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44
4,5 von 5 Sternen
Herzenskälte: Ein Fall für Leitner und Grohmann
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2014
Im Schaufenster einer Agentur, die sich auf Hochzeitsplanungen spezialisiert hat, kann man eine glücklich lächelnde Braut bewundern, die perfekt zurechtgemacht und detailliert in Szene gesetzt ist. Das ist ja an sich nichts Ungewöhnliches, doch leider handelt es sich nicht um eine Schaufensterpuppe, die künftige Bräute in das Geschäft locken soll, sondern um eine tote Frau, deren lebloser Körper von ihrem Mörder zur Schau gestellt wurde. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Täter das Herz der Frau entfernt hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann nehmen die Ermittlungen auf. Sie gehen zunächst davon aus, dass es sich um eine Beziehungstat handelt. Doch schon bald haben sie es mit einer weiteren Leiche zu tun, der ebenfalls das Herz fehlt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

Nach "Todeszeichen" ist "Herzenskälte" der zweite Fall für Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, ist die Einhaltung der Reihenfolge nicht zwingend notwendig. Um die Weiterentwicklung der Charaktere, und die beruflichen und privaten Nebenhandlungen zu verfolgen, empfiehlt sich allerdings, genau wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Bände in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

Der Thriller beginnt mit einem Prolog, in dem man dem Mörder dabei über die Schulter schaut, wie er seinem Opfer das Herz entnimmt. Ohne langatmiges Vorgeplänkel befindet man sich also sofort mitten im Geschehen. Da Identität und Motiv zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht verraten werden, ist das Interesse an der Handlung sofort geweckt. Die Spannung, die zunächst nur unterschwellig spürbar ist, steigt im weiteren Verlauf kontinuierlich an. Saskia Berwein beschreibt Handlungsorte und Protagonisten so lebendig, dass man beinahe meint, selbst dabei zu sein. Dadurch kann man sich ganz auf das spannende Geschehen einlassen. Außerdem gelingt es der Autorin hervorragend falsche Spuren auszulegen. Man folgt diesen allzu bereitwillig, um dann allerdings festzustellen, dass die Zusammenhänge doch ganz anders sind, sodass man mit den eigenen Ermittlungen nochmal neu ansetzen muss. Dadurch entwickelt sich der Thriller zu einem wahren Pageturner, den man nicht aus der Hand legen mag.

Leitner und Grohmann sind ein sympathisches Team, dem man gerne bei der Arbeit über die Schulter schaut. In diesem Fall zieht Grohmanns Tochter Hannah zu ihrem Vater. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die private Seite des Staatsanwaltes. Dieser Handlungsstrang drängt sich auch nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern verschmilzt perfekt mit der Ermittlungsarbeit. Ganz nebenbei scheinen sich Leitner und Grohmann auch privat etwas näher zu kommen, denn man bemerkt ein gewisses Knistern. Dies wirkt allerdings nicht zu überzogen. Eine Handlung, die in einen romantischen Ladythriller abgleitet, braucht man hier nicht zu befürchten.

Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, konnten mich die Ermittlungen von Leitner und Grohmann von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Ich hatte keine Probleme den Einstieg in die Reihe zu finden und bin schon sehr gespannt, mit welchen Ermittlungen sich die beiden in Zukunft befassen müssen. Ich werde die Fälle der beiden auf jeden Fall weiterverfolgen, denn sympathische Charaktere, eine durchgehend spannende Handlung, eine schlüssige Auflösung und ein locker-flüssiger Schreibstil konnten mich vollkommen überzeugen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2014
Frisch verheiratet und bereits tot: Als perfekte Braut ausgestellt wird die Leiche einer jungen Frau im Schaufenster eines Hochzeitsplaners gefunden. Ihr Herz wurde entfernt und dient dem Täter scheinbar als Trophäe. Jennifer Leitner und Oliver Grohmann vermuten zuerst ein Verbrechen aus Leidenschaft. Doch dann taucht ein weiterer Toter auf, grausam verstümmelt - und das Herz aus der Brust gerissen ...

