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4.0 von 5 Sternen Ein solider Thriller-/Krimi-Auftakt mit Potenzial
Zum Inhalt:
Eine Hitzewelle lähmt ganz Deutschland und eine brutal zugerichtete Leiche im Garten einer abgelegenen Villa in der Nähe Stuttgarts wirft viele Fragen bei den zuständigen Ermittlern auf. Der Fall wird Kristina Reitmeier, Kriminaloberkommissarin beim Dezernat für Gewaltverbrechen, und ihrem Ermittlerteam übertragen. Ausgerechnet...
Vor 4 Tagen von Yvonne S. veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Kalt, Frau Kommissar, ganz kalt!
Eine seltsame Krankheit treibt einen seltsamen Mörder zu seltsamen Morden könnte man als Pitch zu diesem Thriller formulieren. Natürlich ist damit nicht alles gesagt, denn unser Serienkiller erscheint im ersten Moment als ziemlicher Rassist: Mordet er doch fröhlich lauter Leute, die ziemlich dick sind. Doch es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten zwischen...
Vor 3 Monaten von progue veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein solider Thriller-/Krimi-Auftakt mit Potenzial, 11. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Zum Inhalt:
Eine Hitzewelle lähmt ganz Deutschland und eine brutal zugerichtete Leiche im Garten einer abgelegenen Villa in der Nähe Stuttgarts wirft viele Fragen bei den zuständigen Ermittlern auf. Der Fall wird Kristina Reitmeier, Kriminaloberkommissarin beim Dezernat für Gewaltverbrechen, und ihrem Ermittlerteam übertragen. Ausgerechnet jetzt muss Kristina allerdings ihren Führerschein abgeben. Kurzerhand wird ihr Daniel Wolf, suspendierter Kommissaranwärter, als Fahrer zugeteilt. Als weitere Leichen gefunden werden, wird schnell klar, dass es sich um einen Serienmörder handeln muss und dieser eine ungewöhnliche Vorliebe für übergewichtige Opfer hegt.

Gestaltung, Stil, Leseeindruck:
Sowohl Cover als auch Titel suggerieren dem geneigten Thriller-Fan eine spannende Lektüre und ich persönlich bin nicht enttäuscht worden. Die ungewöhnlichen und brutalen Morde gepaart mit einem äußerst eigenwilligem Ermittlerduo sind ein Garant für Spannung und Unterhaltung auf gutem Niveau. Der Leser durchlebt - bezogen auf die Ermittlungen - eine rasante (manchmal aber auch etwas holprige) Achterbahnfahrt und lange ist völlig unklar wie diese Fahrt enden wird. Wie ich finde, ein wichtiges Kriterium für einen guten Thriller oder Krimi.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich aber alle durchweg interessant. Es hat allerdings ein wenig gedauert bis ich mit Kristina warm geworden bin. Mit ihr hat der Autor eine schwierige Protagonistin geschaffen und ich bin gespannt wie sie sich noch entwickeln wird (ein weiterer Fall ist laut Danksagung im Buch bereits in Arbeit). Ihr jüngerer Kollege Daniel hingegen ist durchaus ein Sympathieträger, wenngleich er für meinen Geschmack die Dinge ein wenig zu impulsiv und hastig angeht. Ein sehr interessanter Charakter ist der Chef der Kriminaltechnik - Sampo Hietaniemi. In seiner Rolle steckt noch viel Potenzial, welches sich Oliver Kern in Zukunft hoffentlich noch intensiver zunutze machen wird.

Der Stil des Autors ist sehr flüssig und hat mir gut gefallen. "Die Kälte in dir" ist mein erstes Buch von Oliver Kern und wird wohl sicher nicht mein letztes sein. Der Autor hat sich Zeit für die Entwicklung der Charaktere und auch der Geschichte gelassen, dennoch hat er den Spannungsbogen aufrecht halten können und den Leser dabei lange im Dunkeln gelassen. Die Ermittlerarbeit selbst kam mir zuweilen ein wenig konfus und unkoordiniert vor, hier hat die Geschichte für meinen Geschmack leider etwas an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Sehr gut gefallen hat mir wiederum die Art und Weise wie der Autor konstant kleine Puzzleteilchen, Querverbindungen und damit Aha-Effekte eingestreut hat. Die Idee des Mordmotivs (welches ich natürlich nicht verrate) finde ich durchaus gelungen und einzigartig.

