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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr
'''o0o Worum geht es denn nun in eigenen Worten o0o'''
Jennifer Leitner ist Kommissarin und wurde eigentlich zwangsversetzt. Doch statt in der Kleinstadt-Idylle abschalten zu können, macht ein Serienmörder die Gegend unsicher. „Künstler“ nennen sie den Mann, der Frauen entführt, sie quält, missbraucht und im Anschluss ermordet...
Vor 14 Monaten von Sarah F. veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kunst ... liegt in der Haut des Opfers
Dieses ist der erste Roman in dem eine Polizisten und ein Staatsanwalt gemeinsam ermitteln. Das Cover ziert ein Skalpell. Blutig, wie die Mordwaffe. Es wirkt recht kühl und, trotz der Körperflüssigkeit, auch irgendwie steril. Mein Geschmack ist es nicht wirklich.
>>> ACHTUNG! SPOILER! <<<

Kommissarin Jennifer hat...
Vor 6 Monaten von StMoonlight veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr, 17. September 2013
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
'''o0o Worum geht es denn nun in eigenen Worten o0o'''
Jennifer Leitner ist Kommissarin und wurde eigentlich zwangsversetzt. Doch statt in der Kleinstadt-Idylle abschalten zu können, macht ein Serienmörder die Gegend unsicher. „Künstler“ nennen sie den Mann, der Frauen entführt, sie quält, missbraucht und im Anschluss ermordet. Auf ihren Körpern ritzt er Gemälde, weswegen der seinen Namen erhalten hat. Die Studenten der Privatuniversität leben in ständiger Angst und somit lastet großer Druck auf Jennifers Schultern. Zu allem Überfluss wird eine neue Leiche gefunden. Die zerstückelte Frauenleiche ist für den Künstler etwas Besonderes, denn sie unterscheidet sich in einigen Merkmalen von seinen bisherigen Opfern. Katharina Seydl wurde im Gegensatz zu den anderen nicht öffentlich platziert, sondern verscharrt, zerstückelt und ein separates Gemälde beigelegt. Jennifer beginnt zu ermitteln, ist jedoch anfänglich auf sich allein gestellt, denn ihr Kollege wurde von seiner Frau vor die Tür gesetzt und hat sich bis auf weiteres krankgemeldet. Unerwartet bekommt sie vom neuen Staatsanwalt Oliver Hilfe. Zusammen stoßen sie auf die Tochter von Katharina und ahnen nicht, dass sie und der Künstler durch ein düsteres Geheimnis verbunden sind. Charlie, die selbst Biologie studiert, fängt ebenfalls an zu ermitteln. Mehr oder weniger unfreiwillig, aber so hat sie zumindest ein Ziel vor Augen und versteht vielleicht, warum ihre Mutter sie nie geliebt hat. Es ist jedoch ein tödliches Geheimnis, bei dem sie sich immer wieder Fragen muss, ob nicht ihr neuer Schwarm Joshua mit drin steckt.

'''o0o Und wie hat es gefallen o0o'''
Lyx und Thriller. Gesehen hatte ich diese Kombination schon öfters, bevorzuge jedoch eher die Fantasy Werke aus dem Verlag. Vielleicht habe ich deswegen auch den Thriller zum Lesen erhalten. Generell lese ich sehr gerne Thriller bzw. Kriminalromane, und war neugierig, wie die neuen Ermittler diesmal aussehen würden.

