Meister der Norm anzuerkennen, heißt zu wissen, dass die Welt ohne Sinn ist und das eigene Da-Sein ein zwar notwendiger, aber immer vom Scheitern bedrohter Versuch, unserer Existenz, die von Natur aus keinen Sinn hat, weil sie nur ein unbedeutendes Ereignis in der Geschichte des Universums ist, einen Sinn zu geben" (83).

Das mag zwar für einige wenig tröstlich sein, ist aber dafür wissenschaftlich bewiesen (auch wenn ein paar Pseudowissenschaftler dies im Rahmen ihrer von christlichen Fundamentalisten finanziell unterstützten "Intelligent Design" Theorie zu widerlegen versucht haben). Bissig fügt d'Arcais hinzu: "Die Religion wird zum Geschmacksverstärker in der Brühe der Existenz" (86).

Fazit: Sich der Wahrheit und der persönlichen Verantwortung stellen oder lieber doch in den Glauben flüchten? Die beiden Positionen sind hier klar dargestellt, so dass der Leser seine Entscheidung treffen kann. Für das Gespräch gibt es drei, für die Essays fünf Sterne, so dass die Gesamtbewertung vier Sterne beträgt.
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8 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Deum summum necessario existere in confesso est" (Newton)., 4. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus (Broschiert)
Gibt es Gott? Aber ja doch: "Dass die Existenz des höchsten Gottes eine unausweichliche Tatsache ist, ist allgemein anerkannt" (so die Übersetzung des lateinischen Titels dieser Rezension). Das schreibt Isaac Newton, 1713, in einem "Scholium generale" zu seinen "Mathematischen Grundlagen der Naturphilosophie"; ein Buch, das laut Harro Heuser zu den drei wichtigsten Werken der Weltliteratur (neben der Bibel und Homer) zählt. Newton erklärt dort, von Gott "auf der Grundlage von Naturerscheinungen" zu sprechen gehöre "unbedingt zur Naturphilosophie", und er legt das auch im einzelnen mit Argumenten dar, die der heutige Leser dem "intelligent design movement" zurechnen würde.

Wie kommt es, dass Newtons natürliche Theologie, die Samuel Clarke zu Beginn des 18. Jahrhunderts die "einzige mit dem Christentum vereinbare Philosophie" nannte und als "philosophy of liberty" von der Kanzel lehrte, und die selbst der Aufklärer Voltaire als zwingenden Gottesbeweis begriff, in der neuen Debatte um die Vernunft des Glaubens nie erwähnt wird - leider auch in diesem Büchlein nicht? Hat jemand Newton widerlegt? Keineswegs, meint selbst Paolo Flores d'Arcais, der die gegenteilige Meinung von Wissenschaftlern (ich nenne Karl Popper und Thomas Kuhn)rundweg für "falsch" erklärt (S. 99). Also was dann? Nun - 1755, knapp 30 Jahre nach Newtons Tod, publizierte Immanuel Kant (31) eine "Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels". In souveräner Missachtung der Lehre Newtons vom wiederholten willentlichen Eingreifen des "Armes Gottes" zur Einrichtung und Stabilisierung des Weltsystems erklärte Kant den Ursprung und die Verfassung des Weltgebäudes ohne irgendeinen "Logos" allein aus der Materie: "Gebt mir Materie, ich will eine Welt daraus bauen!" verkündet er stolz. Rund 50 Jahre vor Laplace, dessen Wort von der angeblich überflüssigen "Hypothese Gott" auch der bekennende Atheist Flores d'Arcais als einen Eckstein seiner Überzeugung zitiert (S. 103), gründete Kant als Erster die Welt gott-los auf den reinen Materialismus - oder doch nicht als Erster: Wohlgefällig bemerkt er selbst die Übereinstimmung seiner Lehre mit denen der heidnischen antiken Materialisten (Epikur, Lukrez, Leukipp, Demokrit). Kant also outet sich als dogmatischer Materialist; das sollte bedenken, wer wie Flores d'Arcais diesem Philosophen glaubt, er habe alle Gottesbeweise widerlegt (S. 71,75). Zwar hat dieser Atheist wohl damit Recht, dass speziell die katholische christliche Religion mit dem Gottesbeweis steht und fällt. Er sollte aber bedenken: Von einem überzeugten Materialisten war und ist niemals ein Gottesbeweis zu erwarten! Und er sollte wie Voltaire (den er zu Unrecht für den Materialismus in Anspruch nimmt; S. 78) Newton lesen, wenn er erfahren will, was von Gott (nicht nur zu glauben, sondern) zu wissen ist.
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6 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu oberflächlich und eingefahren !, 7. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus (Broschiert)
Leider dringt dieses Werk nicht wirklich in die Tiefe der Problematik ein. Ratzingers Ausführungen beruhen auf theologisch alt bekanntem, sind zu subjektiv und einseitig. Es werden nicht verifizierbare Thesen in den Raum gestellt welche die Kirche seit Jahrhunderten aufrecht hält. Der philosophische Aspekt sowie logische Gedankengänge auf der Suche nach Gott kommen zu kurz. Auch vermisse ich eine ausführliche Diskussion der ontologischen oder kosmologischen Gottesbeweise. Neueste Erkenntnisse der Neurowissenschaften oder der Quantenphysik sollten auch berücksichtigt werden. Im Ganzen nur für Einsteiger oder leicht zu überzeugende Menschen geeignet.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahrheit oder Glaube ?, 15. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus (Broschiert)
Leider dringt dieses Werk nicht wirklich in die Tiefe der Problematik ein. Ratzingers Ausführungen beruhen auf theologisch alt bekanntem, sind zu subjektiv und einseitig. Es werden nicht verifizierbare Thesen in den Raum gestellt welche die Kirche seit Jahrhunderten aufrecht hält. Der philosophische Aspekt sowie logische Gedankengänge auf der Suche nach Gott kommen zu kurz. Auch vermisse ich eine ausführliche Diskussion der ontologischen oder kosmologischen Gottesbeweise. Neueste Erkenntnisse der Neurowissenschaften oder der Quantenphysik sollten auch berücksichtigt werden. Im Ganzen nur für Einsteiger oder leicht zu überzeugende Menschen geeignet. Wer tiefer in dieses Thema eindringen will, mehr Informationen und Überlegungen wünscht sollte GOTTES GEHEIME GEDANKEN lesen.
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Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus
Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus von Aus dem Italienischen von Friederike Hausmann (Broschiert - 22. September 2009)
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