Fazit:
Für mich ist "Die Kälte in dir" ein spannender und flüssig zu lesender Thriller (mit starker Tendenz zum Krimi), der mich durchweg gut unterhalten hat. Eigenwillige aber noch nicht ganz ausgereifte Charaktere mit viel Potenzial bilden eine solide Basis für weitere Fälle rund um Kristina Reitmeier. Ich freue mich auf weitere Bücher von Oliver Kern und gebe für den Serienauftakt fundierte 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller mit unfreiwilligem Ermittlerduo, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Der Thriller "Die Kälte in dir" von Oliver Kern erzählt die Geschichte eines Serienmörders, der in der Stuttgarter Umgebung sein Unwesen treibt. Auf der Suche nach seinem Hund wird ein Bauer auf eine grausig zugerichtete Leiche aufmerksam, da sein Hund einen Unterarm des toten Mannes anschleppt. Als er daraufhin die Polizei informiert, stellt diese fest, dass die Leiche schon über längere Zeit dort liegt, denn sie ist bereits stark verwest. Das liegt zum Teil auch an der Hitze, die gerade in Deutschland herrscht. Sie macht es den Polizisten nicht gerade leicht bei ihren Ermittlungen. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass die ermittlende Kommissarin Kristina Reitmeier derzeit keinen Führerschein besitzt, da sie diesen aufgrund zu schnellen Fahrens abgeben musste. Als Fahrer wird ihr ein suspendierter Polizeistudent zur Verfügung gestellt.

Mir hat die Ermittlung mit den beiden zusammengewürfelten Ermittlern sehr gut gefallen. Besonders die Tatsache, dass die beiden sich anfangs nicht besonders gerne mögen. hat dazu bei getragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Obwohl die beiden sich zuerst nicht sehr sympatisch finden, arbeiten sie eigentlich gut zusammen, merken das allerdings zuerst gar nicht. Es gefällt mir, dass die beiden Ermittler sehr individuell sind und beim Ermitteln nicht zu einer Person verschmelzen. Auch finde ich sehr gut gelungen, dass man bis fast zum Ende des Buches nicht ahnt, wer hinter den Morden steckt. Das Motiv des Mörders finde ich sehr gut dargestellt und in gewisser Weise auch "nachvollziehbar". Insgesamt hat mir der Inhalt des Thrillers sehr gut gefallen. Das einzige, was ich etwas schade finde, ist, dass das Ende nicht jede Frage des Lesers vollständig beantwortet und ein oder zwei Fragen ungeklärt bleiben, bzw. der Leser nur Vermutungen anstellen kann.

Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Außerdem erzeugt der Autor mit seinem Schreibstil eine Spannung, die sich beinahe von der ersten bis zur letzten Seite des Buches zieht. Das, finde ich, gehört sich für einen guten Thriller und hier ist es wirklich gut gelungen. Auch gut gelungen finde ich den Aufbau des Buches. Besonders den Wechsel der Erzählperspektieven innerhalb der einzelnen Kapitel finde ich gut, da der Leser das Geschehene so von verschiedenen Seiten aus geschildert bekommt. Außerdem ist er so über das Geschehen an mehreren Orten gleichzeitig informiert, sodass er einen allumfassenden Überblick erhält.

Das Cover des Buches hat mir auch sehr gut gefallen, da es einen gewissen Vorgeschmack auf den Inhalt des Buches vermittelt. Die Spritzenspitze (so interpretiere ich das Bild) passt sehr gut zum Inhalt des Buches, wobei der Leser erst relativ zum Schluss erfährrt, was es damit auf sich hat. Mehr möchte ich an dieser Stelle natürlich auch nicht verraten. Auch die roten Blutstropfen auf dem dunklen Untergrund finde ich irgendwie sehr passend, da sie für einen gewissen "Gruselfaktor" sorgen und auch der gehört zu einem guten Thriller eben dazu.

Insgesamt hat mir der Thriller sehr gu gefallen, da er sehr spannend geschrieben ist. Auch finde ich das Ermittlerduo sehr sympathisch und ich finde auch, dass sie sehr gut zusammen passen. Ich hoffe, dass sie noch in weiteren Fällen zusammen ermitteln werden und das nur der Auftakt einer Thrillerserie ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilig aber nicht atemraubend, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
In Stuttgart werden deutlich übergewichtige Mordopfer gefunden, denen offensichtliche Teile Ihrer Fettreserven entfernt wurden. Kommissarin Kristina Reitmüller beginnt einen Wettlauf mit dem Täter, bei dem Sie scheinbar immer einen Schritt zu spät kommt.

