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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein skandinavischer Thriller mit viel Spannung!
Die Leiche von Erik Berggren sorgt bei der Mordkomission für reichlich Aufregung. Wurde der Mann doch bei lebendigem Leibe verbrüht und dann ermordet. Das Bild, dass die Beamten sehen, ist alles andere als normal.
So steht Magnus Karlo vor einem Rätsel, denn was veranlasste einen Menschen sich an dem leicht behinderten Mann zu vergreifen? Und auch die...
Vor 15 Monaten von Corinna veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein interessanter Fall
1.Fall Magnus Kalo.
In einem Schrebergarten wird die furchtbar entstellte Leiche von Erik Berggren gefunden. Man hat ihn am Küchentisch gefesselt, erstochen und den Unterleib mit heißem Wasser verbrüht. Niemand weiß, warum er so grausam ermordet wurde, er war Alkoholiker, lebte aber sehr zurückgezogen.

Kommissar Magnus Kalo...
Vor 16 Monaten von Helga veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Ein leichter Nachgeschmack von Unglaubwürdigkeit, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Kindle Edition)
Zum Inhalt:

Erik Berggren wird ermordet, kurze Zeit später wird seine Mutter auf die gleiche Weise misshandelt, überlebt aber. Die Ermittler müssen tief graben, bis sie einen Zusammenhang mit Ereignissen in Argentinien herstellen, die sich vor vielen Jahren ereignet haben. Den Fall bearbeitet das Team um Magnus, anstatt dem Mörder auf die Spur zu kommen, kommt der Mörder Magnus und seiner Familie nah, viel zu nah.

Meine Meinung:

Schon mit der ersten Seite befindet sich der Leser mitten in der Handlung. Die beiden ersten aufgezeigten Misshandlungen produzieren Bilder im Kopf, die man nicht sehen will und das sage ich, die ich ein echter Thriller-Fan bin.

Der Protagonist Magnus Kalo macht keinen unsympathischen Eindruck, allerdings bin ich nicht richtig warm geworden mit ihm, das schiebe ich vor allem darauf, dass er als Familienmensch dargestellt werden soll, aber der Job viel zu oft vorgeht. Allerdings hat mir auch die Tiefe zu seiner Person gefehlt. Auch mit seiner Frau konnte ich mich nur zu Beginn der Handlung anfreunden. Sie will unbedingt in den Fall einbezogen werden, weil sie Psychologin ist, allerdings ist sie keine Beraterin der Polizei. Sie bohrt bei ihrem Mann so lange nach, bis er ihr die Details zum Fall erzählt, obwohl sie weiß, dass er seinen Job verlieren kann und dann begibt sie sich auch noch blauäugig in Gefahr.

Der Aufbau des Buches hat mir gefallen. Die Autorin springt zwischen den einzelnen Personen und Schauplätzen hin und her, durch die Kürze der Kapitel konnte ich der Handlung aber zu jedem Zeitpunkt folgen. Sie hat es geschafft, die Spannung, die sich schon auf den ersten Seiten aufgebaut hat, über die ganze Geschichte zu halten, so dass ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Allerdings habe ich auch einige Kritikpunkte an der Handlung, das reicht von Kleinigkeiten (warum geht die Autorin immer wieder auf das Kribbeln in Magnus Beinen an, wenn am Ende gar nicht mehr darauf eingegangen wird) bis zum Eindruck, dass in der zweiten Hälfte des Buches Vieles konstruiert wirkt.

Ich habe schon einige Krimis und Thriller gelesen, die in Skandinavien spielen, die meisten davon haben mir auch gut gefallen. Für Bittere Sünde vergebe ich aber nur 3,5 von 5 Sternen, weil am Ende ein Nachgeschmack von Unglaubwürdigkeit blieb.
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4.0 von 5 Sternen Eine dunkle Reise von Schweden nach Argentinien, 29. November 2013
Von 
Mikka Liest (Hilter) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Kindle Edition)
Pro:
Das Titelbild fand ich direkt sehr ansprechend, ein richtiges Schmuckstück im Krimi-Regal... Allerdings ist mir immer noch nicht klar, wer die Frau darauf sein soll! Aber das ist ja ohnehin nur zweitrangig: der Inhalt ist es, der zählt, und der ist wirklich hervorragend.
Die Geschichte wirkt zu Beginn vielleicht noch einfach gestrickt, aber schon nach wenigen Seiten wird klar, dass dieser Eindruck trügt: dem Leser enthüllt sich Schicht für Schicht eine komplexe Geschichte, die vom heutigen Schweden in die dunkle Vergangenheit Argentiniens führt. Dabei geht es nicht nur gradlinig darum, den Täter zur Strecke zu bringen, sondern auch um die menschlichen Tragödien, die hinter diesen Morden stecken. In dieser Geschichte breitet sich Gewalt aus wie ein Krebsgeschwür, das noch über Generationen hinweg ganze Familien zerstört.

