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4.0 von 5 Sternen Die Kälte in DIR
Auch wenn auf diesem Buch Thriller steht, ist es in meinen Augen nicht ganz einer, denn es fehlt einfach ein wenig der Thrill, um wirklich als solcher in meinen Augen durchzugehen, aber auch, wenn ich das so sehe, ist das Buch immer noch ein extrem guter Krimi, denn er ist ehrlich spannend und die Handlung ist einfach nur klasse.

Allein die Tatorte und wie die...
Vor 4 Monaten von Themistokeles veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Der Bauch des Architekten
... ist ein Film von Peter Greenaway von 1987, der mir sehr gefallen hat: der Bauch eines Architekten - und weitere Bäuche - spielen aber auch eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Krimi, der den Auftakt einer neuen, in und um Stuttgart angesiedelten Krimireihe um die eigenwillige Kommissarin Kristina Reitmeier markiert.

Ein fieser, alter, reicher und...
Vor 11 Monaten von Kalamaria veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kälte in DIR, 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Auch wenn auf diesem Buch Thriller steht, ist es in meinen Augen nicht ganz einer, denn es fehlt einfach ein wenig der Thrill, um wirklich als solcher in meinen Augen durchzugehen, aber auch, wenn ich das so sehe, ist das Buch immer noch ein extrem guter Krimi, denn er ist ehrlich spannend und die Handlung ist einfach nur klasse.

Allein die Tatorte und wie die Morde begangen werden, ist schon einfach nur interessant und man fragt sich sofort, warum der Täter so vorgegangen ist, wie er es tat. Zudem stellen sich einem schon bald so viele Fragen, dass man einfach nur noch wissen will, wie es weiter gehen wird und wie sich das Ganze bloß auflösen soll, denn auch, wenn es reichlich neue Hinweise während der Ermittlungen gibt, kommt man der Erkenntnis wer es war und warum, zwar gefühlt immer ein wenig näher, aber trotzdem fehlt einem immer noch ein wenig Wissen und es kommen auch neue Dinge dazu, so dass man einfach gefangen wird von der Handlung.

Dabei sind die Charakter auch wieder ein großer Pluspunkt, da ich die Ermittlerin Kristina Reitmeier einfach extrem interessant fand, da sie nicht ganz der typische Polizist ist, aber gleichzeitig auch nicht so verlebt, wie Polizisten heute gern in Büchern dargestellt werden, um sie interessanter zu machen. Sie hat einfach eine sehr interessante Persönlichkeit, was sie für mich zu einer tollen Protagonistin gemacht hat. Und ihr dann einen Kollegen und Charakter wie Daniel Wolf an die Seite zu geben, war einfach nur klasse, weil die beiden sich zum einen in ihrer Art vollkommen widersprochen und doch sich irgendwie ergänzt haben, was mir extrem gut gefallen hat. Zumal auch Wolf kein typischer Ermittler und auf jeden Fall auch kein aalglatter, sondern ein Charakter mit Ecken und Kanten ist, der auch sehr unkonventionell vorgeht, was einfach Leben in den Roman gebracht hat.

Die Kombination aus dem sehr spannenden Fall, bei dem ich auch die Aufklärung einfach nur sehr gelungen fand, auch wenn mir ein, zwei Dinge nicht zur Gänze klar geworden sind, und den Charakteren, die einfach genial waren, hat das Buch für mich auf jeden Fall zu einem kleinen Lesehighlight gemacht, das ich jedem Krimi- und Thriller-Fan nur empfehlen kann.
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3.0 von 5 Sternen Der Bauch des Architekten, 28. Dezember 2013
Von 
Kalamaria - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
... ist ein Film von Peter Greenaway von 1987, der mir sehr gefallen hat: der Bauch eines Architekten - und weitere Bäuche - spielen aber auch eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Krimi, der den Auftakt einer neuen, in und um Stuttgart angesiedelten Krimireihe um die eigenwillige Kommissarin Kristina Reitmeier markiert.