Oliver Kern schreibt einen kurzweiligen Krimi/Thriller, jedoch ist es für mich nicht ganz gelungen, absolute Glaubwürdigkeit aufzubauen. Mir fehlte es zudem an Sympathie dem Ermittlerteam gegenüber. Ständige unüberlegt Alleingänge der Protagonisten machten es stellenweise etwas anstrengend. Der Thriller lässt sich jedoch flüssig lesen und ist meiner Meinung nach eine leichte Kost für dunkle Winterabende. Für meinen Geschmack fehlte hier jedoch noch er wirkliche Nagelkaueffekt, das heißt für mich war es ein durchschnittlich gutes Buch mit Luft nach oben für den Nachfolger. Ich schwanke hier zwischen drei und vier Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier bekommen dicke Menschen unfreiwillig ihr Fett weg, 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Der Sommer hat Stuttgart fest in seinem Griff und lässt die ganze Umgebung gnadenlos schwitzen. Natürlich hat auch die Polizei mit der Schwüle zu kämpfen, deren Reserven sowieso schon auf Sparflamme laufen, da viele Kollegen den verdienten Urlaub angetreten haben. Für die „Soko Hitze“, welche sich mit einem Serientäter befassen muss, der es vordergründig auf das Bauchfett seiner Opfer abgesehen hat, bekommt die Kommissarin Kristina Reitmeier deshalb Unterstützung aus der Landeshauptstadt und muss ihre Führung murrend abgeben. Dabei ist die gebürtige Münchnerin gerade sowieso etwas angefressen, weil sie ihren Führerschein wegen erneuter Raserei für drei Monate abgeben muss und damit ein Stück Freiheit einbüßt. In ihren Augen ist es wie Hohn, dass der eigentlich suspendierte Daniel Wolf den Chauffeur für sie spielen soll, zumal der noch in Ausbildung stehende Kollege einen Alleingang nach dem anderen wagt und damit die ganzen Ermittlungen und sein eigenes Leben in Gefahr bringt.

Oliver Kern hat mich mit dem ungewöhnlichen Motiv seines Täters und der verheißungsvollen Überschrift „Des Wahnsinns fette Beute“ sofort für sich einnehmen können. Es ist schließlich nicht mehr so leicht eingefleischte Thriller-Fans zu erstaunen, doch die Entnahme des Bauchfetts als eine Art Souvenir und gleichzeitig Lebenselixier war eine dicke Überraschung. Eben dieser Punkt ist aber auch an Kritik geknüpft, denn durch das Motiv, welches sich nur schwierig in die Realität eingliedern lässt, wirkte der ganze Tathergang etwas konstruiert und erinnerte an einen futuristischen Frankenstein, der im dunklen Keller an Lipiden herumtüftelt. Doch für den Autor war dieser Handlungsstrang nicht genug, denn er lässt die Protagonisten auch noch in die Fänge der russischen (Müll-) Mafia geraten, was für das friedliche Schwabenland leider an Glaubwürdigkeit verlor und mich die ohnehin schon verzweigte Story nicht erreichte.

Es bleibt abzuwarten, ob und inwieweit das berufliche Pärchen in weiteren Fällen noch harmoniert, sofern sie für ihre Regelwidrigkeiten nicht allzu hart bestraft werden. Die häufigen Einsätze auf eigene Faust sind zwar gut für die Spannung, aber ohne jegliche Absicherung leider ziemlich dämlich, sofern man an seinem Leben hängt. Insgesamt waren Daniel und Kristina aber ein solides Duo, wenngleich sie sich angewöhnen sollten ein Telefonat zeitnah anzunehmen, das würde viel Ärger ersparen.

Das Finale erinnerte mich dann unweigerlich an „Shining“, wobei die Dramatik die durch die Einkesselung der Protagonisten aufgebaut wurde auch hier für meinen Geschmack zu überspitzt war, aber seinen Effekt nicht verfehlte. Wenigstens war der Schreibstil dagegen gleichbleibend gut und angenehm zu lesen, sodass im Wusel der vielen Rückschläge im Präsidium dort der Ruhepol lag. „Die Kälte in dir“ würde ich auf Grund des Fokus auf die Ermittlungsarbeit eher als eine Mischung von Krimi und Thriller bezeichnen – und nun ran an den (Bauch-) Speck.
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4.0 von 5 Sternen Stuttgarter Mordserie im Hochsommer, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Kommissarin Kristina Reitmeier muß den Mord an dem Besitzer einer einsamen Villa aufklären, dieser wurde nicht nur mit der Axt erschlagen, sondern grausam zugerichtet.Und es bleibt nicht bei einem Opfer. Ihr Problem: sie hat zur Zeit keinen Führerschein, da sie diesen wegen notorischer Geschwindigkeitsübertretung abgeben musste. Daher wird ihr Daniel Wolf, angehender Polizeipsychologe und wegen eines Disziplinarverfahrens eigentlich vom Dienst beurlaubt, zum Chauffeur zugeteilt. Ein interessantes Gespann entsteht dadurch. Daniel, der eigentlich nur der Chauffeuer ist, ermittelt auf eigene Faust und bring dadurch nicht nur sich selbst in Gefahr....

