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am 17. Oktober 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein guter Krimi muss mich schnell fesseln, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen will, weil ich wissen muss, wie es weitergeht. Dieser für mich neuen Autorin ist das auf Anhieb gelungen, schon der Prolog ist so spannend geschrieben, dass der Leser neugierig wird. Ich finde auch, dass diese Spannung durchgehend wunderbar gehalten wird, ohne ständig blutrünstige Szenen gebrauchen zu müssen!
Die Autorin zeichnet ihre Figuren sehr interessant, alle wirken authentisch und lebensnah. Da gibt es die Kriminaloberkommissarin Jennifer Leitner, die ihren Beruf immer über ihr Privatleben setzt. Sie ist so mit ihrer Arbeit verbunden, dass sie Familie und Freunde links liegen lässt. Sie arbeitet auch am Wochenende und vergisst darüber sogar ihr Haustier, die Katze Gaja! Jennifer muss zu deren Freude anstatt auf Katzenfutter auf Thunfischdosen zurückgreifen, weil Einkaufen wegen Zeitmangel ausfällt. Aus diesem Grund ( "sie brennt nicht nur für ihren Beruf, sie steht in Flammen"), wird sie von einem wohlmeinenden Chef von Frankfurt in die vermeintlich beschauliche Provinz versetzt. Doch dort erwartet sie ein Serienmörder, der schon 5 Frauen auf schreckliche Weise gefoltert und ermordet hat.
Neben der KOK Leitner wird von einem Partner - Marcel - erzählt, der aber wegen Ehestreitigkeiten abgetaucht ist und nicht zur Verfügung steht. Da kommt der neue Staatsanwalt gerade richtig. Die Figur des neuen Kollegen wird sehr sympathisch gezeichnet, kein knochentrockener Typ vom grünen Tisch, der schon von Amts wegen 5 Stufen höher steht, er hat Pfiff und lässt sich auch nicht von der kratzbürstigen Art der KOK Leitner nicht abschrecken. Der jugendlich wirkende Staatsanwalt Oliver Grohmann erarbeitet sich im Laufe der Ermittlungen den Respekt von Leitner, die Zusammenarbeit entwickelt sich so gut, dass sie nicht einmal ihren Partner vermisst.
Ein erfolgsversprechendes Duo, von dem ich sehr gerne mehr hören und lesen will!
In diesem Fall suchen sie einen Serienmörder, der nicht einmal davor zurückschreckt, sich an Familienmitglieder zu vergehen. Grandios eingebunden in die Handlung wird Charlotte, die Tochter des Mörders, eine hochintelligente Frau, die aufgrund ihrer Kindheit oft abgestürzt ist und trotzdem mit eigener Kraft ein Studium zu Ende bringen will! Man drückt ihr als Leser unwillkürlich die Daumen, dass sie es schafft!
Mir gefällt die lebendige Sprache des Buches, es wirkt nie aufgesetzt oder konstruiert, die Beschreibungen sind spannend wie die Handlung und die Dialoge wirken echt. Das Buch ist mit einem großen Wortschatz und guten Metaphern ausgestattet, der Stil wirkt nie flach und ist flüssig zu lesen.
Die Autorin spricht über strafrechtlich relevante Zusammenhänge und informiert auf interessante Weise, ohne zu langweilen. Der Leser hat das Gefühl, dass sie weiß, wovon sie spricht. Vielleicht auch nicht ganz abwegig bei ihrer Berufsausbildung als Justizfachangestellte.
Ich freue mich schon auf Folgebände und kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
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am 12. September 2013
Das Buch dreht sich um die Kriminaloberkommissarin Jennifer Leitner, die zusammen mit dem Staatsanwalt Oliver Grohmann eine bizarre Mordserie aufklären muß.
Der Anfang der Geschichte ist aus der Sicht eines der Opfer geschrieben und wirft einen mitten in das Geschehen. Es entsteht direkt ein hoher Spannungseffekt, ohne aber zu grausame Details preiszugeben.
Im weiteren Verlauf lernt man die Hauptprotagonistin Leitner kennen und erfährt einiges über ihr Leben. Diese Informationen sind gut in die Geschichte integriert, so daß keinerlei Langeweile aufkommt, man aber trotzdem die Kommissarin gut kennenlernt und sympathisch findet (ich zumindest).
Die Perspektiven wechseln teilweise, so daß auch andere beteiligte Personen gut eingeführt werden. Das Mischungsverhältnis empfinde ich als sehr gelungen. Spannung wird aufgebaut, aber man muß sich manchmal etwas gedulden, um diesen roten Faden weiter zu führen. Hätte ich genug Zeit gehabt, hätte ich das Buch einem Rutsch gelesen. :-)