Frau Berwein hat sich sichtlich Mühe gegeben, denn die Figuren sind auf ihre Art und Weise einzigartig. Jennifer ist eine Ermittlerin, die unkonventionell ist, keine Arbeit scheut und das Herz am rechten Fleck hat. Ihr Beziehungs-Hick-Hack empfand ich zwar überflüssig, oder hätte gerne andere Wege einschlagen können, aber es muss noch Spielraum für Entwicklungen sein, und ich denke, sie wird noch in die Richtung gelenkt, die ich mir gewünscht hätte. Obwohl sie, als auch Oliver ein gutes Team bilden, wirkt es stellenweise jedoch künstlich. In meinen Augen wurde einfach der helfende Ermittler aufs Abstellgleis geschickt, und ein neuer eingeführt. Ganz nach dem Motto, das klappt gut, wird wieder ein Ansatz aufgegriffen, damit es dabei bleibt. Die Zusammenarbeit hätte gerne anders entstehen können, aber warum nicht. Mit einer Prise Humor sind die Ermittlungen auf jeden Fall nicht allzu trocken, und ich hatte stellenweise das Gefühl auf die beiden Ermittler von „Bones, die Knochenjägerin“ zu treffen. Zumindest hatte ich sie vor Augen, obwohl wir es mit Staatsanwalt und Kommissarin zu tun haben. Vielleicht denkt ihr ja ähnlich, und wenn nicht, dürft ihr gerne lachen. Irgendwann wechselt jedoch die Perspektive und der Leser begleitet nicht mehr Jennifer, sondern erlebt auch die nachfolgenden Geschehnisse aus Sicht von Charlie, der Tochter des Opfers. Sie ist eine sehr eigenartige Persönlichkeit, aber im positiven Sinne. Sex für ein Stück Anerkennung und Liebe, sie ist intelligent, ist Bi-Sexuell, ihre Mitbewohner nehmen Drogen, ihre Mutter hat sie nie geliebt und ihr regelmäßiger Begleiter ist der Knast / die Psychologin. Trotzdem ist sie auf ihre kämpferische Art und Weise eine bezaubernde, liebenswerte Persönlichkeit, die mich sogar noch mehr fasziniert hat, als die Ermittlerin selbst. Ehrlich gesagt hätte ich mir eher eine Reihe um Charlie gewünscht. Schließlich will sie Forensik studieren und viele Fälle mit ihr wären sicherlich der Knaller. Nun bleibt zu hoffen, dass die Autorin mitliest und vielleicht eine weitere Reihe ins Leben ruft.

Nun aber zurück zu diesem Buch. Die Autorin setzt auf das typische Thema „Missbrauch und Gewalt erzeugen gleiches“. Zu Beginn erschafft sie eine unglaubliche Spannung und Angst, die jedoch später etwas gemindert wird. Nichts ist so spannend wie ein Prolog. Trotzdem wird die Spannung nach und nach aufgebaut und der Leser bekommt die Möglichkeit selbst Nachzudenken. Ich für meinen Teil habe zwar recht schnell Zusammenhänge erkennen können, aber den genauen Täter konnte ich erst zum Schluss, genauer gesagt nach der Auflösung, benennen. Doch auch nach der Auflösung bleibt die Geschichte ungemein spannend, denn der Täter muss schließlich erst einmal gefasst werden. Langeweile kommt bei diesem Buch auf jeden Fall nicht auf.

Im Grunde kann ich selbst an diesem Buch nicht wirklich etwas bemängeln. Ich habe mich unterhalten gefühlt, und auch wenn der lebendige Stil, an manchen Stellen nichts für schwache Nerven ist, entsteht ein wunderschönes Kopfkino, das manchmal nur hätte etwas knackiger sein dürfen. An einigen Stellen wollte ich einfach an einem anderen Ort sein und die Dinge dort erfahren, musste mich aber dem Schicksal fügen, erst einmal die Ermittlungen an einer anderen Stelle zu erleben. Zum Beispiel wäre ich gerne bei Charlie geblieben, doch musste ich zurück zu Jennifer und Oliver.

Auf jeden Fall ist es ein guter Einstieg, der nicht nur wegen der Leseprobe Lust auf mehr macht. Aber ich bin mir durch die Leseprobe des nächsten Bandes sicher: Ich werde ihn lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungenes Debut, 14. September 2013
Von 
Nefret - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
“Todeszeichen” ist der erste Roman von Saskia Berwein. Meiner Meinung nach ist ihr Debüt sehr gut gelungen.

Bereits im ersten Kapitel fiel mir positiv auf, wie unaufgeregt ihr Schreibstil ist. Die Figuren, allen voran Jennifer Leitner, wirken realistisch und lebensecht.

Was mich aber ein wenig irritiert hatte, ist die Arbeitsweise von Staatsanwalt Oliver Grohmann. Ich bin zwar kein Experte und kann nicht absolut sicher sagen, was genau ein Staatsanwalt tut, aber ich habe meine Zweifel, dass ein Staatsanwalt die Zeit hat, sich so sehr in die Ermittlungsarbeit einzumischen. Fast könnte man meinen, Oliver Grohmann würde sich in seinem eigentlichen Job langweilen.

Obwohl die Morde äußerst brutal sind, wird der Täter nicht in Aktion beschrieben. Somit können auch Leser, die etwas schwächere Nerven haben, dieses Buch zur Hand nehmen. Es gibt keine Kapitel oder die Sequenzen aus der Sicht des Mörders. Das mag für mich auch ein Grund sein, dass der Mörder auch am Ende relativ gesichtslos blieb. Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. Insgesamt finde ich “Todeszeichen” sehr spannend.