Auch der zweite Fall mit Ermittlerin Leitner und Staatsanwalt Grohmann ist nach "Todeszeichen" ein Thriller der Extraklasse.
Fesselnd von der ersten Seite an, geprägt durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden und mit einem Mörder, auf den selbst hartgesottene Krimifans nicht von Beginn an tippen werden.

Dazwischen menschelt es herrlich und man erfährt so einiges über das Privatleben der beiden Mörderjäger.
Wunderbar ist auch, dass sich der Krimi in Deutschland abspielt - und man auf Dinge stösst, die einige Mediziner wohl lieber totschweigen würden!

Saskia Berweins Buch ist absolut empfehlenswert - Gänsehautgarantie inklusive!!

Da kann ich das Erscheinen des dritten Teils "Seelenweh" im September 2014 kaum noch erwarten!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2014
Im beschaulichen Lemanshain geht wieder richtig die Post ab. Kaum ist der alte Fall, der in „Todeszeichen“ behandelt wird, abgeschlossen und die gröbsten Spuren beseitigt, verarbeitet und fast vergessen, treibt ein neuer Killer sein Unwesen.
Die Leiche einer recht frisch verheirateten, jungen Frau sorgt für Unruhe. Ausstaffiert und im Schaufenster eines Hochzeitsplaners drapiert könnte sie fast wie eine lebensechte Puppe wirken – aber nur fast. Was zunächst nach einem kaltblütigen Beziehungsmord ausschaut, bekommt jedoch schnell andere Dimensionen. Es gibt wieder viel Arbeit, die auf Jennifer Leitner und Oliver Grohmann zukommt. Und den Leser erwarten spannende Ermittlungen und eine gehörige Portion Gruselfaktor.

Um sich in „Herzenskälte“ zu Recht zu finden, ist es nicht zwingend notwendig „Todeszeichen“ zu kennen. Allerdings waren beide Bücher ein wahrer Genuss, so dass ich es empfehlen würde. So kann man auch die Entwicklung der Charaktere noch besser verfolgen.

Jennifer Leitner zeigt sich von ihrer altbekannten Seite: stur, eigensinnig und mit dem richtigen Gespür in brenzlichen Situationen. Die Kommissarin ist einfach, wie sie ist und ich mag sie trotzdem. Charaktere sollten ruhig Ecken und Kanten haben dürfen, dadurch werden sie viel realistischer und authentischer. Niemand bewahrt immer einen kühlen Kopf und möchte sich durchgängig an all die abgedroschen Regeln halten, hinter denen man selbst nicht steht. Bei Jennifer ist jedoch auch eine Entwicklung zu beobachten. Es gibt Passagen, in denen sie sich öffnet, den Leser und ihren Gegenüber ein wenig mehr in ihr Leben lässt und dadurch auch deutlicher macht, wieso sie so geworden ist, wie sie sich gern präsentiert.
Ein größeres Augenmerkt wird in diesem Buch auf den Staatsanwalt Oliver Grohmann gelegt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Zwar war er schon im ersten Band an Jennifers Seite, nun wird es aber doch etwas persönlicher. Man erfährt mehr aus seinem Privatleben, Jennifer und er unterhalten sich intensiver und auch mal neben dem aktuellen Fall über andere Dinge. Ich habe ihn richtig in mein Herz geschlossen und mag seine Art und Weise total gern. Dass es für ihn in diesem Buch noch eine ganz besondere Überraschung gab, hat Einiges zu seiner Entwicklung und Veränderung beigetragen.
Neben den Ermittlern gibt es noch weitere Charaktere, die jedoch häufig nicht so vordergründig in Erscheinung treten. Es sind auch jeden Fall einige Spezialisten dabei, die die Situationen auflockern und den einen oder anderen Spruch auf den Lippen haben, den Jennifer und Oliver vielleicht nicht immer so hören wollen. Und auch böse, verrückte Menschen sind wieder dabei – sonst würde es ja keinen Killer geben.