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut. Das Buch ist flüssig zu lesen und die Geschichte ist abwechslungsreich aufgebaut. Bis zum finalen Höhepunkt weiß man auch nicht, wer der Täter ist.
Was mir noch gut gefällt ist, daß der Schauplatz Lemanshain ist. Endlich mal wieder ein deutscher Thriller. Das ist für mich eine schöne Abwechslung zu den vielen Thrillern aus den USA.

Alles in allem kann ich nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Wer ein spannendes Buch sucht, darf hier ruhig zugreifen. Ich warte nun ungeduldig auf den 14. Januar. Da soll nämlich das 2. Werk von Saskia Berwein erscheinen. Auch wieder ein Fall für Leitner und Grohmann. :-)
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am 14. September 2013
Die Story: Jennifer Leitner ist Kriminaloberkommisarin und arbeitet derzeit an dem so genannten "Künstler" Fall, als eine neue Leiche gefunden wird. Schnell ist klar, das dieses Opfer etwas Außergewöhnliches für den Täter gewesen sein muss, denn er weicht von seinem bisherigen Muster ab.
Als wäre dies nicht schon ein großes Problem, muss Jennifer zur Zeit alleine ermitteln und sich mit dem neuen Staatsanwalt Oliver Grohmann herumschlagen. Doch so schlimm scheint die Zusammenarbeit nicht zu sein, früh weckt Oliver Jennifers Interesse und die beiden versuchen gemeinsam den Fall zu lösen.
Die Spur führt die beiden zu der jungen Charlotte, die Tochter des Opfers. Zunächst scheint die Spur bei Charlotte zu enden, bis immer mehr Hinweise auftauchen das sie doch eine größere Rolle in dem Fall spielt wie zunächst angenommen...

Der Stil: Das Buch beginnt zunächst mit einem Prolog, der schildert wie eines der Opfer des Künstlers von ihm behandelt und ermordet wird. Meiner Ansicht nach ein guter Einstieg, man merkt direkt das dem Täter alles recht ist um seine abstrusen Gedanken zu befriedigen.
Nach dem Prolog steigt man mit Jennifer mit in die Ermittlungen ein, berichtet durch einen Er-Erzähler. Man erfährt vieles über den Fall auf den ersten Seiten, gut um sich einen entsprechenden Überblick zu verschaffen bevor es mit der eigentlich Story weitergeht. Dadurch wird auch Charlotte eingeführt, die später einer sehr wichtige Rolle in dem Fall übernimmt.
Dies wird schnell deutlich, denn die nächsten Kapitel widmen sich vor allem Charlotte selbst und ihrem Leben. Man erfährt vieles über sie, ihre Vergangenheit und was sie zu dem Menschen gemacht, welcher sie heute ist. Einige Mitleser der Leserunde fanden diesen Teil des Buches eher ermüdend, was ich schade finde. Mal davon abgesehen davon das Charlotte einen sehr interessanten Charakter bekommen hat und sich deutlich absetzt, ist sie für den Fall einfach immens wichtig. Wenn dem nicht so wäre, hätte sich Saskia Berwein nicht die Mühe gemacht über den Charakter so viel zu schreiben, daher kann ich die Kritik einiger Leser auch nicht nachvollziehen.
Leider erfährt man zunächst wenig über Jennifers und Olivers Privatleben, die beiden treten hauptsächlich auf beruflicher Ebene auf. Aber wie ich schon in der Leserunde geschrieben habe, gehe ich davon aus das dies beabsichtigt war. Denn immerhin schreibt die Autorin bereits am zweiten Band der Leitner-Grohmann-Reihe. Und jeder weiß - Wiederholungen liest man nicht gerne :)
Einer meiner Kritikpunkte betrifft die Aufteilung der Kapitel. Wie ihr wisst bin ich kein Fan von Kapiteln, die sich über mehr als zehn Seiten erstrecken, da fühle ich mich immer irgendwie genötigt weiter zu lesen und verliere dadurch die Lust. Leider ging es mir bei diesem Buch auch so, da die Kapitel überwiegend doch sehr lang sind, ohne das sie durch Absätze unterbrochen werden. Aber ehrlich gesagt hätte ich nun keinen direkten Verbesserungsvorschlag bezüglich einer anderen Einteilung :/
Ansonsten gefällt mir der Stil sehr gut, besonders die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere. Jeder hat seine eigene Sprache und eigenes Verhalten, was dem Leser viel Abwechslung und Lesevergnügen bereitet.
Besonders gut gefällt mir übrigens das Ende des Buches - offen, aber dennoch in sich abgeschlossen wird der Täter durch ein gefundes Tagebuch beleuchtet. Habe ich so noch nicht gelesen und war wirklich fasziniert von dieser Idee von Saskia Berwein!