Während zu Beginn der Fokus auf Jennifer Leitner liegt, verschiebt sich dieser im Laufe der Handlung auf Charlotte, der Tochter des letzten Opfers. Charlotte ist eine interessante Figur. Hochintelligent, aber aufgrund ihrer Kindheit mit einer kriminellen Vergangenheit.

Die Fortsetzung, “Herzenskälte”, soll im Januar 2014 erscheinen. Ich freue mich darauf. Dann bleibt abzuwarten, wie sich die garantiert anbahnende Beziehung zwischen Jennifer Leitner und Oliver Grohmann entwickeln wird. Mir gefällt es, dass Jennifers Liebesleben kein so großes Gewicht in der Handlung hat und somit den Kriminalfall nicht verwässert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1. Fall für Leitner und Grohmann, 14. März 2014
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx):
Ein Serienmörder entführt Frauen und ritzt ihnen rätselhafte Zeichen in die Haut, bevor er sie tötet. Kommissarin Jennifer Leitner übernimmt die Ermittlungen in dem Fall. Da wird eine weitere, vollkommen zerstückelte Leiche gefunden. Handelt es sich um denselben Täter?

Meine Einschätzung:
Im Rahmen der Blogtour zu "Herzenskälte" (mehr dazu Morgen!) kam in mir das Verlangen auf den ersten Fall von Jennifer Leitner und Oliver Grohmann zu lesen. Lange gezögert hab ich nicht und innerhalb weniger Stunden war das Bcuh auch schon verschlungen. Und tja, was wollt ihr hören?

Wollt ihr hören, dass es einfach super zu lesen war? Dass es einen leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil hat. Von Seite 1 an war ich gefesselt von der Handlung, einmal gestartet kam ich nicht mehr davon los.

Die Handlung kommt zu Beginn nur langsam in Fahrt, da sich Saskia Berwein Zeit nimmt die Protagonisten vorzustellen, was ich persönlich sehr gut fand.
Mit interessanten und spannenden Wendungen hält die Autorin nach den ersten 100 Seiten den Spannungsbogen aufrecht und hält auch so manche Überraschungen bereit.

Was mich zu den Charakteren führt. Ich gestehe, dass ich das Privatleben hier wieder einmal fast spannender als der eigentliche Fall selbst finde - aber nur fast! :)
Nett fand ich auch, dass die Autorin im fiktiven Lemanshain spielen lässt, denn mittlerweile wimmelt es ja von Mördern/Serienmördern in der BRD ...

Insgesamt betrachtet sind der Fall bis ins letzte durch dacht, spannend und fesselnd. Die Charaktere sehr sympathisch und interessant. Man darf gespannt sein, was die Autorin noch so abliefert.

Mein Fazit:
Ein Starker Auftakt der Lust auf mehr macht. 5 Sterne und eine Empfehlung spreche ich vorbehaltlos aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der erste Band einer vielversprechenden Reihe. Darf man sich nicht entgehen lassen, 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
Eine neue Reihe mit einem Ermittlerduo, das verschiedene Fälle in Angriff nimmt. In diesem ersten Band sind Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann mit ihrem ersten gemeinsamen Fall beschäftigt. Der "Künster" schneidet seinen Opfern Bilder auf die Haut, die eine bestimmte Bedeutung haben müssen. Doch nicht nur die Bedeutung ist den Ermittlern unbekannt, sondern auch alles andere. Sie haben bisher noch keinen Hinweis. Das sechste Opfer bringt die Ermittlungen dann doch weiter. Denn der "Künster" weicht zum ersten Mal von seinem bisherigen Schema ab.

Neben den Ermittlungen ist da nach die Tochter von der letzten Toten. Charlotte kommt in so einigen Kapiteln vor. Zunächst ist dem Leser nicht klar wieso besonders dieser Charakter so sehr ins Geschehen eingebracht wird. So interessant ist das Leben von Charlotte nicht. Doch einen bestimmten Grund musste es dafür geben. Den gab es dann natürlich auch und als klar wurde was für eine wichtige Rolle Charlotte spielt, erhöhte sich die Spannung.