Der Schreibstil ist total angenehm und flüssig. Das Buch hat mich gefangen genommen und förmlich mitgerissen. Die Handlung ist sehr spannend dargestellt, es gibt immer wieder tolle Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Der Leser bekommt die Chance selbst zu vermuten, wer hinter allem steckt und besonders das Miträtseln macht Spaß – auch wenn ich nicht auf die richtige Lösung gekommen wäre. Die Aufmachung und Inszenierung der Leichen war anschaulich beschrieben, man konnte sich wirklich vorstellen, wie die Ermittler am Tatort stehen und geschockt sind. „Herzenskälte“ ist sehr temporeich, ohne dabei die Spannung zu verlieren. Die Handlung wird vorangetrieben, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und trotzdem bleibt nebenbei Zeit, die Ermittler und ihr Privatleben etwas mehr zu beleuchten. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat. Es ist genau die richtige Kombination, um keines der beiden Elemente aus den Augen zu verlieren.
Am Ende des Buches bin ich nun sehr gespannt, auf die weitere Entwicklung im Leben der Kommissarin und des Staatsanwalt. Was führt der nächste Kriminelle wohl im Schilde um die beiden aus der Bahn zu werfen? Ich lasse mich überraschen und kann es schon jetzt kaum erwarten.

Fazit: Ein Thriller der Extraklasse. Spannend und mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2014
Wie immer beschreibt die Kurzbeschreibung zum Buch den Inhalt sehr gut. Die Geschichte beginnt schnell und ohne Umschweife. Die erste Tote wird sogleich gefunden und schon beginnen die Ermittlungen. Wie ich schon in meiner Rezension zum ersten Band erwähnte, gehört zu einem guten Krimi/Thriller auch das Privatleben der Ermittler zu. Romantiv Thrill ist es nicht, aber dennoch gehört das Persönliche sehr wohl mit dazu. Die Fälle nehmen einen sehr großen Teil ihres Lebens ein, aber da sollte sich schon mehr zutragen. Doch in diesem Punkt kann ich mich nicht beklagen. Die Autorin widmet sich auch dem Privaten.

Gleichzeitig mit dem Beginn der Ermittlungen bekommt Oliver Grohmann besuch von seiner 16-jährigen Tochter Hannah. Das Mädchen hat beschlossen zu ihrem Vater zu ziehen. Eigentlich eine recht gute Idee. Wenn man nicht die Initiative ergreift, dann wird man nur unglücklich zwischen den getrennten Eltern. Bei ihrem Vater beginnt ein neues Leben für Hannah, das auch Gefahren mit sich bringt. Sie lernt genau die "Freunde" kennen, die jeder Elternteil als schlechten Umgang bezeichnen würde. Hannah macht die Geschichte um einiges interessanter.

Jennifer und Oliver tappen einige Zeit im Dunkeln. Sie kommen nicht weiter mit dem Fall. Sie gehören nun mal in einen der schwersten Berufsgruppen. Aber auch vor diesem Fall machen sie kein Halt. Die Einzelheiten der Ermittlungen sind wieder mal sehr interessant. Die Beweggründe des Mörders, der Anstifter... Saskia Berwein weiß worauf es ankommt beim Spannungsaufbau.

In diesem Buch sehe ich eine Verbesserung der Autorin. Nicht das ich mir das Recht nehme sie zu beurteilen, aber dieser zweite Band gefiel mir etwas besser als der erste Band. Während ich da 4 Sterne vergab, verdient diese Geschichte mehr. Neben dem spannenden Fall, kam hier noch Hannah dazu. Olivers Tochter brachte Schwung in die Handlung. Somit war der Leser nicht nur mit der Mordserie an sich beschäftigt.

Im nächsten Monat erscheint auch schon der dritte Band. Um den bisher schwerste Fall von Oliver und Jennifer soll es hierbei gehen. Da bin ich ja mal sehr gespannt was da auf uns zukommt. Denn ich werde auch den dritten Band lesen. Gute Krimis/Thriller sind bei mir immer willkommen.

Fazit: Ein spannender Fall mit umso interessanteren Hintergründen. Dabei wird das Privatleben nicht vergessen. Somit ist hier ziemlich alles dabei, was ich mir in diesem Genre wünsche. Es kann nur noch besser werden. Ich freue mich auf den dritten Band.