Ich fand die Geschichte von Anfang an sehr spannend, gerade weil der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Nur manchmal fand ich es ein wenig mühsam, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen und dabei den Überblick über die Personen zu bewahren, aber das gab sich schnell, und dann steigerte sich die Spannung mehr und mehr bis zum unerwarteten Ende. Das Tempo fand ich dabei sehr passend und angenehm: flott genug, um die Spannung zu erhöhen - und langsam genug, um dem Leser Zeit zu lassen, die Charaktere kennenzulernen und sich Gedanken über die Geschichte zu machen.

Der Ermittler Magnus Kalo wirkte auf mich direkt wie ein dreidimensionaler, glaubwürdiger Charakter, der trotz menschlicher Schwächen sehr sympathisch ist. Er hat mit seiner ständigen Erschöpfung und merkwürdigen Symptomen wie Kribbeln in den Beinen zu kämpfen - Burnout oder sogar ein neurologisches Problem? -, seine Frau hasst seinen Beruf, weil sie ständig Angst um ihn hat, er selber fühlt sich desillusioniert und wenig motiviert... Aber dennoch verbeisst er sich schnell in diesen Fall und tut sein Bestes, ihn aufzuklären.

Mit seiner Frau Linn habe ich mich erst ein wenig schwergetan - ich empfand es als ungerecht, dass sie ihrem Mann seinen Beruf zum Vorwurf macht -, aber ich konnte sie dann doch verstehen: sie hat einfach Angst um Magnus und davor, dass sein Beruf auch ihre Kinder in Gefahr bringen könnte. Und mir gefiel, dass sie sich schließlich sogar in die Lösung des Falls eingebracht hat, auch wenn das gegen sämtliche Vorschriften verstieß!

Magnus' Kollegen haben mich schnell für sich gewonnen, besonders sein loyaler aber gelegentlich nerviger Freund Roger, und sogar sein schwieriger und oft ungerechter Chef Arne. Einen der Charaktere schloss ich so ins Herz, dass sein späteres Schicksal mich richtig traurig gemacht hat! Auch die anderen Charaktere, die im Laufe des Buches auftauchen und mehr oder weniger mit dem Fall zu tun haben, wirkten auf mich echt und ungekünstelt.

Erst als ich diese Kritik anfing, machte ich mir Gedanken über den Schreibstil - was im Prinzip auch ein Qualitätsmerkmal ist. Es ist vielleicht kein Zeichen eines überragenden, herausragend originellen Schreibstils, aber das eines kompetenten und wunderbar lesbaren. Ich konnte die beschriebenen Szenen stets gut vor mir sehen. Die Kapitel sind kurz, was dazu verleitet, immer noch eines mehr zu lesen!

Kontra:
Das einzige Manko des Buches war für mich das Ende. Es kam mir ein wenig zu übereilt, löst sich ein wenig zu praktisch und sauber auf, wobei aber vieles nicht abschließend erklärt wird... Und dem Leser wird dadurch vermittelt, was zum Ende geführt hat, dass sich zwei Charaktere in einem hölzernen und konstruierten Dialog darüber unterhalten.

Zusammenfassung:
Trotz des für mich enttäuschenden Endes habe ich das Buch sehr gerne gelesen und würde es auch weiterempfehlen - der Weg zum Ziel macht es mehr als wett!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zurück bleibt ein fader Nachgeschmack, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Kindle Edition)
Gefesselt an einen Tisch, den Unterleib mit kochendem Wasser überbrüht. Auf solch grausame Weise musste Erik Berggren sterben. Das Opfer lebte zurückgezogen in der Schrebergartenhütte seiner Mutter. Bei seinen Ermittlungen findet Kommissar Magnus Kalo heraus, dass auch die demente Mutter Berggrens ebenfalls mit Verbrühungen am Unterleib misshandelt wurde. Ein später Rachefeldzug? Besteht etwa ein Zusammenhang mit einer Vergewaltigung, die Eriks Vater während der Militärdiktatur in Argentinien begangen hat? Je näher Kommissar Kalo der Wahrheit kommt, desto mehr bringt er sich und seine Familie in Gefahr.