Mein Fazit: ein gelungenes Debüt, welches das Potenzial besitzt zu einer guten Thriller-Serie zu werden. Ich für meinen Teil möchte auf jeden Fall wissen wie es mit Jennifer und Oliver weitergeht und was sich demnächst noch so in Lemanshain ereignen wird. Der zweite Band hat schon einen Titel und eine Info erhalten, welche Lust auf mehr macht.
Wer Thriller mag, sollte sich dieses Buch kaufen!
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am 12. September 2013
Kommissarin Jennifer Leitner ist neu in einem verschlafenen kleinen Nest in Süddeutschland. Da ihr eigentlicher Partner nicht im Einsatz ist, steht ihr der Staatsanwalt Oliver Grohmann zur Seite. Diese leicht ungewöhnliche Zusammenstellung muss nun den Mord an einer jungen Frau aufklären, die dem „Künstler“ zum Opfer gefallen ist. Bereits fünf Morde gehen auf sein Konto. Seinen Namen hat er sich verdient, weil er den Frauen echte Kunstwerke in den Rücken schnitzt.
Saskia Berwein beginnt ihren Thriller mit der detaillierten Beschreibung des fünften Mordes. Die ersten vier Opfer werden nur am Rande erwähnt. Anfangs war ich noch voll gespannter Vorfreude, aber die Spannung lies eben so schnell nach, wie sie gekommen war. Ab jetzt lernt der Leser nur noch die einzelnen Protagonisten kennen. Auch die Tochter des letzten Opfers spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Die Handlung ist zwar sehr interessant, hat aber meiner Meinung nach nichts mit einem Thriller zu tun. Die Gruppierung als Krimi wäre hier eher angebracht. Erst gegen Ende kommt wieder mehr Spannung auf. Zwar konnte man die Lösung schon vorher erahnen, aber dennoch ist das Ende schlüssig und nachvollziehbar.
Fazit: Wenn man nicht mit den Erwartungen eines Thrillers an die Story herangeht, kommt jeder Krimiliebhaber hier voll auf seine Kosten. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Leitner und Grohmann.
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am 14. September 2013
Das Buch fängt mit Hochspannung an, in dem direkt zu Anfang vom Serientäter und einem seiner Opfer berichtet wird. Weiter geht es dann gleich mit einem zerstückelten Leichenfund im Wald, der auch in die Opferreihe des Serientäters fällt. Die Ermittlungen beginnen zu brennen, da dieser Fund zwar dem Serientäter zuzuschreiben ist, jedoch völlig aus seinem bisherigen Rahmen fällt. Nach Ermittlungen wird die Tochter des zerstückelten Opfers gefunden und befragt, was allerdings erst einmal in einer Sackgasse endet.
Danach fällt die Spannung des Falles allerdings etwas ab. Man erfährt viel über Charlotte, die Tochter. Ihre Vergangenheit und eine neue Person, die in ihr Leben tritt … ist sie eventuell der wahnsinnige Mörder?
Charlotte recherchiert auf eigene Faust in dem Fall, weil sie einiges aus ihrer Vergangenheit und den Tod ihrer Mutter klären möchte. Dadurch bringt sie sich selbst in große Gefahr, was ihr nicht wirklich bewusst ist.
Zum Ende des Buches erwacht dann der große Showdown und die Spannung steigt wieder sprunghaft an. Leitner und Grohmann verhaften zuerst einen falschen Täter um dann jedoch auf die rechte Spur zu kommen. Fast zu spät erscheinen sie am richtigen Ort um den Fall noch eine gute Wendung zu geben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Komissarin Jennifer Leitner wird zu einem Leichenfund im Wald gerufen. Wie sich schnell heraus stellt, ist auch dieser ein Opfer des Serientäters, der sie seit Monaten auf Trab hält.
Zwischen den einzelnen Opfern findet sich nach längeren Recherchen nur der Zusammenhang, dass sie einen ähnlichen Duft bevorzugten. Als KOK Leitner die Tochter des letzten Opfers befragt, trifft sie auf eine junge Frau die sehr zerrissen ist und ihr Leben nur schwer auf die Reihe bekommt. Die Ursache liegt in der Kindheit mit ihrer Mutter, die offensichtlich eine sehr gefühlkalte Frau war.
Charlotte, so der Name der Tochter, kommt dann ab Seite 200 immer mehr ins Spiel. Ab diesem Zeitpunkt kann sich der Leser dann auch denken, dass sie wahrscheinlich das nächste Opfer des "Künstlers" sein wird. Künstler deshalb, da er seinen Opfern Gemälde in die Haut des Rückens ritzt.
Ab hier kommt dann auch ein bischen Spannung auf, die man vorher sehr vermisste.
Klar - die Komissarin hat, wie so oft in den Krimis, ein verkorkstes Privatleben und lebt voll für ihren Beruf und den Fall.
Zur "Verwirrung" kommt dann noch ein junger Mann ins Spiel, der mit Charlotte ein Verhältniss beginnt.
Dann geht auch alles relativ schnell. Charlotte wird von dem Killer geschnappt, verschleppt und gefoltert. Er hat mir ihr ähnliches vor, wie mit den anderen Frauen. Vor allem aber, wie mit ihrer Mutter.
Natürlich hat KOK Leitner, zum Glück, den Durchbruch in den Ermittlungen, die sie auch gleich auf die richtige Spur führt. Zu dem Ort an den der Mörder sein Opfer verschleppt hat und gefangen hält.
Im Show-down, den die Kommissarin im Alleingang gewältigt, stirbt der Mörder und Charlotte ist, zwar verletzt, gerettet.
Im Klappentext steht: "Der erste Fall von Kommisarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann." Er ist zwar meißtens zugegen, durch wirklich viel Handlungsspielraum hat er in dem Buch nicht. Auch beim, wirklich gefährlichen Show-down, bleibt er brav im Fahrzeug sitzen und lässt Jennifer alleine los ziehen.
Solche unlogisches Szenen gibt es in dem Roman mehrere. Die Personen sind nicht wirklich interessant dargestellt. Ihr Handeln und Tun äusserst unglaubwürdig.