Ein Krimi, der gleich mit dem Mord startet, dann - nicht nur durch die Opfer - rasant an Fahrt aufnimmt, dann in einem Abschnitt mit Ermittlungsarbeit und alleinigen Ermittlungstouren die Spannung hält und am Schluß in einem Showdown endet.
Der Sprach- und Schreibstil von Oliver Kern hat mir gefallen, er berichtet abwechselnd aus Sicht von Kristina und Daniel und einzelne Passagen handeln von dem Täter. Am Schluß überrascht der Krimi, was ich immer besonders gelungen finde. Die Mordserie hält nicht nur die Ermittler in Atem, auch den Leser, der durch die Einschübe des Täters manchmal einen kleinen Schritt voraus ist und ahnt, was folgen könnte.

Das Ermittlerduo mit Kristina Reitmeier und Daniel Wolf punktet bei mir mit zwischenmenschlichen Spannungen und gefährlichen Alleingängen, die dem Leser die Luft nehmen, dabei noch ein Schuß Knistern, das hat mir gefallen, macht es doch den Krimi interessant und erhöht die Erwartungshaltung an den nächsten Band.
Einzig die Fülle an Personen, die vielen Namen, machen es manchmal schwierig, manche Aktionen/Reaktionen fand ich etwas zu überzogen.

Ich freue mich auf den Nachfolgeband mit den beiden Ermittlern, der nächste Band soll im zweiten Halbjahr 2014 erscheinen.
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4.0 von 5 Sternen Eher ein Kriminalroman, 28. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Mitten in einem heißen Sommer wird auf einem Hof eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Kommissarin Reitmeier beginnt zu ermitteln, ahnt jedoch nicht, dass ein Serienmörder am Werk ist, der es auf Übergewichtige abgesehen hat.

Dem Autor ist es gelungen, mit einem gut lesbaren Schreibstil und einem interessanten Ermittlerteam eine glaubhafte Mordserie zu konstruieren. Durch mehrere Handlungsstränge wird zudem nicht nur eine Geschichte erzählt.

Allerdings werden aus meiner Sicht viel zu viele Personen miteingebracht, so dass man schnell den Überblick verliert, wer den mit wem in einem Zusammenhang steht. Auch geht durch die vielen Nebenhandlungen zwischendurch auch die Spannung etwas verloren.

Der Titel jedoch ist ausgesprochen gut gewählt und passt hervorragend zum Täter und seinen Beweggründen.

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, allerdings halte ich eher die Bezeichnung Thriller für nicht zutreffend. Aus meiner Sicht ist es eher ein Kriminalroman, der einen interessanten Fall mit zum Teil spannenden Ermittlungen bietet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jeder bekommt sein fett weg, 27. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
==Inhalt==

Es ist Sommer und eine unsägliche Hitzewelle zieht über Süddeutschland. Doch dies ist nicht das einzige, das Kristina Reitmeier quält.
Die Beamten der Kripo Waiblingen hat gerade ihren Führerschein wegen einer wiederholten Tempoüberschreitung abgeben müssen. Dabei liebt sie nichts so sehr wie das Autofahren, nur im Auto fühlt sie sich frei. Dazu kommt noch, dass ihr Partner ab nächste Woche in den Urlaub geht. Wie soll sie also ihren Job machen ohne mobil zu sein?

Doch als wäre das noch nicht genug, gibt es einen Mordfall. Eine schon halb verweste Leiche wird weiter außerhalb im Garten der Villa eines wohlhabenden Pensionärs gefunden. Von dem Besitzer Egon Osswald fehlt jede Spur. Schnell wird klar, dass es seine Leiche ist, die im Garten liegt.
Der Schädel ist gespalten, dies ist die Todesursache, doch auch noch nach seinem Tod wurde am Körper herum geschnitten. Mittels einer Gartenschere wurde ein Stück Fettgewebe entfernt, was hat es damit auf sich?