Die Idee zu dem Buch mag ja noch gut sein, die Umsetzung jedoch fand ich weniger gelungen. Trotz wechselnder Erzählperspektiven und der sehr kurz gehaltenen Kapiteln ist das Buch nur mäßig spannend. Die Figuren des Kommissars Kalo und seiner Lebenspartnerin, der Psychologin Linn wirkten auf mich nicht wirklich authentisch. Während des gesamten Buches blieben die beiden für mich Fremde, denen die Autorin leider nicht genug Leben und Emotionen eingehaucht hat. Der Erzählstil ist zwar flüssig, aber leider nicht fesselnd. Das Buch liest sich eher wie ein Bericht. Die extrem kurzen Kapitel lassen das Buch zwar rasend schnell verschlingen, sind aber nicht mitreißend.

Am Ende des Buches bleibt man etwas ratlos zurück und so manche Frage nach dem warum kann nicht geklärt werden. Warum zum Beispiel ein Anschlag auf die Familie des Kommissars bereits nach fünf Tagen nach dem ersten Opfer? Die Polizei tappte noch vollkommen im Dunklen und Kalo stellte eigentlich keinerlei Bedrohung dar. Ebenso ist das Ende etwas seltsam und auf wenigen Seiten klären sich alle Probleme des Kommissars, die sich ansonsten durch das Buch gezogen haben. Ruckzuck abgehandelt und alles ist wieder gut. Sorry, aber das war nix.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen mehr Spannung wäre toll gewesen, 27. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Eine grausame entstellte Leiche wird in einer Schrebergartensiedlung gefunden. Kommissar Malo hat keine Ahnung wer der Täter ist und wo das Motiv liegt. Der Bewohner der kleinen Laube hat sich bisher nichts zu Schulden kommen lassen. Er sucht nach dem Grund und findet etwas in der Vergangenheit seiner Familie...
Meine Meinung:
Bittere Sünde kam als Gewinn zu mir und lag nun schon eine Weile. Nun sollte es endlich vom SuB befreit werden und ich hätte nicht gedacht, dass ich es so schnell durchgelesen haben würde.
Der Täter in diesem Fall ist grausam und weiß sich gut zu verstecken. Man liest von den Verletzungen der Leiche und denkt sich das muss weh getan haben. Er ist brutal und gut organisiert, denn in diesem Thriller geht es nur um ihn. Bis Kommissar Magnus Kalo ihn findet werden noch einige Tage vergehen.
Als Anhaltspunkt wie viele Tage vergehen sind ein Teil der Kapitel mit dem Datum versehen. Diese Kapitel sind insgesamt recht kurz, manchmal gar nur eine knappe Seite. Ich fand das sich das Buch dadurch schneller lesen lies. Es gibt einige Kapitel mit Cliffhanger und man denkt sich immer: Eins geht noch.

Dabei fehlte schon ein wenig die Spannung. Sicher wollte ich wissen wer der Täter ist und wieso er das getan hat, aber es dümpelte so ein wenig dahin. Es gab immer wieder Spannungsspitzen bis zum Ende hin die Spannung stetig anstieg, aber bis dahin muss man dann schon gut 300 Seiten gelesen haben.
Trotzdem fand ich das Buch gut. Auch ohne eine knisternde Spannung konnte ich kaum aufhören zu lesen.
Das mag auch an den Protagonisten gelegen haben. Sie haben nur eine geringe Tiefe, eigentlich sind sie durch den Fall geprägt. Vergangenes erfährt man bei allen nicht, aber ihre aktuellen Ängste und Wünsche. Mir hat das hier bei dem Buch ausgereicht. Ich musste nicht mehr wissen.
Magnus Kalo ist der Ermittler um den sich das ganze Buch dreht. Er versucht den Spagat zwischen Job und Familie und gerade am Anfang klang es so das die Familie gewinnt. Das drehte sich aber umso heftiger der Fall wurde.
Er ist verheiratet mit Linn, sie ist Therapeutin und versucht ihm zu helfen, manchmal handelt sie kopflos und bringt sich dabei meistens noch in Gefahr. Nun sollte man denken wenn das einmal passiert hat sie es gelernt. Leider falsch gedacht. Trotzdem mochte ich sie. man merkt das ihr ihr Job fehlt und das es ihr nicht immer leicht fällt den Job ihres Mannes zu akzeptieren, aber sie tut es und kümmert sich um die Kinder.