Es ist ein Roman, den man vielleicht am Strand, im Urlaub lesen kann, wenn es am Kiosk nichts anderes gab. Aber Krimis gehen anders. Die Autorin ist noch jung und ihr schreibstil noch ausbaufähig. Doch werde ich kein weiteres Buch mehr von ihr lesen.
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am 13. April 2014
Ein spannender Thiller, der von Anfang an fesselt. Er zeigt einfach, dass Thiller nicht komplett blutig sein muss um ein guter Thiller zu sein und die Spannung hoch zu halten.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, keine Thriller aus dem LYX Verlag mehr zu lesen. Die letzten 3 (allesamt Übersetzungen aus dem Amerikanischen) waren für mich regelrechte Reinfälle. Als ich jedoch die letzte Chance bekam bei Amazon Vine ein Rezensionsexemplar von „Todeszeichen“ zu ordern, sprachen mich Titel, Kurzbeschreibung und Cover an. Auf den Verlag achtete ich gar nicht. Das Logo entdeckte ich erst, als ich das Buch in meinen Händen hielt. ‚Tja altes Mädchen, da musst Du jetzt durch‘ dachte ich mir und informierte mich erst einmal ein bisschen über die

Autorin Saskia Berwein.

Dank Google stieß ich sofort auf ihre eigene Internetseite und erfuhr, dass die 1981 in der Nähe von Frankfurt am Main geborene Autorin ursprünglich eine Ausbildung zur Justizfachangestellten absolvierte. Inspiriert durch Stephen King, kam die „Leseratte“ irgendwann selbst zum Schreiben. Nach immer länger werdenden Kurzgeschichten, erschien dann im September 2013 ihr mir hier vorliegendes Debüt, welches gleichzeitig auch der Auftakt zu einer Reihe ist. Inzwischen ist schon der 2. Teil „Herzenskälte“ erschienen, der dritte Teil „Seelenweh“ ist für September 2014 angekündigt.