Die Hintergründe zu dem Täter und den Morden waren schon sehr interessant. Da hat sich die Autorin viele Gedanken gemacht. Erwartet habe ich kein durch und durch spannendes Buch. Das ist nun mal das erste Buch der Autorin. Hier ist es verständlich das nicht ein fantastisches Buch dabei rauskommen muss. Ein spannender Krimi war es mit Sicherheit. Beschreiben kann ich es mit einem Berg, der steiler und höher geht. Ähnlich entwickelte sich die Geschichte und so steigerte sich auch die Spannung. Zum Ende hin spitze sich die Lage zu. Von einem Fall, der keinerlei Hinweise hervorbrachte, wurde einer, der tiefgründig und interessant wurde.

Zunächst war ich nicht sonderlich begeistert als die Ermittlungen durch die Kapitel mit Charlotte unterbrochen wurden. Doch ich hebe zu, das was sie über sich und ihre Mutter letztendlich rausfand, war unerwartet und spannend. Etwas derartiges hatte ich nicht erwartet. Die Vergangenheit ihrer Mutter wirft viele moralische Fragen auf, die jeder für sich persönlich beantworten kann.

Ich habe mich bewusst für einen Krimi vom LYX Verlag entschieden, der von einer deutschen Autorin geschrieben wurde. Das war für mich der sicherste Weg ein gutes Buch zu lesen. Denn es ist nun mal etwas anderes einen übersetzen Roman und einen schon auf Deutsch geschriebenes Buch zu lesen. Viele Gemeinsamkeiten und Begriffe vom Alltag verbanden mich mit dem Inhalt und es fühlte sich einfach vertraut an.

Zu letzt kann ich nur noch hoffen, das diese Reihe viele spannungsgeladene Bände mit sich bringt. Nach wie vor lese ich Reihen mit mehreren Bänden sehr gerne.

Fazit: Das erste Buch von Saskia Berwein zeigt, das sie durchaus sogar bessere Bücher schreiben kann. Denn das Potenzial ist da. Der erste Fall von Leitner und Grohmann war ein guter Anfang. Leser, die gerne solche Bücher lesen, sollten diesen ersten Band nicht ungelesen lassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Debüt mit einem vielversprechenden Ermittlerpaar, 11. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
Im Spessartstädtchen Lemanshain geht ein Serienkiller um, er hält seine Opfer, alles Frauen, tagelang gefangen, missbraucht sie und bevor er sie tötet, schneidet er ihnen ein Bild in den Rücken, jeder ein anderes, weswegen er „Künstler“ genannt wird. Bisher hat der Täter immer darauf geachtet, dass die Toten frühzeitig gefunden werden, wohl damit sein „Kunstwerk“ bewundert werden kann. Doch dann wird eines seiner Opfer nur zufällig gefunden. Warum hat der Täter hier sein Muster unterbrochen? Kommissarin Jennifer Leitner und der neue Staatsanwalt, Oliver Grohmann, machen die Tochter der Toten ausfindig, doch kann sie ihnen weiterhelfen. Und wann wird der „Künstler“ wieder zuschlagen?

Saskia Beerweins Debütroman hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat interessante Charaktere entwickelt, die auch Schwächen haben, aber gerade deshalb authentisch wirken. Besonders gefallen hat mir Charlotte, die als Tochter eines der Opfer, die selbst ein paar Ermittlungen anstellt. Sie hat starke psychische Probleme und ein großes Misstrauen gegenüber der Polizei und ist auf jeden Fall der interessanteste Charakter des Romans, zumal sie auch eine gewisse Entwicklung durchmacht. Ich hoffe sehr, dass ich sie in einem späteren Roman der Autorin noch einmal wiedertreffen kann. Ein weiterer interessanter Charakter ist die Kommissarin, die ebenfalls das eine oder andere Problem mit sich herumträgt. So hat sie z. B. Beziehungsprobleme und trägt eine große Wut mit sich herum, die sie auch schon einmal im Berufsleben beeinträchtigt. Der zweite Ermittler, Staatsanwalt Grohmann, kommt in diesem Roman noch etwas zu kurz, da aber eine Serie geplant ist, werden wir sicher über ihn in späteren Romanen noch mehr erfahren. Eine Leseprobe aus dem zweiten Band lässt da schon hoffen.

Der Täter könnte einem Klischee entsprungen sein, doch Saskia Beerwein gelingt es, seine Geschichte so gut zu verpacken, dass mir die Auflösung trotzdem sehr gut gefällt, sie ist rund, logisch und lässt keine Erklärung offen. Das ist leider nicht bei jedem Kriminalroman so, weswegen ich hier besonders zufrieden mit dem Ende war.