Daniel Wolf ist unbefristet beurlaubt wegen einer internen Ermittlung gegen ihn und hat gerade eine Frau bei sich, als sein Telefon klingelt. Sein Chef ist am Apparat und bietet ihn einen Job bis zu seiner Anhörung an. Er soll Kristina fahren, sich jedoch aus jeglichen Ermittlungen heraushalten.
Daniel sagt zu, doch ihm fällt es zunehmen schwerer sich herauszuhalten, ist Kristina sogar teilweise voraus.
Langsam mehren sich die Leichen und der Kripo wird bewusst, dass sie es hier mit einem Serientäter zu tun haben, als dann auch noch Kristinas Partner, der eigentlich im Urlaub sein sollte zu seinem Opfer wird, rennt die Zeit.

Doch der Täter scheint ihnen stets einen Schritt voraus zu sein. Was will er und was hat es mit dem Fett auf sich???

==Meine Meinung==

Eigentlich schon witzig, dass man im Winter ein Buch liest, in dem extreme Hitze vorherrscht, dennoch kann man es sich nur zu gut vorstellen und fühlt sich schon nach den ersten Seiten in die Geschichte hineinversetzt.
Der Autor vermag es gut ausschmückend die Umgebung und seine Figuren zu beschreiben. Wobei sich die Persönlichkeiten erst nach und nach heraus formen.

Kristina Reitmeier lernen wir wirklich von ihrer schlechtesten Seite kennen, zumindest am Anfang, eine rabiate Frau, mit der viele nichts anfangen können, die stets ihren Kopf durchsetzen möchte und wirklich sehr schlecht gelaunt ist.

Die besten Voraussetzungen um jemanden nicht zu mögen. Oder sich nicht sicher zu sein, wie man zu der Protagonistin steht. Genau so ging es mir am Anfang, ich wusste nicht so recht, ob ich sie mögen oder überhaupt mit ihr warm werden würde, ich wusste aber auch, dass es mit ihr wohl nicht langweilig werden würde, dafür ist sie eine viel zu interessante Person.

Folgt man der Geschichte nun weiter, erfährt man viele private Dinge über sie, Tragödien, Inspirationen, Rückschläge. Das Negative scheint in ihrem Leben überhand zu nehmen und doch scheint sie eine weitestgehende Persönlichkeit zu sein, die engagiert ist und innerhalb ihres Präsidiums sogar ein paar Freunde hat.

Nur eine Sache wird nicht beleuchtet und auch nicht im Verlauf aufgeklärt, ein Trauma, das wohl in späteren Bänden angesprochen werden wird. Kristina hält es nicht in künstlich gekühlten Räumen aus oder in Autos, deren Klimaanlage angeschaltet wird. Dies fällt natürlich angesichts der herrschenden Hitze enorm auf und macht den Leser neugierig.

Bei Daniel Wolf liegt die Geschichte etwas anders. Er ist von Anfang an der Typ Mann, der irgendwie sympathisch wirkt, obwohl er eigentlich nur Mist baut. Auch er hat eine schlimme Vorgeschichte, die mit seiner eigenen Suspendierung zu tun hat, hier aber nicht verraten wird
. Obwohl er sich eigentlich völlig aus den Ermittlungen heraushalten sollte, gerät er von einer Klemme in die nächste, muss hart einstecken und lernt dennoch nicht daraus. Das einzige, dass man ihm zu Gute halten kann, ist dass er die Ermittlung voran bringt, wenn auch auf gefährliche und unkonventionelle Art und Weise.

Die Geschichte selber ist gut durchdacht, die Idee ist auf jedenfall neu, zumindest habe ich ähnliches noch nicht gelesen. Mir stellt sich jedoch die Frage, wie gut der Autor in medizinischen Fragen recherchiert hat. Einige Details erscheinen mir nicht sehr realistisch, eher sehr übertrieben. Dies schmälert irgendwie ein wenig die Authentizität.

Desweiteren sind die Ermittlungen selber manchmal ein wenig zu sprunghaft. Wenn Indizien fehlen, bringen spontane Einfälle alles voran ohne wirklich Hinweisen folgen zu können. Natürlich muss man immer zweispurig denken, aber auf Grund eines Verdachtes alle Ermittlungen in eine Richtung zu lenken wirkt nicht sehr echt, auch wenn der Fall gelöst wird. Ermittlungen können nicht nur auf Ideen und Instinkten beruhen. Zwar gibt es hier auf Hinweise, aber die sind rar gesät.