Ein fieser, alter, reicher und dicker Mann ist tot - ermordet, wie es sich herausstellt. Nun, er hatte viele Feinde, es könnten ihm so Einige nach dem Leben getrachtet haben. Und dann gibt es weitere Leichen... vor allem, aber nicht nur Dicke, die eindeutig dieselbe Handschrift tragen. Wer steckt dahinter...

Kristina und ihr eigentlich suspendierter Kollege Daniel ermitteln fieberhaft und jeweils überaus eigenständig, behindert durch Unwegsamkeiten wie die Russenmafia, Leitung und Kollegen des eigenen Hauses und ... den Täter, der ihnen offenbar ausgesprochen nahe ist.

Ein origineller Krimi mit einer charismatischen Ermittlerin, aber leider auch mit zahlreichen Macken - trotz des außergewöhnlichen Themas und durchaus spektakulärer Settings mangelt es bisweilen an Spannung. Die Figuren sind teilweise gut ausgearbeitet, doch leider bleibt es bei Ansätzen. Zudem sind einige, der zahlreichen, sich abwechselnden und immer mit einem Cliffhanger endenden Erzählstränge leider nicht befriedigend ausgearbeitet und verlaufen bisweilen im Leeren. Es scheint so, als hätte der Autor nach eine Vorlage geschrieben - alles immer schön offen lassen, viele spannungssteigernde Cliffhanger einbauen: doch leider vergisst er so manchen Abschluss und so geht die Lösung nicht immer auf. Zudem ist so Manches inhaltlich doch sehr an den Haaren herbeigezogen.

Trotzdem - Kristina Reitmeier und ihre Leute sind ein vielversprechendes Team, die weitere spannende Fälle versprechen - einen Tick realistischer, umfassendere Auflösung und eine Prise mehr Spannung - und ich werde zum Riesenfan dieser Reihe!
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4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Das Buch ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe aus dem Stuttgarter Raum. Hauptpersonen sind Kommissarin Kristina Reitmeier, der aufgrund ihres Führerscheinentzuges, Daniel Wolf (ebenfalls Polizist, aber derzeit wegen eines Disziplinarverfahrens suspendiert) zur Seite gestellt wird, welcher sie chauffieren soll. Daniel belässt es aber nicht nur bei der Arbeit als „Taxifahrer“ und ermittelt mit.
Mit hat das Buch gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben, so dass man als Leser auch gleich ohne Langatmigkeit in die Geschichte hineingekommen ist. Für mich gab es keine faden Stellen im Buch, es ist immer spannend geblieben. Auch das zusammengewürfelte Duo Reitmeier und Wolf gefällt mir sehr gut. Ich bin neugierig, was die beiden als nächstes zu tun bekommen. Freue mich auf Fortsetzungen.
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4.0 von 5 Sternen Ein spannender und fesselnder Roman, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Kindle Edition)
Durch den Buchtitel wird die eigene Fantasie angeregt, und man ist gespannt und wartet was da wohl auf einen zukommt.
Bei ein paar Stellen mußte ich schunzeln, und bei andren Stellen hat es mich gegraust und mir stellten sich die Nackenhaare hoch.
Das Buch ist unterhaltsam und zugleich auch spannend geschrieben.
Es ist auch fesselnd, aber nicht so blutig wie man vielleicht im ersten Moment denken mag, bei dem Genre.
Das Cover ist schön schlicht gehalten und man käme nie auf den Gedanken das diese abgebildete Nadel was bedeuten könnte.
Ich finde den Erzählstil klasse, und bin schon auf das nächste Buch von diesem Autor gespannt.
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4.0 von 5 Sternen Fetthandel, irrsinig spannend, 24. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Die Leseprobe war recht kurz gehalten, aber durchaus interessant. Als das Buch kam, war ich über die Dicke des Buches erfreut und auch das Cover macht große Lust das Buch zu lesen. Um es gleich vorweg zu nehmen, mich hat der Thriller regelrecht gefesselt. Warum ?