Todeszeichen

Im hessischen Lehmanshain ist ein Serienmörder zu Gange. Seine Opfer sind allesamt Frauen, die er erst längere Zeit festhielt, dabei brutal vergewaltigte und später mit eigenartigen, in den Rücken geschnittenen Bildmotiven tot in der Öffentlichkeit präsentierte. Letzteres brachte ihm den internen Namen „Künstler“ ein.

KOK Jennifer Leitner, die vor einigen Monaten in die sonst eigentlich recht ruhige Kleinstadt zwangsversetzt wurde, arbeitet rund um die Uhr an dem Fall. Ihr Privatleben bleibt auf der Strecke. Trotzdem führten alle bisherigen Ermittlungsansätze ins Leere. Doch die engagierte Kriminalbeamtin hat nicht nur mit der Ohnmacht gegenüber dem brutalen Mörder zu kämpfen, sondern auch mit Personalknappheit und diversem innerstädtischen Geklüngel. Als auch noch ein neuer Oberstaatsanwalt seinen Dienst antritt, befürchtet sie das Schlimmste, wird aber von der Zusammenarbeit positiv überrascht...

Spannende Unterhaltung

Wie bereits oben kurz erwähnt, ging ich an diesen Thriller etwas voreingenommen ran und erwartete für mich eher wenig Lesevergnügen. Doch bereits im kurzen Prolog wurde ich positiv überrascht. Das grauenvolle Verbrechen aus der Perspektive des anonym bleibenden Opfers, welches keine Rückschlüsse auf den Täter zuließ, versetzte mich in Spannung. Mein Interesse am Lesestoff war in jedem Fall geweckt.

Als es dann etwas ruhiger weiterging, konnte ich problemlos der in der dritten Person flüssig und in einfacher Sprache sehr bildhaft erzählten Geschichte folgen. Die eingeführten Hauptprotagonisten – Menschen mit Ecken und Kanten - gewannen schnell meine Sympathien. Auch wenn die Ermittler erst einmal keine Erfolge vorweisen konnten, hatte ich nie das Gefühl von Längen. Einblicke in ihr Privatleben lockerten das Geschehen auf, ohne dass dabei ihre Arbeit vernachlässigt wurde.

Eine weitere interessant-sympathische Protagonistin, geschickt eingebaute falsche Spuren und gelungene Perspektiv- und Szenenwechsel in der Geschichte sorgten dafür, dass der Spannungsbogen konstant gehalten wurde und kurz vor dem Ende auf einen fesselnden Showdown zusteuerte. Einzig den Schluss des Showdowns und die danach im sanften Ausklang folgenden Erklärungen zu möglichen Konsequenzen für die KOK, empfand ich als sehr unrealistisch und die Ausführungen zur Tätermotivation dann doch etwas sehr klischeehaft. Alles andere wirkte auf mich aber ganz schlüssig.

Die Autorin hat hier meiner Meinung nach, ohne das Genre dabei neu erfunden zu haben, ein ganz spannend-unterhaltsames Debüt hingelegt. Trotz meiner Kritikpunkte sind mir die Protagonisten während des Lesens ans Herz gewachsen und ich werde die Reihe weiter verfolgen. Sehr gespannt bin ich, ob auch Charlotte dann wieder mit an Bord ist.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Todeszeichen" ist der Debutroman Saskia Berweins und der Beginn einer geplanten Serie um die Kommissarin Jennifer Leitner und den Staatsanwalt Oliver Grohmann.
Der Roman ist aber in sich abgeschlossen und kann somit problemlos auch alleine gelesen werden.

In einer hessischen Kleinstadt treibt ein Serienmörder sein Unwesen.
Da er seinen Opfern seltsame Bilder in den Rücken schneidet, wird er als "Der Künstler" bezeichnet.
Diesem ist das Ermittlerduo Leitner und Grohmann auf der Spur.