Hier muss ich sagen der Fall und das Privatleben der Kalos ist ausgeglichen beschrieben, so dass es kein harter Thriller ist. Dafür kommt einfach zu viel aus seinem Leben drin vor. Das gehört aber auch irgendwie zum Fall. Denn die Familie ist ja auch involviert und gefährdet. Dafür ist es nötig so viel wie möglich zu erfahren.

Das Ende war überraschend, aber wäre ja auch doof wenn man immer recht behalten würde wie etwas zusammenhängt.

Mein Fazit: Ein Unterhaltsamer Thriller, dem ein wenig mehr Spannung gut gestanden hätte
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4.0 von 5 Sternen Krimi, leicht zu lesen., 21. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Kindle Edition)
Kurze Kapitel machen das Lesen leichter.Es ist spannend, aber nicht übertrieben. Man findet immer wieder schnell in die Geschehnisse hinein.
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4.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte in Schweden und Agentinien, 5. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Gebundene Ausgabe)
Meinung:
Schon vor längerer Zeit hatte ich mich mal für "Bittere Sünde" beworben, als das Buch dann in meinem Briefkasten lag, konnte ich mich im Grunde gar nicht mehr dran erinnern und richtige Lust zum Lesen hatte ich auch nicht. Trotzdem fing ich mit dem Buch an. Bei den ersten Seiten waren es etwas schwierig in das Geschehen sich zurecht zufinden, aber vielleicht lag das einfach an der fehlenden Motivation. Denn schon bald war ich bei den Ermittlungen von Kalo voll dabei.
Während des Lesens merkte ich, dass meine Gedanken ab und zu ein wenig abschweiften und auf eigene Faust versuchten den Täter auf die Sprünge zukommen. Ich merkte, dass ich bald schon hinter jedem Verwandten des Opfers den Täter vermutete. Wer ist es bloss? Und ist es über ein Täter oder noch eine Täterin?
Über den Möder kann ich nur den Kopf schütteln: Wie kann ein Mensch nur so grausam sein und eine solche Tat vollbringen und die Menschen mit kochendem Wasser übergießen, foltern und danach hinzurichten.
Die Autorin hat es mit Ihrem flüssigen Schreibstil einfach geschafft eine schöne Spannung aufzubauen und auch zu halten. Der Leser bekommt nicht nur alle Einzelheiten von der Handlung mit sondern auch von den Charakteren. Die Protagonisten sind von ihr sehr gut beschrieben worden. Das Cover wurde sehr schlicht gehalten, so dass der Inhalt sehr geheimnisvoll bleibt. Wer die abgebildete Frau darstellen soll, weiß ich bis heute nicht.

Fazit:
Auch wenn ich mich mit dem Buch während des Umzuges ziemlich schwergetan habe, hat es mir auf der anderen Seite doch gut gefallen. Wer Thriller/Krimis liebt, der ist bei dem Buch genau richtig.
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5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss, 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Gebundene Ausgabe)
Kommissar Magnus Kalo ermittelt in einem äußerst grausamen Mordfall. Der leicht geistig behinderte Erik Berggren wurde schwer misshandelt und dann getötet. Als auch auf dessen Mutter ein Angriff verübt wird, sucht die Polizei nach einem Motiv im Umfeld der Familie. Dabei findet sie heraus, dass Eriks Vater vor Jahren in Verdacht stand, in Argentinien ein junges Mädchen vergewaltigt zu haben. Doch wie steht diese Vergewaltigung mit den schweren Verbrechen in Schweden im Zusammenhang? Die Polizei ermittelt fieberhaft... Dieses Buch hat mich vollkommen überzeugt, es ist sehr spannend und gut lesbar geschrieben. Durch die vielen relativ kurzen Kapitel gewinnt die Geschichte an Geschwindigkeit und Abwechslung. Der Spannungsbogen bis zum Finale bleibt immer gewahrt, es ist schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen. Man leidet und hofft mit den handelnden Personen. Ich kann es nur weiter empfehlen!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende ruiniert das Buch, 13. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Gebundene Ausgabe)
*** Klappentext ***
Ein Kleingärtner findet seinen Nachbarn grausam entstellt und ermordet in dessen Häuschen vor. Kommissar Magnus Kalo und seine Lebensgefährtin, die Psychologin Linn übernehmen den Fall. Die Vergangenheit des Mannes gibt erste Hinweise. Er soll einst in Argentinien ein Mädchen misshandelt und vergewaltigt haben. Sucht der Täter nach Rache? Je näher Kalo der Wahrheit kommt, desto größer wird die Gefahr für ihn und seine Familie.