Ebenso schwer zu glauben ist die Tatsache, dass Daniel Wolf wiederholt auf eigene Faust ermittelt ohne Konsequenzen erwarten zu müssen. Da er nicht wirklich mit dem Fall betraut wurde, müsste man nicht fürchten, dass es vor Gericht Schwierigkeiten geben könnte, wenn man erklären müsste, dass ein eigentlich suspendierter Beamter, der dazu noch in Ausbildung ist für die Lösung verantwortlich ist? Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, dennoch glaube ich fest daran, dass das Probleme verursachen würde.

Die Auflösung des Ganzen wiederum hat mir sehr gut gefallen, sie beruht dieses Mal auf Indizien und bringt dazu noch eine gehörige Portion Spannung mit. Desweiteren werden Details zum Schluss noch einmal zusammengefasst und wir erleben Beamte nach einem Fall. Wir sehen, dass das Leben nach einem schweren Fall nicht einfach so weiter geht, sondern Zeit braucht um verarbeitet zu werden. Dies macht die Personen wieder menschlich und sympathisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen *+* Da kriegt man sein Fett weg *+*, 27. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Zusammenfassung:
In einer abgelegenen Villa in der Nähe von Stuttgart wird die bereits sehr stark verweste Leiche eines Mannes gefunden. Auffällig sind großflächige Wunden am Oberkörper. Der Fall wird Kommissarin Kristina Reitmeier zugeteilt. Ausgerechnet jetzt verliert die notorische Raserin für drei Monate ihren Führerschein. Daniel Wolf, angehender Polizeipsychologe und wegen eines Disziplinarverfahrens eigentlich vom Dienst beurlaubt, wird zum Chauffeur abgeordert. Keine leichte Situation für die beiden. Bald darauf werden weitere Leichen entdeckt, denen eines gemeinsam ist: Sie alle sind stark übergewichtig. (Quelle: lovelybooks.de)

Das Cover:
Wir sehen graues bröckelndes Gemäuer in Nahaufnahme. Kontrastierend dazu lesen wir in weißer bzw. roter Schrift Autor und Titel des Buches.

Meine Meinung:
Während ich eine längere Probe des Buches las, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen wollte. Schon zu Beginn sprach mich die detailreiche Art und Weise der Beschreibung an. Seien es die Beschreibungen der Leiche, der sommerlichen Zustände oder auch einfach nur die Informationen zur Kommissarin....alles wirkte sehr gut ausgearbeitet und interessant auf mich.
Nachdem eine mehrwöchige Pause nach dem ersten Mord verging, erfolgten die Leichenfunde später Schlag auf Schlag. Die Ereignisse überschlugen sich, die Informationen zu den möglichen Hintergründen auch. So war es nicht verwunderlich, dass ich hin und wieder mit der Vielzahl an Charakteren ins Schleudern kam und die Protagonisten manchmal erst nach längerer Überlegung an die richtige Stelle packte. Dies ist eigentlich mein einziger Kritikpunkt am Krimi. Ein etwas geringeres Erzähltempo in den brisanten Szenen hätte mir ganz gut gefallen. Ansonsten bot der Krimi, der schon leicht zum Thriller tendierte, immer wieder Pausen zum Verschnaufen, wenn der Autor die Hintergründe der Geschehnisse beleuchtete, oder seinen Ermittlern immer wieder Leben einhauchte. Vor allem die beiden Hauptpersonen, die vorübergehend führerscheinlose Kristina und ihr zugeteilter Chauffeur Daniel, bekamen ihr Päckchen an Privatleben und Vorgeschichte mit auf den Weg. Da mir beide sehr sympathisch waren, fieberte ich an einigen Stellen mit ihnen mit und litt vor allem mit Daniel, wenn er sich mal wieder selbst durch eine unbedachte Aktion in Schwierigkeiten gebracht hatte.
Der Fall an sich ist komplexer als er zunächst scheint, gewinnt aber zum Schluss hin immer mehr an Profil. Auch wenn die Motivation des Täters abwegig erscheint, sein Grundproblem gibt es tatsächlich und jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Hiobsbotschaften. Von daher ergibt die Kombination aus Krankheit, innerer Kälte und jeder Menge krimineller Energie dieses Täterprofil.
Hin und wieder gelang es dem Autor, mich auf einen Holzweg zu leiten, an anderen Stellen hatte ich einen richtigen Riecher. Die Auflösung war überraschend, aber plausibel.....Und ich freue mich schon auf Fall 2 des Ermittler-Duos, dessen Veröffentlichung für das Frühjahr 2014 geplant ist.