Es geht um eine Kommissarin Namens Kristina, die an Ihrem ersten Mordfall ohne Ihren Vorgesetzten ermittelt. Jetzt ist sie Chefin und gleich auch noch ohne Führerschein, den sie fährt gerne einen heißen Reifen. An einem wahrlich heißen Tag wird dann die erste Leiche gefunden. Am nächsten Tag die zweite und am darauffolgenden Tag gleich noch einer. Die letzte Leich wird das noch nicht sein, so viel sei schon verraten. Folglich hat sie nicht wirklich Zeit genau zu ermitteln und bekommt noch jemanden vom BKA vor die Nase gesetzt. Das auch diese beiden nicht gleich dicke Freunde werden brauche ich nicht zu erwähnen. Probleme vorprogrammiert.
Da sie ja “mobil” bleiben muss, bekommt sie außerdem einen jungen Kollegen als Fahrer zugeordnet, vom dem Sie erfährt, dass er sich mit der Mafia eingelassen hat. Die Ermittlungen bringen auch noch die Schönheitschirurgie und einige Ärzte ins Visier.

Allen Leichen wurde außerdem das Fett von Ihrem Körper mitgenommen.
Alles ganz schön viel oder ? Alles auch sehr interessant die Zusammenhänge zu erfahren.

Der Thriller spielt in Waiblingen bei Stuttgart. Der Autor schreibt nicht nur die Orte an denen es stattfindet sehr schön und wenn man mal in Stuttgart war findet man sich dort leicht wieder. Er beschreibt auch die Art der Morde und vor allem die ungewöhnliche Suche nach den Motiven zu den Morden nachvollziehbar und sehr spannend, dass man sich schwertut, das Buch aus der Hand zu legen.
Man wird in die Gedanken der Ermittlerin Kristina quasi miteinbezogen. Das ein “Fetthandel” so spannend ist hätte ich nicht geklaubt.

Ich kann nur jeden raten, diesen Thriller zu lesen. Ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Der Autor hat ja am Schluss schon angekündigt, an einer Vorsetzung dieses Ermittlerduos aus Kommissarin und Ihrem Fahrer zu schreiben. Ich freu mich jetzt schon drauf.
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5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Auftakt der "Kristina-Reitmeier-Serie", 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Handlung:
Kommissarin Kristina Reitmeier steht vor dem wahrscheinlichst größtem Rätsel ihrer Karriere. In Stuttgart geht ein Serienmörder um, welcher wie es auf den ersten Blick scheint, auf Übergewichtige abgesehen hat. Er schneidet seinen Opfern die Bäuche auf und hinterlässt so gut wie keine Spuren.

Cover:
Das Cover, welches eine blutige Nadel auf düsterem Hintergrund zeigt, passt hervorragend zur Geschichte.

Titel:
"Des Wahnsinns fette Beute" passt wie die Faust aufs Auge.

Fazit:
"Die Kälte in Dir" ist ein gelungener Auftakt der neuen Kristina Reitmeier Serie. Dem Autor ist der Start hervorragend gelungen. "Die Kälte in Dir" ist spinnennetzförmig aufgebaut. Die Handlung verwirrend, verwinkelt, spannend und nervenaufreibend. Kurz gesagt, alles was man sich von einem guten Krimi/Thriller wünscht.
Der Autor hat zudem die Charaktere sehr eigenwillig und individuell erschaffen. Die Hintergrundkulissen lebensnah dargestellt und der Schreibstil ist locker leicht und doch professionell.
Im Allgemeinen ist die Geschichte gut erdacht und lässt dem Leser eine Gänsehaut den Rücken hinab wandern.
Wie bereits erwähnt, ein sehr gelungener Auftakt der neuen Serie.
Ich freue mich auf mehr der "Reitmeier-Romane" und des Autors im Allgemeinen.