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2014
Nach "Todeszeichen" ist "*Herzenskälte*" (Thriller, 2014) von der Autorin Saskia Berwein der 2. Fall für Kommissarin Jennifer Leitner und den Staatsanwalt Oliver Grohmann. Beide Fälle sind in sich abgeschlossen, es werden lediglich die Charaktere weiterentwickelt und daher empfiehlt sich das Lesen in einer chronologischen Reihe.
Die Thriller erschien im Egmont LYX Verlag.

Am Valentinstag sitzt eine wunderschöne Braut mit weißem Kleid im Schaufenster einer Hochzeitsplanerin. Doch der schöne Schein trügt, es handelt sich nicht um eine Schaufensterpuppe, im Fenster sitzt eine dekorierte Leiche.
Als es bei der Untersuchung der Toten dann auch noch zu einer gruseligen Entdeckung kommt, beginnt der Fall erst richtig rätselhaft zu werden.
Welcher Psychopath war hier am Werk?

Der Prolog bringt den Leser gleich mit einem Gruselfaktor in das Geschehen hinein. Man erfährt, wie der Mörder seinem Opfer das Herz entnimmt und die Leiche perfekt als hübsche Braut verkleidet in Szene setzt. Als Leser befindet man sich sofort in einem richtigen Lesesog.
Zunächst werden Handlungsorte und Charaktere vorgestellt. Das Ermittlungsteam ist gut beschrieben und wird mir im Buch immer vertrauter und dabei sehr sympathisch. Beide kommen sich näher, jedoch ohne das Buch ins romantische Fach abgleiten zu lassen. Leitners Tochter Hannah zieht zu ihm, dieser Handlungsstrang zeigt auch Privates, verläuft aber mehr im Hintergrund der Ermittlungsarbeit. Man fühlt die private Belastung Leitners.

Ein angenehm flüssiger Schreibstil Saskia Berweins läßt das Lesen zu einem Verschlingen des Buches werden. Ich sprang jedenfalls schnell von Kapitel zu Kapitel.
Das Tatmotiv war in diesem Fall recht außergewöhnlich und hatte einen deutlichen Bezug zum Titel. Die Hintergründe zur Tat hätten meiner Meinung nach allerdings noch tiefer gefasst werden können.
Auch hätte etwas mehr Intensität diesem Thriller gut getan, mir fehlten doch noch Spannungskicks. Aber das ist Mäkeln auf hohem Niveau.
Die Theorien des Profilers hätten vielleicht ein wenig mehr in den Mittelpunkt gerückt werden sollen. Die Wortpaare waren super, ich hätte gern noch mehr geraten.

Der stimmige Plot, psychologische Gründe für die Tat und ein überraschendes Ende lassen Herzenskälte zu einem tollen Leseerlebnis werden. Eine Leseempfehlung spreche ich ganz deutlich aus!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2014
Im zweiten Fall für Jennifer Leitner und Oliver Grohmann müssen die sympathische Kommissarin und der Staatsanwalt in einem skurrilen Fall ermitteln. Mitten im Schaufenster des Ladenlokals des örtlichen Hochzeitsplaners sitzt eine Leiche. Eine Frauenleiche, die auf den ersten Blick nicht unbedingt als Leiche erkennbar ist, vielmehr ist sie sorgsam und liebevoll zurechtgemacht, trägt ein wunderschönes Hochzeitskleid und wirkt wie eine Schaufensterpuppe. Bei der Untersuchung kommt zutage, welche Gewalt der Toten angetan wurde - ihr Herz wurde entnommen. Die Ermittlungen konzentrieren sich zunächst auf das Umfeld des Opfers, da von einer Beziehungstat ausgegangen wird. Trotz akribischer Recherche ergibt sich kein Verdachtsmoment,die Ermittlungen stagnieren. Als wenige Tage später eine zweite Leiche gefunden wird der ebenfalls das Herz fehlt steht fest, dass es sich um einen Serientäter handeln muss. Leitner und Grohmann starten einen Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen den Täter finden, bevor er wieder mordet.