Mein Fazit:
Mal von etwas Durcheinander durch sehr viele Protagonisten und einen ziemlich übermotivierten Täter hat mir der Krimi gut gefallen. Ich vergebe 4 Sterne und empfehle ihn gerne an Fans des Genres weiter.

Infos zum Buch:
Die Kälte in dir" von Oliver Kern ist am 12.12.2013 unter der ISBN-Nr. 9783802593376 im Egmont LYX-Verlag erschienen und auch als eBook erhältlich. (Quelle: lovelybooks.de)
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3.0 von 5 Sternen Kalt, Frau Kommissar, ganz kalt!, 27. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Eine seltsame Krankheit treibt einen seltsamen Mörder zu seltsamen Morden könnte man als Pitch zu diesem Thriller formulieren. Natürlich ist damit nicht alles gesagt, denn unser Serienkiller erscheint im ersten Moment als ziemlicher Rassist: Mordet er doch fröhlich lauter Leute, die ziemlich dick sind. Doch es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten zwischen all den Opfern, und die Polizei hat ziemliche Probleme, diese Gemeinsamkeiten zu entdecken. Die Polizei ist in dem Fall Kristina Reitmeier, Kommissarin, welche die nächsten Monate zu Fuß unterwegs sein wird, weil sie in ihrer Coolness ziemlich oft vergisst, dass Raserei nicht cool ist und auch von den Kollegen nicht als cool angesehen wird. Ihr zur Seite wird der 11 Jahre jüngere Daniel Wolf gestellt, ein naiver Kommissaranwärter, der möglicherweise längste Zeit ein Kommissaranwärter gewesen sein wird, wenn die Anhörung, die er seiner Naivität zu verdanken hat, negativ ausgeht. Als Strafe darf er Kommissarin Wolf als Chauffeur und Fußabtreter und in einem Fall als Bettwärmer dienen. Nicht, dass es ihn stört, er zeigt öfter masochistische Tendenzen.

Dieses ungewöhnliche Team wird innerhalb kürzester Zeit mit Morden im Tagestakt konfrontiert, die sogar soweit gehen, dass einer ihrer Kollegen dran glauben muss, und noch immer gibt es keinen vernünftigen Hinweis. Das BKA mischt sich ein und übernimmt die Ermittlung; leider gehen sowohl Wolf als auch Reitmeier lieber ihre eigenen Wege. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern ständig.

Das ist eigentlich auch das, was ich diesem Buch am meisten vorwerfe: die Unprofessionalität der Hauptprotagonisten. Stets und ständig ignorieren sie direkte Anweisungen, "vergessen" das Team aus BKA-Leuten und ihren eigenen mit ihren Erkenntnissen vertraut zu machen und bringen nicht nur sich selbst dadurch regelmäßig in Gefahr und den Leser an den Rand der Verzweiflung.

Gegen den Schreibstil selbst kann ich nichts einwenden, er ist sehr routiniert und gut zu lesen. (Lediglich das Wort "raunen" wird inflationär und an meiner Meinung nach unpassenden Stellen verwendet.) Der Fall ist spannend und könnte Spaß machen, weil er mal nicht so 08/15 daherkommt, aber für mich haben es glasklar die Protagonisten abgewertet. Am sympathischsten war mir noch der Finne von der Kriminaltechnik und die Gerichtsmedizinerin (und in ihrem Fall war es so, dass sie mir sympathisch war, weil die mir unsympathische Kommissarin sie nicht mochte). Auch hat mich der Twist am Ende (der Mörder war zwar der Mörder, aber er hatte Hilfe) nicht überzeugt, das hatte was von dem berühmten Kaninchen, das mal noch fix aus dem Hut gezogen wird, um die Leute zum Staunen zu bringen.