*** Meine Meinung ***
Vorab schon mal die Warnung, diese Rezi enthält Spoiler!
Die Figuren im Buch sind gut ausgearbeitet und sie wirken lebendig. Leider werden aber auch Klischees bedient: der Bulle, dem alles zu viel wird - die Ehefrau des Bullen, die mit seinem Job unzufrieden ist. Doch auch die Klischees werden authentisch und nicht gekünstelt präsentiert.
Die Spannung steigt mit dem Fortschreiten der Handlung und als auch noch die Gefahr für Kalos Familie größer wird, wollte ich nur noch wissen, wer der Täter ist.
Doch leider hat das Ende mich total enttäuscht. Ich hatte verschiedene Theorien, wer nun der Täter ist und die Zusammenhänge wurden auch schlüssig hergestellt, doch das Ende zerstörte den guten Eindruck total. Da kommt plötzlich ein Täter um die Ecke, der bisher nur einmal am Rande erwähnt worden war. Ich finde es sehr unbefriedigend, wenn ein Täter aus dem Nichts auftaucht. Das ist so konstruiert und es hätte ein anderes Finale geben können, wenn die Autorin ihrem bisherigen Gedanken- und Schreibstrang gefolgt wäre. Da waren genug Optionen vorhanden.
Die Schreibweise Rolls ist gut lesbar und passt sich der Situation an. Bei Nachforschungen wird detaillierter beschrieben und wenn das Tempo angezogen wird, dann wird kurz und knackig gehandelt".
Das Ende muss für mich stimmig sein, da kann ich auch über Klischees hinweg sehen, aber so gibt es von mir knappe 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Spannung pur!, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Gebundene Ausgabe)
Mehrere Tote, die schwer misshandelt und deren Geschlechtsteile verbrüht wurden, beschäftigen die Polizei in Schweden. Magnus, der Hauptermittler hat eigentlich gar keine Lust mehr dort zu arbeiten, wird aber mehr oder weniger Zeuge eines dieser Verbrechen. Als der Täter sich dann auch noch an seine Familie ran pirscht, ist für Magnus eins klar, dass dies alles jetzt ein Ende haben muss.

Gut gesponnene Story, keine Angst vor blutigen Szenen und ein feinmaschiges Netz, welches sich immer schön langsam zusammenzuziehen beginnt.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues unter der Sonne, 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Bittere Sünde (Gebundene Ausgabe)
Erik Berggren wird bestialisch in seiner Gartenhütte ermordet. Anschließend wird das Ermittler-Team vorgestellt: Kommissar Magnus Kalo und seine Ehefrau, die Psychologin Linn, sollen den Fall übernehmen.

Wie bereits die Leseprobe vermuten ließ, nimmt das Privatleben der beiden Protagonisten einen breiten Raum ein. Das war mir dann doch entschieden zu viel: Wenn ich einen Krimi/Thriller lese, möchte ich nicht in jedem Absatz erneut wissen, dass die Kinder krank sind und die Frau rumzickt. Dass sie ihren Mann, obwohl der bei der Polizei arbeitet, dauernd anruft, wann er denn nach Hause käme und dass die Nachbarin einkaufen müsse, weil er ja nicht da wäre. Außerdem ist mir Magnus auch nicht wirklich sympathisch. Zudem finde ich die Ferndiagnose von Linn bezüglich des Täters ziemlich unprofessionell.

Deshalb habe ich "Bittere Sünde" nach etwa 100 Seiten gelangweilt abgebrochen. Daran konnten auch ein weiterer Mord, ein Brandanschlag und Carlos' Geschichte, die in Argentinien spielt, nichts ändern. Schade...
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Bittere Sünde
Bittere Sünde von Liselotte Roll (Gebundene Ausgabe - 17. Oktober 2013)
EUR 9,99
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