Ich war vom ersten Fall "Todeszeichen" begeistert und war auf "Herzenskälte" schon sehr neugierig. Ich kann nur sagen, dass die Autorin ihr Debut noch getoppt hat. Die Geschichte ist von Anfang an fesselnd, das Wiedersehen mit Jennifer und Oliver ist wie ein Treffen mit guten Bekannten. Jennifer und auch Grohmann gewinnen an Tiefe, da man noch mehr Details aus ihrem Leben und ihrer Vergangenheit erfährt. Hier steht Grohmanns Privatleben mehr im Fokus als Jennifers, denn urplötzlich sieht sich Oliver mit seiner inzwischen 16jährigen Tochter konfrontiert, die bisher bei seiner Ex gelebt hat die er seit vier Jahren nicht mehr gesehen hat. Jetzt steht sie vor seiner Tür und will bei ihm einziehen. Die Ermittler stehen unter enormem Zeitdruck und zum brisanten Fall kommen noch die privaten Probleme.

Der Fall an sich ist intelligent und stimmig aufgebaut und sehr komplex. Er geht in eine Richtung, die man lange Zeit gar nicht ahnt. Man kann auch bei "Herzenskälte" wieder sehr gut eigene Überlegungen anstellen, über das Motiv rätseln und den Ermittlern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen. Potentielle Verdächtige gibt es einige, die Autorin führt ihre Leser gekonnt auf falsche Fährten. Sehr schön ist wieder die Ermittlungsarbeit beschrieben, die akribische Suche nach dem entscheidenden Hinweis sowie das Gerangel um Zuständigkeiten. Die Mischung aus Privatleben und Ermittlungen ist ausgewogen, gut gefallen hat mir dass auch Olivers Tochter am Rande mit dem Fall konfrontiert wurde.

Fazit: "Herzenskälte" hat mich begeistert, es ist ein spannender Krimi mit einem stimmigen Plot und einigen überraschenden Wendungen. Unbedingt lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2014
Bei diesem Thriller handelt es sich um den zweiten Fall für Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann.

Auch dieses Buch habe ich wieder mit viel Vergnügen und somit sehr gerne gelesen, auch wenn ich es geringfügig schwächer, als den ersten Fall empfand. Dieses begründet sich hauptsächlich darin, dass sich bei mir die Spannung nicht so wirklich einstellen wollte, wie ich es mir gewünscht hätte. Ansonsten ist der Fall nämlich schon sehr interessant und macht einfach Lust aufs Lesen.

Vor allem das Tatmotiv hatte es in sich, was auch den Titel schön widerspiegelt. Allerdings hätte ich mir bei dieser Thematik schon noch ein wenig mehr von erwartet, eben weil sie so interessant ist und somit die Hintergründe noch intensiver hätten aufgegriffen werden können.

Was den Reihenaspekt angeht, sprich die Weiterentwicklung der Charaktere Leitner und Grohmann hat sich hier auch einiges getan. Das spiegelt sich insofern wider, dass man deswegen besonders gerne am Ball bleibt, um zu erfahren, was sich hier so tut. Für mich ist es somit ganz klar eine der Reihen, die man nicht nur aufgrund des Thriller wegens lesen sollte, sondern auch ihrer Protagonisten willen.

Fazit:

Für mich ein gelungener zweiter Teil, wenn auch geringfügig schwächer, als der Erste. Für meinen Geschmack hätte er noch eine gute Portion an Spannung und an Intensität vertragen. Somit bin ich jetzt schon gespannt, wie es im Herbst mit dem dritten Teil weitergehen wird.

Note: 2-
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2014
Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx):
Die Leiche einer jungen Frau wird im Schaufenster einer Partnervermittlung ausgestellt gefunden. Der Täter hat ihr das Herz entfernt. Jennifer Leitner und Oliver Grohmann vermuten ein Verbrechen aus Leidenschaft. Doch dann wird eine zweite Leiche gefunden, grausam verstümmelt und ebenfalls mit fehlendem Herzen …

Meine Einschätzung:
Wie bereits bei ihrem ersten Fall für Leitner und Grohmann, so zog mich auch hier Saskia Berwein unaufhörlich in den Bann des Krimis.