Der Roman ist zudem spannend vom Anfang bis zum Ende. Saskia Beerwein arbeitet mit Perspektivewechseln, mehrere Personen kommen hier zum Zuge. Dass Charlotte dabei viel Raum eingeräumt wird, fand ich überraschend und erhöhte bei mir die Spannung noch zusätzlich, da ich mich dauernd fragte, warum das wohl so ist. Auch hier findet die Autorin eine für mich zufriedenstellende Erklärung. Im Verlauf der Geschichte erscheint allerdings nicht alles realistisch, vor allem in Zusammenhang mit der Polizeiarbeit, dass z. B. Kommunalpolitiker einen solchen Einfluss auf die Polizei, immerhin eine Landesbehörde, haben sollen, kommt mir doch recht zweifelhaft vor. Ich rechne das der dichterischen Freiheit zu, Einfluss auf meine Meinung zum Roman hat es hier nur unwesentlich.

Ein toller Kriminalroman, der viele Leser verdient und den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kunst ... liegt in der Haut des Opfers, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
Dieses ist der erste Roman in dem eine Polizisten und ein Staatsanwalt gemeinsam ermitteln. Das Cover ziert ein Skalpell. Blutig, wie die Mordwaffe. Es wirkt recht kühl und, trotz der Körperflüssigkeit, auch irgendwie steril. Mein Geschmack ist es nicht wirklich.
>>> ACHTUNG! SPOILER! <<<

Kommissarin Jennifer hat ihren eigenen Kopf und lässt sich schon gar nichts gefallen. So passiert es auch, dass ein verdächtiger in ihre Faust rennt. Daraufhin wird sie versetzt. Von dem turbulenten Frankfurt wird sie in das beschauliche Lemanshain geschickt. Natürlich ist sie darüber alles andere als begeistert und fährt so ziemlich jeden neuen Kollegen grundlos an. Das höchste der Gefühle ist es schon, wenn sie zu einem Ehestreit gerufen wird. Doch dann ist es sehr schnell vorbei mit der Ruhe, denn der „Künstler“ schlägt zu!
Eine Serie von Morden beginnt. Jedes Mal haben die Leichen aufwendige Bilder, die ihnen bei Lebzeiten in die Haut geritzt wurden. Damit die Kunstwerke auch wirklich gefunden werden, platziert der Mörder die Leichen mit Findungsgarantie. Die beiden Ermittler, eine Polizistin und ein Staatsanwalt, suchen verzweifelt nach einer Gemeinsamkeit der Opfer. Schließlich finden sie die Tochter des letzten Opfers. Doch bei der Befragung bleibt es nicht, denn Charlotte will den Täter unbedingt gestellt wissen und stellt eigene Nachforschungen an. Dabei gerät sie in Lebensgefahr …

Der Schreibestil ist flüssig zu lesen, keine großartigen Fachwörter o.ä.. Spannung kommt auch auf und hält teilweise an. So richtig packend, dass ich alles andere vergessen hätte, war dieser Thriller jedoch nicht. Doch dafür, dass es sich um den ersten Roman der Autorin handelt, kann man darüber noch einmal hinweg sehen. Das Potenzial ist in jedem Fall da. Emotionen kommen, ebenso wie der Charakter der Figuren gut rüber.