"Todeszeichen" ist recht spannend, zwar stellenweise recht brutal, aber ohne sich allzu reißerisch in brutalen Szenen zu ergehen und gut und flüssig geschrieben.
Als leichte Krimikost für zwischendurch ist es somit also gut geeignet.
Auch, daß die Autorin auf die in solchen Krimis ja meist vorhandenen romantischen Verwicklungen zwischen den Ermittlern verzichtet und einfach ein sich gut verstehendes und ergänzendes Ermittlerteam entwirft, hat mir gut gefallen, denn dadurch bleibt, obwohl man sowohl über die Ermittler als auch über die Tochter eines der Opfer so einiges erfährt, doch immer der eigentliche Kriminalfall im Mittelpunkt des Geschehens und es gibt auf den knapp 350 Seiten keine nennenswerten Längen.
Ein wenig schade fand ich, daß der Mörder recht gesichtslos blieb, persönlich finde ich immer Krimis spannender, die auch einen Einblick in dessen Gefühls- und Gedankenwelt erlauben, was hier aber leider gar nicht der Fall ist.

Fazit: Solide, recht spannende und gut geschriebene Krimikost für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.
Der zweite Band um das Ermittlerduo Leitner und Grohmann, "Herzenskälte", ist inzwischen bereits erhältlich und da ich bei der Autorin durchaus noch Potential nach oben sehe, werde ich auch diesem eine Chance geben.
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am 12. Januar 2014
Deutsche Krimikunst aus einer Mühlheimer Feder

Kommissarin Jennifer Leitner, die von Franfurt wegen persönlicher Gründe in das beschauliche Lemanshain versetzt wurde, kommt einfach nicht zur Ruhe.
Ein Serienkiller duldet nun mal keinen Aufschub, zu mal zwischen den Opfern noch keinerlei Verbindung gefunden wurde und die Polizei permanent unterbesetzt kaum Anhaltspunkte verfolgen kann.
Der „Künstler“ schickt seine Opfer mit einem letzten Gruß in die Nachwelt, indem er sie mit einer blutigen Skizze durch die Klinge eines Skalpells markiert und danach ohne jegliche Beweise fein säuberlich mit Bleiche gewaschen in der Gegend drapiert. Wann hört das grausige Morden endlich auf?

So brutal, wie die Verletzungen der Opfer beim Lesen auch wirken, kommt ihre Brutalität eigentlich nur im Prolog so richtig zur Geltung, der übrigens ein spitzenmäßiger Einstieg in „Todeszeichen“ war. Wir Leser müssen wie die Polizei mit den Ergebnissen der Verstümmelungen leben, aber die Gänsehaut bei den kranken Phantasien des „Künstlers“ und die Qualen der Frauen gehen dadurch verloren. Allerdings hat die Autorin ein ganz nettes Gesicht, sodass man sich gar nicht vorstellen kann, dass in ihr ein kleines Thriller-Monster steckt und manchmal kann man den eigenen Gedanken bei der Lektüre auch mal Freiraum lassen oder sich noch ein wenig Spielraum für den Folgeband bewahren, der schon im Januar 2014 erscheinen wird und auf meiner Wunschliste notiert ist.

An diesem tollen Erstlingswerk kann ich nur an einem Punkt Kritik üben, denn neben der Perspektive von Jennifer und Charlotte fehlte mir hier der Blick in den Kopf des Täters, was bei Thrillern sehr gerne als Spannungs- bzw. Verwirrungsinstrument benutzt wird und für mich irgendwie als Rätsel-Sahnehäubchen dazugehört.

Von der Thematik erinnert das Motiv an den Weltbestseller „Das Parfum“ und findet im LYX-Verlag einen modernen Anstrich mit interessanten Ermittlern, die sehr menschlich charakterisiert werden und dank der impulisven Jennifer Leitner für reichlich Wirbel und Wutausbrüche sorgen. Durch den Staatsanwalt Oliver Grohmann bekommt sie einen vernünftigen, wenn auch nicht weniger verbissenen Gegenpart, der sogar einige Traummann-Attidüden aufweist, wenngleich Jennifer mit dem hübschen Kai in einer festen Parternschaft steckt.

„Todeszeichen“ wartet mit einem Schreibstil auf, der einem alten „Schreiber-Hasen“ würdig und damit eben echte Deutsche Krimikunst aus einer Mühlheimer Feder ist und deshalb eine Kaufempfehlung verdient.
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