Von Seite 1 an war ich gefesselt, denn ich kam nicht davon los. Gerade der Prolog "im Kopf" und "mit dem Mörder" war spannend und interessant. Und wie bei Fall 1 wird der Handlungsstrang aufrecht erhalten und man erfährt Dinge, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Mit mitunter ungewöhnlichen Methjoden gehen die beiden Ermittler an den Fall ran.
Nichts desto trotz ist der Fall intelligent, durch dacht bis ins Detail und sehr komplex. Mit geschickten Wendungen in der Handlung lässt Saskia Berwein ihre Leser im Dunkeln tappen und so allerlei Vermutungen anstellen, die man am Ende doch über Bord werden muss.

Was die Charaktere angeht fand ich es richtig schön liebgewonnene Charaktere wieder zu treffen und neue Leute "kennen zu lernen". Diesmal stand Olivers Privatleben im Fokus, was ich persönlich höchst interessant finde. Da da noch einige Fragen offen zu sein scheinen. Trotz des geringeren Interesses an Jennifer merkte man deutlich, dass sich beide weiter entwickelt haben.
Ich jedenfalls bin gespannt, wo der zwischenmenschliche Weg hingeht.

Alles in Allem ein starker zweiter Fall und ein Thriller der Extraklasse mit einem Ermittlerduo in einer Konstellation, die ich so noch nie gelesen habe.

Mein Fazit:
5 Sterne - Empfehlenswert und nichts für Zartbesaitete ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2014
"Herzenskälte" ist nach "Todeszeichen" der zweite Fall für Kripobeamtin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann. Da Jennifer eigentlicher Partner immer noch private Probleme hat und somit ausfällt, ist Jennifer froh, dass der zuständige Staatsanwalt Grohmann kein Schreibtischtäter ist, sondern sie gerne aktiv bei Ermittlungen unterstützt. Denn im kleinen Lemanshain wartet schon wieder ein grausiger Fall auf die beiden. Im Schaufenster einer Hochzeitsplanungsagentur wird die Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Sie wurde ausstaffiert und hergerichtet wie eine Braut und somit regelrecht in Szene gesetzt. Und als ob das noch nicht merkwürdig und unheimlich genug wäre, wurde ihr auch noch das Herz entfernt! Eine Beziehungstat oder der Auftakt zu einer grausigen Serie?

Leiter und Grohmann finden schnell heraus, wer das Opfer ist, doch dann treten die Ermittlungen eher auf der Stelle. Bis eine weitere Leiche gefunden wird, ebenfalls ohne Herz!

Schon der erste Band hatte mir gut gefallen, der zweite zeigt aber durchaus eine Weiterentwicklung der Autorin. Mehr Tempo, mehr Spannung, ohne dass dabei der spritzig-lockere Tonfall verloren geht. Insbesondere durch Olivers Tochter Hannah, die in diesem Teil plötzlich bei ihrem Vater auftaucht und einzieht, wird auch das Privatleben der beiden Protagonisten wieder ausreichend in die Story mit eingebunden. Auch Jennifer und Oliver kommen sich neben ihrer erfogreichen beruflichen Zusammenarbeit auch privat etwas näher und ich bin gespannt, wie das in den weiteren Bänden fortgeführt wird.

Der eigentliche Fall erhält am Ende eine wirklich grausige Aufklärung, die weit in die Vergangenheit zurückreicht und bei der die Grenzen zwischen Täter und Opfer teilweise kaum noch erkennbar sind. Eine wirklich spannende Idee!

Diese Krimi-Reihe werde ich in jedem Fall weiterverfolgen und freue mich auf den im Herbst 2014 erscheinenden dritten Teil "Seelenweh".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2014
Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen war ich direkt begeistert. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und es verleiht dir auch manchmal selbst Gänsehaut!!! Es passt einfach alles bei diesem tollen Buch die Ermittler Leitner und Grohmann Sind einfach spitze. Ich muss zugeben ich bin seit diesem Buch ein großer großer Fan von Leitner und Grohmann. Ich hoffe das es noch viele viele weitere Bücher und spannende Kriminalfälle zu lesen gibt. Nur weiter so solche Bücher brauchen wir.
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