~°~ Fazit ~°~

Spannender (wenn auch nicht fesselnder) Thriller, der mit einer tollen Idee aufwartet. Als spannende Lektüre für zwischendurch durchaus geeignet.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nichts aufregendes, 26. November 2013
Von 
Mick de Heden "Mick de Heden" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Komissarin Jennifer Leitner wird zu einem Leichenfund im Wald gerufen. Wie sich schnell heraus stellt, ist auch dieser ein Opfer des Serientäters, der sie seit Monaten auf Trab hält.
Zwischen den einzelnen Opfern findet sich nach längeren Recherchen nur der Zusammenhang, dass sie einen ähnlichen Duft bevorzugten. Als KOK Leitner die Tochter des letzten Opfers befragt, trifft sie auf eine junge Frau die sehr zerrissen ist und ihr Leben nur schwer auf die Reihe bekommt. Die Ursache liegt in der Kindheit mit ihrer Mutter, die offensichtlich eine sehr gefühlkalte Frau war.
Charlotte, so der Name der Tochter, kommt dann ab Seite 200 immer mehr ins Spiel. Ab diesem Zeitpunkt kann sich der Leser dann auch denken, dass sie wahrscheinlich das nächste Opfer des "Künstlers" sein wird. Künstler deshalb, da er seinen Opfern Gemälde in die Haut des Rückens ritzt.
Ab hier kommt dann auch ein bischen Spannung auf, die man vorher sehr vermisste.
Klar - die Komissarin hat, wie so oft in den Krimis, ein verkorkstes Privatleben und lebt voll für ihren Beruf und den Fall.
Zur "Verwirrung" kommt dann noch ein junger Mann ins Spiel, der mit Charlotte ein Verhältniss beginnt.
Dann geht auch alles relativ schnell. Charlotte wird von dem Killer geschnappt, verschleppt und gefoltert. Er hat mir ihr ähnliches vor, wie mit den anderen Frauen. Vor allem aber, wie mit ihrer Mutter.
Natürlich hat KOK Leitner, zum Glück, den Durchbruch in den Ermittlungen, die sie auch gleich auf die richtige Spur führt. Zu dem Ort an den der Mörder sein Opfer verschleppt hat und gefangen hält.
Im Show-down, den die Kommissarin im Alleingang gewältigt, stirbt der Mörder und Charlotte ist, zwar verletzt, gerettet.
Im Klappentext steht: "Der erste Fall von Kommisarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann." Er ist zwar meißtens zugegen, durch wirklich viel Handlungsspielraum hat er in dem Buch nicht. Auch beim, wirklich gefährlichen Show-down, bleibt er brav im Fahrzeug sitzen und lässt Jennifer alleine los ziehen.
Solche unlogisches Szenen gibt es in dem Roman mehrere. Die Personen sind nicht wirklich interessant dargestellt. Ihr Handeln und Tun äusserst unglaubwürdig.

Es ist ein Roman, den man vielleicht am Strand, im Urlaub lesen kann, wenn es am Kiosk nichts anderes gab. Aber Krimis gehen anders. Die Autorin ist noch jung und ihr schreibstil noch ausbaufähig. Doch werde ich kein weiteres Buch mehr von ihr lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Thiller..., 13. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
Ein spannender Thiller, der von Anfang an fesselt. Er zeigt einfach, dass Thiller nicht komplett blutig sein muss um ein guter Thiller zu sein und die Spannung hoch zu halten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super-genialer-spannender Thriller von Saskia Berwein!!!!!, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Allen Saskia Berwein Fans kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen!
Ich habe das Buch aufgrund der guten Bewertung gekauft,
und ich muss sagen, das Buch hat echt volle 5 Sterne verdient, welche ich hiermit weitergeben möchte.
Die Charaktere samt Umfeld sind sehr gut, was dem Buch zusätzlich noch Interesse und Spannung verleiht.
Ich bin nun ein echter Saskia Berwein Fan geworden und lese nun alle Bücher von Saskia Berwein durch!
Euch allen auch noch viel Spaß beim Lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller-Empfehlung, 5. Februar 2014
Von 
tbdevil (Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In diesem Buch geht es um den Serienmörder, genannt "Künstler", der Frauen tagelang quält und verstümmelt, und ihnen bevor er sie tötet, Gemälde in ihren Rücken schneidet. Diese Gemälde konserviert er um sie aufzubewahren (igitt).

Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln in diesem Fall. der Mörder sorgt stets dafür dass seine Leichen schnell gefunden werden, damit seine Kunstwerke erhalten werden, wird plötzlich eine alte Leiche entdeckt, welche endlich entschiedende Fortschritte nach sich zieht.

Die Geschichte wird abwechslend aus Jennifers Sicht und der Sicht von Charlie, der Tochter des gefundenen Opfers, erzählt, was allerlei Spannung und Cliffhanger mit sich bringt. Die Idee dieses Thrillers ist nicht neu, doch die Umsetzung ist durchdacht und der Spannungsbogen lässt nie ganz nach. Die emotionale Seite kommt nicht zu kurz, wird jedoch auch nicht zum Hauptelement, auch haben wir hier keine total geschädigten Hauptpersonen, die ich langsam nicht mehr lesen kann.
Jeder Mensch hat seine Probleme, doch wenn in einem Buch der Polizist mit sämtlichen Krankheiten, Süchten und was-weiß-ich zu kämpfen hat, dann nervt das mit der zeit. Hier ist das - Gott sei Dank - anders. Die Personen handeln logisch und nachvollziehbar, und die Fäden werden am Ende kombiniert und gipfeln in einem verständlichen, nicht zu abrupten aber spannenden Ende.

Mein Fazit:
Absolute Thriller-Empfehlung. Von mir 5 Sterne.
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Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann
Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann von Saskia Berwein (Taschenbuch - 12. September 2013)
EUR 9,99
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