5 von 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein solider Thriller-/Krimi-Auftakt mit Potenzial, 11. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Zum Inhalt:
Eine Hitzewelle lähmt ganz Deutschland und eine brutal zugerichtete Leiche im Garten einer abgelegenen Villa in der Nähe Stuttgarts wirft viele Fragen bei den zuständigen Ermittlern auf. Der Fall wird Kristina Reitmeier, Kriminaloberkommissarin beim Dezernat für Gewaltverbrechen, und ihrem Ermittlerteam übertragen. Ausgerechnet jetzt muss Kristina allerdings ihren Führerschein abgeben. Kurzerhand wird ihr Daniel Wolf, suspendierter Kommissaranwärter, als Fahrer zugeteilt. Als weitere Leichen gefunden werden, wird schnell klar, dass es sich um einen Serienmörder handeln muss und dieser eine ungewöhnliche Vorliebe für übergewichtige Opfer hegt.

Gestaltung, Stil, Leseeindruck:
Sowohl Cover als auch Titel suggerieren dem geneigten Thriller-Fan eine spannende Lektüre und ich persönlich bin nicht enttäuscht worden. Die ungewöhnlichen und brutalen Morde gepaart mit einem äußerst eigenwilligem Ermittlerduo sind ein Garant für Spannung und Unterhaltung auf gutem Niveau. Der Leser durchlebt - bezogen auf die Ermittlungen - eine rasante (manchmal aber auch etwas holprige) Achterbahnfahrt und lange ist völlig unklar wie diese Fahrt enden wird. Wie ich finde, ein wichtiges Kriterium für einen guten Thriller oder Krimi.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich aber alle durchweg interessant. Es hat allerdings ein wenig gedauert bis ich mit Kristina warm geworden bin. Mit ihr hat der Autor eine schwierige Protagonistin geschaffen und ich bin gespannt wie sie sich noch entwickeln wird (ein weiterer Fall ist laut Danksagung im Buch bereits in Arbeit). Ihr jüngerer Kollege Daniel hingegen ist durchaus ein Sympathieträger, wenngleich er für meinen Geschmack die Dinge ein wenig zu impulsiv und hastig angeht. Ein sehr interessanter Charakter ist der Chef der Kriminaltechnik - Sampo Hietaniemi. In seiner Rolle steckt noch viel Potenzial, welches sich Oliver Kern in Zukunft hoffentlich noch intensiver zunutze machen wird.

Der Stil des Autors ist sehr flüssig und hat mir gut gefallen. "Die Kälte in dir" ist mein erstes Buch von Oliver Kern und wird wohl sicher nicht mein letztes sein. Der Autor hat sich Zeit für die Entwicklung der Charaktere und auch der Geschichte gelassen, dennoch hat er den Spannungsbogen aufrecht halten können und den Leser dabei lange im Dunkeln gelassen. Die Ermittlerarbeit selbst kam mir zuweilen ein wenig konfus und unkoordiniert vor, hier hat die Geschichte für meinen Geschmack leider etwas an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Sehr gut gefallen hat mir wiederum die Art und Weise wie der Autor konstant kleine Puzzleteilchen, Querverbindungen und damit Aha-Effekte eingestreut hat. Die Idee des Mordmotivs (welches ich natürlich nicht verrate) finde ich durchaus gelungen und einzigartig.

Fazit:
Für mich ist "Die Kälte in dir" ein spannender und flüssig zu lesender Thriller (mit starker Tendenz zum Krimi), der mich durchweg gut unterhalten hat. Eigenwillige aber noch nicht ganz ausgereifte Charaktere mit viel Potenzial bilden eine solide Basis für weitere Fälle rund um Kristina Reitmeier. Ich freue mich auf weitere Bücher von Oliver Kern und gebe für den Serienauftakt fundierte 4 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller mit unfreiwilligem Ermittlerduo, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Der Thriller "Die Kälte in dir" von Oliver Kern erzählt die Geschichte eines Serienmörders, der in der Stuttgarter Umgebung sein Unwesen treibt. Auf der Suche nach seinem Hund wird ein Bauer auf eine grausig zugerichtete Leiche aufmerksam, da sein Hund einen Unterarm des toten Mannes anschleppt. Als er daraufhin die Polizei informiert, stellt diese fest, dass die Leiche schon über längere Zeit dort liegt, denn sie ist bereits stark verwest. Das liegt zum Teil auch an der Hitze, die gerade in Deutschland herrscht. Sie macht es den Polizisten nicht gerade leicht bei ihren Ermittlungen. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass die ermittlende Kommissarin Kristina Reitmeier derzeit keinen Führerschein besitzt, da sie diesen aufgrund zu schnellen Fahrens abgeben musste. Als Fahrer wird ihr ein suspendierter Polizeistudent zur Verfügung gestellt.