Fazit: Solide, aber nicht überragend, und eher für Leute geeignet, denen der Fall wichtiger ist als sympathische Hauptprotagonisten.
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4.0 von 5 Sternen Ein Thriller mit hohem Spannungsfaktor!, 24. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Der Fund einer seit beinahe zwei Wochen in seinem eigenen Garten verwesenden Leiche des übergewichtigen Egon Osswald löst scheinbar eine Kettenreaktion von Gewalttaten aus, die der Kommissarin Kristina Reitmeier zu schaffen machen. Aufgrund der Sommerurlaube mangelt es der Dienststelle nicht nur an Personal, durch die Brisanz der Mordfälle wird Kristina auch noch Hauptkommissar Thorwald Decher als Leiter der Sonderkommission vor die Nase gesetzt. Die eigenwillige Ermittlerin muss sich fügen und seinen Weisungen folgen, was ihr aufgrund ihres aufbegehrenden Temperaments sichtlich schwer fällt. Da ihr Führerschein wegen Raserei am Steuer entzogen wurde, wird ihr der aufgrund eines Disziplinarverfahrens beurlaubte Kommissaranwärter Daniel Wolf zur Seite gestellt. Doch auch Daniel hat seinen eigenen Kopf. Die beiden ähnlich tickenden Ermittler müssen sich zunächst erst zusammenraufen, um als Team arbeiten zu können, auch wenn dies den ausdrücklichen Anordnungen ihrer Dienststelle entgegensteht. Daniels Arbeit soll sich ausschließlich auf das Fahren beschränken, während Kristina Klötze durch ihren Vorgesetzten Decher zwischen die Beine geworfen werden. Als logische Konsequenz beginnen die beiden Protagonisten, auf eigene Faust zu ermitteln, agieren eigenmächtig und begeben sich damit auf äußerst gefährliches Terrain. Der Mörder scheint sie zu beobachten, ist ihnen stets einen winzigen Schritt voraus, und droht allmählich die Kontrolle zu verlieren. Wie die Ermittler letztendlich auf die Spur des gefährlichen Mörders kommen, erzählt uns der Autor Oliver Kern in diesem hoch spannenden Thriller.

Die Umsetzung seines Plots ist Oliver Kern hervorragend gelungen. Der bereits zu Beginn hohe Spannungsbogen bleibt während des ganzen Buches hindurch erhalten. Seinen flüssiger Schreibstil mochte ich von Beginn an, und das Fehlen langer verschachtelter Sätze empfand ich als hervorragendes stilistisches Mittel, das den rasanten Lesefluss, zu dem man angehalten wird, noch ein wenig mehr zu beschleunigen scheint. Einmal an Kristinas Seite in die Ermittlungen vertieft kann man sich als Leser nur äußerst schwer wieder daraus lösen und ist stets versucht, noch eine weitere Seite zu lesen, und noch eine … bis hin zum fulminanten Finale, wo alles zu eskalieren scheint. Doch gerade dieses Finale vereitelte letztendlich meine Fünfstern-Bewertung. Die Aufklärung des Falles erschien mir zu gerafft, das Motiv hinter den Morden – und ganz besonders auch die Person des Mörders selber – ein wenig zu konstruiert, um glaubwürdig zu sein. Die handelnden Personen hat der Autor gut beschrieben, konzentrierte sich dabei aber in erster Linie auf die beiden Protagonisten. Die Nebenfiguren erhalten zwar ebenfalls Aufmerksamkeit, von einigen hätte ich mir jedoch mehr Informationen gewünscht. Da ich aber davon ausgehen kann, dass uns Kristina Reitmeier als Ermittlerin erhalten bleibt und es noch weitere Bände mit der Kommissarin als Protagonistin geben wird, wird auf die Charaktere wohl zukünftig noch detaillierter eingegangen werden.

Die optische Aufmachung des Buches warnt den Leser bereits vor. Blutrote Lettern und große Blutstropfen zeugen bereits von dem schrecklichen Massaker, das der mysteriöse Mörder anrichtet. Der Thriller ist in zwanzig Kapiteln eingeteilt, durch die der hohe Spannungsfaktor den Leser rasch durch jagt. Für meinen persönlichen Lesegeschmack waren die Lettern ein wenig klein, was jedoch mein Lesevergnügen nicht erheblich schmälerte.

Fazit: Bei „Die Kälte in dir“ handelt es sich um einen Thriller, der mir viele spannende Lesestunden bereitet hat. Oliver Kern schaffte es, den Spannungsbogen sehr hoch zu halten und lieferte mir viele – teilweise auch falsche – Fährten. Ich bin dem Autor einige Male auf den Leim gegangen und hatte großes kriminalistisches Vergnügen mit seinem Buch. Obgleich ich ein klein wenig vom Ende enttäuscht war, kann ich es jedem Freund der Spannungsliteratur ans Herz legen und eine Leseempfehlung aussprechen. Ich vergebe vier Bewertungssterne und ziehe lediglich für das Finale und die Motivation bzw. die Person des Täters einen Stern ab.
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Die Kälte in dir von Oliver Kern (Taschenbuch - 12. Dezember 2013)
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