Mir hat die Ermittlung mit den beiden zusammengewürfelten Ermittlern sehr gut gefallen. Besonders die Tatsache, dass die beiden sich anfangs nicht besonders gerne mögen. hat dazu bei getragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Obwohl die beiden sich zuerst nicht sehr sympatisch finden, arbeiten sie eigentlich gut zusammen, merken das allerdings zuerst gar nicht. Es gefällt mir, dass die beiden Ermittler sehr individuell sind und beim Ermitteln nicht zu einer Person verschmelzen. Auch finde ich sehr gut gelungen, dass man bis fast zum Ende des Buches nicht ahnt, wer hinter den Morden steckt. Das Motiv des Mörders finde ich sehr gut dargestellt und in gewisser Weise auch "nachvollziehbar". Insgesamt hat mir der Inhalt des Thrillers sehr gut gefallen. Das einzige, was ich etwas schade finde, ist, dass das Ende nicht jede Frage des Lesers vollständig beantwortet und ein oder zwei Fragen ungeklärt bleiben, bzw. der Leser nur Vermutungen anstellen kann.

Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Außerdem erzeugt der Autor mit seinem Schreibstil eine Spannung, die sich beinahe von der ersten bis zur letzten Seite des Buches zieht. Das, finde ich, gehört sich für einen guten Thriller und hier ist es wirklich gut gelungen. Auch gut gelungen finde ich den Aufbau des Buches. Besonders den Wechsel der Erzählperspektieven innerhalb der einzelnen Kapitel finde ich gut, da der Leser das Geschehene so von verschiedenen Seiten aus geschildert bekommt. Außerdem ist er so über das Geschehen an mehreren Orten gleichzeitig informiert, sodass er einen allumfassenden Überblick erhält.

Das Cover des Buches hat mir auch sehr gut gefallen, da es einen gewissen Vorgeschmack auf den Inhalt des Buches vermittelt. Die Spritzenspitze (so interpretiere ich das Bild) passt sehr gut zum Inhalt des Buches, wobei der Leser erst relativ zum Schluss erfährrt, was es damit auf sich hat. Mehr möchte ich an dieser Stelle natürlich auch nicht verraten. Auch die roten Blutstropfen auf dem dunklen Untergrund finde ich irgendwie sehr passend, da sie für einen gewissen "Gruselfaktor" sorgen und auch der gehört zu einem guten Thriller eben dazu.

Insgesamt hat mir der Thriller sehr gu gefallen, da er sehr spannend geschrieben ist. Auch finde ich das Ermittlerduo sehr sympathisch und ich finde auch, dass sie sehr gut zusammen passen. Ich hoffe, dass sie noch in weiteren Fällen zusammen ermitteln werden und das nur der Auftakt einer Thrillerserie ist.
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4.0 von 5 Sternen Kurzweilig aber nicht atemraubend, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
In Stuttgart werden deutlich übergewichtige Mordopfer gefunden, denen offensichtliche Teile Ihrer Fettreserven entfernt wurden. Kommissarin Kristina Reitmüller beginnt einen Wettlauf mit dem Täter, bei dem Sie scheinbar immer einen Schritt zu spät kommt.

Oliver Kern schreibt einen kurzweiligen Krimi/Thriller, jedoch ist es für mich nicht ganz gelungen, absolute Glaubwürdigkeit aufzubauen. Mir fehlte es zudem an Sympathie dem Ermittlerteam gegenüber. Ständige unüberlegt Alleingänge der Protagonisten machten es stellenweise etwas anstrengend. Der Thriller lässt sich jedoch flüssig lesen und ist meiner Meinung nach eine leichte Kost für dunkle Winterabende. Für meinen Geschmack fehlte hier jedoch noch er wirkliche Nagelkaueffekt, das heißt für mich war es ein durchschnittlich gutes Buch mit Luft nach oben für den Nachfolger. Ich schwanke hier zwischen drei und vier Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier bekommen dicke Menschen unfreiwillig ihr Fett weg, 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Der Sommer hat Stuttgart fest in seinem Griff und lässt die ganze Umgebung gnadenlos schwitzen. Natürlich hat auch die Polizei mit der Schwüle zu kämpfen, deren Reserven sowieso schon auf Sparflamme laufen, da viele Kollegen den verdienten Urlaub angetreten haben. Für die „Soko Hitze“, welche sich mit einem Serientäter befassen muss, der es vordergründig auf das Bauchfett seiner Opfer abgesehen hat, bekommt die Kommissarin Kristina Reitmeier deshalb Unterstützung aus der Landeshauptstadt und muss ihre Führung murrend abgeben. Dabei ist die gebürtige Münchnerin gerade sowieso etwas angefressen, weil sie ihren Führerschein wegen erneuter Raserei für drei Monate abgeben muss und damit ein Stück Freiheit einbüßt. In ihren Augen ist es wie Hohn, dass der eigentlich suspendierte Daniel Wolf den Chauffeur für sie spielen soll, zumal der noch in Ausbildung stehende Kollege einen Alleingang nach dem anderen wagt und damit die ganzen Ermittlungen und sein eigenes Leben in Gefahr bringt.

Oliver Kern hat mich mit dem ungewöhnlichen Motiv seines Täters und der verheißungsvollen Überschrift „Des Wahnsinns fette Beute“ sofort für sich einnehmen können. Es ist schließlich nicht mehr so leicht eingefleischte Thriller-Fans zu erstaunen, doch die Entnahme des Bauchfetts als eine Art Souvenir und gleichzeitig Lebenselixier war eine dicke Überraschung. Eben dieser Punkt ist aber auch an Kritik geknüpft, denn durch das Motiv, welches sich nur schwierig in die Realität eingliedern lässt, wirkte der ganze Tathergang etwas konstruiert und erinnerte an einen futuristischen Frankenstein, der im dunklen Keller an Lipiden herumtüftelt. Doch für den Autor war dieser Handlungsstrang nicht genug, denn er lässt die Protagonisten auch noch in die Fänge der russischen (Müll-) Mafia geraten, was für das friedliche Schwabenland leider an Glaubwürdigkeit verlor und mich die ohnehin schon verzweigte Story nicht erreichte.

Es bleibt abzuwarten, ob und inwieweit das berufliche Pärchen in weiteren Fällen noch harmoniert, sofern sie für ihre Regelwidrigkeiten nicht allzu hart bestraft werden. Die häufigen Einsätze auf eigene Faust sind zwar gut für die Spannung, aber ohne jegliche Absicherung leider ziemlich dämlich, sofern man an seinem Leben hängt. Insgesamt waren Daniel und Kristina aber ein solides Duo, wenngleich sie sich angewöhnen sollten ein Telefonat zeitnah anzunehmen, das würde viel Ärger ersparen.

Das Finale erinnerte mich dann unweigerlich an „Shining“, wobei die Dramatik die durch die Einkesselung der Protagonisten aufgebaut wurde auch hier für meinen Geschmack zu überspitzt war, aber seinen Effekt nicht verfehlte. Wenigstens war der Schreibstil dagegen gleichbleibend gut und angenehm zu lesen, sodass im Wusel der vielen Rückschläge im Präsidium dort der Ruhepol lag. „Die Kälte in dir“ würde ich auf Grund des Fokus auf die Ermittlungsarbeit eher als eine Mischung von Krimi und Thriller bezeichnen – und nun ran an den (Bauch-) Speck.
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Die Kälte in dir
Die Kälte in dir von Oliver Kern (Taschenbuch - 12. Dezember 2013)
EUR 9,99
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